Nun, Jungs und Mädels, ich hätte ja nicht erwartet, selbst als Geplagter hier etwas hineinzuschreiben, aber es gibt immer ein erstes Mal.
Das Problem ist mein Vater. Seit Jahren (seit ich geboren bin) tyrannisiert er unsere Familie: Er ist aggressiv, brüllt ständig rum, hat immer Recht, lässt nie mit sich reden, gibt gern Befehle und sieht seinen Beitrag am Familienleben mit seiner Arbeit als erfüllt an (die übrigens saisonal ist und er jedes halbe Jahr ausüben kann). Seine freie Zeit, also fast den ganzen Tag (er arbeitet von 9 bis 13 Uhr), verbringt er mit Rumsitzen, Fernsehen und seinen Pferden, wobei er bei letzterem Steckenpferd auch immer eine langjährige Freundin dabei hat, auf die meine Mutter sichtlich eifersüchtig ist, weil er bei ihr besser gelaunt ist als bei seiner Frau.
Gut, so viel zum Vorspiel. Wie manche bereits wissen, bin ich keiner, der meine Meinung hinunterschluckt und sich alles gefallen lässt, und weil dem so ist, geige ich dem Mann hin und wieder meine Meinung. Er war heute wieder einmal wütend, weil mein Bruder die Musterung nicht bestanden hat wegen hohem Blutdruck, leichtem Übergewicht und starker Kurzsichtigkeit. Als er dann wieder anfing mit "Ihr lebt so ein krankes Leben und tut gar nichts. Zur Schule gehen allein reicht nicht. Sport gehört einfach dazu." und uns alle drei (wir sind drei Brüder) über einen Kamm scherte, konnte ich einfach nicht anders und habe protestiert. Nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Sport an sich, aber dieses Verallgemeinern, dieses Ihr-seid-alle-gleich, was er ständig betreibt, geht mir auf die Nerven; vor allem, weil ich bei der Musterung als tauglich erklärt wurde und gesundheitlich fast keine Defizite habe. Er hat mal wieder herumgebrüllt, ließ mich nie ausreden und sprang dann an einem Punkt sogar auf, stellte sich dicht vor mich hin und starrte direkt in meine Augen (schon mal einem Wahnsinnigen in die Augen geguckt? Unheimlich). Da er merkte, dass er mit seinen Einschüchterungsversuchen mich nicht kleinkriegen konnte -- ich wandte nie meinen Blick von ihm ab --, drohte er, mich zu schlagen, weil ich geisteskrank sei und er nicht. Ab dann war mir klar, dass der Kerl dringend eine Antiaggressionstherapie braucht, am besten in einer Nervenheilanstalt ...
Die Frage ist: Was soll ich machen? Oder eher gesagt: Was meine Familie? Ich bin für meinen Teil bereits ausgezogen, komme nur noch in den Ferien nach Passau und bin finanziell bloß von meiner Mutter abhängig, die mir die Miete zahlt. Notfalls werde ich halt eine Arbeit suchen müssen neben dem Studium, aber das machen andere auch. Das ist nicht das Problem. Meine Mutter und zwei anderen Brüder hingegen sind finanziell abhängig, weil sie nicht sonderlich verdient (etwa 2.000 netto) und er trotz Saisonarbeit bis zu 10.000 im Monat nach Hause bringt. Falls jemand an Scheidung denkt: leider ausgeschlossen. Er arbeitet fast komplett schwarz und hat daher kein nachweisbares Vermögen.
Natürlich kann ich noch andere Geschichten über ihn erzählen, etwa die, in der mich als Kind mehrmals schlägt und sich dann 15 Jahre später nicht mehr daran erinnern kann, aber das obige Beispiel ist aussagekräftig genug meiner Meinung nach.
Viel zu oft höre ich, wie Väter mit ihren Familien umspringen..
Hat er denn - ich wage, es zu bezweifeln - schonmal einen ansatzweise nachvollziehbaren Grund genannt, warum er sich so verhält? Nicht, dass man das in irgendeiner Weise rechtfertigen könnte, aber es MUSS eine Ursache geben und wenn man die weiß, ist man immerhin einen kleinen Schritt weiter. Wäre es möglich, dass er, aus welchem Grund auch immer, von seinem Leben so enttäuscht ist, dass er das an seiner Familie auslässt? Oder dass sich seine Söhne nicht so entwickelt haben, wie er sich das gewünscht hat? Ich habe schon öfter gesehen, dass Eltern mit ihren Kindern versucht haben, verpatzte eigene Träume wieder aufleben zu lassen.
Antiaggressionstherapie wäre eine Idee, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob das reicht. Schließlich könnte er rückfällig werden, wenn sich in seinem Leben insgesamt nichts ändert.
Gab es schonmal sowas wie ein Familiengespräch, in dem er nicht ausgerastet ist oder in dem man vernünftig mit ihm reden konnte? Mag wie eine dumme Frage klingen, aber ich will es ausschließen können.
Was gibt es über seine Vergangenheit genau zu wissen? Gab es in seinem Leben irgendwas, was ihn auch nur ansatzweise so verderben konnte? Oder gibt es das gar noch?
Wie bereits gesagt, muss es einen bestimmten Grund für dieses Verhalten geben. Er wird bestimmt nicht aus Lust und Laune seiner Familie dermaßen zusetzen. Welchen "Beruf" übt er denn aus oder was macht er genau, um Geld nach Hause zu bringen? Wie alt ist er?
Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der versucht, hier etwas beizutragen. Solche familiären Probleme werden oft unterschätzt..
Nein, er hat noch nie einen Grund genannt. Enttäuscht ist er von uns sicherlich, weil wir seine Interessen gar nicht teilen und wir uns nicht so entwickeln, wie er's gern gehabt hätte (er bereut es sicherlich, dass er uns einen PC gekauft hat ...). Schon lustig, dass er sich darüber aufregt, denn er hatte auf unsere Erziehung überhaupt keinen Einfluss (bis vor zehn Jahren noch ist er seit meiner Geburt durch die ganze Welt gereist und hat uns zurückgelassen), aber immerhin hat er aufgegeben, mich "rückzuerziehen", seitdem ich in Erlangen bin.
Eine Therapie schlägt bei ihm bestimmt nicht an, weil dazu Einsicht und Freiwilligkeit gehört, was bei ihm eindeutig fehlt. Der würde dem Therapeuten noch eher vorschlagen, mich an seiner statt hinzuschicken, weil ich ja nicht mehr alle Tassen im Schrank habe.
Nein, ein vernünftiges Familiengespräch gab es noch nie. Entweder redet er ständig und meint, Recht zu haben, er ist beleidigt und verstummt oder er (wie gestern) rastet aus, beschimpft andere und ist danach beleidigt. Das lief bis jetzt immer so ab.
Sein Vater hat ihn misshandelt. Ja, ist typisch, ich weiß, aber trifft hier auch wieder zu. Er schimpft immer über seinen Vater, wenn er denn über ihn redet, aber er selbst ist keinen Deut besser, was er natürlich nicht bemerkt. Auf mich hat er es übrigens besonders abgesehen, ich war der einzige, der öfters als Kind von ihm geschlagen wurde. Heute wundert sich, warum ich ihn hasse ... lächerlich. Ferner hat er eine gescheiterte Ehe hinter sich, die er mit "Wollte mich doch noch nicht niederlassen" begründet. Ich glaube, der Grund ist ganz ein anderer, vor allem weil uns nie erzählt hat, wo unsere Halbgeschwister überhaupt leben und er nicht gerne über das Thema redet.
Er ist im Sanierungswesen tätig. Hauptsächlich verkieselt er und dichtet Mauern vor Nässe ab. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wie er damit so viel Geld verdienen kann ... nun, er ist einer der ganz wenigen in ganz Bayern (und zum Teil auch Oberösterreich), die das überhaupt machen, und da seine Angebote sehr teuer sind, nehmen die Kunden nur zu gerne die Möglichkeit wahr, ihn schwarz zu bezahlen. Er ist dieses Jahr 61 geworden.
Danke übrigens, dass du dich zu Wort gemeldet hast, Keyblader.

Ach so. Gut, das hatte ich mir ungefähr so gedacht.
Dass er von dir und deinen Brüdern enttäuscht ist, kann man nur als lächerlich abstempeln. Eltern haben auf ihre Kinder stolz zu sein, wenn sie nicht gerade Großwaldbrände legen.
Gut, er will also nicht über eure Halbgeschwister und die gescheiterte Ehe reden. Vielleicht schiebt er einen ziemlichen Hass gegen sich selbst und projiziert (lasset uns zu Gott beten, dass ich dieses Wort richtig geschrieben habe) diesen auf euch, weil ihr in seinem Auge nicht perfekt seid. Möglicherweise hat er die Tatsache, dich in deiner Kindheit geschlagen zu haben, schlicht verdrängt und möglicherweise versucht er ja genau dasselbe mit besagter Ehe. Würde auch erklären, warum er nicht gerne darüber redet. Ist natürlich reine Spekulation meinerseits, aber ausschließen mag ichs nicht.
Viele Söhne werden wie ihre Väter. Manche merken es nicht, manche schon. Er scheint es nicht zu merken und ihm das zu sagen, wäre vielleicht gefährlich, da er es mit Sicherheit nicht wahrhaben wollen würde.
Hört sich für mich nicht so an, als wäre die Arbeit damit in Verbindung zu bringen, dass er so krass drauf ist. Das Alter vielleicht. Für mich wäre es nicht das erste Mal, mitzuerleben, wie seltsam sich Menschen ab einem gewissen Alter verhalten. Aber in diesem Fall wäre 61 schon wieder fast ein wenig "jung"..hm..
Für mich sieht es danach aus, als wäre sein Verhalten von Selbsthass und Enttäuschung geprägt. Ich befürchte fast, dass man da nicht besonders viel tun kann, weil er da selbst was änderen wollen müsste.
Kein Problem. Ich hoffe, ich kann dir wenigstens ein bisschen helfen

Also meine Erfahrung ist diese:
Väter (vorallem meiner) sehen in ihren Söhnen immer ihre eigenen Fehler. Die denken sich: "Ach Mist der macht jetzt den gleichen Fehler wie ich". Mein Vater ist da auch so eigen. Obwohl zwischen meiner Zimmertüre und seiner nur ein Meter liegen gibt es (abgesehen vom Essen) keinen nennenswerten Kontakt zwischen uns. Um Hilfe fragt er mich auch nur, wenn NUR ich ihm helfen kann (und ich frag ihn nur wenn mein Computer wieder mal nen Bluescreen oder schlimmeres hat).
Es gibt auch andere Zankpunkte. (z.B.) Mein Vater lässt mich nicht an den Rasenmäher, obwohl ich ihm das mähen gern abgenohmen hätte. Dabei ist es nichtmal so das ich nicht mähen kann. Ich hab schon bei vielen Bekannten und Freunden als Danke schön (Die schenken mir immer was und bewirtet werde ich immer herzlicher als ich selbst will).
Das er sich nicht bessert kann ich aber auch nicht sagen. Er zieht mich nicht mehr an den Ohren durchs Haus. Er schreit nur noch 5 von 6 mal und er ist vom Mythos weggegangen, dass der erste den er erblickt (Er selbst im Spiegel oder so ausgeschlossen) der Täter einer Tat ist.
Was die Gene nach hinten (Richtung Großeltern angeht):
Sein Vater (Der Vater meines Vaters) ist die Quadratur der schlechten Eigenschaften meines Vaters. Nach ner Woche geht man ihm nur noch aus dem Weg, um seinen Zorn nicht auf sich zu ziehen. Und dann ist es dort auch noch so kalt

Da frierst du mit ner 0/8/50-Decke und nem langen Pyjama ab.
Was PC angeht ist mein Vater entspannter, da beide Elternteile am PC arbeiten sind PC's etwas alltägliches für sie. Obwohl er findet es schon lästig das ich ein fettes Regalbrett voller Spiele habe. Aber das wäre verständlich. Manchmal hat er auch seine Phasen wo er sagt das ich zuviel PC zocke (was nicht stimmt, bei Filmen bin ich einfach nur zu faul um ruberzugehen und/oder der Fernseher ist besetzt.
P.S.:Es ist Sch**** der älteste Sohn zu sein, der steht immer im Fadenkreuz des Vaters. (Wenn der älteste Sprößling eine Tochter ist, sind es meist die Mütter die hacken, kommt mir wenigstens so vor)
Meiner Freundin aus Lehrzeiten erging es nicht anders, sie hat genauso einen unmöglichen Vater. Nur mit dem Unteschied, dass sich ihre Mutter von ihm scheiden lassen würde, wenn sie auf eigenen Füßen steht, eigene Wohnung und feste Arbeit hat.
Irgendwelche Therapien nützen hier nichts, auch wenn man das dieser Person gerne mal wünschen würde.
Dein Vater hat sowas wie einen "Tunnelblick".
Er sieht nur sich selbst, nicht die anderen um sich herum.
Egal was ist, er ist immer im Recht, wohl auch ein Imponier- und Unterdrückungsverhalten, um Macht auszuüben.
Das sind die meisten Auswirkungen aufgrund seiner schlechten Kindheit.
Dieses egoistische Gehabe ist sowas wie die verspätete "Rache", nur wird sie an den falschen Personen ausgelassen.
Um gleich zum Punkt zu kommen: Daran ist nichts mehr zu ändern, da man diese Sturheit in diesem Alter nicht mehr brechen kann.
Im Gegenteil! Es könnte noch drastischer und dreister werden.
Was ich dir als Lösung raten kann?
Selbst die Initative zu ergreifen.
Du magst zwar "nur" noch etwas finanziell von deiner Mutter abhängig sein, aber wie du bereits sagtest, kann man das ändern.
Wie Alt sind deine Brüder? Könnten sie theoretisch ein wenig Ferienarbeiten?
2k die eure Mutter ungefähr verdient sind schon eine Menge Geld, man schwimmt zwar nicht in Reichtum, aber man könnte davon leben. Außerdem, wenn deine Brüder unter 25 sind, bekommt sie noch Kindergeld, ist ja auch noch etwas.
Wenn es also unerträglich ist, schnapp dir deine Familie und zieht weg! (Also eher auf deine Mutter und Brüder bezogen)
Wenn Scheidung nicht geht: ist ja nicht sooo schlimm, man muss als Ehepaar noch lange nicht unter einem Dach leben.
Eine Therapie ist eigentlich keine schlechte Idee und nicht umbedingt sinnlos, dein Vater müsste nur einsehen, dass die Therapie sinnvoll und wichtig ist.
Wenn ihr, also der Rest der Familie, ihn nicht überzeugen bzw. überhaupt vernünftig reden könnt, vielleicht ein Freund?
Ich würde jedenfalls eine Therapie von vornherein nicht in den Wind schießen
So wie ich das sehe ist die finanzielle Abhängigkeit das größte Problem. Vorrausgesetzt deine Mutter denkt genau so wie du, ist für mich nicht ganz klar geworden, aber immerhin sind deine Eltern verheiratet und viele leiden nicht ganz so stark unter möglichen "Verfehlungen" des jeweiligen Ehepartner. Kinder sind davon viel stärker betroffen.
Ich sag das vielleicht ein bisschen frei heraus, aber von einem guten Kumpel lagen die Eltern auch ewig im Clinch, Streit war an der Tagesordnung.
Die Mutter hat den Vater immer in Schutz genommen, obwohl er das totale Arschloch ist. Die Scheidung war letztendlich das einzigst vernünftige.
Ich kann dir keine direkte Lösung anbieten, aber vielleicht kannst du dich mit deinen Brüdern und deiner Mutter zusammensetzen und dann überlegt ihr, wie ihr das Problem mit den Finanzen hinbekommt.
Eine Typänderung bei deinem Vater ist wohl ziemlich ausgeschlossen, wenn auch nicht völlig, sofern nicht anders durch ein Fehlschlagen einer Therapie bewiesen.
Einen Bruder von dir kenn ich ja schon

Aber was ist mit den anderen? Was machen sie genau? Studium wird schwer zu finanzieren klar (falls sie das vorhaben und nicht schon bereits tun), aber vielleicht könnten sie das Einkommen ein wenig durch kleine Nebenjobs aufbessern.
Ich stimm Marisa in sofern zu, dass 2000 euro nicht viel aber auch nicht wirklich wenig ist. Ihr müsstet mal ausrechnen, wie das mit den Finanzen aussieht, wie viel ihr genau braucht und wie viel noch fehlen würde. Eventuell könnten euch doch Freunde oder Verwandte aushelfen?
Deine Mutter und deine beiden Brüder müssten bei 2000 nett0 natürlich kürzer treten, aber dafür wärt ihr euren Vater los, um es mal salopp zu sagen.
Sofern nicht eine Wunderheilung passiert, Mutter Teresa ihn bekehrt oder er einer Therapie zustimmt, ist das meiner Meinung nach die einzigste Möglichkeit. Finazielle Unabhängigkeit erreichen und schließlich Trennung - sonst wird wohl alles beim alten bleiben.
Erst einmal: Danke für eure Antworten!
Nun, wie ich heute feststellen musste, will meine Familie gar nichts unternehmen, obwohl ich der Ansicht war, dass auch sie den Kerl nicht mehr aushalten. Meine Mutter schimpft zwar oft über ihn, aber scheint in einer Abhängigkeit zu sein, weil sie mich allen Ernstes fragte, warum ich meinen Vater nicht mehr mag und mit Unverständnis reagierte, als ich erwiderte, ihn noch nie gemocht zu haben. Dem jüngeren Bruder ist das alles völlig egal, obwohl er, wenn ich nicht da bin, das meiste einstecken muss, der jüngste ist Autist und hat daher eine etwas andere Sicht der Welt.
Apropos Autismus: Er benötigt eine besondere Schule, die natürlich nicht zu wenig Geld kostet, und es steht noch nicht einmal fest, ob er sie überhaupt schafft -- geschweige denn, ob er überhaupt einen Arbeitsplatz findet. Er leidet nicht unter dem Asperger-Syndrom, ist nicht außerordentlich intelligent und verfügt auch nicht über eine Inselbegabung; von all den unterschiedlichen Syndromen des Autimus hat er so ziemlich die Arschkarte gezogen, um es salopp auszudrücken.
Ich überlege derzeit eigentlich nur noch, was für eine Nebenarbeit ich mir suchen und wie viel Geld ich zurücklegen sollte. Meine Familie will anscheinend bei ihm bleiben, aber für mich steht jetzt schon fest, dass ich nach Erlangen nicht zurück nach Passau für den Zivi ziehen werde. Klingt vielleicht egoistisch, aber ich will nichts mehr mit ihm zu tun haben und entscheide für mich selbst.
Hört sich echt nicht gut an, aber ehrlich gesagt, die Einstellung deiner Mutter hab ich befürchtet. Hm, wenn es den zweitältesten nicht wirklich stört und ihm eher am Arsch vorbeigeht kannst du da natürlich nichts machen, außer ihm eventuell gut zureden und ihm deine Sichtweise zu erklären.
Das mit dem Zurücklegen finde ich ist eine gute Idee, mach das!
Ich kann dich vielleicht etwas beruhigen, aber das ist keinesfalls egoistisch

Ansonsten bleibt nur abzuwarten und sehen, wie es sich weiter entwickelt. Auch wenn die Richtung ziemlich klar ist.
Auf jeden Fall gut, dass du das hier angesprochen hast

Kommt Zeit, kommt Rat ... oder so ähnlich. Du schaffst das schon und unterkriegen läßt du alter Sturbock dich ja eh nicht, eine der Eigenschaften die ich an dir schätze

Hm... okay.
Wenn natürlich nur einer am Strang zieht, wird das nichts, dass hatte ich nicht bedacht, sorry :/
In dem Fall ist es so besser, wie du es nun entschieden hast. ^^
Gehe deinen Weg und mach dein Ding - jeder wählt sein Schicksal selbst! =)