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Kingdom Hearts: Worlds Reunion Force - Die Golden Sun Saga
#31
Wir lassen den Tag hübsch ausklingen, mit einem neuen Kapitel!
Dieses trägt den schönen Titel "Das Erwachen der Drachen" und befasst sich mit dem Erklimmen des finalen Leuchtturms.
Anfangs eine neue Ausgabe des Mystery-Magazins "Cains Geschichten".
Viel Spaß bei dieser wissenschaftlichen Sensation, die sich diesmal rund um die Erschaffung der Elemente dreht!

~~Das Erwachen der Drachen (Akt 6)~~
-Part 1-

Die Elementarkräfte....
Die Macht der Elemente wurde zuallererst von den Alchera entdeckt und erforscht.
Am Anfang existierten nur vier Elemente: Feuer, Erde, Wasser und Wind, welche auf der Welt Weyard ausgiebig erprobt wurden.
Hinzu kamen später die Elemente Lux und Umbra, das Licht und die Finsternis, welche sich zuerst jedoch als unberechenbar mächtig erwiesen. Bei dem Versuch, sie sich nutzbar zu machen, richteten die Alchera auf Weyard große Zerstörungen an.
Als diese mächtigen Wesen Weyard schließlich verließen, setzten sie ihre Erforschung der Elemente fort und ihre Experimente mündeten schließlich in der Erschaffung der Weltenwächter-Orbs, von denen es heute noch viel mehr gibt, als die ursprünglichen vier.
So wurden zum Beispiel die psychischen Kräfte des Jupiter-Elementes entnommen und in einem eigenen Element manifestiert: Psyonik.
Die Elemente umfassen u.a.: Feuer, Wasser, Erde, Wind, Lux, Umbra, Psyonik, Pflanzenleben, Vitalität, Temperatur, Illusion, Beschwörung, Mineral und Toxicum. Nebenher existieren noch viele mehr, die meisten noch unbekannt.
Es ist jedoch bekannt, dass die Träger der Orbs mit der Zeit die Wesenszüge ihrer Elemente annehmen, ein Fehler, der bis heute nie behoben werden konnte.
Beispielsweise sind Feuer-Adepten bis heute sehr impulsiv und hitzköpfig, während Kälte-Adepten oft rücksichtslos und unfreundlich reagieren und nicht viel mit anderen zu tun haben.
Vitalität und oft auch Pflanzenleben machen ihre Nutzer sehr fürsorglich, während Psyoniker das Geheimnisvolle lieben.
Neben diesen herkömmlichen, wir sagen "3D Elementen", gibt es noch besondere Elemente.
Die fünf großen Sagittari-Orbs existieren bereits seit Anbeginn des Multiversums und kommen von Kingdom Hearts selbst. Ohne sie würde der Kosmos sich auflösen.
Diese fünf legendären Elemente, die "4D+ Elemente" sind die Zeit, der Raum, die Antimaterie, die Schöpfung und das Leben.
Außerdem munkelt man, dass noch zwei weitere besondere Orbs existieren.
Dieser "Silberorb" und der "Goldorb" werden nur in Legenden erwähnt als die sogenannten Kombiorbs, welche die Macht haben sollen, mehrere Elemente miteinander zu verschmelzen, ohne dabei eine physische Fusion durchzuführen, wie Cain und Nox es tun mussten, um das Element "Holy" aus Zeit und Licht zu schaffen.

-Cains Geschichten, Teil 3-


Es war stockfinster. Seit ihrer Ankunft hier, im nördlichen Frost hatten sie die Sonne nicht mehr gesehen. Die Sturmwolken verdeckten den Himmel und immerwährende Dunkelheit und Kälte herrschten hier.
Ryan und die anderen wussten es nicht, aber so sah es mittlerweile überall auf Weyard aus.
Mit der Entzündung des Jupiter-Leuchtturms brannten bereits drei Leuchtfeuer der Elemente. Drei Elemente, die wieder schalten und walten konnten, doch ohne das vierte Element des Mars wurde es auf der Welt kälter und kälter.
Schon bald würde jegliches Leben eingehen und sterben...

"Das ist der also...." murmelte Ryan, im Wind des Sturms unhörbar für alle anderen. Über ihnen ragte der rot leuchtende Turm des Mars auf. In der Ferne hatten sie ihn nicht erkennen können, aber nun, wo sie direkt am Eingang zum Gemäuer standen, war er umso beeindruckender...
Zum offenen Eingangstor führte eine große Doppeltreppe, flankiert von steinernen Säulen, um die sich monströse Schlangendrachen wanden. Auch um das Tor wanden sich zwei geschmeidige Drachenkörper, deren Köpfe sich genau in der Mitte trafen und leuchtende Juwelenaugen besaßen.
"Der letzte Leuchtturm...." keuchte Aaron.
"Ich kann das Knistern beinahe fühlen..." gab Garet zu.
Ryan warf Isaac einen verstohlenen Blick zu. "Geht es dir gut?"
Isaac nickte, ohne ihn anzusehen. "Wir haben eine Mission...."
"Ich meine nicht wegen der Mission...." ergänzte Ryan. Schließlich hatten Isaac, Jenna und Felix erst vor wenigen Stunden von der Entführung ihrer Eltern erfahren, von denen bisher jegliche Spur fehlte.
"Lass dich davon jetzt nicht ablenken, Isaac!" warnte auch Kraden, der alte Gelehrte, der die Gruppe begleitete. "Wenn wir nicht voll konzentriert sind, wird die rätselhafte Macht im Turm uns aufhalten!"
"Ich weiß!" knurrte Isaac und ohne ein weiteres Wort stapfte er die Treppen hinauf, in das Innere des Leuchtturms...

"Hier ist es kalt....." Garet bibberte und rieb sich, Flammen aus seinem Mund aussendend, die Oberarme.
"Wer hätte das nur gedacht?" Cosma war wieder sarkastisch und sah sich entnervt um.
"Nein, Garet hat schon Recht..."
"Ich WEIß, dass es kalt ist!"
"Aber das sollte es nicht oder?" fragte Mia. Die Blicke der Gruppe richteten sich auf sie. "Ich meine... das ist der Mars-Turm oder? Wie kann es dann so kalt sein? Und noch was! Ich kann meine Psynergie hier wunderbar einsetzen, ohne Schwierigkeiten! Aber Ivan und Cosma konnten ihre Kräfte im Venusturm kaum kontrollieren! Im Merkur-Turm war Saturos für uns ein leichtes Spiel und im Jupiter-Turm konnten Isaac und Felix ihre Kräfte nicht einsetzen, jedenfalls nur sehr schlecht!"
"Ich weiß, was du meinst." sagte Kraden. "In einem Elementarturm werden die entgegengesetzten Elemente blockiert! Aber da die Merkur-Psynergie hier ungehindert funktioniert, kann etwas nicht stimmen!"
"Und meine Kraft funktioniert nicht annähernd so gut, wie sie sollte..." murmelte Garet und warf einen Blick auf Jenna, die immernoch durchgefroren war. "Ich glaube, der Leuchtturm ist kaputt..."
"Vielleicht hat die Verschiebung im Gleichgewicht der Mächte diesen Turm inaktiv werden lassen?"
"Oder dieser Schneesturm ist dafür verantwortlich?"
"Ist egal, wenn der Mars-Stern im Leuchtfeuer landet, wird der Turm ja hoffentlich wieder funktionieren...."
"Vorausgesetzt, wir finden Hagartio und Dinaria und können ihnen den Stern abnehmen..."
Felix löste sich von der Gruppe und trat tiefer in die Halle.
Sie war rechteckig und zwei Treppen führten am Ende der Halle, die mit Drachensäulen bebaut war, in eine höhere Ebene.
Zwischen diesen Treppen befand sich ein steinerner, riesiger Drachenkopf, dessen Maul weit aufgerissen war.
In diesem Maul lagen zwei Harnische, , zwei Umhänge und mehrere Rüstungsteile, sowie eine Fellweste.
"Das ist die Weste von Uranos..." Felix hielt sie hoch. "Und die anderen Sachen gehören Hagartio und Dinaria..."
"Wieso haben sie ihre Sachen hier zurückgelassen?" fragte Ivan neugierig. "Sie sind doch wohl nicht nackt in den Turm gestiegen?"
"Nein, aber fast." antwortete Felix. "Die Leute von Prox verehren hier ihre Brüder, die Drachen...deshalb lassen sie jedesmal, wenn sie den Turm für ihre Riten betreten, die meiste Ausrüstung und Kleidung zurück und tragen nur das Nötigste."
"Ich hätte sie nicht für so gläubig gehalten...." gab Cosma zu.
"Also schön!" rief Ryan, hörbar für alle. "Bevor sich die Männer jetzt in Vorstellungen halbnackter Prox-Kriegerinnen und die Damen sich in Hagartios offensichtliches Six-Pack verirren, schlag ich vor, wir gehen weiter! Offenbar hatte Puelle Recht und Uranos ist hierher gekommen, um die beiden zu suchen! Wir sollten uns beeilen, ehe wir den Kleinen auch noch verlieren!"
"So ein Leuchtturm ist groß." warf Aaron ein. "Es kann dauern, bis wir ihn finden!"
"Bis in die oberen Etagen verläuft nach unseren Erfahrungen alles recht linear. Dann beginnen die Rätsel. Hoffen wir, dass hier keine echten Drachen rumlaufen, sonst ist der liebe Uranos so gut, wie tot..."
"Und wir auch." antwortete Kraden. "Drachen waren die ursprünglichen Feueradepten."
"Das wusste ich garnicht!" rief Ryan verblüfft. "Ich dachte, nur die Menschen wären zur Kunst der Elementaristik fähig!"
"Nein, ursprünglich waren es vier Rassen, die die Elemente verkörperten."
Die Gruppe schlug den Weg in die oberen Stockwerke ein, während Kraden ihnen von den Drachen, den Rocs, den Leviathanen und den Menschen erzählte, die die ersten Adepten ihrer Art gewesen waren.


Der Aufstieg nahm beinahe kein Ende. Ryan war bereits der Überzeugung, dass der Jupiter-Turm im Gegensatz zu diesem Bauwerk nur ein Legohaus gewesen sein konnte, als sie endlich einen halbkreisförmigen Raum erreichten, von dem nur eine Tür weiter führte, die jedoch verschlossen war.
"Wir müssen hier knapp oberhalb der Spitze sein." schloss Felix und deutete auf vier Durchgänge, je zwei auf jeder Seite. "Hier geht's wohl los, mit den Rätseln..."
Er ließ Kraden an die mittlere Tür treten, die über eine Inschrift verfügte. "Der Turm der Luft. Entzünde das Emblem der Herrscher des Himmels. Mögen die Vögel den Himmel berühren...
Der Turm der Erde, entzünde das Emblem der irdischen Meister. Der Mensch soll sich der Welt zeigen.
Der Turm des Wassers, entzünde das Emblem der Könige des Meeres. Die Fische sollen die Ozeane bevölkern.
Der Turm des Feuers, entzünde das Emblem der feurigen Kaiser. Die Drachen sollen hell erstrahlen.
Entzünde vier Flammen und der Weg wird sich dir offenbaren."
Als er geendet hatte, schloss Garet daraus: "Ist doch klar! Wir schicken die Adepten mit den richtigen Elementen in die richtigen Türen und die sollen dann die Flammen anmachen!"
"Dies ist der erste Leuchtturm, der Rätsel anderer Elemente aufgibt..." überlegte Ryan. "Seltsam...aber Moment! Wie sind die drei Proxianer dann durch die Tür gekommen? Sie hatten nur das Feuerelement! Aber wenn wir noch Adepten anderer Elemente brauchen, wieso konnten sie es??"
Felix antwortete: "Ich glaube eher, dass die Tür bisher immer offen war. Uranos muss sie geschlossen haben..."
"Und wir können uns mit den Rätseln herumschlagen...damit ist unser Vorteil durch die Funktionsunfähigkeit des Turms auch schon wieder weg..."
"Sei's drum. Müssen wir uns eben beeilen!"
"Aaron und ich werden die Wassertür nehmen!" rief Mia sofort. "Ich denke, es ist besser, wenn wir uns aufteilen. So sind wir schneller!"
"Wir wissen nicht, ob wir nicht noch andere Psynergien brauchen!" widersprach Kraden. "Es könnte zu zweit gefährlich werden!"
"Besser, als uns noch Stunden Zeit zu lassen!" rief Jenna. "Wenn es Probleme mit den Rätseln gibt, holen wir euch eben!"
"Ich werd mit Mia und Aaron gehen." meinte Ryan. "Ich will hier ja nicht nur herumstehen..."
"Gut, dann schließe ich mich Isaac und Felix an." beschloss Kraden und begab sich zu jenen beiden.
"Wir treffen uns dann logischerweise wieder hier!" rief Felix noch. "Passt gut auf euch auf, Leute!"
"Ihr auf euch auch!" rief Garet noch, ehe er, zusammen mit Jenna im Drachenportal verschwand.
"Wir wollen dann auch." Aaron bedeutete Ryan, ihm zu folgen, ehe er seine beiden Begleiter vor sich das Fischportal betreten ließ. "Die Leviathane warten..."
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#32
Uuuuund eine neue Folge unseres "Was-wäre-wenn-ein-Alien-namens-Ryan-Wallisson-auf-Weyard-gelandet-wäre-Szenarios", namens: "Was wäre, wenn ein Alien namens Ryan auf Weyard gelandet wäre".
Viel Spaß! ^^

~~Das Erwachen der Drachen~~
-Part 2-

Sie betraten einen Außenpfad, knapp unter der Turmspitze, der sich um ein Viertel des Hauptturms schlängelte, ehe er zu einem schwebenden Seitenturm herüber führte.
Blaue Leuchtstangen waren auf dem Boden angebracht, die sie in der Finsternis sicher über den vereisten Pfad führten.
Sorgen machte Ryan sich, als es über die schmale, mit Schnee und Eis bedeckte und von starken Winden umwirbelte Brücke ging.
Mia und Aaron warfen das Eis mit ihrer Psynergie zur Seite und hielten den Schnee vom Wiederauftreffen auf die Brücke ab. Der Wind jedoch kam ungehindert durch, denn diesen konnten sie nicht kontrollieren, sodass Ryan und die anderen sich anstrengen mussten, sich an den schmalen Geländern festzuhalten, um nicht fortgewirbelt zu werden.
"Beeilt euch!" befahl Aaron und zog Mia hinter sich her, zur Plattform des Seitenturmes zu, der von blauen Lichtern erfüllt war.
"Bin ja dabei!" rief Ryan, um den Lärm zu übertönen. "Ist aber nicht so einfach!"
Unter Mühen zwang er sich, weiterzugehen und erreichte den Eingang kurz nach den beiden. Er hauchte warmen Atem auf seine Hände, die vor Kälte zitterten und wehtaten. "W-W-Wir müssen uns wirklich beeilen, sonst erfrieren wir noch..."
Staunend trat er in den großen, runden und senkrecht verlaufenden Schacht hinein, der in einem überirdischen blauen Licht leuchtete.
"Unglaublich...." keuchte er begeistert. Die Wände waren mit großen Seedrachen und Fischmonstern aus Stein geschmückt, Blasen und Wasserpflanzen aus Saphiredelsteinen schmückten Boden und Decke und in der Mitte erhob sich ein gewaltiger Wasserdrachen, dessen weit aufgesperrtes Maul gen Decke gerichtet war.
Kleine Kanäle zogen sich durch die steinerne Unterwasserlandschaft und bildeten einen weitläufigen, komplizierten Kreis mit Ausbuchtungen, labyrinthartigen Gassen und Löchern.
"Es ist wunderschön." gab Mia zu und selbst Aaron konnte sich kaum satt sehen.
"Ob die anderen Seitentürme auch so aussehen?"
"Ich schätze, dass sie ähnliche Kostbarkeiten aufweisen..." antwortete der Seeman und beugte sich zu Boden. "Reinste Saphire....aber was müssen wir hier machen?"
"Gehen wir erstmal nach oben." rief Mia und deutete auf einen Treppenaufgang ins nächste Stockwerk. "Kommt ihr?"

Das nächste Stockwerk war der Knackpunkt. An der gegenüberliegenden Wand floss Wasser aus einem Loch in das Maul einer steinernen Seeschlange, deren Leib sich, wie eine große Röhre durch den Raum zog, in komplizierten Windungen verlief und schließlich in der Mitte mit dem Boden verschmolz. Doch der Leib war an einigen Stellen unterbrochen und das Wasser floss über den Boden, hinein in kleinere Abflussrohre...
Die unterbrochenen Stellen waren alle gleich groß und daneben lagen Röhrenstücke, die hinein passten.
"Ein...Röhrenrätsel." erkannte Mia. "Solche gab es auch im Merkur-Leuchtturm."
"Dann müssen wir also die Leitung zur Mitte wiederherstellen, um weiterzukommen." folgerte Ryan und machte sich gleich an die Arbeit. "Aaron, pack mal mit an!"
"Komme schon!" rief dieser, sprang über eines der Rohre hinweg und schob das Stück, zusammen mit Ryan in die, dafür vorgesehene Stelle.
Stück für Stück stellten sie das Rohr des Seedrachens wieder her und als das letzte Stück eingepasst war, war von unten ein klickendes Geräusch zu hören.
"Wieder nach unten! Schnell!" befahl Aaron und als die drei unten ankamen, bot sich ihnen ein wundersames Bild.
Das Wasser schoss von oben in das Maul der Schlangenstatue und durch Löcher in deren Leib direkt in die Rillen auf dem Boden. Bald war das gesamte Kreismuster erfüllt mit Wasser und auf dem Leib der Schlange glomm ein, blau leuchtender Text auf. "Das ist Alchera." stellte Ryan fest und besah sich die Sache genauer.
"Der Leviathan füllt den Ozean und so bringt das Wasser die Flamme."
"Heißt das, die Flamme brennt jetzt?" fragte Mia neugierig.
"Hier steht, dass wir sie jetzt anzünden können. Dazu müssen wir auf's Dach. Kommt mit!"

Als die drei zurückkamen, brannten bereits drei Lichter auf den Durchgängen, das der Fische, also ihres, das der Drachen und das der Menschen. Grüne, rote und blaue Leuchtstäbe führten von den Durchgängen über die Wände zur zentralen Tür und trafen sich dort, in demselben komplizierten Kreismuster, wie auch die Kanäle im Wasserturm und nur noch violett fehlte.
Als sie Schritte hörten und kurz darauf das Team von Garet und Jenna zurückkam, erleuchtete auch das letzte Muster und die Tür wurde entriegelt.
Nach und nach tauchten auch die anderen Teams endlich auf und versammelten sich.
"Gut, alle haben's geschafft!" stellte Garet zufrieden fest.
"Daran gezweifelt?" fragte Isaac, schelmisch grinsend.
"Bei euch irgendwie schon, ja."
Kraden trat an das Zentraltor und wollte es öffnen. "Lasst uns keine Zeit mehr verlieren! Ihr habt ja draußen gesehen, wie schlimm es ist. Je eher wie den Turm wieder erhellen, desto eher wird diese schreckliche Eiszeit enden!"
"Dann mal los!" sagte Ryan, zuversichtlich grinsend und stieß die Tür auf.....

Ein weiterer Halbkreisraum, spiegelverkehrt diesmal, erwartete sie. Eine kleine, breite Treppe führte auf eine Empore, die von einem weiteren Drachenbild dominiert wurde.
Doch am Fuße der Treppe lagen, wie Ryan sofort erkannte, zwei Personen, Dinaria und Hagartio...
Er erkannte sie kaum wieder. Der große Hüne, blass und halbnackt, hatte eingefallene Wangen und die Augenlider geschlossen.
Dinarias Haar lag zerzaust und alles andere als elegant auf dem Boden.
Neben den beiden Bewusstlosen hockte Uranos, ebenso nur in einen Lendenschurz bekleidet, niedergeschlagen und erschöpft. Er hob den Kopf, als hinter Ryan dessen Mitstreiter den Raum betraten und erst jetzt sahen sie die getrockneten Tränen auf seinen Wangen.
"Was ist passiert?" fragte Ryan, behutsamer, als es ihm die anderen zugetraut hätten und ließ sich neben dem Jungen zu Boden sinken.
"Sie.....ich...ich hab sie.......schon so gefunden...." schluchzte Uranos, senkte verzweifelt den Kopf. "Sie......was ist nur geschehen??? Die stärksten....Krieger des Dorfes...."
Mia nahm ihn in den Arm.... Ob der Trotz verflogen war oder er einfach resigniert hatte...Ryan wusste es nicht, aber Uranos ließ es jedenfalls zu...
Die anderen kamen langsam näher. Jenna und Aaron tasteten nach dem Puls der beiden Bewusstlosen. "Sie leben noch, aber...die Verletzungen sind ziemlich stark.... was immer ihnen das angetan hat.....ich kann es nicht sagen...."
"Zusammenbleiben!" befahl Felix sofort und zog seine Leute näher heran. "Wenn es noch hier ist....müssen wir wachsam sein.....Uranos! Zwei von uns werden dich hier rausschaffen!"
"Das ist zu gefährlich! Wenn wir uns trennen, sind wir angreifbar!" widersprach Cosma. "Denkt an Hamas Worte!"
"Wir können ihn doch nicht solch einer Gefahr aussetzen!"
Die aufkeimende Diskussion wurde unterbrochen, als sie Uranos' Stimme vernahmen: "Isaac?"
Die Schar wand sich zu ihm um. Er war aufgestanden und stellte sich Isaac gegenüber. "Hagartio hat mit mir gesprochen, als ich eben hergekommen bin...über deine ursprüngliche Mission... Ich weiß nicht, ob ich dir vergeben kann....aber ich schätze....ich verstehe das warum..."
Isaac lächelte. "Das bedeutet mir viel."
Uranos nickte. "Es tut mir Leid, was ich gemacht habe."
"Schon in Ordnung, Kleiner!" meinte Garet und streckte seine Gliedmaßen, während er laut gähnte. "Dann werden wir mal die Welt retten!"
Doch Uranos fand das "kleiner" wohl weniger angebracht und stach Garet mit der Hand in die Seite, woraufhin dieser erschrocken zurücktaumelte. "Es wäre nett gewesen, etwas Respekt, den Drachen gegenüber zu erbringen!"
"Jaa, zeigen wir den Mädels unser Six-Pack!" rief Garet, gespielt begeistert, ehe er hinzufügte: "Und erfrieren....."
"Wir sind keine Proxianer, Uranos." fügte Felix hinzu. "Ich friere schon bei dem Gedanken...."
"Leute!" rief Ryan. "Ich bringe Uranos hier raus! Ich habe eh keine Elementarkräfte, da kann ich auch unten warten oder?"
"Wir hatten uns doch eben geeinigt, uns nicht zu trennen oder??" fragte Jenna. "Weil wir dann angreifbar werden!"
"Ja, schon!" gab er zu. "Aber wie ich das sehe, wird diese Macht hinter euch her sein, weil ihr den Leuchtturm anzünden wollt und nicht hinter uns, die wir den Turm verlassen wollen. Wir dürften also vergleichsweise sicher sein."
"Ich bin nicht sicher, ob die Idee gut ist...." murmelte Felix.
"Besser, als dass wir im Weg herumstehen." erwiderte Ryan. "Kraden könnt ihr noch brauchen, der kann die Schriften der Jenei auch lesen, wenn es gebraucht wird und falls doch etwas passiert, kann ich uns schon verteidigen."
"Ich bin auch nicht wehrlos!" Uranos protestierte. "Ich kann gut mit Psynergie und dem Schwert umgehen!"
"Seht ihr? Dann sind wir bereits zu zweit!"

Es war sowieso egal, was die anderen erwiderten, Ryan setzte sich durch und nahm Uranos mit, während er den Raum wieder in die Richtung verließ, aus der sie gekommen waren.
"Wieso bist du so scharf darauf, hier wieder rauszukommen?" fragte Uranos argwöhnisch.
"Bin ich garnicht. Aber was ich vorhabe, müssen die anderen auch nicht unbedingt wissen.....also halt bitte dicht...."
"Und was hast du vor?"
"Ich.....suche eine Bibliothek, die hier irgendwo in diesem Turm stecken muss...."
"Tze.....Bibliothek?" spottete Uranos. "Hier gibt's doch keine Bibliothek! Wie kommst du auf diese Idee?"
"Weil das bisher in jedem Turm der Fall war....also auch in diesem....ich suche was Bestimmtes..."
"Und wieso dürfen die anderen davon nichts wissen?" Uranos verschränkte die Arme misstrauisch.
"Sagen wir...." er suchte nach passenden Worten. "Sagen wir einfach...die Zeit ist noch nicht reif....komm jetzt. Wir müssen......Moment...hast du das gehört?"
Ein dumpfes Grollen jagte durch das Gemäuer, das die Steinwände erzittern ließ....
"Es kam von oben!" erkannte Uranos und fuhr herum. "Vielleicht sind die anderen in Schwierigkeiten??"
"Die kommen schon klar..." murmelte Ryan. Doch nach einem erneuten Grollen, das den Boden erbeben ließ, überlegte er es sich doch anders. "Lass uns...doch mal nachsehen...hast du 'ne Waffe?"
"Nur ein Messer..." gab Uranos zu. "Wird gehen müssen..."
"Ja, wird's wohl....."
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#33
kurz vor Ende des Tages noch ein weiterer Part, der euch hoffentlich gefällt.
Ich habe von dem kurzen Kampf auf dem Jupiter-Leuchtturm gelernt und einiges besser gemacht, wie ich hoffe.
Hoffe, es gefällt euch, wie Ryan und Uranos sich gegen die Drachen behaupten.

~~Das Erwachen der Drachen~~
-Part 3-

Der Raum war leer.....also, keiner ihrer Gefährten war mehr darin, leer war er nicht.... oh nein....
"W-Was zum...." keuchte Ryan entsetzt, als er auf die gigantischen Wesenheiten starrte, die sich in der Mitte des Raumes erhoben.
Zwei goldene Drachen, mit blutroten Schwingen, die beinahe den gesamten Raum einnahmen... Die Wesen standen auf zweien ihrer vier gewaltigen Beine, die in ebenso gewaltigen Pranken und noch gewaltigeren Klauen endeten, die in einem reinen Schwarz erstrahlten.
Aus ihren Hinterköpfen traten Hörner aus, ebenso schwarz und die Augen glühten in einem bösartigen Rot....
"Wo...Wo sind Dinaria und Hagartio??" fragte Uranos sofort, doch Ryan zog ihn zurück. "An deiner Stelle würde ich mir jetzt eher Sorgen um mich machen, Kleiner...." zischte er. "Ganz langsam, vielleicht beachten sie uns nicht....."
Tatsächlich beobachtete der größere Drache sie bloß, die wütenden Augen zu Schlitzen verengt...
"Geh....langsam bis zur Treppe....."
Uranos gehorchte ihm glücklicherweise. Ryan war erleichtert. Er hatte Widerstand erwartet.
Doch, wie er es gewohnt war, wurde ihm die Sache nicht einfach gemacht, denn der kleinere der beiden Drachen wand sich zu ihnen um, in einer einzigen, geschmeidigen Bewegung und sperrte sein Maul auf, aus dem sogleich eine wahre Feuersbrunst auf die beiden zuschoss.
"Runter!!!" schrie Uranos und zog Ryan mit sich zu Boden, ehe der Strahl mit einer unglaublichen Gewalt über die beiden hinweg fegte!
"Immer sind es Drachen!" fluchter dieser. "Wieso keine Meerschweinchen?? Und wie konnten die anderen diese Oschis nur übersehen??"
"Was machen wir jetzt?" fragte Uranos nervös, während Ryan ihn hinter die nächste Säule zog. "Keine Ahnung...ohne Elementarkräfte sind wir aufgeschmissen....ich nehme einfach mal scharf an, gegen deine Mars-Psynergie sind sie immun....achtung!"
Die kurze Erholungspause war vorbei, denn der kleinere Drache hieb mit seinem Schweif nach der Säule, hinter der sie Schutz gesucht hatten und riss sie einfach mit sich.
"Wir müssen hier weg!!" schrie Ryan, während Uranos dem Angreifer eine Feuersalve entgegenwarf. Versuchen konnte man es ja mal.
In seiner Hand sammelte er Energie, ehe er einen wütenden Flammenregen auf die beiden Drachen niedergehen ließ.
"Also schön, Respekt!" gab Ryan zu und konnte Uranos gerade noch aus dem Weg schubsen, als der größere Drache ihnen auch schon eine passende Antwort gab.... in Form eines Stoßes mit seinem Kopf, der jedoch stattdessen die Wand traf, von der große Stücke herausfielen.
Ryan nutzte die Gunst der Stunde und zog, durch den Schwung eine Drehung machend, sein Schwert, dass er, den Schwung nutzend, auf den Hals des Drachens niedersausen ließ.
Es prallte ab und durch den Aufprall wurden seine Arme fast taub!
"Verdammt, gepanzert ist der Koloss auch noch!!" rief er und konnte sich gerade noch in Sicherheit bringen, ehe der Drache seinen Kopf und damit die Hörner wild umherschüttelte.
"Lauf!" schrie er, ehe er selbst wegkrabbelte, von dem Untier.
"Jetzt muss mir aber etwas einfallen...." japste er und kramte in seiner Tasche nach dem Lebensorb.
"Beeil dich!!!" hörte er Uranos rufen, der gerade von dem zweiten Monstrum umhergescheucht wurde.
"Hab ihn!!" Cain hielt den Orb triumphierend in die Höhe, als der Schwanz des Drachen, der seinen Begleiter jagte, abrupt herumpeitschte und ihm hart den Orb aus der Hand schlug, dabei fast die Hand brach.
Mit einem Schmerzensschrei landete der Junge im Schutt hinter sich und hielt sich die taube Hand, als das nächste Ungetüm auch schon herangestampft kam.
"Verdammt, wo ist das Ding??" keuchte Cain und sah sich, inmitten des Gerölls um, das sich binnen kürzester Zeit im Heiligtum angesammelt hatte.
Währenddessen konnte sich Uranos, nur mit einem kleinen Messer bewaffnet, nur schwer vor der Bestie in Sicherheit bringen, die es sich auf die Fahne geschrieben hatte, ihn zu fressen!
Doch da sah er die Rettung: Ryans Schwert, das dieser durch den Drachen verloren hatte, steckte in einem Steinhaufen, nicht weit von ihm....
Das einzige Problem war, dass der Schweif des Urviechs dazwischen wild umherpeitschte!
"Also...also schön......" keuchte er und sprang aus dem Weg, ehe der, alles vernichtende Flammenatem des Drachen ihn erwischte und nutzte die Überraschung seines Gegners, um über den Schwanz hinweg zu springen, bevor er sich die Waffe schnappte.
Gerade in diesem Moment krachte Ryan beinahe in ihn hinein und hielt sich die, ziemlich blau angelaufene und geschwollene Hand.
"Was ist passiert??"
"DER da ist passiert!" rief Ryan und riss Uranos erneut aus dem Weg, denn der Schädel des größeren Drachen sauste wieder haarscharf an ihnen vorbei.
Mit Blick auf das Schwert rief Ryan: "Was ist mit dem Respekt, gegenüber Drachen??"
"Ich hab beschlossen, nur noch zu Gottheiten nett zu sein, die mich nicht fressen wollen!"
"HA! Dumme Sprüche zu unpassendsten Zeiten, du bist wirklich einer von uns!" lachte Ryan, ehe er erschrocken das Objekt seiner Begierde erspähte. Der Lebensorb lag, gut behütet unter einigen Säulen, hinter den beiden Bestien, deren ungeheure Größe sie hier drin behinderte.
"Muss weiter! Lenk du sie ab!" rief er und lief direkt zwischen den Biestern hindurch...
"War das...jetzt ein Kompliment?" fragte sich Uranos, im Bezug auf die dummen Sprüche und ließ dann einen lauten Pfiff los. "Heeeey!!! Ihr Biester! Hier bin ich!!!"
Er warf einem der Drachen einen Stein an den Kopf, was seine Wirkung, ob gut oder schlecht, nicht verfehlte...
Beide wandten sich zu ihm um, während Ryan auf der anderen Seite ankam, völlig unbehelligt und seinen Arm durch die Säulen nach der Kugel ausstreckte, jedoch nicht herankam...
"Jetzt....mach schon....noch ein....Stückchen......" knurrte er angestrengt. Er konnte den Orb bereits mit seinen Fingerspitzen berühren, aber er bekam ihn einfach nicht zu fassen!
Währenddessen schlug der große Drache mit seiner Pranke nach seiner Beute, diie reflexartig in die Luft sprang und dabei zustieß, mitten in das weiche Fleisch zwischen der Klaue und der Panzerhaut, die den Finger umspannte. Blut spritzte, welches Uranos' Arm bedeckte und wild über den Boden spritzte, während das Ungeheuer laut aufschrie und seinen Körper umher warf, was nur noch mehr Säulen zum Einsturz brachte.
Mit voller Wucht stieß er gegen den Leib des anderen Drachen, der seinerseits gegen die Wand krachte.
Knochen barsten unter dem Gewicht des größeren Exemplars und auch der zweite Drache schrie unter qualvollen Schmerzen.
Währenddessen hielt sich Uranos die schmerzende Brust. Die Klaue des Angreifers hatte ihn gestreift, bevor er das Schert hinein gestoßen hatte und ihm die Brust und den Bauch, bis hinunter zum Becken diaginal aufgeschlitzt. Sein Blut vermischte sich mit dem des Drachen.
Glücklicherweise hatte sie ihn nur gestreift und die Wunde war nicht allzu tief, aber der scharfe Schmerz erfüllte schon bald seinen ganzen Körper...
Und schon richtete das größere Exemplar, wütender denn je, sich wieder auf, während sein Gefährte schnaufend am Boden lag.
"Ich hab ihn!!!" jubelte Ryan und hielt endlich den Orb in die Höhe.
"Dann....dann mach was!!!" rief Uranos, so laut es ihm die schmerzende Lunge erlaubte und erwartete bereits die tödlichen Verbrennungen...
"Nimm das!" schrie sein Begleiter und hielt den, blau strahlenden Orb in die Höhe, aus dem sich ein dichter Eisnebel auf das Schlachtfeld ergoss und den Drachen einhüllte.
"Was machst du da?" fragte Uranos verblüfft, während das Wesen verängstigt umherwatschte.
"Keine Ahnung, frag den Orb!" antwortete Ryan verlegen.
Dicke Eiskristalle bildeten sich in dem Nebel um die Gliedmaßen des Drachen, dessen Widerstand in der, plötzlich eintretenden Kälte immer schwächer wurde...
Es dauerte nicht lange, da war der Nebel verschwunden, der ihnen die Sicht geraubt hatte und mit ihm...die Drachen....
Stattdessen lagen nun zwei kleinere Körper auf dem Boden, wo sich eben noch die Kolosse befunden hatten: Die von Hagartio und Dinaria...
"Oh nein!!" rief Uranos und lief zu seinem großen Vorbild, dem gefallenen Krieger und ließ sich auf die Knie sinken. "A-Aber wie......wie ist das möglich???"
"U-Uranos...." keuchte er.
Währenddessen begab sich Ryan zögernd zu der zerschlagenen Dinaria, deren Knochen beinahe restlos gebrochen waren.
"Wer....wer bist du?" fragte sie leise.
"Shh, ganz ruhig..." murmelte Ryan und besah sich ihren Körper, der grässlich deformiert aussah. "Alles wird gut...."
"Tze..." machte sie abfällig. "Verkaufe mich nicht für dumm..."
"Was ist mit euch passiert?" fragte Uranos und bettete Hagartios Kopf auf seine Knie.
"Es.....es war....ein fliegendes....Auge..." keuchte dieser. "Wir....die anderen...hatten gerade den Mars-Stern genommen und...sind weiter...gegangen...da kam es...wieder..."
"Wieder?" fragte Ryan irritiert.
"Es...hat uns hier angegriffen und...besiegt....sowas Mächtiges hab ich noch nie gesehen..." antwortete Dinaria stockend. "Und dann kam es zurück und..." Sie schluchzte. "Verwandelte uns...in diese...Bestien...."
"Hagartio..." schluchzte Uranos. "Bitte, ihr müsst bei uns bleiben...."
Der Hüne grinste angestrengt. "Hey....wenn du jetzt heulst, habe ich keine sehr gute Meinung von dir, als Krieger, Kleiner...."
Uranos nickte, konnte sich aber kaum zurückhalten.
"Dein...Vater wäre stolz auf dich...hast.....gleich zwei Drachen besiegt...."
Uranos erbleichte, als der Krieger die Augen schloss und aufhörte, zu atmen...
"Bitte..." seufzte Dinaria. "Ent....entzündet....das Feuer....."
"Versprochen." sagte Ryan.
"Und...kümmer dich um...Uranos...."
"Darauf kannst du dich verlassen."
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
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#34
Leudeee!
Der nächste Part ist online!
DAS Ereignis des Tages! Hurraaaay!
Hach^^ Genug des Selbstlobes....
wie auch immer, wie nähern uns dem Ende der bekannten Storyline, freut euch!

~~Das Erwachen der Drachen~~
-Part 4-

Die beiden Krieger nahmen mehrere Treppenstufen auf einmal, während sie sich auf den Weg zur Spitze machten. Drachenköpfe flankierten ihren Weg und Fackeln und Feuerbecken waren links und rechts in regelmäßigen Abständen aufgestellt.
"Bald sind wir da!!" rief Ryan, als sie den Ausgang erreichten. "Wenn dieses Augenvieh hinter den anderen her ist, müssen wir uns beeilen!!"
Uranos antwortete nicht, konzentrierte sich auf den Weg vor sich und auf das, was er mit diesem Monster machen würde, das kaltblütig seine Freunde gegen ihn aufgehetzt hatte!
Sie beeilten sich, den Außenpfad zu umrunden, ehe sie eine letzte Treppe zur höchsten Plattform des Turmes hinaufstiegen und sich der erloschenen Feuerstelle gegenüber sahen.
Die Spitze war kreisförmig aufgebaut und in der Mitte befand sich ein trichterförmiges Loch, umrundet von vier Statuen, nackter Göttinnen, die Olivenzweige in die Höhe hielten und zu deren Füßen Drachen schliefen.
Vor diesem Loch standen bereits die anderen neun.
"Isaac! Leute!" rief Ryan, als sie sich zu ihnen umdrehten.
Erst jetzt sah er, was die beiden von der Erfüllung ihrer Mission abhielt: Es war ein großer, schwebender Fels, mit einem einzelnen Auge, das sie ruhig anblickte...
"DU!!!" schrie Uranos sofort, von Wut und Hass erfüllt und wollte mit Ryans Klinge auf ihn einschlagen.
Bevor ihn einer der Gefährten aufhalten konnte, kniff das Ding sein Auge zusammen und eine unsichtbare Macht warf den Jungen zurück.
Selbst Ryan hatte den Schub der mächtigen Psynergie gespürt, die hier gewirkt hatte und fragte, mit einem Hämmern im Kopf: "Was....Was ist das?"
~~Ich bin der alte Weise!~~
Die Stimme in seinem Kopf klang alt und mächtig und kam von dem Stein selbst...
"Was?? Der vom Aleph-Berg?"
"Ja!" rief Garet. "Geh da weg!! Er ist gefährlich!!!"
Der Weise beachtete den Kommentar nicht weiter und wandte sich direkt an Isaac und Garet. ~~Ihr beide habt euch gegen die Mission gewandt, die ich euch aufgetragen hatte. Warum?~~
"Erzähl du uns lieber mal, wieso du das Wiederkehren der Alchemie verhindern willst!" rief Cosma und erntete Zustimmung von ihren Freunden.
"Und wie genau kommst du hier eigentlich her?" wollte Ryan noch wissen. "Ich finde, dass du uns mal ein paar Antworten schuldest, großer, angeblich Weiser!"
~~Ich schulde euch überhaupt nichts.~~ antwortete dieser nur und Empörung schlug ihm entgegen. ~~Ich verlange es einfach von euch, dass ihr mir gehorcht.~~
"Zwing uns doch!" rief Ivan wütend. "Na los! Wir wissen ganz genau, dass die Welt untergeht, wenn wir das hier nicht tun!"
~~Bedauerlicherweise ist es mir nicht möglich, mich in die Belange der Sterblichen einzumischen.~~ gab der Weise zu. ~~Deshalb war ich auf die Hilfe der Adepten angewiesen.~~
"Aber wieso machst du das???"
~~Wieso? Wurde die Welt denn nicht schon einmal beinahe durch den Missbrauch der Alchemie zerstört? Ihr Menschen könnt mit dieser Kraft nicht umgehen! Es ist ein Fehler, sie euch zu überlassen!~~
"Und wenn du uns diese Chance nicht gibst, wird Weyard auf jeden Fall sterben!" warf Mia ein. "Das kannst du doch nicht wollen!"
Uranos trat hervor. "Prox wird bald zerstört werden, wenn die Wärme nicht zurückkehrt!"
Kalt sah der Stein auf den Jungen herab und antwortete: ~~Prox hat sich eines unverzeihlichen Verbrechens schuldig gemacht. Ihr habt den Krieg um die Alchemie entfesselt und jetzt trachtet ihr danach, sie in die Welt zurückzubringen, um erneut zu erobern und zu zerstören! Euch wird euer Schicksal ereilen und niemand wird um euch weinen. Auch die beiden Krieger erhoben diesen Einwand, doch auch sie erhörte ich nicht. Ich machte sie zu den Wächtern des Leuchtfeuers, doch nicht einmal dazu taugten sie.~~
"Wie kannst du es nur wagen...?" Uranos wurde richtig wütend...
"Widerling!!" schrien Jenna und Cosma, von den Ambitionen und Mitteln des Weisen sichtlich angewidert.
~~Ich bin ein omnipotenter Organismus.~~ antwortete er nur. ~~Meine Kompetenz, zu richten, ist allumfassend.~~
"Dass ich nicht lache! Deine Kompetenz, zu richten.....wie war das noch gleich, mit dem Nicht-Einmischen?" fragte Ryan. "Haben wir ja bei Dinaria und Hagartio gesehen! Du Mistkerl kannst uns nicht aufhalten! Felix, wirf den Mars-Stern in die Öffnung!"
Als Felix sich anschickte, genau das zu tun, schwebte der Weise einige Meter nach hinten.
~~Wer weiß.....vielleicht....geschieht ja noch ein Wunder?~~
Plötzlich begann der Turm, zu beben und die Adepten riss es von den Füßen. "Was ist da los??" wollte Uranos wissen. "Was macht der??"
"Keine Ahnung.... murmelte Felix. "Ich weiß es wirklich nicht......Achtung!!!" Er zog seine Schwester und Isaac zu Boden, als die Statuen explodierten und grelles Licht die Spitze des Leuchtturms einhüllte.
"Was passiert da bloß???"
In dem Getöse war die Stimme des Weisen zu vernehmen, der mit seiner telepatischen Stimme den Befehl erteilte: ~~Erscheine, Tridesastros!~~
Das Licht schien beinahe zu explodieren, ehe es sich plötzlich zusammenzog und eine große, monströse Gestelt bildete...
Als es erlosch, stand vor ihnen, über dem Loch für das Leuchtfeuer der gewaltigste Drache, den Ryan je gesehen hatte!
Dieses dreiköpfige Untier besaß gigantische Schwingen, die die gesamte Turmspitze einfassen konnten und sich in den äußeren Rand des Turms gekrallt hatten.
Jeder Kopf besaß eine andere Farbe, aber jeder war gepanzert. Der Leib änderte seine Farbe sekündlich und seine Krallen bohrten sich selbst in den magischen Fels des Turms...
"DAS ist dein Wunder??" fragte Isaac. "Ein Drache? Das ist alles?"
"Wir haben es bereits mit einem zweiköpfigen aufgenommen!" pflichtete Ivan ihm bei. "Da werden wir einen dreiköpfigen auch schaffen!"
~~Dann beweist es mir doch.~~ lockte der Weise. ~~Beweist mir, wie ernst es euch mit dem Entzünden des Feuers ist.~~
Mit diesen Worten schwebte er über die Kante der Plattform hinweg.
"Oh nein! Nicht so schnell, du Mistkerl!!" brüllte Ryan und unter den Blicken aller Anwesenden sprang er vom Turm und klammerte sich verbissen an dem Fels fest.
"Was machst du da??" rief Uranos panisch, denn der Weise schüttelte seinen Körper, um den Krieger wieder loszuwerden.
~~Runter von mir!!~~
"Vergiss es, du, zu groß geratener Fleischklops!!"

Die anderen sahen gebannt zu, wie Ryan sich mit dem Weisen anlegte, ehe Mia sie wieder in die Realität zurückholte, indem sie laut schrie: "Leute! Der Drache!!!"
Tridesastros bäumte sich auf und riss dabei große Brocken des roten Steins aus der Plattform, die er wutschnaubend auf die Adepten herniederregnen ließ.
"Runter Runter Runter Runter Runter!!!" rief Isaac, floh, hinter Felix von der Plattform und warf sich auf Mia und Cosma, die im Weg standen.
Und das gerade rechtzeitig, denn das Geröll flog über die drei hinweg und hätte ihre Köpfe ansonsten sicherlich pulverisiert.
Felix jedoch nutzte die Gunst der Stunde.
Die Steine zog er, kurz bevor sie über die Kante hatten fallen können, mit seiner Psynergie zurück, beschrieb einen Bogen um den Turm und ließ sie schließlich auf den Drachen zu segeln.
Dieser jedoch ließ sich auf keinste Weise auf den Angriff ein. Seine Schwingen sausten einmal nach unten und in einer geschmeidigen Bewegung segelte das Monster wieder zum Turm und klammerte sich an der Außenmauer fest.
Das Krachen verriet ihnen, dass weitere Brocken aus dem Leuchtturm gerissen wurden, während das linke Maul der Bestie nach Aaron schnappte und der linke Flügel über die Plattform hing und jeden, den er traf, über den Boden schleifte.
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
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#35
Ich finde deine FanFiction klasse Ok
Du musst unbedingt weiterschreiben! Lachen Ich bin total neugierig wie es weitergeht!
Klasse, mach weiter so! Smile
Maiko ftw <3
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#36
Ähm, kleine Planänderung....
Ach ja, danke erstmal für die Rezension, Sally, hat mich sehr gefreut!

Also: Das Kapitel ist, wie sich herausgestellt hat, zu lang... Zwei Drachenkämpfe und die große Aufklärung sind eine Menge...
deshalb hab ich sie in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil trägt nun den Titel "Könige der Feuerspeier" und geht bis zum Satz des alten Weisen
~~Erscheine, Tridesastros~~, endet also im letzten Part.

Das neue Kapitel wird aber genau da ansetzen und den Titel "Böse Absichten" tragen.
Anbei eine neue Ausgabe von Cains Geschichten, die sich diesmal mit dem Arc beschäftigt und der große Kampf gegen Tridesastros.
Das war auch schon alles. Hier folgt also der neue Part:

~~Das Erwachen der Drachen Teil 2~~
Böse Absichten
-Part 1-

Der Arc...
Diese geheime Organisation wurde nach Xemnas Angriff auf Kingdom Hearts von dem ehemaligen Weltenwächter des Lichts, Cain Soles ins Leben gerufen und befand sich im Inneren des Mount Everest, auf der Erde.
Der Arc bestand aus ausgewählten Mitarbeitern aus vielen Welten und wurde angeführt von Cain und einem Vorstand, bestehend aus Tsunade, der Anführerin des Dorfes Konoha-Gakure, Trunks Brief, König Micky vom Schloss Disney, den Sponsoren Rufus ShinRa und Seto Kaiba, Squall Leonhart, aus Radiant Garden, Prinzessin Zelda von Hyrule und neuerdings auch Meister Eraqus, vom Land des Aufbruchs.
Bereits kurz nach der Gründung des Arcs kam es zu Kriegshandlungen mit einem mächtigen Feind, namens Sphäros, der die Bösewichte diverser Welten zusammengetrommelt hat und danach trachtete, die Welten zu erobern.
Im Zuge des Krieges verlor Cain sein Leben, seinen Platz als Anführer nahm sein alter Freund Drake ein, ein Weltenwächter des Feuers.
Der Krieg mit Sphäros' Truppen dauerte zwei Jahre, in denen das Arc-Gebäude zerstört wurde, das Personal wich in die Stadt Atlantis, in der Pegasus-Galaxie aus, ehe sie, nach dem Sieg über die Feinde, zurück auf die Erde kamen.
In den letzten Wochen wurde das neue Arc-Gebäude in der uralten Zwergenstadt Moria eröffnet.
Der Arc verfügte über eine Flotte von sechs Schiffen: Der Groudon, die im Kampf vernichtet wurde, der Kyogre, der Rayquaza, einem experimentellen Supergleiter, der Palika, der Dialga und dem Trägerschiff, der Giratina, außerdem einer ganzen Staffel Gleiter.

-Cains Geschichten, Teil 4

Das Licht schien beinahe zu explodieren, ehe es sich plötzlich zusammenzog und eine große, monströse Gestelt bildete...
Als es erlosch, stand vor ihnen, über dem Loch für das Leuchtfeuer der gewaltigste Drache, den Ryan je gesehen hatte!
Dieses dreiköpfige Untier besaß gigantische Schwingen, die die gesamte Turmspitze einfassen konnten und sich in den äußeren Rand des Turms gekrallt hatten.
Jeder Kopf besaß eine andere Farbe, aber jeder war gepanzert. Der Leib änderte seine Farbe sekündlich und seine Krallen bohrten sich selbst in den magischen Fels des Turms...
"DAS ist dein Wunder??" fragte Isaac. "Ein Drache? Das ist alles?"
"Wir haben es bereits mit einem zweiköpfigen aufgenommen!" pflichtete Ivan ihm bei. "Da werden wir einen dreiköpfigen auch schaffen!"
~~Dann beweist es mir doch.~~ lockte der Weise. ~~Beweist mir, wie ernst es euch mit dem Entzünden des Feuers ist.~~
Mit diesen Worten schwebte er über die Kante der Plattform hinweg.
"Oh nein! Nicht so schnell, du Mistkerl!!" brüllte Ryan und unter den Blicken aller Anwesenden sprang er vom Turm und klammerte sich verbissen an dem Fels fest.
"Was machst du da??" rief Uranos panisch, denn der Weise schüttelte seinen Körper, um den Krieger wieder loszuwerden.
~~Runter von mir!!~~
"Vergiss es, du, zu groß geratener Fleischklops!!"

Die anderen sahen gebannt zu, wie Ryan sich mit dem Weisen anlegte, ehe Mia sie wieder in die Realität zurückholte, indem sie laut schrie: "Leute! Der Drache!!!"
Tridesastros bäumte sich auf und riss dabei große Brocken des roten Steins aus der Plattform, die er wutschnaubend auf die Adepten herniederregnen ließ.
"Runter Runter Runter Runter Runter!!!" rief Isaac, floh, hinter Felix von der Plattform und warf sich auf Mia und Cosma, die im Weg standen.
Und das gerade rechtzeitig, denn das Geröll flog über die drei hinweg und hätte ihre Köpfe ansonsten sicherlich pulverisiert.
Felix jedoch nutzte die Gunst der Stunde.
Die Steine zog er, kurz bevor sie über die Kante hatten fallen können, mit seiner Psynergie zurück, beschrieb einen Bogen um den Turm und ließ sie schließlich auf den Drachen zu segeln.
Dieser jedoch ließ sich auf keinste Weise auf den Angriff ein. Seine Schwingen sausten einmal nach unten und in einer geschmeidigen Bewegung segelte das Monster wieder zum Turm und klammerte sich an der Außenmauer fest.
Das Krachen verriet ihnen, dass weitere Brocken aus dem Leuchtturm gerissen wurden, während das linke Maul der Bestie nach Aaron schnappte und der linke Flügel über die Plattform hing und jeden, den er traf, über den Boden schleifte.

Der Kampf auf der Spitze des allerletzten Leuchtturms ging weiter.
Ryan klammerte sich an der rauen Oberfläche des Wesens fest, das als der alte Weise bekannt war. Auch, wenn Ryan der Überzeugung war, dass es diesen Titel zu Unrecht erlangt hatte!
Um sich herum nahm er wahre Stürme von Psynergie-Attacken wahr, aber solange er nahe genug ihrem Urheber war, war er vergleichsweise sicher.
Während er sich bemühte, nicht herunterzufallen, ließ er sich einen halben Meter an der Steinkugel hinunter rutschen und seinen rechten Fuß mit Karacho in das große Auge schießen.
Ein telepatischer Schmerzensschrei erfüllte seinen Geist, während sein Gegner sich herumwälzte und, mit Ryans Körper voran, auf die Turmwand zusauste.
Hastig kletterte Ryan über das Auge hinweg und brachte sich in Sicherheit, als der Körper, mit dem Auge zuerst in die Wand einschlug, in der große Risse erschienen.
~~Aaaargh!!! Nein!!! Mein Auge! Runter von mir, du Fliege!!!~~
"Träum weiter!!!" rief Ryan, als der Fels sich auch schon wieder herumdrehte und ein weiteres Loch in die Wand schlug.
Immer und immer wieder schoss die Kugel sich selbst in die Wand, um den lästigen Angreifer zu zerquetschen, der nichts weiter tun konnte, als sich wieder und wieder auf die andere Seite zu flüchten!
~~Du bist mir äußerst lästig, Sterblicher!~~
"Gewöhn dich dran! Ich werd dich bis in deine Alpträume verfolgen!"
"Ryaaan!!" hörte er Uranos' Stimme, von weit oben. Während der Drache über das Bauwerk hinwegsegelte, fand der Junge Zeit dazu, nach seinem neuen Freund zu sehen.
"Hier!!" rief er und warf das Schwert von Ryan über die Kante, damit er es benutzen konnte.
"Super!" grinste dieser und fing es auf. Behände sprang er auf seine Beine und ließ die Klinge über den Stein schrammen, wieder und wieder. Funken flogen durch die Gegend, wie Glühwürmchen. "Haha, das gefällt dir, was??"

Währenddessen erwehrten sich die zehn verbleibenden Adepten vergeblich der Angriffe des Drachen, der wütend Flammen über das Feld spie, die von Mia und Aaron, mithilfe des Wassers in der Atmosphäre abgelenkt wurden.
"Leute, er ist zu stark!!" rief der Kapitän ihres Schiffes über das Heulen des tosenden Infernos hinweg.
Isaac und Felix arbeiteten zusammen, um die Trümmer, die der Drache aus dem Turm gerissen hatte, auf den geschmeidigen Leib von Tridesastros zurückzuschleudern, während Ivan und Cosma den alten Kraden beschützten.
"Geht aus dem Weg!" rief Garet und schubste Aaron zur Seite.
"Was soll das??" fragte Mia, ehe sich Uranos vor ihr postierte und auch Jenna sich zu ihren beiden Kollegen gesellte.
"Die Flammen können wir auch in Schach halten!" rief Garet und lenkte die Flammen auf seiner Seite, durch eine Bewegung seiner Arme über die Kante. "Aber ihr, Isaac und Felix seid die einzigen, die das Vieh verletzen können! Gegen unser Feuer ist er immun und Ivan oder Cosma würden die Flammen nur noch mehr schüren!"
"Bekommt ihr das hin?" fragte Aaron skeptisch, doch die drei waren bereits voll in ihrem Element. Die Flammen türmten sich vor ihnen auf, wie von einer unsichtbaren Wand abgehalten, während Schwärme von Funken über sie hinwegregneten und den dreien ein unglaublich heroisches Bild verlieh.
"Dann wollen wir mal!" rief Isaac. "Aaron, Mia! Könnt ihr noch?"
Die beiden bejahten und sprangen auf ein großes Stück Stein, das die Venus-Adepten um die Flammenwand herum lenkten.
Bald schon hörte das Tosen auf und die Bestie wehrte sich mit Schwanz und Flügeln gegen die Eissplitter und Wasserschwälle, die die beiden auf ihn abschossen!
"Unsere Chance!" rief Felix und erschuf Steinspitzen auf dem Boden, während die drei Mars-Adepten den Drachen ablenkten, damit Aaron und Mia die Gelegenheit bekamen, anzugreifen.
"Los!" rief sie und erhob ihren Ankh-Stab. Eisiger Nebel umwirbelte sie, der in einem übernatürlichen Blau leuchtete.
Der Nebel, den die beiden aussendeten, hüllte das Monster ein. Die gigantischen, aber zentimeterdünnen Flughäute gefroren, wurden hart, porös und rissig, während sich eine massive Eisschicht darauf bildete.
Brüllend und gepeinigt von dieser beißenden Kälte, wollte der Drache erneut in die Luft abheben, doch als er sie ausbreitete und die abgesplitterten Stücke sich in seine Haut bohrten und diese aufrissen, klammerte er sich an der Außenwand fest, um nicht abzustürzen. Das Eis zog ihn hinab in die Tiefe.

"Hinter uns, Kraden!!" befahl Ivan nervös und hielt den Tornadoschild aufrecht, während das Monster ihnen gewaltige Windstöße entgegen schickte.
Cosma und er hatten sich zur Treppe zurückgezogen und wollten zum unteren Bereich der Spitze zurück. Im Turm wären sie sicher, jedoch machte ihnen der Drache das Entkommen ziemlich schwer, da er sich an den Rändern der Plattform entlang bewegte und ständig Feuerstöße aussendete.
"Was hast du??" fragte Cosma, die mit dem Rücken zu den beiden stand und die Schwanzspitze im Auge behielt, die bedrohlich durch die Luft peitschte.
"Ich bin mir nicht sicher..." gab der Alte zu. "Aber.... der Drache...."
"Was ist mit dem?? Der nervt unglaublich?"
"Nein....." Er schüttelte den Kopf. "Saturos und Menardi haben sich damals auch in einen Drachen verwandelt.....und die beiden Drachen im Heiligtum waren Hagartio und Dinaria...."
"Und?" fragte Ivan, bevor er einen Flügelschlag abwehrte.
"Und? Und was ist, wenn es sich bei diesem Drachen auch um eine oder mehrere Personen handelt??"
Die beiden Jupiter-Adepten tauschten entsetzte Blicke der Erkenntnis. "Wir müssen sie aufhalten!"
"Isaac!"
Weiter kamen sie nicht, denn Tridesastros warf sich mit seinem Oberkörper auf die Mitte der Plattform und das mittlere Maul geiferte genau vor ihnen.
"Weg!!" schrie Cosma, als das Biest das Maul aufsperrte und in seinem Inneren ein bedrohliches, rotes Glühen zu sehen war.
"Oh nein, Freundchen!!" keifte Cosma und erschuf eine wehende Luftkugel im Maul, die immer weiter wuchs.
Der Drachenkopf machte ein recht blödes Gesicht, als sein Maul weiter und weiter aufgedrückt wurde und die Gestalt eines grotesken Ballons annahm.
"Isaac, jetzt!"
"Was ist denn??" fragte dieser, der beschäftigt mit einer der Pranken war.
"Köpf das Vieh!!" befahl sie, doch Ivan und Kraden starrten sie entsetzt an.
"Hast du nicht gehört, was ich gerade über die Personen gesagt habe, aus denen der Drache bestehen könnte??"
"Doch!" gab sie wütend zurück. "Aber lieber sie als wir!"
Isaac ließ sich von Jenna und Uranos ablösen, die den Arm mit Feuerpeitschen auf Distanz hielten, während er selbst sich zu den dreien begab, im Lauf sein Schwert zückte und es auf den Hals der Bestie herniedersausen ließ.
Das magische Metall der Gaia-Klinge fuhr durch die Panzerung, wie durch Butter, durch Sehnen und Fleisch.... bis der Kopf in einem Blutschwall zu Boden fiel und das Leben in den Bestienaugen erlosch...
"Da waren's nur noch zwei!" jubelte Ivan lautstark und drängte Kraden weiter zur Treppe, denn jetzt war die Chance gekommen, ihn in Sicherheit zu bringen.

Ryan zog immer mehr Striemen durch den Fels, aus dem der Weise bestand, der ihn einfach nicht loswurde, während sie hoch über dem Drachen und den Adepten hinwegschwebten.
Dieser erhob sich langsam und fauchend von seiner Position auf der Turmspitze, stieg immer höher und hielt sich dort, während Ströme von Blut aus dem Stumpf flossen, wo sich einmal sein mittlerer Kopf befunden hatte...
Etwas, wie roter Nebel zog sich von den Mauern zusammen und floss zu der Bestie hin, während sich der leuchtend rote Stein langsam grau verfärbte.....
"Absorbiert der die Psynergie des Turms??" fragte Ryan erschrocken und beobachtete das faszinierende Schauspiel...
Eine Art Pentagramm bildete sich vor dem Untier, das mitten in der Luft schwebte und zu rotieren begann.
"Das...ist weniger gut..." Er spürte einen Kloß im Hals, als etwas in seiner Tasche wieder einmal unnatürlich heiß wurde. Zischend zog er den Lebensorb hervor, welcher sofort feuerrot leuchtete und sich selbstständig aus seiner Hand befreite und nach unten schoss, wie eine Kanonenkugel.
Sofort fasste der Junge einen Entschluss.
"Sorry, ich muss hier aussteigen!" rief er und sprang dem Objekt hinterher, hundert Meter in die Tiefe, genau auf den Drachen zu.

Der Drache schoss....
doch der gigantische Energiestrahl aus reinster Mars-Essenz erreichte sein Ziel nicht... der Lebensorb nahm sämtliche Macht aus dem Strahl in sich auf und gab sie an den Turm zurück, der seine alte Farbpracht wiedererlangte...
"Das ist unsere Chance!!" rief Ryan, dessen Fall durch den Energierückstoß des Orbs gebremst wurde und der auf dem rechten Kopf der Bestie landete.
"Alle zusammen!" Mit diesen Worten schnitt er auch diesen Kopf vom Körper ab und sprang eilig herunter, während seine Freunde seinen Befehl befolgten.
Isaac und Felix, Mia und Aaron, Ivan und Cosma, Garet, Jenna und Uranos, sie alle nutzten ihre elementare Macht und wanden sie an, wo sie sofort vom Orb des Lebens absorbiert wurde und sich gegen den Drachen richtete.
In der Lichtexplosion, die folgte, riss Ryan von den Füßen und schleifte ihn über den Boden. In der Ferne meinte er, Kradens Stimme zu vernehmen.
"Nein! Hört sofort auf! Das ist kein Drache! Das ist......."
Aber dazu war es jetzt ohnehin zu spät.... es war vollbracht...
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#37
Es ist immer wieder eine Freude, deine Geschichten zu lesen. Mach unbedingt weiter, es ist wirklich super! Ich freue mich wieder auf den nächsten Part!

P.S.: Ist nach dem nächsten Kapitel Schluss oder schreibst du noch weiter? Du könntest ja auch zu GS: DDD was schreiben.Ich würds auf jeden Fall lesenOk.
>>Der Außenwelt zu zürnen wäre töricht. Sie kümmert sich nicht darum.<<

Marc Aurel

--Nur noch eingeschränkt da, bis die Flaute hier mal vorüber ist.--
Antworten
#38
Nein, nach dem nächsten Kapitel ist nicht Schluss, versprochen.
Hab ja gesagt, dass es im Grunde um mehr geht, als nur um den alten Weisen und die Rückkehr der Alchemie. Da wäre ja auch noch Ryans eigener Kampf.

Und zu DD....ja, könnt ich...aber in meiner FF geht es nicht nur um Golden Sun und mit Ryan einen Sprung 30 Jahre in die Zukunft zu machen, passt nicht mehr rein...^^'
Im ersten Beitrag des Threads steht aber der Link zur ganzen Story, da kannste auch noch 'ne Menge nachlesen, wenn es dich interessiert.
Aber wie immer, danke für's Lob!^^
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#39
So, der letzte Part dieses Zweiteilers.
Mir gefällt er nicht ganz so gut, aber vielleicht seht ihr das ja anders?
Mal sehen, es wird auf jeden Fall noch weiter gehen.
Ryans Geschichte geht noch weiter, viel weiter....

~~Das Erwachen der Drachen, Teil 2~~
Böse Absichten
-Part 2-


Als Ryan die Augen öffnete, fand er sich in einer zerstörten Umgebung wieder....
Der Boden war aufgerissen und seine Freunde lagen auf der Platte verstreut, wie auch der Schutt...
Außer ihm regten sich noch andere, wie Garet und Felix, die um einiges robuster gebaut waren, als der Rest.
"Haben wir's....geschafft?" fragte der Rothaarige erschöpft und griff sich seine Axt, die neben ihm lag und einige Schrammen aufwies....
"Sieht so aus...." Felix klopfte sich den Staub von seinem Umhang und half der, soeben erwachten Jenna auf die Beine....
"Oh Gott....seht euch das an...." keuchte Ryan und humpelte auf die Öffnung des Leuchtfeuers zu, wo eben noch der Drache gelegen hatte.
Nur lag dort nun kein Drache mehr...sondern drei Menschen....
Ein Mann mit roten Haaren und Schnurrbart, eine brunette Dame, mit Dutt und ein blonder Herr, dessen Haare säuberlich nach vorn gekämmt waren.
"Nein!" rief Felix entsetzt und sprang in den Trichter, um seinen Vater und seine Mutter herauszuziehen, während Garet und Ryan Isaacs Vater aus dem Loch hievten, ehe er in die Öffnung hinein rutschen konnte.
"Ich hatte es befürchtet....." Kraden kam herbei und schüttelte bedauernd den Kopf. "Der Drache war in Wahrheit...eine Verschmelzung von den Eltern von Felix und Jenna und Isaacs Vater....der alte Weise hat uns einen letzten, großen Streich gespielt, um uns von der Entzündung des Leuchtfeuers abzuhalten....."
Isaac lief herbei und nahm den Körper seines Vaters in den Arm. "Nein......nein, bitte nicht.......Vater.....du...du kannst uns nicht jetzt verlassen! Was soll ich Mutter sagen??"

Während Isaac, Jenna und Felix um ihre Verwandten trauerten, deren Leben sich dem Ende zuneigten, versammelte sich die Mannschaft schützend um die sechs, wie ein Wall, der alles Übel abhält. Stille Teilnahme erfüllte den Ort und nur Jennas Schluchzen und der keuchende Atem der drei Verwundeten war zu hören, zumindest solange, bis Cosma das Schweigen brach.
So behutsam sie konnte, trotz ihrer, ansonsten groben Art, tippte sie Felix auf die Schulter.
"Ich weiß, dass das jetzt vermutlich der falsche Zeitpunkt ist, aber....wir haben nicht mehr viel Zeit...."
"Ja....Ja, du hast Recht..." antwortete er, mit bebender Stimme und zog aus dem Inneren seiner Gürteltasche eine rote Kugel hervor, etwa halb so groß, wie der Lebensorb und strahlend, wie der Sonnenuntergang.
"Wirf den Mars-Stern in die Öffnung und der ganze Spuk wird vorbei sein."
Als Felix sich erhob, ganz langsam, um seine zitternden Knie nicht zu überlasten, fiel sein Blick auf den alten Weisen, der sich über der Öffnung in Position gebracht hatte.
"Wie kannst du es wagen, hier noch aufzukreuzen??" schrie Cosma wütend.
"Du bist kein Weiser!" fügte Garet hinzu. "Du bist ein Teufel! Wie konntest du uns das antun???"
"Dass du zu so etwas fähig bist, hatte nicht einmal ich dir zugetraut...." sagte Uranos. "Du lässt Kinder und Eltern sich gegenseitig abschlachten und erfreust dich an ihrem Anblick???"
Der Weise hörte sich die Vorwürfe ruhig an. Sein Auge blickte müde und geduldig auf die Gruppe herab, ertrug die Beschimpfungen, die Flüche und die bohrenden Blicke.
Als alle ihrem Ärger Luft gemacht hatten, lag es an Isaac. "Und....du sagst überhaupt nichts dazu? Hälst uns nicht auf?? Dir sind wohl....die Opfer für deine Drachenspielchen ausgegangen!"
Keine Reaktion.... Schließlich sprach der Weise nur einen einzigen Satz aus:
~~Es tut mir Leid, Kinder....~~
Er verschwand, in einem leuchtenden Nebel und zeitgleich fingen die Körper der drei Bewusstlosen an, in allen erdenklichen Farben zu strahlen!
Die schwersten Wunden verheilten, zurück blieben noch Kratzer und Schrammen, doch schlagartig nahmen sie wieder eine normale Atmung an und die verkrampften Gesichter entspannten sich...
"Was....ist da passiert?" fragte Jenna verblüfft und besah sich das, nun makellose Gesicht ihrer Mutter, das friedlich schlief.
"Er....hat sie geheilt." antwortete Kraden, ebenso überrascht, wie begeistert.
"Aber wieso nur?"
"Ich weiß es nicht..." gab er zu.
Felix nutzte diese Chance. Gemeinsam mit Isaac und dem neugierigen Ryan ging er hinüber zur Öffnung im Boden und ließ den Stern durch die geöffnete Hand herabrutschen.
Er rollte die Trichterwände hinab, fuhr eine Spirale, die sich immer enger und enger zog, ehe er schließlich in der schmalen Öffnung verschwand...

Ein schmaler, roter Lichtstrahl schoss daraus hervor und fuhr in die finsteren Wolken hinein. Schlagartig ging eine Verwandlung mit dem Turm vor sich. Das rote Gestein leuchtete noch viel intensiver, als vorher und als Ryan zur Kante lief, um es zu beobachten, sah er, wie die Eismassen an der Außenhülle und am Fuße des Turms unter den Gewalten, die hier am Werke waren, zerbrachen.
Die Wolken stoben auseinander und strahlender Sonnenschein ging auf sie herab....
Gleichzeitig begann der Turm, zu beben, wie durch ein Erdbeben!
"Was passiert da??" fragte Ryan erschrocken.
"Keine Sorge! Das passiert immer, wenn ein Leuchtturm angezündet wird!" beruhigte ihn Aaron. "Siehe und staune!"
Risse durchzogen die Platte, auf der sie standen und die Mauern des Turms. Ein gewaltiger Knall war zu hören, als der Turm in der Mitte durchtrennt wurde und auseinander brach....
Aus dem Riss, der genau durch die Öffnung des Mars-Sterns ging, schwebte eine gleißende, hellrote Kugel aus Licht empor und ging über dem Loch in Position...
Das Leuchtfeuer des Mars-Leuchtturms war entzündet.
~~Und jetzt geht fort von dort!!~~
Eine mahnende Stimme bohrte sich in ihre Köpfe, die Stimme des alten Weisen.
"Was meint er damit??"
~~Mia?~~
Eine weitere, kindliche Stimme war zu hören. Bilder waren vor ihren geistigen Augen zu sehen. Zwei kleine Kinder, mit blauen Haaren standen nebeneinander und sprachen zu ihnen. Auch Hama war zu sehen, in einer weiteren Vision.
"Justin!" rief Mia laut. "Und Megan!"
Ihre beiden Schüler aus ihrem Heimatdorf strahlten sie an. ~~Gut, dass ihr in Ordnung seid! Wir hatten schon Angst!~~
"Aber wie könnt ihr zu uns sprechen?? Und weshalb?"
Hama ergriff das Wort. ~~Die vier Leuchttürme erstrahlen wieder. In Kürze wird sich die goldene Sonne erschaffen!~~
~~Wir hatten eben eine Vision! Von einem großen Auge, das mit uns gesprochen hat! Es sagt, dass sich alle sofort von den Leuchttürmen entfernen sollen!~~
"Bei der Freisetzung dieser Mengen an Psynergie kann es hier durchaus gefährlich werden." warf Kraden ein.
~~Sämtliche Einwohner von Contigo werden gerade evakuiert und auf Schiffe verladen!~~ rief Hama.
Auch die Zwillinge bestätigten, dass alle Menschen von der Nähe des Merkur-Leuchtturms weggebracht worden seien.
"Dann sollten wir machen, dass wir hier auch schnell runter kommen." beschloss Ryan. "Können Isaac und die beiden andern einigermaßen klar denken? Jemand muss ihre Eltern mitnehmen! Garet! Fass mal mit an!"
Mit scharfer Stimme dirigierte er seine Freunde. Cosma und Mia kümmerten sich darum, dass Jenna einigermaßen reisefertig wurde, während Garet, Felix und Aaron sich um die Verletzten kümmerten und diese trugen.
Ryan kümmerte sich darum, dass Isaac voran kam und stützte diesen. Bei dem Kampf hatte sich der Erdadept das Bein verletzt und der Schock durch seinen Vater saß immernoch tief.
Gemeinsam erklommen sie eine Steinplatte an der Seitenwand des Turmes, bei der es sich um einen Aufzug handelte, wie er in jedem Leuchtturm vorhanden war.
Sie sahen noch, wie der Riss sich, durch das Zusammenwachsen der Mauern wieder schloss, bevor der Lift sie hinunter trug, wieder Richtung Erdboden...


Die Sonne schien wieder....
Prox erwachte aus einem langen Schlaf. Einem Schlaf, der vielleicht ewig gedauert hätte...
Man spürte die Wärme, die das ganze Land umarmte. Bergblumen sprossen aus dem Schnee, der immernoch vorhanden, jedoch viel weniger war, als noch vor einer Woche, als der Mars-Leuchtturm entzündet worden war.
Kinder spielten auf den Straßen und Eltern riefen nach ihnen, um sie davon abzuhalten, über den Fluss zu laufen, dessen Eisdecke von Tag zu Tag dünner wurde. Das Iglu, das Ryan bei seinem ersten Besuch hier erspäht hatte, war eingestürzt und die Eisblöcke, aus denen es zusammengesetzt war, schmolzen in der Sonne dahin.
Der Frühling setzte ein...
Ryan stand am Geländer vor dem Haus von Nalde und Rugan, den Großeltern von Uranos, die sich um die Verpflegung der Eltern von Isaac, Felix und Jenna kümmerten, die immer kräftiger wurden.
Vorräte waren bereits auf das Schiff geladen worden und die Reise in die Heimat Isaacs und Garets würde beginnen. Das Dorf Vale, um Fuße des Aleph-Berges, wo die goldene Sonne sich befand....
"Hoffentlich..." dachte Ryan. "Hoffentlich finde ich dort einen Weg....."
Er beobachtete die Kinder, die sich über die wenigen Blümchen freuten, die durch die Schneedecke sprossen. Auch Proxianer, die großen Drachenmenschen, hatten Kinder und waren Menschen, wie alle anderen... und als er sie so beobachtete, bemerkte er, dass er sich über die zierlichen Blumen ebenso freute, wie jeder andere....
Er genoss den ruhigen Augenblick, diese....Verschnaufpause... er wusste, dass der größte Kampf noch kommen würde. Und da würden seine neuen Freunde ihm nicht helfen können...
Immernoch stellten sie sich die Frage, warum der alte Weise sie alle gerettet hatte, wenn ihm die Leben all dieser Menschen doch eigentlich nichts bedeuteten. Immerhin hatte sich Isaac gegen seine ursprüngliche Mission gewendet und die Leuchtfeuer entzündet!
Kraden hatte dies alles mit einer Prüfung erklärt... eine Prüfung, die Entschlossenheit zur Rettung der Welt zu testen...
Ryan wusste es nicht...aber wider Erwarten hatten sie es offenbar doch nicht mit einem Dämon zu tun gehabt....
Doch Uranos tat ihm Leid.... Gleich am nächsten Tag hatte er den Jungen noch einmal in den Mars-Leuchtturm begleitet und die Leichname von Dinaria und Hagartio geborgen, die daraufhin in einer großen Zeremonie vor dem Dorf verbrannt worden waren, nach Drachenmanier. Proxianer kommen aus den Flammen und dorthin gehen sie auch wieder zurück.
"Morgen früh brecht ihr auf, hm?"
Ryan drehte sich zu Uranos um, an den er gerade noch gedacht hatte. "Oh...ja, tun wir...Isaac und die anderen machen sich Sorgen, ob die goldene Sonne Vale beschädigt haben könnte...
"Hoffentlich sind alle in Ordnung...ich schätze, ich werde euch vermissen...so ein Abenteuer gab es hier, glaub ich, noch nie..."
"Du bist auch ganz in Ordnung...schätz ich....eigentlich halt ich mich mit Lob ja zurück...aber ohne dich hätte ich wohl im Turm ziemlich alt ausgesehen....danke...."
Sie verbrachten einen stillen Moment zusammen, als Ryan auf das Geländer schlug und sagte: "So, wo ist jetzt dieser Trottel Garet? Der sollte mir helfen, das Schiff zu beladen! Der schaukelt sich bestimmt irgendwo wieder die Eier!"
In einen Monolog verstrickt, wandelte Ryan die Treppen hinunter und ließ einen kopfschüttelnden, aber lächelnden Uranos zurück.

"Wir werden niemals vergessen, was ihr für uns getan habt." sagte Puelle und schüttelte jedem einzeln die Hand. "Ihr alle. Im Namen von Prox danke ich euch für eure Taten! Ich bin sicher, dass Saturos und Menardi und Hagartio und Dinaria nun in Frieden ruhen können! Denn die Mission ist erfüllt! Die Welt geht wieder den Weg des Lebens!"
Jubel schlug ihnen von allen Seiten um die Ohren, als die Gruppe an Bord des Schiffes ging.
"Warte nur ab, Puelle." murmelte Ryan, als er an die Reihe kam, mit Händeschütteln. "Wir sehen uns eventuell früher lieber, als du denkst..."
Puelle machte ein ernstes Gesicht. "Ich bete, dass deine Befürchtung sich nicht bewahrheitet...."
"Der Prozess hätte längst starten müssen...irgendwas läuft da nicht korrekt....ich muss das überprüfen, am besten direkt vor Ort...."
"Dann hoffe ich auf deinen Erfolg." antwortete der Anführer, ebenso leise. "Lass uns eine Nachricht zukommen, sobald du kannst."
"Versprochen....und danke für alles..."
Mit einem Kopfnicken verabschiedeten sich auch diese beiden voneinander und als Ryan sich an die Reling des Schiffes stellte, um den Leuten dort unten zu winken, fragte Ivan neugierig: "Was hattet ihr denn da zu bereden??"
"Och....." wich er aus. "Ich...wollte ganz gern mal wiederkommen und er sagte, es ist okay..."
Ivan gab sich damit zufrieden, schluckte den Köder...
"Bis bald, Uranos!" rief er dem winkenden, jungen Krieger zu, als Aaron den Mechanismus des Schiffes betätigte und dieses losfuhr.
Die Kälte hatte die Flügel beschädigt, deshalb würde es wohl eine Seereise bleiben....
"Auf Wiedersehen!"


"Hey, Ryan!" rief Isaac und gefolgt von Ivan, Mia und Garet gesellte er sich zu ihm.
"Naa, Alien??" fragte Garet und verpasste ihm auch gleich eine brüderliche Kopfnuss.
"Hey!!" protestierte der arme Ryan und stieß Garet weg. "Was wird das hier?"
"Wir wollten als Team noch einmal mit dir sprechen!" antwortete Mia.
"Jap! Und dir danken!" fügte Ivan hinzu.
"Danken? Wieso das denn?"
"Na, weil du uns geholfen hast!"
"Die ganze Leuchtturmsache und so..." meinte Garet. "War echt nett von dir..."
"Ach, das war doch nichts....."
"Nicht so bescheiden, duuu..." Garet grinste sich einen.
"Ich werd das Gefühl nicht los, dass ihr was ausheckt...." Ryan machte ein skeptisches Gesicht und wich einen Schritt vor ihnen zurück... dumm nur, dass er umzingelt war.
"Ohne dich hätten wir vieles nicht verstanden!" sagte Isaac. "Und du hast bis zum Schluss mit uns gekämpft."
"Hätten nicht viele gemacht!" ergänzte Ivan.
"Und deshalb wollen wir dir sagen, dass du immer auf uns zählen kannst!" rief Mia.
"Du hast die Sache mit uns angefangen und jetzt helfen wir dir, sie zu Ende zu bringen!"
Ryan war gerührt. "Danke, Leute...Was tät ich nur ohne euch?"
"Du lägst in einem Krater, irgendwo in Gondowan und würdest dich fragen, wo du steckst...." antwortete Ivan ehrlich, während Garet theatralisch hinzufügte: "Erschöpft und nackend der gondowanischen Sonne ausgeliefert..."
"...Moment mal, ich war nackt??" fragte er erschrocken.
"Die Sachen, die du anhast, gehören Isaac!" sagte Mia verwundert. "Hast du dich nie gefragt, wo die herkamen?"
Die Schamesröte stieg ihm ins Gesicht. "Danke...für's Borgen....." nuschelte er, woraufhin die anderen lachten.
Das Schiff fuhr weiter nach Südosten, auf die Küste von Angara zu.
Die Reise der Adepten nahm ein Ende, doch die Reise von Ryan, die würde noch weiter gehen. So viel war sicher.....

Ende von Akt 6
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#40
Tadaaaaa!!!!
Sie sind besser, neuer, toller und so viel informativer! Cains Geschichten, Vol. 5!
Diesmal ist das legendäre Kingdom Hearts der Gegenstand unseres Interesses!
Das Extra in diesem Magazin ist eine exklusive Wasserpistole! *Spritz! Spritz!*

Der Anfang des Ultraneuen und spannenden Kapitels ist....leider nicht so ultraneu und spannend, wenn man GS bereits in und auswendig kennt...
aber es kommt noch! Es kommt noch....
Und lasst mich nochmals um Kommentare betteln!^^ Sonst nimmt mein Selbstwertgefühl ab....

viel Spaß mit:

~~Die goldene Sonne erhebt sich~~
-Part 1-

Kingdom Hearts....
Das Herz aller Welten und der Ursprung des Multiversums.
Kingdom Hearts existierte bereits vor dem Anbeginn des Kosmos selbst und aus ihm kommen alle Welten und alle Wesen.
Die erste Spezies, die dieses Herz der Welten hervorgebracht hat, waren die Alchera, welche daraufhin die Schöpfung selbst in die Hand nahmen.
Kingdom Hearts ist nicht etwa ein Ort, den man über bestimmte Entfernungen erreichen kann. Vielmehr ist es ein vierdimensionales Phänomen, welches um uns herum und sogar in uns ist. Es kann so gut wie überall auftauchen und es gibt viele Wege, es zu beschwören.
Zum einen gäbe es da die X-Klinge, welche Tore in alle Welten öffnen kann.
Das Sammeln unglaublicher Mengen menschlicher Herzen erschafft ein Tor zum Kingdom Hearts der Menschen, während der einzig natürliche Weg, das Versammeln aller Prinzessinnen der Herzen, den Weg zum Kingdom Hearts der Welten ebnet.
Einst war das Kingdom Hearts allumfassend und jedes Lebewesen führte ein glückliches Leben in der großen Urwelt.
Doch wie es in der Geschichte noch oft widerholt wurde, haben die Gier nach Macht und Neid langsam für den Verfall der Welt gesorgt. Ein Krieg wurde ausgefochten, Schlüsselschwerter des Lichts und der Dunkelheit prallten aufeinander und die Finsternis in den Herzen der Menschen verschluckte das Licht. Die Welt verschwand.
Nichts war mehr übrig, nach dieser umfassenden Apokalypse, reines Nichts....nur Dunkelheit...
Aber kleine Fragmente des Lichts überlebten, nämlich in den Herzen von Kindern. Gemeinsam bauten die Kinder diese Fragmente aus und so entwickelten sich die heutigen Welten. Kleine Inseln des Lichts in der großen Finsternis des Weltraums.
Aber das große Licht, nämlich Kingdom Hearts schläft immernoch tief im Reich der Dunkelheit und wartet darauf, dass irgendjemand die Tür öffnet....

-Cains Geschichten, Teil 5-


-> Der Aleph-Berg, Zeitpunkt des Entzündens des vierten Leuchtfeuers

Der blauhaarige atmete flach und schnell. Die Luft hier oben war wirklich dünn und eine senkrechte Felswand hochzuklettern war doch anstrengender, als er gedacht hatte...
Alex zog sich über den nächsten Sims und schaute nach oben, um Himmel. Er hatte die Spitze des Aleph-Berges fast erreicht, nur noch wenige Meter fehlten!
Der Himmel leuchtete bereits in alles erdenklichen Farben. Sie hatten es geschafft. Die vier Leuchtfeuer waren entzündet! Jetzt musste er sich nur noch etwas beeilen...
Er raffte sich ein letztes Mal auf! Die Anstrengungen, die jahrelange Planung, die Manipulation...alles würde sich bald ausgezahlt haben!
"Ein....Ein Stück noch......komm schon, Alex..." keuchte er, um sich selbst zu motivieren und nutzte seine letzten Kraftreserven, um sich auf das Plateau hinauf zu ziehen, das die Spitze des heiligen Berges darstellte, den Mittelpunkt der Welt, das Herz der Alchemie.... in wenigen Augenblicken würde sich genau hier die goldene Sonne selbst erschaffen!
Schon leuchtete der südwestliche Horizont in einem blassen Violett. Dort war irgendwo der Jupiter-Leuchtturm, der sein Licht ausstrahlte....
Der nördliche Himmel vermischte sich zu einem Farbenspiel aus Blau und Rot. Dort waren die Leuchttürme des Merkur und des Mars... und der südöstliche Himmel strahlte in einem hellen grün... dort lag Venus.
"Kommt her, ihr leuchtenden Elemente! Ich warte auf euch!!" schrie er und breitete seine Arme aus. Sein blauer Umhang wehte in den Winden, die hier oben herrschten, wie eine Fahne und seine Augen leuchteten vor Erwartung und....Gier...
Da! Die Strahlen der Leuchttürme schossen auf den Berg zu! Merkur, Venus, Mars und Jupiter trafen sich genau über ihm und ein, alles versengendes, goldenes Licht erstrahlte, das ihm fast die Sicht nahm.
Der Berg, der Himmel, selbst seine eigene Erscheinung. Alles verschwamm vor seinem Auge in einem Gleißen, das nicht von dieser Welt kommen konnte!
Und doch konnte er den Blick nicht von diesem Schauspiel ablenken. Und wenn es ihm die Netzhaut herausbrennen würde! Er würde alles mitansehen!
Alex lachte laut. Jetzt war es soweit! Alles, was er getan hatte, hatte darauf hinausgezielt!
Er spürte, wie das Licht durch jede Pore seiner Haut kroch, wie Schmerzen, Anstrengung und Verletzungen verschwanden, als hätte es sie nie gegeben! Jeder Makel wurde behoben, jedes Fältchen geglättet und sein Körper mit einer unglaublichen Macht durchflutet!
"Es ist vollbracht!!" rief er begeistert. "Es ist vollbracht! Ich bin endlich vollkommen!"
Vor Kraft strotzend betrachtete er seine Hände, die glühten, als seien sie von einem Gott berührt worden!
Begeistert trat er an die Kante des Plateaus und betrachtete die Welt, seine Welt, die er nun ihrer Bestimmung zuführen würde....
"Unendliches Leben und unendliche Macht.....Zeit, meine neue Kraft zu testen....." murmelte er und streckte die Arme über die grünen Täler aus, die am Fuße des Berges lagen.
"Erhebt euch, Stürme! Hört auf euren Meister und richtet unsägliche Verwüstungen an!"
............Nichts geschah.....
Das Land blieb ebenso ruhig, wie zuvor....nur der gleißende Schein der goldenen Sonne, direkt über ihm verriet, dass sich überhaupt etwas verändert hatte...
"Was......wieso funktioniert es nicht?" fragte er scharf. "Eigentlich hätte ich unvorstellbare Mengen an Psynergie entfesseln müssen."
Eine Stimme hob in seinem Kopf an. Eine alte Stimme, die ihm bekannt vorkam, dessen Urheber er aber gehofft hatte, niemals wiederzusehen....
~~Du besitzt BEINAHE unendliches Leben und BEINAHE unendliche Macht, Alex....~~
Er fuhr wütend herum und erblickte die Gestalt, die ihn bis in seine Alpträume verfolgt hatte!
"Du!" fauchte er den runden Felsen, mit dem einen Auge an. "Alter Weiser!"
~~Deine Bemühungen um die Macht der Alchemie waren amüsant, Alex.~~
"Was willst du damit sagen?? Antworte! Habe ich etwa nicht die Macht der goldenen Sonne in mich aufgenommen???"
~~Die Macht dieser Apparatur ist nicht für die Aufbewahrung in einem Behältnis, wie deinem Körper geschaffen. Sie würde dich zerstören. Sei froh, dass du sie nicht aufnehmen konntest. Nicht ganz.~~
"Ich will, was mir zusteht!" fuhr er das Wesen an. "Antworte mir sofort! Wie erlange ich den Rest der Macht??"
~~Die Macht überantworte ich den verantwortungsvollen Händen des jungen Isaac, unerreichbar für dich, Alex....~~
"Graahr!!!" schrie er vor Wut. "Alles zunichte!! Das wirst du noch bereuen!!" Er erhob erneut seine Hände, diesmal gegen den Weisen, dessen Auge, beinahe angeödet starrte und wartete...
Ein regenbogenfarbener Strahl schoss aus den, zu Klauen verbogenen Händen auf den Felsen zu, doch ein Blinzeln der Steinkreatur genügte und der Fluss der Psynergie verebbte.
"Wie kann das sein???"
~~Du hast deine Macht überschätzt, Sterblicher.~~ antwortete das Wesen und schwebte auf die Plattform. Plötzlich spürte Alex seine Gliedmaßen erlahmen! Nichts rührte sich mehr, kein Arm und kein Bein!
Erschrocken starrte er sein Gegenüber an, als der Berg zu beben begann.
"W-Was ist da los?? Das tust du??"
~~Ich tue garnichts.~~ antwortete der Weise. ~~Ich sagte dir, dass dein Körper diese Menge an Energie nicht halten kann. Du lähmst dich selbst. Und die goldene Sonne beginnt, zu erscheinen....~~
"Was?? Aber...Aber DAS ist doch die goldene Sonne!" rief Alex und sah zu dem goldenen Gleißen am Himmel empor.
~~Das ist lediglich ihr Schatten. Der Bote ihrer Ankunft.... die goldene Sonne wird in Kürze erschaffen und alles in ihrem Umkreis vernichten. Das Beben, das du spürst ist der Startprozess. Der Aleph-Berg wird in das Herz der Erde hinabgezogen.~~
"In...In das Herz der Erde?? Halt! Und was ist mit mir??" fragte der Adept panisch.
~~Es ist unmöglich, dass ein Mensch das Entfesseln dieser Gewalten überlebt. Aber falls doch, Alex....falls doch, so werden wir uns eines Tages wieder begegnen...~~
"Halt!! Ich wurde betrogen! Du kannst mich nicht hier zurücklassen! Komm zurück!!! Weiser!!!"
Doch der Weise entfernte sich von dem sinkenden Berg. Die Beben nahmen zu und das letzte, was Alex wahrnahm war das ruhig auf ihn herabblickende Auge der Steinkreatur......
~~Lebewohl, Alex....~~



-> Rand des Aleph-Kraters, drei Wochen nach dem Erscheinen der goldenen Sonne

Ryan starrte fassungslos in den gigantischen Krater, der sich dort erstreckte, wo sich einst der große Aleph-Berg befunden haben musste.
Dieses Loch war viele Meilen breit und tief, der Boden war flach und nicht ein Stein lag dort unten herum. Nur in der Mitte erhob sich ein breites, goldenes Plateau, laut Kraden die Spitze des Berges, der sich unter ihnen erstreckte.....
Niedergeschlagen glitt sein Blick zu den trauernden Adepten aus Vale. Ihr Heimatdorf hatte sich an eben jenem Ort befunden... und nun war es weg. Verschlungen von der Tiefe, wie der Berg selbst...
"Aber.....der alte Weise hat doch alle in Sicherheit bringen wollen!" rief Jenna unter Tränen.... Sie und ihre Eltern standen ganz vorne am Krater.....
Aber sie hatten immernoch einander, dachte Ryan. Isaac hatte seine Mutter verloren, sein Vater seine Frau und Garet.....der hatte seine ganze Familie verloren.... ein kleiner Bruder und eine ältere Schwester, seine Eltern und Großeltern....alle hatten im Dorf gelebt, das von der Landkarte getilgt worden war....
Garet schrie seine Trauer heraus und weinte erbärmlich, wie ein Kind...
Ryan konnte es ihm nicht verdenken... Isaac hielt seinen Vater im Arm, war nicht imstande, Garet zu trösten...also tat er es....
Leise ging er hinüber zu dem Kerl, mit dem er sich so oft gestritten hatte und legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Es tut mir so unendlich Leid, Garet....."
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten


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