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Golden Sun- Die Reise des Saturos- Eine Vorgeschichte
#11
Wie du gesagt hast xD sehr viel Gerede ... es spricht ja nichts dagegen, immerhin wird viel erklärt
allerdings hättest du durchaus mehr Spannung einbringen können, wenn du bei dem Kampf zwischen Saturos+Menardi und den Elitesoldaten ins Detail gegangen wärst ... ähnlich wie bei dem Kampf auf dem Luftschiff
Tatsächlich fehlt jeder Ausdruck in seinem Gesicht, denn ihm wurde klar, dass er am Morgen nicht erwacht wäre, hätte sich der Alte schlafen gelegt.
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~~Nachtmahrparty
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#12
Danke erstmal.
Wieder mal die Kampfszenen... Ich werde an der nächsten 3 Monate schreiben, damit sie dich aus den Socken hautLachen.
Und noch die Preisfrage: Wer sind die mysteriösen Krieger?
>>Der Außenwelt zu zürnen wäre töricht. Sie kümmert sich nicht darum.<<

Marc Aurel

--Nur noch eingeschränkt da, bis die Flaute hier mal vorüber ist.--
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#13
Aber wenn sie mich aus den Socken haut (und ich folglich am Boden liege), wie soll ich dann eine Kritik schreiben ? Crazy

Ich schätze Tuaparangs Zungeraus oder Spione Lolkloppe
Tatsächlich fehlt jeder Ausdruck in seinem Gesicht, denn ihm wurde klar, dass er am Morgen nicht erwacht wäre, hätte sich der Alte schlafen gelegt.
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~~Nachtmahrparty
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#14
Hmmm...
Dann musst du eben lernen, auf dem Rücken liegend zu schreiben.
Zu 2.: Ok (Ohne zu viel verraten zu wollen).
>>Der Außenwelt zu zürnen wäre töricht. Sie kümmert sich nicht darum.<<

Marc Aurel

--Nur noch eingeschränkt da, bis die Flaute hier mal vorüber ist.--
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#15
Geht nicht, mein Schreibtisch ist 80 cm hoch, un so lang sind meine Arme nicht und zum schreiben muss ich ja irgendwie an die Tastatur kommen Lachen

2. Das hält die Spannung Lachen

freu mich schon auf den Kampf Lachen
Tatsächlich fehlt jeder Ausdruck in seinem Gesicht, denn ihm wurde klar, dass er am Morgen nicht erwacht wäre, hätte sich der Alte schlafen gelegt.
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~~Nachtmahrparty
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#16
Nach über einem halben Jahr geht es nun auch mal weiter o_O . Ich entstaube dieses Forum mal und restauriere es^O^. Nun ja, es ist ein kurzer Part... Für die lange Zeit.. Aber ich reiße mich zusammen...
Sollte ich aus irgendwelchen Gründen die FF ganz einstellen, schreibe ich einen Abschiedsbrief^^. Und:

Lasst mich nochmals um Kommentare betteln. Ein Schreiberling ist nur so gut wie seine Rezensenten, daher bitte ich um konstruktive Hilfe, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Also bitte. Es muss ja nicht so lang sein^^.

So.

Ein Schimmer im Finstern


Instinktiv wanderte seine Hand zu seinem Schwertknauf, bis er es auf der anderen Seite des Raumes auf dem zerfetzten Teppich liegen sah. Mit einem Hechtsprung warf er sich zur Seite, wobei die Klauen der –Sirene? Celon beschloss, dass sie eine war- knapp seine Seite streiften. Er verspürte einen brennenden Schmerz, wo sie ihn getroffen hatte, stand aber dennoch auf und humpelte mehr oder weniger sicher auf sein Schwert zu, welches ihn hämisch anzugrinsen schien.
Doch wieder war die Sirene schneller. Von der Seite kommend stürzte sie sich erneut kreischend auf ihn, doch er duckte sich im rechten Augenblick, spürte ihren Windhauch neben sich. Dann ließ er reflexartig sein Bein hervorschnellen, wobei die Sirene mit einem Aufschrei ins Wanken geriet und mit einem unheimlichen Geräusch strauchelte. Ihr Kopf sauste gegen die Tischkante. Blut spritzte nach allen Seiten. Sie brach tot zusammen.
Er hatte keine Zeit, sich zu erholen, als auch schon eine weitere hereingeflogen kam. Doch dieses Mal war Celon auf sie vorbereitet. Er griff seinen Schild, der an der Wand hing, und schleuderte ihn der Sirene gegen den Kopf, wie eine Frisbee. Es gab ein fürchterliches Knacken, als sich der Kopf der Sirene nach hinten bog. Sie brach mitten im Lauf zusammen. Celon hörte hinter sich die Tür bersten, als eine weitere Sirene ihre Krallen nach ihm ausstreckte. Sein Schwert erhoben, wehrte er sie ab. Die Sirene stieß einen fürchterlichen Schrei aus. Sie packte seinen Schwertknauf und rammte das Schwert in den Boden. Es ließ sich nicht mehr herausziehen. Eine weitere erschien hinter ihm, Celon sah sie nur aus dem Augenwinkel auf ihn zuhasten. Die Sirene vor ihm versetzte ihm einen Tritt, der ihn umwarf. Die zweite war bereits hinter ihm und gleich darauf sah er sie sich auf ihn stürzen. Der Rest geschah wie in Zeitlupe. Celon hatte keine Waffen mehr, er konnte sich nicht verteidigen. Er lag nur da, mit einer verletzten Seite und konnte sich nicht rühren. Zwei mordlustige Sirenen trachteten danach, ihm sein Leben auszuhauchen. Innerhalb eines Sekundenbruchteils schossen ihm diese Gedanken durch den Kopf.
Letztendlich kann man sagen, dass er sein Leben den anderen Monstern verdankte. Denn gerade, als sich die Sirene auf ihn stürzen wollte, kippte das Schiff erneut zur Seite. Die Sirene Hinter ihm wurde zurückgerissen und verschwand wieder in der Nacht, die andere flog über ihn drüber und krallte sich an den Bordrand, der einmal seine Zimmerwand gewesen war. Celon hielt sich mit letzter Kraft an seinem Schwert fest, das immer noch im Zimmerboden verankert war. Sein Tisch, der schon vorhin die Sirene getötet hatte, rutschte nun aus der Öffnung. Er riss die Sirene, die sich noch festgehalten hatte, mit sich. Celon dachte irrsinnigerweise an den Handwerker, der diesen Tisch gebaut hatte und dem er sein Leben verdankte- nun schon zum zweiten Mal. Das Schiff wechselte langsam wieder in eine aufrechte Position.
Celon ließ sich schwer atmend auf dem Boden nieder. Das Herz schlug ihm bis zum Hals. Er durfte bloß nicht bewusstlos werden. Blut rann von seiner Seite herab und durchtränkte das weiße Wams. Der Raum drehte sich, als er sich gegen den Kopf fasste. Stöhnend sank er weiter zusammen. Dann erschlafften seine Muskeln, sein schlug auf dem Boden auf und Celon wurde schwarz vor Augen.

Eine Frau...
Dunkelheit...
Mitten in der Finsternis
ein gellender Schrei...
Schwarze Töne...
Ein vernichtender Name
aus verzerrtem Jenseits...
Goldene Letter...
~Celon~

Jemand stützte ihn. Hob seinen Kopf an. Ein Getränk. Goldflüssig rann es seine Kehle hinunter. Danach. Wohlige Wärme. Die Augenlider sinken. Ruhe.

Celon schlug die Augen auf und schloss sie gleich wieder. Schmerzlich wurde ihm bewusst, dass er wahrscheinlich eine Vorliebe fürs ,,In Ohnmacht fallen’’ bekommen hatte. Er spürte den zerfetzten Teppich in seinem Zimmer unter seiner Wange. Er blinzelte und fasste sich an die Seite. Blut rann noch immer daran herunter, aber er fühlte sich schon bedeutend besser als vorher. Von innen heraus durchströmte ihn eine wohlige Wärme, die ein Kribbeln auslöste, welches seinen gesamten Körper durchdrang. Erst jetzt bemerkte er die Person, die sich an seiner Seite zu schaffen machte. Sie legte ihm einen weißen Verband an. Sie war noch sehr jung, vielleicht in Celons Alter. Ihr Gesicht war sanft und weich, aber zugleich von kriegerischer Härte. Ihr langes braunes Haar hatte sie zu einem Zopf gebunden, vermutlich deswegen, weil sie sie nur bei ihrer Arbeit störten.
Als sie bemerkte, dass er sie beobachtete, sah machte sie gerade den letzten Verband fest.
Celon richtete sich auf. Ein stechender Schmerz durch fuhr ihn. Kurzzeitig wurde ihm schwarz vor Augen. Doch es gelang ihm, es sich nicht anmerken zu lassen und sich zu fassen.
„Wer bist du?“
,,Ayuya. Ich bin Adeptin, wie du. Glaubst du, du kannst schon aufstehen?“ Sie reichte ihm seine Hand.
Verwirrt nahm er sie. Schwankend kam er auf die Beine, aber er fühlte sich schon besser. Das Schiff schwankte wieder bedrohlich sodass einige Bilder klirrend zu Boden fielen.
,,Was ist hier los?’’
,,Das Schiff wird von Monstern angegriffen. Ich habe dich nur zufällig entdeckt, als ich Geräusche aus dem Zimmer hörte. Du lagst bewusstlos auf dem Boden, also habe ich dir gleich etwas von meinem Heiltrank gegeben und dich verarztet. Wie geht es dir jetzt?’’
,,Besser, glaube ich. Sind die Monster weg?’’
,,Nein, wir kämpfen noch. Du gehst jetzt am besten ins Krankenzimmer, dort können sie dich besser behandeln als ich.“
,,Nein, ich werde kämpfen.’’, sagte Celon. Er hatte nicht vor, sich im Krankenhaus auszuruhen, wenn er sowieso gleich vom Himmel stürzen könnte.
,,Hey’’,sagte sie streng und stützte die Hände in die Hüften, ,,Ich hab dir gerade nicht das Leben gerettet, damit dich früher oder später wieder so ein Vieh zermalmt. Also, sei dankbar. Der Trank ist übrigens aufwendig herzustellen“, sagte sie mit gespielter Wichtigkeit.
Celon musste lachen. ,,Na gut, gewonnen!’’
Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. ,,Im Gang hinten rechts. ’’ Dann war sie verschwunden.

Natürlich hatte er nicht vorgehabt, ins Krankenzimmer zu gehen. Aber er hatte auch nicht vor, sie zu belügen. Er würde sich schon eine Ausrede einfallen lassen, zumal es ihm nach ihrer behandlung schon wesentlich besser ging. Nachdem sie aus dem Zimmer verschwunden war, war er ihr um drei Ecken gefolgt, sodass sie ihn nicht bemerkt hatte, und schließlich an Deck gegangen. Ihm bot sich ein grausamer Anblick.
Die Schiffe waren vollends beschädigt. Holzplanken bogen sich heraus, das feine Holz war zersplittert. Der Mast war abgeknickt und hatte die Hälfte des Schiffes zertrümmert. Die teuren Ausbesserungen aus Mythril, die sie von den Proxianern erhalten hatten, wiesen tiefe Schrammen auf. Harpyienklauen.
Auf einem anderen Schiff war gerade ein Feuer ausgebrochen. Mit den nötigen Mitteln versuchte man, das Schiff notdürftig zu löschen. Celon blieb keine Zeit, weiter hinzuschauen.
Zwei Hände unfassten ihn und zogen ihn zu Boden. Celon wollte sich gerade wehren, als er sah, dass es Ayuya war. Ihr Blick sagte alles. Doch bevor sie zu einer Schimpftirade ansetzen konnte, hatte sie schon ihr Schwert gezogen und die Harpyie durchbohrt, die sie hatte zerfleischen sollen. Celon formte eine Wasserkugel, die er auf ein herannahendes Wesen schoss. Es kippte rücklings über die Planken und verschwand.
Celon bahnte sich seinen Weg durch Schreie, Gestank und Ruß, als er auf halbem Weg auf Menardi traf. Ihre mächtigen Zauber hielten die Wesen in Schach. Mit flammenden Peitschen schlug sie um sich und drängte die Monster näher an die Planken. Nach einer Explosion flogen mindestens ein Dutzend Sirenen über Bord.
,,Geh Saturos befreien, ohne ihn ist die Schlacht aussichtslos für uns.’’
Während Menardi ihm das zuschrie, bewirkte sie einige Schutzzauber herauf. Er wollte ihr antworten, aber Ayuya stand bereits neben ihm, fasste ihn an der Hand und zog ihn davon, in Richtung der Kajüte. Celon öffnete die Tür mit einem Wasserball, worauf es Holzsplitter regnete, die Menardi sogleich als Angriffswaffen nutzte, um die Monster von ihnen fernzuhalten.
Sie drängten sich durch die geborstene Tür, an deren Ende ein Gang nach links und rechts abzweigte. Celon glaubte, Abermillionen an Türen zu sehen, die auch noch alle gleich aussahen. Ayuya zog ihn bestimmt in eine der Türen, die weiter rechts auf dem Flur lagen, aber Celon hätte nicht sagen können, welche es war. Tatsache war jedoch, dass sich dahinter ein weiterer Gang befand, der allerdings rechts und links keine Türen, sondern Gitter hatte. Logischerweise waren keine Wachen mehr zu sehen, die die Gefangenen – oder besser, den Gefangenen – hätten bewachen können. Zuron hatte selbstverständlich alle nur möglichen Wachen rekrutiert, um so viel Zerstörung wie möglich zu verhindern. Mittlerweile glaubte Celon, das Schicksal treibe ein perfides Spiel mit ihm, denn Saturos Zelle befand sich tatsächlich ganz am Ende des Ganges. Es gab nur ein Problem- sie war leer. Celon und Ayuya starrten bestimmt einige Sekunden in die Zelle, bevor Celon das aussprach, was sich Ayuya vermutlich auch gerade fragte:
„Bist du sicher, dass es hier gewesen ist?“ Seine Stimme ließ keinen Zweifel daran, dass er es tatsächlich so meinte.
„Natürlich bin ich das. Schließlich habe ich ihn ja selbst hergebracht.“ Sie wirkte leicht verunsichert, als sie sich in dem langen Gang umsah.
„Vielleicht haben sie ihn verlegt“, sagte Ayuya unsicher.
„Aber warum hätten sie das tun sollen?“
Die Frage blieb im Raum stehen, wie eine unsichtbare Präsenz zwischen ihnen. Celon glaubte nicht daran, dass die Aeronauten Saturos in eine andere Zelle gebracht hatten. Irgendetwas sagte ihm, dass es nicht so gewesen war. Er schaute sich in der Zelle um. Sonderlich viel war nicht zu entdecken, außer einem einfachen Bett, einem Stuhl und einer ermüdenden grauen Wand. Die Einfachheit der Zelle erschrak ihn zutiefst, aber er stellte sich vor, ganze Wochen hierbleiben zu müssen. Dann fiel ihm an der Unterseite des Bettes etwas auf. Es war ein Zeichen, ein Kreis, durch den sich eine Linie zog, die einem Blitz sehr ähnlich sah.
„Hey, was ist das?“ fragte er Ayuya. Sie gesellte sich zu ihm und betrachtete das Zeichen an der Bettunterseite.
„Ich glaube, ich habe es schon einmal gesehen...“Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich. Es lag fast etwas Ängstliches darin.
„Mein Großvater hatte mir einmal erklärt, was diese Runen bedeuteten. Wir benutzen dieses Zeichen nur in allergrößter Not. Der Kreis bedeutet „Reisen“ im Sinne von schnell sein, der Blitz steht für eine Unterbrechung.“
Celon blickte ihr über die Schulter. „Also eine unterbrochene Reise. Was könnte das bedeuten?“ Aber noch während er das sagte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Ayuya sah gefasst, aber traurig aus.
„Meinst du...“
„Ja“, sagte sie, „Saturos wurde entführt.“
>>Der Außenwelt zu zürnen wäre töricht. Sie kümmert sich nicht darum.<<

Marc Aurel

--Nur noch eingeschränkt da, bis die Flaute hier mal vorüber ist.--
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