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KH-Worlds Reunion Force 1: Die erste Saga
#1
Halloooo, ich bin's wieder, euer Schlllaukopf! xD
Heute will ich mal damit anfangen, die frühen Anfänge des Arc hier reinzustellen, die bereits fertig geschrieben sind^^.
Damit hätte ich, wenn ich es recht bedenke, anfangen sollen und um der Verwirrung vorzubeugen, werd ich hier mal eine kleine Reihenfolge aufzeigen:

1--->Die erste Saga

2--->Die Golden Sun-Saga

3--->Die Rift-Saga

Hoffentlich könnt ihr dem Ganzen noch folgen, aber hey...es zwingt euch ja keiner, alles gleichzeitig zu lesen xD
Ich stelle für's erste mal die ersten beiden Kapitel rein und werde dann nach und nach mehr posten.

Das Ende von Kingdom Hearts II und der Endkampf gegen Xemnas läuten ein neues Zeitalter ein: Das Zeitalter des "Arc", einer Organisation, bestehend aus Einwohnern aller Welten.
Diese Organisation hat sich zusammen geschlossen, um sie gegen alles Übel zu verteidigen, was sich, angesichts innerer Konflikte und mächtiger Gegner als unsagbar schwierig erweist.
In der Cain-Saga muss sich das Team um den gleichnahmigen Weltenwächter gegen einen alten Feind, aus der Vergangenheit der Organisation behaupten, gegen den sie dann in der Sphäros-Sage schließlich in einen entscheidenden Feldzug ziehen.
In der Golden Sun-Saga geht der Kampf weiter, diesmal gegen Cains finstere Seite, nicht nur um das Schicksal der Erde, sondern auch für das Wohl einer neuen Welt.
In der neuen Rift-Saga schließlich muss das Team all seine Kräfte aufbieten, denn der große Feind der Alchera ist erwacht und trachtet nach der Auslöschung allen Lebens im Kosmos.
Was wird das Team im Reich der Dunkelheit erwarten?


Kapitel 000: ZERO

~~Alte Geschichte~~

"Also...lass mal sehen....nein...nein.....nein..."
Die Monotonie der gelangweilten Stimme erfüllte die düsteren Gänge zwischen den hohen Bücherregalen.
"Nein....nein...."
Schließlich schaltete sich eine weitere Stimme ein, diesmal eine weibliche: "Jetzt hör schon auf! Du machst mich nervös, Jonathan!"
"Entschuldige, Nathalia..." entschuldigte sich die Stimme Jonathans in der Nähe. "Ich bin still....sag mal, wo sind Andy und Vivian abgelieben?"
"Warten draußen..." antwortete Nathalia leise. "Warte, ich mach dir mal Licht...."
Eine kleine Lichtkugel leuchtete in der Hand der Dame auf und ließ Schatten über ihre Gesichter zucken.
Nathalia enthüllte sich als blonde Frau mittleren Alters, die eine schwarze Uniform mit einem gelben Streifen darauf am Körper trug.
Jonathan trug die selbe Uniform, jedoch mit einem roten Streifen. Zusätzlich trug er noch eine Brille und hatte schwarze Haare. "Danke, Nath..." murmelte er und ließ den Blick noch einmal über die Regale schweifen.
"Hier muss es doch irgendwo sein...."
"Könntest du dich etwas beeilen?" fragte sie und sah sich nervös in der gewölbeartigen Bibliothek um. "Ich werd das Gefühl nicht los, dass wir hier nicht alleine sind..."
"Artemisia hat doch keine Ahnung von der unterirdischen Bibliothek...." sagte er beruhigend. "Hoffen wir nur, dass die Wächterbestien uns in Ruhe lassen...."
"Als wären die nicht schon schlimm genug..." gab sie zurück. "Mach schon!"
"Jaa jaa, ich hab's ja gleich.....ah, hier ist es!" Er zog ein sehr alt und ramponiert aussehendes Buch aus der Reihe und pustete den Staub von seinem Rücken.
Der Einband war bereits so zerfleddert, dass der Titel nicht mehr leserlich war, doch im Licht offenbarte sich eine blassrote Farbe.
Die abgenutzten Ornamente verrieten, dass es wohl einmal sehr reich verziert gewesen war.
Jonathan schlug es vorsichtig auf und blätterte die Seiten einzeln um, um nichts zu beschädigen.
Als das gewünschte Kapitel endlich offen lag, räusperte er sich leise und begann, zu lesen:
"Die drei Götter der Zerstörung...
Aus den Anfängen unserer Zeit überliefert sind sagenhafte Artefakte und unglaublich mächtige Wesen, nur einige dieser Wesen sind die drei Götter der Zerstörung, die einzig zu dem Zweck geschaffen wurden, das Leben der Erde an einem gewissen Zeitpunkt für immer zu beenden und den Planeten wieder dem Nichts zuzuführen, aus dem er kam.
Amon, der erste von ihnen ist der Gott, der hinter den Sternen lebt. Seine ungeheure Zerstörungswut sucht seinesgleichen auf der Welt.
Asmodeus ist der Gott, der im Herzen der Erde lauert und sehnt sich nach der Verzweiflung der Menschen. Sein fauler Atem lässt die Erde verrotten und alles Leben vergehen.
Der letzte der drei, Astaroth haust in der Finsternis in den Herzen der Menschen und verbreitet Wahnsinn und Bösartigkeit. Anarchie und Chaos sind seine Lebensessenz."

Jonathan unterbrach sich und sah zu ihr auf. "Die drei Götter der Zerstörung...Amon, Asmodeus und Astaroth....die Namen kommen mir bekannt vor..."
"Ende des neunzehnten Jahrhunderts..." sagte Natalia. "Damals gab es da diese Vorfälle in Russland und Japan, bei denen viele Menschen starben."
"Stimmt, ich erinnere mich, etwas darüber gelesen zu haben! Diese Vorfälle standen in engem Zusammenhang mit dem Öffnen des Siegels im Turm von Apoina!"
"Stimmt. Damals hat eine kleine Gruppe Asmodeus und Astaroth bekämpft, um den Untergang der Welt zu verhindern. Es gab eine Menge Versuche, das zu vertuschen, aber die Aufzeichnungen haben wir vor einer Weile wiederentdeckt."
"Hatte nicht Prinzessin Anastasia von Russland damit zu tun?"
"So stand es in den Büchern. Sie gehörte zu dieser besagten Gruppe."
Jonathan dachte nach. "Schade, dass die Sache bereits hundert Jahre her ist, ich hätte diese Leute gerne befragt...sie hätten uns gut helfen können..."
"Diese Aufzeichungen werden uns erst einmal reichen müssen. Vielleicht finden wir ja heraus, wo sich die drei heute befinden."
"Ja, vielleicht...." Jonathan klang skeptisch.

"Seid ihr jetzt bald fertig??" fragte eine weitere Stimme und zwei Personen kamen ins Licht.
"Vivian! Andy! Wolltet ihr nicht aufpassen?" fragte Nathalia streng, als ein junger Mann mit grünem und eine Frau mit blauem Streifen herbei kamen.
"Da draußen ist nichts, außerdem müssten wir langsam mal wieder los. Solltest du nicht längst wieder zu Hause sein, Johnathan? Macht deine Frau sich keine Sorgen?"
"Louise kommt schon klar..." brummte der Brillenträger und steckte das Buch ein. "Sie ist eine erwachsene Frau."
"Ja, aber nicht jede erwachsene Frau hat einen Mann mit einem Erzfeind." unterbrach ihn Nathalia. "Willst du sie und deinen Sohn wirklich in Gefahr bringen? Du weißt, wir könnten euch in Sicherheit bringen!"
"Leute! Danke für die Sorge, aber so kann ich sie doch schließlich am besten beschützen! Wenn wir Artemisia besiegt haben, dann gebe ich Ruhe...bis dahin werde ich jedes Unheil von den beiden abwenden."
"Apropos, wie alt ist der Kleine jetzt eigentlich???" fragte Vivian aufgeregt und hüpfte auf der Stelle.
"Er wird in einem Monat vier." antwortete er stolz.
"Vier? Hach, wie die Zeit vergeht!" kicherte sie zuckersüß.
"Stimmt, mir scheint es auch so, als sei er erst vor kurzem auf die Welt gekommen!" lachte der Mann namens Andy. "Und wirst du ihn dir irgendwann als Lehrling nehmen?"
"Lehrling?? Oh nein! Ich werde Drake doch nicht da mit rein ziehen! Oh nein, alles, was mit den Weltenwächtern zu tun hat, bleibt schön von meiner Familie fern!"
"Verständlich...."
"Hey, Leute!" rief Nathalia streng und trat zwischen sie. "So gern ich auch von euren Familien höre, aber wir haben, was wir wollten! Unterhalten können wir uns wirklich auch woanders!"
"Sie hat Recht, hier ist es zu gefährlich..." sagte Jonathan und blickte zum Ausgang. "Lasst uns das woanders fortsetzen."
Einstimmig verließen sie das Gewölbe...


~~Das Erbe~~

"Bereit?" fragte Nathalia und hielt sich den Arm, der eine große Schnittwunde aufwies.
"Gehen wir's an..." keuchte Andy und holte ein kleines rundes Objekt aus seiner Tasche, das grün leuchtete.
Auch Nathalia holte eine Kugel hervor, in hellem Gelb.
Jonathan und Vivian holten ihre Objekte heraus, in rot und einem satten Dunkelblau.
"Gebt eure Kräfte in die Sagittari und erschafft die Projektionen, die ihr euch vorstellt.
"Im Nachhinein war es sicher keine gute Idee, sich keine Lehrlinge zu nehmen...." murmelte Jonathan und hielt seinen Feuerorb dem Sagittari der Zeit auf dem Tisch vor ihnen entgegen.
//Nathalia! Nathalia, bitte kommen!!//
"Das ist Kevin..."
//Sie ist hier! Artemisia hat uns gefunden! Ihr müsst uns....KRRRRCK//
"Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!" rief Vivian und übertrug ihre Kräfte in die kleine Kugel, deren blau gleißend aufleuchtete.
"Hoffentlich werden die neuen Wächter unsere Fehler nicht wiederholen.....
Ein lautes Krachen in der Nähe ließ Staub von der Decke regnen....


~~Die Teile liegen dort, wo sie hinfielen...~~

"Blöder Affe...." grummelte der kleine Ryan wütend und kickte einen Stein aus dem Weg.
Er hatte es eilig, denn es regnete heftig und er hatte keinen Schirm dabei.
"Heeey, Ryan!!"
Wütend fuhr der Vierzehnjährige herum und funkelte Drake an. "Verzieh dich! Lass mich endlich in Ruhe!!"
"Oooh, du bist aber empfindlich!" höhnte sein Cousin.
"Empfindlich??? Du hast mich in die Hausmeisterkammer eingesperrt und mit Sprühdosen rote Farbe reingesprüht!!!"
Das erklärte zumindest, wieso seine Kleider immernoch rot waren. "Alle haben mich ausgelacht!!!"
"Na und? War doch gute Unterhaltung!" kommentierte er.
"Das zahl ich dir Heim!"
"Ach halt endlich die Klappe, du Opfer!"
Das war zu viel. Seit Jahren wurde er nur tyrannisiert und das von seinem Cousin! Er warf sich schreiend auf Drake, rang ihn zu Boden und drückte seinen Kopf auf den nassen Asphalt.
Doch Drake, der körperlich überlegene, packte Ryans Arme und hielt sie von sich weg, ehe er sich herumwälzte und seinen kleinen Cousin unter sich hatte. "Dich mach ich fertig!"
"Hey!" rief eine Stimme hinter ihnen und Drake wandte den Kopf um. Als Ryan es ihm gleichtat, erblickte er Angelica und Marc, die wohl denselben Weg von der Schule gekommen waren.
"Lass ihn gefälligst los, Drake!" rief Marc und lief auf sie zu.
Dieser ließ schlagartig los und sprang auf. "Komm doch!!"
"Oh und wie ich das werde!!" rief Marc außer sich. "Pack ihn nicht nochmal an, klar du Penner??"
"Ach und wenn doch? Holst du dann deinen Daddy??"
Marc holte aus, wollte diesem Mistkerl endlich die reinhauen, die er doch verdient hatte!
Doch bevor es dazu kam, zog etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich...
Ein tiefes Grollen erfüllte die Straße, die ansonsten wie ausgestorben war....
"Was...ist hier los?" wollte Ryan wissen und sah nach oben zum Himmel... Die Wolken waren pechschwarz und es wurde dunkel, als sei es Nacht...
"Das ist mal ein Sturm...." keuchte Marc und ließ von Drake ab. "Wir müssen uns in Sicherheit bringen!"
Blitze gingen in der Ferne nieder und lauter Donner erfüllte die Luft. "Macht schon, bewegt euch!" rief Angelica den anderen beiden zu und lotste sie über die Straße in ein Gassengewirr. "Macht schon, ihr Faultiere!!"
"Pack mich nicht an, klar??" rief Drake und stieß sie weg. "Du bist nich' meine Mutter, klar? Ach, ich mach mich vom Acker, ihr...."
Plötzlich leuchtete die Straße hell auf. Eine Reihe Blitze schlug am Ende des Weges in den Asphalt ein und schleuderte Brocken durch die Gegend.
"Weg!!" schrie Marc entsetzt und rannte in eine Seitengasse, gefolgt von den anderen dreien, ehe die Reihe über sie hinweggefegt wäre.
"Was zum Teufel war das??" fragte Ryan kreidebleich und dah hinaus auf die Straße...
"W-Wer is' das denn???" fragte er dann.
Eine Gestalt in einer schwarzen Kutte stand auf der Straße und sein vermummtes Gesicht war den vieren zugewandt...
"W-Was......hat der?" wollte Angelica wissen. Auch ihr war bei der ganzen Sache nicht wohl....
"Vielleicht sollten wir abhauen?" schlug Drake vor und zum ersten Mal erntete er Zustimmung.
Doch noch bevor der erste losgerannt war, erhob der Kapuzenmann seine beiden Arme und unerklärlicherweise bekam die Straße zu seinen Füßen Risse!
"W-W-Was macht der da???" fragte Marc panisch und schlagartig begann die kleine Gruppe, zu laufen!
Die Straße brach ein und die Bruchstücke stürzten in den darunter liegenden, unendlichen Abgrund hinab.
"Das kann doch garnicht möglich sein!!!"
Sie bogen um die Ecke, rannten immernoch weiter...
Der Riss verfolgte sie. Die Gasse hinter ihnen verschwand im Abgrund, die Häußer zerbröselten...
Ryan keuchte erschöpft. Es schien ihm, je weiter sie rannten, desto weiter entfernte sich der Ausgang der Gasse von ihnen.
Dann erkannte er es: Sie rannten rückwärts!
Die Frage, wie das möglich sein konnte, brannte noch auf seinen Lippen, als er das Schwarz des finsteren Schlunds in seinem Blickfeld auftauchen sah. Er fiel!
Das Licht wurde immer kleiner, der Riss entfernte sich von ihm und er fiel in die unendliche Nacht, obwohl es sich garnicht so anfühlte, als würde er fallen....


~~..und es liegt an uns, sie neu zu ordnen...~~

Ryan erwachte an einem höchst wunderlichen Ort. Alles war weiß und leuchtete so hell, dass es ihm zuerst in den Augen weh tat.
Seine Freunde lagen noch am Boden dieses runden, großen Raumes, der ihn irgendwie an das Innere eines Apfels erinnerte...
Der Raum war kugelrund, doch in der Mitte des Bodens und der Decke wölbte er sich und bildete so einen geschwungen Stalaktiten und Stalagmiten. Während der Stachel am Boden sich zu einem schmalen Tisch verbreiterte, auf dem vier kleine, leuchtende Kugeln lagen, umfasste das Ende des Stachels an der Decke eine ebensolche Kugel, in strahlendem Weiß...
"Wahnsinn..." murmelte er und begutachtete die Objekte auf dem Tischchen, als die anderen stöhnend erwachten.
"Wo.....wo sind wir hier?" fragte Drake verwundert und sah sich in dem Apfel um.
"Das ist ja ein seltsamer Ort..." sagte auch Angelica. "Was sind das für Teile, Ryan?"
"Keine Ahnung." gab er zu und nahm eines von ihnen in die Hand, das gelbe. "Es...fühlt sich ja ganz warm an!"
"Echt? Lass mal sehen!" verlangte Drake und wollte es anfassen, doch Ryan ließ es nicht zu. "Vergiss es! Nimm dir ein anderes! Da liegen doch vier!"
Das blaue nahm sich Marc. "Meines ist angenehm kühl..." meinte er und wiegte es in der Hand. "Was das wohl ist?"
Angelica nahm sich das grüne und begutachtete es ausgiebig. "Es...riecht nach Blumen! Und ich höre Bäume im Wind rauschen!"
"Ach was, lass mal sehen!" meinte Drake und nahm sich das verbliebene rote. "Waah!!!" rief er und ließ es vor Schreck fallen. "E-Es ist ja ganz heiß!!"
Die Kugel rollte über den Boden und stieß klackernd an den Tisch, als sie, wie auch Stichwort hell aufleuchtete und einen schmalen Flammenstrahl auf Drake zuschoss. Der Junge bückte sich schreiend, doch der Strahl machte kehrt und verformte sich über dem Tischchen zu einer kleinen Kugel.
Jetzt leuchteten auch die anderen drei Kugeln auf und ein Licht- ein Wasser- und ein grüner Energiestrahl machten dasselbe. Die vier kleinen Elemente verformten sich abermals und wurden zu Bildern von Menschen, eine gelbe, kleine Frau, ein grüner Mann, eine blaue Frau und ein roter Mann...
"D-Dad!" erkannte Drake und beugte sich entgeistert zu der Figur seines Vaters herab.
"Tante Vivian?" fragte Marc verwirrt und beobachtete die Figuren, die herumrotierten und sich reglos verhielten.
"Ja, das ist sie!" staunte auch Ryan.
Dann begann die unbekannte Frau zu sprechen.
"Mein Name ist Nathalia, liebe Freunde und wenn ihr das hier seht, dann bedeutet dass, dass wir vier hier bereits tot sind."
Drake unterdrückte ein Schluchzen. Die drei beobachteten ihn besorgt.
Sein Vater war bereits seit Jahren spurlos verschwunden, doch die Bestätigung musste ihm irre wehtun...
Doch die Figur sprach erbarmungslos weiter. "Wir gehören zu einer Organisation, die man die Wächter nennt. Die Wächter der Erde und auch, wenn ihr es vielleicht nicht glauben mögt, haben wir die Welt im Verborgenen immer vor finsteren Mächten beschützt.
Doch unser letzter Feind ist eine mächtige Hexe. Wir haben unser Bestes versucht, doch als letzte Möglichkeit, die Wächter weiterleben zu lassen und der Welt noch ein klein wenig Hoffnung zu lassen ist, unsere Kraft in die Kugeln abzutreten, die ihr vor euch seht.
Ihr seid aus einem ganz bestimmten Grund hierher gebracht worden, nämlich um unsere Kraft zu erben. Die Kraft des Lichts, des Feuers, der Natur und des Wassers. Es gibt noch viele andere dieser Kugeln, überall auf der Welt verstreut und ebenso verstreut sind die Auserwählten, die sie besitzen werden.
Bitte begebt euch auf die Suche nach ihnen. Ihr seid die letzte Hoffnung der Erde."
"Wir würden euch nicht darum bitten...." sprach das Hologramm von Drakes Vater weiter, "...wäre es nicht unglaublich dringend. Normalerweise nehmen die Weltenwächter sich Lehrlinge, die den Posten übernehmen sollen, doch in unserem Falle war dazu keine Zeit mehr. Daher wird mit der Kraft der Elemente gleichzeitig ein Großteil unseres Wissens in euren Kopf übertragen werden, was euch mit eurer neuen Aufgabe vertraut machen wird."
"Wir verlassen uns auf euch."
Die Kids hatten sich ungläubige Blicke zugeworfen, doch ihre Aufmerksam wurde erneut von den Kugeln beansprucht.
"Eins noch!" sprach die leuchtende Frau weiter. "Über euch seht ihr die Kugel der Zeit! Es ist lebensnotwendig, dass sie sie niemals in die Hände bekommt! Lebt wohl...."
Bevor noch jemand reagieren konnte, schossen die Kugeln auf sie zu...
Ryan verlor das Bewusstsein....


~~Alte Geheimnisse werden offenbahrt....~~

Ein einsamer Wanderer schlurfte durch die unendlich finstere Landschaft. Die Szenerie erinnerte an einen gigantischen Tunnel, der in Felsen gebohrt war. Gezackte Felsformationen säumten den Weg. Sie waren das Einzige, was hier nicht schwarz war....
"Wann ist dieser lange Marsch nur vorbei?" fragte die junge Frau mit den blauen Haaren müde...
Sie war schon so lange Zeit müde und konnte doch nicht schlafen...
Wie lange wanderte sie schon durch dieses Reich der Finsternis? Stunden? Tage? Jahre? Vielleicht sogar Jahrhunderte?
Sie hatte jedes Zeitgefühl verloren, wusste nicht einmal mehr, wie sie hieß oder wie man lächelte...
Was wohl draußen gerade vor sich ging?
Wie so oft, wenn sie ihren Gedanken nachhing, wanderte ihre Hand zu ihrer Tasche und zog einen kleinen, sternförmigen Anhänger hervor. "Bald....bin ich zu Hause.....Jungs..."


~~Alles hängt zusammen...~~

"Hast du's, Drake??" rief Angelica und hielt das Seil verbissen fest.
"Hetz mich nicht! Ich hab es ja gleich!!"
"Hoffentlich hat Ryan mit diesem Orb recht gehabt, sonst bring ich ihn um!!" keuchte sie angestrengt.
"Du kannst ihm ja helfen, unsere Freunde aufzuhalten, wenn dir das lieber ist! Dann komm ich wenigstens ohne das Genörgel aus!" kam es aus dem Inneren der Felsspalte, vor der sie stand und das Sicherungsseil festhielt.
"Kann ich machen, dann sieh zu, wie du heraus kommst!"
"Hey, Angie!!" hörte sie Ryan und Marc rufen. "Ist er noch nicht fertig??"
"Nein! Helft mir schon festhalten! Wo sind Clothos und die anderen??"
"Dicht hinter uns, länger konnten wir sie nicht aufhalten..." sagte Marc und zog an dem Seil.
Aufgeregte Schreie waren zu hören.
"Oh Oh, da kommen sie schon!"
Durch die Bäume des peruanischen Regenwaldes brachen ein dutzend grotesker Monster, angeführt von einem sehr großen und sehr muskelbepackten Kerl, der eine stachelbewehrte Keule trug.
"Hey, Robbie!" rief Ryan frech und warf Angie einen nervösen Blick zu. "Beeilt euch mal!" rief er und trat der Horde auch sogleich entgegen.
Ein siegessicheres Grinsen umspielte seine Lippen.
Das hier war seine Welt... sein ganz großes Abenteuer...
Und es hatte gerade erst angefangen...[/code]
Ich bitte, ab hier zu beachten, dass die ANfänge schon einige Jahre alt sind und daher keineswegs so gut, wie die späteren Kapitel! OO

~~Prolog: Der schwarze Sturm~~

Ein brodelndes Wolkenmeer hüllte die weiten Ebenen von Hyrule ein. Blitze zuckten über den Himmel und heulende Winde fegten den Soldaten um die Ohren.
Die Katastrophe hm ihren Lauf…..
Erste Anzeichen waren der Schnee, das Legen des ewigen Sandsturms in der Wüste, die tiefe Schwärze im Hyliasee oder der Mahlstrom, der vor der Küste tobte…
All dies geschah seit dem seltsamen Sternenregen vor genau 10 Jahren…

Die hyrulianische Armee stand bereit. Vor ihnen erstreckte sich die Ebene, hinter ihnen die Festungsmauern der Stadt von Hyrule, in der die übrigen Völker des Landes Zuflucht gesucht hatten. Denn der Schrecken hatte ihre Lande eines nach dem anderen heimgesucht.
Jener Schrecken, der sich vor dem Heer ausbreitete.
Die schwarzen Wesen hatten sie nach und nach ausgelöscht.
Und nun trachteten sie nach der letzten Bastion der freien Völker und die Armee stellte sich ihnen entgegen…

An der Spitze der Armeen standen Link, der Held der Zeit und Zelda, die Prinzessin des Lichts. In Links Händen befand sich geweihte Klinge, das Masterschwert.
„Zelda…..“
„Ja….Ich weiß…“
„Jetzt würde ich doch lieber wieder gegen Ganon kämpfen….“
Die Prinzessin lächelte.
„Hast recht…Danke…für alles….“

Der Sturm nahm zu.
Die schwarzen Wesen setzten sich in Bewegung, auf die Menschen zu, ihre Opfer erspürend.
Die Soldaten liefen brüllend auf sie zu…
Sie würden die Stadt mit ihrem Leben verteidigen…
Die beiden Heere trafen aufeinander, der Kampf begann.
Link stach und hieb nach den Wesen. Pechschwarz, mit gelben Knopfaugen… Wen sie erwischten, der wurde einer von ihnen.
Doch den Menschen war klar: Sie würden verlieren… Diese Wesen waren einfach zu zahlreich, die Sonne hatte schon lange nicht mehr geschienen.
Und die Armee versagte schließlich….
Doch kurz bevor die Wesen den Menschen den Gnadenstoß geben konnte, verschwand das schweigende Heer…
„Wesen aller Welten!“
Die Stimme schien vom Himmel zu kommen. Die Wolken verschwanden. Stattdessen erschien am Himmel eine Stadt. Eine Stadt mit gewaltigen schwarzen Steinhäusern und einem schwarzen Himmel, an dem ein weißes Schloss und ein herzförmiger Mond schwebten…
„Dies ist unsere schwärzeste Stunde! Die Herzlosen überrennen uns! Sie breiten sich aus, darauf begierig, unsere Herzen zu verschlingen! Und das alles wegen der Gier eines Mannes! Helft uns! Wir kämpfen! In jener Welt, die ihr am Himmel seht, kämpfen wir, um uns alle zu retten! Kommt und helft! Ich gewähre euch die einzige Waffe, die das schafft: Das Schlüsselschwert!“

Die Soldaten schienen kaum zu realisieren, was überhaupt geschah, als sich ihre Speere allesamt in völlig identische Schlüsselschwerter verwandelten.
Nur Links Masterschwert erhielt ein anderes, ein majestätischeres Aussehen. Die schimmernden blauen Flügel, die die Parierstange bildeten bogen sich zu einem Kreis und ihre Enden berührten den Griff am anderen Ende, wo eine kleine Kette hervorwuchs, an deren Ende ein kleines goldenes Triforce prangte.
Die Klinge wurde breiter und goldene und silberne Schnörkel wuchsen an ihr entlang und mündeten in 5 großen Zacken an der Schneide.
//Das Schlüsselschwert Triforie......//
Allmählich legte sich die Verwirrung, als die Stimme erneut anhob.
"Nun gebietet ihr über jene erschreckende Allmacht, eure Welt zu retten! Also folgt mir, zum Ursprungsort des Bösen, um dessen Wurzel für immer zu vernichten!"

Link fackelte nicht lange: Er hob sein neues Schwert hoch in die Luft und brüllte aus Leibeskräften, was von den Soldaten, den Menschen, Hylianern, Goronen, Zoras und Gerudo vielfach wiedergegeben wurde.
Und ihre Reise begann, in eine neue Welt....
~~Kapitel 1: Eine Welt, die nicht existieren sollte~~

Link fand sich mitten im Getümmel wieder. Hinter ihm strömten immernoch Soldaten aus dem Tor, brüllend und enthusiastisch ihre Schwerter schwingend, die sie jedoch schlagartig entsetzt sinken ließen, als sie auf die gigantische Szenerie der schwarzen Wolkenkratzer blickten, die sich vor ihnen auftürmten.
Die Schlacht tobte, war in vollem Gange. Die schwarzen Wesen, diese...Herzlosen...Sie kämpften gegen Menschen und andere Lebewesen, die Link niemals gesehen hatte.
Und am Himmel...Am Himmel bekriegten sich riesenhafte Metallgebilde mit einer seltsamen Form von Energiestrahlen, von denen einige die Häuser streiften und vernichteten.
Explosionen überall, Schreie, Waffengeklirr...
"Leute! Hier sind wir nun! Ich weiß, dieser Anblick ist fremd für uns!" rief er und drehte sich zu seinen Leuten um. "Ich gestehe, ich habe große Angst... Aber wir sind hier, um zu kämpfen, dabei darf uns auch die Angst nicht abhalten! Denkt an eure Frauen! Eure Kinder, Brüder und Schwestern! Alles, was euch wichtig ist! Für Hyruuuuule!!!"
"JAAAAAAAAAAA!!!!" schrien sie zurück und liefen los, alle Herzlosen auf ihrem Weg niedermetzelnd.

Ein kleiner Trupp der Männer erreichte Link keuchend. Ihre Embleme auf den Helmen verrieten, sie gehörten zur Leibwache Zeldas. "Herr Link! Hah.....Hah..."
Link hielt mit dem Kämpfen inne. "Was? Was ist los? Wo ist Zelda?"
Die Männer wechselten hysterische Blicke. "Commandant, wir haben sie verloren! DIese Wesen....Sie-Sie erschienen und....und plötzlich war die Prinzessin weg, wir...wir konnten nichts tun....Comma....Commandant!!" rief er Link hinterher, der garnicht bis zum Ende zugehört hatte, sondern gleich losgelaufen war, ohne weiter auf die Schlacht zu achten.
Dies führte dazu, dass er mitten in einen Hinterhalt rannte, in dem drei riesig große Herzlose mit sehr, sehr, SEHR dicken Bäuchen ihn einkreisten......
"Vorsicht, Neuer!" rief eine junge Stimme und ein blitzschneller Schatten preschte wie aus dem Nichts heran und die Wesen verschwanden...
Der Schatten entpuppte sich als Junge, etwa 14, 15, der einen orangefarbenen Overall und ein eisenbeschlagenes Stirnband trug. Seine Haare waren blond und in seinem Gesicht lagen Narben, die wie Schnurrhaare aussehen.
"Was sollte das?" tadelte der Kleine Link. "Das is hier kein Kaffeekränzchen, wir kämpfen hier! Pass gefälligst auf, wo..."

"Naruto!!!" rief eine weitere, kindlichere Stimme und ein weißer Energiestrahl vernichtete den Wyvern-Herzlosen, der sich von hinten an den Blonden herangemacht hatte.

"Was war das gerade?" fragte Link, mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen, als neben Naruto ein kleiner Junge mit schwarzer Haarmähne und blauem Kampfanzug landete.
"Echt mal, Naruto, aber selber Vorträge halten!" Der Kleine lachte lauthals und sein brauner Affenschwanz zuckte hin und her.
Link konnte nicht mehr, so ein skurriles Wesen hatte er noch nie gesehen und starrte den Jungen ungläubig an. Er fasste sich aber schnell wieder und drängte sich zwischen die beiden, die nun lauthals stritten.
"Leute!! Bitte, könnt ihr mir sagen, was hier überhaupt los ist??"
Die beiden hielten kurz mit den Beleidigungen inne und starrten ihn verdutzt an. "Ähm, naja, das is soooo..." begann der Junge namens Naruto, doch link unterbrach ihn: "Nein, noch besser, sag mir, hast du eine junge Frau in einem pink-weißen Kleid hier entlangkommen sehen? Mit blonden Haaren und spitzen Ohren?"
"Äh, nö....fiele mir jetzt nicht ein...." meinte Naruto und blickte nachdenklich in die Luft.
"Oh, ich!!" rief der Kleine wieder und zog an Links Ärmel. "Die is zum Schloss gelaufen! Da oben, auf dem Berg! Siehst du?"
Wie konnte er NICHT? Das weiße, schwebende Schloss, dass den Nachthimmel beherrschte war einfach nicht zu übersehen!
"Dahin? Aber.....die hol ich ja nie mehr ein!" rief Link, cer Verzweiflung nahe.
"Ach QUatsch!" widersprach Naruto grinsend. "Son Goku, hol du mal ein Taxi, wir warten hier!"
Der kleine Junge (Son Goku hieß er also, aaah!^^) stieß sich vom Boden ab. "In Ordnung, geht ganz fix!"
Und in einem Affenzahn war er davon...

Keine 10 Minuten dauerte es, da kam Son Goku zurück, im Schlepptau hatte er einen riesigen, zotteligen, weißen...Büffel(?) mit einem Pfeiltattoo auf der Stirn. Darauf saß ein Mädchen, vielleicht etwas jünger als Link, in blauer Tracht und schwarzen Haaren.
"Hey, da bin ich wieder! Neuer, das ist Katara, ne echt coole Wasserbinderin!" stellte sie der kleine Junge vor.
"Es heißt Bändigerin!" verbesserte Katara ihn lächelnd. "Und du bist?"
"Link!" antwortete er ihr. "Bitte, kannst du mir helfen? Es geht um eine gute Freundin von mir, sie ist zum Schloss!"
"Hat mir Son Goku schon alles erzählt, Naruto, kommst du mit?"
Der blonde Junge, der die Arme hinter dem Kopf verschränkt hatte, fing an zu grinsen und kicherte: ""Klar, was denkst du denn?"
"Alles klar, alles aufsteigen!" rief das Mädchen und half Link und Naruto hoch. "Son Goku, machst du hier weiter?"
"Roger, Käpt'n!" Der Junge mit dem Affenschwanz salutierte und flog wieder davon.
"Appa! Jipp Jipp!" befahl Katara und der Büffel, so dachte jedenfalls Link, hob ab...

Das bedrohliche, weiße Schloss kam näher. Link hatte noch nie so etwas gewaltiges gesehen. Es schien der Mittelpunkt dieser Welt zu sein. "Also...was genau ist das hier eigentlich?" fragte er misstrauisch und sah hinunter, um eventuell Zelda zu entdecken.
"Oh, ich hoffe, du hast etwas Zeit mitgebracht!" rief Katara, sah aber weiterhin nach vorne.
Über ihnen waren die Schüsse und Explosionen der metallenen Himmelsschiffe zu hören.
Naruto, der bisher desinteressiert herumgelegen hatte, setzte sich nun auf. "Is ne etwas längere Geschichte! Aber echt spannend!"
"Davon bin ich überzeugt..." murmelte Link.
Plötzlich ruckte es heftig und Katara lenkte Appa schreiend zur Seite. "Verdammt!!!" brüllte Naruto entsetzt und hielt sich an Appas Sattel fest. Sie waren von Wyvern umzingelt.
"Was jetzt?" rief Link und zog sein Schwert. Katara öffnete ihre Wasserflasche und beschwor den Inhalt herauf...als die Wesen auch schon in einer dunklen Wolke verschwanden.

"Könnt ihr eigentlich nich auf euch selber aufpassen?" fragte eine Stimme sie streng und sie drehten sich zu Appas Hinterteil um. Dort, auf dem Rand des Sattels stand ein Junge, kaum älter als Link, in einen dunkelgrünen Umhang gehüllt, dessen hoher Kragen das Gesicht seines Trägers bis zur Nase verhüllte. Er trug eisenbeschlagene Handschuhe und schwere Stiefel, sowie eine dunkelbraune Hose. In seiner linken Hand schimmerte in sanftgrünem Licht ein Schwert mit dopelter Klinge und silbernen Metallflügeln. Seine Augen schimmerten in einem hellen Grün, doch etwas kaltes lag darin. Sein braunes Haar war zottellig und zu einem Pferdeschwanz gebunden.
"Cain!" riefen Naruto und Katara und lachten. "Gut, dich zu sehen! Wo warst du?"
Der fremde Junge setzte sich hin und steckte das Schwert in die Scheide auf seinem Rücken. "Kämpfen..."
"Ach neee!" rief Naruto genervt.

Doch Cain beachtete ihn garnicht, sondern streckte Link die Hand entgegen. "Cain is mein Name."
"Ähm..." Link blieb die Sprache weg und reichte ihm die Hand. "Link..."
"Weiß ich bereits. Link von Hyrule!" Bevor Link auch nur fragen konnte, woher er das wusste, machte der Junge namens Cain schon weiter.
"Ich hab eure Welt hin und wieder besucht und ab und zu.... n'wenig geholfen...Ich nehme an, du hast ein paar Fragen?"
Link stutzte. Wer war der Kerl?? Das interessierte ihn momentan sogar noch mehr als alle anderen Fragen. Dennoch nickte er verwirrt.
Cain schloss die Augen. "Dacht ich mir..."
Er seufzte kurz und meinte dann: "Die, die dieses Schloss bevölkern, die Organisation XIII...Sie benutzen die Herzlosen, damit es ihnen gelingt, das Tor in ein sagenumwobenes Königreich zu öffnen. Das Kingdom Hearts, das Herz aller Welten."
"Herz aller...Welten?" fragte Link verwirrt. "Und...warum dann der Angriff auf unsere Welt?"
"Ganz einfach: Je mehr Herzen verdunkelt werden, desto mehr Herzlose gibt es und desto mehr Herzen kann das Schlüsselschwert befreien, um die Tür zu öffnen. Sie benutzen die Träger des Schlüsselschwerts dazu, diese Tür zu öffnen und so das Kingdom Hearts betreten zu können! Dadurch versprechen sie sich "Vollständigkeit." Du musst wissen, dass sie zu jenen Geistern gehören, die entstehen, wenn Herzlose geboren werden. Diese sogenannten Niemande haben auch keine Herzen, wollen aber unbedingt welche! Deshalb stürzen sie uns in dieses Elend."
"Was??? Nur, um sich selbst zu bereichern?" fuhr Link auf, mit wutverzerrtem Gesicht. Jahre des Leids, der Angst und des Kampfes....wegen einer Gruppe Verrückter, die gerne Herzen hätte???

"Ich kann dich nur zu gut verstehn...Wir alle können das!" Er nickte zu Naruto und Katara, die bekümmert drein blickten. "Diese beiden haben ihre Welten verloren.
"W-Was..." Link war entsetzt. "Das...das wusst ich nicht...das....das tut mir Leid!"
"Ach, kein Ding!" rief Naruto grinsend. "Wir treten ihnen in den Hintern und die Welten tauchen wieder auf!"
"Ja." stimmte ihm Cain zu. "Die drei Träger der originalen Schlüsselschwerter sind gerade im Schloss, um dem letzten der Organisation XIII gegenüberzutreten. Wenn er besiegt ist, endet das Dasein der Niemande. Und wir verschaffen Sora, Riku und Micky hier draußen Zeit."
"Ich verstehe..." meinte Link, entschlossener denn je. "Aber Moment, heißt das, diese Schlüsselschwerter, die wir haben, sind...nicht echt?"
"Nein, die habe ich aus den Daten des originalen Schlüssels erschaffen. War nich schwer..."

//Oh Mann..." dachte sich Link beeindruckt. //Über welche Mächte mag er wohl alles verfügen? Das ist ja Wahnsinn!//
"Aber sagt doch mal! Warum zum Schloss?"
Schlagartig wurde es Link klar! Sie waren nicht zum Vergnügen hier, nein! "Zelda!!"
Cain hob die Augen. "Bitte? Was war?"
Naruto antwortete für Link. "Seine Freundin ist wohl zu dem Schloss gelaufe..."
"WAAAAAAS???" brüllte Cain. "Ins Schloss??? Ist diese Närrin verrückt??"
"W-Was ist denn los??" fragte Katara.
"Diese dumme Prinzessin!! Wir haben es mit dem NICHTS zu tun, nicht mit gewöhnlicher Dunkelheit! ihr Licht kann hier nichts ausrichten!!"
Link stand auf. "Zelda wird sich schon zu helfen wissen! Sie kann sich wehren."
"Ach ja??" rief Cain hysterisch. "Kann sie sich auch gegen ne 12 Megatonnen Naquada-Nuklearexplosion wehren???"
Naruto und Katara schreckten auf. "Was??"
"Ich habe Yugi und Ruffy eben ins Schloss geschickt, um es zu sprengen, wenn die Bombe hochgeht, bleibt da kein Stein mehr auf dem andern, dann ist Sense!!!"

Der Bison steuerte eine der vielen Außentreppen des Schlosses an und Cain sprang als erster hinunter. "Katara! Du steuerst Appa hoch zum Turm und holst die andern da runter! Link und ich, wir gehen durch das Schloss nach oben und Naruto, du läufst bitte so schnell wie möglich runter Richtung EIngang! Wenn du Zelda findest, nimm sie mit und sorg dafür, dass Ruffy und Yugi da raus kommen!"
"Verstanden!" riefen Naruto und Katara und die vier trennten sich.

Cain eilte voraus, der Umhang wehte hinter ihm her und das grün schimmernde Schwert lag in seiner Hand.
"Sag mal...Cain?"
"Mh!"
"Das...Dieses Schwert..." meinte Link verwirrt. Es kam ihm so bekannt vor.
"Soul Calibur..." antwortete Cain knapp.
Link blieb stutzend stehen. "Du hast Soul Calibur??"


Ruffy, der Pirat im ärmellosen, roten Shirt, mit dem Strohhut und Yugi, alter Ego eines altägyptischen Pharao rannten unterdessen, in einem anderen Teil des Schlosses, durch die engen, metallverkleideten Gänge die zum ENergiekern führten.
Tatsächlich hatten sich ihnen eine Menge Niemande und Herzlose in den Weg gestellt und die vielen Löcher und Abgründe hatten den beiden das Vorankommen ´nicht erleichtert. Doch durch Ruffys Gummikräfte hatten sie diese schnell überwunden.
"Stopp!!" schrie Yugi und hielt Ruffy zurück, indem er sein Schlüsselschwert vor den Körper des Piraten hielt.
Vor ihnen erstreckte sich ein bodenloses Loch von gigantischem Durchmesser. Tief drunten in der TIefe pulsierte ein hell leuchtendes Licht, das in vielen Regenbogenfarben schimmerte.
"Ist er das?" fragte Ruffy und zog eine lange Flappe.
Yugi nickte wohl. "Wenn nicht, was dann?"
"Guuuut!!" rief der Gummimensch und zog den kleinen Naquadagenerator hervor, der von Cain so modifiziert worden war, dass er explodieren würde, sobald ein Mechanismus betätigt worden war.
"Soll ich runter werfen?"
"Ja, tu das..." murmelte Yugi und hob sein Schlüsselschwert.
An der Klinge des Schwertes waren rechteckige Holofelder eingelassen, auf die Yugi nun eine...nun, eine Spielkarte legte! Friedhofsbombe...

Cain hatte ihm diese Karte gegeben und gesagt: "Dein Schlüsselschwert wird deine Karten genauso abspielen können wie deine Duel-Disk. In einer Welt, in der nichts existiert, sind Illusionen genauso real, wie alles andere. Benutz diese Karte, um den Sprengkopf zu aktivieren. Sie hat einen recht speziellen Effekt, je mehr Karten du vor der Aktivierung gespielt hast, desto stärker sind ihre Auswirkungen. Sei vorsichtig."

"Du kannst jetzt!"
"Alles klar!" rief Ruffy und warf den Sprengsatz hinunter in den Schacht.
Yugi zielte und schoss! Aus dem quadratischen Schlitz im vorderen Teil der Klinge schoss ein dunkelvioletter Energieball, der den Sprengsatz mitten im Kern traf und explodierte.
Die beiden ahen sich das Lichtspiel von oben an, recht zufrieden mit sich.
Dann, ganz plötzlich drehten sie ihre Köpfe zueinander und...fingen an zu schreien! "Weg hier!!!"
Sie sahen zu, dass sie die Beine in die Hand bekamen und rannten den Weg wieder zurück, den sie gekommen waren. "Achtung, da vorne is der Abgrund!!" rief Yugi panisch, doch der Pirat war bereits vorbereitet, packte sich den Jungen und schwang sich hinüber.
"Da....Da vorne is der Ausgang! Oh nein!!!" brüllte Ruffy, als sie ihnen einige Niemande in den Weg stellten.
"Verdammt, nich jetz!" rief Yugi und hob sein Schwert. Seine andere Hand legte eine feuerrote Karte auf. "Mir reichts jetz! Nehmt das!!"
"Yugi, bist du sicher, dass du das hier drinnen machen..."
Doch es war zu spät, der Gang bebte, als sich die titanische, schlangenartige Gestalt Slifers des Himmelsdrachen in dem viel zu engen Gang wand und durch die Wand nach draußen ausbrach...

"Oh mein Gott, was ist das da!?"
"Was für ein gewaltiges Monstrum!"
Die Kämpfenden hielten inne und sahen allesamt hinauf zu dem gigantischen, roten Schlangendrachen, der aus dem Schloss herausstieß und sich um das Bauwerk schlang, es mit seinem Leib erwürgte und triumphierend brüllte.
"Das hat die Welt noch nicht gesehen..."

"W-Was ist das???" rief Link panisch, als das gesamte Schloss plötzlich anfing, zu beben. Auch Cain klammerte sich erschrocken an das Treppengeländer und sah sich geschockt um. "K-Komm! Wir sind bald da! Da oben...is das Zeugnis der Existenz!"
Er führte Link in eine kleine Halle, voll mit teilweise zerstörten Grabsteinen. Das Beben hatte mittlerweile nachgelassen und ein fernes Brüllen hallte an den Wänden wider.
"Oh Mann...was ist das für ein Ort?" fragte Link.
"Das Zeugnis der Existenz. Steht da drüben am Eingang in Runenschrift. Es ist nur eine Theorie, aber ich glaube, dass diese Titel und Nummern auf den Platten dort das einzige ist, was die Mitglieder der Organisation an eine Existenz bindet."
"Also, wenn die alle kaputt sind, heißt das...?"
"Dass alle, bis auf den Boss tot sind, ja..." murmelte Cain düster und lief weiter.

Die nächste Station war ein einziger, titanischer Abgrund. Unter ihnen war...nichts! Cain konnte Link gerade noch vom freien Fall abhalten, indem er seinen Arm vor den Hylianer hob. "VOrsicht."
"Oh Gott, wie kommen wir denn da rüber??" fragte Link nervös und deutete zu dem Treppenaufgang in einer entfernten Riesensäule...
"Is ganz einfach..." meinte Cain und trat in den Abgrund.
"Cain, nein!!" schrie Link, doch völlig umsonst! Der Cain, der stand mittem im Nichts! Doch wenn man genauer hinsah, erkannte man die kleinen, transparenten Sechsecke, die sich unter seinen Füßen gebildet hatten. "Ne asthrale Brücke."
"Woher wusstest du das?" fragte Link, sichtlich geschockt und fasste sich ans Herz.
"Diese Welt ist nicht existent! Demnach ist hier zwischen Existenz und Nichtexistenz nur ein Unterschied: Glauben wir daran oder glauben wir nicht daran? Das ist alles. Aber bild dir nich ein, dass du jetz hier mitten im Nichts rumspaziern kannst, bleib lieber dicht hinter mir."
Und so lotste Cain den schlotternden Helden hinüber zum anderen Ende und beide waren froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Nun hasteten sie die enge Treppe hoch, um endlich auf dem höchsten Turm zu stehen und unter sich den roten Drachenleib Slifers zu sehen. "Oh Gott. Was hat Yugi da angestellt?" fragte sich Cain, konnte ein Grinsen jedoch nicht unterdrücken. Dann fiel sein Blick auf die Gruppe, die am anderen Ende der Plattform stand, vor einer schwebenden Silbertür von einiger Größe.
Dabei handelte es sich um König Micky, seinen Hofzauberer Donald, den Hauptmann der Wache, Goofy und ein rothaariges Mädchen in rosa Klamotten, die Kairi hieß und mit Sora und RIku gut befreundet war.http://www.myfanfiction.de/text-bearbeiten.php?textid=86645
"Cain!" rief Micky und lief auf ihn zu. "Was war das gerade?"
"Tja, ich denke, bald gehts hier richtig zur Sache!" rief Cain grinsend und trat auf die Gruppe zu. "Ach ja, das hier is Link! Und...naja, wir sollten hier besser verschwinden! Und wie auf Stichwort, da ist unser Taxi!"

Tatsächlich, über dem Rand des Turmes tauchte der fliegende Bison auf und landete vor ihnen.
Katara sprang hinunter. "Tut mir Leid, wir hätten früher da sein können, aber plötzlich ist da dieses Monster aufgetaucht! Was ist das?"
"Tja, dafür is unser guter Yugi verantwortlich!" lachte Cain und stieg hinauf. "Kommt schon!"
"Aber...Sora und Riku!!" rief das rothaarige Mädchen. "Die sind immernoch da drin, mit Xemnas! Wir können nich..."
Doch Cain fuhr ihr dazwischen. "Dieses Schloss wird gleich explodieren! Komm jetz oder willst du hier drauf gehen? Wir holen die beiden schon ab, aber erst müssen wir uns in Sicherheit bringen!!"
Kairi schwieg. Donald ließ niedergeschlagen den Kopf sinken, tätschelte Kairi aber tröstend den Rücken. "Komm, wir müchen weg hiaa." murmelte er und sie ließ sich von ihm zu Appa lotsen.
Als alle aufsaßen hob das Tier ab. "Wurde auch Zeit! Katara, wir müssen die andern abholen, die müssen am Eingang sein!"

Die Gruppe schwieg auf dem Weg über Türme und Dächer, hinunter zum unterirdischen Teil des Schlosses, der über dem bodenlosen Abgrund hinter dem Rand der Stadt lag. Dort standen schon Naruto, Yugi und Ruffy und sie winkten! Im Schlepptau hatten sie: "Zelda!!"
Link war außer sich. Endlich!
Katara lenkte den Bison zu den Wartenden und sie wurden von den anderen reingezogen.
Link und Zelda umarmten sich glücklich. Die Frau schien sehr verstört.
Es rumste. "Katara, schnell!!" brüllten Yugi und Ruffy fast gleichzeitig und das Mädchen vom Wasserstamm machte nur zu gerne hinne.
Kaum hatten sie den Abflug hinter sich, da zerbarst das Zentrum des Bauwerks und Explosionen erschütterten die weißen Mauern und Fassaden.
Langsam, ganz langsam, versank das Schloss das niemals war im nebligen Schleier der Unendlichkeit darunter...

Irgendetwas stimmte nicht. Die gesamte Stadt, der Himmel, die Erde, schienen in Scherben zu zerbersten. Der Riss, zuerst noch auf einer Hauswand, zog sich im nächsten Moment durch die Luft! Und dann zerfiel das Bild vor ihren Augen. Das dunkelblau des Himmels und die hell erleuchteten Fenster, die alle zerbrachen wie Glas und die Bruchstücke fielen in die unendliche Schwärze, die übriggeblieben war.
Die Gruppe auf dem Bison sah entsetzt zu. "Oh Gott..."
Cain sah hinaus ins Nichts. "Offenbahr hat das Schloss diese Welt zusammengehalten... Da haben wir wohl ein bisschen übertrieben..."
"Übertrieben??" rief Zelda hysterisch. "Was ist mit all den Menschen???"
Cain hob beschwichtigend die Hände. "Jetzt mal halblang! Bevor ich hier eingestiegen bin hab ich den Asgard Bescheid gegeben. Sie haben alle rausgebeamt und dann diese Welt verlassen."
"Die...Asgard?" fragte link verwirrt. "Ja, die Typen, die die Raumschiffe geflogen haben! Diese großen Metalldinger am Himmel, du weißt schon!"
"Oh....gut....gut, das is gut..." murmelte Link dann und lehnte sich zurück.

"Der Nachteil ist..." fuhr Cain fort. "Dass durch diesen unvorhersehbaren Zwischenfall... naja, das Ding is...ich kann keinen Vortex öffnen... Wir kommen nich weg..."
"BITTEEE???" fuhren ihn sofort alle an, was Cain überhaupt nicht beeindruckte. "Ja...offenbahr haben wir diese Welt ausgelöscht und befinden uns irgendwo im Reich der Nichtexistenz...ich hab keine Ahnung, wie wir hier rauskommen..."

Verzweiflung. Mit diesem Wort ließ sich die Stimmung der Gruppe wohl am besten beschreiben. Gefangen im Reich des Nichts, einem Ort unvorstellbarer Größe, außerhalb der drei Sphären, in denen die Welten lagen. Und von Sora und Riku, den beiden Trägern des Schlüsselschwerts keine Spur.
Links Schwert war wieder normal. Cain hatte unglaubliche Anstrengungen unternehmen müssen, um tausende Kopien von Soras Schlüsselschwert anzufertigen, jetzt wo der Kampf vorbei war, hatte er die Kopien wieder zerstört, um Kraft zu sparen.

Sie glitten dahin, durch die unendliche Finsternis, rings um sie herum nur gähnende Leere, ab und zu ein treibender Komet oder schwarze Häuserreste, die umherschwebten, letzte Überbleibsel einer Welt, die eigentlich garnicht existiert.
Cain hatte den Blick starr geradeaus gerichtet. Letztendlich war sein Handeln das Richtige gewesen, davon war er überzeugt. Seit er Naruto, Yugi, Son Goku und Ruffy davor bewahrt hatte, von der Organisation zu Herzlosen gemacht zu werden hatte er mit Hilfe dieser 4, parallel zu Sora, Donald und Goofy die Niemande bekämpft und hatte nie Fehler dabei gemacht. So dachte er. Doch letztendlich sollte ihnen selbst keine Rettung vergönnt sein.
Doch dann fiel ihm etwas auf! Ganz weit entfernt, ein Licht! "Hey, Leute! Seht mal da!"
Es dauerte eine Weile, bis die anderen reagierten. Die ständige Monotonie hatte sie ermüdet und keiner konnte sagen, wie lange sie schon dahinflogen, Stunden...oder Jahre?
"Hm? N'Licht!?" fragte Yugi erstaunt.
"Was ist das?"
"Egal." stellte Cain klar. "Besser, als hier weiter nichts zu tun. Da können wir's uns genausogut ansehen oder?"
"Klar, nichts wie hin!" Katara lenkte Appa, den Bison zu der Lichtquelle und ein großes Gebäude schälte sich aus dem Dunkel.
"Mich laust der Affe, das is doch..."
"Der Wolkenkratzer der Erinnerung!" rief Micky und deutete auf den großen Kometen, auf dem der Wolkenkratzer, völlig unversehrt stand. Die Fenster waren hell erleuchtet und die Neonreklame glimmte gestenstisch in der Finsternis.

Appa landete und die Teens sprangen aus dem großen Sattel hinunter auf die Erde. Ruffy und Naruto liefen sofort hinauf zu der Eingangstüre. "Hey Leute! Seht euch das an!"
Der Rest der Gruppe folgte. "Was gibts?" fragte Goofy, der als erstes oben war und über Ruffys Schulter sah. "Uooooh!" Es war....

Ein Strand! Ein, von der Sonne hell beschienener Sandstrand. Die Wellen umspülten sanft den kleinen Holzsteg und die Boote, die am Ufer vertäut waren und die Palmen wiegten sich im Wind.
Kairis Augen leuchteten. "Das ist meine Insel!"
"Tatsächlich..Destiny Island... Unglaublich." murmelte Cain.
"Soll heißen, wir können hier raus?" fragte Zelda und sah die beiden erwartend an. "Das finden wir sofort raus!" riefen Donald und Ruffy gleichzeitig und quetschten sich durch die Tür, nur um im nächsten Moment in der gleißenden Sonne zu stehen. "Herrlich! Leute, komt her, das ist Wahnsinn!"
Lachend folgten ihnen die anderen, Katara führte Appa durch die viel zu enge Tür und Link schob das Tier von hinten an, um es durchzuquetschen.
Nur Cain blieb vor der Türe zurück.
Link kam noch einmal zurück und sah Cain fragend an. "Was ist? Kommst du?"
Cain sah Link mit seinem unheimlichen Blick in die Augen. "Ich....nein....ich denke nicht."
Link lachte. "Du machst Witze oder?" Doch noch im selben Moment merkte er, dass Cain es ernst meinte. "Warum?? Was willst du hier?"
"Ich....es...ist ziemlich kompliziert..." murmelte Cain und fuhr sich mit der rechten Hand über den linken Arm. Er schien sich wirklich unwohl zu fühlen.
"Was is daran kompliziert? Was kann einer für Gründe haben, hier zu bleiben??"
"Link bitte, das geht dich nichts an!" fuhr ihn Cain an und seine Augen blitzten gefährlich auf.
"Gut...dann bleib ich hier so lange sitzen, bis du mitkommst."
Er setzte sich auf die Treppe und verschränkte trotzig die Arme. "Oh bitte, das is echt kindisch!" rief Cain und hob die Stimme.
"Genauso, wie das was du abziehst. Was soll das sein? Der unheimliche, starke und coole Unbekannte?" Er hob grinsend eine Augenbraue.
Cain seufzte und setzte sich neben Link.
"Soul Edge..."
"Bitte was?"
"Du....du warst ja vor zwei Jahren dabei, als Soul Edge und Soul Calibur gegeneinander gekämpft haben. Beide Schwerter intelligent und beide mit großer ANhängerschar. Damals...weißt du, was passiert ist?"
"Ja.." murmelte Link. "Wir haben Soul Edge besiegt und es in tausend Splitter zerschlagen. Dabei ging aber Calibur verloren. Wie hast du's gefunden?"
"Es...ist so. Hab dir ja gesagt, dass ich euch ein wenig geholfen habe. ich war damals dabei, als ihr euren großen Sieg gegen Soul Edge gefeiert habt. Das böse Schwert wurde zerschlagen und seine SPlitter verteilten sich in vielen Welten. Einer davon landete in meinem Arm."
"In deinem....??" setzte Link an, doch Cain unterbrach ihn.
"Ja... Seitdem fühle ich immer mehr, wie...das Böse Gestalt annimmt! In meinem Inneren! Ich sehe mich im Spiegel und sehe in das Gesicht eines Dämons. Irgendwann wird mich das Böse dieses kleinen Splitters völlig verschlungen haben. Dann bin ich ein Dämon, wie das, was ich schon in mir sehe. Deshalb muss ich hier bleiben! Wenn du weg bist, dann zerstöre ich die Tür. So kann ich niemals jemandem schaden..."
Link stand auf. "Du hast sie ja nich mehr alle."
"Bitte?"
"Du hast mich schon verstanden! Du..." Er seufzte und setzte noch einmal neu an. "Ich kenn dich nicht gut, eigentlich überhaupt nicht, aber ich weiß eines: Du bist derjenige, der uns alle gerettet hat. Du bist ein Held, kein Monster! Ohne dich wäre mein Heimatland schon untergegangen! Und zur Belohnung willst du...an diesem deprimierenden Ort hausen....das is schwach und das weißt du auch..."
"Ach? Ist es das? Na, dann mach mir mal Vorschläge für Alternativen. Denn es wird passieren! Und dann, das verspreche ich dir, werde ich alle in meiner Umgebung eiskalt töten."
Link kicherte leise. "Nee, Mann. Das bringst du nicht. Hör zu, ich erbitte von dir nur diese eine Chance! Diese eine! Gib dir selbst die Erlaubnis zu leben!"

Cain lachte in einem unheimlichen Tonfall. "Mann, seit wann bist ausgerechnet du so ein Poet? Und was, wenn ich es doch bringe?"
"Nun..." meinte Link leichthin. "Dann muss ich dich wohl töten!"
Cain prustete los. "DU?? Mich töten? Junge, hast du ne Ahnung, was ich auf'm Kasten hab?"
Als er sich beruhigt hatte, sagte er: "Alles klar! Abgemacht! Du tötest mich!" Er stand auf und sah Link ernst an. "Ich nehme dir dieses Versprechen ab, Link! Wenn ich außer Kontrolle gerate, dann töte mich! Das musst du mir versprechen! Schwören! Tu es!"
Link sah verzweifelt zu Boden. Das wollte er nicht! Aber in der Hoffnung, dass es niemals so weit kommen würde, flüsterte er: "Ich schwöre..."
"Gut, dann lass uns zusammen dieses miese Loch verlassen! Ich krieg noch'n Magengeschwür!"
Und gemeinsam, Seite an Seite schritten sie durch die Tür, zurück ins Licht.

Donnern war zu hören und der Wind war stärker als gedacht. Link hielt sich die Hand schützend vor die Augen, weil das Licht ihn blendete.
"Was gibts?"
Kairi deutete zum Himmel. Die dunklen Wolken schrumpften. Das klare blau des Himmels eroberte die Gestade dieser Welt zurück.
Lachen war zu hören, als die Freunde zusammen standen und zusahen, wie die Bedrohung gebannt wurde.
"Sie haben's gechafft!!" rief Donald und machte Freudensprünge. Naruto und Ruffy tanzten einen albernen Freudentanz.
Cain lächelte müde. Es war ein aufrichtiges Lächeln, was ihn sehr anstrengte. Link sah das wohlwollend und freute sich gleich doppelt. Er hatte gewusst, dass Cain leben wollte.
Der Held von Hyrule ging hinüber zu Zelda, die ihn glücklich ansah.

Ein erneutes Krachen erschütterte die Idylle, als Goofy leise fragte: "Wo bleiben sie?"
Schlagartig kippte die Stimmung und aus Kairis Lächeln wurde eine entsetzte Fratze. Geschockt starrten sie hinauf zum Himmel, wo die Wolken immer kleiner wurden und schließlich verschwanden... Die letzte Tür war zu. Kingdom Hearts war weg und mit ihm Riku und...Sora...

Weinend brach Kairi zusammen und Goofy und Donald gingen neben ihr auf die Knie. Obwohl sie selbst am Rande des Kollaps waren, versuchten sie irgendwie das arme Mädchen zu trösten! Micky zitterte vor Verzweiflung und Katara kämpfte mit den Tränen. Link und Zelda sahen die anderen bedrückt und mitleidig an. Sie kannten die beiden ja nicht, aber letztendlich waren es Sora und Riku gewesen, die die Welten gerettet hatten. Und nun waren sie weg.

Cain tippte der trauernden Kairi auf die Schulter und sie hob ihr verweintes Gesicht zu ihm. Mit einem wissenden Lächeln deutete er zum abendlichen Himmel. "Sieh da."
Die folgte dem Fingerzeig und die anderen hoben die Blicke zu zwei leuchtenden weißen Sternschnuppen, die aus dem Abendrot regneten und unweit der Küste ins Meer fielen.
Cain sah hinaus zu der Stelle, wo (an dieser Stelle müsste "Sanctuary" einsetzen!^^) zwei Haarschöpfe herausschossen. Ein buschiger brauner und eine weiße Mähne.
Riku und Sora arbeiteten sich lachend ans Ufer, doch weit kamen sie nicht. Sora wurde von Donald und Goofy, die ins Wasser gerannt waren stürmisch umarmt und umgerissen und der König fiel in Rikus Arme, um ihn zu begrüßen.
Das erste, was Sora tat, als er endlich ans Ufer gekrochen kam, war, Kairi anzusehen und ihr einen kleinen, sternförmigen Anhänger zu reichen. "Wir...Wir sind zurück!"
Kairi reichte ihm eine Hand, damit er aufstehen konnte. "Ihr seid zu Hause."

"Euch wird man echt nich los..." meinte Cain grinsend und empfing Riku mit einem Händedruck, der bald in einer Umarmung endete, in der sich die beiden Freunde kameradschatlich auf die Rücken klopften und lachten.
Nach und nach kamen die anderen hinzu, um die beiden zurückgekehrten in Empfang zu nehmen und den Rest des Abends verbrachten sie unter dem violetten Himmel am Strand und starrten hinaus ins Wasser.....
Alles war gut.
Kingdom Hearts war gerettet und alle jene, die sie liebten auch.
Alles war gut......




Die Hollow Bastion war hell erleuchtet. Die Nacht war noch jung und die Straßen von Radiant Garden waren leer und ausgestorben.
Umso voller war das Schloss und die 12 Ballsääle darin, in denen sich die jubelnden Menschenmassen diverser Welten an ihrer Rettung erfreuten. Es stieg eine Riesenparty und alle feierten, tanzten, aßen...vor allem verstanden sich alle prächtig!

Nur Cain saß auf einem der Balkone in der oberen Ebene des Schlosses und sah hinaus in die Nacht. Vögel zwitscherten. Die Stadt war völlig wiederaufgebaut.

"Dachte mir schon, dass du hier oben bist.." meinte Riku und stellte sich hinter ihn. Link und Sora folgten und alle 4 standen beieinander. "Hm, wo auch sonst? Partys sin' nich mein Ding..."
Die andern drei lachten. "Klar doch! haha!"
Links Blick wechselte zwischen den anderen. "Ich hoffe, ich seh euch alle mal wieder! Wäre wirklich schade!"
"Oh ja, dessen bin ich sicher." sagte Cain. "Sehr bald schon! Ich hab da nämlich'n Projekt am Start! Das muss ich euch unbedingt mal zeigen, ich hoffe, es gefällt euch. Nein, davon bin ich überzeugt. Oh ja..."

Und das war erst der Auftakt zu einen Abenteuer, dass alle Vorstellungen sprengt.
Der Anfang einer neuen Reise.

Ende von Akt 1
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#2
Kapitel 2: Die Versammlung


"Es ist soweit....Die Herzlosen stehen unter unserer Kontrolle. Bald können wir loslegen."
"Aber was machen wir mit diesem Cain? Er funkt uns immer dazwischen! Er ist wie eine Fliege, die man nicht zu fassen kriegt!"
"Oh, keine Sorge. Die Weltenwächter sind Geschichte und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Wurm sich ihnen anschließt. Cains Ära ist vorbei. Und wenn wir ihn erledigt haben, gehört das Element der Sonne uns und niemand wird uns aufhalten können. Hahahahahaaaaa....."



Das menschliche Leben gliedert sich in 3 Elemente: Das Herz, den Körper und die Seele.
Gibt ein Mensch der Dunkelheit in seinem Herzen nach, so verwandelt er sich in einen Herzlosen.
Vor 10 Jahren wurden die Herzlosen geschaffen, ein Resultat des Größenwahns eines Mannes, der Meister und Freunde verriet, um groß zu sein.

Wird ein Mensch zum Herzlosen, so wird sein Herz, das ja nun keines mehr ist, vom restlichen Körper abgespalten, der dann einen eigenen Willen entwickelt. Ein leerer Geist, der nichts sehnlicher will, als ein eigenes Herz. Der "Niemand" kann denken und planen. Doch das Fühlen ist für ihm fremd.

Das letzte Fragment jedoch, das potentiell mächtigste...die Seele....was geschieht mit dem Fragment, das Denken und Fühlen in sich vereint und unser Selbst ausmacht? Diese gewaltige Kraft einer Seele. Sollte sie einfach verschwinden? Oder bildet sie sogar etwas, was die Macht des Kingdom Hearts noch übertrifft?
Ist ein "Soul Kingdom" denkbar?
Fragen über Fragen... Und jede Antwort bringt nur noch mehr davon...

Geheimer Ansem-Bericht 00


Hyrule, Hylia See- Noch 2 Tage und 11 Stunden bis zur Versammlung

Das Ufer des Hyliasees erlebte an diesem Tag ein ungewöhnliches Programm. Schaulustige begafften den großen Holzkran, der vor dem Ufer aufgestellt und von Goronen bedient wurde. Selbst die felsessenden Giganten der Todesberge hatten ihre Mühe das Objekt, dass unter Wasser hochgezogen wurde, heraufzuhiefen.

Am Ufer standen unter anderem eine skeptische Zelda, ein ziemlich verlegener Link und ein sehr verdrossen aussehender Sora. Neben dem Schlüsselschwertträger auf dem Boden stand ein etwa Hüfthohes Podest, kreisrund in der Form, auf dessen Oberfläche drei Ringe von Tasten angebracht waren. In der Mitte war ein großer, runder und roter Knopf.
Sora atmete tief durch und versuchte dann, so ruhig wie möglich zu sagen: "Is ja gut....ihr konntet nichts dafür.....sondern DU!" Die letzten Worte waren an das Mikrofon gerichtet, das direkt mit Riku verbunden war, der in sich hineinkicherte. "Kann doch mal passieren, Sora!"
Jetzt ließ Sora seiner Wut freien Lauf. "Das SCHLOSS, Riku! Das SCHLOSS! Nicht der SEE!! Das sind 20 Meilen Unterschied!!! Du hast die Koordinaten vollkommen vertauscht!!"

Link traute sich ein wenig näher ran. "Ähm....gehts dir gut? ähm....redest du mit nem...Kasten?"
Sora schaltete das Mikro aus. "Oh, nein...das nennt sich Mikrofon! Riku hat auch eins und so können wir uns unterhalten!"
"Oh, echt?" Link sah sich um. "Wo ist er?"
Sora deutete nach oben. "In einem Raumschiff namens "Giratina!" Er schwebt über Hyrule und müsste eigentlich langsam weiter..."

In dem Moment tauchten aus dem See zwei Zora-Taucher auf. "Hey, wir haben's!"
"Sehr gut! Dann rauf damit!" rief Zelda und sprach den Goronen Mut zu.

Allmählich kam der Gegenstand in Sicht. Aus dem Wasser heraus zogen die Goronen einen großen und vor allem schweren Metallring. An dessen innenseite war ein weiterer Ring montiert, gespikt mit Symbolen, die sich auch auf den Tasten des Podestes fanden...
"Wow..." gab Link zu und betrachtete das Teil ehrfürchtig...


Radiant Garden, Herzlosenfarm- noch 1 Tag und 4 Stunden bis zur Versammlung

Cloud tippte auf der Konsole von Ansems Computer herum. Seit die Burg wieder aufgebaut worden war, war hier der neue Stützpunkt des WIederaufbau-Komitees. Das Energieversorgungssystem der Stadt war in den letzten Tagen vermehrt ausgefallen und weil Leon und Cid momentan unterwegs waren, kümmerten sich er und Aerith um alles.
Selbige bediente das Kommunikee, mit dem sie mit Tron in Kontakt blieben.
Unten, auf dem Grunde der Herzlosenfarm schlenderte Kairi umher, die nun seit ihrer Ernennung zur Thronfolgerin der Stadt viel öfter hierher kam. Ihr folgte Donald, der von König Micky zur Unterstützung gesandt worden war.
Die beiden betrachteten staunend die abertausenden Kapseln, die an den Wänden der riesigen Halle gestapelt waren und ungeborene Herzlose enthielten.

Cloud warf einen prüfenden Blick hinunter zu den beiden und rief in den Lautsprecher: "Hey, ihr zwei! Bleibt von den Kapseln bitte weg, wir wissen nicht, wie sie ausgelöst werden!"
"Jajaa!" rief Kairi, machte aber keine ANstalten, auf ihn zu hören.
"Ach lass sie doch, Cloud!" lachte Aerith und machte weiter. Cloud brummte irgendetwas und tippte wieder auf der Tastatur rum.
Aerith hob den Blick. "Sephiroth...."
"Bitte....ich will nicht drüber reden." murmelte der Ex-Soldat.
Aerith schwieg also. Sie hatte sich mittlerweile damit abgefunden. Anders als Cid oder Yuffie war sie in Radiant Garden groß geworden und nicht aus Midgar hierher gekommen. Es hatte sie anfangs sehr irritiert, dass Cloud sie offensichtlich mit einer alten, aber toten Freundin verwechselte. Mittlerweile hatte sie sich damit abgefunden. Er war Leon sehr ähnlich. Ein Einzelgänger, schweigsam... Sie wusste, mit solchen Typen umzugehen.
Obwohl sie sich schon fragte, warum die Gruppe aus Midgar noch hier war. Immerhin erhielt die Stadt nun wieder tatkräftige Unterstützung vom Balamb-, Galbadia- und Trabia Garden.
Aber wozu beschweren? Sie mochte Yuffie, Cloud und Cid und solange sie da waren, war wenigstens etwas los!

Plötzlich schreckte sie aus ihren Gedanken hoch. "Was...was war das?" fragte sie und sah sich erschrocken um.
"Was denn?" fragte Cloud und wandte den Blick vom Bildschirm ab.
"Da...ich weiß nicht...da war irgendeine Art von...Schatten?"
Cloud hatte zuviel Vertrauen in Aeriths Ituition, um sie zu ignorieren. Sein erster Blick ging zum Fenster hinaus. Nichts....
Dann, ganz plötzlich, schoss aus dem rechten Rand des Fensters eine Gestalt, wie aus dem Nichts. Das Geschöpf hatte lange, weiße Haare, die sich wie Rauch wölbten und ein großen, grünes Auge schaute unter der weißen Masse hervor. Den Hals umschloss ein Kragen aus großen, roten Zähnen.
Der gesamte Körper war schwarz, der Oberkörper lief nach unten spitz zu und uferte dann in vielen Zacken aus, die fast wie ein Kleid wirkten.
Die langen Arme endeten in spitzen Klauen.
"Oh Gott, was is das??" rief Cloud und sprang vom Fenster weg.
"IAHAHAHAHAHAHAAAAAAA....." Das diabolische Gelächter erfüllte den gesamten Raum und im nächsten Moment war das Wesen auch schon wieder verschwunden. Das Warnlicht ging an und die ALarmsirene ertönte.
"Was zum...Aerith!!" rief Cloud und stürzte sich auf die Konsole, nur um zu beobachten, wie das Programm zum Öffnen der Kapseln gestartet wurde. "Verdammt!! Kairi! Donald, raus da!!"

Reihum war ein gewaltiges Zischen zu hören, als die Kapseln tausender Herzloser geöffnet wurden und den Inhalt freigaben.
Kairis Blick schwang von neugierig zu entsetzt und sie zog Donald am Handgelenk hinter sich her zum Aufzug. "Schnell!!!" rief sie und schleuderte den Erpel hinein und drückte den Knopf. "Mach schon, mach schon!!!" rief sie und betete, dass diese verdammten Türen sich endlich schlossen!
"Blitchgaaa!!" brüllte Donald und sprengte die herannahenden Herzlosen zur Tür hinaus.

Als der Aufzug oben ankam, nahm Cloud Kairi sofort über die Schulter, ohne Rücksicht auf ihre Proteste und rannte hinter Aerith zur Tür hinaus, Donald direkt hinter sich.
Es dauerte garnicht lange, bis das Rauschen einer gigantischen schwarzen Masse hinter ihnen die Korridore entlang zu hören war.
Das gesamte Schloss schien zu beben. "Da vorne! Der...Der Ausgang!!" rief Aerith und deutete zur Tür des Seiteneingangs.
Ein letztes Mal gaben sie alles und sprangen gleich, nachdem sie zur Tür hinaus waren zur Seite.
Die gigantische Masse Herzloser schoss aus dem Eingang hinaus, konnte jedoch vor dem Geländer nicht mehr abbremsen und stürzte über den Rand, hinab in die Tiefe...
Langsam, ganz langsam näherte dich Donald dem Rand und lugte hinunter in den Abgrund. Die Herzlosen fielen noch immer, hinein in den Dunst, der aus den unteren Ebenen des Schlosses ausströmte und waren außer Sicht. "Wir müchen dach chofort dem Könich ertchälen!" sagte er entschlossen und wartete auf Zustimmung. Cloud und Aerith nickten. "Kommt, wir dürfen keine Zeit verlieren!"


Erde, Himalaya. Das ARC-Gebäude- noch 5 Stunden und 44 Minuten bis zur Versammlung

König Micky und Leon hielten sich in der hauseigenen Bibliothek auf. Es handelte sich um eine große, kreisrunde Halle. Die Regale reichten ungefähr bis zur Hälfte des Raumes (also etwa 15 Meter) und waren breit genug, um selbst als Terrassen zu dienen, was sie auch taten. Auf ihnen standen Tische, Stühle und noch weitere, kleinere Regale.
In der Mitte des Saals erhob sich ein, etwa 25 Meter hoher Turm, an dessen Seiten spiralförmig der Treppenaufgang eingelassen war. Auf in den Seiten des Turms waren Bücherregale und auf der Spitze drei Schreibtische und eine Computerkonsole.
Dort oben saßen die beiden, über Plänen und Dokumenten. Leon ging im Computer einige Listen durch.
"Hm....Die Giratina hat noch etwa 3 Welten vor sich, es läuft also alles nach Plan. Bald müssten die ersten Gäste kommen."
"Sehr gut, sehr gut!" stimmte Micky zu und wuselte zwischen den Tischen hin und her, Papiere sortierend. "Ich hoffe mal, dass sie dann auch rechtzeitig zurück sind! Wie ich Riku kenne, wird er noch ein wenig herumreisen, nicht jeden Tag bekommt man die Gelegenheit, ein Raumschiff zu kommandieren!"
Leon kicherte leise. "Hm, stimmt... es wird schon. Wo ist eigentlich Cain? Wollte der nich' auch hier sein?"
"Ja, der übt noch seine Ansprache."
"Ansprache?" fragte Leon überrascht. "Niemals, Cain übt sowas nich... der platzt da nachher einfach rein und macht sein Ding!"

Der ARC, Kontrollraum

In dem großen Raum, voll mit drei Reihen Tischen mit vielen Computern, die alle besetzt waren saß Cid ganz vorne und sah durch die großen Fenster hinab in die große, halbrunde Halle, in der 5 Eternalgates aufgestellt waren. Eine Erfindung, die Cains Freunde auf der Basis einer der irdischen Technologien, Stargate genannt gemacht hatten. Das Eternalgate sollte es Menschen, die nicht eigenständig durch Welten reisen konnten, ermöglichen dies zu tun.
"Eingehendes Wurmloch!" rief ein Wissenschaftler der Air Force aus einem Land namens Amerika, namens Walter.
"Mmh, von wo?" fragte Cid. "Wird langsam Zeit, dass sie eintrudeln!"
"Die Signatur des Hyrule-Gates!"
"Aaah, Link und Zelda! Alles in Ordnung!"
Während des Wahlvorganges trat Cain ein. "Hey, Cid! Wer kommt da?"
"Prinzessin Zelda und...aaaaah!!!! Cain!!! Du bist halbnackt!!!"
Das stimmte. Cain hatte nur ein Handtuch umgeschlungen und war klatschnass. "Ja und?" fragte er verständnislos. "Ich war grad duschen und wolte wissen, wer da kommt!"
"Raus hier!! Raus! Weg mit dir, du Punk!! Zieh dich an!!"
Cain wurde von Cid grob zur Tür raus geschoben und die Tür wurde ihm laut vor der Nase zugeschlafen.
Grummelnd machte er sich auf den Weg zu seinem Zimmer. "Nichmal in seinem eigenen Haus hat man das sagen, unverschämt..."

Katara empfing die Delegation aus Hyrule in ihrer besten Wasserstamm-Tracht. Durch das Gate traten Link, Prinzessin Zelda, sowie ihre Begleiter, die Weisen. In der Original-Zeitlinie waren sie niemals in das Reich des Lichts über gegangen und so erschienen neben den beiden Naboru, die Gerudo und Weise der Geister, Darunia, der Gorone und Weise des Feuers, Impa, die Weise der Schatten und Salia, die Weise des Waldes und die einzige Kokiri, die den Wald verlassen hatte. Ruto war von Ganondorf bei dem Versuch, ihn in die Schattenwelt zu verbannen ermordet worden.

"Willkommen im Arc!" begrüßte Katara die Neuankömmlinge freundlich und verneigte sich. Link und die anderen erwiderten die Geste lächelnd. "Und das ist es?" fragte Zelda und sah sich staunend in der großen, halbrunden Halle um. "Es ist........wow..."
"Ach, das ist noch garnicht alles! Die Versammlung fängt erst in ein paar Stunde an, bis dahin könnte ich euch herum führen!" schlug das Mädchen vor.
Darunia trat vor. "Das wäre sehr nett, wir wollen schließlich wissen, worauf wir uns hier einlassen!" Zur Bekräftigung lachte er, ziemlich laut und grob.


Der ARC, Versammlungsraum- noch 0.02 Stunden bis zur Versammlung

König Micky stand am Rednerpult und bekam die tuschelnde, polternde und plaudernde Menge einfach nicht in den Griff. Er sah hinunter auf die vielen Vertreter diverser Welten, die alle nicht im Mindesten auf ihn achteten.
"B-Bitte, Leute, jetzt gebt doch mal Ruhe!!"
Auch Leon tat sein Bestes, aber da er nicht mit seiner Gunblade ein Loch in die Decke schießen wollte, um ihre AUfmerksamkeit zu erregen, konnte auch er nur hilflos zusehen.
Hilfe nahte schließlich, genau um 12, in Form von Cain, der in seinen üblichen Gewändern hereintrat. Schlagartig wurde es still und eine beinahe eisige Kälte füllte den Raum. Ohne auf die Gesichter der Leute zu achten, stapfte Cain in seinen schweren Stiefeln nach vorne zum Rednerpult, stieg hinauf und dirigierte Micky mit sanfter Gewalt zur Seite. Ohne jegliches weiteres Prozedere beugte er sich zu dem Mikro und rief: "Wilkommen im ARC!"
Allgemeines Gemurmel...
"Ihr fragt euch sicher schon alle gespannt, was der ARC überhaupt ist oder? Ja, also hier: Der ARC ist eine, von mir gegründete Organisation. Eine Art Informationsnetzwerk, bestehend aus Agenten aller, hier vertretenen Welten, um eine weitere Bedrohung wie die letzte früh zu erkennen und möglichst zu verhindern! Is das nich ne tolle Idee? Die Idee dazu hatte ich bereits recht früh, aber tja....es hat sich halt erst jetzt ergeben... Der ARC gebietet über einen Komnplex, der diesen gesamten Berg ausfüllt, alles in den letzten Monaten errichtet! Wir verfügen über genug Wohnquartiere für....naja, etwa 4000, über etwa 10 Trainingshallen, eine Bibliothek, mehrere Rechenzentren, Kantinen, Bars, einige Geschäfte, eine Dachgartenkuppel, einen Hangar für Jets, Raumschiffe et cetera und ein Informationszentrum, in dem jede relevante Information über diese und andere Welten vorhanden ist. Ziemlich praktisch! Fragen?"

Mehrere Leute hoben die Hände.
"Oooooookay.......Sie, Colonel Carter!"
Eine blonde Frau stand auf. Sie trug Militäruniform des US-Militärs der Erde.
"Diese Ringe...sind das Stargates? ich würde zu gerne mehr über die Funktionsweise erfahren!"
Der grauhaarige Soldat neben ihr stöhnte. "Mensch Carter, das ist doch völlig egal!"
Cain grinste breit. "Ich wusste, dass Sie diese Frage stellen würden! Ja, technisch gesehen sind das Stargates, jene intergalaktischen Transportmittel, die Materie innerhalb eines Augenblicks von hier nach da transportieren können! Aber wir haben einige ungenutzte Gates mit Gumi-Technologie kombinieren können und so eine Vorrichtung entwickelt, die es jedem möglich macht, die Wände zwischen den Welten zu durchdringen! Egal, ob man nun einfach per Zap oder mit einem Schiff reisen kann, diese Geräte machen es nun auch normalen Wesen möglich! Man muss einfach nur die Adresse eines anderen Gates anwählen und kommt da raus! Dieser Kreation haben wir den Namen "Eternalgate" gegeben."
Aufgeregtes Gemurmel erfüllte den Raum. Die Menschen konnten nicht glauben, diese Errungenschaft nutzen zu können!

"So, weiter im Text! Unsere Organisation ist mit dem heimischen Stargate-Center im Bunde und auf unsere Verbündeten können wir ohnehin immer zählen, aber es ist nun einmal gut, wenn man sich selber verteidigen kann, ich darf also vorstellen:"
Er drückte auf einen Knopf im Pult und sechs blaue und durchsichtige Hologramme erschienen über der Tischplatte.
"Unsere erste eigene Großkampfkreuzerflotte der XD-Reihe!"
Auf einen weiteren Knopfdruck verschwanden die letzten fünf Schiffe und das erste wurde größer und detailreicher.
Cain setzte erneut vor Stolz an. "XD001, oder auch Sub-Kyogre genannt! Unsere erste Entwicklung dieser Art." Das Schiff war ovalförmig und das Cockpit war länglich über die gesamte Fläche des Körpers gezogen, in Form eines langen, runden Glasdaches. Die Tragflächen waren sehr dünn und nach hinten gebogen, wo sie sich zu breiten Halbkreisen erweiterten und sich hinter dem Schiff vereinigten.
"In der Lage unter Wasser und außerhalb der Atmosphäre zu fliegen. Die Waffenplattform verfügt über zwei dutzend Antikerdrohnen und mehrere Sprengköpfe."

Besonders die Arbeiter des Stargate-Centers waren begeistert von dem Bild. Als nächstes erschien ein großes, klobiges Monstrum von Schiff. Kettenraupen waren an der Unterseite befestigt und die breiten Tragflächen hatten Klauenform. in ihnen waren gigantische Propeller eingebettet.
"XD002, der Groudon-Tank. Eine einige Festung, bestückt mit allerlei Waffen. Nicht sehr schnell, aber er kommt in der Luft und in unwegsamen Gelände zurecht. Unser nächstes Schmuckstück ist unser Rayquaza, XD003." Ein großes, längliches Schiff erschien, viel größer als die beiden anderen. Es sah einem Schlangendrachen ähnlich.
"Jedes der acht Segmente hat eine eigene Steuereinheit und eigene Antriebe, die alle durch einen Zentralcomputer aufeinander abgestimmt sind. Rayquaza ist unser stärkstes Schiff, aber wir haben es offline stellen müssen..."
"Warum das?" fragte eine Frau in der Menge.
"Tjaaa......P3X-249, ein Wüstenplanet, da haben wir das Schiff getestet.....Heute besteht der gesamte Planet aus Glas...."
Schweigen.....
"Deshalb mussten wir es aus dem Verkehr ziehen. Wir haben Vegnagun-Technologie eingebaut, daran wirds liegen...naja, die nächsten beiden sind Zwillinge! Dialga und Palkia unsere Jets. Sie verfügen über begrenzten Hypermantrieb und schaffen so vielleicht...hm, 5, 6 Sternensysteme....und dann haben wir hier unseren ganzen Stolz! Unser Trägerschiff, die Giratina!"
Das letzte Hologramm erschien. Es zeigte ein gigantisches Schiff. Es hatte so eine Art Schienen an seiner Seite, gigantische Antriebe und...Flügel! Sie waren natürlich aus Metall und nach hinten gebogen wie die Flügel des gleichnahmigen Wesens.
"Sie hat Hyperraum- und Subraumantrieb, ist in der Lage, in die Zwischenwelt einzutreten und hat eine komplette Staffel unserer F-302-Jäger an Bord!"
"Diese Schiffe müssen wir später unbedingt mal sehen!"
"Mit so einer Feuerkraft haben wir nichts mehr zu befürchten!"

Cain beschwichtigte die Menge energisch mit einer Handgeste.
Die Frau namens Colonell Carter meldete sich erneut. "Wie könnt ihr all das eigentlich mit Strom versorgen? Dazu bräuchte man mindestens ein ZPM!"
"Ah, gute Frage, das is einfach! Vor einigen Monaten stießen wir auf eine ziemlich fortschrittliche Welt, die ein amerikanischer Forscher mal entdeckt hat. Die Bewohner waren wohl so fortschrittlich wie die ANtiker, aber sie verwandten all ihre Macht auf...naja, Autorennen.....Sie hießen Acellera. Ihre Welt ist lange verlassen, aber in ihrr Hauptstadt brannte überall noch Licht. Der Grund dafür war ein Objekt, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Ich glaube, es heißt Rad der Macht oder so, aber egal. Niemand brauchte es mehr, also haben wir es genommen..."
"Faszinierend...."


Die Sitzung war unterbrochen worden, um den Anwesenden Zeit zu geben, sich umzusehen. Katara zeigte Zelda und Link, sowie einigen anderen den Hangar, wo die sechs Schiffe lagen, während Cain sich mit Micky, Riku und Leon in seinem Büro unterhielt.
"Wir sollten langsm mal zur Sache kommen, schließlich müssen die langsam denken, das wäre alles ein Hobby!"
"Keine Panik, Jungs, ich sprech das Thema gleich an! Aber zuerst will ich was essen, ich verhungere!"
Micky und Leon folgten Cain resigniert. Es war immer dasselbe, er nahm es einfach nicht ernst... oder doch? Er war so schwer einzuschätzen! Mal konnte er übermotiviert und vor Fröhlichkeit einfach nur nervig sein, andererseits hatte er manchmal einen unübersehbaren Hang zur Grausamkeit.... Es war einfach verwirrend...


Zurück im Sitzungssaal
Es gab einen Aufruhr in der Midgar-Ecke. Cloud und Cid hatten sich beide sehr über einen Neuankömmling aufgeregt. Rufus ShinRa war zusammen mit Seto Kaiba eingetreten, was unter deren Rivalen heftigsten Protest ausgelöst hatte.
Cain hockte am Rednerpult und massierte sich die Schläfen. "Könntet ihr euch mal beruhigen? Die beiden sind zwei unserer Sponsoren! So nen Komplex baut man nicht mal eben so ganz ohne Kohle! Irgendwoher mussten wir das Ganze ja finanzieren oder? Also,ihr wisst jetzt, worum es hier geht. Nun muss ich euch darauf hinweisen, dass unser erstes Treffen gleichzeitig ein Krisengipfel ist. Jemand hat die Herzlosenkapseln in Hollow Bastion geöffnet. Sämtliche Herzlosen, die darin gefangen waren....sind frei..."
Hunderte entsetzte Augen starrten zu ihm hoch, es herrschte betroffenes Schweigen.
"Aber...." meldete sich Tifa Lockheart, Clouds Freundin zu Wort. "Aber...das letzte Mal haben wir sie so...knapp besiegt, wie sollen wir das in den Griff kriegen??"
"Nun..." setzte Cain an. "Wir wissen zumindest, wer dahinter steckt! Cloud und Aerith haben eine gute Beschreibung des Täters geliefert und wir konnten ihn identifizieren."
Er drückte erneut auf den Knopf mit dem Hologramm, woraufhin ein 3D-Modell des schwarzen Geistes erschien. Sein Zahnkragen war dunkelrot und er hatte weiße, wehende Haare.
"Dies ist Darkrai. Er kommt aus der Welt der Pokemon und ist einer der 8 sogenannten Gottpokemon dieser Welt. Er vertritt die Dunkelheit und die Alpträume und hat schon mehrmals versucht, seine Welt ins Chaos zu stürzen. Bei einem dieser Versuche verlor er sein Gedächtnis und beschützte eine Stadt dieser Welt vor der totalen Vernichtung. Damals dachten alle, er sei rehabilitiert. Das war aber anscheinend nur von kurzer Dauer."
"Und Darkrai hat die Mittel, die Zwischenwelt zu durchqueren?"
Cain sah wie gebannt auf das Hologramm. "Nein, soweit wir wissen nicht....eben das irritiert mich ja so.... ihm muss jemand geholfen haben..."

Die Menge geriet erneut in Aufruhr. "Und wie sollen wir einen Gott aufhalten??"
"Schon wieder Herzlose, wir sind verloren!"

"Jetzt beruhigt euch mal! Ja, Darkrai ist ein Gott, das ist nicht zu leugnen, aber ein gut ausgebildetes Team könnte ihm das Wasser reichen! Darkrai verlässt sich im Kampf auf Tricks, Fallen und Illusionen. Im Prinzip ist er feige... Und die Herzlosen? Hallooo, genau deshalb hab ich den Arc gegründet! Um die loszuwerden! Aber eins muss ich klarstellen: Wir sehen uns einer völlig neuen Bedrohung gegenüber und wissen nicht, worum es hier geht! Wir müssen verdammt aufpassen.... aaaber es gibt auch Hoffnung! Bei Ausgrabungen in Spira sind wir da auf was gestoßen!"
Ein weiterer Druck aufs Knöpfchen und ein abgebrochenes Stück eines Kreises erschien als Hologramm. "Was ist das?" fragte er feixend.
Carter hatte die ANtwort. "Ein....Stargate? Oder ein Eternalgate?"
"Eternalgate, is richtig! Ein antikes Eternalgate! Wir glauben, dass dieses Fragment aus einem lange vergessenen System aus Gates stammt, errichtet von einer hochzivilisierten Rasse."
"Wie den Antikern?" fragte Carters Sitznachbar, ein Brillenträger namens Daniel Jackson.
"Nein, aber gut, dass Sie das ansprechen! Wir glauben, dass die Antiker und ihre Brüder, die Ori von diesem Volk abstammen! Dieses Volk hat ein Wegenetz durch die Welten erschaffen und wundersame Objekte, wie das Schlüsselschwert oder die drei Waffen am Ort des Erwachens, die über den Weg des Schlüsselschwertträgers entscheiden!"
Allseits erstauntes Geflüster. Sie konnten nicht fassen, so etwas vor der Nase zu haben.

Sora fragte perplex: "Ja, aber.....woher weißt du von dem Ort?? Ich hab es dir nie erzählt! Und der König...?"
Hahaha, Nein, der hat mir auch nichts verraten!" lachte Cain und hob einen Arm. "Ich war neulich nochmal im Reich des Nichts und hab mir von da ein kleines Souvenir mitgebracht!" In seiner gespreizten Hand erschien ein Schlüsselschwert! Die schöne Waffe hatte einen silbernen Griff, der Parierring war viereckig und silberweiß. Die Klinge erschien wie eine Art Flügel aus Rauch, die war schwarz, nur die Ränder silbern.
Sora und denen, denen diese Waffe bekannt war, fielen fast die Augen raus, vor Staunen. "D-Du hast....."
Cain verzog das Gesicht. "Ich musste Soul Calibur vorübergehend ersetzen und meine Waffe muss schließlich auch etwas können! Deshalb also ein Schlüsselschwert. Und da noch eines übrig war...tja^^ Also, zurück zu den Alchera. Wir vermuten, dass sie die Schöpfer des Kingdom Hearts selbst sind und der großen Welt, die den unseren voraus gegangen ist. Alte Inschriften berichten von einem großen, alten Feind der Alchera, der diese Welten dann gesprengt hat. Jedenfalls, wenn es uns gelingen könnte, unsere Gates irgendwie mit den ihren zu verlinken, wären wir in der Lage, in Welten vorzustoßen, die wir nicht einmal kennen! Ihr versteht diese Bedeutung? Denkt doch einmal nach! Wir könnten unsere Schöpfer selbst treffen! Arsenale von Schlüsselschwertern! Antike, hochentwickelte Waffen! Ein Weg, die Herzlosen für immer auszurotten! Leute, das ist unser höchstes Ziel! Solange wir nicht wissen, wer oder was unser Gegner ist, müssen wir all unsere Kräfte darauf konzentrieren!"
Grimmiges Zustimmen. Die Bedeutung dieser Worte erschloss sich dem Publikum nicht unbedingt sofort, doch dämmerte es den meisten langsam, dass in Cains Worten der Schlüssel zur Rettung ihrer Welten lag.
Die Alchera, Vorgänger der Antiker und Schöpfer allen Lebens
Götter
und dennoch
verschwunden, in Luft aufgelöst...
wie der Glaube an sie
Doch ein Vermächtnis hinterließen sie uns:

Kingdom Hearts.....


Ende von Akt 2
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#3
Das nächste Kapitel steht im Zeichen eines gewissen Hundedämons, den einige von euch kennen werden...oder eher Halbdämon...
Dazu muss ich erwähnen, dass ich Inuyasha nicht wirklich mag...hab es früher mal gesehen, war aber uninteressant...
Nein, dass ich den reinbringe, war die Idee zweier Freundinnen und im Nachhinein hat sie sich als unverzichtbar für den Storyverlauf herausgestellt Zwinker

Hier kommt nun also:

Kapitel 3: Zeitreise
Teil 1: Der Unfall

Liebes Tagebuch!
Die Versammlung lief ganz nach Plan. Cain hat die Völker von unserer Sache überzeugt, es lief viel glatter, als ich vermutet hatte. Ich freue mich so auf die Zusammenarbeit mit den anderen. Auf Link und Naruto... Aber Son Goku ist spurlos verschwunden... Cain sagt, er hätte sein Leben für die Bewohner seiner Welt geopfert, als sein Planet von bösen Drachen angegriffen wurde... Ich vermisse ihn. Naruto, Yugi, Ruffy und ich haben gestern eine kleine Gedenkfeier abgehalten.
Diese Alchera schwirren mir immernoch im Kopf herum. Cain meinte, dass sie viel mächtiger waren als die aufgestiegenen Wesen aus seiner Welt! Aber dass sie selber nie hatten aufsteigen können.... Nicht, dass ich das verstehen würde...
Er macht mir Sorgen... Gestern hatte er wieder diesen Gesichtsausdruck, als ob er Schmerzen habe...
Hach, ich vermisse Aang und Zuko...ja und sogar meinen Bruder... da dachte man, die Probleme wären vorbei und jetzt soll ich unsere Welt vertreten! Ich bin so nervös, weil morgen unsere erste Mission beginnt. Wir stellen Ermittlungen über diesen Darkrai an.

So, jetzt gehe ich mal ins Bett. Morgen wird ein harter Tag.


Cain brütete in seinem Büro über einigen Plänen. Endlich war die Versammlung vorbei. Die intelligentesten und ältesten der Besucher hatte er zu einem Beraterstab ernannt, der wahrscheinlich immernoch im Holon saß und sich informierte.
Unter einem Berg von Akten zog er eine dünne Mappe hervor. Sie trug die Aufschrift: "Neo-Moria".
Lächelnd schlug er sie auf und blätterte bis zum Ende durch. Die Arbeiten gingen gut voran...
Es klopfte an seine Tür und er klappte die Mappe zu. "Herein?" fragte er verwundert. Er erwartete niemanden!
Die Tür öffnete sich und herein trat ein braunhaariges Mädchen, die eine grüne Strähne hatte, mit dunkelbraunen Augen. Sie trug eine braune Hose und ein dunkelgrünes Top mit kurzen Ärmeln.
Cain kniff die Augen zusammen und faltete die Hände hineinander, auf die er seinen Kopf stützte, als empfänge er eine lästige Bittstellerin. "Angie..."
Das Mädchen schien ein wenig nervös zu sein. Sie sah ihn an, als erwarte sie, dass er sie schlagen würde. "Hi...Ryan..."
"Nenn mich nicht so!" war die harsche, aber knappe Antwort Cains. Sie seufzte und setzte sich wortlos hin. "Was wilst du?" fragte er.
Sie holte Luft. "Nun...ich hab mir Sorgen gemacht... Und...wollte, um ehrlich zu sein sehen, was du hier alles aufgebaut hast. Cain musste schmunzeln. "Sorgen? Reichlich spät! Komisch, genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Arc offiziell wird, Syuu ist wirklich bestens informiert..."
Sie nickte und wirkte dabei deutlich kleiner als zuvor. "Ja, aber...das ist nicht der Grund... Ich bin hier, um dich zu warnen..."
Er hob überrascht eine Augenbraue. "Willst du was trinken?"
Sie schüttelte schweigend den Kopf. "Danke..." Er nickte still. "Geht es um die Wächter?"
"Ja... Syuu sieht in dir wohl eine Bedrohung... Er sagt, dass die Zusammenführung so vieler Welten zu...eigennützigen Zwecken nicht zu tolerieren sei..."
Cain stand abrupt auf. "Dieser elende Mistkerl!! Hätte er seinen Job ordentlich gemacht, wäre das nie nötig gewesen! Wo war er denn, als Xemnas uns fast alle vernichtet hätte?? Ohne Sora und Riku wären wir jetzt alle..."
"Cain, das wissen wir!" unterbrach ihn Angie. "Viele von uns sind auf deiner Seite, aber niemand traut sich, gegen ihn zu rebellieren..."
"Herrgott, Angie! Ihr seid die Weltenwächter! Die höchste Autorität des Multiversums! Ich kenne euch noch aus Zeiten, da wart ihr nicht so duckmäuserisch!"
"Naja...." gab sie verlegen zu. "Noch mehr von uns sind auf seiner Seite.... Jedenfalls wartet er nur darauf, dass du einen Fehler machst, Cain! Bitte, du darfst ihn nicht provozieren!"
Cain lachte. "Das hab ich längst! Er wartet nicht darauf, dass ich ihn provoziere! Mit Schwäche meinte er, dass ich mir eine Blöße geben soll! Wie kann dieser Idiot immernoch über solche Dinge nachdenken? Er hat meine Nachricht doch bekommen! Wir haben momentan andere Probleme, als unseren Konflikt untereinander! Angie, wir sind alle in großer Gefahr!"
"Genau darum geht es ja, Cain!" unterbrach sie ihn. "Er versucht, uns einzureden, dass das alles nur eine Geschichte ist, um Sympathien zu erhaschen!"
Cain stutzte. Das haute ihn nun wirklich vom Hocker. "Er tut bitte was? Wenn ich ihn in die Finger kriege....."
Cain stand auf. "Wie gehts den andern so?"
"Drake und Marc? Naja.....die sind....okay...."
Cain schnaubte. "Also auch auf seiner Seite..." Angie fuhr erschrocken hoch. "Nein! Naja, nicht beide...."
Cain lächelte bitter. "Ich hab nie bezweifelt, dass es mit Drake und mir endgültig vorbei ist... da is zu viel passiert..."
"Aber ihr seid Cousins! Ihr müsst euch doch wieder vertragen!"
Cain seufzte. "Themawechsel, ja?"Er presste seinen Arm mit einer Hand zusammen. Er hatte wieder Schmerzen...
Angie lächelte verständnisvoll. Sie kannte Cains Leiden und hatte furchtbare Angst um ihren Cousin. Dennoch kam sie seinem Wunsch nach. Ihr Blick fiel auf die blaue Mappe. "Neo- Moria?"
Cain zog sie hervor. "Ja, diese Zwergenstadt auf Mittelerde, in Arda! Wir errichten da einen zweiten Stützpunkt."
Sie straarte die Mappe verwundert an. "In der ganzen Stadt? Die ist groß! Und dunkel! Und immernoch voller Orks!"
"Nicht mehr, unsere Kammerjäger haben die Brut ausgeräuchert! Die Mogrys setzen momentan die Gebäude und Flure wieder instand. Wir wollen dort eine richtige Mutiversumsstadt errichten, wie Traverse, nur größer! Ideal um Flüchtlinge aufzunehmen."
"Genial...wirklich, woher hast du nur diese Ideen alle?"
"Tja, wie du schon sagtest, ich bin genial!" feixte er.
Es piepte. Angie hob ihren Arm und sah auf ihre Uhr. "Mist...ich muss zurück..."
"Komm gut nach Hause." sagte Cain, nun weitaus versöhnlicher als am Anfang des Gesprächs.
"Danke...." murmelte Angie, als sie den Raum verließ und Cain allein zurückließ...


Die Sonne schien über Alamos Town. Cain, Link, Katara und Naruto, die letzten drei in Zivilkleidung, wanderten über den belebten Marktplatz. Hoch über der Stadt thronten die Raum- Zeittürme, ein Meisterwerk der Architektur. Vor einem Jahr hatte Darkrai diese Stadt und all seine Bewohner vor dem Amoklauf von Dialga und Palkia gerettet. Und deshalb waren sie hier.
Kataras Blick war auf die Türme gerichtet, die sie unbedingt besichtigen wollte.
"Nochmal zum mitschreiben: Darkrai ist der Böse..." setzte Naruto an.
"Jep..." murmelte Cain.
"...aaaber er hat diese Stadt vor zwei Urriesen gerettet..."
"Jep...."
"Aber....wo macht das bitte Sinn?"
Link war durch diese moderne Technik total verunsichert, was ihn allerdings nicht davon abhielt, Naruto zuzustimmen. "Ja, wie soll das bitte gehen?"
Cain nickte. "Ja, is schwierig. Darkrai hat schon öfter versucht, die Götter seiner Welt zu überlisten, um diese Welt in Dunkelheit zu tauchen. Vor ein paar Monaten registrierten wir hier unnatürliche Interferenzen in Raum und Zeit. Sie kamen aus der Paralleldimension dieser Welt, aus einem Ort, wo nur Pokemon leben. Tja, ich schickte einen Freund dorthin. Offenbar war diese Welt schon vollkommen von der Dunkelheit verschlungen, weil Dialga den Verstand verloren hatte. Der Grund dafür war Darkrai, der in der Vergangenheit Dialga angegriffen hatte. Schließlich konnte man Darkrai in der Vergangenheit stellen und bei seiner Flucht durch einen Zeittunnel zerstörte Palkia diesen. Dadurch verlor Darkrai sein Gedächtnis. Verletzt ließ er sich im Garten hinter den Raum-Zeittürmen nieder und lebte von da an hier. Nun hat es sein Gedächtnis wohl wieder erlangt..."
"ALso, Cain..." sagte Katara. "Eines muss man dir lassen, es wird mit dir nie langweilig."
"Oh, danke sehr!"

Cain war frustriert. Seit Stunden waren sie nun durch die Stadt geirrt und hatten keinerlei Spuren gefunden. Natürlich, schließlich war Darkrai ein Meister der Intrigen und des Versteckens... Was hatte Cain sich nur dabei gedacht? Er wollte sich ohrfeigen für die naive Annahme, hier Antworten zu finden! Sie überquerten die lange Steinbrücke, die Alamos vom Rest der Welt isolierte und näherten sich dem Puddle Jumper, der sie her gebracht hatte. Dabei handelte es sich um ein Gefährt der Antiker, das in der Lage war, durch Stargates zu fliegen, sich zu tarnen und die gefährlichen Antikerdrohnen abzuschießen. Cain erinnerte es sehr an eine Dose...
"Das war die reinste Zeitverschwendung..." brummte Cain mürrisch und setzte sich auf den Sitz neben dem Piloten. Bei diesem handelte es sich um einen amerikanischen Militär, namens Lieutenant Jake Malcolm.
"Hahaha! Tja, beim nächsten Mal habt ihr mehr Glück!" versprach er und startete. Um die Gerätschaften der Antiker nutzen zu können, benötigte man deren spezielles Gen. Und der Pilot hatte es, im Gegensatz zu Cain, den das ziemlich wurmte.
"Hm, mag sein....die anderen drei hatten jedenfalls ihren Spaß..." Er deutete nach hinten, wo die drei im Heckteil des Jumpers saßen und Witze rissen.
"Man merkts!" lachte Jake und startete das Schiff. Im Nu waren sie im Orbit des Planeten und hielten auf das Land Kanto zu, wo das Eternalgate stand. Cain beugte sich nach vorne, zu der modifizierten Steuerkonsole, die nun in der Lage war, seine Gates anzuwählen, anstatt nur die Stargates seiner eigenen Welt, um die Adresse der Erde zu wählen.
Sie waren nun über Alabastia, als das letzte Symbol einrastete und das Schiff auf den Ereignishorizont des Gates zuhielt.
"Alles anschnallen, wir sind gleich zurück im Arc!" rief Malcolm und lenkte das Schiff hindurch...

Es knisterte und zischte. Irgendetwas stimmte nicht! Als sie das Wurmloch verließen, verlor Cain in dem Wirbel aus Licht und Farben völlig die Orientierung! Etwas explodierte in der Ferne....und Cain verlor das Bewusstsein...

Er wachte stöhnend auf. Sein Kopf pochte wie nach einem Schlag mit einem Baseballschläger und er war übersäht mit kleinen Schnittwunden und blauen Flecken... Er sah sich prüfend um, wobei er scharf zusammen zuckte, denn das Wenden seines Halses ließ einen scharfen Schmerz durch seinen Körper schießen. "Aaaah, verdammt! .......Wo zum Geier bin ich hier?" fragte er leise und stand, so langsam er es wagte auf und schwebte hinauf über die Baumkronen.
Egal, wo er hinblickte, überall nur unendlicher Wald... "Link! Kataraa! Naruto, Lieutenant Malcolm!!!!"
Niemand antwortete, Cain war völlig allein in der Wildnis. Moment! Da hinten war doch etwas?
Prüfend flog Cain einige Kilometer über das grüne Meer, ehe er merkte, wobei es sich bei diesem Etwas handelte. In der Ferne stieg eine Rauchsäule in die Höhe....
Eilig flog er auf die Säule zu, nur um zu erkennen, dass der Puddle Jumper im Wald eine Bruchlandung hingelegt hatte. Das Gefährt war nahezu völlig zerstört.
Cain landete und rief nach seinen Leuten. "Freunde, seid ihr da? Malcolm, Katara! Link, Naruto!!! Hey!!!"
Allerdings war niemand in dem Schiff. Es war menschenleer. Langsam bekam Cain es gewaltig mit der Angst zu tun. Wo war er? Was war mit seinen Freunden geschehen? Wie hatte das geschehen können??

Link fand sich mit hämmernden Kopfschmerzen an einem Kiesstrand wieder. Er lag halb im Wasser eines großen Sees, inmitten des Waldes.
Stöhnend stand er auf und sah sich um. So wie es sich anfühlte, musste er schrecklich aussehen... "Leute? Geht's euch gut?? Cain? Katara!! Wo seid ihr??" Er hob sein Schwert auf, das einige Meter weiter im Kies steckte und wandt sich um. Überall nur Wald und Wasser und....Wald.....aber nicht seine Freunde! "Leutee!!! Hey!!! Verdammt, was is' nur passiert? Ihr Göttinnen....."
Müde und resigniert ging er ein paar Schritte in den Wald hinein, wo er sich seufzend niederließ. Er war fix und fertig, sowohl physisch als auch psychisch...
"Nur'n wenig ausruhen......n'wenig......."

Ein Rascheln ließ ihn auffahren! Da war etwas! Sofort zog er das Masterschwert aus seiner Scheide und sah sich misstrauisch um. "Wer ist da? Komm raus, zeig dich!" rief er laut. "Ich weiß, dass du da bist!"
Einige Augenblicke war es ruhig, doch dann raschelte es in einem der Büsche in der Nähe und ein kleines Mädchen trat heraus.
Verwundert steckte Link das Schwert wieder weg und besah sich die Kleine genauer. Sie sah ziemlich verwahrlost aus und trug einen weiß-pinken Kimono. Sie hatte zotteliges, schwarzes Haar und sah Link ängstlich an.
"Nanu?" fragte er freundlich. "Was machst du hier draußen, so ganz allein?" Er kam langsam näher, um sie nicht zu verschrecken und lächelte vertrauenerweckend.
Doch das Mädchen wich sofort schreiend vor ihm zurück und rannte zurück zu seinem Busch!
"Nein, hey, warte!!!" rief Link und wollte ihr folgen, als aus dem Gebüsch ein Feuerstrahl auf ihn zuschoss!
Schreiend duckte er sich, gerade noch rechtzeitig, denn es roch bereits nach verbrannter grüner Mütze!
Erschrocken fiel er auf seinen Allerwertesten, als ein kleiner....Gnom...(?) aus dem Busch sprang. Der kleine Kerl trug ein schwarzes Gewand und eine hohe, ebenso schwarze Mütze. Seine Haut war blau und er hatte eine vorstehende Schnauze, wie ein Schnabel! Dazu trug er einen ziemlich hässlichen Holzstab, der sich ineinander verzwirbelte (existiert das Wort?) und an dessen Ende ein altes und ein junges Gesicht eingeschnitzt waren. Das junge Gesicht hatte seinen Mund geöffnet, woraus bereits eine neue Flamme schoss!

"Aaaah!!! Bist du irre, du kleiner Gartenzwerg????" brüllte Link, halb panisch, halb stinksauer und sprang auf, um dem Mistvieh den Kopf zu waschen!
Der Gnom (so nenn ich ihn jetz einfach!^^) schrie vor Angst auf und fuchtelte wild mit den Armen herum. "Waaah! Meister, Meister!!! Hilfeee!!!" Mit diesen Worten verzog sich der Feigling zurück zu dem Mädchen und als ob es ein Zauberbusch wäre, kam schon die nächste Gestalt heraus.
Dabei handelte es sich um einen jungen Mann in einem weißen Kimono, der mit roten Mustern verziehrt war. Auf der einen Schulter trug er einen weißen Pelz...(oder sowas in der Art, hat einer ne Ahnung, was das is'?), auf der anderen eine eiserne Schulterplatte, aus der monströse Stacheln ragten. An seiner Hüfte baumelten zwei Schwerter und auf seiner Stirn prangte ein blauer Sichelmond, der von seinen langen, ebenfalls weißen Haaren umrahmt wurde. Alles in allem das geaue Gegenteil zu dem Gnom von vorhin.
Kalt sah der Fremde Link an und fragte mit gelangweilter Stimme: "Wer bist du?" Das klang weniger wie eine Frage, eher nach einer Aufforderung.

Der hylianische Held bekam aber langsam zu viel! Erst ein Feuerstoß und nun noch ein Verhör?
"Link!" antwortete er zerknirscht. "Mein Name ist Link!"
Man konnte dem Mann nicht ansehen, ob er überhaupt zugehört hatte. Stattdessen fixierte er die blauen Flügel des Schwertgriffs, der hinter Links Schulter hervorlugte.
"Das ist kein gewöhnliches Schwert...."
Link drehte sich zu der entsprechenden Schulter um. "Naja, schon.......aber das is' ja wohl egal! Ich hab es eilig, also könnt Ihr mir vielleicht sagen, wo ich bin, damit ich weiter komme? Ich suche meine Leute und..."
"Kämpfen wir drum!" hieß es stattdessen und Link stockte. "Bitte? Ich denk garnicht dran!"
Doch der Fremde hörte ihm widerum nicht zu! "Jaken! Bring sie außer Reichweite!" wies er den Gnom an, der hektisch gehorchte. "J-Jawohl, Meister Sessoumaru!!"
Die beiden waren schneller weg, als sie gekommen waren...
Nun widmete sich der Mann voll und ganz Link. Mit einem siegessicheren Grinsen zog er das größere der beiden Schwerter, welches eine dunkle Klinge hatte, von der eine unnatürlich finstere Aura ausging.
Link machte nervös einen Schritt rückwärts und zog sein Masterschwert. Irgendetwas schien nicht zu stimmen: Die beiden Klingen schimmerten in einem eiskalten Blau und schienen sich mit metallischer Stimme anzufauchen, dazu vibrierten sie vor Kampfes- und Mordlust.
Dann, ohne Vorwarnung sprang der Fremde namens Sessoumaru in einem mörderischen Tempo auf Link zu und machte den ersten Schlag.
Der Hylianer hatte kaum Zeit zum Reagieren! Schlag auf Schlag folgte und keiner der beiden war in der Lage, den anderen zu treffen.
Dennoch ging der Held schnell in die Defensive, da er sein Gegenüber keinesfalls verletzen wollte! Gegen Monster, Dämonen und Ganondorf (der ja im Endeffekt ein Monster ist) zu kämpfen, war eine Sache, aber gegen echte Menschen etwas ganz anderes! Der Fremde widerum schien keinerlei Skrupel zu haben, Link nötigenfalls (oder nicht nötigenfalls) einfach umzubringen und hieb weiter gnadenlos auf den Hylianer ein.
Link parierte Hieb um Hieb und sah einfach keinen Ausweg aus dieser Situation. Durch seine Gedanken und die Schläge am Beobachten seiner Umgebung gehindert, stolperte er schließlich rücklings über eine Wurzel und kullterte einen strauchbewachsenen Hang hinunter, wo er erschöpft und verletzt liegen blieb.
Sessoumaru sprang mit einem eleganten Hopser hinunter und kam vor Links Kopf zum Stehen. "Noch ein paar letzte Worte?"
Er führte sein Schwert über Links Hals und machte Anstalten, zuzustechen....
"Aufhören!!" schrien mehrere Stimmen von irgendwoher.

Aus den Baumwipfeln über ihnen sprangen drei (!) Narutos! Sie kamen auf dem Boden auf und stürzten sich sofort und blitzschnell auf den Angreifer, der zwar jeden Schlag abwehren konnte, aber sichtlich ins Schwitzen geriet!
"Was ist das für ein Zauber??" fragte er zerknirscht, als er einen der Schattendoppelgänger halbierte und dieser sich in Luft auflöste.
Doch der Sturm hörte nicht auf und so hatte der Fremde schließlich keine Wahl, als sich zurückzuziehen.
Fluchend verschwand er zwischen den Bäumen un ward nicht mehr gesehen... wie ein Geist...
Der letzte Doppelgänger verschwand und der echte Naruto kniete neben Link nieder. "Hey, Kumpel! Alles in Ordnung?"
Link stemmte sich stöhnend auf und hielt sich sein Bein, das sich anfühlte, als wäre es unter einen Goronen geraten. "Nein.....nicht wirklich, wenn....wenn ich ehrlich bin......aah....."
Naruto stützte Link und half ihm beim Aufstehen. "Hast du 'ne Ahnung, wo wir hier sind? Ich dachte, wir wollten zurück ins Arc!"
Link schüttelte den Kopf. "Nein, keine Ahnung....alle sind verschwunden... wo warst du überhaupt?"
"Keine Ahnung....Als ich aufgewacht bin, hab ich euch gesucht und dann hab ich die Geräusche eines Kampfes gehört..."
Link sah abwesend durch die Gegend. "Hm....das muss heißen, dass die anderen hier auch irgendwo sind!"
"Ja!!" rief Naruto begeistert! "Komm schon, ehe dieser Verrückte sie zuerst findet!!"
Link nickte. Das war ein gutes Argument. "Hilf mir...ich kann nicht alleine gehen.... der Kerl muss mein Bein erwischt haben..."

Cain war ziellos über die Baumwipfel geflogen, als er einen großen See erblickte. Müde sank er herunter auf den Kiesstrand, als ihm die tiefen Abdrücke von Links schweren Stiefeln erblickte. Also musste er hier gewesen sein!
Er folgte den Abdrücken aufgeregt. Wenn Link noch hier war, waren die anderen es sicher auch irgendwo!
Es dauerte nicht lange, da stieß er auf die Überbleibsel eines Kampfes. Einige umgestürzte (eher durchschnittene Bäume) und verbrannte Pflanzen zeugten on einer sehr heftigen Auseinandersetzung. "Link? Liiiink, wo bist duuuu???" rief er i den Wald hinein. Hoffentlich war ihm nichts passiert....

"Hast du das gehört?" fragte Link und spitzte die Ohren...Witzig, da seine Ohren ohnehin schon spitz waren!^^
"Ja, klang, als hätte jemand deinen Namen gerufen!........Oh Junge, das is' Cain!!" rief Naruto aufgeregt und horchte. "Da, da war's wieder!! Cain!! Wir sind hier!!!"

Cain folgte den Stimmen eilig und erreichte die beiden geschundenen Kämpfer."Großer Gott, was ist denn mit euch passiert??" fragte er besorgt und half Link, sich hinzusetzen.
Die beiden schilderten in knappen Worten, was geschehen war.
"Also gibt es hier einen Irren mit Schwert und wir haben immernoch keine AHnung, was mit Katara und Lieutenant Malcolm passiert ist..." brummte Cain. "Tolle AUssichten. Der Jumper ist hinüber.....Ich könnte uns selbstständig hier rauszappen, aber dazu müsste ich wissen, in welcher Welt wir sind..."
Resigniert wie sie waren, machten sie sich keinerlei Mühe, noch großartig Vorsicht walten zu lassen. Sie schlurften erschöpft durch den Wald, ohne wirkliches Ziel und riefen hin und wieder nach den beiden übrigen Vermissten.
Plötzlich stolperte Naruto und fiel der Nase lang auf einen steinigen Weg, der sich minimal vom Waldboden abhob. "Wow, hier gibts Menschen?" fragte Cain leise und sah sich die provisorische Straße an. "Kommt, wir sehen uns das mal an..."

Etwa nach 2 Stunden erreichten sie ein Dorf, das am Weg lag. Die Freude war groß, als sie endlich den bedrückenden Wald verlassen konnten.
Nur Cain war leise und sah sich, ein wenig erschrocken um. "Japanischer Baustil, 11. oder 12. Jahrhundert..."
Die Menschen, allesamt in alten, japanischen Klamotten gingen fröhlich ihrem Tagwerk nach, niemand bemerkte die Fremden, die aus dem Wald getreten waren.
"Leute, wir haben ein Problem..."
Die beiden anderen wandten ihre Köpfe zu ihm um. "Was ist denn?" fragten sie gleichzeitig und verrieten schon durch ihren Blick, dass eine weitere schlechte Nachricht ihnen nicht gut bekommen würde.
"Das ist ist Japan, ein Land aus meiner Welt..."
"Was?? Aber das ist ja großar..."
"Nein, ist es nicht!!" fuhr Cain auf. "Diese Gebäude sind viel zu altmodisch, genauso wie diese Menschen! Keine Elektrizität, keine Straßen oder Autos!! Diese Welt ist schon viel weiter! Wir sind zwar in der richtigen Welt, aber im falschen Jahrhundert!!"
Die beiden sahen ihm entsetzt in die Augen. Cain war ein Dimensionsreisender, kein Zeitreisender. "S-Soll da heißen...."
"Ja.....wir sind gefangen....gefangen in der Zeit....

Fortsetzung folgt.....
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#4
Sooo, für alle, die es kaum erwarten konnten: Hier ist der zweite Teil des Zeitreise-Kapitels! Hoffe, es gefällt!

Teil 2: Cains Vergangenheit

Gestrandet in der Zeit. Das Schlimmste, was einem Menschen geschehen kann, fand jedenfalls Cain. Die anderen konnten ihm da nur tatkräftig beipflichten.
Die Bewohner des Dorfes betrachteten die drei Neuankömmlinge neugierig, interessiert, nervös, misstrauisch und offenkundig feindseelig, die fremden Klamotten verrieten sie als Eindringlinge in diesem Land.
Diese Blicke waren Link und Naruto, Cains Begleitern sehr unangenehm, das wusste der Anführer des Arc natürlich, einer geheimen Einrichtung im Himalaya, die dazu erschaffen worden war, das Böse, in Form der Herzlosen zu bekämpfen. Aber momentan war es ihm herzlich egal, schließlich hatte er andere Sorgen.
Katara und Lieutenant Malcolm, die mit in dem Jumper gesessen hatten, als er abgestürzt war, waren nämlich immernoch verschwunden und ganz in der Nähe trieb sich ein irrer Killer rum, der es sich zum Ziel gemacht hatte, Link zu töten. Und die anderen waren völlig ahnungslos, wenn sie überhaupt noch lebten!
Noch dazu machte Cain sich enorme Vorwürfe, dass er sein Team dieser Gefahr in solch eine Gefahr gebracht hatte. Und er hatte keine Ahnung, wie er sie zurück bringen konnte...

"...müssen dringend unsere Freunde suchen!"
Cain spitzte die Ohren. Auch Naruto und Link schienen es gehört zu haben, denn Naruto fragte aufgeregt: "W-War das nicht Katara??"
"Ja...Ja, ich hab's auch gehört!!" bestätigte Link und lief ein paar Meter die Straße hinunter.
Es war eindeutig Kataras Stimme! Und sie kam von hinter einem Haus, wo soeben eine Truppe recht skurriler Gestalten hervorkam.
Zuerst ein junger Mann mit einer weißen Haarmähne, der ein rotes Gewand trug und.... Hundeohren, statt Menschenohren hatte... An seiner Seite hin ein altes, rostiges Schwert. Anscheinend war er recht ungehalten, da er einen sehr mürrischen Gesichtsausdruck hatte und seinen Kopf gebeugt hielt.
Auf seiner Schulter saß ein sehr, sehr kleiner Junge, mit sehr, sehr pelzigen Beinen!(?) und roten Haaren, der unablässig plapperte.
Den beiden folgte eine junge Frau in einem kirschblütenfarbenen Kimono, auf deren Rücken ein mannsgroßer Bumerang hing und die von einer kleinen Katze mit...seltsamerweise zwei Schwänzen begleitet wurde.
Der Mönch im schwarzen Gewand, der nach ihnen kam, schien dagegen noch vergleichsweise normal zu sein, im Gegenzug zu dem schwarzhaarigen Mädchen, dass noch viel seltsamere Klamotten trug!
Es handelte sich nämlich um eine japanische Schuluniform und diese stammte, wie Cain erkannte aus seiner eigenen Zeit!
Dieses Mädchen redete mit Katara und Malcolm!
"Kataraaa!!!" riefen die beiden ausgelassen und liefen auf das Mädchen zu, um sie zu umarmen.
Nachdem die WIedersehensfreude etwas abgeebbt war, beschloss Cain doch, das fremde Mädchen in ein Gespräch zu verwickeln.
"Gut, dass ihr euch wiedergefunden habt! Ich bin übrigens Kagome!" stellte sie sich vor und Cain nickte. "Nette Uniform. Und jetzt möchte ich mal wissen, wie ein Mädchen aus dem 21. Jahrhundert ins mittelalterliche Japan gerät!"

Der ARC- 21. Jahrhundert

Der ARC stand Kopf. König Micky und Leon hatten sich zusammen mit Sora in der Bibliothek verschanzt. Cain und die anderen waren vor drei Tagen verschwunden und seitdem war kein Zeichen von ihnen entdeckt worden. Professor Eich, ein Einwohner der Welt, in der sie ermittelt hatten und in dessen Labor das Gate stand, versicherte, dass sie die Heimreise angetreten hatten!
Nur waren sie niemals angekommen...
Nun waren die Massen in Panik, war Cain doch der einzige, der irgendwie über alles Bescheid zu wissen schien. Außer ihm kam niemand an das vollständige Wissen über den ARC und die zahllosen Welten, die er besucht hatte. ABgesehen davon war Cain ein guter Freund von fast jedem hier.
Ohne ihn waren sie dem Feind hilflos ausgeliefert...
Die Diskussion der drei war also recht heftig, jeder wollte anders vorgehen. Sora mit dem Kopf durch die Wand, Leon wollte abwarten und Micky versuchte nur noch, irgendwie die beiden voneinander abzuhalten, aufeinander loszugehen, als die Tür aufflog.
Dort stand Angie, Cains Cousine, zusammen mit zwei Jungen in etwa ihrem Alter. Der eine trug ein rotes Hemd, darüber eine schwarze, offene Lederjacke und Jeans. Er hatte dunkelbraune, gestylte Haare und war recht hoch gewachsen.
Der andere Junge hatte kurze, schwarze Haare und trug ein blaues Sweatshirt.
Bei den beiden handelte es sich um Marc, dem die Kraft des Wassers innewohnte und seinem krassen Gegenstück Drake, der das Feuer kontrollierte. Sie beide waren, wie ANgie auch, Verwandte, Cains.
"Wir haben gehört, was passiert ist." sagte Marc, der Junge im blauen Sweatshirt.
Leon, Micky und Sora fuhren herum und erschraken ein wenig beim Anblick der drei.
Der erste, der etwas zu dem Thema sagte, war Leon. Er fuhr auf und rief, nicht gerade freundlich: "Was habt ihr hier zu suchen? Cains Order in dieser Sache war eindeutig!"

Drake machte einen Schritt vorwärts und grinste Leon provozierend an. "Ach jaa? Keine Sorge, wir halten uns nicht zu lange in eurem schnuckligen Arc auf. Und Cain is' ja leider nicht hier und ihr habt keine Ahnung, wie ihr ihn findet oder?"
Sora hatte keine Ahnung, wer die Typen waren, aber vertrauenswürdig schienen sie nicht zu sein.
Angie und Marc stellten sich zwischen die beiden, ehe es noch zum Krach kam. Doch Drake fuhr fort: "Jetzt regt euch mal ab! Jeder weiß, dass ich und Cain uns nich' ausstehen können, aber wir wissen auch alle, dass wir ohne ihn ein paar echte Probleme kriegen, auch wenn ich das nicht gern zugebe, sind wir uns da einig?"

Micky schien von allen am versöhnlichsten zu sein. "Jetzt euch, was habt ihr uns zu sagen?"
Drake nickte und setzte sich mit seinen Kollegen an den Schreibtisch. Das Büro war zum Glück groß genug, um als kleiner Konferenzsaal zu dienen.
Angie legte ein kleines Hologrammmodul auf den Tisch. "Wir sind hier, um euch das zu zeigen."
Leon und Sora beäugten misstrauisch das Hologramm einer Weltkarte.
Angie zoomte auf eine Gruppe größerer Inseln im Osten von Asien. Dort vergrößerte sie eine Region am Fuße einer Bergkette, bis sie das bild hatte, das sie wollte: Eine Baugrube, über und über gefüllt mit Skeletten.
Marc setzte an: "Dieses Grabmal wurde von einer Gruppe Archäologen letzten Monat entdeckt und freigelegt. Es ist ganz in der Nähe von Tokio, Japans Hauptstadt. Man war sich über den Fund mehr als uneins, erkennt ihr den Grund?"
Es brauchte einen Moment der konzentrierten Beobachtung, ehe Sora den Grund erkannte: "Oh mein Gott, das ist ja Cain!!"

Tatsächlich. Eines der Skelette trug Cains Klamotten, das braune Gewand und den dunkelgrünen Kapuzenumhang... Kaum zersetzt. Nur das Schwert fehlte.
Drei andere Skelette trugen je eine grüne Tunika und Mütze, reichlich zerfetzt, einen orangefarbenen Overall und ein verrostetes Metallstück auf der Stirn und eine blaue Tracht vom Wasserstamm.
In dem Massengrab lag außerdem eine Leiche im dunkelblauen Priestergewand und einem Stab, eine in einem rosafarbenen Kimono, ein sehr kleines Skelett mit abnormen Beinstrukturen und eines in einem feuerroten Gewand.
Etwas abseits der Gruppe lagen weitere Skelette, eines trug eine japanische Schuluniform, eines ein schlichtes Hausfrauenkleid und die anderen drei, bei denen es sich wohl allesamt um Schuljungen handelte, trugen T-Shirts und Jeans. Eines davon trug einen Kopfhörer...

"Oh mein Gott..." hauchte Sora. "Sie....sie sind alle tot!"
"Ja..." meinte Angie düster. "Cain und sein Team kennen wir, aber wer die anderen sind, keine AHnung, aber einige sind offenbar aus unserer Zeit. Sie starben alle auf einen Schlag. Cain wieß Wunden an Armen und Beinen auf, der Rest unverletzt. Todesursache ungeklärt."

Wer waren die anderen aus Cains Gruppe? Was war nur geschehen? Was konnte ausgerechnet Cain derart zurichten?
Wie konnte eine Zeitreise nur so furchtbar schief gehen???

Der Rettungstrupp war schnell ausgewählt: Niemand hatte noch Einwände gegen Drake als Anführer hervorgebracht. Begleitet wurde er von Angie, Marc, Sora, einem japanischen Jungen namens TK mit einem kleinen Digimon (Weißer Hut und eng anliegendes gelb-blaues Oberteil. Er gehört zu einer Kindervereinigung namens "Digiritter", die das Internet vor bösartigen Digimon schützen.) und Aerith, Clouds Freundin aus Radiant Garden.
Natürlich musste ein Pilot den Jumper fliegen und so waren sie bereits nach etwa einer Viertelstunde startbereit und erhoben sich durch die großen Hangartore in die schneeweißen Weiten des Himalaya.
Bei diesem Jumper handelte es sich jedoch um eine modifizierte Variante. Ein Antiker namens Janus hatte dieses Gerät und drei weitere vor 10.000 Jahren mit der Fähigkeit ausgestattet, durch die Zeit zu reisen! Das hatte die Atlantis-Expedition vor einigen Jahren herausgefunden und sie seitdem nur in Notfällen benutzt.
Notfälle wie diesem, und so ging es geradewegs mit der Zeitmaschine nach Japan!

"Halt endlich die Klappe!!!" schrie TK Drake an, der nur grinsend und mit verschränkten Beinen auf einer Bank im Heckteil des Jumpers saß.
"Warum?" fragte der. "Cain ist ein Arschloch, sieh es ein, Kleiner! Daran kannst du nichts ändern.
"Cain ist ein großer Mann!"
"Er ist ein verdammter Feigling, ein Taugenichts!"
TK und SOra stutzten. "Wie...wie meinst du das?"
"Pah! Als unser Anführer hat er nur noch Mist gebaut, als Syuu kam und uns endlich wieder erfolgsversprechende Aussichten versprach! Cain konnte natürich seine Fehler nicht akzeptieren und verwettete seinen Vorsicht, falls er Syuu in einem Kampf schlagen würde! Als er den Kampf verloren hat, hat er sich einfach verpisst!" lachte Drake.
Sora musste TK zurücjkhalten, damit dieser sich nicht auf Drake warf....
Das war nicht wahr, so einer war Cain nicht!



Japan, Stadtrand von Tokio:

Yo Asakura, ein junger Mann mit dem erstaunlichen Talent, Geister zu rufen befand sich mit seinem Freund, einem kleinwüchsigen Möchtegern namens Manta auf dem Weg nach Hause.
Leute wie er waren unter ihresgleichen auch bekannt als Shamanen. Der Tag des Trainings war einfach nur anstrengend gewesen, die Gewichte, die seine Freundin (eine wahre Furie) ihm für den Trainingslauf angelegt hatte, zerrten an seinen Beinen und Armen und er keuchte, halb erschöpft, halb resigniert.
"Oooh Mann!! Warum kann ich nich' mal 'nen Tag Pause machen?" keuchte der Ärmste und hob seine Beine, mehr schlecht als recht über den Asphalt.
Der kleine Manta fuhr mit dem Fahrrad neben ihm her und betete ihm vor, was sie alles mit Anna, also Yos Freundin anstellen könnten, was der Shamane jedoch ablehnte. Die Strafe wäre schlimmer als die Hölle, soviel war sicher.
"Ach komm! Ein paar Nilkrokodile würden sie sicher klein kriegen!"
"Pah, du kennst Anna nicht, die verarbeitet sie zu Handtaschen! Und uns mit dazu!" japste Yo. "Kannst du mich nicht mitnehmen??"
Manta hatte einen bedauernden Gesichtsausdruck. "Nein, da ist nur Platz für einen..." Ein Grinsen verriet, dass er sich im Grunde amüsierte, was den armen Yo natürlich noch mehr zur Weißglut trieb....

Der große Shamanen-Wettkampf stand bevor und Yo wollte daran teilnehmen, um der König aller Shamanen zu werden. Ein weltweites Ereignis, das Geisterbeschwörer aus aller Herren Länder anlockte!
Doch vorher, das wussten die beiden nicht, gab es noch etwas anderes zu tun.....


Umgebung des zukünftigen Tokio, 12. Jahrhundert:

"Ach so, verstehe und durch diesen Brunnen kannst du zwischen den Zeiten hin und her reisen?" fragte Cain das Mädchen in Schuluniform, namens Kagome.
"Ja, das mach ich schon ne ganze Weile und nichts hat sich in der Zukunft verändert!" protestierte sie heftig! Wollte dieser Kerl ihr glatt ihre Zeitreisen verbieten!
"Naja, das würdest du wohl kaum merken oder?" konterte Cain. "Wie wir alle wissen, können wir uns an geänderte Zeitabläufe nicht erinnern! Aber ich erkenne das Problem... Ohne dich hat dieser Dämon hier freie Hand... Naraku....." Er sah nachdenklich zu Boden. "Sekunde mal...den Namen kenn ich!"
Die anderen Begleiter Kagomes sahen hn ragend an. "Ach echt?"
Der junge Mann im roten....Nachthemd... sprang auf Cain zu und schlug dessen Körper hart gegen einen Baum. "Woher?? Wo ist der Kerl??"
Cain, dem die Behandlug verständlicherweise zuwider war, trat Inuyasha gegen den Bauch, sodass dieser zurückprallte. "Jetz beruhig dich mal, du Tölpel!! Ich hab nie gesagt, der wäre mein Freund!!!"

Cain fuhr also fort: "Ja, in alten, japanischen Schriften ist die Rede von einem Dämon namens Naraku. Aber ich hab das nie ernst genommen, ich hab gedacht, er wäre einfah nur ein sehr gewalttätiger Fürst gewesen. Ihr wisst ja, dass man Graf Drakula auch fälschlicherweise als Vampir bezeichnet hat. Das beunruhigt mich...Vielleicht sorgst du hier dafür, dass der Zeitablauf auch so läuft, wie er sollte..." Der letzte Satz war wieder an Kagome gerichtet.
Diese schwieg. Cain machte sie mit seinen EInfällen nervös. Sie hatte vorher nie über den Zeitablauf nachgedacht.....Stattdessen sagte sie nur: "Wir sind gleich am Brunnen, dann kommt ihr wieder nach Hause!"


21. Jahrhundert, Stadtrand von Tokyo:

Kagomes Mutter bereitete das Essen zu. Ihre Tochter war mal wieder im Mittelalter unterwegs. Jaaa, die Dame und die Familie wussten alles über die Aktivitäten ihrer Tochter, weshalb sich der Großvater immer neue Krankheiten ausdachte, warum Kagome nicht in die Schule kam...
Ihr jüngerer Sohn, Sota, saß im Wohnzimmer vor der Spielkonsole, als es an die Tür klingelte.
Der Kleine sprang auf und lief hin, die Frau folgte ihm.
Sota öffnete die Tür....und sah sich zwei, in dunkle Umhänge gehüllte Gestalten gegenüber,... Beide trugen Schwerter, ein abnorm großes Axtschwert und ein bedrohlich wirkender Beidhänder. Beide Männer waren wahre Kollosse, einem ragten lange Metallhörner unter der Kapuze hervor und sie sahen auf ihn hinab ohne ein Wort zu velieren...
Der Kleine starrte sie angsterfüllt an und wurde von seiner Mutter ins Haus gezogen, die die Tür zuschlug und hektisch mit ihm in den Garten rannte, als auch schon das Geräusch von splitterndem Holz zu hören war...

Yo und Manta kamen die Straße entlang, als sie das Geräusch wahrnahmen, als ob etwas zertrümmert würde... Ein Blick auf die rechte Straßenseite genügte. Da brach jemand in ein Haus ein!
"Hey!!! Sie da, was soll das???" rief Yo und rannte intuitiv sofort dorthin. Der kleine Mata war weniger begeistert und rief ihm hinterher: "Halt!! Yo, du kannst doch nich einfach.....ach, vergiss es...." fügte er resigniert hinzu.

Yo zog ein Holzschwert, das er aus Trainingszwecken immer bei sich trug. Es machte nicht viel her, aber in Verbindung mit seinem Schutzgeist, einem mittelalterlichen Samurai, wurde es zur tödlichen Waffe!
Die beiden Fremden drehten sich zu ihm um. Der mit dem Axtschwert zog selbiges und parierte Yos Schlag mit Leichtigkeit.
Doch Yo trat mitten im Sprung nach dem anderen, der beiseite flog und schlug dem ersten ins Gesicht, was einen großen Schmerz i seiner Hand verursachte und der Gestalt ein metallisches "Klonk!" abrang. Damit war der Eingang jedoch frei, da beide Feinde reichlich irritiert waren und Yo zerrte Manta unter dem Arm mit hinein, wo Sota und seine Mutter sich ihren Fluchtweg nach draußen bahnten.
"Keine Angst, ich erledige die Typen!" rief Yo mit einem Grinsen, als die drei anderen raus liefen.
Dass diese Zwei einfach irre waren war jedem von ihnen klar!

"Kommt!" rief die Frau (deren Namen ich nich weiß^^') und lief zu dem alten Brunnenhäuschen. Sie hatte diesen Weg niemals benutzt, aber es gab wohl keine Wahl, als der Sprung ins Mittelalter!
Sie zerrte die beiden mit hinein und sprang als erste in den Brunnen.
Manta starrte entgeistert auf das Mauerwerk. "Ich spring da nich rein!! Nie und nimmer!!"
Doch Sota hielt ihn am Arm fest. "Komm schon, oder willst du, dass die uns kriegen???"
Das überzeugte Manta, obwohl er immernoch keinen Schimmer hatte, warum der Brunnen! Zusammen sprangen die beden hinein, in das Dunkel des Schachts...
Yo hatte seine liebe Mühe, gegen die beiden etwas auszurichten! Alles, was er tun konnte, war ihren Angriffen auszuweichen! Ein Schlag mit dem Axtschwert des Horntypen und sein Arm wäre nicht nut gebrochen sondern ab!
Schließlich blieb ihm keine Wahl! Mit einem Hechtsprung brachte er sich vor den Eisenstiefeln des anderen Angreifers in Sicherheit und schwang sich über den Rand in den Brunnen.....

Die beiden Fremden waren ihm gefolgt. Der mit dem Langschwert zersäbelte das Brunnenhaus mit nur einem Hieb, während der andere den vieren einen gleißenden Feuerstrahl hinterherschickte, der den Brunnen völlig zerstörte......

Der Puddle Jumper mit dem Rettungsteam flog gerade über Tokyo hinweg, auf die gefundene Grabstelle zu, als unter ihnen, mitten in einem Wohngebiet eine Explosion ein Haus zerriss.
Der Pilot zog den Jumper erschrocken zur Seite und die Insassen wurden durchgeschüttelt.
Drake kam eilig ins Cockpit. "Was is passiert???"
"Da unten! Da isn Haus explodiert!"
Drake sah ernst aus dem Fenster.
"Tarnen Sie den Jumper und landen Sie, das will ich mir ansehn!"

Binnen 2 Minuten war der Jumper am Boden und Drake, Marc und Angie stiegen aus...
Das Haus war völlig zertrümmert....und aus den Trümmern stiegen zwei Gestalten in Kapuzenmänteln...
"He, ihr da!!" rief Drake. Ihm schwahnte nichts gutes...
Die Nachbarn schauten bereits herbei, doch Angie und Marc verscheuchten sie verzweifelt, was aufgrund ihres jungen Alters nicht leicht war....

Eine der beiden Gestalten, mit dem Axtschwert lachte heimtückisch.
Drake sah das Schwert entsetzt an.
"Nein....nicht du!!"
Der Mann nahm wortlos die Kapuze ab. Darunter zum Vorschein kam ein eiserner Helm, an dem die beiden Metallhörner befestigt waren, aus dem Sehschlitz funkelten sie zwei leuchtend gelbe Augen belustigt an.
"Garland!" rief Marc nervös, während auch der andere Mann die Kapuze herunterzog.

"Ganondorf!!!??" riefen die drei entgeistert.
Doch der Gerudo lachte nur.
"Ihr schon wieder! Wo auch immer ich hingehe, immer taucht ihr auf!"
Garlands metallische Stimme meinte spöttisch: "Ganondorf! Die sind nich wegen dir hier, du nimmst dich etwas wichtig..."
"Halt den Rand, Blechdose oder ich stutz dir den Hörner!" knurrte Ganon.
Doch Garland hatte genug Selbstbeherrschung, um nicht zu antworten und zog sein Schwert......

Drake und Marc sprangen wortlos auf die beiden zu, mit erhobenen Waffen, die klirrend aufeinander prallten.
Drakes Stahlhammer gegen Ganons Geisterschwert und Marcs zwei Krummschwerter gegen Garlands wandelbares Axtwert.
Doch bei den beiden Feinden zeigte sich keinerlei Erschöpfung...

TK, Sora, der Pilot und Angie verschanzten sich im Jumper und Angie zog eine Schutzkuppel übr das Gefährt...
Peng, peng, peng! Garlands Klinge tanzte eine anmutige und tödliche Choreographie. Das 3 Meter-Schwert sauste hier und dort hernieder und zerfetzte die Luft förmlich, während der arme Marc nur ausweichen und parieren konnte...

"So hilf ihnen doch, Patamon!" rief TK verzweifelt und das kleine Digimon nickte. "Klar doch!" rief es entschlossen und flog aus dem Jumper raus, gefolgt von Sora.
TK hob ein kleines, Tamagotchiartiges Objekt hoch. Diesem Ding entfuhr ein gleißendes Licht, das Patamon einhüllte und als es sich legte, schwebte an der Stelle statdessen ein großartiger Engel!


Japan, 12. Jahrhundert, Narakus Schloss:

Der schwarzhaarige Dämon in Menschengestalt saß in seinem dunklen Raum und starrte durch die Jalousien hinaus in die Nacht. Dort draußen waren seine Opfer...
Vor einigen Tagen waren zwei Männer bei ihm aufgekreuzt. Sie nannten sich Ganondorf und Darkrai. Und sie provezeihten ihm die Ankunft eines mächtigen Kriegers und seines Gefolges. Sie hatten ihm eine große Macht versprochen, wenn er sich dieses Kriegers annahm...
Er grinste. "Einfach........" Seine Diener waren bereits auf dem Weg zu ihnen...bald wäre das Problem gelöst.

21. Jahrhundert, Japan, Stadtrand von Tokyo:

Herzlose! Während Drake und Marc Garland und Ganondorf hin hielten, tauchten diese schwarzen kleinen Mistviecher auf und stürzten sich auf den Jumper!
Zum Glück war der Schild aktiv, doch schon bald machten sich die Biester über die entsetzten Anwohner her, sodass Angie gezwungen war, den Schild zu lösen und mit TK und Sora die Gegner zu bekämpfen!

Ganondorf parierte Drakes Hieb mit seiner Klinge und trat den Jungen hart in den Bauch, woraufhin Drake inmitten eines Haufens Mülltonnen landete und um Luft rang.
Marc hatte ähnliche Probleme. Garland war viel zu schnell! Er bekam den Kerl einfach nicht zu fassen!
Nach einem vergeblichen Hieb tauchte Garland hinter ihm auf und hieb ihm das Schwert in die Seite.
Marc konnte ausweichen, jedoch traf der Chaosritter ihn am Bein, woraus sofort ein dunkelroter Blutschwall hervorströmte.
Garland lachte schadenfroh, als ihm der Jumper mit voller Wucht ins Kreuz fuhr und der Pilot brüllte: "Nimm das, du dreckiger Bastard!!!!"
"Na warte, jämmerlicher Mensch...."
Eine dunkle Energiekugel bildete sich in Garlands Hand........
Doch Ganondorf hielt ihn zurück.
"Warte...Der Boss ruft uns! Lass diese Schwächlinge in Ruhe, wir müssen los!"
Garland riss sich von Ganondorf los.
"Fass mich nicht an!"
Unwillig ließ er jedoch von dem Jumper ab.
"Glück gehabt, ihr...."
Das waren seine letzten Worte, ehe die beiden verschwanden...
Angie hastete zu Marc, während Sora und TK sich um Drake kümmerten, die Herzlosen waren gleichzeitig verschwunden...

Mittelalterliches Japan, in der Nähe des Brunnens:

Cain war wie immer missmutig und meinte: "Ich hab da 'ne Vermutung: Das letzte Mal, als jemand einen Dimensionsvortex benutzte, um Darkrai zu schlagen, hat er den Vortex noch während der Reise zerstört. So wurde Darkrai in eine, ihm fremde Welt teleportiert. Dadurch hat Darkrai diesmal vielleicht dafür gesorgt, dass wir in dieser Zeit landen!"
"Soll heißen, der wusste von unsrer Aktion in Alamos?" fragte Naruto.

"Mehr noch, ich glaub, der hat nur auf eine Gelegenheit gelauert..." murmelte Cain unheilvoll.
"Wir müssen ihm das Handwerk legen..."
Kagome hörte aufmerksam zu. Die Geschichte, die diese Gestalten ihr erzählt hatten, hatte sie erstaunt, fasziniert, ängstigte sich aber auch gleichzeitig... Inuyasha folgte ihr auf Schritt und Tritt. Ihn schien das ganze nicht zu interessieren, bis er ein paar Schritte vorauslief.
"Kagome! Hier riecht es....irgendwie seltsam!"
Er sprang auf einen Baum und sah sich um. Der Brunnen war nur noch wenige Meter entfernt, Büsche versperrten die Sicht....
"Schnell, da liegen Menschen!"

Alarmiert lief die Gruppe zum Brunnen, wo vier reglose Gestalten lagen.
Entsetzt und fassungslos kniete sich das Mädchen zu zweien der Leute, die dort lagen. Es handelte sich dabei um ihre Mutter und ihren Bruder.
"Mama! Sota!! Was macht ihr hier? Was is passiert???" fragte sie erschrocken und rüttelte an den Bewusstlosen...
Cain hielt sich zurück. Ob Darkrai von dem Brunnen gewusst hatte?
"Hey Kagome, wer sind die andern beiden?" Inuyasha deutete auf die beiden anderen, ohnmächtigen Jungs.
"Ähm...keine Ahnung, die kenn ich nich!"

Nach einigen Stunden saßen alle am Lagerfeuer und hörten der inziwschen erwachten Mutter Kagomes zu.
Cain saß etwas abseits und lauschte.
"Ritterrüstung mit Hörnern und ein abnorm breites Schwert...und ein Typ mit grünlicher Haut, roten Haaren und einem Edelstein auf der Stirn....Link..."
Der hatte verstanden. Link flüsterte: "Ganondorf..."
"Ja und Garland! Ihr könnt mir sagen, was ihr wollt, aber dass wir hier sind, ist kein Zufall! Das war alles geplant, die machen mit Darkrai gemeinsame Sache!!"
Katara und Naruto nickten. Anders konnten die es sich auch nicht erklären.
"Und jetzt, wo der Brunnen zerstört is'...sitzen wir hier fest..."
"Nicht ganz!" widersprach Katara.
"Cain, du weißt doch, wo das Stargate ausgegraben wurde oder?"
"Ja, in Gizeh! Der Goa'Uld Ra hat damals wegen der Rebellion der Menschen die Erde verlassen und es wurde dort vergraben. Warum?"
Yo, Manta und die anderen Nicht-Arc-Mitglieder verstanden nur Bahnhof....
"Wir könnten damit auf den Planeten reisen, auf dem dieses Zeitschiff gefunden wurde, von dem du erzählt hast! Damit..."
Stop, Stop, Stop! Ich weiß, was du mir sagen willst, aber das geht nich. Wenn wir das Schiff benutzen, um in unsere Zeit zu reisen, verschwindet es über diesen Zeitraum, sodass es niemals entdeckt werden wird! Außerdem können wir nich einfach das Stargate ausbuddeln, sonst gefährden wir den gesamten Zeitablauf! Nein, wir müssen hier bleiben, so unauffällig, wie möglich... sorry, wenn euch das jetz' zu plötzlich kommt, aber....so ist es nunmal..."
Gedrückt schwiegen sie alle....
Ein Alptraum war das....

Nach einer ganzen Weile hatten es auch die vier Neuankömmlinge verstanden und wurden von Katara verarztet. Nebenbei wurde ihnen alles erklärt, worauf Yo und Manta erstaunlich gelassen reagierten...
Auf die Frage, warum, antwortete der älteste, also Yo: "Ach, wir erleben ständig sowas^^"
Nach der kompletten Schilderung der Lage, verblasste das Grinsen jedoch. Sie erzählten sich gegenseitig Geschichten ihrer Reisen, damit jeder auf dem Laufenden war.
So erfuhren unsere Freunde, dass Yo ein so genannter Shamane war, der für einen großen Wettkampf übte, um der König der Shamanen zu werden. Sein Schutzgeist, ein mittelalterlicher Samurai zeigte sich ihnen erstmals und alle sahen den Verblichenen verwundert und etwas entsetzt an...

"Und dieser weiße kerl war dein Bruder??"
"Ja..." erwiderte Inuyasha zu Link.
"Er sucht nach mächtigen Schwertern, um mein eigenes, magisches Schwert schlagen zu können."
Link sah nachdenklich drein. "Das erklärt den Angriff auf mich..."

Doch bei all der gespielten Heiterkeit vergaß niemand von ihnen, dass sie im Grunde hoffnungslos gestrandet in der Zeit waren....


Durch das Fallen gleich mehrerer Bäume in der nähe schreckten sie alle auf.
Im nächsten Moment glitten schon blitzschnell die pechschwarzen Gestalten der Herzlosen aus dem Dunkel, ebenso wie ein Mann, der in ein Paviankostüm vermummt war....
"Naraku!" rief Kagome und Inuyasha zog sein Schwert...
Cain, Link und Yo taten es ihm gleich.
Yo fragte hektisch: "Noch so'n Typ???"
"Sieht so aus..." antwortete Cain resigniert und zog Soul Calibur und sein Schlüsselschwert.

Der Pavianmann lachte. "Und ihr seid die Truppe, die Darkrai so unbedingt loswerden wollte? Hehehehee...."
Eine Druckwelle schleuderte alle mehrere Meter weit nach hinten, durch die Luft...
Link kam hart auf dem Rücken auf und das Masterschwert segelte über ihn hinweg, um sich in einem Baum festzugraben...
Der erste, der wieder aufstand war Cain. Ihm folgten Inuyasha und Naruto.
Doch Naraku war schneller. Eine Horde Messer erschien aus dem Nichts und flog auf Cain zu...
Sie gruben sich in seine Arme und Beine und hefteten ihn an einen Baum, während das Blut von ihm runterlief und er vor Schmerzen schrie.

Naraku kicherte und murmelte: "Man hat mir bereits berichtet, dass du der Gefährlichste bist...deshalb habe ich mich ganz besonders auf dich vorbereitet." Er hob die Hand und die Dolche leuchteten auf.
Cain bekam sich einfach nicht los. Es schien, als würde dämonische Energie von den Schwertern in seine Arme und Beine fließen und ihn schwächen! Er schrie wie am Spießund warf seinen Kopf hilflos und hysterisch hin und her!
Doch Naruto und Inuyasha waren noch auf den Beinen, während Kagome einen Pfeil auf die Sehne legte und schoß...

Die Herzlosen vereitelten diesen, ziemlich guten Versuch, indem sie eine massive Wand vor Naraku bildeten...
Das Licht aus dem Pfeil, den sie abgeschossen hatte, setzte ihnen aber sehr zu und einige lösten sich in Nichts auf, als Kagome bereits einen neuen Pfeil auflegte und Link zu dem Baum rannte, um das Schwert rauszuziehen...
Er stemmte sich gegen den Baum, zog das Schwert raus und spaltete im selben Atemzug einen Herzlosen in zwei Teile.
Und die finsteren Reihen lichteten sich.
Naraku schien jedoch keineswegs beunruhigt...
Er nickte kurz und aus den Bäumen heraus kamen weitere Feinde! Sie waren größer als die Herzlosen und waren in einem dunklen Pink und schwarz gefärbt...
"Was zum Teufel sind das für welche???" brüllte Naruto.
Katara kümmerte sich verzweifelt mit ihren Kräften um Cains Wunden, doch Narakus Energie verhinderte den Heilprozess.
Die Gestalten, bewaffnet mit Sensen an den Armen bewegten sich schnell und drängten Iuyasha und Naruto in die Defensive...

Die Gruppe unserer Freunde war am Ende.
Obwohl sich Naruto, Inuyasha, Link und Kagome immer wieder aufrappelten, waren die Feinde zu stark und zu viele...Immer wieder wurden die drei zurückgeschlagen und keuchten bereits schwer vor Erschöpfung...
Inuyasha konnte nicht einmal mehr sein Schwert halten...
Fast zeitgleich gingen die drei unter dem schweren Ansturm in die Knie...
"Hahahahahaaa....Und jetzt werde ich alle Störenfriede eliminieren, die mich behindern! Sterbt!"
In seinen Händen erschien eine mannshohe Lanze, eingehüllt von dunklem Nebel...
Er sprang hoch in die Luft, bereit die Lanze durch Katara, direkt in Cains Herz zu bohren...

EIn Pfeifen ertönte und aus dem Nichts erschien der Zeitreise-Puddle Jumper und verstellte ihm den Weg. Die Lanze prallte an der Naquadawand des Jumpers ab und Naraku landete leichtfüßig auf dem Boden.
"Was???"

Der Jumper drehte sich in der Luft und schoß drei Antikerdrohnen auf die seltsamen Geschöpfe ab, die unter lautem Knallen explodierten.
Drake, Marc und Angie sprangen aus der Heckluke des Jumpers und wüteten unter den Herzlosen wie die Berserker!
Die Elemente Feuer, Wasser und Natur fegten über den Kampfplatz, auf Naraku zu und kämpften ihn zu dritt nieder, ehe er fluchend wieder in den Schatten verschwand...
Schlagartig lösten sich die Dolche in Cains Gliedmaßen auf und der Junge stürzte wimmernd zu Boden.
"Cain!!" rief Angie hysterisch. Sie hatte einige Schnittwunden am Arm.
"Wie...wie habt ihr uns gefunden?" fragte Naruto und wurde von Sora gestützt.
Drake schnaubte. "Ach, wir haben ein wenig Geschichtliche Recherche betrieben..."

"Jetzt...seid ihr ja da.....Gott sei dank..." nach diesen Worten fiel Cain in Ohnmacht.
Marc und Drake trugen den Jungen hinein und halfen dann dem Rest der Verletzten.
"Kagome, bis der Brunnen repariert is, wir tun, was wir können, müssen wir dich wohl oder übel hin und hertransportieren. tut uns Leid..."
"Ach, ihr könnt ja nichts dafür..."
"Moment mal!" rief Inuyasha dazwischen. "Soll heißen, ihr lasst mich jetz hier?? Nix da, ich komme mit, klar??"

Sie sahen sich ratlos in die Augen, ehe sie resigniert nickten. "Also guuuut.....komm halt mit..."
Wenn Katara ging, ging er auch! Und wenn sie den Brunnen gefahrlos nutzen konnte, ging das bei ihm vielleicht auch klar? Immerhin war er schon einige Male ohne Risiko in der Zukunft gewesen...die anderen mussten aber hier bleiben...
Sie stiegen ein und befahlen dem Piloten, den Jumper wieder ins einundzwanzigste Jahrhundert zu bringen...


Ende von Akt 3

Ich möchte nhier noch einmal drauf hinweisen, dass dieses Kapitel nicht auf meinem Mist gewachsen ist! Oo
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten
#5
Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit einem gewissen Bestseller, bestehend auf sieben Bänden. Auf die Verlinkung mit der Story des Buches bin ich besonders stolz!^^

Liebes Tagebuch!
Es läuft nicht gut im Arc. Die Überfälle in diversen Welten nehmen zu und neben Darkrai sind nun zwei weitere Schurken wieder aufgetaucht. Dieser Garland hat wohl einmal, laut Cain durch eine Reise in die Vergangenheit vier Teufel auf seine Welt losgelassen und einen Konflikt zwischen zwei Göttern, namens Cosmos und Chaos verursacht. Dieser Ganondorf beherbergt anscheinend einen Teil der göttlichen Kraft, die auch Link und Zelda beherbergen.
Alle drei haben eines gemeinsam: Jeder von ihnen ist mächtiger als wir.
Cain schließt sich, seit er wieder gesund ist nur noch in seinem Büro ein und brütet über Plänen, es ist zum heulen.
Aber die Stimmung ist nicht nur bei ihm gefallen. Alle hier machen sich große Sorgen um die nähere Zukunft. Unser einziger Vorteil ist, dass sie nicht wissen, wo wir unser Quartier haben. Aber das Attentat auf uns hat uns ja gezeigt, dass es ihnen ernst ist, uns loszuwerden.
Wir steuern auf eine ungewisse Zukunft zu....


Cain traf sich mit Colonel Carter und ihrem Kollegen, einem Archäologen namens Daniel Jackson in einem kleineren Konferenzraum.
"Also, was wollen wir unternehmen?" fragte er und sah die beiden erwartungsvoll an. "Habt ihr schon die heutige Schlagzeile gelesen? Menschen in ganz Großbritannien verschwinden, Naturkatastrophen und Unfälle häufen sich..."
Er schmiss die Zeitung auf den Tisch, wo bereits eine weitere Zeitung lag, deren Bilder sich bewegten! Darauf war ein Junge mit strubbeligen, schwarzen Haaren und einer runden Brille zu erkennen. Über dem Foto prangte ein großes: "Unerwünschter No.1, bei Sichtung bitte umgehend das Zaubereiministerium benachrichtigen. Steht in dringendem Tatverdacht des Mordes an Professor Albus Wulfric Brian Dumbledore, der letztes Jahr...."

Daniel saß, ein wenig neben der Spur auf dem Stuhl und starrte die Zeitung, den Tagespropheten an. "Ich wusste nicht einmal, dass es so etwas wie Magie wirklich gibt, zumindest in dieser Welt....Das...überrascht mich ein wenig... Ich meine...eine komplette Zaubererwelt mitten unter uns??? Das ist ne harte Nuss!"
"Glaub mir, Daniel, daran hab ich mich gewöhnt."
"Aber er hat Recht!" protestierte die blonde Frau. "Das, was du uns hier erzählst, ist physisch unmglich! Selbst diese Zeitung hat einfach keine..."
"Okay, ich habs verstanden!" funkte Cain dazwischen. "Wir sind uns einig, dass dieser Kram euer Denkvermögen übersteigt, aber wir haben wichtigeres zu tun! Das britische Zaubereiministerium ist durch und durch korrupt geworden! Seit Lord Volde...."
Er sprach den Namen nicht aus. Er wusste schließlich nicht, wie weit das Namensverbot, das vom Ministerium durchgesetzt worden war, reichte. "Seit der dunkle Lord das Ministerium erobert hat, geht es in Britannien drunter und drüber und Amerika weigert sich schlichtweg, einzugreifen!"
"Naja...." setzte Daniel an. "Hier geht es um eine Spannung zwischen Staaten, die sich durchaus zu einem Weltkrieg entwickeln..."
"Daniel, da sterben Menschen! Männer, Frauen, Kinder! Sie alle werden zusammengepfercht und warten auf ihren Tod! Oder noch schlimmer: Sie enden als Futter für die Dementoren!!"

"Und was schlägst du vor?" fragte Daniel skeptisch.
"Wir können ihnen schlecht den Krieg erklären!" pflichtete Samantha ihm bei.
"Nun..." grinste Cin heimtückisch. "WIR natürlich nicht! Der Arc auch nicht, aber...niemand weiß vom Stargate-Programm....Mit ein wenig Hilfe von der Daedalus..."
"Du willst eines unserer Schlachtschiffe verwenden für...?"
"Richtig!" nickte Cain entschlossen. "Für einen Großangriff auf Askaban! Wo die Leute festgehalten werden!"


Der Konferenzraum des Stargate-Centers war reichlich gefüllt. Cain war alleine angereist, ohne jegliche Begleitung. Dabei waren natürlich Colonel Carter und Daniel Jackson, als seine Fürsprecher.
Die Vorsitzenden der Konferenz waren die Generals Hank Landry, der derzeitige Führer des Stargate-Centers und General Jack O'Neill, der erste Mann, der jemals durchs Stargate gegangen war.
"Und wir sollen eines unserer Schiffe mobilisieren, um ein Hochsicherheitsgefängnis unserer Alliierten anzugreifen?" fasste O'Neill, ziemlich treffend und konkret zusammen...
"Im Prinzip ja!" bestätigte Cain ernst. "Aber Sie vergessen, General, dass das korruptierte Zaubereiministerium der Nichtmagischen Regierung Englands selber gerade den Krieg erklärt! Es ist schlimmer als im dritten Reich! Nichtmagische Menschen und deren magische Kinder werden verschleppt, getötet, gefoltert! Meine Herren! Das amerikanische Zaubereiministerium hat bereits Maßnahmen zur Verteidigung ergriffen und rüstet zum Krieg! Wir haben es mit einem der größten schwarzen Magier aller Zeiten zu tun!"

"Natürlich!" kam es vom anderen Ende des Tisches. Senator Harrisson, der neue FInanzverwalter der Staatseinnahmen war aufgestanden. "Gentlemen, ich bitte Sie! Zuerst imaginäre Alieninvasoren und nun Zauberei?"
"Hey!" rief O'Neill dazwischen. "Anubis HAT die Erde angegriffen! Sie brauchen garnicht so zu tun, als wären Sie Kingsey! Und die Vorkommnisse der letzten Monate sollten uns langsam klar gemacht haben, dass....und ich kann nicht glauben, dass das aus meinem Mund kommt, nicht alles für uns erklärbar ist!"

//Danke, Jack....// dachte Cain und nickte. "Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen auch 'ne Vorstellung geben, wenn wir Zeit haben! Aber jetzt ist doch wohl eher die Frage: "Helfen Sie uns oder nicht? Dieser Einsatz ist gefährlich, aber er könnte viele Menschenleben retten!"


Diese verdammte Diskussion dauerte nun schon Stunden. Cain saß brummig in der Kantine und stocherte in dem fiesen, amerikanischen Gefängnisfraß herum.
Ihm gegenüber saß ein großer, schwarzhäutiger Mann mit kurzen, schwarzen Haaren und einem goldenen Emblem auf der Stirn. Sein Name war Teal'c und er gehörte zur Rasse der Jafa, einem Volk, das bis vor kurzem noch von den Goa'Uld geknechtet worden war, aber durch den Beherzten EInsatz des Stargate Kommandos eine Revolution gestartet hatten und nun eine Republik bildeten.
"Wir haben wohl neue Widersacher in der Erdenpolitik." sagte der Jafa mit seiner tiefen, beruhigenden Stimme.
"Mmh, scheint so...Diesem Harrisson würd ich am liebsten mal nachts in ner dunklen Ecke begegnen...."
Der Muskelprotz lächelte amüsiert. "Er wird sich nicht durchsetzen."
"Will ich hoffen.....für ihn!"


Draußen vor der Zeltleinwand loderte ein Feuer auf. Große Schatten zogen zwischen Zelt und Feuer vorbei. Der köstliche Geruch von gebratenem Lachs wehte verlockend herein. Dann war das Klirren von Besteck aufTellern zu hören und der erste Mann ergriff wieder das Wort.
"Hier, Griphook, Gornuk."
Kobolde!, formte Hermine stumm mit den Lippen in Harrys Richtung, der nickte.
"Danke" sagten die Kobolde gleichzeitig auf Englisch.
"Also, ihr drei seid jetzt wie lange schon auf der Flucht?" fragte eine neue, weiche und angenehme Stimme. Harry kannte sie von irgendwoher, ein Mann mit rundem Bauch und heiterer Miene kam ihm in den Sinn.
"Sechs Wochen...sieben...ich hab's vergessen", sagte der müde Mann. "In den ersten Tagen hab ich Griphook getroffen und kurz darauf haben wir uns mit Gornuk zusammengetan. Schön, wenn man ein bisschen Gesellschaft hat." Eine Pause trat ein, während der Messer über Teller kratzten und Blechbecher hochgenommen und wieder auf die Erde gestellt wurden.
"Weshalb bist du von zu Hause weg, Ted?", fuhr der Mann fort.
"Wusste immer, dass sie hinter mir her sind", erwiderte Ted mit der weichen Stimme und Harry wusste plötzlich, wer er war: Tonk's Vater! "Hab gehört, dass letzte Woche Todesser in der Gegend waren und beschlossen, dass ich am besten so schnell wie möglich abhaue. Hab mich aus Prinzip geweigert, mich als Muggelstämmiger registrieren zu lassen, verstehst du, also wusste ich, dass es nur eine Frage der Zeit war, irgendwann würde ich sicher verschwinden müssen. Meine Frau dürfte einigermaßen sicher sein, sie ist reinblütig. und dann hab ich Dean hier getroffen, erst vor ein paar Tagen, nicht wahr, mein Junge?"
"Jaah", sagte eine weitere Stimme und Harry, Ron und Hermine starrten einander an, in heller Aufregung, denn sie waren überzeugt, dass sie die Stimme von Dean Thomas, ihrem Mitschüler aus Gryffindor erkant hatten.
"Muggelstämmig, was?" fragte der erste Mann.
"Weiß nich' genau", erwiderte Dean. "Mein Dad hat meine Mum verlassen, als ich noch klein war. Ich hab aber keinen Beweis dafür, dass er ein Zauberer war."
Eine Weile herrschte Schweigen, nur Kaugeräusche waren zu hören, dann sprach Ted wieder:
"Eins muss ich schon sagen, Dirk, ich bin überrascht, dass ich dir über den Weg laufe. Erfreut, aber üerrascht. Es hieß, du wärst erwischt worden."
"Wurde ich auch", sagte Dirk. "Ich war schon halb in Askaban, da bin ich abgehauen, hab Dawlish geschockt und seinen Besen geklaut. Das war einfacher, als man meinen sollte, er scheint zurzeit nicht ganz bei sich zu sein. VIelleicht hat ihm jemand einen Verwechslungszauber aufgehalst. Wenn ja, würde ich der Hexe oder dem Zauberer gern die Hand reichen!"

Cain kniff die Augen zusammen. Interessant, dachte er. Von diesem Dawlish gab es also einen Besen....demzufolge vielleicht auch Hautproben, Haarreste... Vielsafttrank hatte er immer vorrätig, aber im Zweifelsfall konnte man ja einen Klon anfertigen, auch wenn das ethisch nicht vertretbar war. Fest stand, dass dieser Dawlish wohl Gefangenentransporte durchführte, demzufolge auch Zutritt nach Askaban hatte!

"Was hat man von ihnen verlangt?" fragte Ted einen der Kobolde gerade.
"Dienste, die unter der Würde meiner Rasse sind", erwiderte der Kobold mit einer nun raueren und weniger menschlichen Stimme. "Ich bin kein Hauself."
"Was ist mit Ihnen, Griphook?"
"Ähnliche Gründe", sagte der Kobold mit einer höheren Stimme. "Gringotts steht nicht mehr alleinig unter der Leitung meiner Rasse. Ich erkenne einen Zauberer als Gebieter nicht an."
Halblaut fügte er etwas auf Koboldogack hinzu und Gornuk lachte.
"Was ist so witzig?" fragte Dean.
"Er meinte", erwiderte Dirk, "dann es auch Dinge gibt, die Zauberer nicht erkennen."
Eine kurze Stille trat ein.
"Versteh ich nich'," sagte Dean.
"Ich habe ein wenig Rache genommen, ehe ich fortging." kicherte Griphook auf Englisch.

Cain hörte noch eine Weile desinteressiert zu, bis das Thema wirklich interessant wurde:
"Hast du das nicht mitbekommen, Ted?" fragte Dirk. "Von den Kindern, die versucht haben, das Schwert von Gryffindor aus Snapes Büro in Hogwarts zu stehlen?"
Cain zischte. Dass Snape nun Direktor von Hogwarts war, hatte bereits vor Monaten im Tagespropheten gestanden und dieser dreckige Verräter, der Dumbledore getötet hatte, würde seine Strafe bekommen, das hatte sich Cain geschworen!

"Sie und ein paar Freunde sind in Snapes Büro eingedrungen und haben die Vitrine zertrümmert, wo er das Schwert offenbar aufbewahrte. Snape hat sie erwischt, als sie dabei waren, es die Treppe runterzuschmuggeln."

Er verstand den Witz nicht! Offenbar hatte Snape das Schwert nach Gringotts geschafft, um es vor weiteren Diebereien zu schützen, aber was war so toll daran? Die Antwort lieferte Griphook kichernd:

"Es ist eine Fälschung, das Schwert von Gryffindor!"
"Oh ja, es ist eine Kopie- eine hervorragende Kopie, freilich- aber von Zaubererhand! Das Original wurde vor Jahrhunderten von Kobolden geschmiedet und hatte gewisse Eigenschaften, die nur koboldgearbeitete Waffen besitzen. Wo immer sich das Schwert von Gryffindor befindet, es ist nicht in einem Verließ der Gringotts-Bank!"

Cain grinste. Gut, nun musste er sich immerhin nicht die Mühe machen, in Gringotts einzubrechen. Aber wo war diese Wunderwaffe dann? Offenbar konnte man sie gegen Voldemort einsetzen....aber wie?

Er lauschte dem längeren Gespräch, bis die Gruppe das Feuer löschte und das Geschirr verschwinden ließ. Offenbar war dieser Platz nicht mehr sicher und sie wollten weiterziehen...

Harry beobachtete die Gruppe durch den Zelteingang, die gerade in eine andere Richtung davoneilen wollten, als ein blauer Lichtblitz ihn blendete....und Ted, Dean, Dirk, Griphook und Gornuk vor seinen Augen verschwanden!
Bevor Hermine und Ron ihn aufhalten konnten, war er mit erhobenem Zauberstab herausgelaufen und war kampfbereit!
"Harry?" fragte Cain und kam hinter dem Gebüsch hervor.
Der Junge mit den strubbeligen schwarzen Haaren und der Blitznarbe auf der Stirn starrte den Weltenwächter entgeistert an. "Ryan? Was...was machst DU hier??"
"Oh Gott.... Du....und ich dachte, sie hätten dich gekriegt....sind Hermine und Ron hier?"
"Ja....ja, hey Leute, kommt raus, es ist Ryan!"

"Ryan?" fragte Hermine ungläubig und ihr Kopf erschien wie aus dem nichts aus dem Zelt, hinter ihr der feuerrote Haarschopf Rons.
"Was... Du hier?"
"Dasselbe kann ich euch fragen!" lachte der Weltenwächter. "Ich hab euch ewig gesucht! Hättet mich ja ruhig einweihen können, ich dachte, das hätt ich verdient!"^^
Die drei sahen ihren alten Freund aus der Schule verlegen an. Bis zum dritten Schuljahr war er Austauschschüler gewesen, bis er plötzlich verschwunden war...
"Leute, dafür haben wir später Zeit! Ich bin nich' hier, um über alte Zeiten zu labern! Aber ich muss wissen, was ihr vorhabt, es ist wichtig!"
"....Ryan, das...würden wir gerne, aber.....du musst verstehen, Dumbledore hat uns einen geheimen Auftrag erteilt und..."
"Ihr wollt ihn auch geheim halten, verstehe!" nickte Cain sie ab und sah zu der Stelle, an der die Gruppe der Flüchtlinge eben gesessen hatten.
"Was ist mit denen passiert?" fragte Ron, ungläubig.
"Oh, das is' ne lange Geschichte, glaubt mir! Und dabei is mindestens ebensoviel geheimes Zeug, wie ihr zu verbergen habt!"
Im groben erzählte er ihnen vom Arc, von seiner Identität als Cain, von seinen Plänen....
"Also....hast du uns die ganze Zeit irgendwie....angelogen?"
"Oh nein, nich' die ganze Zeit!^^ Naja...meistens....ja...aber nur zu eurem Besten!"

"Eine andere Frage!" funkte Herminde dazwischen. "Wo bringt ihr sie hin? Ihr habt doch nicht etwa ernsthaft vor, jeden Muggelstämmigen in Brittannien auf dieses...dieses Raumschiff zu beamen und sie...keine Ahnung, WO unterzubringen?"
"ich geb zu, der Plan hat ein paar Lücken,aber wir treffen Vorbereitungen, sie auf einem anderen Planeten in Sicherheit zu bringen. Es wird eine Weile dauern, schließlich sind es....ziemlich viele..."
"Ein paar Tausend..." ergänzte Hermine.
"Aber immerhin sind wir fast fertig! Nur eine Station fehlt noch!"
"Ich glaub das nicht!" rief Harry. "Andere Planeten? Raumschiffe? Und....Moment mal! IHR habt all diese Menschen entführt! Ihr wart das!"
"Nicht zuerst! Wir sind seit etwa zwei Wochen unterwegs und beamen jeden rauf, den wir kriegen können."
"Zwei Wochen???" fragte Ron entgeistert. "ZWEI Wochen, um jeden Muggelstämmigen, Squib, Kobold und Hauselfen auf EIN Schiff zu beamen und wegzubringen???"
"Wir sind sehr schnell! Wir beamen sie rauf, in Amerika wieder runter und da schicken wir sie durch das Stargate, geht ganz fix!^^"

"Und diese letzte Station, von der du geredet hast, ist welche?" fragte Ron skeptisch.
"Nun, da liegt die Herausforderung: Askaban."
"Ihr wollt Askaban angreifen???" fragten die drei gleichzeitig und starrten ihn entsetzt an.
"Ja und es zerstören!"
"Ihr könnt doch nicht in Askaban einbrechen!!" rief Hermine, beinahe hysterisch und bekam überhaupt nichts mehr geregelt.
"Ich bin mir sicher, das was ihr vorhabt is' auch nicht ungefährlich, nicht wahr?" fragte Cain verschmitzt.

//Cain, wo bleibst du? Wir müssen langsam weiter!// kam es aus dem Mikro, das an seiner Hosentasche hing. "Jaja, komm ja gleich! ALso, Leute! Ihr hört, ich muss weiter! Ähm...Harry, kann ich kurz mit dir reden?"
Er nahm Harry kurz beiseite. "Hör zu, es würde wirklich helfen, wenn du mir sagen würdest, was du vorhast."
Harry starrte nachdenklich zu Boden. "Ryan, ich würd ja gerne, aber es geht nicht! Tut mir Leid..."
Cain nickte. "Also gut, dann nimm wenigstens das hier!" Er reichte ihm eine Art PDA, wie ihn mittlerweile alle Mitglieder des Arcs nutzten. "Damit kannst du mich immer erreichen, egal was ist."
"Wow....danke!" murmelte der AUserwählte beeindruckt und bewunderte das Gerät. "Ich werds gut verwahren!"
"Das hoffe ich! Aber noch ein Wort der Warnung, Harry. Unterschätze Vold...dingens nicht. Dumbledore hat dir Spuren gelegt, denen du folgen solltest, aber bei Vold... Du weißt schon wem handelt es sich um eine mächtige und intelligente Person, die sicherlich Vorkehrungen getroffen hat. Du darfst nicht so anmaßend sein, der Teenie zu sein, der all seine Manöver durchschaut, denn bekanntermaßen sind Verrückte immernoch am gefährlichsten!"
"Du kannst mir glauben, wenn es jemanden gibt, der ihn nicht unterschätzt, bin ich das!" wehrte sich Harry.
"Gut." Cain nickte. "Es war schön, euch alle wiederzusehen....alles Gute, Harry. Du machst das!"^^
Damit verschwand er in demselben blauen Licht wie die anderen eben...


Eine Stunde später: Lagebesprechung auf der Daedalus
Die Flüchtlinge hatte man unversehrt ins SGC geschafft, wo ihnen alles erklärt wurde, nur Griphook hatte auf sofortige Freilassung bestanden und so hatte man ihn in London ausgesetzt....
Colonel Caldwell, der Commandant des Schiffes war für den Überraschungsmoment, wo ihm natürlich jeder beipflichtete. Die modernsten Waffen waren nutzlos, wenn der Gegner sie einfach verschwinden lassen konnte!
Da konnten ihm die anderen Offiziere nur beiflichten und Cain nickte den Plan ab.
Sie würden die Mannschaften getrennt in verschiedene Abschnitte des Hochsicherheitstraktes beamen und dann ein Eternalgate auf das Dach. Das bot sich deshalb an, weil ja mehrere E-Gates auf einem Planeten liegen konnten, im Gegensatz zum S-Gate, von dem nur eines auf einen Planeten passte.
Das Gefängnis war völlig unsichtbar für Scanner und Augen Nichtmagischer Wesen, deshalb konnten sie die Gruppe dank Cains Koordinaten zwar rein- aber nicht mehr rausbeamen, weil er ja mitging! Daher musste das Gate reichen...

Der Wachtposten auf dem Dach des Dreieckförmigen Gebäudes von etwa 40 Stockwerken, mitten in der Nordsee ging seine tägliche Runde. Die meisten Dementoren waren unterwegs in England, um ihren Bedarf an Seelen auszuleben, daher war es hier nicht weiter schlimm.
Unter ihm tobte die raue See gegen die massiven Mauern Askabans. Es war ein trostloser Ort. Kein Vogel, keine Planzen, nur die See, die Wolken, der Fels und die Gefangenen, bewacht von den wenigen Dementoren, die noch da waren.
Da, plötzlich war es mit der Ruhe vorbei!

"Feuer!" rief Colonel Caldwell, als die Daedalus aus dem Wolkenmeer schoss und auf die Festung zuhielt.
Die fernlenkbaren Raketen und Lasergeschütze schossen geradewegs auf die Festungsmauer zu, ein gigantisches Beben fuhr durch Askaban, die Gefangenen und Wärter wurden ordentlich durchgerüttelt und schrien vor Angst!
"Alles klar, Männer! Wir haben von jetzt an ein klares Zeitfenster! Los gehts!" rief der Anführer des ersten Teams, als es hinunter gebeamt wurde.
Cains Team kam als zweites dran und der Junge fand sich sofort in einem äußerst bedrückenden Gang wieder...
"Kommt, Leute!"
//Cain, wir haben das Gate aufs Dach gebeamt, von jetzt an müsst ihr allein klar kommen! Viel Glück!// rief Caldwell, ehe die Verbindung abriss...
"Gut, ihr habts gehört, Marsch! McKensy, Walder, Sie geben uns Rückendeckung!"
Er ging voraus und in seinen Händen erschienen seine beiden Waffen: Soul Calibur und das Schlüsselschwert!
Mit den beiden schlug er in die Wände und ging voran, tiefe Kratzer im Granit zurücklassend. Als er an Zellen vorbeikam, riss er die Giterstäbe einfach auf und die Gefangenen, die sie total verängstigt anstarrten, wurden von den Soldaten beruhigt und in die Mitte genommen.
Die armen Leute, Männer Frauen und diverse Kinder konten ihr Glück kaum fassen und folgten den Männern bereitwillig, imer panisch an die Wände starrend, ob nicht doch der Schatten eines Dementors auftauchte....

"Leute, alles in Ordnung?" fragte er misstrauisch in das Mikro.
//Ja, hier gibts keine besonderen Vorkommnisse, alles norma....halt, was ist das?......Menschen? Aber....Hey!! Halt!!!"
"Stupor!!" schrie eine fremde Stimme aus dem Mikro und die Verbindung riss ab.
"Verdammt!!" rief Cain. "Hallo!! Hallo, sind Sie.....scheiße...Beeilung, Leute, macht schon!!" Er rannte, was das Zeug hielt, schlitzte die Zellen förmlich auf und befreite die Gefangenen darin. Schon bald umfasste ihr Treck ungefähr 150 Personen, die alle in Sicherheit gebracht werden mussten, als sich ihnen eine Horde Zauberer in den Weg stellte!
"Reflex!!" rief Cain und ihre Schockzauber prallten an seinem Schild einfach ab! Nun waren seine Leute an der Reihe und schossen mit ihren P-90ern, was das Zeug hielt! Cain tat sein bestes, um in dem beengten Gang genug Schutz für alle zu sein und hielt auf die Zauberer zu.
Wie ein Bulldoser fuhr er durch den Gang, der Schild hielt ihre Zauber ab, seine Schwerter waren erhoben und so blieb den Todessern nichts anderes als die Flucht!
"Kommt schon, Leute, wir müssen auf das Dach!!" rief er eilig und winkte seine Gruppe herbei!

Beinahe unbehelligt kamen sie auf dem Dach an. Die Soldaten formierten sich im Kreis um die Flüchtlinge, während sie auf die anderen warteten!
Urplötzlich zog Nebel an den Festungsmauern hoch. Die Männer sahen sich verwirrt um. Das musste doch irgendeine Falle sein!
Cain und die Zauberflüchtlinge wussten genau, was da auf sie zukam... Blöderweise konnten die Marines die Dementoren ja nicht erkennen!
"Schießeeen!!!" schrie er. "Zauberer hinter die Soldaten, sagt ihnen, wo die Dementoren stecken, Marines, schießen!!!" Cain lief hysterisch zwischen den Kämpfenden hin und her und versuchte, die fliegenden Wesen abzuwehren! Viele seiner Leute verloren jeglichen Willen, zu kämpfen und die mussten erstmal aufgepeppelt werden! Und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Todesser auf Besen flogen kreischend und lachend herbei und stürzten sich wie die Raubvögel auf die wehrlosen Zauberer und die demoralisierten Marines...
Die Magier, die noch auf den Beinen standen, versuchten ihr bestes, um den Muggelmarines ihre Ziele zu zeigen, einige griffen sich sogar selbst die Waffen, um die Dementoren auszuschalten!
Cain hatte sein Nötigstes zu tun, die feindlichen Zauber abzuwehren. Grüne und rote Lichtblitze fegten durch die Luft, gefolgt von weiß leuchtenden Patroni, die die Flüchtlinge beschworen, als einige Zauberstäbe der gefallenen Feinde auf dem Dach landeten! Zusätzlich zu ihrer Wehrhaftigkeit hatte Cain Vallga auf die Leute gewirkt, um die Kraft der feindlichen Zauber stark abzuschwächen, was aber nicht lange vorhielt.
Aus dem Gebäude unter ihnen kamen immer neue Gruppen von Flüchtlingen, aber auch immer neue Dementoren und Todesser, der Strom schien kein Ende zu nehmen!
"Wie viele fehlen noch??" fragte er einen Marine, der noch nicht sabbernd und keuchend auf dem Boden lag.
"Nur noch Major Marcks Gruppe, aber die melden sich nicht!!" rief der Mann und deckte zwei Dementoren, die Cain zu nah gekommen waren, mit Kugeln ein!
"Mist! Verdammt nochmal, ich geh rein!"
"Bitte??? Cain, du bist der einzige, der..." setzte der Marine an, doch Cain unterbrach ihn. "Geht halt durchs Gate! Macht schon, wählt die Adresse von Vana'diel, die wissen Bescheid, beeilt euch!!"
"Aber Colonel Caldwell hat Befehl, die Festung zu zerstören, sobald das Gate wieder deaktiviert wird!!!"
"Dann beeil ich mich eben, verdammt!!" rief Cain und lief los, zurück in die FInsternis unter den Festungsmauern....

"Major Marcks! Bitte kommen, ich wiederhole, bitte kommen!!" rief er nervös durch das Mikro!
//Cain!! Ni- k-mmen!! Sie-ind alle to---t--t---as---b---ich---noch nie ge--ehn!! Wir aaaaah!!!"
"Crucio!!!"//
Cain schaltete das Mikro aus und starrte entsetzt ins Leere...diese eiskalte Stimme... "Das kann nich sein, was macht der hier???"

Als er den Einsatzort von Marcks Team erreichte, erwartete ihn das pure Grauen....sie waren alle tot, sämtliche Marines...von den Flüchtlingen keine Spur... in der Mitte des Feldes aus Leichen stand eine schreckensbleiche Gestalt in dunklem Umhang, die Nase platt wie die einer Schlange, die Augen glühten Rot vor unterdrückter Wut! Seine bleichen Spinnenfinger umklammerten einen Zauberstab, der den Soldaten das Leben aus dem Körper gefetzt hatte...
"DU!!!" schrie Cain, entsetzt, wütend, ängstlich....
Voldemort sah ihn mit seinem brennenden Blick an. "Wer bist du? Wo kamt ihr her? WER hat euch geschickt???"
"Cain steckte Soul Calibur weg. "Das geht DICH schon dreimal nichts an!" rief er und hob das Schlüsselschwert zur Verteidigung.
"RAAAAARGH!!!!" schrie der Magier und fegte mit seinem Zauberstab durch die Luft, grünes Licht entfuhr diesem, voll geladen mit zerstörerischer Wut!!
"REFLEX!!!" schrie Cain, im letzten Moment und das Schwert erschuf einen transparenten Schutzwall, der den Avada Kedavra ablenkte und den Todesfluch gegen die Wand schleuderte.
"Welche Magie ist das???" brüllte Voldemort fragend und machte weiter! Cains Schutzwall brökelte unter den Attacken des mächtigsten schwarzen Magiers überhaupt.
Die beiden beschossen sich in dem breiten Gefängnisflur mit Flüchen und Elementaren! Trümmer regneten von der Decke, hinter denen sich Cain verschanzte und sich nach Kräften wehrte, als Voldemort die Festung selbst gegen ihn einzusetzen schien! Wahre Fegefeuer fegten über ihn hinweg, die er nut dürftig mit seinem Eisga kontern konnte!
Der Raum war gefüllt mit Flammen und riesigen Eistrümmern, die in dem Flammenmeer zerborsten waren!
Plötzlich fing der gesamte Komplex an, zu beben! Offenbar waren alle durch das Gate gekommen und Caldwell hatte mit der Bombardierung Askabans begonnen! Einzig und allein die Tiefe, in denen sie sich befanden, schützte sie vor der Vernichtung durch die Kanonen!
"Was ist das??" zischte Voldemort und sah beinahe panisch hinauf zu der Decke!
"Sorry, ich muss langsam weg!!" schrie Cain und nutzte den kleinen Moment der Unachtsamkeit gnadenlos aus! Er hob sein Schwert mit beiden Händen und brüllte: "ULTIMA!!"

Eine Lichtkugel schoss aus der Klinge auf Voldemort zu und er wurde in die Düsternis des langen Ganges geschossen....
"Cruosis!!" rief Cain und richtete sein Schwert nun gegen den Boden. Ein roter Laserstrahl schoss hinaus und wie ein Messer durch Butter in den Boden hinein! Er bewegte sein Schwert kreisförmig rechts die Wände hinauf an die Decke!

Caldwell und seine Crew standen auf, um das Spektakel besser erkennen zu können! Die Festung wurde für sie sichtbar! Nicht nur das, aus den Wänden schoss ein dünner, roter Strahl hervor, der an ihr entlangfuhr und die Festung von unten nach oben spaltete!
"Offenbar ist da was nicht ganz glatt gelaufen."

Cain verlor keine Zeit; er lief sofort los, zurück zum Dach, als der Ultimazauber seine Wirkung tat und explodierte, den gesamten abgespaltenen Teil der Festung mit sich reißend!
Gerade als er das Dach erreichte, neigte sich sein Festungsteil bedrohlich zur Seite! Bevor er reagieren konnte, kippte das E-Gate hintenüber und fiel über den Rand hinab ins Meer, das DHD folgte gleich danach!
Bam! Eine weitere Erschütterung fuhr durch die Festung und er rutschte an dem, nun fast senkrecht verlaufenden Boden herunter! "Oooh, neeein!!!" schrie er und lief in recht beeindruckender Geschwindigkeit hinauf, nur um erneut abzurutschen! Seine Beine lösten sich von der Wand, kurz bevor der gigantische Gebäudekomplex in den Fluten aufschlug...



Die Lagebesprechung verlief kurz und knapp. Alle Flüchtlinge waren nun auf anderen Planeten untergebracht und warteten nun die nächsten Ereignisse ab. Nach der Trauerfeier für Major Marcks und sein Team, bei denen allen eine Tapferkeitsmedaille velriehen wurde, gab sich der Rest des Einsatzkommandos im SGC einer erleichterten Besprechung hin. Cain war froh, dass es so vergleichsweise glatt gelaufen war.
Im letzten Moment hatte man ihn aus der, nun ja sichtbaren Festung auf die Daedalus gebeamt, ehe es zu spät war.
Nun saß er in einem Quartier, würde erst in zwei Tagen zum Arc zurückreisen und war gerade dabei, den neuesten amerikanischen Tagespropheten aufzuschlagen, als er den Kaffee, den er gerade trank in hohem Bogen, vor Schreck an die Wand prustete....
Schlagzeile: Massenausbruch aus Askaban
Britannien erklärt Amerika den Krieg.....
Ihm war klar, dass Voldemort überlebt hatte. So eine Kleinigkeit, wie eine einstürzende Festung hielt ihn nicht auf...


Vor seiner Rückreise stöberte er noch etwas im benachbarten Städchen herum. Der Cheyenne-Mountain, in dem das SGC lag, war etwa 5 Kilometer entfernt... Er musste diese Hiobsbotschaft erst einmal verdauen. Er hatte zwei Länder in einen Krieg geführt. Gut, die Todesser hatten angefangen....doch er, Cain hatte darauf bestanden, sie zu provizieren...
Diesmal hatte er echt Mist gebaut....
Bei seinem Schaufensterbummel fiel ihm ein interessantes Objekt auf: Eine Gitarre, schön gearbeitet aus Holz, nicht diese widerwärtigen Elektrodinger.....

Leon verhöhnte Cain, als dieser mit seinem neuen Schatz aus dem Jet stieg. " Du und Gitarre? Du kannst doch gar nicht spielen!"
"Hm...naja, sie sah so schön aus....ich find sie gut..."
"Tze....du hast echt Geld zuviel, wenn du es fü ein Hobby ausgibst, von dem du nichts hast!"^^
".....hast wohl recht, war dumm von mir....."


Sora, Donald und Goofy saßen mit gedrückter Stimmung in der Kantine.
"Was hat er nur?" fragte sich Sora niedergeschlagen.
"Jeder hat doch mal einen schlechten Tag!" schlug Goofy vor, den Cains Verhalten auch irritierte. Der Junge hatte sich ohne ein Wort eingeschlossen....

Cain saß am großen Fenster in seinem Büro, sah hinaus in die klare Berglandschaft des Himalaya und spielte auf seiner neuen Gitarre, eine perfekte Melodie: Hallelujah, von Jeff Buckley....



Ende von Akt 4......[/align]
"Hier ist der Plan: Wir brechen in die Festung ein, legen alles lahm und kommen wieder raus. Kein Ding."Jaaa.....klar und nebenbei retten wir die Wale, Minnie Maus vor Karlo und, ach bevor ich es vergesse, die Welt auch noch!"
Antworten


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