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Das Erbe von Walhalia
#1
Ja, ich war ewig nicht mehr hier, hat viele Gründe und die sind auch immer noch da, aber das hindert mich nicht daran, hier mal meine eigenen Geschichten zu zeigen.


Vielleicht kennt ihr ja so Online-Spiele. RPGs, wo einige Leute, die jeweils eigene Charaktere verkörpern spielen und so eine Geschichte schaffen.
Diese RPGs sind meist nie sonderlich umfangreich, doch eine Freundin hat eines eröffnet, das auf einer grundlegenden und tiefgründigen Geschichte basiert.

Ich bin später dazu gekommen, doch habe dann zum weiteren Verlauf nicht unerheblich viel beigetragen, um nicht zu sagen, ich habe meiner Kreativität freien Lauf gelassen und eine ganze Reihe neuer Ideen eingebaut und an die Grundgeschichte angepasst.
Außerdem habe ich da meine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt, deshalb habe ich mal angefangen, eben diese Geschichte als zusammen hängenden Text auf zuschreiben.

Ich habe kein fertiges Werk, dafür ist das alles zu umfangreich, denn wenn ich alles geschrieben habe, würde das ein umfangreiches Buch ergeben. Und ein solches Buch poste ich nicht öffentlich, sondern verkaufe es. ^^

Aber um mir eure durchaus tiefgründigen Kritiken "anzutun" und einfach um es Leuten zu zeigen, werde ich meine drei Kapitel, die ich bisher geschrieben habe, zeigen.



Des Phönix' Ende

Eine Figur, die ich der Geschichte beigetragen habe, ist der Phönix. Er handelt nicht direkt als Person, sondern ist mehr eine Legende, die vor vielen Jahrtausenden großes Chaos verbreitet hat.
Das nun folgende Kapitel ist ein Grundriss der Geschichte des Phönix von Anfang bis zu seinem Untergang und dem, was er angerichtet hat.

Code:
Es ist nur wenige Jahrhunderte her, dass der Phönix geboren wurde. Damals war er ein ganz normales Kind. Er wuchs auf, wurde ein ehrgeiziger, attraktiver Mann. Die Frauen liebten ihn. Er war klug und auch in der Schule der Magie war er der Beste. Bis zu dem Tag, an dem er selber registriert hat, dass er der Beste ist. Sein Ehrgeiz brachte ihn dazu, zu trainieren. Bald stand seine Einweihung zum vollwertigen Magier an und bis dahin wollte er noch stärker werden.
Doch da kam es, dass er in einer ungünstigen Situation seine magische Gestalt entdeckte. Die sollte den Jungen Magiern normalerweise erst nach der Einweihung gezeigt werden, doch er entdeckte sie viel zu früh und dazu noch, als eine Gruppe Jungen ihn fertig machten. Instinktiv hat er sich verwandelt, in das, was ihn heute ausmacht. Er wurde zu dem Phönix, das Wesen, das den mächtigsten Feuer-Magier kennzeichnet. Es hat nur Sekunden gedauert, da war die Gruppe, die ihm vorher hoffnungslos überlegen war, grausam abgeschlachtet. Zuerst war er geschockt, was er da getan hat. Er hatte seine Mitschüler getötet und dann auch noch auf so eine grausame Art und Weise. Doch auch hier trat wieder der Ehrgeiz zu Tage und er begriff, was er alles erreichen wollte. Er trainierte, forschte und erkundete seine Fähigkeiten, doch er behielt alles geheim. Nie wurde aufgeklärt, wer die Jungen getötet hat und der junge Phönix wurde als vollwertiger Magier nun in die Akademie aufgenommen, danach ging er zum Militär.
Er trainierte, trainierte und entdeckte nebenbei alle geheimen Fähigkeiten, die ihm geschenkt wurden. An seiner Seite war die ganze Zeit das Mädchen Selena. Sie liebte ihn und er liebte sie. Sie war unglaublich talentiert, gesegnet mit einer Gabe, die nur einem ganz bestimmten Familien-Zweig gegeben war. Sie trainierte mit dem Phönix und entdeckte durch seine Hilfe auch ihre wahren Kräfte. Sie hätte nie erwartet, zu was er noch werden sollte.
Zusammen gingen sie durch Dick und Dünn, überstanden Höhen und Tiefen, kämpften in den kleinen Kriegen, die das Land über Jahrhunderte immer mehr zerrissen und sie gingen beide darin auf, denn sie waren mächtig. Niemand konnte sie bezwingen, bis auf den langjährigen Freund, an der eigenen Seite. Beide waren sich ebenbürtig. Sie kämpften oft, um heraus zu finden, wer stärker sei, doch alle Kämpfe gingen schließlich darin unter, dass sie beide erschöpft nebeneinander lagen und lachten. Noch war Walhalia heil, niemand hätte ahnen können, was aus dem so unglaublich talentierten jungen Mann, dem Stolz der Armee und zukünftigen Heerführer, werden sollte. Niemand, bis er seine letzte und bahnbrechendste Entdeckung machte.
Er fand heraus, woraus Walhalia im Kern bestand. Er lernte, dass der Kern, das Magma, ja alles, das meilenweit unter der Erde lag, eine so unglaubliche Energie barg und er fand noch etwas heraus. Er fand heraus, dass er diese Energie kontrollieren konnte. Wie gefangen von seiner Entdeckung experimentierte er weiter. Durch seine Arbeit entfernte er sich von Selena, bis sie ihn schlussendlich verließ. Sie verschwand darauf spurlos, war jedoch nie ganz weg. Sie war die erste, die eine dunkle Ahnung von der Zukunft hatte und beobachtete ihren ehemaligen Freund lange. Sie konnte es nicht übers Herz bringen, ihn zu stellen, denn das würde auf einen Kampf hinaus laufen. Ein Kampf, der nichts mehr mit Freundschaft und Training zu tun hatte. Beide müssten um Leben und Tod kämpfen. Einer würde leben, der andere müsste sterben.
Sie wartete zu lange. Der Phönix experimentierte nun an seinem eigenen Wesen und erschuf dabei sich neu. Er schuf ein Wesen, das beinahe so mächtig ist, wie der Phönix, der ihn ihm wohnte. Eine weitere, dritte Gestalt, die seine Macht vollendete und seine Schwächen beseitigte. Die Erscheinung war riesig und grauenhaft. Als Selena das sah, griff sie ein. Sie versuchte ihn dazu zu zwingen, damit aufzuhören. Er könnte den König bitten, ihn wieder normal zu machen. Sie würde wieder zu ihn zurückkehren, alles wäre wie früher. Doch er hatte sich verändert. Der Ehrgeiz wurde zu einem Machthunger, der nicht gestillt werden konnte. Selena wusste, dass das kommen würde und sie stellte sich dem Kampf, doch sie hatte nicht erwartet, welche Kräfte er erlangt hätte. Ihr ehemals fester Freund, ebenbürtiger Kampf-Gefährte, machte sie fertig. Er erprobte alle seine Entdeckungen an ihr mit einer brutalen Grausamkeit, wie sie nirgendwo ein Beispiel finden würde.
Der Kampf war nicht lange. Er nutze seine ganzen neuen Fähigkeiten gegen sie, ohne darauf zu achten, was er anrichtete. Er zerstörte einfach alles und ganz nebenbei auch Selenas Glauben an einen guten Kern in ihm. Sie gab ihn vollends auf und floh. Sie entkam nur knapp mit ihrem Leben und ging zum König. Er musste etwas tun und das tat er. Er schickte seine kampferprobte Elite-Einheit, die stärksten Kämpfer und Magier, die sein Heer zu bieten hatte, alle schickte er um den Phönix zu fangen oder zu töten. Das Resultat war verheerend. Der Phönix schlachtete sie gnadenlos ab, rücksichtslos, grausam. Er war nahezu auf dem Höhepunkt seiner Macht, dass der König sich entschied, selber gegen ihn zu kämpfen. Doch genau zu diesem Zeitpunkt brach der Krieg aus. Zuerst dachten alle, dass es wieder nur einer der kleinen Kriege war, die es doch so oft gab. Doch dieser war anders. Der Feind war koordiniert. Er hatte einen Plan und es war offensichtlich, dass jeder einzelne Mann für diesen Plan sterben würde. Dazu kam eine erstaunlich gute Ausbildung, die nur eins bedeuten konnte: Der Phönix, der die meisten Geheimnisse des Landes kannte, hatte eine Armee aufgebaut und ihnen beigebracht, wie sie das königliche Heer besiegen können.
Der Krieg dauerte lange. Der König und auch der Phönix hielten sich gegenseitig auf Distanz. Die Schlachten folgten, eine auf die Andere, es war kein Ende in Sicht, bis der Phönix ein seltenes Element fand. Es war bisher Bestandteil in einem legendären Stahl, der wertvollste und wiederstandsfähigste Stoff, der existiert. Niemand wusste, wie man ihn erschaffen oder wo man ihn finden konnte, nicht einmal der Phönix, doch er fand einen Stoff, der Bestandteil dieser Metall-Legierung ist. Er schuf daraus einen Panzer und ein Waffensystem, das nahezu unzerstörbar war und schickte seine Männer so ausgerüstet in den Kampf. Das Blatt wendete sich. Das rote Heer griff nun offensiv die großen Hauptstädte des Reiches an und verbreitete Angst und Schrecken, als sie alle nacheinander eingenommen wurde.
An dem letzten Tag, der Tag, der in die Geschichte eingehen sollte, wurde die Hauptstatt belagert. Die Königsfamilie, so stark, wie noch nie, kämpfte unten in den Reihen der Soldaten. Akuma, als Jüngster Sohn war schon immer ein Energie-Bolzen gewesen. Er stürzte sich immer mit seinem einzigartigen Schwert in den Kampf und erkämpfte sich dabei den Ruf des legendären Schwertkämpfers. Dieser Titel sollte immer für Angst und Schrecken unter den feindlichen Reihen sorgen, doch an diesem Tag war dem nicht so.
Die Stadt wurde überrannt, es war keine Hoffnung in Sicht, da fasste der König einen Entschluss. Er setzte sein Leben aufs Spiel um die Stadt zu halten. Er wirkte einen Zauber, den vorher noch niemand gesehen hatte. Ein Zauber, der keine Grenzen kannte und der so stark war, dass er das gesamte feindliche Heer auslöschte. Die Soldaten des Phönix‘ waren durch ihren Panzer nicht nur gegen Schläge geschützt, sondern auch gegen Magie, doch dieser eine Zauber war so mächtig, dass selbst der Schutz des Phönix darunter brach, wie ein Zweig.
Die Stadt war gerettet, doch zu einem Preis. Der König war am Ende seine Kraft. Er lebte, doch er war schwach und dieser Moment der Schwäche erlaubte es dem Phönix, ihn zu töten. Er kam, kämpfte gegen den König und tötete schlussendlich den einzigen Mann, der mächtig genug war, um dieses Grauen zu beenden. Des ganzen überdrüssig geworden, löschte der Phönix gleich darauf auch noch das ganze Reich aus, als hätte es nie existiert. Nun war er das mächtigste lebendige Wesen und er nutze seine Macht gnadenlos aus.
Seine Tyrannei weilte so lange, bis Selena wieder kam. Sie hatte einen Weg gefunden, wie der Phönix besiegt werden konnte, oder besser: Sie hatte einen Mann gefunden, der ihm die Stirn bieten konnte. Er war ein junger, blonder Mann, der seine Eltern an der Phönix verloren und seit dem unermüdlich trainiert hat, dass er ihn eines Tages bekämpfen könne. In dieser Zeit hat er seine verborgene Fähigkeit zur Perfektion gebracht und wurde so mächtig, dass er nun die letzte Hoffnung war.
Selena brachte ihn zu dem Phönix und ein Kampf entbrannte, wie ihn Walhalia nie gesehen hat. Es stellte sich heraus, dass der Phönix schnell lernte, wie er mit dieser unerwarteten Macht umgehen sollte, sodass er ihn schlussendlich doch besiegte. Doch in diesem Moment nickten sich Selena und der Mann zu. Dieses Nicken galt einem Gruß, einem Danke und einem Auf Wiedersehen, denn ihr Plan würde beiden das Leben kosten, doch auf diese Weise konnten sie siegen.
Der Mann, der die Fähigkeit hatte, Materie in reine Magie umzuwandeln und diese zu kontrollieren, sorgte für die nötige magische Kraft, die Selena mit ihrer Fähigkeit nun zu einem gewaltigen, lebendigen Monster formte und so den Phönix einfing. Sie konnte ihn nicht lange halten, daher hat der Mann etwas getan. Er hat einen Zauber gewirkt, den er mit der Hilfe von seiner und Selenas Kraft, sowie der Hilfe des jungen Prinzen Akuma erschaffen hat. Dieser Zauber würde die beiden das Leben kosten, denn es würde ihre ganze Kraft aufzehren, wenn sie ihre besonderen Fähigkeiten aus ihren Körpern entfernten und vereinten. Beide verschwanden in einem Chaos. Zurück bliebt ein flimmern in der Luft, das den Phönix fasste. Er konnte sich nicht wehren, er wurde aufgelöst und gleichzeitig wurde seine Seele entfernt und als materialisiertes Etwas mit aufgelöst. Auf diese Weise wurde der Phönix zu einem körperlosen Etwas, selbst die Seele, die sonst entweichen kann, wurde mit gefangen. Sie sperrten es in einen Körper. Ein Baby, das von da an gezeichnet sein würde, doch es kann lernen, diese Last zu tragen.
Der Phönix wurde in den Bruder des Magiers an Selenas Seite gesperrt. Das kleine Baby wurde von da an als Waisenkind leben und eine schwere Last tragen müssen. Es würde diese Last von Generation zu Generation weiter geben müssen um so den Phönix für Immer unter Verschluss zu halten.
Das Kind wuchs auf, es gründete eine Familie und lernte mit der Last zu leben. Die Familie wurde größer, er hatte Enkelkinder, die wieder Kinder hatten, bis sich das Blut der Familie mit dem des ganzen Volkes von Walhalia vermischte.
Der größte und tödlichste Krieg aller Zeiten war beendet.



Akumas Geschichte

Der nun folgende Teil der Geschichte zeigt die Vergangenheit des jungen Prinzen Akuma.

Dazu muss ich aber noch etwas sagen und zwar ist Walhalia eine Art Parallel-Welt der Erde. Auf dieser Welt sind die magischen Künste angeboren. Außerdem gibt es verschiedene "Arten" von intelligenten Wesen. Sie alle sind Menschen-Ähnlich, doch alle haben ihre ganz eigenen Besonderheiten. Da uns schlicht kein besseres Wort einfiel, haben wir "Rasse" genommen. Ist nicht rassistisch gemeint, denn in der Geschichte gibt es tatsächlich verschiedene Rassen, die teilweise tief im Innern verschieden sind.

Die drei ersten Kapitel drehen sich alle um die Rasse der RaUn, die älteste und mächtigste Rasse, der es zu verdanken ist, dass alle Völker auf Walhalia die Magie beherrschen.
Der König des Reiches ist ein gütiger König und das Volk liebt ihn, auch ist der der mächtigste Mann, ohne Ausnahme.
Zum Prinzip der Magie: Die Magie ist, wie man so oft liest, die Kraft des Geistes. Ich habe daraus gemacht, dass diese Magie und auch die Kraft von jedem an die Seele gebunden ist und diese Seele tatsächlich nach dem Tod weiter lebt. Allerdings ist es von Rasse zu Rasse unterschiedlich was passiert. Doch die Info wird noch wichtig, in der Geschichte. ^^

Code:
Akuma wachte auf der kleinen Pritsche in seiner Berghütte auf. Die Pause war zu ende, seine Pflicht rief nach ihm. Er stand seufzend auf, zog sich seine leichte Rüstung an und zögerte, als er nach seinem Schwert greifen wollte. Doch dann band er es sich an den Gürtel. Nach kurzem Überlegen legte er sich auch seinen Umhang und seine Maske an, die bei so Vielen pure Angst bedeutete. Er ging nach draußen vor die kleine Hütte und ihm präsentierte sich, nicht wie gewohnt, eine große Stadt mit florierendem Handel und regem Treiben. Er sah nur dunkle Rauchschwaden, die sich über den Trümmern der ehemals so prächtigen Stadt zu riesigen Wolkenbergen auftürmten. Vor ihm tobte ein Krieg, wie ihn vorher noch keine Rasse erleben musste. Die Ra’Un kämpften um die Vorherrschaft. Sein Volk war schon immer Machtgierig, aber dass es dafür ganze Städte zerstören würde, hätte er nicht gedacht. Mit einer kurzen Bewegung mit der Hand öffnete er einen magischen Tunnel, der ihn direkt ins Zentrum der Stadt bringen sollte. Viele hielten ihn dafür verrückt, weil er sich immer direkt in die gefährlichste Zone begab, aber schließlich war er der legendäre Schwertkämpfer.
Als er aus dem Tunnel trat, schwoll auch gleich die Lautstärke und das Geschrei an. Überall um ihn herum starben sie, wie Tiere auf der Schlachtbank. Ein furchterregendes Wesen stürmte auf ihn zu. Groß, kräftig, Andere währen geflohen. Blitzschnell zog Akuma sein Schwert, setzte einen Streich direkt auf die Brust und das groteske Wesen viel röchelnd zu Boden. Er sah sich um und erblickte einen Berg Leichen, den das Monster zurück gelassen hatte.
„Unsere Soldaten waren auch einmal besser. Kein Wunder, dass die Stadt so leicht eingenommen wurde.“
Dann schaute er hoch zum Schloss, von dem aus sein Vater regierte. Auf der höchsten Turmspitze stand ein Mann mit wehendem Umhang, ausgebreiteten Armen und rief in die Nacht.
„Vater …“
Der Himmel verdunkelte sich noch stärker, bis selbst Akuma fast nichts mehr sehen konnte. Ein Sturm zog auf, doch es war kein normaler Sturm. Blitze erleuchteten den Himmel, als sie zu Boden schossen und kleine glitzernde Kugeln zurück ließen.
„Dass du immer übertreiben musst…“
Die kleinen Kugeln wuchsen und wurden zu großen, breit gebauten Wesen, deren ganzer Körper eine reine Materialisierung der Energie war. Die Wesen griffen, sobald sie ihre volle Größe erreicht hatten, alle Feinde im Umkreis an und töteten sie ohne Mühen, selbst die stärksten unter ihnen mussten schnell sterben. Durch diesen Zauber des Königs hatte sich das Blatt gewendet. Die Angreifer wurden zurück gedrängt, sie hatten keine Chance, als ein helles, rotes Leuchten am Horizont erschien. Akuma hielt inne und starrte, vor Angst erstarrt, zu dem Wesen, das dort in die Luft stieg.
Der riesige Phönix flog über die Stadt und ein gewaltiger Feuersturm breitete sich unter ihm aus, als er landete. Am Boden wurde er zu einem Mann, groß gewachsen und mit muskulösem Körperbau, doch grotesk entstelltem Gesicht. Er hatte keine normale Haut mehr, sein ganzer Körper war mit schwarzem Schorf überzogen. Er sah aus, wie der leibhaftige Teufel in Menschen-Gestalt.
Der Mann ging auf den König zu und vernichtete jedes der großen, silbernen Wesen, die zuerst die Hoffnung auf den Sieg brachten, mit einem lauten Knall und einem Lichtstrahl, der die glitzernden Körper zerfetzte.
Akuma fürchtete um seinen Vater und rannte auf das Schloss zu, dass ihm die Beine schmerzten. Er kam nach dem Phönix an, er war bereits bei seinem Vater. Beide lieferten sich einen hitzigen Kampf, als Akuma mit seinem Schwert versuchte, den Phönix zurück zu drängen. Doch der schlug die Klinge, die sonst keiner besiegen konnte, mit der bloßen Hand zur Seite. Dann sprach er mit sehr tiefer und rauchiger Stimme.
„Die Königs-Familie, die stärksten Magier, die je als Ra’Un aufwachsen durften. Aber auch ihr habt Grenzen, denn ihr wisst einfach nicht, welche Macht sich in der puren Grausamkeit birgt. Wut ist der Schlüssel, Wut und Hass. Ich hasse das Leben und das werde ich hier und jetzt auslöschen!“
Der brennende Mann legte eine Hand flach auf den Boden. Ein heller Strahl schlug ein Loch in das dicke Gestein, aus dem das Schloss erbaut wurde. Der helle Strahl bildete eine Verbindung zum Kern des Planeten und lieferte eine Energie-Quelle, wie sie es sonst nur seltan gab.
Akuma versuchte einen Schutzzauber zu wirken, den sein Vater war nach dem Kampf zu schwach, um selber einen zu wirken. Doch bevor er den König an seiner Seite schützen konnte, zerfetzte eine gewaltige Explosion das Schloss, die Stadt und vernichtete alles Leben, das im Umkreis vieler tausend Meilen existierte. Gebäude, Bäume, Felsen, ja sogar der Berg, an dem Akuma seine Hütte gebaut hatte, alles wurde völlig zerstört.
Akumas Schutzzauber brach unter der gewaltigen Last und er selber wäre fast gestorben. Doch warum war er nicht genauso tot, wie jedes Wesen in der Stadt? Akumas Vater lag am Boden, leblos, doch er wurde nicht von der Explosion getötet. Er hatte die letzte Kraft, die ihn am Leben hielt, gegeben, um die geballte Kraft des gefährlichsten Mannes aller Zeiten abzuhalten und um das Leben seines Sohnes zu retten.
So starb der mächtigste König, der Mann, der die zersprengten Ra’Un in einem Reich vereint hatte, der sie zu einem Volk aufbaute, das noch Jahrtausende später als das reichste und am weitesten entwickelte Volk in Erinnerung bleiben sollte, das je auf Walhalia gelebt hat und der die verborgenen Zweige der Magie entdeckt und den verschiedenen Völkern von Walhalie bei brachte.
Akuma wachte auf, schwer atmend und immer noch panisch sah er sich um, doch konnte niemanden sehen. Tatsächlich sah er gar nichts, nur eine rauchende Wüste, die die Explosion des Phönix‘ zurück gelassen hatte. Vor Schmerz zitternd richtete er sich langsam auf. Es müssten Tage vergangen sein, seit der Krieg die Hauptstadt verwüstet hat. Als er wieder etwas zu Verstand kam, stutzte er. Eine Stimme sprach in seinem Kopf, es war die Stimme seines Vaters.
„Mein Sohn. Suche deinen Bruder. Als Älterer wird er mein Nachfolger sein. Beschütze ihn mit deinem Leben und hilf ihm, diesen grausamen Krieg zu beenden. Ich bin alt. Zu alt um gegen Gegner, wie dem Phönix zu kämpfen. Deshalb habe ich um jeden Preis dein Leben gerettet. Du besitzt ein großes Talent. Du musst in mein geheimes Zimmer, tief unter der Erde gehen und die Truhe öffnen. Du wirst wissen, wie du sie öffnen kannst. In ihr liegen einige Schriftrollen, die Zauberformeln beinhalten. Diese Zauberformeln sind der Schlüssel gegen Wesen, die zu stark sind, für diese Welt. Sie beinhalten den Kern der Magie, sie bewirken Zauber, die alles bisher Dagewesene überschreiten. Bitte lerne die verborgenen Windungen dieser magischen Sprache und beende damit die Angst, die der Phönix verbreitet. Doch, bevor ich nun gehe, gebe ich dir noch eines mit: Jeder Tote wird von dem Kaiser der Toten aus der lebendigen Welt geleitet. Dieser Kaiser ist stark, wenn du Hilfe brauchst und alles verloren scheint, suche ihn auf, doch achte darauf, dass er deinen Geist prüfen wird. Beuge dich seinem Willen und Er wird die helfen. Ich werde nun zu ihm gehen. Vertraue ihm, du wirst früher mit ihm Bekanntschaft machen, als du glaubst.“
Die Stimme erlosch und aus seinem Körper löste sich ein kleiner heller Punkt, der ihm seltsam vertraut vorkam. Er spürte in diesem kleinen Punkt die hoch aufragende Seele seines Vaters, wie sie nun langsam dunkler wurde und sich schließlich ganz auflöste.
„Vater…“
Akuma stand auf und begann mit der Suche nach Überlebenden. Diese Suche sollte ihm viel Leid zeigen bis er Überlebende findet.
Doch schlussendlich stellte sich heraus, dass es eine Kraft gab, die die Größen des alten Reiches beschützte, als der Phönix alles vernichten wollte. Eine Kraft, die ihn erschrecken lies. Sie zwang ihn so mühelos in die Knie, wie als würde er eine Ameise zertreten und dann schallte eine Stimme über das Schlachtfeld:
„Ich bin der Kaiser der Toten!“
Die Kraft dieser Stimme schmerzte in seinem Kopf, doch er hörte aufmerksam zu.
„Ich habe euren Krieg beobachtet. Ich werde euch nicht helfen, ihn zu gewinnen und ich werde euch nicht helfen, den Phönix zu bezwingen, doch ich werde dir, Akuma, den Weg weisen. Komm zu mir, besuche mich am Ende der Welt, das nicht existiert und doch betreten werden kann, das nicht gefunden werden will und doch zu entdecken ist. Löse das Rätsel, das sich hinter der Magie und dem Tot verbirgt und du wirst mich finden. Komm zu mir. Ich werde dich prüfen!“
Der geballte Druck auf seinen Körper und seine Seele verschwand, als der Geist dieses Wesens, das seit dem Anbeginn der Zeit lebt und seit dem alle Existenz im Gleichgewicht hält, verschwand.
Stille legte sich über das Land, kein Geräusch. Jedes Wesen, das überlebt hatte, wusste, wer gesprochen hatte. Sie erschauderten unter der Kraft, die dieses Wesen besaß und der Angst, die der Tot brachte.
„Der Kaiser der Toten.... Ist das nicht dieser Kerl, der die Seelen der Toten beschützt? Der den niemand besiegen kann? Es heißt, jeder, der ihn besucht, wird sofort sterben, wenn er seine Prüfung nicht bestehen kann. Weißt du, was das bedeutet, Akuma?“
„Echt geil, du wurdest ins Toten-Reich eingeladen. Akuma, darf ich mit kommen?“
„He, Wolfskopf, dich wird er doch nicht einmal prüfen, weil du so hässlich bist, mit deinem Haar-Gesicht.“
Die wenigen Überlebenden redeten alle durcheinander, diskutierten über das soeben Geschehene, bis Akuma langsam aufstand. Sie alle verstummten, als sie sahen, wie er seine Maske und seinen Umhang zu Boden warf und ging. Leise sagte er noch:
„Der legendäre Schwertkämpfer ist tot. Er ist im Krieg gefallen und ich bin nur ein weiterer Nachfahre der Königs-Familie. Erzählt das allen, niemand darf von meiner wahren Herkunft wissen.“
Sie sahen ihm nach, murmelten zustimmend, ratlos, was sie nun tun sollten. Akuma wusste, dass sie nichts verraten würden und ging ziellos auf seine Suche ohne ein Ziel.



Die Reise ins Reich der Toten

Im letzten Kapitel hieß es ja, dass Akuma den Kaiser der Toten besuchen soll. Der nun folgende Text beschreibt genau das und legt auch den Grundstein, dass die eigentlich alaufende Geschichte überhaupt funktionieren kann.
Wenn das hier nicht passiert wäre, würde alles weitere nie möglich werden, zumindest nicht so, wie es nun ist.

Code:
Der Krieg war vorbei und mit ihm das friedliche Leben der Ra’Un. Es hatte keiner der Parteien gewonnen, sie haben sich gegenseitig ausgelöscht. Nun streiften die überlebenden Ra’Un alleine durch die Wälder und kämpfen um ihr Leben. Mit der Zeit gingen sie daran kaputt. Kein Wesen kann eine so lange Zeit alleine umher streifen, ohne mit der Zeit verrückt zu werden.
Akuma war wieder einmal auf einem seiner Streifzüge, als ihn ein alter Mann ansprang. Zuerst sah es aus, der Mann wolle ihn angreifen, doch dann streckte er die Hand aus und brach zusammen. In der verkrampfen Faust steckte ein Papier mit einer Notiz darauf, doch was war daran so wichtig?
Es waren mindestens 50, als sie über ihn herein brachen. Die üblichen Banditen, doch diesmal schienen sie von einer Gier getrieben, wie Akuma es noch nicht gesehen hatte. Sie griffen an. Akuma duckte sich und drehte sich blitzschnell im Kreis, einen Arm  ausgestreckt. Von dem Arm ging ein knisternder Faden aus, der durch die schnelle Drehung um ihn schwang. Dieser dünne Faden schnitt alle Feinde auf Bauch-Höhe in zwei Hälften, als wären sie aus Butter.
Er richtete sich wieder auf und betrachtete das kleine Stück Pergament nun genauer, denn aus irgendeinem Grund musste es diesen Räubern sehr  wichtig gewesen sein.
„Die Magie formt die Welt und alles Leben, während alles Leben auf der Welt die Magie formt.“
Darunter standen einige Runen. Er fuhr mit dem Finger darüber. Ein kleiner leuchtender Punkt erschien über den Stück Pergament und da  fiel es Akuma ein. Dieser Punkt, er kannte ihn. Die Seele seines Vaters sah genauso aus.
„Die Seele …“
Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen.  Er murmelt leise vor sich hin:
„Die Magie ist die Kraft der Seelen. Die Seelen  formen die Welt und alles Leben, während alles Leben die Seelen formt. Natürlich!“
Er entzifferte die Runen und sprach sie laut vor sich hin. Alles um ihn verschwand und ein ungeheurer Druck legte sich auf seinen Kopf. Er schrie vor Schmerz, drückte seine Hände an die Stirn und hoffte, dass es bald enden möge, dann wurde sein Körper auf einmal ganz schlaff. Er lag da, ohne sich bewegen zu können. Die Kopfschmerzen ließen nach und auf einmal sah er aus zwei Blickrichtungen. Zum einen sah er, wie gewohnt, doch auf der anderen Seiten sah er sich selbst. Da begriff er, dass sich seine Seele aus seinem Körper gelöst hatte und bekam Angst, dass schon alles vorbei sein sollte. Er wartete darauf, dass alles endete, doch es geschah nichts. Mühsam stand er auf. Es fühlte sich seltsam an. Wie als würden seine Gliedmaßen von Fäden gezogen werden, doch das seltsamste war das Gefühl, dass er sowohl die Puppe, als auch der Puppen-Spieler war. Er sah sich um. Alles war verschwommen, aber noch etwas war anders. Er konnte zwar die reale Welt erkennen, doch sie war blass und direkt vor ihm türmte sich ein helles Leuchten auf. Das helle Licht, wie es die Menschen immer beschreiben.
Er ging darauf zu, unschlüssig, was er tat, doch er fühlte sich sicher dabei. Er ging in das Licht und sah zurück. Nichts. Oben, Unten, Rechts, Links, nirgendwo war etwas zu sehen. Einfach nur weiß. Dann  sah er etwas. Kleine glitzernde Punkte. An ihm zogen Seelen vorbei. Alte, junge Seelen. Menschen, Ra’Un oder auch Spirits. Sie alle hatten keine Körper, doch als er an sich hinab sah, erblickte er seinen muskulösen Körper, jedoch nackt. Die Seelen um ihn strömten Neugierde aus, eine sprach sogar zu ihm, doch er konnte nur wenig verstehen.
„[…] Lebendiger […] hier […] kommt, […]“
Akuma rief der einsamen Seele nach.
„He, was meinst du? Was meinst du mit „Lebendiger“? Ich bin doch tot, wie ihr, oder nicht?“
Dann verstand er. Er war nicht tot, er befand sich irgendwie zwischen Leben und Tot, seine Seele hatte sich aus seinem Körper gelöst, konnte jedoch nicht ganz weg. Als er das verstand, verschwanden die Seelen. Es war wieder alles weiß.
„Du hast es her geschafft.“
Diesmal kam die gewaltige Stimme aus der Richtung, in die er blickte. Das konturlose Weiß verdunkelte sich. Langsam bildeten sich grobe Umrisse, doch es war kein ihm bekanntes Wesen. Es kam näher, bis schwarze Gliedmaßen zu erkennen waren, die aussahen, als würden sie hinter einer milchig-trüben-Fensterscheibe stehen. Plötzlich schritt das Wesen auf ihn zu und griff ihn an. Akuma versuchte sich mit dem stärksten Schutzzauber zu schützen, den er wirken konnte, doch seine Bemühungen brachen unter dem Angriff, wie dünne Zweige.
Akuma lag am Boden, sein Schädel brummte, doch er stand auf. Er war unverletzt und das Wesen stand immer noch bedrohlich vor ihm.
„Nun, Akuma, der du in das Reich der Toten eingedrungen bist, trage deine Gründe vor.“
Was sollte er nun antworten? Er wusste nicht wo er war, wer das vor ihm war, ja er wusste nicht einmal, wer er selber war. War er nun Mensch und lebendig, oder tot?
„Naja, ich sollte her kommen…“
Unbeirrt  antwortete das Wesen:
„Der Befehl sollte keinen Mann antreiben. Der Mann sollte seinem  Ziel folgen. Warum bist du her gekommen?“
Ihm war unwohl. Wenn die Erzählungen stimmten, würde er nicht mehr zurückkehren.
„Nun ja, ich glaube, weil ich deine Hilfe brauche.“
Das Wesen antwortete genauso teilnahmslos, wie vorher:
„Hilfe wobei?“
„Ich muss den Phönix töten und schaffe es nicht alleine.“
„Warum willst du ihn töten?“
„Er hat meinen Vater getötet und eine ganze Stadt ausgelöscht.
„Diese Gründe reichen nicht aus.“
Das Wesen schritt auf ihn zu. Akuma hatte Angst, Angst um sein Leben, Angst um seinen Bruder, Angst um das, was ihm sein Vater aufgetragen hatte. Warte, was hatte er gesagt?
„Der Phönix ist zu stark für diese Welt. Niemand kann ihn besiegen. Damit ist er das mächtigste Wesen und kann über alles bestimmen. Das sollte nicht sein.“
Das Wesen blieb stehen.
„Weshalb bist du noch her gekommen?“
Akuma war verdutzt. Warum er noch her gekommen sei? Er wusste es nicht. Doch da viel ihm ein, was er angefangen hatte.
„Ich brauche eine Energie-Quelle. Die Energie-Quelle, die die toten Seelen bieten. Ich möchte etwas erschaffen, eine Verbindung zwischen den Ebenen, die auf dieser Welt existieren. Eine Verbindung zwischen Walhalia und der Erde, doch ich brauche eine dauerhafte Energie-Quelle, die diese Verbindung aufrechterhält.“
Das Wesen wurde laut.
„Diese Energie-Quelle, die du verlangst, sie ist die größte Quelle, die existiert. Sie ist unerschöpflich, sie verbindet Anfang und Ende des Lebens. Warum willst du eine Verbindung schaffen?“
Akuma überlegte…
„Naja, beide Welten leben schließlich auf demselben Planeten, von beiden Welten gelangen die Toten hier her und wenn auf der einen Welt etwas schlimmes passiert, kann das auch Auswirkungen auf die andere Welt haben. Ich finde, die Bewohner beider Welten sollten die Chance haben, darüber zu bestimmen, was mit ihrem Planeten passiert.“
Das Wesen wurde wieder etwas leiser.
„Diese Energie birgt eine große Verantwortung. Ich werde eine Verbindung schaffen, die du mit deinem Vorhaben verbinden kannst, doch denke daran: Sollte das Vorhaben schief gehen und diese Verbindung gerät außer Kontrolle, könnte das das Ende beider Welten bedeuten.
Gehe nun. Du wirst niemanden erzählen können, wie du hier her gelangt bist und das Pergament, das dir geholfen hat, wird auch nicht mehr existieren. Gehe nun, erfülle dein Vorhaben. Du wirst wissen, wie du diese Energie bekommen kannst.
Doch eine Aufgabe gebe ich dir: Die Menschen sind nicht bereit für die Magie. Beschütze sie, wenn sie von Gegnern, die der Magie kundig sind, bedroht werden. Und wenn sie so weit sind, dann lehre ihnen die Magie, wie es dein Volk auf Walhalia getan hat. Verankere die Magie in ihren Seelen, wie sie auf Walhalia verankert wurde.“
Das Wesen verschwand und Akuma stand alleine da.
„Das werde ich tun.“
Er sah sich um, unschlüssig, was jetzt kommt, da durchdrang ihn ein seltsames Gefühl. Ein Gefühl der Schwere, als alles um ihn herum wieder klar wurde. Er lag ihm Wald und öffnete die Augen. Sein Kopf tat weh, aber er fühlte sich gut.
Pessimisten sind realistisch.
Optimisten sind glücklich.

Programmieren ist einfach, jeder kann es lernen.
Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
Antworten
#2
Hallo,
wie land schreibst du schon an dem "Buch"/programmiert deine Freundin an dem RPG?

Antworten
#3
Naja, ich schreibe nicht aktiv daran, sondern immer ein Kapitel, wenn ich mal Lust hab ^^


Und das RPG ist nicht programmiert, wir "missbrauchen" dafür eine Website, auf der wir dann immer fleißig Nachrichten schreiben und entsprechend antworten.
Hab grad durch Wikipedia gesehen, dass es auch eine Programmiersprache namens RPG gibt ^^
Das ist aber nicht, was ich meine, sondern das: http://de.wikipedia.org/wiki/Pen-%26-Paper-Rollenspiel

Wie lange das nun schon geht?
Ein 3/4 Jahr? Zumindest bin ich vor so langer Zeit dazu gekommen.

Die Geschichte an sich ist extrem umfangreich, deshalb kann es vielleicht sogar sein, dass mehrere Bände daraus werden.^^

Wir haben auch schon Pläne, wie es nach dem aktuellen Ziel (also der Höhepunkt, auf den die ganze Geschichte zuläuft) weiter geht. Ich kann ja mal einen groben Grundriss schreiben, so zum Verständnis^^
Pessimisten sind realistisch.
Optimisten sind glücklich.

Programmieren ist einfach, jeder kann es lernen.
Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
Antworten
#4
Hier mal ein ganz grober Grundriss der eigentlichen Geschichte:

Code:
Alles beginnt mit einem Krieg, in dem der König eines kleinen Reiches in Walhalia stirbt.
Er wurde dort von seinem eigenen Sohn Cesar getötet, der nun behauptet, er wäre nur verschollen.
Cesar, als Ältester, übernimmt also seinen Platz und nutzt das auch voll aus. Er führt einen Krieg gegen alle Spirits (eine der Rassen auf Walhalia. Alle haben eine zweite Tier-Gestalt, die sie jeder Zeit annehmen können und sie haben eine magische Fähigkeit, wie z.B. die Kontrolle von Feuer. Außerdem werden sie in einem anderen Körper wieder geboren)
Das kennen wir ja aus dem zweiten Weltkrieg. Hilter hat damals einen Feind, die Juden, geschaffen und sie bekämpft. Auf diese Weise hat er zuerst sein Wohlwollen unter dem Volk bekommen und Cesar macht das nicht anders. Allerdings nutzt er die toten Spirits noch anders:
Er fängt ihre Seelen mit Hilfe eines mächtigen Zepters ein und bindet sie an sich, sodass er deren Kräfte übernimmt. Im Laufe des Krieges gegen die Spirit hat er also eine nahezu unbegrenzte Sammlung von Seelen und damit auch Kräfte, die ihn praktisch unbesiegbar machen.

Das geht soweit, bis seine kleine Schwester, Kittie, die als einzige von dem wahren Tod des Königs wusste, davon erfährt, dass ihr Bruder sie töten will. Sie stiehlt das Zepter und kann damit entkommen. Ihr hilft dabei der kleine Junge Hotsuma (einer von meinen Charakteren) der zum Schluss der Flucht ihr leben rettet, indem er sich den mächtigsten von Cesars Leuten stellt. Ein kleiner Junge, gegen die stärksten Magier des Landes. Er hatte keine Chance und hat verloren. Bewusstlos wurde den armen Leuten von Cesar klar, dass er der Nachfahre des Jungen ist, der damals den Phönix in sich aufnahm. Der Phönix im Körper von Hotsuma weiß, dass er sterben muss, wenn seine "Hülle" stirbt, kann durch seine Bewusstlosigkeit ausbrechen. Da er immer noch an den Körper gebunden ist, besiegt er die Leute von Cesar und bringt Hotsuma weg.

Das ist die Geschichte, die die Erfinderin sich davor ausgedacht hat. Meine drei Kapitel liegen noch weit davor und bilden einige Grundlagen, die später den Verlauf ermöglichen.
Die eigentliche Geschichte beginnt danach.

Die Kittie (ca. 20 Jahre alt) ist durch eines der Portale geflohen, das Akuma erschaffen hat. Auf der Erde lebte sie dann auf der Straße, bis ein Mann namens Haruhiko sie fand und bei sich aufnahm. Er ist Leiter eines Großunternehmens und ist seit her Kitties größter Verbündeter, besonders, weil er sich in sie verliebt hat.
Sein Haus wurde also zum Hauptquartier und seit dem versucht Cesar immer wieder, das Zepter zu bekommen. Es folgen einige Versuche, die immer im Chaos endeten und nur schwer vor den Menschen geheim gehalten werden konnten.

Mein Charakter Hotsuma trifft später dann dazu, als ein junger Söldner, der keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, der aber durch das harte Leben in der sehr gefährlichen Wildnis von Walhalia, zu einem sehr starken Kämpfer wurde.
Er kommt dabei mit einem kleinen Jungen, der seine beiden Eltern verloren hat und auf den Hotsuma nun auf passt. Kittie erinnert sich an Hotsuma, der aber nicht an sie und da er ein Söldner ist, der unter Anderem auch für Cesar arbeitet, gibt das gewisse Ungereimtheiten.
Hotsuma ist später auch dafür Verantwortlich, dass Kittie von Cesar gefangen wurde, allerdings ist das nur Teil eines Planes, den er geschmiedet hat. Er bekommt also einen Lohn von Cesar und hat gleichzeitig einen Handel mit Haruhiko abgeschlossen, dass er sie zurück bringt. Und das tut er auch.

Parallel dazu spalten sich zwei der stärksten Leute von Cesar ab. Sie wollen auch Cesars Tod, aber nur, weil sie seinen Thron wollen. Sie hatten zuerst Kittie gefangen genommen, von ihnen hat Hotsuma sie befreit und gleich darauf zu Cesar gebracht, um sie schließlich von dort wieder weg zu bringen.

Der Angriff auf das Schloss, den Hotsuma wegen der Befreiung startete, bei dem auch einige andere Leute halfen, endete in einem Fiasko. Kittie kann zwar fliehen, aber Hotsuma und die anderen geraten dabei in die Fänge von Kitties wahnsinnigen Mutter, die eine der mächtigsten Magierin ist, die leben. Sie ist in einem Spiegel gefangen, kann aber in nahem Umfeld agieren und besiegt Hotsuma praktisch sofort.
Wie in seiner Jugend versucht der Phönix wieder die Flucht und schafft es auch. Hier kämpft er mit der, nachträglich erschaffenen Gestalt, gegen die Leute, die Hotsuma bei dem Angriff geholfen haben. Der Kampf findet weiter entfernt statt, deshalb kann Kitties Mutter nicht mit machen.
Erst sieht es aus, als würde der Phönix siegen, allerdings kam auch ein junger Mann, der Sohn von Selena dazu. Er besitzt die selbe Fähigkeit, wie sie, aber bei weitem nicht ihre Kraft. Zusammen versuchen sie, den Phönix zu besiegen, bis die Seele, die Selena vor ihrem Tod noch in einem magischen Kristall gelegt hatte, sich entscheidet, zu helfen. Ihre Kraft kann sich nicht erholen, wenn sie sich also verausgabt, stirbt sie, dennoch reicht sie, um den Phönix zu bändigen. So schaffen es die anderen, Hotsuma wieder auf die Beine zu bringen, dass er, der als Einziger den Phönix wieder fangen kann, ihn zurück in seinen Körper sperrt. Selena verschwindet danach wieder zurück in den Kristall um ihrem Sohn später ihr Wissen geben zu können.

Der aktuelle Stand ist kurz danach. Es dreht sich aktuell um die Folgen des Kampfes gegen den Phönix, denn Dieser hat eine magische Explosion los gelassen, die sowohl überall auf Walhalia, als auch auf der Parallel-Welt Erde zu merken war. Das Resultat war, dass die Verbindungsportale alle schwer beschädigt wurden und wenn sie nicht repariert werden, dann würde das nahezu alles Leben auslöschen.
Akuma, der immer noch lebt, agiert auf der Erde als Wächter über die Menschen. Er schützt sie gegen direkte Angriffe von Walhalia und er ist es auch, der dann die Portale reparieren wird. Das schafft er aber nicht alleine, er braucht dazu die verborgene Kraft von Kitties Mutter, die in ihrem Körper liegt.


Da sind wir der Zeit angekommen.

Es ist noch einiges mehr passiert, aber das waren dir grundlegenden Geschehnisse.
Es gibt noch einige Rassen mehr und das Prinzip der Magie basiert auf einem (von mir ausgedachten Lachen) ausgeklügelten Prinzip und es gibt auch eine Form der Magie, die Akuma zu verbergen versucht, da sie keinen Grenzen unterlegen ist und damit die größte Macht bieten kann.
Pessimisten sind realistisch.
Optimisten sind glücklich.

Programmieren ist einfach, jeder kann es lernen.
Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
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#5
Scheint ja keiner eine Meinung schreiben zu wollen. :/
Naja, ich hab zumindest ein weiteres Kapitel geschrieben, nämlich das, wo die eigentliche Geschichte dann im Grunde beginnt. Alles davor war Vergangenheit, die wichtig ist.


Hier das neue Kapitel, mit dem so kreativen, aber treffenden Namen:

Der Anfang

Das spielt nun in der nahen Vergangenheit. Die Kindheit der Hauptfigur und einer Person, die später noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Außerdem beginnt ihr die Problematik, die dann den ersten Teil komplett durchziehen wird und dem sich alle zum Schluss dann stellen müssen.

Code:
Kittie läuft fröhlich im Wald, hinter ihr ein blonder Junge, mit dem sie Fangen spielt. Er holt auf und sie läuft noch schneller, bis beide aus dem Wald rennen, lachend. Sie stolpert über einen Stein und fällt hin, dreht sich zu dem Jungen um und lacht ihm ins Gesicht. Er bückt sich um sie zu kitzeln. Sie schließt die Augen und lacht.
Plötzlich legt sich ein schweres Gewicht auf ihren Bauch. Sie ruft den Namen des Jungen, er soll von ihr runter gehen, dann öffnet sie die Augen. Sie liegt nicht am Wald-Rand und auf ihr liegt nicht der Junge. Sie schaut an sich herab und sieht eine blutüberströmte Leiche, mit weit auf gerissenen Augen und zerfetztem Brustkorb. Laut schreien schiebt sie den Körper von sich und krabbelt rückwärts weg.
Weitere tote, ebenso grauenhaft zugerichtete Körper fallen und sie bemerkt, dass sie mitten auf einem Schlachtfeld ist. Eine der Leichen trägt das so bekannte Wappen ihres Vaters. Der Krieg, in dem er vor kurzem gezogen ist. Sie befand sich mitten drin. War das ein Traum? Warum musste sie ausgerechnet hiervon träumen? Dann wurde ihr klar, dass das kein Traum war. Alles war real, sogar der Schmerz, wenn ein gepanzerter Mann auf ihren Beinen landet.
Sie springt auf, schaut sich um rennt weg. Plötzlich steht vor ihr ein hoch gewachsener Mann. Blond, kräftig und gewohnt, Befehle zu geben. Er schien sie gar nicht zu bemerken, kümmerte sich nur um den Mann vor seinen Füßen. Der blonde Mann hob sein Schwert und sein Opfer rief nur ein Wort, bevor er getötet wurde: „Cesar…“
Bei dem Klang des Namens wurde Kittie klar, wer die beiden Männer waren! Die Angst stieg in ihr auf und sie betrachtete den Toten genauer. Wie ein Schlag traf sie die Erkenntnis, dass es ihr Vater war. Vor ihr lag der König und getötet wurde er von seinem eigenen Sohn, Cesar.
Zittern schaut Kittie auf, blickt Cesar in die Augen und sieht ein kaltes Glänzen darin. Der Spaß am Töten ist offensichtlich. Da schaut er auf. Erst verwundert, dann, wie als würde er etwas weit in der Ferne suchen, blickte er Kittie an, bis sich seine Augen weiteten.
Alles um ihr wird schwarz und sie wacht schweiß gebadet in ihrem Bett auf.
„VATER!“
Ihr Buttler kommt aus dem Nebenzimmer gestürmt und fragt besorgt:
„Ist etwas passiert, Milady? Sie haben nach ihrem Vater gerufe.“
Kittie zittert am ganzen Leib und versucht sich zu beruhigen.
„Nein, nein, es ist alles in Ordnung, Albert. Ich habe nur schlecht geträumt.“
Sie zögert kurz.
„Kannst du mir einen Tee machen und nach einem Straßen-Jungen namens Hotsuma suchen lassen? Er ist ein Freund von mir, ich möchte ihn sprechen.“
Albert nickt hastig und beeilt sich, den Raum zu verlassen.
„Aber natürlich, Milady.“
Kurze Zeit später kommt ein kleiner Junge aus der Küche und bringt ihr ihren Tee. Sie muss noch ganze 20 Minuten warten, bis Hotsuma endlich an ihre Zimmer-Tür klopft und eintritt.
„Kittie. Was ist los? Albert war total aufgeregt, er meinte, dir geht es nicht gut und du willst mich sprechen.“
Erleichtert antwortet Kittie:
„Endlich, Hotsuma, ich brauche deine Hilfe. Ich hab geschlafen, ein ganz normaler Traum, aber dann wurde alles anders. Ich war plötzlich auf einem Schlachtfeld und konnte nicht auf wachen, nicht mal als gepanzerte Soldaten tot über mir zusammen gebrochen waren. Aber das ist nicht einmal das schlimmste.“
Sie bricht in Tränen aus und Hotsuma beeilt sich und legt ihr tröstend den Arm um die Schulter.
„Dann habe ich meinen Bruder gesehen. Du weißt schon, Cesar. Ich weiß, dass du ihn nicht magst und ich mag ihn auch nicht besonders, aber er hat etwas Abscheuliches getan. Er hat, er hat meinen Vater getötet. Es war real und er hat mich erkannt. Es schien, als würde er mich nur schwer erkennen.
Hotsuma, ich glaube, irgendwer wollte mir zeigen, was auf dem Schlachtfeld passiert und hat meinen Geist dorthin projiziert, damit ich sehe, was dort passiert.“
Plötzlich wird Kittie ganz still, wie in Trance. Eine tiefe, angsteinflößende Stimme spricht in ihrem Geist. Die Kraft, die von der Stimme aus geht überwältigt sie ihr wird klar, dass sie es mit einem Wesen zu tun hat, das nicht aus der realen Welt stammt, wie sie bisher bekannt ist.
„Ich habe dir gezeigt, was auf in der Schlacht passiert, damit du weißt, welchen Betrug dein Bruder plant. Ich werde nicht in die irdischen Geschehnisse eingreifen, daher habe ich deinen Geist geschickt um selber reagieren zu können. Nutze dieses Wissen und entscheide weise“
Die Stimme verklingt mit einem Gefühl der Ehrfurcht. Dann wir ihr plötzlich klar, dass Hotsuma sich über sie beugt und sie leicht schüttelt. Sie sieht, wie sich sein Mund bewegt, kann aber erst später hören, was er sagt.
„Kittie! Wach auf, was ist los? Was hast du gesehen?“
Kittie schüttelt den Kopf um das seltsame Gefühl los zu werden.
„Ich weiß es nicht. Eine Stimme … Ich werde es dir zeigen.“
Sie legt eine Hand auf seine Wange und zeigt ihm im Geist, was sie eben gefühlt und gehört hat. Hotsuma reißt die Augen auf und hört gespannt zu. Als die Verbindung abbricht schweigen beide.
„Weißt du, Kittie. Es gibt eine Legende. Eine Theorie, wo die Kraft für unsere Magie her stammt. Sie ist nicht bewiesen, aber ein Mann soll ihn tatsächlich gesehen haben, den Kaiser der Toten. Er wacht über die gestorbenen Seelen und über die Magie, die in der Seele ihren Ursprung hat. Er ist das mächtigste Wesen, das je existierte und noch existiert. Ich glaube, dass er das war, der zu dir gesprochen hat.“
Kittie runzelt die Stirn und überlegt langsam:
„Der Kaiser der Toten? Ich glaube, von dem habe ich schon mal gehört. Mein Lehrer hat mal was von ihm erzählt, aber das Thema nur kurz angeschnitten, weil er selber der Überzeugung war, dass er nur eine Legende ist und nichts Wahres an ihm ist. Aber scheinbar gibt es ihn wirklich.
Aber wenn es ihn wirklich gibt und wenn das, was auf der Schlacht wirklich passiert ist…“
Sie springt auf.
„Dann müssen wir weg! Mein Bruder hat mich erkannt, ich kann ihn auf fliegen lassen. Wenn er zurückkommt, wird er mich töten wollen.“
Hotsuma reichte ihr ihre Klamotten und stand auf.
„Ich werde mit dir kommen. Ich muss nur schnell ein paar Dinge erledigen, dann komme ich wieder.“
Er löst sich in einen rötlichen Schimmer auf und verschwindet. Kittie rennt panisch durch ihr Zimmer und sammelt einige wichtige Dinge ein. Sie schreckt zusammen, als es an ihrer Tür klopft. Kittie wirbelt herum. Sie stockt, als ihr Bruder herein.
„Cesar … Du, du bist schon zurück? Ist alles in Ordnung, haben wir gewonnen?
Mit wirren Gelaber versucht Kittie sich etwas Zeit zu verschaffen, dann sieht sie, wie die Luft um Cesar beginnt, zu flimmern. Erst denkt sie, er will sie angreifen, dann wird ihr klar, was da passiert. Ein leiser knall ertönt und eine glühend heiße Schockwelle strömt durch den Raum. Cesar zuckt zurück und hält einen Arm schützend vor sein Gesicht. Hotsuma nimmt neben Kittie Gestalt an und fasst sie am Arm.
„Ich bin bereit, wir können gehen.“
Cesar lässt seinen Arm sinken und von dem zuerst freundlichen gesichts-Ausdruck ist nichts mehr übrig. Böse lächelnd richtet er sich zu seiner vollen Größe auf.
„Der Junge, mit der Phönix-Gestalt. Schön dich zu sehen. Dich wollte ich auch noch einfangen, aber da du ja jetzt hier bist, ersparst du mir einige Arbeit. Ich danke dir.“
Sein Lächeln verzerrt sich zu einem grausam-wahnsinnigen Grinsen, als er einen Arm hebt um einen magischen Angriff zu starten. Hotsuma zögert nicht lange. Mit einem Feuer-Stoß zerstört er die Tür und rennt mit Kittie am Arm hinaus. Beide flüchten durch die Gänge auf den Eingang des Schlosses zu, als ihnen einige Soldaten, die Cesar gekauft hatte, ihnen den Weg versperren. Kittie schaut Hotsuma in die Augen und bemerkt ängstlich, dass seine Pupillen zu brennen scheinen. Er erscheint ihr völlig fremd und eine starke Aura geht von ihm aus. Dann ruft er den Störenfrieden mit einer seltsamen Stimme zu, sie sollen verschwinden, wartet allerdings nicht auf eine Reaktion. Mit einer glühenden Schockwelle tötet er alle Soldaten sofort. Er zieht Kittie längst nicht mehr so behutsam hinter sich her, wie er es im Zimmer tat.
Auf dem Hof angekommen versperren ihnen weitere Soldaten den Weg und auch sie tötet er mit einem seltsam freudigen Gesichtsausdruck. Kittie weiß nicht, was er davon halten soll, entscheidet sich dann aber, ihm erst einmal nur zu folgen, bis sie in Sicherheit sind.
Nach einer hektischen Flucht kommen sie endlich im Wald an und finden in einer kleinen Höhle Schutz. Hotsuma zittert am ganzen Leib und Kittie spürt, wie seine Aura langsam nach lässt.
„Hotsuma?“
Er wirbelt zu ihr rum, mit einem gestressten Gesichtsausdruck, schafft es dann aber, sich etwas zu beruhigen.
„Hotsuma, du warst vorhin so … so komisch. Du hattest so ein komisches Leuchten in den Augen. Hotsuma, du hast mir Angst gemacht.“
Er schaut sie etwas verwirrt an und beginnt dann langsam zu sprechen.
„Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich glaube, ich weiß gar nichts mehr. Ich weiß nur noch, dass Cesar uns angreifen wollte, dann setzen meine Erinnerungen aus.“
Er schaut sie an.
„Tut mir leid, ich wollte dir keine Angst machen.“
Er umarmt sie behutsam und beginnt ihr von einem Zeichen zu erzählen, welches er vor kurzem gestaltet hat.
„Es ist mein Zeichen, ich trage es selber am Körper und ich möchte es dir auf in die Haut brennen. Das wird wehtun, aber es ist besser so, denn damit kann ich dich spüren, egal, wo du bist. Und egal, was die passiert, ich werde immer wissen, wenn du in Gefahr bist.“
Kittie überlegt lange, nickt dann aber. Sie dreht sich zu ihm um und hebt ihr Kleid, das er an seinen Rücken kann.
„Du kannst es da machen. Aber, aber sei bitte vorsichtig, ja?“
Hotsuma legt seine Hand auf ihren Rücken und seine feurige Wärme geht von der Hand auf sie über. Dann spürt Kittie einen brennenden Schmerz auf der Haut, aber sie beißt die Zähne zusammen.
Er nimmt die Hand von ihrer schmerzenden Haut und dort, wo seine Handfläche war, ist nun ein verschlungener Phönix zu sehen, rot von der verletzten Haut.
Hotsuma streicht ihr vorsichtig das Hemd wieder über ihren Rücken.
„Ich bin fertig. Du darfst die Wunde nicht heilen, es muss eine Narbe übrig bleiben. Dann kann ich dich immer finden, egal wo du bist. So, aber jetzt müssen wir hier weg. Es wird nicht lange dauern, bis Cesars Leute uns finden. Ich denke, wir sollten auf die Erde gehen, da hat Cesar keine Macht.“
Er steht auf und reicht Kittie die Hand. Zusammen gehen sie zu einem Portal in der Nähe, als plötzlich der ganze Teil des Waldes um sie herum verbrennt und nur noch Kohle übrig bleibt. Einige Schergen von Cesar gehen von allen Seiten auf die Zwei zu. Sie hatten ihnen eine Falle gestellt. Hotsuma schreckt auf, hebt beide Arme, kampfbereit.
„Kittie! Renn zum Portal, rette dich. Ich werde dich finden.“
Zuerst will sie nicht, als sie dann aber seinen entschlossenen Blick sieht, läuft sie doch zum Portal und verschwindet. Hotsuma baut sich davor auf und beginnt seine Widersacher mit seinen stärksten Attacken zu überwältigen, erreicht jedoch nichts. Die vereinte Kraft der Stärksten Magier des Reiches ist zu groß und so singt er schlussendlich auf die Knie und fällt in Ohnmacht.
Triumphierend gehen die Anderen auf den bewusstlosen Jungen zu.
„Beeindruckend. Kein Wunder, dass Cesar ihn haben will. Der Kleine ist stark, wenn er erst erwachsen ist und Cesar seinen Willen gebrochen ist, wird er zu den Stärksten von uns gehören.“
Sie wollen ihn hoch heben, doch ein Knall schleudert sie von ihm weg. Die gleiche Stimme, mit der Hotsuma im Schloss die Soldaten angeschrien hat, spricht nun in voller Kraft zu den am Boden liegenden Magiern.
„Ihr widerliches Pack! Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ihr gegen mich eine Chance habt, oder?“
Vor dem am Boden liegenden Jungen erscheint eine grausam entstellte Gestalt, überall brennend. Cesars Leute starren den seltsamen Mann an, bis einer versteht:
„Das ist der Phönix, der Mann, der vor so langer Zeit ganz Walhalia in Schrecken versetzt hat, bis und Bund von zwei Nachfahren der Alten es schafften, ihn in einen kleinen Jungen zu sperren. Der Hotsuma hier, er muss ein Nachfahre sein.“
Der Phönix spricht mit ruhiger Stimme:
„Das hast du gut erkannt, kleiner Mann. Ich bin leider immer noch an diese Familie gebunden, deshalb kann ich nicht zulassen, dass ihr mein Gefäß bekommt. Seit stolz darauf, dass ihr von mir getötet werden dürft.“
Er lacht laut auf, aber verstummt sofort wieder. Er hebt seine Arme und schlägt auf den Boden, der daraufhin aufbricht. Seine Opfer schreien und jeder wird durch eine eigene weiß glühende Säule zerfetzt und aufgelöst. Das Schreien hallt über den ganzen Wald, bis zum Schloss.
Der Phönix wendet sich nach getaner Arbeit zu dem bewusstlosen Hotsuma um. Er verwandelt sich in einen gewaltigen, lodernden Phönix, nimmt ihn zwischen seine Klauen, fliegt davon und lässt ein heilloses Chaos zurück.




Und schreibt doch mal bitte ein paar Bewertungen. ^^
Ich komme auch mit negativen Meinungen klar, schließlich will ich mich ja auch verbessern, sonst würde ich das hier nicht posten.
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Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
Antworten
#6
Hab bisher nur die ersten 2 gelesen und den rest gebe ich mir später, aber ich gebe schonmal meinen Senf dazu ab.

Zum Inhalt kann ich wenig bis garnix sagen, da ich das noch nicht ganz raffe.

Erstmal fällt mir auf, das du Artikel und Kommas zu mögen scheinst.

Allerdings würde ich dir Empfehlen, auf zuviele Kommas zu verzichten.
Erstmal sind Kommas keine Sprechpausen und außerdem lässt sich manchmal der Satz etwas treffender mit Worten verbinden, statt mit sonem doofen Komma.

Auch würde ich Doppeltes und Widerholungen von Wörtern vermeiden, und nicht immer nur "das/s" oder einfache Artikel, das liest sich irgendwie doof.


Außerdem würde ich nicht unbedingt Maße verwenden.
Feste Maße wie Meter, Sekunde, schonmal garnicht.

Aber selbst bei Meile, oder Fuß fragt man sich dann einerseits, wie groß das denn nun sei.
Außerdem muss du bedenken, was dem Leser diese Information nutzt.

Wenn du sagen willst das eine Person x ein ziemlich großer Kerl ist, kann man das auch ohne Maße ausdrücken.
Z.b.:
"Doch dann kam mit weiten, bebenden Schritten der große und mächtige Krieger Salfukas, welcher selbst die größten seiner vor Angst erstarrten Schaulustigen noch um einige Köpfe überragte."

Z.b. könntest du statt "Doch bevor er den König an seiner Seite schützen konnte, zerfetzte eine gewaltige Explosion das Schloss, die Stadt und vernichtete alles Leben, das im Umkreis vieler tausend Meilen existierte."
im letzten Teil etwas schreiben wie: "... und vernichtete alles, was selbst weit hinter dem Horizont verborgen lag.."
nur als Beispiel.
Solche Maße wie Meile sind schwer vorzustellen. Oder z.b. ein Fuß, das kann man sich vorstellen.
Ohne vorwissen weiß man aber nicht unbedingt, wieviel 10 Fuß sind. Wie weit es bis zum Horizont ist kann man sich vorstellen, ohne das genaue Maß zu kennen.



Habs nur einmal gelesen, aber Gedankenstriche gehören sich eher nicht, was zusammengehört wird zusammengeschrieben "Menschen-Gestalt-> Menschengestalt".


Und wenn der König schon so wichtig ist, verdient er auch einen Namen, sowas wie
"Rudolf der sechzehn-einhalbte von Großschönburghausental"

naja nicht so extrem, aber so in etwa.
Erblinien undso, außer ihr habt die Königsfolge anders geregelt.Crazy

Generell kannst an manchen Stellen etwas mehr Ausschmücken, damit das Tempo etwas gleichmäßiger bleibt.
An manchen Stellen bleibst du fast kleben und bei manchen Springst du.


So erstmal genug gemeckert, zum Inhalt kann ich wie gesagt nicht viel sagen.
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!
Antworten
#7
Hm, danke für das Feedback.

Ich spare mir jetzt mal Kommentare zu allem, denn was soll ich groß dazu sagen? Mich rechtfertigen oder zustimmen, kommt bei beidem das gleiche heraus. Aber auf jeden Fall werde ich drüber nach denken und daran denken, wenn ich das noch mal überarbeite. Smile


Zum König:
Ja, an sich ist der ziemlich wichtig, hat allerdings für später praktisch gar keine Bedeutung. Ich erkläre damit nur den Ursprung von einigen Dingen.
Und ganz abgesehen davon tue ich mich immer etwas schwer mit der Namensfindung.



Ach ja:
Ja, ich mag Absätze und Kommata^^
Warum weiß ich nicht Lachen
Absätze benutze ich da, wo mir einer erscheint, also aus der Intuition heraus.
Wo ich die Kommata setze ... Kommasetzung nach Gefühl ^^ Hat bei mir in der Schule immer gut funktioniert, auch in der Oberstufe ...




Naja, auch wenn du ja hauptsächlich gemeckert hast, danke, das gehört ja auch dazu^^
Ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen und wenn doch, hat er das nicht überlebt.
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Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
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#8
Vielleicht kann ich dir noch bei der Namensfindung helfen.
Generell finde ich persönlich, dass nahezu alles einen Namen verdient, wenn es über ein paar Seiten geht, oder den Ursprung von Dingen erklärt. Einerseits beugt es Dopplungen vor, da passiert es nämlich schnell, dass aus einem Bauern zwei und mehr werden.
Und dann hat man in der Geschichte 3 Bauern und weiß nichtmehr wer welcher war.

Die Namensfindung an sich bzw. deren Regel ist eigenem Geschmack unterworfen.
Manchmal nimmt man Namen, um auf die Realität zu verweisen (Phoenix wäre ein Beispiel), man nimmt sich Namen nach deren Bedeutung oder deren Übertragener Bedeutung, also z.b. einen furchtlosen Krieger Siegfried zu nennenCrazy

Auch kann und sollte man vielleicht Namen geben, die für den Personenkreis Sinn macht.
Also einer Person wie z.b. einem Einheimischen Dorfpriester würde ich jetzt eher keine Exotischen Namen geben, wie z.b. LIU, aber auch das kann man tun, wenn der Bäcker dann nicht unbedingt ein "Peter" wäre.



Für deinen König bietet sich vielleicht an seine Herkunft zu beleuchten, Klassische Fantasy und Mittelalter klar, aber vielleicht hat sein Reich, bzw. seine Herkunft eine Form von Relevanz für seinen Namen oder gibt es gar ein reales Vorbild, etc.



Und ich wollte eigentlich wirklich nicht meckern, aber an der Grammatik musst du stellenweise wirklich noch werkeln. Vielleicht schreibe ich dann mal was, worüber du meckern kannst.
So als AusgleichLachen
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!
Antworten
#9
Nee, im Meckern bin ich nicht gut ^^
Naja, eigentlich schon, manchmal zu gut, aber das ist auch der Grund, weshalb ich mir das lieber spare^^


Ja, die Namen haben alle eine gewisse Gemeinsamkeit und zwar haben die (zumindest im Spiel und ich möchte mich danach richten) alle einen japanisch-asiatischen Klang haben und sich vom Klang auch irgendwie mit der Magie identifizieren lassen.
Die Namen, die sich dann auf der Erde finden, da kann ich ja einfach die Namen nehmen, die zu dem jeweiligen Ländern passen.

Wegen dieser Gemeinsamkeit ist es immer etwas schwer, ich baue mir die Namen deshalb auch meistens aus japanischen oder allgemein asiatischen Wörtern zusammen, die als deutsche Bedeutung zur Person passen, aber da einen passend klingenden Namen zu finden, ist sehr schwer, finde ich.
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#10
Endlich Zeit gefunden, es mir auszudrucken Lachen,
wie muss es jetzt noch mal geordnet werden?

Meine Hauptaussage: Eine 16seitige Geschichte, die jetzt schon so lange wie einige Kurzgeschichten ist, ist genial. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, Palladin007.

Antworten


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