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Guild Wars 2
#1
(01.09.2012, 16:14)Orcinus Orca schrieb: Und...warum ist hier wieder so viel tote Hose in letzter Zeit???

Zitat:Nurmal so, zockt hier noch wer Guild Wars 2?

Das ist mal so Salopp gesagt meine Ausrede, nachdem ich es irgendwie geschafft habe, die Zeit bis zum Release zu überbrücken.

Aktuell suchte ich das ganze ziemlich, bisher lief es auch realtiv Reibungsl0s.

Spiele einen Krieger auf Stufe 30, nebenher noch einen Magier, Mesmer und einen Wächter, der mir Rüstungen SchmiedetCrazy

Aber die Story-Quests sind teilweise entweder verbuggt oder heftig schwer.
Im Moment ist es so dass ich mit meinem Krieger die Level 26 Quest nicht fertig bringe, weil ich sonen Typen eskortieren soll, der zwar eigentlich tanken soll, aber die Mobs greifen mich trotzdem direkt zuerst an und deshalb bin ich nach kurzer Zeit tot.

Bis auf dieses Manko ein Hammer Spiel, stellenweise mit 30 Leuten questen hat noch nie so Spaß gemacht.
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!
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#2
Ehrlich gesagt ist für mich GW2 das schlechteste MMO der letzten Jahre. Selbst mit Tera hatte ich mehr Spaß und das hat eine Vielzahl von Schwächen.

Ich will hier keine ellenlange Rezension schreiben (mach ich vielleicht später auf amazon), aber hier kurz meine Meinung:

- Das Kampfsystem ist eben nicht auf Action ausgelegt, auch wenn anderweitig behauptet wird. Teras "True Action Combat" übrigens auch nicht. Ich hab den Eindruck, dass MMO-Entwickler nicht den leisesten Schimmer haben, was Action-Spiele ausmacht. In Vindictus und Monster Hunter (Frontier) wird das richtig gemacht, beide Spiele sind allerdings keine MMOs. Im kommenden RaiderZ scheint der Ansatz konsequenter verfolgt zu werden. Ein Action-KS hat keine ellenlangen oder überhaupt keine Abklingzeiten, kurze bis keine Aufladezeiten und vor allem nur wenige Hotkeys. Außerdem entgeht man einer Hitbox bei einem Ausweichmanöver und wird nicht auf magische Weise unverwundbar.
- Das PvP ist ein enormer Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger. Ich halte es für eine Frechheit, das Spiel als Nachfolger zu bezeichnen, wenn der einzige gemeinsame Nenner die Handlung/das Universum ist. WvWvW spielt sich wie ein groß angelegtes Alterac-Tal, ist also mehr PvE als PvP. Die Schlachtfelder sind halt Schlachtfelder. Nichts Besonderes, dumm nur, dass die alle eine Soloaktion sind. Man kann nicht mit einer Gruppe rein.
- Das PvE krankt massiv. Aufstufen dauert ewig; die Erfahrung von Ereignissen und diesen Herzchenquests reicht nicht aus; Erforschung, das Leveln in den anderen Startgebieten sowie Bergbau, Holzhacken und Ernten sind fast schon Pflicht, damit man nicht ewig auf demselben Level rumturnt. Die Dungeons sind so ausgelegt, dass man mehrere Stunden für sie benötigt; ehrlich gesagt will ich so was nicht mehr. Maximal eine Stunde, gut ist.

Es gibt noch viel mehr, das mich an diesem Spiel stört, aber das sind die drei gröbsten Schnitzer. Selten so ein übergehyptes Stück Softwaremüll gezockt, muss ich schon sagen.
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#3
Die drei gröbsten Schnitzer Kampfsystem, PvE und PvP, nungut.

Das Kampfsystem an sich stört mich nicht eben MMO-typisch, einzig das Ausweichen finde ich etwas sinnfrei, da man meist einfach nicht weiß, wann man Ausweichen soll. In einem Effektgewitter schon garnicht. Nutze es einzig, wenn ich doch mal son Roten Kreis auf dem Boden sehe. Außerdem hätte man es ruhig auch so machen können, dass man sich auch während die Zauber kanalisiert werden bewegen kann.

Wie das PvP in Guild Wars 1 aussah kann ich nicht sagen, einfach weil ich es nicht gespielt habe.

Schlachtfelder sind eben Schlachtfelder, aber kann man nicht diese Turniere als Gruppe bereten? Hab das zumindest noch nicht probiert.

Das WvWvW ist im Moment kaum nutzbar dank Warteschlangen, keine Ahnung wie die das mal erträglich machen wollen. Aber ansonsten ist wirklich eher PvE sprich Alterac, als PvP. Man rennt dem Zerg hinterher oder geht baden. Und als Melee geht man natürlich sowieso baden.


Das Leveln im PvE dauert mit Sicherheit nicht lange, aber du hast durchaus Recht, allein durch Herzen und Events einer Levelzone wird man auf Dauer nicht glücklich.
Allerdings sehe ich das nicht ganz so kritisch, denn Belohnung für das Vervollständigen einer Zone sind nicht schlecht, sodass es allein dadurch schon lohnt, mehrere Gebiete zu machen.
Bergbau, Holzhacken und Ernten sollte man eh mit jedem Char, da die Bank ja geteilt wird.


Den größten Kritikpunkt sehe ich persönlich im Einstieg, man wird einfach ins Spiel geworfen und bekommt nahezu keine Hilfe und muss sich alles selbst erraten. Wie das Berufssystem funktioniert, wie das mit dem Reisen funktioniert, Startzone wechseln, PvP, etc.
Als Anfänger hat man in dem Spiel erstmal jedenfalls nichts verloren.
Persönlich ist das zwar für mich kein Problem, aber vielen dürfte es durchaus Probleme bereiten.

Achja, und natürlich das Auktionshaus. Gestern Abend war es mal kurz verfügbar, ansonsten aber seit Release offline. Zumindest in Momenten, wo ich es gerne gehabt hätte.

Nichtsdestotrotz werde ich jetzt weitersuchten. Ich denke, dafür das man keine monatliche Zwangsabgabe abdrücken muss, sondern nur den anfänglichen Kaufpreis, bekommt man schon einiges Geboten.

Ich finde es manchmal seltsam, wenn Leute nach 500 Stunden Spielzeit merken, dass Diablo3 ein verkorkstes Hundsspiel ist. Man fragt sich, was die in den 500 Stunden so gemacht haben...

Vor dem Hintergrund her würd ich über Guild Wars 2 sagen: Gutes Spiel, mit ein paar Macken zuviel.
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!
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#4
Mein größter "Fehler" war meine Startklasse. Ich hab mit einem Elementalisten angefangen und das scheint das reinste Spamfest zu sein. Beim Dieb sieht das Ganze schon wieder anders aus.

Ja, Turniere kann mit Gruppen betreten, das stimmt. Aber ich hätte trotzdem gern die Option, normale Schlachtfelder mit einer festgelegten Gruppe zu bestreiten.

Ich kann vor allem diesen fast schon religiösen Eifer unter so manchem GW2-Spieler nicht nachvollziehen. Klar, Fandom wird es leider immer geben, aber gerade bei diesem Spiel scheinen einige mit Mistgabeln und Fackeln zu argumentieren. Ehrlich gesagt, wenn der extreme Hype nicht gewesen wäre, wär ich vermutlich auch nicht so enttäuscht. GW2 wurde als der Messias der MMOs dargestellt und obwohl so manche Designentscheidungen interessant sind, so würde ich GW2 nicht als ein MMORPG der neuen Generation betrachten.

Noch ein paar Punkte, die mich stören:

Die persönliche Geschichte ist sehr oberflächlich. Man wählt die und die Startpunkte in der Figurerstellung aus, fertig. Kein eigenes Formen der Handlung, man folgt ab dann nur noch einem festgelegten Pfad. Die Dialoge sind sehr schlecht inszeniert: Man wechselt in eine Art Zwischensequenz und hört dem Gespräch zu. Das wurde in The Old Republic viel besser umgesetzt, vor allem bei Dialogen mitten im Kampfgeschehen. Der jeweilige Plot in den betreffenden Quests ist arbiträr und nur ein Vorwand für einen Kampf. Zum Beispiel musste ich in einer Quest einen Minister während eines Verfahrens anklagen. Vor Eröffnung kann man mit dem Richter noch sprechen, der den Spieler noch einmal erinnert, worauf geachtet werden muss (Vorlage der korrekten Beweise, schlüssige Argumentation, Achtung des Richters), und ich habe mich schon auf ein Verfahren in der Art von Ace Attorney gefreut. Das Verfahren wird eröffnet, man hält das Plädoyer, der Angeklagte fordert sofort zum Duell. Toll. Mich interessiert seitdem kein einziger Dialog mehr, weil es anscheinend eh völlig egal zu sein scheint.

Die Engine. Ja, sie ist neu, aber so schlecht optimiert? Also bitte. Tera sieht nicht schlechter aus und läuft bei mir flüssig auf maximalen Einstellungen. GW2 läuft bei mir grad noch so mit 40 FPS mit alles auf Niedrig.

Die Berufe sind eine Tortur. Aufstufen dauert ewig und man braucht elendig viele Materialien.
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#5
Habe auch als erstes Elementalist genommen und es war wohl auch ein Fehler.
Einmal dauert das erlernen aller Skillz eine gefühlte Ewigkeit.
Als ich dann schlussendlich in der persönlichen Story nichtmehr weiterkam, habe ich den Krieger angefangen.


Ich sehe GW2 nicht als etwas bahnbrechendes.
Ich bin auch keiner der jeden MMO hype mitgeht. GW2 hat keine monatlichen Kosten und das war für mich schnell der Hauptgrund. Und dafür krieg ich persönlich genug.

Der Hype war natürlich ordentlich, und negative Stimmen hatte ich wenig gehört.
Letzlich ist das Questsystem in Guild Wars 2 auch nichts spannendes, denn vor allem Storytechnisch passiert da nichts, man macht ja meist nur kleine Helfers-Aufgaben.
Die einzige Story der man im Gebiet nachjagdt ist ja sowas wie: "Oh, böse Zentauren wollen uns unser Land rauben".
Die ganze Story hat man ja in die persönliche Story verlagert.
Und die erfüllt wirklich jedes Klischee, welches man bedienen kann.
Nimmt man z.b. beim Menschen dass "ich habe nie nach der Leiche meiner toten Schwester gesucht", darf man später natürlich die überraschenderweise noch lebende Schwester suchen.

Wählt man "auf der Straße aufgewachsen", schlägt man sich mit irgendwelchen Gaunern und Halunken rum, wählt man "adelig" muss man ala Jack Bauer Intrigen nachjagen.
Hatten wir bei Dragen Age auch schonmal.

Und überhaupt blicke ich in der ganzen Story sowieso nicht durch.
Ja, GW1 hab ich nicht gespielt, das mag es sein.


Die Menschen sind irgendwie geknickt, weil sie haufen Land verloren haben und kloppen sich mit Zentauren rum.
Die Norn jagen diesem Eisdrachen hinterher und feiern ansonsten Feste.
Die Sylvari suchen nach dem Sinn des Lebens und diesem Altdrachen.
Die Charr führen einfach gerne Krieg.
Und die Asura ham sich ausgebuddelt und streben nun nach der Weltherrschaft.
Ok, stark vereinfacht, aber was führt die Rassen zusammen, wieso warum weshalb, irgendwie kriegt man davon im Spiel selber recht wenig mit. Oder es kommt noch, keine Ahnung.

Die Dialoge überspringe ich auch direkt nach dem Lesen, die Antworten sind ja meist sehr vorhersehbar.

Und mit der Engine triffst du auch den Nagel. 40 fps, und trotzdem hackt das Spiel. Sehr unangenehm, besonders im PvP. Als ich das erste mal gespielt hatte, schien es meine Grafikkarte nicht erkannt zu haben, die lief flüsterleise im 2d ModusHae



Berufe:
Vor allem braucht man ewig viele von diesen "Krallen, Blut, Knochenscherben" und weiß der Geier was noch alles. Also beim Schmieden z.b.

Dem gegenüber ging das hochleveln vom Juwelier saueinfach. Ich hatte durch sammeln 200 Silbererz und Edelsteine und hab so mal 50 punkte gemacht.

Nichts destotrotz spiele ich das Spiel gerne, auch wenn der anfängliche Drang etwas weg ist.
Aber das ist normal, so "neu" wie am Anfang ist es für mich mittlerweile eben nichtmehr.
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!
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#6
Seit dem neuesten Patch läuft das Spiel auf meiner Maschine nur noch mit 18-20 FPS. Joa, jetzt kann ich das endgültig vergessen.
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#7
Irgendwie versteh ich das mit den Turnieren nicht so ganz.

Hab jetzt schon so an die 10 gemacht, und nur 1x Belohnung bekommen.
Da hatte ich 1/3 gewonnen, wobei ich schon andere mit besserer Statistik hatteHae
Ziemlich einfach verständliches System scheint das zu sein.

Und ich brauch noch Zirka 3000 Ruhm bis Rang 10, dass scheint auch nicht schon morgen zu werden.
Glaube keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!
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