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Kälteempfinden und Thermogenese
#1
Ich finde es bemerkenswert, wie groß die Unterschiede im Temperaturempfinden bei verschiedenen Menschen sind. Während der eine schon Schal, Wintermantel und gefütterte Schuhe trägt, ist der andere kurzärmlig unterwegs. Der extremste Fall innerhalb meines Bekanntenkreises ist der Vater einer Bekannten, der beim Skifahren nie Handschuhe trägt. Weltweit gesehen ist wohl Wim Hof am härtesten.
Wer den Artikel nicht lesen möchte, eine ganz knappe Zusammenfassung:
Hitze erzeugt der Körper nicht nur durch Muskelaktivität, sondern auch durch braunes Fettgewebe. Dieses kann durch physisches und meditatives Training bewusst angesteuert werden, so dass der Körper auf Kälte nicht mit Speicherung in den lebenswichtigen Organen, sondern mit drei mal höherem Energieumsatz reagiert. So hält es Wim Hof z.B. stundenlang bewegungslos in Eiscontainern aus, ohne, dass er Erfrierungen erleidet – seine Körpertemperatur nimmt sogar kaum ab.

Mich interessiert dieses Thema sehr, auch, da ich selbst Durchblutungsstörungen an den Händen und Füßen habe, die eigentlich immer kalt sind, wenn ich nicht gerade unter einer warmen Decke liege. Da ich gerne Sport mache und da oft Probleme damit habe, dass mir Finger oder Zehen zu erfrieren beginnen, hoffe ich, mit solchen Methoden Erfolg zu haben.

Wie sieht das bei euch aus? Ist euch eher nie kalt, oder müsst ihr euch schon um die jetzige Jahreszeit dick einpacken, um nicht zu bibbern?
Und: War das immer schon so bei euch, oder gab es eine Veränderung im Laufe des Lebens?
"in 30 tagen wird das Ende der weltengesammlung kommen wenn nicht der von alles bereitende retter aus hälften der rassen erfärt das Gesuch aus Kotorpia zogleich in eilenenden Winden" – die kriechigschen sätzedes Königlords
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#2
Sehr interessanter Artikel. Ich hatte zunächst Zweifel, aber nach dem Video und den wissenschaftlichen Nachweisen, z.B. durch die Blutwerte, bin ich echt beeindruckt, denn da scheint nichts getürkt zu sein.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es auch lieber warm als kalt habe, wobei alles zwischen 20 und 25 °C perfekt ist. In MV ist das Wetter halt sehr gemäßigt, selbst wenn nicht jeden Tag die Sonne scheint, sind die Durchschnittstemperaturen doch höher als hier in Bayern. Schnee im Oktober ... kann mich nicht erinnern, dass schon mal im Norden erlebt zu haben.

Was ich jedoch anzweifel, ist die Aussage von Wim, dass er das jedem Menschen beibringen könnte. Vielleicht bis zu einem gewissen Grad aber selbst dann sollte es länger als eine Woche dauern?!
Das mit den Durchblutungsstörungen kann ich so unterschreiben. Gerade beim Skifahren lästig, weil mir immer schnell die Finger und Zehe absterben. Zungeraus

Falls du dir diese Methode mal näher anguckst, kannst du ja hier von den Resultaten berichten. Auf jeden Fall eine spannende Sache.
"Englisch mag die Sprache der Welt sein, aber Deutsch ist die Sprache des Herzens." -- Jawoll.
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#3
Hi,

also ich weiß, dass das funktioniert. Früher habe ich viel autogenes Training gemacht und dort gibt es eine sog. Wärmeübung. Mit dieser kannst du gezielt die verschiedenene Körperareale ansprechen und die Temperatur ändern. Bei mir hat das bei täglichen Üben so ca. 1/2 Jahr gedauert, bis ich die Temperatur in meinen Extremitäten ändern konnte. Es war dann tatsächlich so, dass Hände bzw. Füße wärmer wurden.

Grüße
Der alte Teich / Ein Frosch springt hinein / Vom Wasser ein Geräusch (Matsuo Basho)
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#4
Das mit dem Autogenen Training hab ich auch gemacht, und dann hab ich mal im Internet geguckt wozu der Körper noch so fähig ist, durch Meditation oder auch Autogenes Training und ich war sehr erstaunt was man so mit seinem Gehirn anstellen kann, z.B. Klarträume, Kinese usw...
Und habe dann mal, weil mir das mit dem Autogenen Training und dieser Wärmeübung immer zu lange gedauert hat hab ich das ganze mit Meditation verbunden schwupps, nach nach 4 monaten konnte ich dann meine Extrimitäten innerhalb weniger Sekunden auf eine für mich angenehme Temperatur bringen, und nach einem 3/4 jahr hab ich es dann hinbekommen, die Energie die ich beim Sport aufbringe kontrolliert und auf Abruf in den jeweilig am stärksten beanspruchten Körperbereich fließen zu lassen, was grade beim Hardjump enorm aufgefallen ist. Einziges Problem dabei ist das es dann die Energie ist die man sonst konstant bringt und man dadurch nicht ganz so lange durchhält und auch bei längeren Choreographien schwierig ist das über einen längeren Zeitraum ohne eine kurze Pause aufrecht zu erhalten. Aber mit ein bisschen mehr übung kann man das immer länger durchhalten(so war es zumindest bei mir)
Wenn die Zeit reif ist erkennt jeder wie er am besten handeln sollte
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