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Jedes Jahr eine neue Fertigkeit
#1
Es herrscht derzeit tote Hose und man darf reichlich bezweifeln, dass dieser Thread Anklang findet, aber mir kam grad eine Idee: Jeder von uns nimmt sich vor, pro Jahr eine neue Fertigkeit zu lernen. Das kann alles Mögliche sein: kreatives Schreiben, Kochen, Zeichnen, eine neue Sprache (schließt Programmiersprachen natürlich mit ein), Singen, ein Instrument ...
Wir könnten uns hier über Ideen austauschen und auch über unseren Fortschritt berichten. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch eure Ziele angeben.

Letztes Jahr hab ich mir vorgenommen, mit Chinesisch und Japanisch anzufangen; hat sich herausgestellt, dass zwei exotische Sprachen auf einmal zu viel des Guten sind. Ich habe bei Japanisch vieles wieder vergessen, was ich dieses Jahr aber wiederholen will. Mein Ziel ist es, in China ein Semester oder zwei zu studieren und in Japan einen Urlaub zu machen. Falls mir beide Länder gefallen, könnt ich mir auch vorstellen, dort zu arbeiten.

Dieses Jahr habe ich vor, mit C++ anzufangen. Programmieren interessiert mich persönlich und ich halte es in unserer modernen Welt für unabdingbar. Außerdem würde ich gerne irgendwann einfache Spiele programmieren können bzw. als Designer tätig sein. Nach der Klausurenphase will ich das Ganze anpacken.
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#2
Als Informatikstudent MUSS ich, auch von mir selber aus, die Programmiersprachen lernen. Also kann ich das für mich nicht gelten lassen. ^^
Also ich will endlich dieses Jahr wieder mit Karate anfangen. Habe jetzt eine 2 jährige Pause gehabt. Habe den gelben Gürtel aber das ist ja (fast) nichts. ^^
Mein Ziel ist es den grünen Gürtel zu schaffen, bevor das nächste Wintersemester beginnt!
Genieße das Leben ständig, denn du bist länger tot als lebendig.
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#3
Ich will zeichnen lernen...aber das ist etwas das Jahre braucht. Deshalb gibt das ein schlechtes Ziel für das Jahr ab. In ein paar Tagen hab ich Jubiläum meiner FB-Zeichen-Seite...aber davon abgesehen...

Schreiben...ich will das Autorenhandwerk lernen...schreib ja auch schon an meinem Erstlingswerk. Da wäre es cool wenn es dieses Jahr wie geplant fertig wird.
"Takes me back to old days. Us against the unknown, killing with big guns. Good times." (Wrex, Mass Effect 2)
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#4
Da sich bei mir im Laufe des letzten Jahres die Anzeichen ergaben, dass es mir Spaß macht zu schreiben (Gedichte, Songtexte, Kurzgeschichten, usw., aber nichts allzu Großes), habe ich mir vorgenommen an dieser Leidenschaft festzuhalten und erstmal diese Fertigkeit zu verbessern.

Nachdem der Abiturstress vorüber ist, habe ich vor wieder an meiner Fitness zu arbeiten (nach langem Ausfall wegen einer echt üblen Verletzung, merkt man doch, dass man nichtmehr so fit ist) und dann auch wieder Parkour zu lernen.
Tatsächlich fehlt jeder Ausdruck in seinem Gesicht, denn ihm wurde klar, dass er am Morgen nicht erwacht wäre, hätte sich der Alte schlafen gelegt.
~ Stimmen
~~Nachtmahrparty
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#5
Ich werde das Kochen mit genießbarem Ergebnis noch lernen müssen.
Bisher sind nur einfachste Gerichte möglich, da ich während meiner Ausbildung noch bei Hotel Mama wohnen darf Lachen

Müsste innerhalb des Jahres 2014 machbar sein Smile
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#6
Mit Programmieren ist's nichts geworden, dafür spreche ich Chinesisch (also Mandarin) nach meinem Auslandsaufenthalt fließend, ist auch was. Nächstes Großprojekt wird Japanisch, weil Japanisch in vielerlei Hinsicht dem Altchinesischen sehr ähnelt. Ich versuche mich daher auch an den Analekten Konfuzius', um mich besser mit Altchinesisch vertraut zu machen -- verdammt harter Tobak. 

Japanisch ist in vielerlei Hinsicht sehr seltsam in Sachen Grammatik -- im Chinesischen gibt es kleine Flexionen, Deklinationen und Konjugationen, eben weil es die Zeichen gibt. Im Japanischen hat man den ganzen Spaß zusätzlich zu den Zeichen. Dazu noch zig Lesungen für jedes Zeichen bzw. Zeichenkombination ... na, egal, anfangs dachte ich auch, Chinesisch ist eine unüberwindbare Hürde.
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#7
Mir fällt nun nicht wirklich etwas ein, was ich im nächsten Jahr lernen möchte, vor allem, weil ich die Dinge, die ich lernen und/oder verbessern möchte, schon seit Jahren in Angriff nehme (oder schleifen lasse, weswegen man nicht viel von Verbesserungen sprechen kann), aber ich nehme mir vor, nächstes Jahr die Abitur-Prüfungen zu schaffen - das ist doch auch schonmal etwas.

@Exitus; eigentlich wollte ich in dem Beitrag hier auch nur sagen, dass ich es ziemlich cool finde, dass du Mandarin nun wirklich fließend beherrschst. Nicht schlecht - wie lange warst du in China? Aber du bist ja allgemein recht sprachbegabt. Ich hab' allerdings gehört, dass Japanisch ziemlich 'easy' sein soll, auch von der Grammatik her. Kann ich aber auch nicht so wirklich beurteilen, leichtere Grammatik als die deutsche ist allerdings auch nicht gerade schwer. Jedenfalls viel Erfolg dabei! Die Schrift ist auf jeden Fall ein Kinderspiel, die hab' selbst ich drauf. Weiß allerdings auch nicht genau, ob Japan mehr oder weniger Zeichen als China hat...
Wie viele Sprachen sprichst du jetzt nochmal?
 
Any tree can drop an apple. I'll drop the freaking moon.
Any sound can shake the air. My voice shakes the heart.

 
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#8
(22.11.2015, 01:35)Lucifer schrieb: @Exitus; eigentlich wollte ich in dem Beitrag hier auch nur sagen, dass ich es ziemlich cool finde, dass du Mandarin nun wirklich fließend beherrschst. Nicht schlecht - wie lange warst du in China? Aber du bist ja allgemein recht sprachbegabt. Ich hab' allerdings gehört, dass Japanisch ziemlich 'easy' sein soll, auch von der Grammatik her. Kann ich aber auch nicht so wirklich beurteilen, leichtere Grammatik als die deutsche ist allerdings auch nicht gerade schwer. Jedenfalls viel Erfolg dabei! Die Schrift ist auf jeden Fall ein Kinderspiel, die hab' selbst ich drauf. Weiß allerdings auch nicht genau, ob Japan mehr oder weniger Zeichen als China hat...
Wie viele Sprachen sprichst du jetzt nochmal?

Ich war ein Jahr dort, habe die meiste Zeit mit Lernen verbracht. Ich lerne insgesamt seit gut zwei Jahren (25 Monate, um genau zu sein) und hab natürlich noch einen weiten Weg vor mir. Selbst Chinesen, die gut Englisch oder Deutsch sprechen, wechseln auf Chinesisch, wenn sie sich mit mir unterhalten, was ich schon mal als gutes Zeichen werte. 

Ich komm mit Japanisch auch derzeit überhaupt nicht klar, weil ich erstens null Zeit reinsteck und meine Lehrerin ... na ja. Konzepte bei der Satzbildung wirken definitiv sehr chinesisch auf mich (es wird viel über Attribute ausgedrückt) und einfache Sätze kann ich auch ohne Weiteres selbst bilden. Die Aussprache ist im Vergleich zu Mandarin sowieso trivial, dafür habe ich den Eindruck, dass der Redefluss schneller ist. Neben den Kana, die ich immer noch nicht draufhab, weil ich keine Energie reinstecke, haben die Japaner viele Zeichen aus dem Altchinesischen übernommen. Insgesamt haben sie bestimmt auch mehrere zehntausend, aber regelmäßig benutzt werden nur ein paar tausend, wenn überhaupt. Der Trend geht immer mehr zu einfachen Schreibungen mit den Kana (vor allem auch wegen englischen Fremdwörtern, die die Japaner direkt übernehmen). Kann mir nicht vorstellen, dass Japanisch einfach ist, keine Sprache der Welt ist das. Ich kenn keinen einzigen, der eine Sprache wirklich gut beherrscht und dann behauptet, sie sei einfach. Selbst Englisch nicht. Es gibt Sprachen, die relativ simple Grundlagen haben -- etwa Englisch, Spanisch, Mandarin (im Ernst) -- aber je mehr man lernt, desto mehr Hürden muss man bewältigen.

Fließend spreche ich nur Englisch und Chinesisch, wobei Englisch meine Arbeitssprache ist. Französisch habe ich sieben Jahre lang in der Schule gelernt, aber größtenteils wieder vergessen, weil mich weder Land, Leute und Kultur interessieren. Ich war mal in Frankreich für ein paar Wochen (zum Lernen), das Land hat einen sehr schlechten Eindruck bei mir hinterlassen. 

Und zum Schluss:
Mit Sprachbegabtheit hat das nicht viel zu tun, sondern mit Einstellung und Fleiß. Mir ist aufgefallen, dass ich eine komplett andere Lernsteinstellung zu Chinesisch habe als viele andere Chinesischlernende-- ich beschwer mich nie, ich geb nicht auf, ich schreib manchmal halt mehrere Stunden an einem Text. Meine Denkweise ist auch mittlerweile zum Teil chinesisch, was natürlich beim Lernen hilft. Jede Woche investier ich gut um die 30 Stunden nur in Chinesisch. Wenn ich nicht Student und Freiberufler wäre, könnte ich das gar nicht packen. An manchen Wochenenden mache ich nichts außer Chinesisch und Aufträge. Ich will damit sagen, dass Sprachen, die dem eigenen Kulturraum total fremd sind, eine Menge Zeit benötigen. Aber packen kann das jeder, wenn man etwas wirklich will, schafft man das auch (ich habe gerade einen Artikel von einem Amerikaner gelesen, der angeblich seit über sechs Jahren Chinesisch lernt und immer noch große Probleme hat, Nachrichten zu lesen, und sich seitenweise über die Sprache beschwert hat. Das stieß mir ein bisschen sauer auf, deswegen mein Wort zum Sonntag am Schluss  Lachen ).
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#9
Da hast Du Dir ja einiges Vorgenommen (und schon geschafft) ! Ok
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem beruflichen & persönlichen Werdegang !

Eine persönliche Frage, bist Du vielleicht asiatischer Abstammung ?
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#10
(22.11.2015, 19:26)Tenryu schrieb: Da hast Du Dir ja einiges Vorgenommen (und schon geschafft) ! Ok
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem beruflichen & persönlichen Werdegang !

Eine persönliche Frage, bist Du vielleicht asiatischer Abstammung ?

Danke.

Nein, ich bin Bayer durch und durch -- meine Familie hat die letzten 400 Jahre keinen Fuß außerhalb Bayerns gesetzt.  Lachen
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