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Bravely Default
#1
Ich glaube der eine oder andere kennt es schon aber nun bin ich mal so frei und eröffne dazu mal ein Thema und beginne damit gleich mal mit einem mehr als passenden Zitat aus einem anderem Forum:

Ein Moderator aus einem anderen Forum schrieb:[...]
Bravely Default ist im Herzen ein Final Fantasy Spiel - oder besser gesagt eher, was Final Fantasy immer anstrebte, zu sein. Es hat etwas geschafft, was rundenbasierte JRPGs für mich schon lange nicht mehr geschafft haben - es hat interessante, strategisch herausfordernde Kämpfe geliefert ohne die Gegner einfach blatant overpowered zu machen.

So innovativ wie simpel ist dabei das Brave/Default-System, das dem Spiel seinen Namen gibt und in den Kämpfen eine maßgebende Rolle spielt - denn zusätzlich zu den Standard-RPG-Kampfbefehlen wie Angriff, Item oder Fähigkeiten hat man im Kampf eben auch "Brave" und "Default" zur Auswahl.
"Default" ist essentiell ein Abwehrkommando, wie es auch viele andere RPGs bieten - anders als andere RPGs erlaubt einem dieses aber, auf diese Weise "nicht benutzte" Runden zu einem späteren Zeitpunkt über "Brave" zu verwenden, um mehrere Aktionen innerhalb der selben Runde auszuführen. So kann man beispielsweise einen starken Angriff eines Gegners einfach abwehren und es ihm dann mit zwei Gegenangriffen heimzahlen!
Auch das Gegenteil ist möglich und man kann sich einige Runden vorziehen, um möglichst viel Schaden innerhalb einer einzigen Runde anzurichten. Das ist z.B. praktisch, um Kämpfe vorzeitig zu beenden, da es nicht kümmert, wieviele Aktionen man im Minus ist, wenn der Kampf erstmal vorbei ist - verschätzt man sich aber und der Kampf geht weiter, steht man entsprechend viele Runden dann eben da, ohne etwas machen zu können. xD
Bis zu vier Aktionen pro Runde und pro Charakter sind durch dieses System möglich - und auch die Gegner machen davon Gebrauch. Noch viel mehr als in anderen RPGs ist es in Bravely Default wichtig, das Angriffsmuster der Gegner zu durchschauen, um das Brave/Default System effektiv zu nutzen.

Bravely Default bietet auch die Möglichkeit, Freunde "zur Hilfe zu rufen". Essentiell kann man, wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet, anderen Spielern starke Angriffe, Heilung, oder sonstige hilfreiche Aktionen schicken, die von diesen dann einmalig Gebrauch machen können, wenn sie in Bedrängnis sind. So kann man beispielsweise seine Leute von einem anderen Spieler heilen lassen, wenn es den eigenen Heiler umgehauen hat, oder dem Gegner von einem anderen Spieler noch mehr Schaden in noch kürzerer Zeit reindrücken lassen, wenn man den Kampf zu einem schnellen Ende bringen muss.
Das Spiel ermutigt einen, zu diesem Zweck Freunde zu registrieren, aber falls man diese Möglichkeit nicht hat, bietet einem das Spiel gnädigerweise auch jeden Tag 3 bis 5 zufällige Aktionen zufällig gewählter Spieler aus der großen weiten Welt, mit denen man dieses System ebenfalls benutzen kann. Bis zu 20 solcher Aktionen kann man ansammeln, bevor alte durch neuere ersetzt werden.
Wesentlich weniger interessant als das Brave/Default-System, aber alles in allem durchaus ebenfalls ein nettes und vor allen Dingen hilfreiches Feature.

Das Spiel bietet auch ein Klassensystem, wie es auch in FF3/FF5/FFT(A(2)) vorkam - man kann seinen Charakteren einen beliebigen bereits freigeschalteten Beruf zuweisen, in dem sie nach und nach neue Fähigkeiten erlernen. Wie in FF5/FFT(A(2)) kann man außerdem auch das Fähigkeitenset einer zweiten Klasse ausrüsten, sowie bis zu 5 Unterstützungsfähigkeiten.
Positiv hervorzuheben ist hierbei, dass die Balance sehr gut getroffen ist - jede Klasse hat einen Sinn und Nutzen und behält diesen auch das ganze Spiel über, selbst Anfangsklassen wie der Freiberufler. Theoretisch sollten viele Gruppenkonstellationen sinnvoll nutzbar sein, solange man sie gut aufeinander abstimmt. (Um einen Weißmagier kommt man aber wohl nicht rum. xD")

Das Spiel bietet insbesondere für die Standards eines Handheldspiels eine enorme Menge Content - selbst, wenn man bedenkt, dass man einige Orte ziemlich oft aufsuchen muss, bietet das Spiel solide 40 bis 60 Stunden "unverbrauchten" Content (je nachdem, wieviele Sidequests man macht).
Allerdings sind die Dungeons teilweise ein bisschen langweilig aufgebaut und bieten auch später im Spiel nicht viel Neues. Auch bei der Musik, die die Dungeons begleitet, findet sich leider nicht viel Abwechslung - es sind im Grunde immer die selben drei oder vier Stücke, und sind diese auch an sich gut gelungen, fangen sie irgendwann eben doch eher an, zu nerven.

[...]
Ich war so frei ein paar ein Sachen zu zu streichen. Z.B. Den Story Spoiler.

Aber ich glaube besser hätte man es nicht sagen können.

Naja, wie findet ihr Bravely Default?
Kiesel, Echo, Geleit und Knospe.
Zusammen sind sie das Gericht, das über die Feinde richtet.
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#2
Ich fand es nicht so gut wie die Presse oder viele Spieler. In dem Spiel muss man viel grinden, wenn man wirklich alles mitnehmen will, und der Geheimboss ist enervierend. Man macht ab der Hälfte des Spiel bis knapp vor Schluss (wenn man das beste Ende haben will) sehr lange immer wieder das Gleiche. Es gibt zwar einen plausiblen Grund dafür, aber die Spielerfahrung leidet deswegen meines Empfindens sehr darunter. Wirklich schwer fand ich nur den Geheimboss. Ansonsten bin ich vor allem bei den letzten und schwersten Nebenmissionen auf einige Hürden getroffen, aber die Kämpfe waren alle machbar.

Ich bin gespannt auf den Nachfolger ... das Ende von Bravely Default und die Anspielung auf Bravely Default 2 wirken sehr interessant.
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#3
(27.03.2014, 18:49)Exitus schrieb: In dem Spiel muss man viel grinden, wenn man wirklich alles mitnehmen will, und der Geheimboss ist enervierend.

[spoiler]Ich hab das Spiel zwar noch nicht durch, aber ja das scheint zu stimmen. Besonders wenn man mal sieht, wie stark die Gegner nach dem ersten 1. „Zeitsprung“ sind. Da kommt man mit untrainierten Einheiten nicht weit.[/spoiler]

Hast du auch auch dieses Geheimen Bonus-Dungeon im letzten Kapitel gefunden?

Bitte in Zukunft an Spoilertags denken - andere Spieler lesen mit, siehe Lucis Beitrag weiter unten Zwinker. Hab sie jetzt mal gesetzt. // Acuros
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#4
Ja klar, sonst hätte ich ja den Geheimboss nicht erwähnt. Zwinker

Ich meine, ich kann das Spiel trotzdem empfehlen. Gerade was gute JRPGs anbelangt, sind wir von SquareEnix nicht verwöhnt worden; aber es gibt an dem Spiel nichts, das wirklich heraussticht. Die Handlung ist schlecht geschrieben und daher sehr vorhersehbar, es gibt keine Charakterentwicklung und die Dialoge wirken sehr unnatürlich. Das Gameplay macht halt wirklich Spaß ... bis man, wie gesagt, zu den letzten Kapiteln kommt.
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#5
(31.03.2014, 17:17)Exitus schrieb: Ja klar, sonst hätte ich ja den Geheimboss nicht erwähnt. Zwinker
Ich dachte das du meintest den Boss der erscheinen soll, wenn man einen der Kristalle zerstört. Bis jetzt konnte ich keinen der Kristalle zerstören... Traurig habs immer wieder probiert

(31.03.2014, 17:17)Exitus schrieb: Die Handlung ist schlecht geschrieben und daher sehr vorhersehbar, es gibt keine Charakterentwicklung und die Dialoge wirken sehr unnatürlich.
Evtl liegt das daran, das Dialogo ziemlich entschärft worden sein solln. Ich hab gelesen, das die eigentlioch anzüglicher sein solln.
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#6
Bravely Default ist schon ein ziemlich gutes Spiel, so hat es eine gute Story und nette Charaktere (wenn auch Tiz & Agnez mir zu mainstream sind - Ringabel jedoch ist hilarious!), außerdem ist das Kampfsystem ziemlich toll. Auch positiv ist es, dass man Audio & Text auf andere Sprachen stellen kann. So wurde es gleich anfangs auf Japanisch - Englisch gestellt :3

So toll das Kampfsystem auch ist; es ist trotz allem Rundenbasiert & das hat zur Folge, dass die Kämpfe - vor allem die Random-Ernscheinungen - meist gleich ablaufen, was es doch recht eintönig macht. Deswegen eiere ich schon seit Januar an dem Spiel herum und lege immer wieder längere Pausen ein.

Btw Marik: könntest du das nchste Mal deinen Beitrag bitte in einen Spoiler setzen? Ich bin bei dem Spiel nicht so weit wie du bist & weiß jetzt eben schon von einem Zeitsprung. Das finde ich nicht so nett ;w;
 
Any tree can drop an apple. I'll drop the freaking moon.
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#7
(09.04.2014, 15:20)Lucifer schrieb: Btw Marik: könntest du das nchste Mal deinen Beitrag bitte in einen Spoiler setzen? Ich bin bei dem Spiel nicht so weit wie du bist & weiß jetzt eben schon von einem Zeitsprung. Das finde ich nicht so nett ;w;

entschuldige ich werde in Zukunft versuchen dran zu denken.

Und danke Acuros, fürs edieren.
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#8
Moin, moin,

ich habe Bravely Default rund 130 Stunden gespielt, natürlich bis zum richtigen Ende. Smile

Mir hat das Spiel sehr gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass ab Kapitel 6 der Schwierigkeitsgrad erheblich anzieht. Die Story geht im Großen und Ganzen in Ordnung, allerdings stellt sich ein gewisser Nerv-Faktor spätestens ab Kapitel 7 ein, da immer und immer wieder die gleichen Dinge getan werden müssen. Die späteren Nebenquests bzw. die Kämpfe sind teilweise echt fordernd und ohne entsprechenden Level ist man quasi in der ersten Runde ausgelöscht.

Die Charakterentwicklung und die damit verknüpften Fähigkeiten haben mir sehr gut gefallen. Die Idee, dass man bei Kämpfen Freunde zur Hilfe rufen kann, finde ich sehr gut.

Alles im allen ein solides Spiel. Ich bin mal auf den zweiten Teil gespannt, hoffentlich wird der lokalisiert.

Grüße
Der alte Teich / Ein Frosch springt hinein / Vom Wasser ein Geräusch (Matsuo Basho)
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#9
Vor nen halben Jahr habe ich mir mal die Demo geladen, aber so ganz gefallen hats mir irgendwie nicht !
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