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Gelohor
#1
Auch ich habe mich in einer Zeit, in der ich musikalisch weniger aktiv war, mal ans Roman-Schreiben rangewagt ... damals kam etwas mehr als dieser Prolog dabei raus und sonderlich viel mehr gibt es bislang auch noch nicht, was über den Prolog hinausgeht. Doch vielleicht interessiert ihr euch ja für mein Fanfatasy-Produkt und schreibt mir einige Dinge dazu Smile Den Text hab ich vor drei Jahren so verfasst und seitdem leider kaum weitergeschrieben.

Gelohor


Prolog - Gefangen unter Gefangenen


Ein kalter Hauch von Leid und Tod lag in der Luft. Ein Duft, der an die alten Geschichten, die Legenden der Schattenwesen in der Blüte ihres Daseins, erinnerte. Bei genauerem Versuch den eigenartigen Nebel zu erspüren, schien das Analysieren immer schwieriger zu werden. In diesen Landen wurde man das Gefühl nicht los, nie auf etwas Lebendiges zu stoßen und doch war alles so merkwürdig und verdächtig, dass man glaubte die kleinste Lebensform fühlen zu können. Obwohl man weit und breit nichts dergleichen sah oder hörte, schien etwas da zu sein. Eine beängstigende und geheimnisvolle Leere, gefüllt von Macht, legte sich über dieses Land. Jedes Wesen im Umkreis konnte sich dem Bann dieser unglaublichen Kraft nicht mehr entziehen. Die Stärke der Finsternis und der Fremde zog den Geist aus einem Jeden. Niemand weiß, welche Gerüchte über diesen Ort wirklich stimmen.

Die Sonne kam an diesem Ort nie richtig durch den wolkenverhangenen Himmel, zumindest hatte sie so noch kein Mensch gesehen, der sich in diese Gegend gewagte hatte. Auch heute war das nicht anders und die stehende Luft hätte einem das Atmen unmöglich gemacht. Die Ländereien von Gelohor waren in das von jedem gefürchtete Dunkel getaucht und Schreie zerrissen die Luft. Von wem oder was diese um Gnade flehenden Rufe genau kamen, war nicht eindeutig festzustellen. Während die Zeit still zu stehen schien, wurde das gequälte Ausrufen deutlicher. Man konnte noch an den Grenzen Gelohors eine sehr tiefe und kratzige Stimme schreien hören. Diese Geräusche kamen aus der nördlichen Richtung, dem dunkelsten Fleck im gesamten Land. Bis man einen Blick auf das legen konnte, was sich dort befand, musste man etliche Meilen steinige, karge Wüste hinter sich bringen. Vereinzelt standen noch tote Bäume inmitten des ausgetrockneten Bodens. Es war keine Sandwüste, sondern einfach nur kaltes Land, welches schon lange kein Leben mehr in sich hatte. Tiere fand man in dieser Region ebenso selten wie Gewässer. Das stinkende Moor im Süden Gelohors war als einziges noch nicht verschwunden und fütterte einen ebenso pechschwarzen Wald in seiner Umgebung. In der Nähe konnte man einen Graben erkennen, in welchem wohl vor langer Zeit Wasser geflossen war. Ein Windzug wehte einige verdorrte Sträucher mit. Es war ein kalter Wind, was in diesem Land kaum verwunderlich war. Gegen den Wind flog ein Adler in die Richtung des Moores. Mit roten Augen suchte er den Boden ab, fand jedoch keine Beute, was er der Welt mit einem beleidigten Kreischen verkündete. Er flog weiter und näherte sich dabei dem sumpfigen Moor. Aufgeweckt von einem die Ruhe störenden Laut, flatterten schwarze Raben wild aus ihrem Versteck im Wald des Moores. Der Laut kam allerdings nicht vom Adler, der seinerseits in eine andere Richtung flüchtete. Es war abermals ein Schrei aus dem Norden, der sich über den gesamten Kontinent schleppte.

Die Wolken verdunkelten sich immer mehr und die Sonne, die ohnehin nicht wirklich sichtbar war, machte Anstalten langsam hinter dem weiten Horizont zu verschwinden. Die immer größer werdenden Schatten zeigten einem ein weiteres Mal eindrucksvoll wie groß Gelohor doch tatsächlich war. Ein paar Hyänen hechteten gerade ins Zentrum dieser öden Ländereien. Sobald es Nacht wurde fanden sich die verschiedensten gefährlichen Tierarten inmitten des Kontinentes zusammen und viele Leute behaupteten schon oft von Wind ergriffenes Gewisper gehört zu haben, welches von den Geschöpfen der Nacht ausgegangen sein soll. Im Gegensatz zur Sonne war der wolkenlose Nachthimmel mit dem auffällig hellen Mond, der immer bestens zu sehen war, geradezu unheimlich und hervorstechend. Die Sterne schienen sich zu fiesen Grimassen und bösen, verfolgenden Augen zu formen und somit einen noch angsteinflößenderen Himmel zu bilden. Bald war Vollmond und jetzt schon wusste der Mond seine Fülle gezielt einzusetzen um die ersten Wölfe anzulocken und Menschen abzuschrecken. Wer es wagte, seinen Blick zu Luna zu richten, welche als großes Rund in der Ferne erkennbar war, konnte ihn nicht mehr von der grausigen Schönheit am unheimlichen Nachthimmel abwenden. Die magische Fähigkeit des Mondes war in Gelohor besonders groß, denn selbst wenn man es wollte und mit allen Mitteln versuchte seinen Blick zu lösen, gelang es nicht, bis der Mond wieder verschwand, sich eine Wolke vor ihn schob oder der Mensch vorher zerfleischt wurde. Es glich einer Falle, die der Mond stellte um den Geschöpfen der Nacht eine leichte Beute zu bescheren. Ein Wolf heulte in die beginnende Nacht, als auch das Schreien aus dem Norden wieder lauter und qualvoller wurde.

Ein Schloss, umringt von grauen Mauern, stand vor einem riesigen Berg, der sich dahinter erhob - eine Festung des Grauens, wenn man vom Äußeren des Gebildes ausging und einem die gequälten Schreie aus dem Inneren eine gewisse Erfurcht und Angst mit auf den Weg gaben. Während der riesige Berg hinter den Gemäuern soweit in die ewigen Lüfte stieg, dass man die Spitze nicht mehr sah, konnte auch die Festung selbst mit überwältigender Breite Respekt verschaffen. Die Tore zum Inneren wurden von seltsamen Wesen bewacht, die nicht genau identifizierbar waren. Einige der Wächter sahen Menschen ziemlich ähnlich, allerdings waren diese Gestalten besessen von dem Bösen des Schlosses, was einige unter ihnen in richtige Monster verwandeln lies. Es waren etliche jener mysteriösen Figuren des Todes, die sich, bewaffnet mit Lanzen, Dolchen und Schwertern, über den gesamten Platz vor der Festung gegenseitig böse anfauchten, in Formationen umherliefen und Eindringlinge fernhalten sollten, sodass ein Entkommen aus diesen Mauern oder das Hineingelangen in den Kern der teuflischen Burg unmöglich schien. Rotes und schwarzes Blut mischte sich überall auf dem verwahrlosten Boden vor dem eigentlichen Gebilde.

Weitere Schreie und Hilferufe aus dem Inneren ließen die Wachen kurz aufhorchen. Mit einem dämonischen Lachen wandten sich diese aber gleich darauf wieder ab. Das Lachen von draußen konnte die Qual, welche die immer kraftloser werdenden Laute auf die Umwelt übertrug, nicht überstimmen. Das Schloss sowie das gesamte Land wurden von einem Zauberer regiert. Einmal gehört, konnte der Name vielen Menschen bis in die Ewigkeit Albträume bescheren - Sariem. Nicht einmal Raben oder andere Flugtiere trauten sich in die Nähe der Festung, denn sie spürten eine böse Macht und witterten die grausame Gefahr. Hinter der baumgroßen Pforte versteckte sich ein weiterer, nie enden wollender Gang, wie es schon der Weg von der schützenden Mauer zum Eingang war. Das einzige, was man in den etlichen Gängen der Festung, die sich nach vielen Gabelungen offenbarten, sehen konnte, waren zerkratzte Wände, aufgerissene Teppiche und abgebrannte oder ausgeblasene Kerzen in einigen verrosteten Ständern auf beiden Seiten der Wände, die das Auge trügerisch täuschten. Man hatte den Verdacht, der Abstand der beiden Mauern war geringer, als er dann tatsächlich war, was einem ein Gefühl von Unbehagen gab. Die innere Struktur des Schlosses von Sariem glich einem komplizierten und unüberwindbaren Labyrinth, schlimmer noch als in den Pyramiden der alten Völker. Je tiefer man ins Innere vordringen wollte, desto öfter kam man wieder am Ausgang vorbei oder fand ewige Zeit überhaupt nichts, als wollte eine Macht verhindern, dass man mehr sehen konnte. Gelegentlich hörte man einen Wolf heulen oder die Wächter draußen heftig miteinander streiten, was einem sagte, dass man ganz außen und nur eine Mauer von den Kreaturen Sariems entfernt war.

Tief unter diesen befand sich der Kerker, von dem noch immer die Schreie kamen, die schon die ganze Zeit zu hören waren. Nun hörte man auch verstörtes Lachen und jubelnde Ausrufe zwischen einem unbekannten Knarren und Quietschen, was an das Wimmern eines armen und verängstigten Tieres erinnerte. Diese Geräusche kamen von einer Foltermaschine, auf der ein Mensch angebunden war. Um ihn standen einige andere, die wie verrückt umherhüpften und sich am Leiden des Fremden ergötzten. Man sah an den Narben auf ihren nackten Körpern, dass es ihnen selbst einmal so ergangen sein musste, was sie wohl verrückt gemacht hatte. Mehr und mehr ähnelten diese anderen Menschen einigen der Wächter außerhalb des Schlosses. Sie waren so entstellt, wie es kaum vorstellbar war und die Suche nach Möglichkeiten, wie so etwas in diesem Verlies untertage geschehen konnte, kannte keine Grenzen. Nicht nur vom Äußeren hatten sich die Menschen hier verändert, sondern auch in ihrem Inneren schienen sie ausgeraubt und manipuliert - Spielzeuge des Grauens, für welche komplette Leben sinnlos ausgelöscht wurden.

Tränen flossen an den Wangen des Gefolterten herunter und seine Schreie ließen nicht nach. Bei jedem Hieb mit der dornigen Peitsche, die von einer der Kreaturen ausgeführt wurden, begannen diese mit rotem Funkeln in ihren Augen grauenvoll zu lachen. Der Gefesselte war kaum noch zu erkennen. An den Stellen, die noch nicht mit Blut vollgespritzt waren, konnte man gut sehen, dass er ein Mensch war und noch keiner der Gestalten, die an einer fellartigen, dunklen Haut zu identifizieren waren. Wie es schien verhielten diese sich wie Kannibalen und freuten sich darüber, dem Fremden auf dem Foltertisch höllische Schmerzen zu bereiten.

»Hört auf! L- Lasst mich ...« brachte der Fremde mit einer tiefen, heißeren Stimme heraus. Er versuchte sich zu bewegen, obwohl er wusste, dass er mit allen Gliedmaßen fest an diesen Tisch gebunden war.
»Schweig, du Ratte!« gab die Kreatur mit der Peitsche in der Hand in undeutlichen Worten als Antwort und holte zu einem weiteren Schlag aus. Er traf direkt das offenstehende linke Auge des Angebundenen, der in diesem Moment wieder anfing zu schreien und nicht mehr aufhörte. Die vielen Gestalten um ihn fanden daran wohl Gefallen und holten weitere Gegenstände, mit denen sie den Fremden bewarfen. Mit einem stumpfen Messer ritzten ein paar Andere ein merkwürdiges Symbol in die Handfläche des Menschen, der weiter schrie und damit Mauern hätte zum Einsturz bringen können.

Weit über dem Kerker, in der Spitze der Festung erhob sich ein großer Mann. Sein Körper war mit langen und dunkeln Gewändern umhüllt, als wollte er verbergen, was er wirklich war. Selbst sein Gesicht war in einen Schleier von Schatten getaucht. Sariem verließ den Raum, in dem er eben noch saß und nahm einen der tausend Wege in eine undefinierbare Richtung. Das von ihm verlassene Zimmer war riesig und königlich geschmückt, mit einem langen, uralten Tisch an der Seite, einem großen Kronleuchter, der den gesamten Saal mit einem bizarren Licht erhellte und großen Fenstern auf der anderen Seite des Tisches. Diese schauten in eine Welt hinaus, die nicht Gelohor zu sein schien, denn man sah durch jedes Fenster etwas Anderes, nur nie eine schöne Landschaft oder Gelohor selbst. Außer einigen Türen, die in Nebenräume führten und einem großen Thron am Ende des Raumes, welcher allerdings mittig stand, gab es nichts Besonderes in diesem Raum. Ein langer roter Teppich deutete den Weg vom Thron zur Tür hinaus, durch die Sariem gerade gegangen war. Im Gegensatz zum restlichen Schloss war es in diesem Raum angenehm temperiert und man hätte nie für möglich gehalten, dass das kalte und dunkle Labyrinth außerhalb des Saales hierzu gehörte. Eine Spinne kletterte an einem einzigen, dünnen Faden von der Decke zum Boden, wo sie in der Ecke des Raumes ein winziges Loch fand, durch welches sie weiter nach unten gelangte.

Im Kerker hatten sich die Folterer des angeketteten Mannes zu langweilen begonnen und holten einen großen Hammer, sowie zwei Pfeile. Den Hammer mussten mehrere auf einmal tragen, da er sehr schwer zu sein schien, während sich die Ersten gleich die Pfeile nahmen und dem Fremden an Stirn und Bauch weitere Gravierungen machen wollten. Die gequälten Schreie des Mannes kamen zwischen dem Lachen dieser Verrückten kaum noch durch.
»Schlagen wir ihn mit dem Hammer!« grunzte jemand, der die schwarzen, vom Blut rot getränkten, Haare des Fremden unsanft streifte. Die drei, die den Hammer trugen, gingen etwas näher zu dem Mann, der mit weit aufgerissenen Augen nicht glauben wollte, was gleich geschehen sollte. Mit viel Kraft hoben sie den Hammer in die Lüfte und ließen ihn gleich darauf mit einem widerlichen, krachenden Geräusch und heiterem Gelächter auf das rechte Bein des Mannes fallen, der wie gelähmt mit leeren Augen an die Decke starrte und versuchte etwas zu stammeln, was ihm allerdings nicht gelang.

»Jetzt mit dem Beil, jetzt mit dem Beil!« rief ein Weiterer, der mit einer riesigen Axt angelaufen kam. Auf einmal bewegte sich das Beil jedoch aus seiner Hand und schwebte vor ihm in der Luft, er selbst wurde durch einen grünen Blitz an die Wand geschleudert und das Beil flog im nächsten Moment in dieselbe Richtung. Mit weit aufgerissenen Augen hing er an der Mauer, gehalten von der Axt, die sich durch seine Brust gefressen hatte und in der Wand, mitsamt der Kreatur selbst, stecken blieb. Sariem war die Stufen zu ihnen herunter gekommen und alle schauten verwirrt zu dem aufgespießten, an der Wand hängenden Axtträger. Dann wuselten sie vorsichtig zu Sariem nach vorne und legten sich vor ihm auf den Boden, als wäre er ein Gott, den sie anbeteten. Eben jener schritt ungehalten an allen vorbei und betrachtete, was seine Sklaven alles angestellt hatten. Mit amüsiertem Blick pfiff er kurz und die monströsen Gestalten standen wieder auf und gesellten sich zu ihm.

»Da habt ihr unserem jungen Freund ja ganz schön zugesetzt, Bamus.« Die schrecklich zugerichteten Kreaturen wurden von Sariem wie Sklaven behandelt und er nannte sie Bamus, was in eine fremde Sprache übersetzt „Die Rasse der Schwachen“ bedeutete. Sariem schüttelte leicht den Kopf und sprach weiter. »Ihr solltet ihn jetzt nicht weiter quälen. Er hat seine Lektion gelernt, dass man nicht so einfach bei uns an die Tür klopfen sollte.« Mit einem selbstgefälligen Grinsen nahm er das stumme Nicken seiner Sklaven um ihn herum wahr und breitete die Arme aus. Der junge Mann, der noch immer regungslos dalag, zuckte leicht und schaute weiterhin mit leeren Augen an die Decke des Verlieses. Sariem schloss die Augen und hob seine Hände über den Angeketteten. Er heilte grob die Wunden des Mannes, welcher vor Erleichterung aufatmete. Scheinbar fühlte dieser seine Beine wieder und hatte sich etwas von dem Strapazen erholt, allerdings war das eingeritzte Symbol auf der Handfläche weiterhin zu sehen, auch wenn es nicht mehr blutete und sein linkes Auge konnte er auch noch nicht wieder öffnen.

»Mit dir habe ich etwas ganz Spezielles vor …«, sagte Sariem ruhig, allerdings war ein größenwahnsinniger Unterton zu hören, der den Fremden auf dem Foltertisch in Angst versetzte. In dem Auge, welches er noch öffnen konnte, sah man nun eine leichte Spiegelung, die zeigte, dass er zuvor lieber gestorben wäre, als auf das zu warten, was der Zauberer ihm gerade angekündigt hatte. Sariem drehte sich um und begann gehässig zu lachen, während er die verschmutzten Stufen nach oben bestieg und hinter dem nächsten Korridor verschwand. Die Bamus begannen nun auch wieder fies und mit bösen Hintergedanken zu grinsen und tanzten ein weiteres Mal um den Fremden herum, welcher nun erschöpft das Auge schloss und den Kopf leblos zurücklegte.
Golden Sun Zone || Alles zu Golden Sun! Ok
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#2
Also ich finds spannend geschrieben, nicht zu hochgestochen aber auch nicht zu flach. Vllt findest du ja Zeit weiter dran zu arbeiten, wär schade drum Ok
Und natürlich will ich wissen, wie es weitergeht Lachen
"Englisch mag die Sprache der Welt sein, aber Deutsch ist die Sprache des Herzens." -- Jawoll.
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#3
Da kann ich nur zustimmen, sehr spannend schon am Anfang geschrieben ^^

Nur diese Stelle:
"Weit über dem Kerker, in der Spitze der Festung erhob sich ein großer Mann. Sein Körper war mit langen und dunkeln Gewändern umhüllt, als wollte er verbergen, was er wirklich war. Selbst sein Gesicht war in einen Schleier von Schatten getaucht. Sariem verließ den Raum, in dem er eben noch saß und nahm einen der tausend Wege in eine undefinierbare Richtung. Das von ihm verlassene Zimmer war riesig und königlich geschmückt, mit einem langen, uralten Tisch an der Seite, einem großen Kronleuchter, der den gesamten Saal mit einem bizarren Licht erhellte und großen Fenstern auf der anderen Seite des Tisches. Diese schauten in eine Welt hinaus, die nicht Gelohor zu sein schien, denn man sah durch jedes Fenster etwas Anderes, nur nie eine schöne Landschaft oder Gelohor selbst. Außer einigen Türen, die in Nebenräume führten und einem großen Thron am Ende des Raumes, welcher allerdings mittig stand, gab es nichts Besonderes in diesem Raum. Ein langer roter Teppich deutete den Weg vom Thron zur Tür hinaus, durch die Sariem gerade gegangen war. Im Gegensatz zum restlichen Schloss war es in diesem Raum angenehm temperiert und man hätte nie für möglich gehalten, dass das kalte und dunkle Labyrinth außerhalb des Saales hierzu gehörte. Eine Spinne kletterte an einem einzigen, dünnen Faden von der Decke zum Boden, wo sie in der Ecke des Raumes ein winziges Loch fand, durch welches sie weiter nach unten gelangte."

..find ich persönlich etwas durcheinander geschrieben xD"
Sariem verlässt den Raum und dann beginnst du die Beschreibung des Zimmers oder der anderen Räume. Das hätte kommen müssen, wo er noch drin ist, sonst wirkt das so "sprunghaft".

Ansonsten gibts absolut nichts auszusetzen, echt toller Prolog ^^
Wäre schön, wenn du irgendwann wieder Inspiration findest und es Kapitel für Kapitel fortsetzt ^_^
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#4
@Marisa: Da muss ich zustimmen, auch wenn es nur ein nebensächlicher Fehler ist. Ich kanns verkraften.

@Drake: Annsonsten ist dein Prolog echt super. War erst etwas abgeschreckt, als ich den langen Text gesehen habe. Hab mich dann aber doch rangetraut. Ein super klasse Prolig. Und man merkt, dass du Erfahrung im Schreiben hast. Du schreibst ja auch unmengen Texte für die Golden Sun Zone.

Mach weiter so. Und das mein ich ernst. Ich will wissen, wie es weiter geht.Ok
Pessimisten sind realistisch.
Optimisten sind glücklich.

Programmieren ist einfach, jeder kann es lernen.
Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
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#5
ich finde auch, dass es ein toller Text ist, wenn man es mal liest kommt es einem ja nicht mehr so lang vor
sehr gut geschrieben und nicht viele Fehler, ich will wissen was weiter passiert
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#6
Wow, echt klasse ! Smile
Der Text ist spannend und liest sich flüssig. Nur das du am Anfang 2-mal das Wort "Ort" benutzt, hört sich nicht so gut an.
Mist, jetzt bin ich neugierig geworden. Smile
Ist der gefolterte Junge der Hauptcharakter ?
Würde mich freuen, wenn du weiterschreiben würdest. Ok
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