Umfrage: Lasst ihr euch impfen
Ja
Nein
Ich bin mir noch nicht sicher
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Schweinegrippe (Influenza A/H1N1) - Wer lässt sich impfen?
#1
Jeder hat schon von der Schweinegrippe gehört. (ich selber hatte wegen ihr schon schulfrei Lachen ), aber so toll ist es auch wieder nicht, denn es gibt mittlerweile schon 3 Todesfälle.
Es herrscht im Moment eine große Diskussion um die Impfung, da sich nach neuesten Angaben nur 13% der Bevölkerung impfen lassen wollen, 20% sind noch unschlüssig. Diese, auf den ersten Blick, erschreckenden Statistiken haben ihren Grund aber auch darin, dass es einen zweiten Impfstoff nur für Politiker und Bund gibt, der anscheinend ungefährlicher ist, was die Nebenwirkungen angeht. Dabei hat man schon Impfstoffe im Wert von einer Milliarde beschafft, davon ist ein Viertel nun "zum Fenster rausgeschmissen".
Nun will ich eure Meinung hören und wissen ob ihr euch impfen lasst oder nicht.

Ich lass mich nicht impfen, ich bin nicht gefährdet und finde das mit den zwei Stoffen einfach schwachsinnig. Mein Vater allerdings arbeitet im Krankenhaus und wird sich impfen lassen, mein kleiner Bruder ist schwerstbehindert, bei ihm sind wir noch nicht sicher.
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#2
Ich habe mich noch nie gegen irgendeine Grippe impfen lassen, also werde ich da auch weiterhin dabei bleiben.

Was war denn bitte mit der Vogelgrippe, hm?
Genau! Absolut das Gleiche -.-"


Das Einzige, wo ich mich impfen lassen habe, ist gegen den Gebärmutterhalskrebs.
Hatte aber auch einen Grund: meine Nachbarin ist daran verstorben, weil das erst zu spät entdeckt wurde.
Sowas hatte ich wirklich als nötig angesehen, und die üblichen Impfungen, die aufgefrischt werden müssen.

Aber wegen einer Grippe?
Unnötig, und nicht der Staat zahlt das, sondern die, die sich jeden Tag den Buckel krumm arbeiten -.-"
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#3
Ich lass mich nicht impfen.
Ich hasse Nadeln und alles was dazugehört.
Also ein eindeutiges Nein.
Außerdem krieg ich sehr selten eine Krankheit die über eine Erkältung hinausgeht.
xD
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#4
Also ich lass mich impfen hab keine lust mich anzustecken.
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#5
Man sollte sich ja nur impfen lassen, wenn man gesund ist. Und naja, ich glaube so gesund, dass ich mich impfen lassen kann, bin ich selten -.-
Also nein, ich mache auch nicht mit. Aber auch deshalb, weil ich keine Lust habe, die ganze Panik mitzumachen.
Mein alter Name: Fulminictus
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#6
Ich würde mich impfen lassen, wenn der Impfstoff RICHTIG geprüft worden wäre, da dies aber nicht der Fall ist, werde ich es nicht tun, bis die Zweifel beseitigt sind. Heißt bei mir: Ich warte ab, was nach x Impfungen mit den "Testpersonen" geschieht und sehe dann weiter.
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#7
(27.10.2009, 11:36)Tasse schrieb: Ich würde mich impfen lassen, wenn der Impfstoff RICHTIG geprüft worden wäre, da dies aber nicht der Fall ist, werde ich es nicht tun, bis die Zweifel beseitigt sind. Heißt bei mir: Ich warte ab, was nach x Impfungen mit den "Testpersonen" geschieht und sehe dann weiter.

Ganz meiner Meinung, denn wie wird denn ein Impfmittel geprüft?
Indem man einer hohen Anzahl von Menschen den Impfstoff verabreicht und die "Testergebnisse" auswertet.
Crazy
Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen...
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#8
Also ich werde mich impfen lassen. So schlimm kann das ganze ja gar nicht sein.
2000 - Hauptschule Rosbach - 3mm Haarschnitt - Game Boy Color - The Legend of Zelda - Link's Awakening
2004 - Hardtberg Gymnasium - Lange Haare, Ninja-Zopf, Kopftuch - Gameboy Advance - Golden Sun - Die vergessene Epoche
2009 - Robert Wetzlar Berufskolleg - Emohaare Schwarz- Nintendo DS - Final Fantasy VI
2011 - Hochschule Bonn-Rhein-Sieg - J-Rock-Haare Rot-Schwarz-Weiß - Nintendo 3DS - Kingdom Hearts 358/2 Days
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#9
wozu?!
Es geht (meiner Meinung nach) NICHT darum, die Bevölkerung vor der Grippe zu schützen, sondern den Wirkstoffverstärker zu testen.

Zitat:"AS03 wurde unter anderem in Zusammenhang mit einem Impfstoff gegen H5N1 in Thailand getestet. Squalen, ursprünglich in Haifischleberöl entdeckt, könnte möglicherweise zu Arthritis und Autoimmunkrankheiten[4] führen."

Man kann nicht viel über die Nebenwirkung erfahren, wenn man nur 1000 Testpersonen hat. Traurig

Quelle: Hier
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#10
Der forumseigene Medizinstudent meldet sich zu Wort:

Ich werde mich impfen lassen. Ganz eindeutig. Mal ganz abgesehen davon, dass ich wie wohl 99% der Mitglieder hier zu der Hauptrisikogruppe gehöre, verbringe ich als Medizinstudent bis zu fünf Tage die Woche im Uniklinikum und könnte dort dann Patienten anstecken, für die diese Krankheit eine weit größere Belastung darstellt als für mich. Gerade als junger, gesunder Mensch grenzt ein Ablehnen der Impfung gemäß des Argumentes "Mir macht das ja nicht so viel aus, wenn ich daran erkranke." gefährlich an Verantwortungslosigkeit/Egoismus.

Zudem hat man damit den eigentlichen Sinn dieser weitläufigen Impfung ganz eindeutig nicht verstanden. In dem Zustand, in dem sich der Erreger momentan befindet, ist eine Erkrankung für einen gesunden Menschen ohne Vorerkrankungen mit nur geringen Beschwerden verbunden und gänzlich ungefährlich. Die Impfung ist also ganz bestimmt nicht dazu da, junge Menschen vor einer gefährlichen Erkrankung zu bewahren. Wozu ist sie dann überhaupt gut? Der Schlüssel für die Beantwortung dieser Frage ist eine ganz bestimmte Eigenschaft der Viren: Ihre Mutagenität. Ebenso wie Bakterien können Viren ihr Erbgut innerhalb weniger Generationen mühelos verändern und neuen Bedingungen anpassen. Was Viren allerdings noch deutlich besser können als Bakterien, ist sich zu vermehren. Die Replikation von Viren läuft so schnell ab, dass man in Labor mit Mikroskop zusehen kann, wie Viren ihre Anzahl in atemberaubender Zeit vervielfachen. Und mit jedem einzelnen Replikationszyklus wächst die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutation im Erbgut des Virus' auftritt und dann weiter repliziert wird.
Der Schweinegrippe-Stamm hat sich bisher als außergewöhnlich mutationsfreudig erwiesen, was man unter anderem daran erkennen kann, dass er junge Leute im Sommer befallen hat. Schnell und häufig mutierende Viren sind besonders gefährlich, da sie innerhalb kürzester Zeit Resistenzen gegen Heilmittel entwickeln und sich neuen Gegebenheiten anpassen können. Bei solchen Viren sollte man so schnell wie möglich intervenieren; nämlich dann, wenn Ausbreitung und Letalität noch gering ausgeprägt sind. Wartet man zu lange, kann die Medizin der rasenden Entwicklung des Virus' nur noch hinterher rennen und ist in einer wirklich wenig wünschenswerten Position.
Wer sich ein wenig mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auskennt, wird vielleicht erste Parallelen sehen zur - Spanischen Grippe. Diese 1918 ausgebrochene Grippe-Epidemie forderte weltweit fast 50 Millionen Opfer, so viel wie der Ausbruch der Pest 1348. Was war es, was diese Grippe so besonders gefährlich machte? Der Virus-Stamm war hoch mutationsfreudig. Die Opfer waren hauptsächlich junge Menschen ohne Vorerkrankungen. Und der Stamm gehörte zur Gruppe Influenza A/H1N1. Auch hier gab es zuerst eine Welle an harmlos verlaufenden Erkrankungen mit praktisch keinen Todesfällen. Doch mit jeder Person, die an so einer Grippe erkrankt, steigt das Mutationsrisiko und das Virus wird immer gefährlicher. Eine zweite Welle der Spanischen Grippe hatte zwischen 25 und 50 Millionen Opfer zur Folge, die Letalitätsrate lag bei über 2,5% (und das ist wirklich viel für sich epidemisch ausbreitende Krankheit).
So viel aus den Geschichtsbüchern, zurück zur Schweinegrippe - was ist also nun der Sinn und Zweck der Impfung? Eine frühe Verhinderung von gefährlichen Mutationen im Erbgut des Virus'. Je weniger Menschen von dem Virus infiziert werden, völlig unabhängig vom Krankheitsverlauf, desto geringer ist das Risiko von gefährlichen Mutationen. Und genau deshalb sollten sich so viele Menschen wie irgendwie möglich impfen lassen: um schlimme Entwicklungen des Erregers zu verhindern, solange dies noch möglich ist.

Was die Nebenwirkungen angeht: Umstritten ist die Verabreichung des Impfstoffes, der den Verstärker Squalen enthält, da es eine Studie aus dem Jahre 2000 gibt, in der auf mögliche Nebenwirkungen hingewiesen wird. Mal abgesehen davon, dass es sich um eine einzelne Studie kleinen Maßstabes handelt, gab es nur Hinweise darauf, dass ein Risiko der Entwicklung von Arthritis gibt - bei Ratten, die vorher bereits einen hohes Arthritis-Risiko hatten. Bisherige Einsätze von Adjuvans-haltigen Impfstoffen beim Menschen sind mit sehr wenig Nebenwirkungen verlaufen. Und Squalen ist nun nicht gerade seit gestern bekannt ...
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Die Frauen haben einen Sprachfehler: Sie lesbeln.

(beides von Kurt Tucholsky)
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