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#1
Ein Teil eines Kapitels von einen Buch an den ich gerade schreibe. Wenn wer will kann ich ihn/ihr vielleicht den Prolog schicken.

Ryu lächelte. Es war das erste Mal seit 2 Jahren. Er saß zusammen mit Lisa am Rand eines Teiches. Sie hatte überlebt! Er hatte nie gedacht, dass sie es wirklich überlebt hat. Er strich mit seiner Hand durch ihre goldenen Haare. „Wie hast du es eigentlich geschafft, dass du immer noch so aussiehst wie früher?“, fragte er schon zum zehnten Mal, da er es einfach nicht glauben konnte. Lisa lachte und küsste ihn sanft auf seinen purpurnen Lippen. „Ich weiß es selber nicht. Alles woran ich mich noch erinnern kann ist, dass ich mich zum Teich geschleppt hab und hineingefallen bin. Danach bin ich in der Mitte der Stadt aufgewacht. Ryu war es egal, dass er sie noch immer nicht glauben konnte, er fuhr schnell mit seinen Fingern durch seine schulterlange, glänzend schwarze Haare. Er mochte es nicht, dass sie so fettig waren. Aber da er seit ein paar Jahren kein Shampoo mehr gesehen hatte musste er es sich wohl oder übel über sich ergehen lassen. Er pflückte eine der wenigen Blumen die in der Nähe waren und flocht sie geschickt in Lisas Haaren. Danach sah er sie nochmals genau an. Sie hatte ein schwarzes Kleid an, welches ihre Figur perfekt betonte. Es hatte einen tiefen Ausschnitt, keine Ärmel und reichte ihr bis an die Knie. Dagegen sah seine Kleidung wirklich arm aus. Er hatte wie fast immer seine zerrissenen schwarzen Armanijeans, schwarzes T-Shirt und Adidas Turnschuhe an. Seine Matrixjacke lag ungefähr 2 Meter weit von ihm entfernt. Der Boden war voll mit Gras, ein seltener Anblick in diese Tage. Er stand auf und Lisa erhob sich neben ihn auch. Ryu war 1,80 Meter, also ein Kopf größer wie Lisa. Dann fing er an wieder in der Richtung der Stadt zu gehen.
Auf einmal zersprang die Welt um Ryu herum und er stand wieder vor dem Mitglied der Gritz. „Hör mit diese Illusionen auf!“, schrie Ryu und sprang auf ihn zu. Er zog im selben Moment einen seiner Dolche und wollte den Grit die Kehle aufschneiden. Aber dann lag er plötzlich in seinem Zimmer in der Fabrik. Auf der Wand hingen die zwei Teile des Billardstocks, welcher früher Lisa gehört hatte. Ryu lag auf der schwarzen Ledercouch, welches er vor zwei Jahren mit der Hilfe von Lisa herauf getragen hatte. Er zog eine Zigarette von unter eine der Kissen hervor und zündete es mit seinen goldenen Zippo an. Er zog die Luft tief in seinen Lungen hinein und ließ das Wohlgefühl seinen Körper durchbreiten. Dann auf einmal stürmte ein Gedanke in seinen Kopf: „Das ist nur eine Illusion.“ Die Welt zersprang schon wieder
Ryu sah sich seinen Gegner an. Dann wusste er was er zu tun hatte. Er zog die zwei Teile seines Billardstocks und schraubte sie zusammen. Dann hielt er es mit beiden Händen. Er führte einen starken Schlag gegen die Beine seines Gegners aus aber dieser sprang einfach darüber. Im selben Moment hatte Ryu aber auch den Diamanten auf den Ort zurasen lassen, an der sich in diesen Moment die Kehle des Mannes entblößt war. Es traf sein Ziel. Das Blut spritzte heraus und bedeckte Ryus Gesicht. Der Junge schraubte den Stock wieder auseinander und steckte es wieder in den schwarzen Schnur, welches er anstelle eines Gürtels trug, zurück. Dann steckte er den Dolch auch wieder zurück. Er ließ den Diamanten wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückwandern und ging danach in die Richtung des Fabriks.
Innerhalb von 20 Minuten war er da. Die Sonne ging gerade auf. Er ging in die leere große Halle, in der schon seit einen Jahr niemand übernachtet hatte. Er ging nach oben in seinen Zimmer. Hier nahm er ein Tuch und wischte sich das Blut vom Gesicht. Danach säuberte er den Billardstock und Diamant. Sobald er damit fertig war legte er sich auf die Couch und schloss seine Augen. Er musste zwar nicht schlafen, aber er musste ab und zu seine Augen ausruhen, da er sonst schlechter sah.
Nach einer Stunde hörte er plötzlich im unteren Stockwerk ein Geräusch. Schnell stand er auf und lief hinunter. Es war eine der Kreaturen. Es sah aber nicht so aus wie die anderen. Es hatte goldene Haare, welche blutverschmiert herabhingen. Dann erkannte Ryu sie. „Oh nein.“, flüsterte er und hielt gerade noch eine Träne zurück. „Ich habe nicht gewusst, dass sie sich verwandeln können….“, murmelte er vor sich hin und schaute sie sich an. Er ließ den Diamanten auf sie zusausen, hielt es im letzten Moment aber doch zurück. Er konnte sie nicht umbringen. Er konnte es einfach nicht. Die verwandelte Lisa sprang auf ihn zu. Sie entblößte ihre Reißzähne und vergrub sie tief in Ryus Kehle.
Ryu riss seine Augen auf. „Verdammt!“, fluchte er. Er hatte nicht einschlafen wollen. Dann sah er aus dem Fenster. Dort sah er um die 20 Kreaturen herumlauern. Er ging hinunter in die große Halle. Es gab nur eine einzige benutzbare Tür in der ganzen Fabrik, und diese war hier drinnen. Er entnahm die Luft alles Kohlenstoff, welches in seiner Reichweite war. Diese baute er vor der Tür zu einer undurchdringlichen Mauer auf. Danach setzte er sich im Schneidersitz vor der Tür hin und beobachtete wie die Kreaturen einander zerfleischten.
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#2
Auf jeden Fall ne interessante Story^^
Bisschen verwirrend, aber ich denke mal das muss so und wird im Laufe der Zeit noch "entwirrt" Crazy .
Und eventuell würde ich nicht immer mit "Er" anfangen, versuch mal andere Substantive nach vorne zu holen oder Verben zu substantivieren, damit du halt am Anfang Variationen hast; liest sich besser Ok
Aber schon mal nicht schlecht, allein dafür, dass du dich getraut hast deine eigene Geschichte reinzustellen, gibts nen Lob Smile
"Englisch mag die Sprache der Welt sein, aber Deutsch ist die Sprache des Herzens." -- Jawoll.
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#3
In deinem Text befinden sich eine Menge Rechtschreib- und Grammatikfehler, daher solltest du dir die Regeln der neuen Rechtschreibung -- einschließlich der Zeichensetzung -- zu Gemüte führen.

Stilistisches

Zahlen und Ziffern bis 20 sollten in Erzählungen ausgeschrieben werden, Zehnerzahlen bis und mit 100 ebenso (also 30, 40, 50 ...), um den Lesefluss nicht zu behindern.

Interrogativpronomen wie welche(r/s) sind keine Relativpronomen. Ich weiß, Deutschlehrer lehren diesen Stuss gerne, weil man nach dem Germanistikstudium Deutsch eh erst einmal wieder neu lernen muss und dabei nicht zu 100 % akkurat vorgehen kann (Achtung -- beißender Sarkasmus), das ändert allerdings nichts daran, dass die Verwendung jener als Ersatzrelativpronomen stilistisch sehr unschön ist. Die bestimmten Artikel in ihrer Funktion als Relativpronomen sollten immer bevorzugt verwendet werden; Interrogativpronomen als jene heben das Sprachniveau nicht auf eine neue, gehobenere Ebene, sondern klingen gestelzt.

"Oh nein.", -- gehört eigentlich zur Rechtschreibung, aber ich will eindringlich darauf hinweisen, dass die Zeichensetzung an dieser Stelle nicht korrekt ist. "Oh nein", wäre richtig; eine Regel, die man kennen sollte.

Drücke dich mehr in Bildern aus: Seine Matrixjacke lag ungefähr 2 Meter weit von ihm entfernt. Der Boden war voll mit Gras, ein seltener Anblick in diese Tage. Er stand auf und Lisa erhob sich neben ihn auch. Ryu war 1,80 Meter, erscheint zu abstrakt. Mit "Schritte" anstatt "Meter" und "groß gewachsen" an Stelle von "1,80 Meter" liest sich der Text geschmeidiger, bildlicher, weniger abstrakt. Ferner bin ich mir nicht sicher, was eine Matrixjacke sein soll (Lederjacke, die Neo in den Filmen trägt ...?), jedenfalls verzichtete ich an deiner Stelle auf Markennamen, außer sie gehören zu einem wesentlichen Charaktermerkmal der Figur.

Anscheinend gehören Parataxe (Aneinanderreihung von Hauptsätzen) zu deinem Standardrepertoire. Deren Einsatz ist durchaus berechtigt, wenn kurze, schnelle Aktionen aufeinander folgen und man den Leser quasi nicht zu Atem kommen lassen will; ein einzelner, kurzer Hauptsatz eignet sich auch gut als Überleitung zwischen Beschreibungen. Ich kann dir jedoch nur empfehlen, Hypotaxe (also Satzgefüge) vermehrt zu verwenden, klingt im Deutschen schöner und weniger nach Kleinkindsprachgebrauch.


Zum Inhalt an sich


Die Handlungen gehen ineinander zu schnell über und wirken dadurch teilweise unlogisch. Der Leser wird hin- und hergeworfen und verliert rasch den Überblick, dazu muss aber auch angemerkt werden, dass du uns den Prolog vorenthalten hast und man sich deswegen nicht auf den Text einstimmen kann.

Das übrigens meine ich unter anderem mit Unlogik:
Zitat:Diese baute er vor der Tür zu einer undurchdringlichen Mauer auf. Danach setzte er sich im Schneidersitz vor der Tür hin und beobachtete wie die Kreaturen einander zerfleischten.
Gut, ich gehe davon aus, dass du die Kräfte des Protagonisten erklärst. Aber ... warum zerfleischen die Kreaturen sich? Falls du die Charakteriska dieser Wesen irgendwann vorher beschrieben haben solltest, ginge das in Ordnung, da du allerdings nur auf die Beschreibung "Kreaturen" zurückgreifst, vermute ich eher, dass du dir weniger dabei gedacht hast.

Ach, weil's mir grad auffällt:
Zitat:Er entnahm die Luft alles Kohlenstoff, welches in seiner Reichweite war.
Grammatisch korrekt:
Er entnahm der Luft allen Kohlenstoff, der in seiner Reichweite war.

Ich selbst hätte wahrscheinlich eher "... dem er habhaft werden konnte." geschrieben, aber das ist nun mal mein Stil.

Abschließend kann ich dir nur nahelegen, auf korrektes und schönes Deutsch Wert zu legen, darauf zu achten, ob und wie Geschehnisse und Charaktere zusammenhängen und selbst mehr Bücher zu lesen, vorzugsweise von deutschen Schriftstellern.
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