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Hausaufgaben
#1
Ja, ein sehr leidiges Thema - die Hausaufgaben!
Jedem dürfte folgender Satz bereits in verschiedenen Variationen begegnet sein:
"Als Hausaufgabe macht ihr bitte .." - ein Klassiker.

Nun möchte ich euch fragen, wie ihr dazu steht, denn ich selbst habe eine sehr gespaltene Meinung zu dem Thema.

Einerseits finde ich Hausaufgaben natürlich nervig, weil man Ärger bekommt, sollte man sie nicht gemacht haben. Außerdem stehlen sie Freizeit.
Andererseits sind sie jedoch sehr praktisch, weil man da im Endeffekt doch nochmal was lernt und ich kann es nur bestätigen - wer seine Hausaufgaben macht, hat beim Lernen und Verstehen in der Schule weit weniger Probleme.

Was mich an dem Thema aber nervt, sind diese Leute, die die Hausaufgaben ständig abschreiben möchten. Klar, kann vorkommen, dass man es mal vergisst, passiert mir schließlich auch, aber mein Nachbar hat sie grundsätzlich nicht und geht dann davon aus, dass er sie abschreiben kann. Mittlerweile bereite ich aus Langeweile bereits zwei Hausaufgaben vor - eine ernsthafte und eine, die totaler Blödsinn ist, damit er sich im Unterricht bloßstellt, wenn er vorlesen soll Crazy
Besonders unsinnig ist es ja, an einer Berufsfachschule, die sogar noch Geld kostet, zu sagen "Kein Bock, mach ich nicht." - wozu besucht man die Schule denn dann? Gut, wenn man das Thema bereits fantastisch beherrscht und das alles schon kann, dann kann man das schon mal sagen, aber wenn man eine neue Sprache lernt ist das eher unangebracht .. na ja, jedem das seine Smile
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#2
Naja, Hausaufgaben sind einfach super (meistens) als Klausurvorbereitung, wobei ich den Zwang in der Schule immer nervig fand. Im Prinzip sollte man ja selber wissen ob mans braucht oder nicht.

Hausaufgabenabschreiber find ich ok, sofern man selber was von denen auch kriegt. Leute, die aber nur nehmen, gehen gar nicht.
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Try not. Do, or do not. There is no try.
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#3
Hausaufgaben als solches finde ich nicht schlimm, ich finde sie gut, als Lernvorbereitung...
Das einzig blöde ist, dass man (wie z.B. bei mir) für nicht gemachte Hausaufgaben ein Minus oder so bekommt...

Das ist eigentlich gemein, weil ich weiß doch eigentlich selber, ob ich Hausaufgaben brauche (zum Lernen) oder nicht.

Man sollte für sich selber entscheiden können, das wäre das beste, aber sonst habe ich nichts dagegen
Der Gaming Blog eines Freundes:
http://hui-gaming.com/
Mein Minecraft Let's play:
http://www.youtube.com/watch?v=qaYnaCJOL...ture=feedf
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#4
Ich bin der gleichen Meinung wie ProSim, denn ich hab gehört, das Hausaufgaben freiwillig sind, aber wenn man die vergisst, dann bekommt man Ärger von Eltern und LehrernGrummel. Da frag ich mich, wo das Freiwillige ist???

Zum Glück hab ich Freunde, die mir die Hausaufgaben geben, falls ich die vergessen habe, aber dafür bekommen sie auch Hilfe in anderen Fächern von mir^^
http://merkuradept-amiti.deviantart.com/
Mein PoKéMoN Weiß Freundescode: 3826-5764-1654
Plan für die nahe Zukunft: ein Let's Paint mit Freunden machen =D
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#5
Also selbst entscheiden, ob man die Hausaufgaben macht, oder nicht, finde ich nicht so gut, weil dann garantiert 90% der Unterstufe sie nicht machen wird.

So in der Oberstufe ist das Bewustsein, etwas lrnen zu müssen, schon stark genug, dass die Schüler die Hausaufgaben auch ab und zu mal als Übung sehen und sogar machen^^

Und die geben ihre Ergebnisse dann in der Klasse rum


Das mit dem frei entscheiden kann ja ganz gut sein, aber dann sollte man das vieleicht nur der Oberstufe ermöglichen
Pessimisten sind realistisch.
Optimisten sind glücklich.

Programmieren ist einfach, jeder kann es lernen.
Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
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#6
Dass man Schülern generell nicht die Wahl lassen kann, ob sie denn HA machen oder nicht, liegt einfach daran, dass die meisten sich einfach überschätzen. Und oftmals helfen da auch Fehlschläge nicht gleich weiter. Ich spreche gewissermaßen aus eigener Erfahrung, denn ich war (und bin) doch ein ziemlicher Faulpelz. Gut, mein Rang verrät es ja eh Crazy

Prinzipiell sind Hausaufgaben eben zweischneidig. Einerseits stehlen sie die geliebte Freizeit, andererseits helfen sie dabei, den Stoff zu verstehen ... insofern richtig gemacht. Abschreiben und Wischiwaschi helfen ja doch eher weniger.
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#7
Ja, aber manche haben eben Fächer, wo sie sich nicht überschätzen

Mathe kann ich total gut und hab in den letzten Jahren vieleicht drei mal die Hausaufgaben Zuhause gemacht und dann nur, weil wir was zeichnen mussten. Sonst mach ich das so nebenbei in anderen Fächern, mal fix in der Pause, oder beim kontrollieren. Und wenn ich dran komme, im Kopf.

Hat super funktioniert, doch, wenn sie rum geht, meckert sie mich immer wieder an, weil ich nie Hausaufgaben mache, aber ich denk nicht dran, die in Zukunft Zuhause zu machen, weil ich weis, dass das mich nur langweilt, meine Zeit klaut und im Grunde gar keine Effekt hat.


Und es gibt auch Hausaufgaben, die ich so dermaßen sinnlos finde.
Als Beispiel eine Aufgabe für Religion:

Wir sollten eine Gerichtsverhandlung gegen Gott vorbereiten. Als Ankläger und Verteidiger und unter den Punkten, dass er allmächtig, alwissend und gütig ist.

Als Ankläger kann man massig Dinge finden:
- Sachbeschädigung
- Körperverletzung
- Hilfsverweigerung (oder wie das heißt)
...

Als Verteidiger:
- ...
- ...
- ...
Macht dazu mal was


Ist praktisch kaum Möglich

Solche Aufgaben lasse ich dann auch weg

Daher finde ich, man sollte zumindest der Oberstufe die Freiheit geben, selbst zu entscheiden
Pessimisten sind realistisch.
Optimisten sind glücklich.

Programmieren ist einfach, jeder kann es lernen.
Doch gut programmieren, das ist die Kunst.
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#8
Ich finde es auch ziemlich übertrieben, wie die Lehrer da hinter den Hausaufgaben her sind. Wie schon von anderen erwähnt, sollte das jeder für sich selbst entscheiden, ob er sie machen will oder überhaupt braucht. Wenn dann die Klausuren dementsprechen trotzdem der Überflieger/unter aller Kanone sind, sollte klar sein, was man machen sollte und was nicht...

Ich selber bin zwar nie Fan von Hausaufgaben gewesen, habe aber trotzdem zumindest versucht sie immer zu machen... wenn ichs nicht vergessen habe (ich bin manchmal sowas von Schusselig, das ich meinen Kopf vergessen würde, wäre er nich angewachsen). Komischerweise haben alle meine Lehrer das Talent, einen nie dran zu nehmen, wenn man sie mal hat und vielleicht auch mal vortragen will (also ca. in 2,67% aller Fälle) aber hat man sie mal vergessen, scheinen die das regelrecht zu wittern... (Lehrer sind eine Spezies für sich!)

Was spezifische Fächer angeht:
Mathe: hab ich meistens immer die ersten 3 von z.B. 10 Aufgaben versucht (dann geschnallt, dass ich zu doof dafür bin) und dann am nächsten Tag nochmal nachgefragt und nachgearbeitet (was dann aber nicht länger beachtet wurde...)
Reli (mein Lieblingsfach...): würdet ihr folgende Aufgabe machen? "Psalm 119 (der längste den es gibt, über 4 Seiten!!!), durchlesen, wichtige Textpassagen markieren und dann vortragen können." (die hatte 'ne Vollmeise die Frau)
Englisch: Vokabeln und Grammatik lernen. Ging, auch wenn ichs ab un dzu vergaß... habs trotzdem in der 13 auf 'ne 2(-) gebracht.
Physik: die wollte immer, das wir die langweiligsten Experimente zu Hause machen *gähn*, welche fast allesamt nicht funktionierten...

Fazit: Hausaufgaben? Gerne, aber nur wenn man die später nicht mehr machen muss!!! Klar, sie sind meistens zeitraubend, aber nicht ganz sinnfrei, wenn Klausuren/Prüfungen auf der Matte stehen.

P.S.: Abschreiben, war bei uns an der Tagesordnung, weil immer irgendwer vergessen hat die zu machen (ich natürlich auch). Ich selbst habs auch öfters angeboten, wenn jemand übelst Ärger deswegen bekommen hätte (weil wegen schon öfters wirklich vergessen, es gibt ja immer diese Ausrede...). Dann gabs die netten, die auch einem mal schnell geholfen haben und die Ar... welche beim Rundgang des Lehrers schrien: " [...] schreibt Hausaufgaben ab!" und dabei megafett grinsten, während sie es selber kurz zuvor getan haben...
"Man hat mir vor langer Zeit beigebracht, dass jemand, der das Wörtchen aber benutzt, nicht mehr zuhört."
- Mara Jade Skywalker

"Das ist die wertvollste Lektion, die man einem Fanatiker beibringen kann: dass Fanatismus sich selbst besiegt."
- Vergere
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#9
Hängt stark vom Fach und von der Veranlagung ab. Wenn ich tatsächlich mein Abi an der BOS nachhole würde, dächte ich auch nicht im Traum daran, auch nur irgendeinen Finger für Englisch zu rühren. Wahrscheinlich muss ich sogar aufpassen, dass ich nicht schlechter werde, weil das Niveau für meine Verhältnisse einfach zu niedrig ist (wer's noch nicht mitbekommen hat: bin mittlerweile im sechsten Semesters meiner Übersetzerausbildung).

Im Allgemeinen bin ich aber jemand, der seine Hausaufgaben regelmäßig macht. Für mich ist es schlichtweg unabdingbar, aus den eigenen Fehlern zu lernen, und ich habe mir nur selten gedacht "Mensch, das ist vielleicht sinnlos ...". Interessant: Diejenigen bei uns am Institut, die am schlechtesten abschneiden, sind auch oft die, die seltener kommen und fast nie Hausaufgabe machen. Anders kann man Übersetzen aber auch fast nicht lernen.
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#10
(23.02.2011, 21:22)Palladin007 schrieb: Und es gibt auch Hausaufgaben, die ich so dermaßen sinnlos finde.
Als Beispiel eine Aufgabe für Religion:

Wir sollten eine Gerichtsverhandlung gegen Gott vorbereiten. Als Ankläger und Verteidiger und unter den Punkten, dass er allmächtig, alwissend und gütig ist.
[...]
Macht dazu mal was


Ist praktisch kaum Möglich

Solche Aufgaben lasse ich dann auch weg

Sry für OT aber das ist doch ne super interessante Aufgabe? Wenn du nur 5min drüber nachdenken willst vllt nicht, aber so is das einfach klasse find ich.
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