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		<title><![CDATA[Golden Sun Board - KreativitÃ¤tsecke]]></title>
		<link>http://gsb.goldensun-zone.de/</link>
		<description><![CDATA[Golden Sun Board - http://gsb.goldensun-zone.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 13:54:25 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Golden Sun doujinshi Desperate Blut]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1429</link>
			<pubDate>Sat, 12 Aug 2017 18:23:34 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=4578">DrizDew</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1429</guid>
			<description><![CDATA[HallÃ¶chen ihr Lieben~<br />
<br />
FÃ¼r diejenigen von euch, die sich fÃ¼r Golden Sun fanfictions (bzw Manga) interessieren, schreib ich mal ein neues Thema. Ich war hier frÃ¼her schonmal unter einem anderen Namen angemeldet, aber tja, alle Wege fÃ¼hren ins GSB (oder so) <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> . <br />
<br />
Aber wie auch immer, auf jeden Fall habe ich vor einigen Monaten selbst einen doujinshi (GS manga) gemacht. Auf Deviantart schienen die Leute ihn zu mÃ¶gen, aber da dort nicht sonderlich viele aktive Golden Sun fans gibt, dachte ich, ich stelle den link dazu mal hier rein (er ist auf Englisch und einige Szenen sind ein wenig blutig aber ich glaube, ihr kÃ¶nnt das verkraften). <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/biglaugh.gif" alt="Lachen" title="Lachen" class="smilie smilie_12" /> <br />
<br />
Die Geschichte spielt zu dem Zeitpunkt als Isaac und Co. das Meer von Karagol Ã¼berqueren und dabei auf einen eher unguten Zeitgenossen treffen (kleiner Tipp: Er hat mehr als zwei Arme)Â <br />
<br />
Dies ist der Link zum Webtoon: <a href="https://heringtoons.jimdo.com/golden-sun-doujinshi-desperate-blut/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://heringtoons.jimdo.com/golden-sun...rate-blut/</a><br />
<br />
Wenn ihr die Geschichte mÃ¶gt, wÃ¼rde ich mich sehr Ã¼ber feedback freuen, oder vielleicht sogar etwas UnterstÃ¼tzung bei Patreon! Das wÃ¤re echt der Hammer! <a href="https://patreon.com/DrizzleDew" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://patreon.com/DrizzleDew</a><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
hier eine Besipiel-Seite, damit ihr wisst, was euch erwartet: ^^<br />
<img src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=500x10000:format=png/path/s0a8adef0fde96aec/image/i9ebd1b28b9c3951f/version/1501151085/image.png" loading="lazy"  width="335" height="468" alt="[Bild: image.png]" class="mycode_img" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[HallÃ¶chen ihr Lieben~<br />
<br />
FÃ¼r diejenigen von euch, die sich fÃ¼r Golden Sun fanfictions (bzw Manga) interessieren, schreib ich mal ein neues Thema. Ich war hier frÃ¼her schonmal unter einem anderen Namen angemeldet, aber tja, alle Wege fÃ¼hren ins GSB (oder so) <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> . <br />
<br />
Aber wie auch immer, auf jeden Fall habe ich vor einigen Monaten selbst einen doujinshi (GS manga) gemacht. Auf Deviantart schienen die Leute ihn zu mÃ¶gen, aber da dort nicht sonderlich viele aktive Golden Sun fans gibt, dachte ich, ich stelle den link dazu mal hier rein (er ist auf Englisch und einige Szenen sind ein wenig blutig aber ich glaube, ihr kÃ¶nnt das verkraften). <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/biglaugh.gif" alt="Lachen" title="Lachen" class="smilie smilie_12" /> <br />
<br />
Die Geschichte spielt zu dem Zeitpunkt als Isaac und Co. das Meer von Karagol Ã¼berqueren und dabei auf einen eher unguten Zeitgenossen treffen (kleiner Tipp: Er hat mehr als zwei Arme)Â <br />
<br />
Dies ist der Link zum Webtoon: <a href="https://heringtoons.jimdo.com/golden-sun-doujinshi-desperate-blut/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://heringtoons.jimdo.com/golden-sun...rate-blut/</a><br />
<br />
Wenn ihr die Geschichte mÃ¶gt, wÃ¼rde ich mich sehr Ã¼ber feedback freuen, oder vielleicht sogar etwas UnterstÃ¼tzung bei Patreon! Das wÃ¤re echt der Hammer! <a href="https://patreon.com/DrizzleDew" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://patreon.com/DrizzleDew</a><br />
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hier eine Besipiel-Seite, damit ihr wisst, was euch erwartet: ^^<br />
<img src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=500x10000:format=png/path/s0a8adef0fde96aec/image/i9ebd1b28b9c3951f/version/1501151085/image.png" loading="lazy"  width="335" height="468" alt="[Bild: image.png]" class="mycode_img" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein eigener Blog]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1407</link>
			<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 00:38:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=809">Brandwunde</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1407</guid>
			<description><![CDATA[Hi Leute<br />
<br />
in Zeiten von YouTube-Stars, "Echten Stars" (wieso sind manche Leute eigentlich berÃ¼hmt ?), HD-Videos, 3D TV-GerÃ¤ten und Smartphones, die im technischen Stand kurz vor Hologrammtelefonaten (ungefÃ¤hr wie in Star Wars) sind, ist ein eigener Blog fast schon out und sowas von 2010. Selbst der Hype um Beauty-/Fashion- oder Foodblogs Ã¤ndert daran wenig.<br />
(NatÃ¼rlich spreche ich hierbei nur von meinen Erfahrungen in meinem Umfeld, in dem sich mancher 14-25jÃ¤hriger schon davor ekelt ein Buch oder sonstiges mit Schrift ansehen zu mÃ¼ssen).<br />
Dennoch bin ich mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der einen Blog fÃ¼hrt.<br />
<br />
All diese Personen kÃ¶nnen hier einfach mal ihren Blog posten und die netten Menschen des Forums finden bestimmt Zeit mal reinzuschauen und Feedback zu geben.<br />
<br />
Da mÃ¶chte ich gleich mal mit mir selbst anfangen. <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> <br />
Mein Blog hat den klangschÃ¶nen Namen "<a href="http://nachtmahrparty.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Nachtmahrparty</a>", wobei er deswegen nichts mit AlbtrÃ¤umen zu tun hat und die meisten Posts auch nicht zu eben jenen fÃ¼hren. TatsÃ¤chlich gibt es bisher nur, ich glaube, 3 Posts, die mit "Nachtmahrparty" gelabeled sind, der Rest dient der reinen Unterhaltung.<br />
Ich mÃ¶chte euch hiermit also bitten einfach mal in meinen Blog reinzuschauen, zu lesen, worauf ihr Lust habt, und mir etwas Feedback zu geben (nutzt dazu dann bitte die Kommentarfunktion im Blog, dann ist es leichter nachzuvollziehen worauf ihr euch bezieht und lasst ggf. auch euren Forumsnamen daÂ  <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/biglaugh.gif" alt="Lachen" title="Lachen" class="smilie smilie_12" /> )<br />
<a href="http://nachtmahrparty.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nachtmahrparty.blogspot.de</a><br />
<br />
Es wÃ¼rde mich sehr freuen, wenn sich tatsÃ¤chlich jemand findet, der in meinem Blog vorbei schaut, und da ich mir dessen sicher bin, mÃ¶chte ich mich schonmal vorab bedankenÂ  <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_25" /><br />
<br />
<br />
<br />
Edit : Ich hoffe, dass dieser Thread nicht unter die Forenregel des Werbungsverbots fÃ¼r andere Webseiten fÃ¤llt, da man hier ja schlieÃŸlich fÃ¼r die "eigene Sache" Werbung macht und dem Forum dadurch nicht schadet (zumindest fÃ¤llt mir nichts dazu ein, wie dem Forum oder der GSZ durch diesen Thread geschadet werden kÃ¶nnte).<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Werbung</span></span><br />
<br />
 Werbung fÃ¼r andere Foren und Webseiten ist nicht erlaubt und kann mit einer Verwarnung bestraft werden. Wer Werbung via PM macht, wird sofort gebannt. Wir bitten euch das, in solchen FÃ¤llen zu melden! In der Signatur ist Werbung in geringfÃ¼gigem MaÃŸe jedoch geduldet (Hinweis: Siehe weiter unten zu Signaturen)</blockquote>
<br />
<br />
Das ist zwar ziemlich eindeutig formuliert, dennoch hoffe ich, dass Werbung fÃ¼r einen eigenen Blog in eine (bisher) nicht definierte LÃ¼cke fÃ¤llt.Â  <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> <br />
Sollte dies nicht der Fall sein, so finde ich es selbstverstÃ¤ndlich, dass unsere Mods oder der Admin hÃ¶chstpersÃ¶nlich diesen Thread wieder lÃ¶schen.<br />
<br />
<br />
<span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Geht in Ordnung // drake</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hi Leute<br />
<br />
in Zeiten von YouTube-Stars, "Echten Stars" (wieso sind manche Leute eigentlich berÃ¼hmt ?), HD-Videos, 3D TV-GerÃ¤ten und Smartphones, die im technischen Stand kurz vor Hologrammtelefonaten (ungefÃ¤hr wie in Star Wars) sind, ist ein eigener Blog fast schon out und sowas von 2010. Selbst der Hype um Beauty-/Fashion- oder Foodblogs Ã¤ndert daran wenig.<br />
(NatÃ¼rlich spreche ich hierbei nur von meinen Erfahrungen in meinem Umfeld, in dem sich mancher 14-25jÃ¤hriger schon davor ekelt ein Buch oder sonstiges mit Schrift ansehen zu mÃ¼ssen).<br />
Dennoch bin ich mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der einen Blog fÃ¼hrt.<br />
<br />
All diese Personen kÃ¶nnen hier einfach mal ihren Blog posten und die netten Menschen des Forums finden bestimmt Zeit mal reinzuschauen und Feedback zu geben.<br />
<br />
Da mÃ¶chte ich gleich mal mit mir selbst anfangen. <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> <br />
Mein Blog hat den klangschÃ¶nen Namen "<a href="http://nachtmahrparty.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Nachtmahrparty</a>", wobei er deswegen nichts mit AlbtrÃ¤umen zu tun hat und die meisten Posts auch nicht zu eben jenen fÃ¼hren. TatsÃ¤chlich gibt es bisher nur, ich glaube, 3 Posts, die mit "Nachtmahrparty" gelabeled sind, der Rest dient der reinen Unterhaltung.<br />
Ich mÃ¶chte euch hiermit also bitten einfach mal in meinen Blog reinzuschauen, zu lesen, worauf ihr Lust habt, und mir etwas Feedback zu geben (nutzt dazu dann bitte die Kommentarfunktion im Blog, dann ist es leichter nachzuvollziehen worauf ihr euch bezieht und lasst ggf. auch euren Forumsnamen daÂ  <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/biglaugh.gif" alt="Lachen" title="Lachen" class="smilie smilie_12" /> )<br />
<a href="http://nachtmahrparty.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nachtmahrparty.blogspot.de</a><br />
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Es wÃ¼rde mich sehr freuen, wenn sich tatsÃ¤chlich jemand findet, der in meinem Blog vorbei schaut, und da ich mir dessen sicher bin, mÃ¶chte ich mich schonmal vorab bedankenÂ  <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_25" /><br />
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Edit : Ich hoffe, dass dieser Thread nicht unter die Forenregel des Werbungsverbots fÃ¼r andere Webseiten fÃ¤llt, da man hier ja schlieÃŸlich fÃ¼r die "eigene Sache" Werbung macht und dem Forum dadurch nicht schadet (zumindest fÃ¤llt mir nichts dazu ein, wie dem Forum oder der GSZ durch diesen Thread geschadet werden kÃ¶nnte).<br />
<br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Werbung</span></span><br />
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 Werbung fÃ¼r andere Foren und Webseiten ist nicht erlaubt und kann mit einer Verwarnung bestraft werden. Wer Werbung via PM macht, wird sofort gebannt. Wir bitten euch das, in solchen FÃ¤llen zu melden! In der Signatur ist Werbung in geringfÃ¼gigem MaÃŸe jedoch geduldet (Hinweis: Siehe weiter unten zu Signaturen)</blockquote>
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Das ist zwar ziemlich eindeutig formuliert, dennoch hoffe ich, dass Werbung fÃ¼r einen eigenen Blog in eine (bisher) nicht definierte LÃ¼cke fÃ¤llt.Â  <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> <br />
Sollte dies nicht der Fall sein, so finde ich es selbstverstÃ¤ndlich, dass unsere Mods oder der Admin hÃ¶chstpersÃ¶nlich diesen Thread wieder lÃ¶schen.<br />
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<span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Geht in Ordnung // drake</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mein Vater, der Soldat]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1279</link>
			<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 19:23:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=482">Lucifer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1279</guid>
			<description><![CDATA[Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an eine Prosa-Geschichte getraut. Kritik ist immer gerne gesehen <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" /><br />
<br />
<br />
[spoiler]<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Prolog</span></div>
<br />
Ich bin nie ein Wunschkind gewesen. <br />
<br />
Meine Mutter hatte mich mit jungen 22 Jahren zur Welt gebracht und das ungewollt. Ihr Mann war kaum Zuhause, hatte viele Auslandseingriffe und lebte in tÃ¤glicher Gefahr. Ihr Mann - mein Vater - war Soldat. <br />
 <br />
Im Jahre 2017 bin ich 22 geworden. Ich hatte Angst vor meinem Geburtstag, schlieÃŸlich war es dasselbe Alter, das meine Mutter gehabt hatte, bevor alles den Bach runter ging. Als sie ihr Studium abbrach, um sich um mich zu kÃ¼mmern, als sie begann, unglÃ¼cklich zu werden. <br />
Trotzdem zwang ich mich zu einem stummen â€“ zugegeben faden LÃ¤cheln, als ich auf den Kuchen starrte, der vor mir auf dem Tisch stand. Die einzige Kerze in der Mitte kÃ¤mpfte um ihr Ãœberleben, als ich sie anpustete. SchlieÃŸlich ergab sie sich und erlosch. Um mich herum wurde geklatscht. <br />
Am Tisch saÃŸen auÃŸer mir meine Mutter, ihr Bruder und seine Tochter. Mein Onkel war quasi der einzige vernÃ¼nftige Umgang, den meine Mutter hatte. Ansonsten hielt sie sich oft bei fremden MÃ¤nnern auf, behauptete jedoch standhaft, dass sie treu blieb, was ich bei aller Liebe bezweifelte.<br />
<br />
Mutter schnitt den Kuchen an und legte mir das grÃ¶ÃŸte StÃ¼ck auf meinen Teller. Nachdem sie auch die anderen bediente â€“ sich selbst eingeschlossen â€“, griff ich nach meiner Gabel und begann zu essen.<br />
<br />
Â»TimothyÂ«, sagte mein Onkel plÃ¶tzlich meinen Namen und ich hob meinen Blick, Â»hast du Catherine schon deine neuen EntwÃ¼rfe gezeigt? Â«<br />
<br />
Â»DadÂ«, warf Catherine empÃ¶rt dazwischen. Â»Wenn er sie mir zeigen mÃ¶chte, tut er das bestimmt von sich selbst aus. Â«<br />
<br />
Â»Du solltest vielleicht mal ein Brautkleid entwerfen, Tim. Â«, ignorierte er Cassies Einwurf. Dies war eine Anspielung auf die Hochzeit, die sich meine Mutter und ihr Bruder so sehr fÃ¼r mich wÃ¼nschten. Am besten mit Catherine. Sie verdrehte die Augen.<br />
<br />
Â»KÃ¶nnt ihr mal Ã¼ber etwas anderes sprechen als mich stÃ¤ndig mit Tim zu verkuppeln? Â«, fragte sie im genervten Ton, doch entging mir ihre leichte RÃ¶te im Gesicht nicht. Ich schenkte meinem StÃ¼ck Kuchen wieder meine Aufmerksamkeit.<br />
<br />
Â»Lass ihn doch. Â«, warf Mutter ein und gestikulierte mit ihrer Gabel Ã¼ber dem Tisch. Â»Ich finde auch, dass es langsam Zeit wird, dass Timothy sein eigenes Leben beginnt. Mit einer Frau und einer Familie. Â«<br />
<br />
Grandioses Thema fÃ¼r meinen Geburtstag. Doch ich schwieg, denn es war nicht das erste Mal, dass dies das Thema des Tages war. Genau genommen war es immer das Thema, wenn wir beisammen waren. <br />
<br />
Â»Ich finde, das kann er selbst entscheiden. Oder, Tim? Â«<br />
<br />
Ich erschrak, als Cassie mich direkt ansprach und hob erneut meinen Blick. Alle Augen waren auf mich gerichtet und ich wusste, dass nun kein anderer Ausweg als eine Antwort mÃ¶glich war. Â»EhÂ«, stammelte ich unschlÃ¼ssig, wen von den dreien ich ansehen sollte und entschied mich letzten Endes doch wieder fÃ¼r meinen Teller, Â»ja, ich denke schon. Â«<br />
<br />
Â»Da seht ihr's! Â«, rief Catherine aus und aÃŸ ein StÃ¼ck vom Kuchen. Â»Tim ist alt genug. Und ich wette, er hat bereits jemanden gefunden, mit dem er gerne ausgehen wÃ¼rde. Â«<br />
<br />
â€ºAusgehenâ€¹ und â€ºHeiratenâ€¹ waren jedoch zwei verschiedene Paar Schuhe. TatsÃ¤chlich ging ich jedoch wirklich kaum mit jemandem aus. Genau genommen waren es in den letzten Jahren genau zwei Mal und beide Male waren Dates mit Cassie. Und auch nur, damit meine Mutter Ruhe gab.<br />
<br />
Â»Dann wird's aber mal Zeit, dass du sie ansprichst, Timothy! Und ich wette, Catherine wÃ¼rde sich auch Ã¼ber eine Einladung freuen. Â«<br />
<br />
Â»Dad! Â«, rief Cassie schon wieder und schon wieder fÃ¤rbten sich ihre Wangen rosa. <br />
<br />
Dies war ein AuslÃ¶ser einer Diskussion, bei dieser ich abschaltete. Catherine war ein hÃ¼bsches MÃ¤dchen. Hatte langes, blondes Haar und stechend grÃ¼ne Augen. Ihr KÃ¶rper war schmal und zierlich, und eigentlich war sie das hÃ¼bscheste MÃ¤dchen, welches ich je gesehen hatte. Sie trug gerne bunte Farben und hatte jeden Tag eine neue Schleife in ihrem Haar. Und ich war mir ziemlich sicher, dass so gut wie jeder Junge sich wÃ¼nschte, mit ihr ausgehen zu kÃ¶nnen. So gut wie jeder â€“ ich gehÃ¶rte nicht dazu.<br />
<br />
Â»Ich wette, Timothy wÃ¼rde ganz prÃ¤chtig in einem Anzug aussehen! Â«<br />
<br />
Â»Und Catherine in einem Kleid. Â«<br />
<br />
Â»Dad, Lynnâ€¦Â«<br />
<br />
Â»WeiÃŸt du noch, wie sie damals jeden Tag zusammen gespielt haben? Â«<br />
<br />
Â»WeiÃŸ ich noch. Da war Eric sogar noch bei uns. Â«<br />
<br />
Â»Ja. Er saÃŸ immer neben mir im Garten und sah den beiden zu. Â«<br />
<br />
Â»Das waren schÃ¶ne Tage. Ihr beide solltet euch wirklich wieder hÃ¤ufiger sehen! Â«<br />
<br />
Â»Lasst das doch endlich mal unsere Sorge sein! Â«<br />
<br />
Das Problem war bloÃŸâ€¦ Ich interessierte mich nicht im Geringsten fÃ¼r Cassie. Viele wÃ¼rden bestimmt denken, dass dies daran liegt, dass wir uns von klein auf kennen und bekanntlich Sandkastenfreunde so gut wie nie einander verfallen. Dies stimmt jedoch gar nicht, denn ich wusste, dass Cassie sogar sehr gerne mit mir Ã¶fters ausgegangen wÃ¤re.<br />
<br />
Nein, der springende Punkt warâ€¦ Ich bin schwul.[/spoiler]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an eine Prosa-Geschichte getraut. Kritik ist immer gerne gesehen <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" /><br />
<br />
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[spoiler]<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Prolog</span></div>
<br />
Ich bin nie ein Wunschkind gewesen. <br />
<br />
Meine Mutter hatte mich mit jungen 22 Jahren zur Welt gebracht und das ungewollt. Ihr Mann war kaum Zuhause, hatte viele Auslandseingriffe und lebte in tÃ¤glicher Gefahr. Ihr Mann - mein Vater - war Soldat. <br />
 <br />
Im Jahre 2017 bin ich 22 geworden. Ich hatte Angst vor meinem Geburtstag, schlieÃŸlich war es dasselbe Alter, das meine Mutter gehabt hatte, bevor alles den Bach runter ging. Als sie ihr Studium abbrach, um sich um mich zu kÃ¼mmern, als sie begann, unglÃ¼cklich zu werden. <br />
Trotzdem zwang ich mich zu einem stummen â€“ zugegeben faden LÃ¤cheln, als ich auf den Kuchen starrte, der vor mir auf dem Tisch stand. Die einzige Kerze in der Mitte kÃ¤mpfte um ihr Ãœberleben, als ich sie anpustete. SchlieÃŸlich ergab sie sich und erlosch. Um mich herum wurde geklatscht. <br />
Am Tisch saÃŸen auÃŸer mir meine Mutter, ihr Bruder und seine Tochter. Mein Onkel war quasi der einzige vernÃ¼nftige Umgang, den meine Mutter hatte. Ansonsten hielt sie sich oft bei fremden MÃ¤nnern auf, behauptete jedoch standhaft, dass sie treu blieb, was ich bei aller Liebe bezweifelte.<br />
<br />
Mutter schnitt den Kuchen an und legte mir das grÃ¶ÃŸte StÃ¼ck auf meinen Teller. Nachdem sie auch die anderen bediente â€“ sich selbst eingeschlossen â€“, griff ich nach meiner Gabel und begann zu essen.<br />
<br />
Â»TimothyÂ«, sagte mein Onkel plÃ¶tzlich meinen Namen und ich hob meinen Blick, Â»hast du Catherine schon deine neuen EntwÃ¼rfe gezeigt? Â«<br />
<br />
Â»DadÂ«, warf Catherine empÃ¶rt dazwischen. Â»Wenn er sie mir zeigen mÃ¶chte, tut er das bestimmt von sich selbst aus. Â«<br />
<br />
Â»Du solltest vielleicht mal ein Brautkleid entwerfen, Tim. Â«, ignorierte er Cassies Einwurf. Dies war eine Anspielung auf die Hochzeit, die sich meine Mutter und ihr Bruder so sehr fÃ¼r mich wÃ¼nschten. Am besten mit Catherine. Sie verdrehte die Augen.<br />
<br />
Â»KÃ¶nnt ihr mal Ã¼ber etwas anderes sprechen als mich stÃ¤ndig mit Tim zu verkuppeln? Â«, fragte sie im genervten Ton, doch entging mir ihre leichte RÃ¶te im Gesicht nicht. Ich schenkte meinem StÃ¼ck Kuchen wieder meine Aufmerksamkeit.<br />
<br />
Â»Lass ihn doch. Â«, warf Mutter ein und gestikulierte mit ihrer Gabel Ã¼ber dem Tisch. Â»Ich finde auch, dass es langsam Zeit wird, dass Timothy sein eigenes Leben beginnt. Mit einer Frau und einer Familie. Â«<br />
<br />
Grandioses Thema fÃ¼r meinen Geburtstag. Doch ich schwieg, denn es war nicht das erste Mal, dass dies das Thema des Tages war. Genau genommen war es immer das Thema, wenn wir beisammen waren. <br />
<br />
Â»Ich finde, das kann er selbst entscheiden. Oder, Tim? Â«<br />
<br />
Ich erschrak, als Cassie mich direkt ansprach und hob erneut meinen Blick. Alle Augen waren auf mich gerichtet und ich wusste, dass nun kein anderer Ausweg als eine Antwort mÃ¶glich war. Â»EhÂ«, stammelte ich unschlÃ¼ssig, wen von den dreien ich ansehen sollte und entschied mich letzten Endes doch wieder fÃ¼r meinen Teller, Â»ja, ich denke schon. Â«<br />
<br />
Â»Da seht ihr's! Â«, rief Catherine aus und aÃŸ ein StÃ¼ck vom Kuchen. Â»Tim ist alt genug. Und ich wette, er hat bereits jemanden gefunden, mit dem er gerne ausgehen wÃ¼rde. Â«<br />
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â€ºAusgehenâ€¹ und â€ºHeiratenâ€¹ waren jedoch zwei verschiedene Paar Schuhe. TatsÃ¤chlich ging ich jedoch wirklich kaum mit jemandem aus. Genau genommen waren es in den letzten Jahren genau zwei Mal und beide Male waren Dates mit Cassie. Und auch nur, damit meine Mutter Ruhe gab.<br />
<br />
Â»Dann wird's aber mal Zeit, dass du sie ansprichst, Timothy! Und ich wette, Catherine wÃ¼rde sich auch Ã¼ber eine Einladung freuen. Â«<br />
<br />
Â»Dad! Â«, rief Cassie schon wieder und schon wieder fÃ¤rbten sich ihre Wangen rosa. <br />
<br />
Dies war ein AuslÃ¶ser einer Diskussion, bei dieser ich abschaltete. Catherine war ein hÃ¼bsches MÃ¤dchen. Hatte langes, blondes Haar und stechend grÃ¼ne Augen. Ihr KÃ¶rper war schmal und zierlich, und eigentlich war sie das hÃ¼bscheste MÃ¤dchen, welches ich je gesehen hatte. Sie trug gerne bunte Farben und hatte jeden Tag eine neue Schleife in ihrem Haar. Und ich war mir ziemlich sicher, dass so gut wie jeder Junge sich wÃ¼nschte, mit ihr ausgehen zu kÃ¶nnen. So gut wie jeder â€“ ich gehÃ¶rte nicht dazu.<br />
<br />
Â»Ich wette, Timothy wÃ¼rde ganz prÃ¤chtig in einem Anzug aussehen! Â«<br />
<br />
Â»Und Catherine in einem Kleid. Â«<br />
<br />
Â»Dad, Lynnâ€¦Â«<br />
<br />
Â»WeiÃŸt du noch, wie sie damals jeden Tag zusammen gespielt haben? Â«<br />
<br />
Â»WeiÃŸ ich noch. Da war Eric sogar noch bei uns. Â«<br />
<br />
Â»Ja. Er saÃŸ immer neben mir im Garten und sah den beiden zu. Â«<br />
<br />
Â»Das waren schÃ¶ne Tage. Ihr beide solltet euch wirklich wieder hÃ¤ufiger sehen! Â«<br />
<br />
Â»Lasst das doch endlich mal unsere Sorge sein! Â«<br />
<br />
Das Problem war bloÃŸâ€¦ Ich interessierte mich nicht im Geringsten fÃ¼r Cassie. Viele wÃ¼rden bestimmt denken, dass dies daran liegt, dass wir uns von klein auf kennen und bekanntlich Sandkastenfreunde so gut wie nie einander verfallen. Dies stimmt jedoch gar nicht, denn ich wusste, dass Cassie sogar sehr gerne mit mir Ã¶fters ausgegangen wÃ¤re.<br />
<br />
Nein, der springende Punkt warâ€¦ Ich bin schwul.[/spoiler]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[7 Faden]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1261</link>
			<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 21:20:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=709">Saturos I.</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1261</guid>
			<description><![CDATA[Komischer Titel, denkst du dir jetzt, Wanderer, der du auf diesen einsame Thread stÃ¶ÃŸt und klickst nun voller Erwartungen auf den kleinen Link, der dich in mein Reich geleitet hat....<br />
<br />
Ja, also ursprÃ¼nglich hatte ich diesen Titel fÃ¼r ein Zusammenschnitt meiner Kurzgeschichten gewÃ¤hlt, die ich so Ã¼ber die Jahre immer wieder geschrieben hatte (es waren 7 - daher) und verschenken wollte. Daraus wurde dann wohl nichts, deswegen stelle ich mich jetzt mal hier den vernichtenden Kritiken, aber das wird schon. Hauptsach ihr habt Spass^^<br />
<br />
Viel SpaÃŸ beim Lesen und bewerten!<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Faden 1</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Einst gab es eine Zeit, die war schon so lange her, dass sich keiner mehr daran einnern konnte. Sie lag so zwischen der Antike und dem Jetzt. Und in eben dieser Zeit bauten die Menschen HÃ¤user, so hoch, dass man ihre Spitze in den Wolken suchen musste. Sie bauten auch Theater, Opern, Kunstgalerien, WÃ¤schereien, BlockhÃ¤user, Museen,  Bibliotheken, RathÃ¤user, Schulen, SportstÃ¤tten und Parks. <br />
Und die Menschen fÃ¼hrten auch etwas ein, das wir heute als Geld kennen. Denn nach dem Bau der HÃ¤user funktionierte das TauschgeschÃ¤ft nicht mehr und so erfanden sie etwas, womit sie sich gegenseitig entlohnen konnten. <br />
Das Geld war bald schon das einzig anerkannte Zahlungsmittel und setzte sich in weiten Teilen der Welt durch, denn die Menschen hatten Gefallen gefunden an den goldenen Talern und Banknoten, die so schÃ¶n glitzerten. Doch etwas passierte mit den Menschen, und sie merkten selbst nicht, was es war; denn es war wie eine schleichende Krankheit, die man erst bemerkte, wenn es schon zu spÃ¤t war. <br />
Einige unter ihnen erkannten diese Krankheit und forschten daran; und sie nannten sie die Gier. Doch schon bald hatte sie selbst die Gier erfasst und sie erkannten die Macht des Geldes. Sie erÃ¶ffneten TauschbÃ¶rsen, lebende Tresore, sogenannte Banken und die Leute brachten ihr Geld zu ihnen, weil sie sich selbst nicht mehr trauten; so versteckte der Enkel das Geld vor der GroÃŸmutter, oder die GroÃŸmutter das Geld vor ihrem Mann, denn sie alle misstrauten sich und merkten doch nicht, was das Geld mit ihnen angestellt hatte.<br />
Und die MÃ¤nner nutzten ihre Chance, denn in ihrer Missgunst merkten die Leute nicht, dass sie ihr Geld nicht wiederbekamen. Und schlieÃŸlich erlangten diese MÃ¤nner immer mehr Geld und sie finanzierten die KÃ¶nige und Kaiser mit ihrem Geld und machten sie von sich abhÃ¤ngig.<br />
Schon bald kannte man die MÃ¤nner Ã¼berall und sie nannten sich die Reichen. <br />
Bestimmt ist ihnen dieser Begriff gelÃ¤ufig, denn er stammt aus eben dieser Zeit, als benannte Menschen viele Teile der Welt beherrschten. Aber denken sie jetzt  nicht, diese Menschen tÃ¤ten es, weil sie Macht wollten. Schwer vorstellbar war tatsÃ¤chlich, dass diese Menschen das nicht wollten, doch ihr Interesse galt nur der Tatsache, ihr Geld zu mehren und reicher zu werden. Auch regierten sie die Welt nicht, wie man denken kÃ¶nnte; denn sie agierten mehr im Hintergrund und sie saÃŸen auch nicht in einem Schloss auf dem groÃŸen Berg und hatten ein schÃ¶nes BurgfrÃ¤ulein geheiratet und eine Krone auf dem Kopf, deren Diamenten im Sonnenlicht funkelten, wenn sie in ihrem Thronsaal saÃŸen. <br />
Und sie hatten auch keine Diener, die ihnen Essen brachten und auch keine Streitmacht, die fÃ¼r sie kÃ¤mpfte, und keine Wachen auf dem Schloss, die sie beschÃ¼tzten. Sie waren  normale Menschen, Menschen, die so normal waren wie du und ich und wÃ¤rst du ihnen auf der StraÃŸe begegnet, du hÃ¤ttest sie nicht erkannt, denn sie sahen eben aus wie ganz normale Menschen, die jeden morgen auf die Arbeit gingen- in einen vornehmen Anzug gekleidet und eine Zigarre rauchend- und Geld verdienten. <br />
Diese Menschen fÃ¼hrten ein glÃ¼ckliches Leben, mÃ¶chte man meinen. Und in gewisser Weise stimmte das auch, wÃ¤ren sie nicht so geldgierig gewesen. Und so kam es, dass sich eines Tages ihr schÃ¶nes Leben ins Nichts auflÃ¶sten sollte.<br />
Denn es kamen Menschen vorbei und fragten, wie sie denn ihr ganzes Geld verwalten wÃ¼rden und warum nichts davon Ã¼brigbliebe, denn die BevÃ¶lkerung leidete Hunger, mÃ¼ssen sie wissen. Und die Reichen antworteten, es kÃ¶nne keinen Hunger geben, denn schlieÃŸlich leideten sie ja auch nicht an Hunger, oder? Damit gaben sich die Leute zufrieden und gingen wieder ihrer Arbeit nach, wÃ¤hrend sie die Kunde der Reichen verbreiteten, es kÃ¶nne keinen Hunger geben, da diese ja auch keinen zu leiden hatten. Und die Leute glaubten daran, denn sie hatten gelernt, die Entscheidungen der Reichen nicht zu hinterfragen, und man tuschelte, die Herren wÃ¤ren GÃ¶tter, und die Entscheidungen der GÃ¶tter- das wussten sie ganz genau- hinterfragten nur die Frevler.<br />
Und so verging wieder einige Zeit, bis erneut jemand zu den Reichen ging und nachfragte. Und wieder sagten die Herren das gleiche, und wieder gingen die Anfrager zurÃ¼ck und verbreiteten die Kunde; und die Leute arbeiteten unermÃ¼dlich weiter, um den Herren Geld zu beschaffen.<br />
Doch eines Tages kam eine ganze Gruppe von Leuten und sie nannten sich die Kirche. Und die Kirche ging zu den Reichen und sagten ihnen, die BevÃ¶lkerung wÃ¼rde Hunger leiden und bald sterben. Und sie sagten auch, damit verlÃ¶ren sie eine Menge Geld, denn wenn keine Leute mehr da waren, konnte auch keiner mehr die horrenden Steuern bezahlen, die die Reichen erhoben hatten. <br />
Und da fiel es den Reichen wie Schuppen von den Augen und sie schrien wild durcheinander und gestikulierten und fragten die KirchenmÃ¤nner, was denn nun zu tun sei. Und diese sagten, sie mÃ¼ssten nur zu einer Macht beten und und fest daran glauben, dass niemand je wieder fragen wÃ¼rde. Und sie nannten diese Macht Gott. Da fingen die Reichen an zu beten und sie beteten Tag und Nacht hindurch, unermÃ¼dlich, doch sie konnten nicht schlafen, denn dann konnten sie nicht weiterbeten und sie waren Ã¼berzeugt, wenn sie nicht alle gleichzetig beten wÃ¼rden, dann wÃ¼rde Gott sie nicht erhÃ¶ren. <br />
Und wÃ¤hrend sie beteten kam niemand vorbei, denn die KirchenmÃ¤nner hatten alle weggeschickt und so beteten sie immer weiter, bis sie erschÃ¶pft waren. <br />
Und wÃ¤hrend sie unermÃ¼dlich weitermachten, ging die Kirche in die Stadt und verkÃ¼ndete den Leuten, dass sie von nun an genug zu Essen haben wÃ¼rden, denn die Kirche hatte den Reichen das Geld genommen und das Essen und verteilten es nun an die Leute.<br />
Und da jubelten die Leute und priesen die Kirche an und sie alle fragten, wer denn die Kirche geschickt habe, ob es vielleicht ein Gebiet war, das sich gegen die Reichen erhoben hatte und was nun Ã¼berhaupt mit den Reichen passieren wÃ¼rde. <br />
Und da antwortete die Kirche, dass sie niemand anderes geschickte hatte als eine Macht, die alle umgibt, und sie nannten diese Macht Gott. Daraufhin beschlossen die Leute, auch zu Gott zu beten und fromm zu werden, denn schlieÃŸlich hatte er ihnen die Kirche geschickt.<br />
Von diesem Tag an regierte die Kirche in der Stadt und in allen Reichen, die einst die reichen MÃ¤nner beherrscht hatten. Und sie verbreiteten ihren Glauben und legten fest, dass von nun an jeder daran glauben sollte. <br />
Doch die reichen Herren, die sitzen bis heute weiter in der Stadt und beten.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Komischer Titel, denkst du dir jetzt, Wanderer, der du auf diesen einsame Thread stÃ¶ÃŸt und klickst nun voller Erwartungen auf den kleinen Link, der dich in mein Reich geleitet hat....<br />
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Ja, also ursprÃ¼nglich hatte ich diesen Titel fÃ¼r ein Zusammenschnitt meiner Kurzgeschichten gewÃ¤hlt, die ich so Ã¼ber die Jahre immer wieder geschrieben hatte (es waren 7 - daher) und verschenken wollte. Daraus wurde dann wohl nichts, deswegen stelle ich mich jetzt mal hier den vernichtenden Kritiken, aber das wird schon. Hauptsach ihr habt Spass^^<br />
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Viel SpaÃŸ beim Lesen und bewerten!<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Faden 1</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Einst gab es eine Zeit, die war schon so lange her, dass sich keiner mehr daran einnern konnte. Sie lag so zwischen der Antike und dem Jetzt. Und in eben dieser Zeit bauten die Menschen HÃ¤user, so hoch, dass man ihre Spitze in den Wolken suchen musste. Sie bauten auch Theater, Opern, Kunstgalerien, WÃ¤schereien, BlockhÃ¤user, Museen,  Bibliotheken, RathÃ¤user, Schulen, SportstÃ¤tten und Parks. <br />
Und die Menschen fÃ¼hrten auch etwas ein, das wir heute als Geld kennen. Denn nach dem Bau der HÃ¤user funktionierte das TauschgeschÃ¤ft nicht mehr und so erfanden sie etwas, womit sie sich gegenseitig entlohnen konnten. <br />
Das Geld war bald schon das einzig anerkannte Zahlungsmittel und setzte sich in weiten Teilen der Welt durch, denn die Menschen hatten Gefallen gefunden an den goldenen Talern und Banknoten, die so schÃ¶n glitzerten. Doch etwas passierte mit den Menschen, und sie merkten selbst nicht, was es war; denn es war wie eine schleichende Krankheit, die man erst bemerkte, wenn es schon zu spÃ¤t war. <br />
Einige unter ihnen erkannten diese Krankheit und forschten daran; und sie nannten sie die Gier. Doch schon bald hatte sie selbst die Gier erfasst und sie erkannten die Macht des Geldes. Sie erÃ¶ffneten TauschbÃ¶rsen, lebende Tresore, sogenannte Banken und die Leute brachten ihr Geld zu ihnen, weil sie sich selbst nicht mehr trauten; so versteckte der Enkel das Geld vor der GroÃŸmutter, oder die GroÃŸmutter das Geld vor ihrem Mann, denn sie alle misstrauten sich und merkten doch nicht, was das Geld mit ihnen angestellt hatte.<br />
Und die MÃ¤nner nutzten ihre Chance, denn in ihrer Missgunst merkten die Leute nicht, dass sie ihr Geld nicht wiederbekamen. Und schlieÃŸlich erlangten diese MÃ¤nner immer mehr Geld und sie finanzierten die KÃ¶nige und Kaiser mit ihrem Geld und machten sie von sich abhÃ¤ngig.<br />
Schon bald kannte man die MÃ¤nner Ã¼berall und sie nannten sich die Reichen. <br />
Bestimmt ist ihnen dieser Begriff gelÃ¤ufig, denn er stammt aus eben dieser Zeit, als benannte Menschen viele Teile der Welt beherrschten. Aber denken sie jetzt  nicht, diese Menschen tÃ¤ten es, weil sie Macht wollten. Schwer vorstellbar war tatsÃ¤chlich, dass diese Menschen das nicht wollten, doch ihr Interesse galt nur der Tatsache, ihr Geld zu mehren und reicher zu werden. Auch regierten sie die Welt nicht, wie man denken kÃ¶nnte; denn sie agierten mehr im Hintergrund und sie saÃŸen auch nicht in einem Schloss auf dem groÃŸen Berg und hatten ein schÃ¶nes BurgfrÃ¤ulein geheiratet und eine Krone auf dem Kopf, deren Diamenten im Sonnenlicht funkelten, wenn sie in ihrem Thronsaal saÃŸen. <br />
Und sie hatten auch keine Diener, die ihnen Essen brachten und auch keine Streitmacht, die fÃ¼r sie kÃ¤mpfte, und keine Wachen auf dem Schloss, die sie beschÃ¼tzten. Sie waren  normale Menschen, Menschen, die so normal waren wie du und ich und wÃ¤rst du ihnen auf der StraÃŸe begegnet, du hÃ¤ttest sie nicht erkannt, denn sie sahen eben aus wie ganz normale Menschen, die jeden morgen auf die Arbeit gingen- in einen vornehmen Anzug gekleidet und eine Zigarre rauchend- und Geld verdienten. <br />
Diese Menschen fÃ¼hrten ein glÃ¼ckliches Leben, mÃ¶chte man meinen. Und in gewisser Weise stimmte das auch, wÃ¤ren sie nicht so geldgierig gewesen. Und so kam es, dass sich eines Tages ihr schÃ¶nes Leben ins Nichts auflÃ¶sten sollte.<br />
Denn es kamen Menschen vorbei und fragten, wie sie denn ihr ganzes Geld verwalten wÃ¼rden und warum nichts davon Ã¼brigbliebe, denn die BevÃ¶lkerung leidete Hunger, mÃ¼ssen sie wissen. Und die Reichen antworteten, es kÃ¶nne keinen Hunger geben, denn schlieÃŸlich leideten sie ja auch nicht an Hunger, oder? Damit gaben sich die Leute zufrieden und gingen wieder ihrer Arbeit nach, wÃ¤hrend sie die Kunde der Reichen verbreiteten, es kÃ¶nne keinen Hunger geben, da diese ja auch keinen zu leiden hatten. Und die Leute glaubten daran, denn sie hatten gelernt, die Entscheidungen der Reichen nicht zu hinterfragen, und man tuschelte, die Herren wÃ¤ren GÃ¶tter, und die Entscheidungen der GÃ¶tter- das wussten sie ganz genau- hinterfragten nur die Frevler.<br />
Und so verging wieder einige Zeit, bis erneut jemand zu den Reichen ging und nachfragte. Und wieder sagten die Herren das gleiche, und wieder gingen die Anfrager zurÃ¼ck und verbreiteten die Kunde; und die Leute arbeiteten unermÃ¼dlich weiter, um den Herren Geld zu beschaffen.<br />
Doch eines Tages kam eine ganze Gruppe von Leuten und sie nannten sich die Kirche. Und die Kirche ging zu den Reichen und sagten ihnen, die BevÃ¶lkerung wÃ¼rde Hunger leiden und bald sterben. Und sie sagten auch, damit verlÃ¶ren sie eine Menge Geld, denn wenn keine Leute mehr da waren, konnte auch keiner mehr die horrenden Steuern bezahlen, die die Reichen erhoben hatten. <br />
Und da fiel es den Reichen wie Schuppen von den Augen und sie schrien wild durcheinander und gestikulierten und fragten die KirchenmÃ¤nner, was denn nun zu tun sei. Und diese sagten, sie mÃ¼ssten nur zu einer Macht beten und und fest daran glauben, dass niemand je wieder fragen wÃ¼rde. Und sie nannten diese Macht Gott. Da fingen die Reichen an zu beten und sie beteten Tag und Nacht hindurch, unermÃ¼dlich, doch sie konnten nicht schlafen, denn dann konnten sie nicht weiterbeten und sie waren Ã¼berzeugt, wenn sie nicht alle gleichzetig beten wÃ¼rden, dann wÃ¼rde Gott sie nicht erhÃ¶ren. <br />
Und wÃ¤hrend sie beteten kam niemand vorbei, denn die KirchenmÃ¤nner hatten alle weggeschickt und so beteten sie immer weiter, bis sie erschÃ¶pft waren. <br />
Und wÃ¤hrend sie unermÃ¼dlich weitermachten, ging die Kirche in die Stadt und verkÃ¼ndete den Leuten, dass sie von nun an genug zu Essen haben wÃ¼rden, denn die Kirche hatte den Reichen das Geld genommen und das Essen und verteilten es nun an die Leute.<br />
Und da jubelten die Leute und priesen die Kirche an und sie alle fragten, wer denn die Kirche geschickt habe, ob es vielleicht ein Gebiet war, das sich gegen die Reichen erhoben hatte und was nun Ã¼berhaupt mit den Reichen passieren wÃ¼rde. <br />
Und da antwortete die Kirche, dass sie niemand anderes geschickte hatte als eine Macht, die alle umgibt, und sie nannten diese Macht Gott. Daraufhin beschlossen die Leute, auch zu Gott zu beten und fromm zu werden, denn schlieÃŸlich hatte er ihnen die Kirche geschickt.<br />
Von diesem Tag an regierte die Kirche in der Stadt und in allen Reichen, die einst die reichen MÃ¤nner beherrscht hatten. Und sie verbreiteten ihren Glauben und legten fest, dass von nun an jeder daran glauben sollte. <br />
Doch die reichen Herren, die sitzen bis heute weiter in der Stadt und beten.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Erbe von Walhalia]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1244</link>
			<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 21:31:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=130">Palladin007</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1244</guid>
			<description><![CDATA[Ja, ich war ewig nicht mehr hier, hat viele GrÃ¼nde und die sind auch immer noch da, aber das hindert mich nicht daran, hier mal meine eigenen Geschichten zu zeigen.<br />
<br />
<br />
Vielleicht kennt ihr ja so Online-Spiele. RPGs, wo einige Leute, die jeweils eigene Charaktere verkÃ¶rpern spielen und so eine Geschichte schaffen.<br />
Diese RPGs sind meist nie sonderlich umfangreich, doch eine Freundin hat eines erÃ¶ffnet, das auf einer grundlegenden und tiefgrÃ¼ndigen Geschichte basiert.<br />
<br />
Ich bin spÃ¤ter dazu gekommen, doch habe dann zum weiteren Verlauf nicht unerheblich viel beigetragen, um nicht zu sagen, ich habe meiner KreativitÃ¤t freien Lauf gelassen und eine ganze Reihe neuer Ideen eingebaut und an die Grundgeschichte angepasst.<br />
AuÃŸerdem habe ich da meine Leidenschaft fÃ¼rs Schreiben entdeckt, deshalb habe ich mal angefangen, eben diese Geschichte als zusammen hÃ¤ngenden Text auf zuschreiben.<br />
<br />
Ich habe kein fertiges Werk, dafÃ¼r ist das alles zu umfangreich, denn wenn ich alles geschrieben habe, wÃ¼rde das ein umfangreiches Buch ergeben. Und ein solches Buch poste ich nicht Ã¶ffentlich, sondern verkaufe es. ^^<br />
<br />
Aber um mir eure durchaus tiefgrÃ¼ndigen Kritiken "anzutun" und einfach um es Leuten zu zeigen, werde ich meine drei Kapitel, die ich bisher geschrieben habe, zeigen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Des PhÃ¶nix' Ende</span></span><br />
<br />
Eine Figur, die ich der Geschichte beigetragen habe, ist der PhÃ¶nix. Er handelt nicht direkt als Person, sondern ist mehr eine Legende, die vor vielen Jahrtausenden groÃŸes Chaos verbreitet hat.<br />
Das nun folgende Kapitel ist ein Grundriss der Geschichte des PhÃ¶nix von Anfang bis zu seinem Untergang und dem, was er angerichtet hat.<br />
<br />
<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>Es ist nur wenige Jahrhunderte her, dass der PhÃ¶nix geboren wurde. Damals war er ein ganz normales Kind. Er wuchs auf, wurde ein ehrgeiziger, attraktiver Mann. Die Frauen liebten ihn. Er war klug und auch in der Schule der Magie war er der Beste. Bis zu dem Tag, an dem er selber registriert hat, dass er der Beste ist. Sein Ehrgeiz brachte ihn dazu, zu trainieren. Bald stand seine Einweihung zum vollwertigen Magier an und bis dahin wollte er noch stÃ¤rker werden.<br />
Doch da kam es, dass er in einer ungÃ¼nstigen Situation seine magische Gestalt entdeckte. Die sollte den Jungen Magiern normalerweise erst nach der Einweihung gezeigt werden, doch er entdeckte sie viel zu frÃ¼h und dazu noch, als eine Gruppe Jungen ihn fertig machten. Instinktiv hat er sich verwandelt, in das, was ihn heute ausmacht. Er wurde zu dem PhÃ¶nix, das Wesen, das den mÃ¤chtigsten Feuer-Magier kennzeichnet. Es hat nur Sekunden gedauert, da war die Gruppe, die ihm vorher hoffnungslos Ã¼berlegen war, grausam abgeschlachtet. Zuerst war er geschockt, was er da getan hat. Er hatte seine MitschÃ¼ler getÃ¶tet und dann auch noch auf so eine grausame Art und Weise. Doch auch hier trat wieder der Ehrgeiz zu Tage und er begriff, was er alles erreichen wollte. Er trainierte, forschte und erkundete seine FÃ¤higkeiten, doch er behielt alles geheim. Nie wurde aufgeklÃ¤rt, wer die Jungen getÃ¶tet hat und der junge PhÃ¶nix wurde als vollwertiger Magier nun in die Akademie aufgenommen, danach ging er zum MilitÃ¤r.<br />
Er trainierte, trainierte und entdeckte nebenbei alle geheimen FÃ¤higkeiten, die ihm geschenkt wurden. An seiner Seite war die ganze Zeit das MÃ¤dchen Selena. Sie liebte ihn und er liebte sie. Sie war unglaublich talentiert, gesegnet mit einer Gabe, die nur einem ganz bestimmten Familien-Zweig gegeben war. Sie trainierte mit dem PhÃ¶nix und entdeckte durch seine Hilfe auch ihre wahren KrÃ¤fte. Sie hÃ¤tte nie erwartet, zu was er noch werden sollte.<br />
Zusammen gingen sie durch Dick und DÃ¼nn, Ã¼berstanden HÃ¶hen und Tiefen, kÃ¤mpften in den kleinen Kriegen, die das Land Ã¼ber Jahrhunderte immer mehr zerrissen und sie gingen beide darin auf, denn sie waren mÃ¤chtig. Niemand konnte sie bezwingen, bis auf den langjÃ¤hrigen Freund, an der eigenen Seite. Beide waren sich ebenbÃ¼rtig. Sie kÃ¤mpften oft, um heraus zu finden, wer stÃ¤rker sei, doch alle KÃ¤mpfe gingen schlieÃŸlich darin unter, dass sie beide erschÃ¶pft nebeneinander lagen und lachten. Noch war Walhalia heil, niemand hÃ¤tte ahnen kÃ¶nnen, was aus dem so unglaublich talentierten jungen Mann, dem Stolz der Armee und zukÃ¼nftigen HeerfÃ¼hrer, werden sollte. Niemand, bis er seine letzte und bahnbrechendste Entdeckung machte.<br />
Er fand heraus, woraus Walhalia im Kern bestand. Er lernte, dass der Kern, das Magma, ja alles, das meilenweit unter der Erde lag, eine so unglaubliche Energie barg und er fand noch etwas heraus. Er fand heraus, dass er diese Energie kontrollieren konnte. Wie gefangen von seiner Entdeckung experimentierte er weiter. Durch seine Arbeit entfernte er sich von Selena, bis sie ihn schlussendlich verlieÃŸ. Sie verschwand darauf spurlos, war jedoch nie ganz weg. Sie war die erste, die eine dunkle Ahnung von der Zukunft hatte und beobachtete ihren ehemaligen Freund lange. Sie konnte es nicht Ã¼bers Herz bringen, ihn zu stellen, denn das wÃ¼rde auf einen Kampf hinaus laufen. Ein Kampf, der nichts mehr mit Freundschaft und Training zu tun hatte. Beide mÃ¼ssten um Leben und Tod kÃ¤mpfen. Einer wÃ¼rde leben, der andere mÃ¼sste sterben.<br />
Sie wartete zu lange. Der PhÃ¶nix experimentierte nun an seinem eigenen Wesen und erschuf dabei sich neu. Er schuf ein Wesen, das beinahe so mÃ¤chtig ist, wie der PhÃ¶nix, der ihn ihm wohnte. Eine weitere, dritte Gestalt, die seine Macht vollendete und seine SchwÃ¤chen beseitigte. Die Erscheinung war riesig und grauenhaft. Als Selena das sah, griff sie ein. Sie versuchte ihn dazu zu zwingen, damit aufzuhÃ¶ren. Er kÃ¶nnte den KÃ¶nig bitten, ihn wieder normal zu machen. Sie wÃ¼rde wieder zu ihn zurÃ¼ckkehren, alles wÃ¤re wie frÃ¼her. Doch er hatte sich verÃ¤ndert. Der Ehrgeiz wurde zu einem Machthunger, der nicht gestillt werden konnte. Selena wusste, dass das kommen wÃ¼rde und sie stellte sich dem Kampf, doch sie hatte nicht erwartet, welche KrÃ¤fte er erlangt hÃ¤tte. Ihr ehemals fester Freund, ebenbÃ¼rtiger Kampf-GefÃ¤hrte, machte sie fertig. Er erprobte alle seine Entdeckungen an ihr mit einer brutalen Grausamkeit, wie sie nirgendwo ein Beispiel finden wÃ¼rde.<br />
Der Kampf war nicht lange. Er nutze seine ganzen neuen FÃ¤higkeiten gegen sie, ohne darauf zu achten, was er anrichtete. Er zerstÃ¶rte einfach alles und ganz nebenbei auch Selenas Glauben an einen guten Kern in ihm. Sie gab ihn vollends auf und floh. Sie entkam nur knapp mit ihrem Leben und ging zum KÃ¶nig. Er musste etwas tun und das tat er. Er schickte seine kampferprobte Elite-Einheit, die stÃ¤rksten KÃ¤mpfer und Magier, die sein Heer zu bieten hatte, alle schickte er um den PhÃ¶nix zu fangen oder zu tÃ¶ten. Das Resultat war verheerend. Der PhÃ¶nix schlachtete sie gnadenlos ab, rÃ¼cksichtslos, grausam. Er war nahezu auf dem HÃ¶hepunkt seiner Macht, dass der KÃ¶nig sich entschied, selber gegen ihn zu kÃ¤mpfen. Doch genau zu diesem Zeitpunkt brach der Krieg aus. Zuerst dachten alle, dass es wieder nur einer der kleinen Kriege war, die es doch so oft gab. Doch dieser war anders. Der Feind war koordiniert. Er hatte einen Plan und es war offensichtlich, dass jeder einzelne Mann fÃ¼r diesen Plan sterben wÃ¼rde. Dazu kam eine erstaunlich gute Ausbildung, die nur eins bedeuten konnte: Der PhÃ¶nix, der die meisten Geheimnisse des Landes kannte, hatte eine Armee aufgebaut und ihnen beigebracht, wie sie das kÃ¶nigliche Heer besiegen kÃ¶nnen.<br />
Der Krieg dauerte lange. Der KÃ¶nig und auch der PhÃ¶nix hielten sich gegenseitig auf Distanz. Die Schlachten folgten, eine auf die Andere, es war kein Ende in Sicht, bis der PhÃ¶nix ein seltenes Element fand. Es war bisher Bestandteil in einem legendÃ¤ren Stahl, der wertvollste und wiederstandsfÃ¤higste Stoff, der existiert. Niemand wusste, wie man ihn erschaffen oder wo man ihn finden konnte, nicht einmal der PhÃ¶nix, doch er fand einen Stoff, der Bestandteil dieser Metall-Legierung ist. Er schuf daraus einen Panzer und ein Waffensystem, das nahezu unzerstÃ¶rbar war und schickte seine MÃ¤nner so ausgerÃ¼stet in den Kampf. Das Blatt wendete sich. Das rote Heer griff nun offensiv die groÃŸen HauptstÃ¤dte des Reiches an und verbreitete Angst und Schrecken, als sie alle nacheinander eingenommen wurde.<br />
An dem letzten Tag, der Tag, der in die Geschichte eingehen sollte, wurde die Hauptstatt belagert. Die KÃ¶nigsfamilie, so stark, wie noch nie, kÃ¤mpfte unten in den Reihen der Soldaten. Akuma, als JÃ¼ngster Sohn war schon immer ein Energie-Bolzen gewesen. Er stÃ¼rzte sich immer mit seinem einzigartigen Schwert in den Kampf und erkÃ¤mpfte sich dabei den Ruf des legendÃ¤ren SchwertkÃ¤mpfers. Dieser Titel sollte immer fÃ¼r Angst und Schrecken unter den feindlichen Reihen sorgen, doch an diesem Tag war dem nicht so.<br />
Die Stadt wurde Ã¼berrannt, es war keine Hoffnung in Sicht, da fasste der KÃ¶nig einen Entschluss. Er setzte sein Leben aufs Spiel um die Stadt zu halten. Er wirkte einen Zauber, den vorher noch niemand gesehen hatte. Ein Zauber, der keine Grenzen kannte und der so stark war, dass er das gesamte feindliche Heer auslÃ¶schte. Die Soldaten des PhÃ¶nixâ€˜ waren durch ihren Panzer nicht nur gegen SchlÃ¤ge geschÃ¼tzt, sondern auch gegen Magie, doch dieser eine Zauber war so mÃ¤chtig, dass selbst der Schutz des PhÃ¶nix darunter brach, wie ein Zweig.<br />
Die Stadt war gerettet, doch zu einem Preis. Der KÃ¶nig war am Ende seine Kraft. Er lebte, doch er war schwach und dieser Moment der SchwÃ¤che erlaubte es dem PhÃ¶nix, ihn zu tÃ¶ten. Er kam, kÃ¤mpfte gegen den KÃ¶nig und tÃ¶tete schlussendlich den einzigen Mann, der mÃ¤chtig genug war, um dieses Grauen zu beenden. Des ganzen Ã¼berdrÃ¼ssig geworden, lÃ¶schte der PhÃ¶nix gleich darauf auch noch das ganze Reich aus, als hÃ¤tte es nie existiert. Nun war er das mÃ¤chtigste lebendige Wesen und er nutze seine Macht gnadenlos aus.<br />
Seine Tyrannei weilte so lange, bis Selena wieder kam. Sie hatte einen Weg gefunden, wie der PhÃ¶nix besiegt werden konnte, oder besser: Sie hatte einen Mann gefunden, der ihm die Stirn bieten konnte. Er war ein junger, blonder Mann, der seine Eltern an der PhÃ¶nix verloren und seit dem unermÃ¼dlich trainiert hat, dass er ihn eines Tages bekÃ¤mpfen kÃ¶nne. In dieser Zeit hat er seine verborgene FÃ¤higkeit zur Perfektion gebracht und wurde so mÃ¤chtig, dass er nun die letzte Hoffnung war.<br />
Selena brachte ihn zu dem PhÃ¶nix und ein Kampf entbrannte, wie ihn Walhalia nie gesehen hat. Es stellte sich heraus, dass der PhÃ¶nix schnell lernte, wie er mit dieser unerwarteten Macht umgehen sollte, sodass er ihn schlussendlich doch besiegte. Doch in diesem Moment nickten sich Selena und der Mann zu. Dieses Nicken galt einem GruÃŸ, einem Danke und einem Auf Wiedersehen, denn ihr Plan wÃ¼rde beiden das Leben kosten, doch auf diese Weise konnten sie siegen.<br />
Der Mann, der die FÃ¤higkeit hatte, Materie in reine Magie umzuwandeln und diese zu kontrollieren, sorgte fÃ¼r die nÃ¶tige magische Kraft, die Selena mit ihrer FÃ¤higkeit nun zu einem gewaltigen, lebendigen Monster formte und so den PhÃ¶nix einfing. Sie konnte ihn nicht lange halten, daher hat der Mann etwas getan. Er hat einen Zauber gewirkt, den er mit der Hilfe von seiner und Selenas Kraft, sowie der Hilfe des jungen Prinzen Akuma erschaffen hat. Dieser Zauber wÃ¼rde die beiden das Leben kosten, denn es wÃ¼rde ihre ganze Kraft aufzehren, wenn sie ihre besonderen FÃ¤higkeiten aus ihren KÃ¶rpern entfernten und vereinten. Beide verschwanden in einem Chaos. ZurÃ¼ck bliebt ein flimmern in der Luft, das den PhÃ¶nix fasste. Er konnte sich nicht wehren, er wurde aufgelÃ¶st und gleichzeitig wurde seine Seele entfernt und als materialisiertes Etwas mit aufgelÃ¶st. Auf diese Weise wurde der PhÃ¶nix zu einem kÃ¶rperlosen Etwas, selbst die Seele, die sonst entweichen kann, wurde mit gefangen. Sie sperrten es in einen KÃ¶rper. Ein Baby, das von da an gezeichnet sein wÃ¼rde, doch es kann lernen, diese Last zu tragen.<br />
Der PhÃ¶nix wurde in den Bruder des Magiers an Selenas Seite gesperrt. Das kleine Baby wurde von da an als Waisenkind leben und eine schwere Last tragen mÃ¼ssen. Es wÃ¼rde diese Last von Generation zu Generation weiter geben mÃ¼ssen um so den PhÃ¶nix fÃ¼r Immer unter Verschluss zu halten.<br />
Das Kind wuchs auf, es grÃ¼ndete eine Familie und lernte mit der Last zu leben. Die Familie wurde grÃ¶ÃŸer, er hatte Enkelkinder, die wieder Kinder hatten, bis sich das Blut der Familie mit dem des ganzen Volkes von Walhalia vermischte.<br />
Der grÃ¶ÃŸte und tÃ¶dlichste Krieg aller Zeiten war beendet.</code></div></div><hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Akumas Geschichte</span></span><br />
<br />
Der nun folgende Teil der Geschichte zeigt die Vergangenheit des jungen Prinzen Akuma.<br />
<br />
Dazu muss ich aber noch etwas sagen und zwar ist Walhalia eine Art Parallel-Welt der Erde. Auf dieser Welt sind die magischen KÃ¼nste angeboren. AuÃŸerdem gibt es verschiedene "Arten" von intelligenten Wesen. Sie alle sind Menschen-Ã„hnlich, doch alle haben ihre ganz eigenen Besonderheiten. Da uns schlicht kein besseres Wort einfiel, haben wir "Rasse" genommen. Ist nicht rassistisch gemeint, denn in der Geschichte gibt es tatsÃ¤chlich verschiedene Rassen, die teilweise tief im Innern verschieden sind.<br />
<br />
Die drei ersten Kapitel drehen sich alle um die Rasse der RaUn, die Ã¤lteste und mÃ¤chtigste Rasse, der es zu verdanken ist, dass alle VÃ¶lker auf Walhalia die Magie beherrschen.<br />
Der KÃ¶nig des Reiches ist ein gÃ¼tiger KÃ¶nig und das Volk liebt ihn, auch ist der der mÃ¤chtigste Mann, ohne Ausnahme. <br />
Zum Prinzip der Magie: Die Magie ist, wie man so oft liest, die Kraft des Geistes. Ich habe daraus gemacht, dass diese Magie und auch die Kraft von jedem an die Seele gebunden ist und diese Seele tatsÃ¤chlich nach dem Tod weiter lebt. Allerdings ist es von Rasse zu Rasse unterschiedlich was passiert. Doch die Info wird noch wichtig, in der Geschichte. ^^<br />
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<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>Akuma wachte auf der kleinen Pritsche in seiner BerghÃ¼tte auf. Die Pause war zu ende, seine Pflicht rief nach ihm. Er stand seufzend auf, zog sich seine leichte RÃ¼stung an und zÃ¶gerte, als er nach seinem Schwert greifen wollte. Doch dann band er es sich an den GÃ¼rtel. Nach kurzem Ãœberlegen legte er sich auch seinen Umhang und seine Maske an, die bei so Vielen pure Angst bedeutete. Er ging nach drauÃŸen vor die kleine HÃ¼tte und ihm prÃ¤sentierte sich, nicht wie gewohnt, eine groÃŸe Stadt mit florierendem Handel und regem Treiben. Er sah nur dunkle Rauchschwaden, die sich Ã¼ber den TrÃ¼mmern der ehemals so prÃ¤chtigen Stadt zu riesigen Wolkenbergen auftÃ¼rmten. Vor ihm tobte ein Krieg, wie ihn vorher noch keine Rasse erleben musste. Die Raâ€™Un kÃ¤mpften um die Vorherrschaft. Sein Volk war schon immer Machtgierig, aber dass es dafÃ¼r ganze StÃ¤dte zerstÃ¶ren wÃ¼rde, hÃ¤tte er nicht gedacht. Mit einer kurzen Bewegung mit der Hand Ã¶ffnete er einen magischen Tunnel, der ihn direkt ins Zentrum der Stadt bringen sollte. Viele hielten ihn dafÃ¼r verrÃ¼ckt, weil er sich immer direkt in die gefÃ¤hrlichste Zone begab, aber schlieÃŸlich war er der legendÃ¤re SchwertkÃ¤mpfer.<br />
Als er aus dem Tunnel trat, schwoll auch gleich die LautstÃ¤rke und das Geschrei an. Ãœberall um ihn herum starben sie, wie Tiere auf der Schlachtbank. Ein furchterregendes Wesen stÃ¼rmte auf ihn zu. GroÃŸ, krÃ¤ftig, Andere wÃ¤hren geflohen. Blitzschnell zog Akuma sein Schwert, setzte einen Streich direkt auf die Brust und das groteske Wesen viel rÃ¶chelnd zu Boden. Er sah sich um und erblickte einen Berg Leichen, den das Monster zurÃ¼ck gelassen hatte.<br />
â€žUnsere Soldaten waren auch einmal besser. Kein Wunder, dass die Stadt so leicht eingenommen wurde.â€œ<br />
Dann schaute er hoch zum Schloss, von dem aus sein Vater regierte. Auf der hÃ¶chsten Turmspitze stand ein Mann mit wehendem Umhang, ausgebreiteten Armen und rief in die Nacht.<br />
â€žVater â€¦â€œ<br />
Der Himmel verdunkelte sich noch stÃ¤rker, bis selbst Akuma fast nichts mehr sehen konnte. Ein Sturm zog auf, doch es war kein normaler Sturm. Blitze erleuchteten den Himmel, als sie zu Boden schossen und kleine glitzernde Kugeln zurÃ¼ck lieÃŸen.<br />
â€žDass du immer Ã¼bertreiben musstâ€¦â€œ<br />
Die kleinen Kugeln wuchsen und wurden zu groÃŸen, breit gebauten Wesen, deren ganzer KÃ¶rper eine reine Materialisierung der Energie war. Die Wesen griffen, sobald sie ihre volle GrÃ¶ÃŸe erreicht hatten, alle Feinde im Umkreis an und tÃ¶teten sie ohne MÃ¼hen, selbst die stÃ¤rksten unter ihnen mussten schnell sterben. Durch diesen Zauber des KÃ¶nigs hatte sich das Blatt gewendet. Die Angreifer wurden zurÃ¼ck gedrÃ¤ngt, sie hatten keine Chance, als ein helles, rotes Leuchten am Horizont erschien. Akuma hielt inne und starrte, vor Angst erstarrt, zu dem Wesen, das dort in die Luft stieg.<br />
Der riesige PhÃ¶nix flog Ã¼ber die Stadt und ein gewaltiger Feuersturm breitete sich unter ihm aus, als er landete. Am Boden wurde er zu einem Mann, groÃŸ gewachsen und mit muskulÃ¶sem KÃ¶rperbau, doch grotesk entstelltem Gesicht. Er hatte keine normale Haut mehr, sein ganzer KÃ¶rper war mit schwarzem Schorf Ã¼berzogen. Er sah aus, wie der leibhaftige Teufel in Menschen-Gestalt.<br />
Der Mann ging auf den KÃ¶nig zu und vernichtete jedes der groÃŸen, silbernen Wesen, die zuerst die Hoffnung auf den Sieg brachten, mit einem lauten Knall und einem Lichtstrahl, der die glitzernden KÃ¶rper zerfetzte.<br />
Akuma fÃ¼rchtete um seinen Vater und rannte auf das Schloss zu, dass ihm die Beine schmerzten. Er kam nach dem PhÃ¶nix an, er war bereits bei seinem Vater. Beide lieferten sich einen hitzigen Kampf, als Akuma mit seinem Schwert versuchte, den PhÃ¶nix zurÃ¼ck zu drÃ¤ngen. Doch der schlug die Klinge, die sonst keiner besiegen konnte, mit der bloÃŸen Hand zur Seite. Dann sprach er mit sehr tiefer und rauchiger Stimme.<br />
â€žDie KÃ¶nigs-Familie, die stÃ¤rksten Magier, die je als Raâ€™Un aufwachsen durften. Aber auch ihr habt Grenzen, denn ihr wisst einfach nicht, welche Macht sich in der puren Grausamkeit birgt. Wut ist der SchlÃ¼ssel, Wut und Hass. Ich hasse das Leben und das werde ich hier und jetzt auslÃ¶schen!â€œ<br />
Der brennende Mann legte eine Hand flach auf den Boden. Ein heller Strahl schlug ein Loch in das dicke Gestein, aus dem das Schloss erbaut wurde. Der helle Strahl bildete eine Verbindung zum Kern des Planeten und lieferte eine Energie-Quelle, wie sie es sonst nur seltan gab.<br />
Akuma versuchte einen Schutzzauber zu wirken, den sein Vater war nach dem Kampf zu schwach, um selber einen zu wirken. Doch bevor er den KÃ¶nig an seiner Seite schÃ¼tzen konnte, zerfetzte eine gewaltige Explosion das Schloss, die Stadt und vernichtete alles Leben, das im Umkreis vieler tausend Meilen existierte. GebÃ¤ude, BÃ¤ume, Felsen, ja sogar der Berg, an dem Akuma seine HÃ¼tte gebaut hatte, alles wurde vÃ¶llig zerstÃ¶rt.<br />
Akumas Schutzzauber brach unter der gewaltigen Last und er selber wÃ¤re fast gestorben. Doch warum war er nicht genauso tot, wie jedes Wesen in der Stadt? Akumas Vater lag am Boden, leblos, doch er wurde nicht von der Explosion getÃ¶tet. Er hatte die letzte Kraft, die ihn am Leben hielt, gegeben, um die geballte Kraft des gefÃ¤hrlichsten Mannes aller Zeiten abzuhalten und um das Leben seines Sohnes zu retten.<br />
So starb der mÃ¤chtigste KÃ¶nig, der Mann, der die zersprengten Raâ€™Un in einem Reich vereint hatte, der sie zu einem Volk aufbaute, das noch Jahrtausende spÃ¤ter als das reichste und am weitesten entwickelte Volk in Erinnerung bleiben sollte, das je auf Walhalia gelebt hat und der die verborgenen Zweige der Magie entdeckt und den verschiedenen VÃ¶lkern von Walhalie bei brachte.<br />
Akuma wachte auf, schwer atmend und immer noch panisch sah er sich um, doch konnte niemanden sehen. TatsÃ¤chlich sah er gar nichts, nur eine rauchende WÃ¼ste, die die Explosion des PhÃ¶nixâ€˜ zurÃ¼ck gelassen hatte. Vor Schmerz zitternd richtete er sich langsam auf. Es mÃ¼ssten Tage vergangen sein, seit der Krieg die Hauptstadt verwÃ¼stet hat. Als er wieder etwas zu Verstand kam, stutzte er. Eine Stimme sprach in seinem Kopf, es war die Stimme seines Vaters.<br />
â€žMein Sohn. Suche deinen Bruder. Als Ã„lterer wird er mein Nachfolger sein. BeschÃ¼tze ihn mit deinem Leben und hilf ihm, diesen grausamen Krieg zu beenden. Ich bin alt. Zu alt um gegen Gegner, wie dem PhÃ¶nix zu kÃ¤mpfen. Deshalb habe ich um jeden Preis dein Leben gerettet. Du besitzt ein groÃŸes Talent. Du musst in mein geheimes Zimmer, tief unter der Erde gehen und die Truhe Ã¶ffnen. Du wirst wissen, wie du sie Ã¶ffnen kannst. In ihr liegen einige Schriftrollen, die Zauberformeln beinhalten. Diese Zauberformeln sind der SchlÃ¼ssel gegen Wesen, die zu stark sind, fÃ¼r diese Welt. Sie beinhalten den Kern der Magie, sie bewirken Zauber, die alles bisher Dagewesene Ã¼berschreiten. Bitte lerne die verborgenen Windungen dieser magischen Sprache und beende damit die Angst, die der PhÃ¶nix verbreitet. Doch, bevor ich nun gehe, gebe ich dir noch eines mit: Jeder Tote wird von dem Kaiser der Toten aus der lebendigen Welt geleitet. Dieser Kaiser ist stark, wenn du Hilfe brauchst und alles verloren scheint, suche ihn auf, doch achte darauf, dass er deinen Geist prÃ¼fen wird. Beuge dich seinem Willen und Er wird die helfen. Ich werde nun zu ihm gehen. Vertraue ihm, du wirst frÃ¼her mit ihm Bekanntschaft machen, als du glaubst.â€œ<br />
Die Stimme erlosch und aus seinem KÃ¶rper lÃ¶ste sich ein kleiner heller Punkt, der ihm seltsam vertraut vorkam. Er spÃ¼rte in diesem kleinen Punkt die hoch aufragende Seele seines Vaters, wie sie nun langsam dunkler wurde und sich schlieÃŸlich ganz auflÃ¶ste.<br />
â€žVaterâ€¦â€œ<br />
Akuma stand auf und begann mit der Suche nach Ãœberlebenden. Diese Suche sollte ihm viel Leid zeigen bis er Ãœberlebende findet.<br />
Doch schlussendlich stellte sich heraus, dass es eine Kraft gab, die die GrÃ¶ÃŸen des alten Reiches beschÃ¼tzte, als der PhÃ¶nix alles vernichten wollte. Eine Kraft, die ihn erschrecken lies. Sie zwang ihn so mÃ¼helos in die Knie, wie als wÃ¼rde er eine Ameise zertreten und dann schallte eine Stimme Ã¼ber das Schlachtfeld:<br />
â€žIch bin der Kaiser der Toten!â€œ<br />
Die Kraft dieser Stimme schmerzte in seinem Kopf, doch er hÃ¶rte aufmerksam zu.<br />
â€žIch habe euren Krieg beobachtet. Ich werde euch nicht helfen, ihn zu gewinnen und ich werde euch nicht helfen, den PhÃ¶nix zu bezwingen, doch ich werde dir, Akuma, den Weg weisen. Komm zu mir, besuche mich am Ende der Welt, das nicht existiert und doch betreten werden kann, das nicht gefunden werden will und doch zu entdecken ist. LÃ¶se das RÃ¤tsel, das sich hinter der Magie und dem Tot verbirgt und du wirst mich finden. Komm zu mir. Ich werde dich prÃ¼fen!â€œ<br />
Der geballte Druck auf seinen KÃ¶rper und seine Seele verschwand, als der Geist dieses Wesens, das seit dem Anbeginn der Zeit lebt und seit dem alle Existenz im Gleichgewicht hÃ¤lt, verschwand.<br />
Stille legte sich Ã¼ber das Land, kein GerÃ¤usch. Jedes Wesen, das Ã¼berlebt hatte, wusste, wer gesprochen hatte. Sie erschauderten unter der Kraft, die dieses Wesen besaÃŸ und der Angst, die der Tot brachte.<br />
â€žDer Kaiser der Toten.... Ist das nicht dieser Kerl, der die Seelen der Toten beschÃ¼tzt? Der den niemand besiegen kann? Es heiÃŸt, jeder, der ihn besucht, wird sofort sterben, wenn er seine PrÃ¼fung nicht bestehen kann. WeiÃŸt du, was das bedeutet, Akuma?â€œ<br />
â€žEcht geil, du wurdest ins Toten-Reich eingeladen. Akuma, darf ich mit kommen?â€œ<br />
â€žHe, Wolfskopf, dich wird er doch nicht einmal prÃ¼fen, weil du so hÃ¤sslich bist, mit deinem Haar-Gesicht.â€œ<br />
Die wenigen Ãœberlebenden redeten alle durcheinander, diskutierten Ã¼ber das soeben Geschehene, bis Akuma langsam aufstand. Sie alle verstummten, als sie sahen, wie er seine Maske und seinen Umhang zu Boden warf und ging. Leise sagte er noch:<br />
â€žDer legendÃ¤re SchwertkÃ¤mpfer ist tot. Er ist im Krieg gefallen und ich bin nur ein weiterer Nachfahre der KÃ¶nigs-Familie. ErzÃ¤hlt das allen, niemand darf von meiner wahren Herkunft wissen.â€œ<br />
Sie sahen ihm nach, murmelten zustimmend, ratlos, was sie nun tun sollten. Akuma wusste, dass sie nichts verraten wÃ¼rden und ging ziellos auf seine Suche ohne ein Ziel.</code></div></div><hr class="mycode_hr" />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Reise ins Reich der Toten</span></span><br />
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Im letzten Kapitel hieÃŸ es ja, dass Akuma den Kaiser der Toten besuchen soll. Der nun folgende Text beschreibt genau das und legt auch den Grundstein, dass die eigentlich alaufende Geschichte Ã¼berhaupt funktionieren kann.<br />
Wenn das hier nicht passiert wÃ¤re, wÃ¼rde alles weitere nie mÃ¶glich werden, zumindest nicht so, wie es nun ist.<br />
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<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>Der Krieg war vorbei und mit ihm das friedliche Leben der Raâ€™Un. Es hatte keiner der Parteien gewonnen, sie haben sich gegenseitig ausgelÃ¶scht. Nun streiften die Ã¼berlebenden Raâ€™Un alleine durch die WÃ¤lder und kÃ¤mpfen um ihr Leben. Mit der Zeit gingen sie daran kaputt. Kein Wesen kann eine so lange Zeit alleine umher streifen, ohne mit der Zeit verrÃ¼ckt zu werden.<br />
Akuma war wieder einmal auf einem seiner StreifzÃ¼ge, als ihn ein alter Mann ansprang. Zuerst sah es aus, der Mann wolle ihn angreifen, doch dann streckte er die Hand aus und brach zusammen. In der verkrampfen Faust steckte ein Papier mit einer Notiz darauf, doch was war daran so wichtig?<br />
Es waren mindestens 50, als sie Ã¼ber ihn herein brachen. Die Ã¼blichen Banditen, doch diesmal schienen sie von einer Gier getrieben, wie Akuma es noch nicht gesehen hatte. Sie griffen an. Akuma duckte sich und drehte sich blitzschnell im Kreis, einen Arm&nbsp;&nbsp;ausgestreckt. Von dem Arm ging ein knisternder Faden aus, der durch die schnelle Drehung um ihn schwang. Dieser dÃ¼nne Faden schnitt alle Feinde auf Bauch-HÃ¶he in zwei HÃ¤lften, als wÃ¤ren sie aus Butter.<br />
Er richtete sich wieder auf und betrachtete das kleine StÃ¼ck Pergament nun genauer, denn aus irgendeinem Grund musste es diesen RÃ¤ubern sehr&nbsp;&nbsp;wichtig gewesen sein.<br />
â€žDie Magie formt die Welt und alles Leben, wÃ¤hrend alles Leben auf der Welt die Magie formt.â€œ<br />
Darunter standen einige Runen. Er fuhr mit dem Finger darÃ¼ber. Ein kleiner leuchtender Punkt erschien Ã¼ber den StÃ¼ck Pergament und da&nbsp;&nbsp;fiel es Akuma ein. Dieser Punkt, er kannte ihn. Die Seele seines Vaters sah genauso aus.<br />
â€žDie Seele â€¦â€œ<br />
Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen.&nbsp;&nbsp;Er murmelt leise vor sich hin:<br />
â€žDie Magie ist die Kraft der Seelen. Die Seelen&nbsp;&nbsp;formen die Welt und alles Leben, wÃ¤hrend alles Leben die Seelen formt. NatÃ¼rlich!â€œ<br />
Er entzifferte die Runen und sprach sie laut vor sich hin. Alles um ihn verschwand und ein ungeheurer Druck legte sich auf seinen Kopf. Er schrie vor Schmerz, drÃ¼ckte seine HÃ¤nde an die Stirn und hoffte, dass es bald enden mÃ¶ge, dann wurde sein KÃ¶rper auf einmal ganz schlaff. Er lag da, ohne sich bewegen zu kÃ¶nnen. Die Kopfschmerzen lieÃŸen nach und auf einmal sah er aus zwei Blickrichtungen. Zum einen sah er, wie gewohnt, doch auf der anderen Seiten sah er sich selbst. Da begriff er, dass sich seine Seele aus seinem KÃ¶rper gelÃ¶st hatte und bekam Angst, dass schon alles vorbei sein sollte. Er wartete darauf, dass alles endete, doch es geschah nichts. MÃ¼hsam stand er auf. Es fÃ¼hlte sich seltsam an. Wie als wÃ¼rden seine GliedmaÃŸen von FÃ¤den gezogen werden, doch das seltsamste war das GefÃ¼hl, dass er sowohl die Puppe, als auch der Puppen-Spieler war. Er sah sich um. Alles war verschwommen, aber noch etwas war anders. Er konnte zwar die reale Welt erkennen, doch sie war blass und direkt vor ihm tÃ¼rmte sich ein helles Leuchten auf. Das helle Licht, wie es die Menschen immer beschreiben.<br />
Er ging darauf zu, unschlÃ¼ssig, was er tat, doch er fÃ¼hlte sich sicher dabei. Er ging in das Licht und sah zurÃ¼ck. Nichts. Oben, Unten, Rechts, Links, nirgendwo war etwas zu sehen. Einfach nur weiÃŸ. Dann&nbsp;&nbsp;sah er etwas. Kleine glitzernde Punkte. An ihm zogen Seelen vorbei. Alte, junge Seelen. Menschen, Raâ€™Un oder auch Spirits. Sie alle hatten keine KÃ¶rper, doch als er an sich hinab sah, erblickte er seinen muskulÃ¶sen KÃ¶rper, jedoch nackt. Die Seelen um ihn strÃ¶mten Neugierde aus, eine sprach sogar zu ihm, doch er konnte nur wenig verstehen.<br />
â€ž[â€¦] Lebendiger [â€¦] hier [â€¦] kommt, [â€¦]â€œ<br />
Akuma rief der einsamen Seele nach.<br />
â€žHe, was meinst du? Was meinst du mit â€žLebendigerâ€œ? Ich bin doch tot, wie ihr, oder nicht?â€œ<br />
Dann verstand er. Er war nicht tot, er befand sich irgendwie zwischen Leben und Tot, seine Seele hatte sich aus seinem KÃ¶rper gelÃ¶st, konnte jedoch nicht ganz weg. Als er das verstand, verschwanden die Seelen. Es war wieder alles weiÃŸ.<br />
â€žDu hast es her geschafft.â€œ<br />
Diesmal kam die gewaltige Stimme aus der Richtung, in die er blickte. Das konturlose WeiÃŸ verdunkelte sich. Langsam bildeten sich grobe Umrisse, doch es war kein ihm bekanntes Wesen. Es kam nÃ¤her, bis schwarze GliedmaÃŸen zu erkennen waren, die aussahen, als wÃ¼rden sie hinter einer milchig-trÃ¼ben-Fensterscheibe stehen. PlÃ¶tzlich schritt das Wesen auf ihn zu und griff ihn an. Akuma versuchte sich mit dem stÃ¤rksten Schutzzauber zu schÃ¼tzen, den er wirken konnte, doch seine BemÃ¼hungen brachen unter dem Angriff, wie dÃ¼nne Zweige.<br />
Akuma lag am Boden, sein SchÃ¤del brummte, doch er stand auf. Er war unverletzt und das Wesen stand immer noch bedrohlich vor ihm.<br />
â€žNun, Akuma, der du in das Reich der Toten eingedrungen bist, trage deine GrÃ¼nde vor.â€œ<br />
Was sollte er nun antworten? Er wusste nicht wo er war, wer das vor ihm war, ja er wusste nicht einmal, wer er selber war. War er nun Mensch und lebendig, oder tot?<br />
â€žNaja, ich sollte her kommenâ€¦â€œ<br />
Unbeirrt&nbsp;&nbsp;antwortete das Wesen:<br />
â€žDer Befehl sollte keinen Mann antreiben. Der Mann sollte seinem&nbsp;&nbsp;Ziel folgen. Warum bist du her gekommen?â€œ<br />
Ihm war unwohl. Wenn die ErzÃ¤hlungen stimmten, wÃ¼rde er nicht mehr zurÃ¼ckkehren.<br />
â€žNun ja, ich glaube, weil ich deine Hilfe brauche.â€œ<br />
Das Wesen antwortete genauso teilnahmslos, wie vorher:<br />
â€žHilfe wobei?â€œ<br />
â€žIch muss den PhÃ¶nix tÃ¶ten und schaffe es nicht alleine.â€œ<br />
â€žWarum willst du ihn tÃ¶ten?â€œ<br />
â€žEr hat meinen Vater getÃ¶tet und eine ganze Stadt ausgelÃ¶scht.<br />
â€žDiese GrÃ¼nde reichen nicht aus.â€œ<br />
Das Wesen schritt auf ihn zu. Akuma hatte Angst, Angst um sein Leben, Angst um seinen Bruder, Angst um das, was ihm sein Vater aufgetragen hatte. Warte, was hatte er gesagt?<br />
â€žDer PhÃ¶nix ist zu stark fÃ¼r diese Welt. Niemand kann ihn besiegen. Damit ist er das mÃ¤chtigste Wesen und kann Ã¼ber alles bestimmen. Das sollte nicht sein.â€œ<br />
Das Wesen blieb stehen.<br />
â€žWeshalb bist du noch her gekommen?â€œ<br />
Akuma war verdutzt. Warum er noch her gekommen sei? Er wusste es nicht. Doch da viel ihm ein, was er angefangen hatte.<br />
â€žIch brauche eine Energie-Quelle. Die Energie-Quelle, die die toten Seelen bieten. Ich mÃ¶chte etwas erschaffen, eine Verbindung zwischen den Ebenen, die auf dieser Welt existieren. Eine Verbindung zwischen Walhalia und der Erde, doch ich brauche eine dauerhafte Energie-Quelle, die diese Verbindung aufrechterhÃ¤lt.â€œ<br />
Das Wesen wurde laut.<br />
â€žDiese Energie-Quelle, die du verlangst, sie ist die grÃ¶ÃŸte Quelle, die existiert. Sie ist unerschÃ¶pflich, sie verbindet Anfang und Ende des Lebens. Warum willst du eine Verbindung schaffen?â€œ<br />
Akuma Ã¼berlegteâ€¦<br />
â€žNaja, beide Welten leben schlieÃŸlich auf demselben Planeten, von beiden Welten gelangen die Toten hier her und wenn auf der einen Welt etwas schlimmes passiert, kann das auch Auswirkungen auf die andere Welt haben. Ich finde, die Bewohner beider Welten sollten die Chance haben, darÃ¼ber zu bestimmen, was mit ihrem Planeten passiert.â€œ<br />
Das Wesen wurde wieder etwas leiser.<br />
â€žDiese Energie birgt eine groÃŸe Verantwortung. Ich werde eine Verbindung schaffen, die du mit deinem Vorhaben verbinden kannst, doch denke daran: Sollte das Vorhaben schief gehen und diese Verbindung gerÃ¤t auÃŸer Kontrolle, kÃ¶nnte das das Ende beider Welten bedeuten.<br />
Gehe nun. Du wirst niemanden erzÃ¤hlen kÃ¶nnen, wie du hier her gelangt bist und das Pergament, das dir geholfen hat, wird auch nicht mehr existieren. Gehe nun, erfÃ¼lle dein Vorhaben. Du wirst wissen, wie du diese Energie bekommen kannst.<br />
Doch eine Aufgabe gebe ich dir: Die Menschen sind nicht bereit fÃ¼r die Magie. BeschÃ¼tze sie, wenn sie von Gegnern, die der Magie kundig sind, bedroht werden. Und wenn sie so weit sind, dann lehre ihnen die Magie, wie es dein Volk auf Walhalia getan hat. Verankere die Magie in ihren Seelen, wie sie auf Walhalia verankert wurde.â€œ<br />
Das Wesen verschwand und Akuma stand alleine da.<br />
â€žDas werde ich tun.â€œ<br />
Er sah sich um, unschlÃ¼ssig, was jetzt kommt, da durchdrang ihn ein seltsames GefÃ¼hl. Ein GefÃ¼hl der Schwere, als alles um ihn herum wieder klar wurde. Er lag ihm Wald und Ã¶ffnete die Augen. Sein Kopf tat weh, aber er fÃ¼hlte sich gut.</code></div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ja, ich war ewig nicht mehr hier, hat viele GrÃ¼nde und die sind auch immer noch da, aber das hindert mich nicht daran, hier mal meine eigenen Geschichten zu zeigen.<br />
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Vielleicht kennt ihr ja so Online-Spiele. RPGs, wo einige Leute, die jeweils eigene Charaktere verkÃ¶rpern spielen und so eine Geschichte schaffen.<br />
Diese RPGs sind meist nie sonderlich umfangreich, doch eine Freundin hat eines erÃ¶ffnet, das auf einer grundlegenden und tiefgrÃ¼ndigen Geschichte basiert.<br />
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Ich bin spÃ¤ter dazu gekommen, doch habe dann zum weiteren Verlauf nicht unerheblich viel beigetragen, um nicht zu sagen, ich habe meiner KreativitÃ¤t freien Lauf gelassen und eine ganze Reihe neuer Ideen eingebaut und an die Grundgeschichte angepasst.<br />
AuÃŸerdem habe ich da meine Leidenschaft fÃ¼rs Schreiben entdeckt, deshalb habe ich mal angefangen, eben diese Geschichte als zusammen hÃ¤ngenden Text auf zuschreiben.<br />
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Ich habe kein fertiges Werk, dafÃ¼r ist das alles zu umfangreich, denn wenn ich alles geschrieben habe, wÃ¼rde das ein umfangreiches Buch ergeben. Und ein solches Buch poste ich nicht Ã¶ffentlich, sondern verkaufe es. ^^<br />
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Aber um mir eure durchaus tiefgrÃ¼ndigen Kritiken "anzutun" und einfach um es Leuten zu zeigen, werde ich meine drei Kapitel, die ich bisher geschrieben habe, zeigen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Des PhÃ¶nix' Ende</span></span><br />
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Eine Figur, die ich der Geschichte beigetragen habe, ist der PhÃ¶nix. Er handelt nicht direkt als Person, sondern ist mehr eine Legende, die vor vielen Jahrtausenden groÃŸes Chaos verbreitet hat.<br />
Das nun folgende Kapitel ist ein Grundriss der Geschichte des PhÃ¶nix von Anfang bis zu seinem Untergang und dem, was er angerichtet hat.<br />
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<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>Es ist nur wenige Jahrhunderte her, dass der PhÃ¶nix geboren wurde. Damals war er ein ganz normales Kind. Er wuchs auf, wurde ein ehrgeiziger, attraktiver Mann. Die Frauen liebten ihn. Er war klug und auch in der Schule der Magie war er der Beste. Bis zu dem Tag, an dem er selber registriert hat, dass er der Beste ist. Sein Ehrgeiz brachte ihn dazu, zu trainieren. Bald stand seine Einweihung zum vollwertigen Magier an und bis dahin wollte er noch stÃ¤rker werden.<br />
Doch da kam es, dass er in einer ungÃ¼nstigen Situation seine magische Gestalt entdeckte. Die sollte den Jungen Magiern normalerweise erst nach der Einweihung gezeigt werden, doch er entdeckte sie viel zu frÃ¼h und dazu noch, als eine Gruppe Jungen ihn fertig machten. Instinktiv hat er sich verwandelt, in das, was ihn heute ausmacht. Er wurde zu dem PhÃ¶nix, das Wesen, das den mÃ¤chtigsten Feuer-Magier kennzeichnet. Es hat nur Sekunden gedauert, da war die Gruppe, die ihm vorher hoffnungslos Ã¼berlegen war, grausam abgeschlachtet. Zuerst war er geschockt, was er da getan hat. Er hatte seine MitschÃ¼ler getÃ¶tet und dann auch noch auf so eine grausame Art und Weise. Doch auch hier trat wieder der Ehrgeiz zu Tage und er begriff, was er alles erreichen wollte. Er trainierte, forschte und erkundete seine FÃ¤higkeiten, doch er behielt alles geheim. Nie wurde aufgeklÃ¤rt, wer die Jungen getÃ¶tet hat und der junge PhÃ¶nix wurde als vollwertiger Magier nun in die Akademie aufgenommen, danach ging er zum MilitÃ¤r.<br />
Er trainierte, trainierte und entdeckte nebenbei alle geheimen FÃ¤higkeiten, die ihm geschenkt wurden. An seiner Seite war die ganze Zeit das MÃ¤dchen Selena. Sie liebte ihn und er liebte sie. Sie war unglaublich talentiert, gesegnet mit einer Gabe, die nur einem ganz bestimmten Familien-Zweig gegeben war. Sie trainierte mit dem PhÃ¶nix und entdeckte durch seine Hilfe auch ihre wahren KrÃ¤fte. Sie hÃ¤tte nie erwartet, zu was er noch werden sollte.<br />
Zusammen gingen sie durch Dick und DÃ¼nn, Ã¼berstanden HÃ¶hen und Tiefen, kÃ¤mpften in den kleinen Kriegen, die das Land Ã¼ber Jahrhunderte immer mehr zerrissen und sie gingen beide darin auf, denn sie waren mÃ¤chtig. Niemand konnte sie bezwingen, bis auf den langjÃ¤hrigen Freund, an der eigenen Seite. Beide waren sich ebenbÃ¼rtig. Sie kÃ¤mpften oft, um heraus zu finden, wer stÃ¤rker sei, doch alle KÃ¤mpfe gingen schlieÃŸlich darin unter, dass sie beide erschÃ¶pft nebeneinander lagen und lachten. Noch war Walhalia heil, niemand hÃ¤tte ahnen kÃ¶nnen, was aus dem so unglaublich talentierten jungen Mann, dem Stolz der Armee und zukÃ¼nftigen HeerfÃ¼hrer, werden sollte. Niemand, bis er seine letzte und bahnbrechendste Entdeckung machte.<br />
Er fand heraus, woraus Walhalia im Kern bestand. Er lernte, dass der Kern, das Magma, ja alles, das meilenweit unter der Erde lag, eine so unglaubliche Energie barg und er fand noch etwas heraus. Er fand heraus, dass er diese Energie kontrollieren konnte. Wie gefangen von seiner Entdeckung experimentierte er weiter. Durch seine Arbeit entfernte er sich von Selena, bis sie ihn schlussendlich verlieÃŸ. Sie verschwand darauf spurlos, war jedoch nie ganz weg. Sie war die erste, die eine dunkle Ahnung von der Zukunft hatte und beobachtete ihren ehemaligen Freund lange. Sie konnte es nicht Ã¼bers Herz bringen, ihn zu stellen, denn das wÃ¼rde auf einen Kampf hinaus laufen. Ein Kampf, der nichts mehr mit Freundschaft und Training zu tun hatte. Beide mÃ¼ssten um Leben und Tod kÃ¤mpfen. Einer wÃ¼rde leben, der andere mÃ¼sste sterben.<br />
Sie wartete zu lange. Der PhÃ¶nix experimentierte nun an seinem eigenen Wesen und erschuf dabei sich neu. Er schuf ein Wesen, das beinahe so mÃ¤chtig ist, wie der PhÃ¶nix, der ihn ihm wohnte. Eine weitere, dritte Gestalt, die seine Macht vollendete und seine SchwÃ¤chen beseitigte. Die Erscheinung war riesig und grauenhaft. Als Selena das sah, griff sie ein. Sie versuchte ihn dazu zu zwingen, damit aufzuhÃ¶ren. Er kÃ¶nnte den KÃ¶nig bitten, ihn wieder normal zu machen. Sie wÃ¼rde wieder zu ihn zurÃ¼ckkehren, alles wÃ¤re wie frÃ¼her. Doch er hatte sich verÃ¤ndert. Der Ehrgeiz wurde zu einem Machthunger, der nicht gestillt werden konnte. Selena wusste, dass das kommen wÃ¼rde und sie stellte sich dem Kampf, doch sie hatte nicht erwartet, welche KrÃ¤fte er erlangt hÃ¤tte. Ihr ehemals fester Freund, ebenbÃ¼rtiger Kampf-GefÃ¤hrte, machte sie fertig. Er erprobte alle seine Entdeckungen an ihr mit einer brutalen Grausamkeit, wie sie nirgendwo ein Beispiel finden wÃ¼rde.<br />
Der Kampf war nicht lange. Er nutze seine ganzen neuen FÃ¤higkeiten gegen sie, ohne darauf zu achten, was er anrichtete. Er zerstÃ¶rte einfach alles und ganz nebenbei auch Selenas Glauben an einen guten Kern in ihm. Sie gab ihn vollends auf und floh. Sie entkam nur knapp mit ihrem Leben und ging zum KÃ¶nig. Er musste etwas tun und das tat er. Er schickte seine kampferprobte Elite-Einheit, die stÃ¤rksten KÃ¤mpfer und Magier, die sein Heer zu bieten hatte, alle schickte er um den PhÃ¶nix zu fangen oder zu tÃ¶ten. Das Resultat war verheerend. Der PhÃ¶nix schlachtete sie gnadenlos ab, rÃ¼cksichtslos, grausam. Er war nahezu auf dem HÃ¶hepunkt seiner Macht, dass der KÃ¶nig sich entschied, selber gegen ihn zu kÃ¤mpfen. Doch genau zu diesem Zeitpunkt brach der Krieg aus. Zuerst dachten alle, dass es wieder nur einer der kleinen Kriege war, die es doch so oft gab. Doch dieser war anders. Der Feind war koordiniert. Er hatte einen Plan und es war offensichtlich, dass jeder einzelne Mann fÃ¼r diesen Plan sterben wÃ¼rde. Dazu kam eine erstaunlich gute Ausbildung, die nur eins bedeuten konnte: Der PhÃ¶nix, der die meisten Geheimnisse des Landes kannte, hatte eine Armee aufgebaut und ihnen beigebracht, wie sie das kÃ¶nigliche Heer besiegen kÃ¶nnen.<br />
Der Krieg dauerte lange. Der KÃ¶nig und auch der PhÃ¶nix hielten sich gegenseitig auf Distanz. Die Schlachten folgten, eine auf die Andere, es war kein Ende in Sicht, bis der PhÃ¶nix ein seltenes Element fand. Es war bisher Bestandteil in einem legendÃ¤ren Stahl, der wertvollste und wiederstandsfÃ¤higste Stoff, der existiert. Niemand wusste, wie man ihn erschaffen oder wo man ihn finden konnte, nicht einmal der PhÃ¶nix, doch er fand einen Stoff, der Bestandteil dieser Metall-Legierung ist. Er schuf daraus einen Panzer und ein Waffensystem, das nahezu unzerstÃ¶rbar war und schickte seine MÃ¤nner so ausgerÃ¼stet in den Kampf. Das Blatt wendete sich. Das rote Heer griff nun offensiv die groÃŸen HauptstÃ¤dte des Reiches an und verbreitete Angst und Schrecken, als sie alle nacheinander eingenommen wurde.<br />
An dem letzten Tag, der Tag, der in die Geschichte eingehen sollte, wurde die Hauptstatt belagert. Die KÃ¶nigsfamilie, so stark, wie noch nie, kÃ¤mpfte unten in den Reihen der Soldaten. Akuma, als JÃ¼ngster Sohn war schon immer ein Energie-Bolzen gewesen. Er stÃ¼rzte sich immer mit seinem einzigartigen Schwert in den Kampf und erkÃ¤mpfte sich dabei den Ruf des legendÃ¤ren SchwertkÃ¤mpfers. Dieser Titel sollte immer fÃ¼r Angst und Schrecken unter den feindlichen Reihen sorgen, doch an diesem Tag war dem nicht so.<br />
Die Stadt wurde Ã¼berrannt, es war keine Hoffnung in Sicht, da fasste der KÃ¶nig einen Entschluss. Er setzte sein Leben aufs Spiel um die Stadt zu halten. Er wirkte einen Zauber, den vorher noch niemand gesehen hatte. Ein Zauber, der keine Grenzen kannte und der so stark war, dass er das gesamte feindliche Heer auslÃ¶schte. Die Soldaten des PhÃ¶nixâ€˜ waren durch ihren Panzer nicht nur gegen SchlÃ¤ge geschÃ¼tzt, sondern auch gegen Magie, doch dieser eine Zauber war so mÃ¤chtig, dass selbst der Schutz des PhÃ¶nix darunter brach, wie ein Zweig.<br />
Die Stadt war gerettet, doch zu einem Preis. Der KÃ¶nig war am Ende seine Kraft. Er lebte, doch er war schwach und dieser Moment der SchwÃ¤che erlaubte es dem PhÃ¶nix, ihn zu tÃ¶ten. Er kam, kÃ¤mpfte gegen den KÃ¶nig und tÃ¶tete schlussendlich den einzigen Mann, der mÃ¤chtig genug war, um dieses Grauen zu beenden. Des ganzen Ã¼berdrÃ¼ssig geworden, lÃ¶schte der PhÃ¶nix gleich darauf auch noch das ganze Reich aus, als hÃ¤tte es nie existiert. Nun war er das mÃ¤chtigste lebendige Wesen und er nutze seine Macht gnadenlos aus.<br />
Seine Tyrannei weilte so lange, bis Selena wieder kam. Sie hatte einen Weg gefunden, wie der PhÃ¶nix besiegt werden konnte, oder besser: Sie hatte einen Mann gefunden, der ihm die Stirn bieten konnte. Er war ein junger, blonder Mann, der seine Eltern an der PhÃ¶nix verloren und seit dem unermÃ¼dlich trainiert hat, dass er ihn eines Tages bekÃ¤mpfen kÃ¶nne. In dieser Zeit hat er seine verborgene FÃ¤higkeit zur Perfektion gebracht und wurde so mÃ¤chtig, dass er nun die letzte Hoffnung war.<br />
Selena brachte ihn zu dem PhÃ¶nix und ein Kampf entbrannte, wie ihn Walhalia nie gesehen hat. Es stellte sich heraus, dass der PhÃ¶nix schnell lernte, wie er mit dieser unerwarteten Macht umgehen sollte, sodass er ihn schlussendlich doch besiegte. Doch in diesem Moment nickten sich Selena und der Mann zu. Dieses Nicken galt einem GruÃŸ, einem Danke und einem Auf Wiedersehen, denn ihr Plan wÃ¼rde beiden das Leben kosten, doch auf diese Weise konnten sie siegen.<br />
Der Mann, der die FÃ¤higkeit hatte, Materie in reine Magie umzuwandeln und diese zu kontrollieren, sorgte fÃ¼r die nÃ¶tige magische Kraft, die Selena mit ihrer FÃ¤higkeit nun zu einem gewaltigen, lebendigen Monster formte und so den PhÃ¶nix einfing. Sie konnte ihn nicht lange halten, daher hat der Mann etwas getan. Er hat einen Zauber gewirkt, den er mit der Hilfe von seiner und Selenas Kraft, sowie der Hilfe des jungen Prinzen Akuma erschaffen hat. Dieser Zauber wÃ¼rde die beiden das Leben kosten, denn es wÃ¼rde ihre ganze Kraft aufzehren, wenn sie ihre besonderen FÃ¤higkeiten aus ihren KÃ¶rpern entfernten und vereinten. Beide verschwanden in einem Chaos. ZurÃ¼ck bliebt ein flimmern in der Luft, das den PhÃ¶nix fasste. Er konnte sich nicht wehren, er wurde aufgelÃ¶st und gleichzeitig wurde seine Seele entfernt und als materialisiertes Etwas mit aufgelÃ¶st. Auf diese Weise wurde der PhÃ¶nix zu einem kÃ¶rperlosen Etwas, selbst die Seele, die sonst entweichen kann, wurde mit gefangen. Sie sperrten es in einen KÃ¶rper. Ein Baby, das von da an gezeichnet sein wÃ¼rde, doch es kann lernen, diese Last zu tragen.<br />
Der PhÃ¶nix wurde in den Bruder des Magiers an Selenas Seite gesperrt. Das kleine Baby wurde von da an als Waisenkind leben und eine schwere Last tragen mÃ¼ssen. Es wÃ¼rde diese Last von Generation zu Generation weiter geben mÃ¼ssen um so den PhÃ¶nix fÃ¼r Immer unter Verschluss zu halten.<br />
Das Kind wuchs auf, es grÃ¼ndete eine Familie und lernte mit der Last zu leben. Die Familie wurde grÃ¶ÃŸer, er hatte Enkelkinder, die wieder Kinder hatten, bis sich das Blut der Familie mit dem des ganzen Volkes von Walhalia vermischte.<br />
Der grÃ¶ÃŸte und tÃ¶dlichste Krieg aller Zeiten war beendet.</code></div></div><hr class="mycode_hr" />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Akumas Geschichte</span></span><br />
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Der nun folgende Teil der Geschichte zeigt die Vergangenheit des jungen Prinzen Akuma.<br />
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Dazu muss ich aber noch etwas sagen und zwar ist Walhalia eine Art Parallel-Welt der Erde. Auf dieser Welt sind die magischen KÃ¼nste angeboren. AuÃŸerdem gibt es verschiedene "Arten" von intelligenten Wesen. Sie alle sind Menschen-Ã„hnlich, doch alle haben ihre ganz eigenen Besonderheiten. Da uns schlicht kein besseres Wort einfiel, haben wir "Rasse" genommen. Ist nicht rassistisch gemeint, denn in der Geschichte gibt es tatsÃ¤chlich verschiedene Rassen, die teilweise tief im Innern verschieden sind.<br />
<br />
Die drei ersten Kapitel drehen sich alle um die Rasse der RaUn, die Ã¤lteste und mÃ¤chtigste Rasse, der es zu verdanken ist, dass alle VÃ¶lker auf Walhalia die Magie beherrschen.<br />
Der KÃ¶nig des Reiches ist ein gÃ¼tiger KÃ¶nig und das Volk liebt ihn, auch ist der der mÃ¤chtigste Mann, ohne Ausnahme. <br />
Zum Prinzip der Magie: Die Magie ist, wie man so oft liest, die Kraft des Geistes. Ich habe daraus gemacht, dass diese Magie und auch die Kraft von jedem an die Seele gebunden ist und diese Seele tatsÃ¤chlich nach dem Tod weiter lebt. Allerdings ist es von Rasse zu Rasse unterschiedlich was passiert. Doch die Info wird noch wichtig, in der Geschichte. ^^<br />
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<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>Akuma wachte auf der kleinen Pritsche in seiner BerghÃ¼tte auf. Die Pause war zu ende, seine Pflicht rief nach ihm. Er stand seufzend auf, zog sich seine leichte RÃ¼stung an und zÃ¶gerte, als er nach seinem Schwert greifen wollte. Doch dann band er es sich an den GÃ¼rtel. Nach kurzem Ãœberlegen legte er sich auch seinen Umhang und seine Maske an, die bei so Vielen pure Angst bedeutete. Er ging nach drauÃŸen vor die kleine HÃ¼tte und ihm prÃ¤sentierte sich, nicht wie gewohnt, eine groÃŸe Stadt mit florierendem Handel und regem Treiben. Er sah nur dunkle Rauchschwaden, die sich Ã¼ber den TrÃ¼mmern der ehemals so prÃ¤chtigen Stadt zu riesigen Wolkenbergen auftÃ¼rmten. Vor ihm tobte ein Krieg, wie ihn vorher noch keine Rasse erleben musste. Die Raâ€™Un kÃ¤mpften um die Vorherrschaft. Sein Volk war schon immer Machtgierig, aber dass es dafÃ¼r ganze StÃ¤dte zerstÃ¶ren wÃ¼rde, hÃ¤tte er nicht gedacht. Mit einer kurzen Bewegung mit der Hand Ã¶ffnete er einen magischen Tunnel, der ihn direkt ins Zentrum der Stadt bringen sollte. Viele hielten ihn dafÃ¼r verrÃ¼ckt, weil er sich immer direkt in die gefÃ¤hrlichste Zone begab, aber schlieÃŸlich war er der legendÃ¤re SchwertkÃ¤mpfer.<br />
Als er aus dem Tunnel trat, schwoll auch gleich die LautstÃ¤rke und das Geschrei an. Ãœberall um ihn herum starben sie, wie Tiere auf der Schlachtbank. Ein furchterregendes Wesen stÃ¼rmte auf ihn zu. GroÃŸ, krÃ¤ftig, Andere wÃ¤hren geflohen. Blitzschnell zog Akuma sein Schwert, setzte einen Streich direkt auf die Brust und das groteske Wesen viel rÃ¶chelnd zu Boden. Er sah sich um und erblickte einen Berg Leichen, den das Monster zurÃ¼ck gelassen hatte.<br />
â€žUnsere Soldaten waren auch einmal besser. Kein Wunder, dass die Stadt so leicht eingenommen wurde.â€œ<br />
Dann schaute er hoch zum Schloss, von dem aus sein Vater regierte. Auf der hÃ¶chsten Turmspitze stand ein Mann mit wehendem Umhang, ausgebreiteten Armen und rief in die Nacht.<br />
â€žVater â€¦â€œ<br />
Der Himmel verdunkelte sich noch stÃ¤rker, bis selbst Akuma fast nichts mehr sehen konnte. Ein Sturm zog auf, doch es war kein normaler Sturm. Blitze erleuchteten den Himmel, als sie zu Boden schossen und kleine glitzernde Kugeln zurÃ¼ck lieÃŸen.<br />
â€žDass du immer Ã¼bertreiben musstâ€¦â€œ<br />
Die kleinen Kugeln wuchsen und wurden zu groÃŸen, breit gebauten Wesen, deren ganzer KÃ¶rper eine reine Materialisierung der Energie war. Die Wesen griffen, sobald sie ihre volle GrÃ¶ÃŸe erreicht hatten, alle Feinde im Umkreis an und tÃ¶teten sie ohne MÃ¼hen, selbst die stÃ¤rksten unter ihnen mussten schnell sterben. Durch diesen Zauber des KÃ¶nigs hatte sich das Blatt gewendet. Die Angreifer wurden zurÃ¼ck gedrÃ¤ngt, sie hatten keine Chance, als ein helles, rotes Leuchten am Horizont erschien. Akuma hielt inne und starrte, vor Angst erstarrt, zu dem Wesen, das dort in die Luft stieg.<br />
Der riesige PhÃ¶nix flog Ã¼ber die Stadt und ein gewaltiger Feuersturm breitete sich unter ihm aus, als er landete. Am Boden wurde er zu einem Mann, groÃŸ gewachsen und mit muskulÃ¶sem KÃ¶rperbau, doch grotesk entstelltem Gesicht. Er hatte keine normale Haut mehr, sein ganzer KÃ¶rper war mit schwarzem Schorf Ã¼berzogen. Er sah aus, wie der leibhaftige Teufel in Menschen-Gestalt.<br />
Der Mann ging auf den KÃ¶nig zu und vernichtete jedes der groÃŸen, silbernen Wesen, die zuerst die Hoffnung auf den Sieg brachten, mit einem lauten Knall und einem Lichtstrahl, der die glitzernden KÃ¶rper zerfetzte.<br />
Akuma fÃ¼rchtete um seinen Vater und rannte auf das Schloss zu, dass ihm die Beine schmerzten. Er kam nach dem PhÃ¶nix an, er war bereits bei seinem Vater. Beide lieferten sich einen hitzigen Kampf, als Akuma mit seinem Schwert versuchte, den PhÃ¶nix zurÃ¼ck zu drÃ¤ngen. Doch der schlug die Klinge, die sonst keiner besiegen konnte, mit der bloÃŸen Hand zur Seite. Dann sprach er mit sehr tiefer und rauchiger Stimme.<br />
â€žDie KÃ¶nigs-Familie, die stÃ¤rksten Magier, die je als Raâ€™Un aufwachsen durften. Aber auch ihr habt Grenzen, denn ihr wisst einfach nicht, welche Macht sich in der puren Grausamkeit birgt. Wut ist der SchlÃ¼ssel, Wut und Hass. Ich hasse das Leben und das werde ich hier und jetzt auslÃ¶schen!â€œ<br />
Der brennende Mann legte eine Hand flach auf den Boden. Ein heller Strahl schlug ein Loch in das dicke Gestein, aus dem das Schloss erbaut wurde. Der helle Strahl bildete eine Verbindung zum Kern des Planeten und lieferte eine Energie-Quelle, wie sie es sonst nur seltan gab.<br />
Akuma versuchte einen Schutzzauber zu wirken, den sein Vater war nach dem Kampf zu schwach, um selber einen zu wirken. Doch bevor er den KÃ¶nig an seiner Seite schÃ¼tzen konnte, zerfetzte eine gewaltige Explosion das Schloss, die Stadt und vernichtete alles Leben, das im Umkreis vieler tausend Meilen existierte. GebÃ¤ude, BÃ¤ume, Felsen, ja sogar der Berg, an dem Akuma seine HÃ¼tte gebaut hatte, alles wurde vÃ¶llig zerstÃ¶rt.<br />
Akumas Schutzzauber brach unter der gewaltigen Last und er selber wÃ¤re fast gestorben. Doch warum war er nicht genauso tot, wie jedes Wesen in der Stadt? Akumas Vater lag am Boden, leblos, doch er wurde nicht von der Explosion getÃ¶tet. Er hatte die letzte Kraft, die ihn am Leben hielt, gegeben, um die geballte Kraft des gefÃ¤hrlichsten Mannes aller Zeiten abzuhalten und um das Leben seines Sohnes zu retten.<br />
So starb der mÃ¤chtigste KÃ¶nig, der Mann, der die zersprengten Raâ€™Un in einem Reich vereint hatte, der sie zu einem Volk aufbaute, das noch Jahrtausende spÃ¤ter als das reichste und am weitesten entwickelte Volk in Erinnerung bleiben sollte, das je auf Walhalia gelebt hat und der die verborgenen Zweige der Magie entdeckt und den verschiedenen VÃ¶lkern von Walhalie bei brachte.<br />
Akuma wachte auf, schwer atmend und immer noch panisch sah er sich um, doch konnte niemanden sehen. TatsÃ¤chlich sah er gar nichts, nur eine rauchende WÃ¼ste, die die Explosion des PhÃ¶nixâ€˜ zurÃ¼ck gelassen hatte. Vor Schmerz zitternd richtete er sich langsam auf. Es mÃ¼ssten Tage vergangen sein, seit der Krieg die Hauptstadt verwÃ¼stet hat. Als er wieder etwas zu Verstand kam, stutzte er. Eine Stimme sprach in seinem Kopf, es war die Stimme seines Vaters.<br />
â€žMein Sohn. Suche deinen Bruder. Als Ã„lterer wird er mein Nachfolger sein. BeschÃ¼tze ihn mit deinem Leben und hilf ihm, diesen grausamen Krieg zu beenden. Ich bin alt. Zu alt um gegen Gegner, wie dem PhÃ¶nix zu kÃ¤mpfen. Deshalb habe ich um jeden Preis dein Leben gerettet. Du besitzt ein groÃŸes Talent. Du musst in mein geheimes Zimmer, tief unter der Erde gehen und die Truhe Ã¶ffnen. Du wirst wissen, wie du sie Ã¶ffnen kannst. In ihr liegen einige Schriftrollen, die Zauberformeln beinhalten. Diese Zauberformeln sind der SchlÃ¼ssel gegen Wesen, die zu stark sind, fÃ¼r diese Welt. Sie beinhalten den Kern der Magie, sie bewirken Zauber, die alles bisher Dagewesene Ã¼berschreiten. Bitte lerne die verborgenen Windungen dieser magischen Sprache und beende damit die Angst, die der PhÃ¶nix verbreitet. Doch, bevor ich nun gehe, gebe ich dir noch eines mit: Jeder Tote wird von dem Kaiser der Toten aus der lebendigen Welt geleitet. Dieser Kaiser ist stark, wenn du Hilfe brauchst und alles verloren scheint, suche ihn auf, doch achte darauf, dass er deinen Geist prÃ¼fen wird. Beuge dich seinem Willen und Er wird die helfen. Ich werde nun zu ihm gehen. Vertraue ihm, du wirst frÃ¼her mit ihm Bekanntschaft machen, als du glaubst.â€œ<br />
Die Stimme erlosch und aus seinem KÃ¶rper lÃ¶ste sich ein kleiner heller Punkt, der ihm seltsam vertraut vorkam. Er spÃ¼rte in diesem kleinen Punkt die hoch aufragende Seele seines Vaters, wie sie nun langsam dunkler wurde und sich schlieÃŸlich ganz auflÃ¶ste.<br />
â€žVaterâ€¦â€œ<br />
Akuma stand auf und begann mit der Suche nach Ãœberlebenden. Diese Suche sollte ihm viel Leid zeigen bis er Ãœberlebende findet.<br />
Doch schlussendlich stellte sich heraus, dass es eine Kraft gab, die die GrÃ¶ÃŸen des alten Reiches beschÃ¼tzte, als der PhÃ¶nix alles vernichten wollte. Eine Kraft, die ihn erschrecken lies. Sie zwang ihn so mÃ¼helos in die Knie, wie als wÃ¼rde er eine Ameise zertreten und dann schallte eine Stimme Ã¼ber das Schlachtfeld:<br />
â€žIch bin der Kaiser der Toten!â€œ<br />
Die Kraft dieser Stimme schmerzte in seinem Kopf, doch er hÃ¶rte aufmerksam zu.<br />
â€žIch habe euren Krieg beobachtet. Ich werde euch nicht helfen, ihn zu gewinnen und ich werde euch nicht helfen, den PhÃ¶nix zu bezwingen, doch ich werde dir, Akuma, den Weg weisen. Komm zu mir, besuche mich am Ende der Welt, das nicht existiert und doch betreten werden kann, das nicht gefunden werden will und doch zu entdecken ist. LÃ¶se das RÃ¤tsel, das sich hinter der Magie und dem Tot verbirgt und du wirst mich finden. Komm zu mir. Ich werde dich prÃ¼fen!â€œ<br />
Der geballte Druck auf seinen KÃ¶rper und seine Seele verschwand, als der Geist dieses Wesens, das seit dem Anbeginn der Zeit lebt und seit dem alle Existenz im Gleichgewicht hÃ¤lt, verschwand.<br />
Stille legte sich Ã¼ber das Land, kein GerÃ¤usch. Jedes Wesen, das Ã¼berlebt hatte, wusste, wer gesprochen hatte. Sie erschauderten unter der Kraft, die dieses Wesen besaÃŸ und der Angst, die der Tot brachte.<br />
â€žDer Kaiser der Toten.... Ist das nicht dieser Kerl, der die Seelen der Toten beschÃ¼tzt? Der den niemand besiegen kann? Es heiÃŸt, jeder, der ihn besucht, wird sofort sterben, wenn er seine PrÃ¼fung nicht bestehen kann. WeiÃŸt du, was das bedeutet, Akuma?â€œ<br />
â€žEcht geil, du wurdest ins Toten-Reich eingeladen. Akuma, darf ich mit kommen?â€œ<br />
â€žHe, Wolfskopf, dich wird er doch nicht einmal prÃ¼fen, weil du so hÃ¤sslich bist, mit deinem Haar-Gesicht.â€œ<br />
Die wenigen Ãœberlebenden redeten alle durcheinander, diskutierten Ã¼ber das soeben Geschehene, bis Akuma langsam aufstand. Sie alle verstummten, als sie sahen, wie er seine Maske und seinen Umhang zu Boden warf und ging. Leise sagte er noch:<br />
â€žDer legendÃ¤re SchwertkÃ¤mpfer ist tot. Er ist im Krieg gefallen und ich bin nur ein weiterer Nachfahre der KÃ¶nigs-Familie. ErzÃ¤hlt das allen, niemand darf von meiner wahren Herkunft wissen.â€œ<br />
Sie sahen ihm nach, murmelten zustimmend, ratlos, was sie nun tun sollten. Akuma wusste, dass sie nichts verraten wÃ¼rden und ging ziellos auf seine Suche ohne ein Ziel.</code></div></div><hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Reise ins Reich der Toten</span></span><br />
<br />
Im letzten Kapitel hieÃŸ es ja, dass Akuma den Kaiser der Toten besuchen soll. Der nun folgende Text beschreibt genau das und legt auch den Grundstein, dass die eigentlich alaufende Geschichte Ã¼berhaupt funktionieren kann.<br />
Wenn das hier nicht passiert wÃ¤re, wÃ¼rde alles weitere nie mÃ¶glich werden, zumindest nicht so, wie es nun ist.<br />
<br />
<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>Der Krieg war vorbei und mit ihm das friedliche Leben der Raâ€™Un. Es hatte keiner der Parteien gewonnen, sie haben sich gegenseitig ausgelÃ¶scht. Nun streiften die Ã¼berlebenden Raâ€™Un alleine durch die WÃ¤lder und kÃ¤mpfen um ihr Leben. Mit der Zeit gingen sie daran kaputt. Kein Wesen kann eine so lange Zeit alleine umher streifen, ohne mit der Zeit verrÃ¼ckt zu werden.<br />
Akuma war wieder einmal auf einem seiner StreifzÃ¼ge, als ihn ein alter Mann ansprang. Zuerst sah es aus, der Mann wolle ihn angreifen, doch dann streckte er die Hand aus und brach zusammen. In der verkrampfen Faust steckte ein Papier mit einer Notiz darauf, doch was war daran so wichtig?<br />
Es waren mindestens 50, als sie Ã¼ber ihn herein brachen. Die Ã¼blichen Banditen, doch diesmal schienen sie von einer Gier getrieben, wie Akuma es noch nicht gesehen hatte. Sie griffen an. Akuma duckte sich und drehte sich blitzschnell im Kreis, einen Arm&nbsp;&nbsp;ausgestreckt. Von dem Arm ging ein knisternder Faden aus, der durch die schnelle Drehung um ihn schwang. Dieser dÃ¼nne Faden schnitt alle Feinde auf Bauch-HÃ¶he in zwei HÃ¤lften, als wÃ¤ren sie aus Butter.<br />
Er richtete sich wieder auf und betrachtete das kleine StÃ¼ck Pergament nun genauer, denn aus irgendeinem Grund musste es diesen RÃ¤ubern sehr&nbsp;&nbsp;wichtig gewesen sein.<br />
â€žDie Magie formt die Welt und alles Leben, wÃ¤hrend alles Leben auf der Welt die Magie formt.â€œ<br />
Darunter standen einige Runen. Er fuhr mit dem Finger darÃ¼ber. Ein kleiner leuchtender Punkt erschien Ã¼ber den StÃ¼ck Pergament und da&nbsp;&nbsp;fiel es Akuma ein. Dieser Punkt, er kannte ihn. Die Seele seines Vaters sah genauso aus.<br />
â€žDie Seele â€¦â€œ<br />
Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen.&nbsp;&nbsp;Er murmelt leise vor sich hin:<br />
â€žDie Magie ist die Kraft der Seelen. Die Seelen&nbsp;&nbsp;formen die Welt und alles Leben, wÃ¤hrend alles Leben die Seelen formt. NatÃ¼rlich!â€œ<br />
Er entzifferte die Runen und sprach sie laut vor sich hin. Alles um ihn verschwand und ein ungeheurer Druck legte sich auf seinen Kopf. Er schrie vor Schmerz, drÃ¼ckte seine HÃ¤nde an die Stirn und hoffte, dass es bald enden mÃ¶ge, dann wurde sein KÃ¶rper auf einmal ganz schlaff. Er lag da, ohne sich bewegen zu kÃ¶nnen. Die Kopfschmerzen lieÃŸen nach und auf einmal sah er aus zwei Blickrichtungen. Zum einen sah er, wie gewohnt, doch auf der anderen Seiten sah er sich selbst. Da begriff er, dass sich seine Seele aus seinem KÃ¶rper gelÃ¶st hatte und bekam Angst, dass schon alles vorbei sein sollte. Er wartete darauf, dass alles endete, doch es geschah nichts. MÃ¼hsam stand er auf. Es fÃ¼hlte sich seltsam an. Wie als wÃ¼rden seine GliedmaÃŸen von FÃ¤den gezogen werden, doch das seltsamste war das GefÃ¼hl, dass er sowohl die Puppe, als auch der Puppen-Spieler war. Er sah sich um. Alles war verschwommen, aber noch etwas war anders. Er konnte zwar die reale Welt erkennen, doch sie war blass und direkt vor ihm tÃ¼rmte sich ein helles Leuchten auf. Das helle Licht, wie es die Menschen immer beschreiben.<br />
Er ging darauf zu, unschlÃ¼ssig, was er tat, doch er fÃ¼hlte sich sicher dabei. Er ging in das Licht und sah zurÃ¼ck. Nichts. Oben, Unten, Rechts, Links, nirgendwo war etwas zu sehen. Einfach nur weiÃŸ. Dann&nbsp;&nbsp;sah er etwas. Kleine glitzernde Punkte. An ihm zogen Seelen vorbei. Alte, junge Seelen. Menschen, Raâ€™Un oder auch Spirits. Sie alle hatten keine KÃ¶rper, doch als er an sich hinab sah, erblickte er seinen muskulÃ¶sen KÃ¶rper, jedoch nackt. Die Seelen um ihn strÃ¶mten Neugierde aus, eine sprach sogar zu ihm, doch er konnte nur wenig verstehen.<br />
â€ž[â€¦] Lebendiger [â€¦] hier [â€¦] kommt, [â€¦]â€œ<br />
Akuma rief der einsamen Seele nach.<br />
â€žHe, was meinst du? Was meinst du mit â€žLebendigerâ€œ? Ich bin doch tot, wie ihr, oder nicht?â€œ<br />
Dann verstand er. Er war nicht tot, er befand sich irgendwie zwischen Leben und Tot, seine Seele hatte sich aus seinem KÃ¶rper gelÃ¶st, konnte jedoch nicht ganz weg. Als er das verstand, verschwanden die Seelen. Es war wieder alles weiÃŸ.<br />
â€žDu hast es her geschafft.â€œ<br />
Diesmal kam die gewaltige Stimme aus der Richtung, in die er blickte. Das konturlose WeiÃŸ verdunkelte sich. Langsam bildeten sich grobe Umrisse, doch es war kein ihm bekanntes Wesen. Es kam nÃ¤her, bis schwarze GliedmaÃŸen zu erkennen waren, die aussahen, als wÃ¼rden sie hinter einer milchig-trÃ¼ben-Fensterscheibe stehen. PlÃ¶tzlich schritt das Wesen auf ihn zu und griff ihn an. Akuma versuchte sich mit dem stÃ¤rksten Schutzzauber zu schÃ¼tzen, den er wirken konnte, doch seine BemÃ¼hungen brachen unter dem Angriff, wie dÃ¼nne Zweige.<br />
Akuma lag am Boden, sein SchÃ¤del brummte, doch er stand auf. Er war unverletzt und das Wesen stand immer noch bedrohlich vor ihm.<br />
â€žNun, Akuma, der du in das Reich der Toten eingedrungen bist, trage deine GrÃ¼nde vor.â€œ<br />
Was sollte er nun antworten? Er wusste nicht wo er war, wer das vor ihm war, ja er wusste nicht einmal, wer er selber war. War er nun Mensch und lebendig, oder tot?<br />
â€žNaja, ich sollte her kommenâ€¦â€œ<br />
Unbeirrt&nbsp;&nbsp;antwortete das Wesen:<br />
â€žDer Befehl sollte keinen Mann antreiben. Der Mann sollte seinem&nbsp;&nbsp;Ziel folgen. Warum bist du her gekommen?â€œ<br />
Ihm war unwohl. Wenn die ErzÃ¤hlungen stimmten, wÃ¼rde er nicht mehr zurÃ¼ckkehren.<br />
â€žNun ja, ich glaube, weil ich deine Hilfe brauche.â€œ<br />
Das Wesen antwortete genauso teilnahmslos, wie vorher:<br />
â€žHilfe wobei?â€œ<br />
â€žIch muss den PhÃ¶nix tÃ¶ten und schaffe es nicht alleine.â€œ<br />
â€žWarum willst du ihn tÃ¶ten?â€œ<br />
â€žEr hat meinen Vater getÃ¶tet und eine ganze Stadt ausgelÃ¶scht.<br />
â€žDiese GrÃ¼nde reichen nicht aus.â€œ<br />
Das Wesen schritt auf ihn zu. Akuma hatte Angst, Angst um sein Leben, Angst um seinen Bruder, Angst um das, was ihm sein Vater aufgetragen hatte. Warte, was hatte er gesagt?<br />
â€žDer PhÃ¶nix ist zu stark fÃ¼r diese Welt. Niemand kann ihn besiegen. Damit ist er das mÃ¤chtigste Wesen und kann Ã¼ber alles bestimmen. Das sollte nicht sein.â€œ<br />
Das Wesen blieb stehen.<br />
â€žWeshalb bist du noch her gekommen?â€œ<br />
Akuma war verdutzt. Warum er noch her gekommen sei? Er wusste es nicht. Doch da viel ihm ein, was er angefangen hatte.<br />
â€žIch brauche eine Energie-Quelle. Die Energie-Quelle, die die toten Seelen bieten. Ich mÃ¶chte etwas erschaffen, eine Verbindung zwischen den Ebenen, die auf dieser Welt existieren. Eine Verbindung zwischen Walhalia und der Erde, doch ich brauche eine dauerhafte Energie-Quelle, die diese Verbindung aufrechterhÃ¤lt.â€œ<br />
Das Wesen wurde laut.<br />
â€žDiese Energie-Quelle, die du verlangst, sie ist die grÃ¶ÃŸte Quelle, die existiert. Sie ist unerschÃ¶pflich, sie verbindet Anfang und Ende des Lebens. Warum willst du eine Verbindung schaffen?â€œ<br />
Akuma Ã¼berlegteâ€¦<br />
â€žNaja, beide Welten leben schlieÃŸlich auf demselben Planeten, von beiden Welten gelangen die Toten hier her und wenn auf der einen Welt etwas schlimmes passiert, kann das auch Auswirkungen auf die andere Welt haben. Ich finde, die Bewohner beider Welten sollten die Chance haben, darÃ¼ber zu bestimmen, was mit ihrem Planeten passiert.â€œ<br />
Das Wesen wurde wieder etwas leiser.<br />
â€žDiese Energie birgt eine groÃŸe Verantwortung. Ich werde eine Verbindung schaffen, die du mit deinem Vorhaben verbinden kannst, doch denke daran: Sollte das Vorhaben schief gehen und diese Verbindung gerÃ¤t auÃŸer Kontrolle, kÃ¶nnte das das Ende beider Welten bedeuten.<br />
Gehe nun. Du wirst niemanden erzÃ¤hlen kÃ¶nnen, wie du hier her gelangt bist und das Pergament, das dir geholfen hat, wird auch nicht mehr existieren. Gehe nun, erfÃ¼lle dein Vorhaben. Du wirst wissen, wie du diese Energie bekommen kannst.<br />
Doch eine Aufgabe gebe ich dir: Die Menschen sind nicht bereit fÃ¼r die Magie. BeschÃ¼tze sie, wenn sie von Gegnern, die der Magie kundig sind, bedroht werden. Und wenn sie so weit sind, dann lehre ihnen die Magie, wie es dein Volk auf Walhalia getan hat. Verankere die Magie in ihren Seelen, wie sie auf Walhalia verankert wurde.â€œ<br />
Das Wesen verschwand und Akuma stand alleine da.<br />
â€žDas werde ich tun.â€œ<br />
Er sah sich um, unschlÃ¼ssig, was jetzt kommt, da durchdrang ihn ein seltsames GefÃ¼hl. Ein GefÃ¼hl der Schwere, als alles um ihn herum wieder klar wurde. Er lag ihm Wald und Ã¶ffnete die Augen. Sein Kopf tat weh, aber er fÃ¼hlte sich gut.</code></div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KH-Worlds Reunion Force 1: Die erste Saga]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1070</link>
			<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 14:46:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=749">Cain Soles</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1070</guid>
			<description><![CDATA[Halloooo, ich bin's wieder, euer Schlllaukopf! xD<br />
Heute will ich mal damit anfangen, die frÃ¼hen AnfÃ¤nge des Arc hier reinzustellen, die bereits fertig geschrieben sind^^.<br />
Damit hÃ¤tte ich, wenn ich es recht bedenke, anfangen sollen und um der Verwirrung vorzubeugen, werd ich hier mal eine kleine Reihenfolge aufzeigen:<br />
<br />
1---&gt;Die erste Saga<br />
<br />
2---&gt;Die Golden Sun-Saga<br />
<br />
3---&gt;Die Rift-Saga<br />
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Hoffentlich kÃ¶nnt ihr dem Ganzen noch folgen, aber hey...es zwingt euch ja keiner, alles gleichzeitig zu lesen xD<br />
Ich stelle fÃ¼r's erste mal die ersten beiden Kapitel rein und werde dann nach und nach mehr posten.<br />
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Das Ende von Kingdom Hearts II und der Endkampf gegen Xemnas lÃ¤uten ein neues Zeitalter ein: Das Zeitalter des "Arc", einer Organisation, bestehend aus Einwohnern aller Welten.<br />
Diese Organisation hat sich zusammen geschlossen, um sie gegen alles Ãœbel zu verteidigen, was sich, angesichts innerer Konflikte und mÃ¤chtiger Gegner als unsagbar schwierig erweist.<br />
In der Cain-Saga muss sich das Team um den gleichnahmigen WeltenwÃ¤chter gegen einen alten Feind, aus der Vergangenheit der Organisation behaupten, gegen den sie dann in der SphÃ¤ros-Sage schlieÃŸlich in einen entscheidenden Feldzug ziehen.<br />
In der Golden Sun-Saga geht der Kampf weiter, diesmal gegen Cains finstere Seite, nicht nur um das Schicksal der Erde, sondern auch fÃ¼r das Wohl einer neuen Welt.<br />
In der neuen Rift-Saga schlieÃŸlich muss das Team all seine KrÃ¤fte aufbieten, denn der groÃŸe Feind der Alchera ist erwacht und trachtet nach der AuslÃ¶schung allen Lebens im Kosmos.<br />
Was wird das Team im Reich der Dunkelheit erwarten?<br />
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Kapitel 000: ZERO<br />
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~~Alte Geschichte~~<br />
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"Also...lass mal sehen....nein...nein.....nein..."<br />
Die Monotonie der gelangweilten Stimme erfÃ¼llte die dÃ¼steren GÃ¤nge zwischen den hohen BÃ¼cherregalen. <br />
"Nein....nein...."<br />
SchlieÃŸlich schaltete sich eine weitere Stimme ein, diesmal eine weibliche: "Jetzt hÃ¶r schon auf! Du machst mich nervÃ¶s, Jonathan!"<br />
"Entschuldige, Nathalia..." entschuldigte sich die Stimme Jonathans in der NÃ¤he. "Ich bin still....sag mal, wo sind Andy und Vivian abgelieben?"<br />
"Warten drauÃŸen..." antwortete Nathalia leise. "Warte, ich mach dir mal Licht...."<br />
Eine kleine Lichtkugel leuchtete in der Hand der Dame auf und lieÃŸ Schatten Ã¼ber ihre Gesichter zucken.<br />
Nathalia enthÃ¼llte sich als blonde Frau mittleren Alters, die eine schwarze Uniform mit einem gelben Streifen darauf am KÃ¶rper trug.<br />
Jonathan trug die selbe Uniform, jedoch mit einem roten Streifen. ZusÃ¤tzlich trug er noch eine Brille und hatte schwarze Haare. "Danke, Nath..." murmelte er und lieÃŸ den Blick noch einmal Ã¼ber die Regale schweifen.<br />
"Hier muss es doch irgendwo sein...."<br />
"KÃ¶nntest du dich etwas beeilen?" fragte sie und sah sich nervÃ¶s in der gewÃ¶lbeartigen Bibliothek um. "Ich werd das GefÃ¼hl nicht los, dass wir hier nicht alleine sind..."<br />
"Artemisia hat doch keine Ahnung von der unterirdischen Bibliothek...." sagte er beruhigend. "Hoffen wir nur, dass die WÃ¤chterbestien uns in Ruhe lassen...."<br />
"Als wÃ¤ren die nicht schon schlimm genug..." gab sie zurÃ¼ck. "Mach schon!"<br />
"Jaa jaa, ich hab's ja gleich.....ah, hier ist es!" Er zog ein sehr alt und ramponiert aussehendes Buch aus der Reihe und pustete den Staub von seinem RÃ¼cken.<br />
Der Einband war bereits so zerfleddert, dass der Titel nicht mehr leserlich war, doch im Licht offenbarte sich eine blassrote Farbe.<br />
Die abgenutzten Ornamente verrieten, dass es wohl einmal sehr reich verziert gewesen war.<br />
Jonathan schlug es vorsichtig auf und blÃ¤tterte die Seiten einzeln um, um nichts zu beschÃ¤digen.<br />
Als das gewÃ¼nschte Kapitel endlich offen lag, rÃ¤usperte er sich leise und begann, zu lesen:<br />
"Die drei GÃ¶tter der ZerstÃ¶rung...<br />
Aus den AnfÃ¤ngen unserer Zeit Ã¼berliefert sind sagenhafte Artefakte und unglaublich mÃ¤chtige Wesen, nur einige dieser Wesen sind die drei GÃ¶tter der ZerstÃ¶rung, die einzig zu dem Zweck geschaffen wurden, das Leben der Erde an einem gewissen Zeitpunkt fÃ¼r immer zu beenden und den Planeten wieder dem Nichts zuzufÃ¼hren, aus dem er kam.<br />
Amon, der erste von ihnen ist der Gott, der hinter den Sternen lebt. Seine ungeheure ZerstÃ¶rungswut sucht seinesgleichen auf der Welt.<br />
Asmodeus ist der Gott, der im Herzen der Erde lauert und sehnt sich nach der Verzweiflung der Menschen. Sein fauler Atem lÃ¤sst die Erde verrotten und alles Leben vergehen.<br />
Der letzte der drei, Astaroth haust in der Finsternis in den Herzen der Menschen und verbreitet Wahnsinn und BÃ¶sartigkeit. Anarchie und Chaos sind seine Lebensessenz."<br />
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Jonathan unterbrach sich und sah zu ihr auf. "Die drei GÃ¶tter der ZerstÃ¶rung...Amon, Asmodeus und Astaroth....die Namen kommen mir bekannt vor..."<br />
"Ende des neunzehnten Jahrhunderts..." sagte Natalia. "Damals gab es da diese VorfÃ¤lle in Russland und Japan, bei denen viele Menschen starben."<br />
"Stimmt, ich erinnere mich, etwas darÃ¼ber gelesen zu haben! Diese VorfÃ¤lle standen in engem Zusammenhang mit dem Ã–ffnen des Siegels im Turm von Apoina!"<br />
"Stimmt. Damals hat eine kleine Gruppe Asmodeus und Astaroth bekÃ¤mpft, um den Untergang der Welt zu verhindern. Es gab eine Menge Versuche, das zu vertuschen, aber die Aufzeichnungen haben wir vor einer Weile wiederentdeckt."<br />
"Hatte nicht Prinzessin Anastasia von Russland damit zu tun?"<br />
"So stand es in den BÃ¼chern. Sie gehÃ¶rte zu dieser besagten Gruppe."<br />
Jonathan dachte nach. "Schade, dass die Sache bereits hundert Jahre her ist, ich hÃ¤tte diese Leute gerne befragt...sie hÃ¤tten uns gut helfen kÃ¶nnen..."<br />
"Diese Aufzeichungen werden uns erst einmal reichen mÃ¼ssen. Vielleicht finden wir ja heraus, wo sich die drei heute befinden."<br />
"Ja, vielleicht...." Jonathan klang skeptisch.<br />
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"Seid ihr jetzt bald fertig??" fragte eine weitere Stimme und zwei Personen kamen ins Licht. <br />
"Vivian! Andy! Wolltet ihr nicht aufpassen?" fragte Nathalia streng, als ein junger Mann mit grÃ¼nem und eine Frau mit blauem Streifen herbei kamen.<br />
"Da drauÃŸen ist nichts, auÃŸerdem mÃ¼ssten wir langsam mal wieder los. Solltest du nicht lÃ¤ngst wieder zu Hause sein, Johnathan? Macht deine Frau sich keine Sorgen?"<br />
"Louise kommt schon klar..." brummte der BrillentrÃ¤ger und steckte das Buch ein. "Sie ist eine erwachsene Frau."<br />
"Ja, aber nicht jede erwachsene Frau hat einen Mann mit einem Erzfeind." unterbrach ihn Nathalia. "Willst du sie und deinen Sohn wirklich in Gefahr bringen? Du weiÃŸt, wir kÃ¶nnten euch in Sicherheit bringen!"<br />
"Leute! Danke fÃ¼r die Sorge, aber so kann ich sie doch schlieÃŸlich am besten beschÃ¼tzen! Wenn wir Artemisia besiegt haben, dann gebe ich Ruhe...bis dahin werde ich jedes Unheil von den beiden abwenden."<br />
"Apropos, wie alt ist der Kleine jetzt eigentlich???" fragte Vivian aufgeregt und hÃ¼pfte auf der Stelle. <br />
"Er wird in einem Monat vier." antwortete er stolz.<br />
"Vier? Hach, wie die Zeit vergeht!" kicherte sie zuckersÃ¼ÃŸ.<br />
"Stimmt, mir scheint es auch so, als sei er erst vor kurzem auf die Welt gekommen!" lachte der Mann namens Andy. "Und wirst du ihn dir irgendwann als Lehrling nehmen?"<br />
"Lehrling?? Oh nein! Ich werde Drake doch nicht da mit rein ziehen! Oh nein, alles, was mit den WeltenwÃ¤chtern zu tun hat, bleibt schÃ¶n von meiner Familie fern!"<br />
"VerstÃ¤ndlich...."<br />
"Hey, Leute!" rief Nathalia streng und trat zwischen sie. "So gern ich auch von euren Familien hÃ¶re, aber wir haben, was wir wollten! Unterhalten kÃ¶nnen wir uns wirklich auch woanders!"<br />
"Sie hat Recht, hier ist es zu gefÃ¤hrlich..." sagte Jonathan und blickte zum Ausgang. "Lasst uns das woanders fortsetzen."<br />
Einstimmig verlieÃŸen sie das GewÃ¶lbe...<br />
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~~Das Erbe~~<br />
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"Bereit?" fragte Nathalia und hielt sich den Arm, der eine groÃŸe Schnittwunde aufwies.<br />
"Gehen wir's an..." keuchte Andy und holte ein kleines rundes Objekt aus seiner Tasche, das grÃ¼n leuchtete.<br />
Auch Nathalia holte eine Kugel hervor, in hellem Gelb.<br />
Jonathan und Vivian holten ihre Objekte heraus, in rot und einem satten Dunkelblau.<br />
"Gebt eure KrÃ¤fte in die Sagittari und erschafft die Projektionen, die ihr euch vorstellt.<br />
"Im Nachhinein war es sicher keine gute Idee, sich keine Lehrlinge zu nehmen...." murmelte Jonathan und hielt seinen Feuerorb dem Sagittari der Zeit auf dem Tisch vor ihnen entgegen.<br />
//Nathalia! Nathalia, bitte kommen!!//<br />
"Das ist Kevin..."<br />
//Sie ist hier! Artemisia hat uns gefunden! Ihr mÃ¼sst uns....KRRRRCK//<br />
"Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!" rief Vivian und Ã¼bertrug ihre KrÃ¤fte in die kleine Kugel, deren blau gleiÃŸend aufleuchtete.<br />
"Hoffentlich werden die neuen WÃ¤chter unsere Fehler nicht wiederholen.....<br />
Ein lautes Krachen in der NÃ¤he lieÃŸ Staub von der Decke regnen....<br />
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~~Die Teile liegen dort, wo sie hinfielen...~~<br />
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"BlÃ¶der Affe...." grummelte der kleine Ryan wÃ¼tend und kickte einen Stein aus dem Weg. <br />
Er hatte es eilig, denn es regnete heftig und er hatte keinen Schirm dabei.<br />
"Heeey, Ryan!!"<br />
WÃ¼tend fuhr der VierzehnjÃ¤hrige herum und funkelte Drake an. "Verzieh dich! Lass mich endlich in Ruhe!!"<br />
"Oooh, du bist aber empfindlich!" hÃ¶hnte sein Cousin. <br />
"Empfindlich??? Du hast mich in die Hausmeisterkammer eingesperrt und mit SprÃ¼hdosen rote Farbe reingesprÃ¼ht!!!"<br />
Das erklÃ¤rte zumindest, wieso seine Kleider immernoch rot waren. "Alle haben mich ausgelacht!!!"<br />
"Na und? War doch gute Unterhaltung!" kommentierte er. <br />
"Das zahl ich dir Heim!"<br />
"Ach halt endlich die Klappe, du Opfer!"<br />
Das war zu viel. Seit Jahren wurde er nur tyrannisiert und das von seinem Cousin! Er warf sich schreiend auf Drake, rang ihn zu Boden und drÃ¼ckte seinen Kopf auf den nassen Asphalt.<br />
Doch Drake, der kÃ¶rperlich Ã¼berlegene, packte Ryans Arme und hielt sie von sich weg, ehe er sich herumwÃ¤lzte und seinen kleinen Cousin unter sich hatte. "Dich mach ich fertig!"<br />
"Hey!" rief eine Stimme hinter ihnen und Drake wandte den Kopf um. Als Ryan es ihm gleichtat, erblickte er Angelica und Marc, die wohl denselben Weg von der Schule gekommen waren.<br />
"Lass ihn gefÃ¤lligst los, Drake!" rief Marc und lief auf sie zu.<br />
Dieser lieÃŸ schlagartig los und sprang auf. "Komm doch!!"<br />
"Oh und wie ich das werde!!" rief Marc auÃŸer sich. "Pack ihn nicht nochmal an, klar du Penner??"<br />
"Ach und wenn doch? Holst du dann deinen Daddy??" <br />
Marc holte aus, wollte diesem Mistkerl endlich die reinhauen, die er doch verdient hatte!<br />
Doch bevor es dazu kam, zog etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich...<br />
Ein tiefes Grollen erfÃ¼llte die StraÃŸe, die ansonsten wie ausgestorben war....<br />
"Was...ist hier los?" wollte Ryan wissen und sah nach oben zum Himmel... Die Wolken waren pechschwarz und es wurde dunkel, als sei es Nacht...<br />
"Das ist mal ein Sturm...." keuchte Marc und lieÃŸ von Drake ab. "Wir mÃ¼ssen uns in Sicherheit bringen!"<br />
Blitze gingen in der Ferne nieder und lauter Donner erfÃ¼llte die Luft. "Macht schon, bewegt euch!" rief Angelica den anderen beiden zu und lotste sie Ã¼ber die StraÃŸe in ein Gassengewirr. "Macht schon, ihr Faultiere!!"<br />
"Pack mich nicht an, klar??" rief Drake und stieÃŸ sie weg.  "Du bist nich' meine Mutter, klar? Ach, ich mach mich vom Acker, ihr...."<br />
PlÃ¶tzlich leuchtete die StraÃŸe hell auf. Eine Reihe Blitze schlug am Ende des Weges in den Asphalt ein und schleuderte Brocken durch die Gegend. <br />
"Weg!!" schrie Marc entsetzt und rannte in eine Seitengasse, gefolgt von den anderen dreien, ehe die Reihe Ã¼ber sie hinweggefegt wÃ¤re.<br />
"Was zum Teufel war das??" fragte Ryan kreidebleich und dah hinaus auf die StraÃŸe...<br />
"W-Wer is' das denn???" fragte er dann.<br />
Eine Gestalt in einer schwarzen Kutte stand auf der StraÃŸe und sein vermummtes Gesicht war den vieren zugewandt...<br />
"W-Was......hat der?" wollte Angelica wissen. Auch ihr war bei der ganzen Sache nicht wohl....<br />
"Vielleicht sollten wir abhauen?" schlug Drake vor und zum ersten Mal erntete er Zustimmung.<br />
Doch noch bevor der erste losgerannt war, erhob der Kapuzenmann seine beiden Arme und unerklÃ¤rlicherweise bekam die StraÃŸe zu seinen FÃ¼ÃŸen Risse!<br />
"W-W-Was macht der da???" fragte Marc panisch und schlagartig begann die kleine Gruppe, zu laufen!<br />
Die StraÃŸe brach ein und die BruchstÃ¼cke stÃ¼rzten in den darunter liegenden, unendlichen Abgrund hinab.<br />
"Das kann doch garnicht mÃ¶glich sein!!!"<br />
Sie bogen um die Ecke, rannten immernoch weiter... <br />
Der Riss verfolgte sie. Die Gasse hinter ihnen verschwand im Abgrund, die HÃ¤uÃŸer zerbrÃ¶selten...<br />
Ryan keuchte erschÃ¶pft. Es schien ihm, je weiter sie rannten, desto weiter entfernte sich der Ausgang der Gasse von ihnen.<br />
Dann erkannte er es: Sie rannten rÃ¼ckwÃ¤rts! <br />
Die Frage, wie das mÃ¶glich sein konnte, brannte noch auf seinen Lippen, als er das Schwarz des finsteren Schlunds in seinem Blickfeld auftauchen sah. Er fiel!<br />
Das Licht wurde immer kleiner, der Riss entfernte sich von ihm und er fiel in die unendliche Nacht, obwohl es sich garnicht so anfÃ¼hlte, als wÃ¼rde er fallen....<br />
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~~..und es liegt an uns, sie neu zu ordnen...~~<br />
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Ryan erwachte an einem hÃ¶chst wunderlichen Ort. Alles war weiÃŸ und leuchtete so hell, dass es ihm zuerst in den Augen weh tat.<br />
Seine Freunde lagen noch am Boden dieses runden, groÃŸen Raumes, der ihn irgendwie an das Innere eines Apfels erinnerte...<br />
Der Raum war kugelrund, doch in der Mitte des Bodens und der Decke wÃ¶lbte er sich und bildete so einen geschwungen Stalaktiten und Stalagmiten. WÃ¤hrend der Stachel am Boden sich zu einem schmalen Tisch verbreiterte, auf dem vier kleine, leuchtende Kugeln lagen, umfasste das Ende des Stachels an der Decke eine ebensolche Kugel, in strahlendem WeiÃŸ...<br />
"Wahnsinn..." murmelte er und begutachtete die Objekte auf dem Tischchen, als die anderen stÃ¶hnend erwachten.<br />
"Wo.....wo sind wir hier?" fragte Drake verwundert und sah sich in dem Apfel um.<br />
"Das ist ja ein seltsamer Ort..." sagte auch Angelica. "Was sind das fÃ¼r Teile, Ryan?"<br />
"Keine Ahnung." gab er zu und nahm eines von ihnen in die Hand, das gelbe. "Es...fÃ¼hlt sich ja ganz warm an!"<br />
"Echt? Lass mal sehen!" verlangte Drake und wollte es anfassen, doch Ryan lieÃŸ es nicht zu. "Vergiss es! Nimm dir ein anderes! Da liegen doch vier!"<br />
Das blaue nahm sich Marc. "Meines ist angenehm kÃ¼hl..." meinte er und wiegte es in der Hand. "Was das wohl ist?"<br />
Angelica nahm sich das grÃ¼ne und begutachtete es ausgiebig. "Es...riecht nach Blumen! Und ich hÃ¶re BÃ¤ume im Wind rauschen!"<br />
"Ach was, lass mal sehen!" meinte Drake und nahm sich das verbliebene rote. "Waah!!!" rief er und lieÃŸ es vor Schreck fallen. "E-Es ist ja ganz heiÃŸ!!"<br />
Die Kugel rollte Ã¼ber den Boden und stieÃŸ klackernd an den Tisch, als sie, wie auch Stichwort hell aufleuchtete und einen schmalen Flammenstrahl auf Drake zuschoss. Der Junge bÃ¼ckte sich schreiend, doch der Strahl machte kehrt und verformte sich Ã¼ber dem Tischchen zu einer kleinen Kugel.<br />
Jetzt leuchteten auch die anderen drei Kugeln auf und ein Licht- ein Wasser- und ein grÃ¼ner Energiestrahl machten dasselbe. Die vier kleinen Elemente verformten sich abermals und wurden zu Bildern von Menschen, eine gelbe, kleine Frau, ein grÃ¼ner Mann, eine blaue Frau und ein roter Mann...<br />
"D-Dad!" erkannte Drake und beugte sich entgeistert zu der Figur seines Vaters herab.<br />
"Tante Vivian?" fragte Marc verwirrt und beobachtete die Figuren, die herumrotierten und sich reglos verhielten.<br />
"Ja, das ist sie!" staunte auch Ryan.<br />
Dann begann die unbekannte Frau zu sprechen.<br />
"Mein Name ist Nathalia, liebe Freunde und wenn ihr das hier seht, dann bedeutet dass, dass wir vier hier bereits tot sind."<br />
Drake unterdrÃ¼ckte ein Schluchzen. Die drei beobachteten ihn besorgt.<br />
Sein Vater war bereits seit Jahren spurlos verschwunden, doch die BestÃ¤tigung musste ihm irre wehtun...<br />
Doch die Figur sprach erbarmungslos weiter. "Wir gehÃ¶ren zu einer Organisation, die man die WÃ¤chter nennt. Die WÃ¤chter der Erde und auch, wenn ihr es vielleicht nicht glauben mÃ¶gt, haben wir die Welt im Verborgenen immer vor finsteren MÃ¤chten beschÃ¼tzt. <br />
Doch unser letzter Feind ist eine mÃ¤chtige Hexe. Wir haben unser Bestes versucht, doch als letzte MÃ¶glichkeit, die WÃ¤chter weiterleben zu lassen und der Welt noch ein klein wenig Hoffnung zu lassen ist, unsere Kraft in die Kugeln abzutreten, die ihr vor euch seht. <br />
Ihr seid aus einem ganz bestimmten Grund hierher gebracht worden, nÃ¤mlich um unsere Kraft zu erben. Die Kraft des Lichts, des Feuers, der Natur und des Wassers. Es gibt noch viele andere dieser Kugeln, Ã¼berall auf der Welt verstreut und ebenso verstreut sind die AuserwÃ¤hlten, die sie besitzen werden. <br />
Bitte begebt euch auf die Suche nach ihnen. Ihr seid die letzte Hoffnung der Erde."<br />
"Wir wÃ¼rden euch nicht darum bitten...." sprach das Hologramm von Drakes Vater weiter, "...wÃ¤re es nicht unglaublich dringend. Normalerweise nehmen die WeltenwÃ¤chter sich Lehrlinge, die den Posten Ã¼bernehmen sollen, doch in unserem Falle war dazu keine Zeit mehr. Daher wird mit der Kraft der Elemente gleichzeitig ein GroÃŸteil unseres Wissens in euren Kopf Ã¼bertragen werden, was euch mit eurer neuen Aufgabe vertraut machen wird."<br />
"Wir verlassen uns auf euch."<br />
Die Kids hatten sich unglÃ¤ubige Blicke zugeworfen, doch ihre Aufmerksam wurde erneut von den Kugeln beansprucht.<br />
"Eins noch!" sprach die leuchtende Frau weiter. "Ãœber euch seht ihr die Kugel der Zeit! Es ist lebensnotwendig, dass sie sie niemals in die HÃ¤nde bekommt! Lebt wohl...."<br />
Bevor noch jemand reagieren konnte, schossen die Kugeln auf sie zu...<br />
Ryan verlor das Bewusstsein....<br />
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~~Alte Geheimnisse werden offenbahrt....~~<br />
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Ein einsamer Wanderer schlurfte durch die unendlich finstere Landschaft. Die Szenerie erinnerte an einen gigantischen Tunnel, der in Felsen gebohrt war. Gezackte Felsformationen sÃ¤umten den Weg. Sie waren das Einzige, was hier nicht schwarz war....<br />
"Wann ist dieser lange Marsch nur vorbei?" fragte die junge Frau mit den blauen Haaren mÃ¼de...<br />
Sie war schon so lange Zeit mÃ¼de und konnte doch nicht schlafen...<br />
Wie lange wanderte sie schon durch dieses Reich der Finsternis? Stunden? Tage? Jahre? Vielleicht sogar Jahrhunderte?<br />
Sie hatte jedes ZeitgefÃ¼hl verloren, wusste nicht einmal mehr, wie sie hieÃŸ oder wie man lÃ¤chelte...<br />
Was wohl drauÃŸen gerade vor sich ging?<br />
Wie so oft, wenn sie ihren Gedanken nachhing, wanderte ihre Hand zu ihrer Tasche und zog einen kleinen, sternfÃ¶rmigen AnhÃ¤nger hervor. "Bald....bin ich zu Hause.....Jungs..."<br />
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~~Alles hÃ¤ngt zusammen...~~<br />
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"Hast du's, Drake??" rief Angelica und hielt das Seil verbissen fest.<br />
"Hetz mich nicht! Ich hab es ja gleich!!"<br />
"Hoffentlich hat Ryan mit diesem Orb recht gehabt, sonst bring ich ihn um!!" keuchte sie angestrengt.<br />
"Du kannst ihm ja helfen, unsere Freunde aufzuhalten, wenn dir das lieber ist! Dann komm ich wenigstens ohne das GenÃ¶rgel aus!" kam es aus dem Inneren der Felsspalte, vor der sie stand und das Sicherungsseil festhielt.<br />
"Kann ich machen, dann sieh zu, wie du heraus kommst!"<br />
"Hey, Angie!!" hÃ¶rte sie Ryan und Marc rufen. "Ist er noch nicht fertig??"<br />
"Nein! Helft mir schon festhalten! Wo sind Clothos und die anderen??"<br />
"Dicht hinter uns, lÃ¤nger konnten wir sie nicht aufhalten..." sagte Marc und zog an dem Seil.<br />
Aufgeregte Schreie waren zu hÃ¶ren.<br />
"Oh Oh, da kommen sie schon!"<br />
Durch die BÃ¤ume des peruanischen Regenwaldes  brachen ein dutzend grotesker Monster, angefÃ¼hrt von einem sehr groÃŸen und sehr muskelbepackten Kerl, der eine stachelbewehrte Keule trug.<br />
"Hey, Robbie!" rief Ryan frech und warf Angie einen nervÃ¶sen Blick zu. "Beeilt euch mal!" rief er und trat der Horde auch sogleich entgegen.<br />
Ein siegessicheres Grinsen umspielte seine Lippen.<br />
Das hier war seine Welt... sein ganz groÃŸes Abenteuer...<br />
Und es hatte gerade erst angefangen...[/code]<hr class="mycode_hr" />
Ich bitte, ab hier zu beachten, dass die ANfÃ¤nge schon einige Jahre alt sind und daher keineswegs so gut, wie die spÃ¤teren Kapitel! OO<br />
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~~Prolog: Der schwarze Sturm~~<br />
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Ein brodelndes Wolkenmeer hÃ¼llte die weiten Ebenen von Hyrule ein. Blitze zuckten Ã¼ber den Himmel und heulende Winde fegten den Soldaten um die Ohren.<br />
Die Katastrophe hm ihren Laufâ€¦..<br />
Erste Anzeichen waren der Schnee, das Legen des ewigen Sandsturms in der WÃ¼ste, die tiefe SchwÃ¤rze im Hyliasee oder der Mahlstrom, der vor der KÃ¼ste tobteâ€¦<br />
All dies geschah seit dem seltsamen Sternenregen vor genau 10 Jahrenâ€¦<br />
<br />
Die hyrulianische Armee stand bereit. Vor ihnen erstreckte sich die Ebene, hinter ihnen die Festungsmauern der Stadt von Hyrule, in der die Ã¼brigen VÃ¶lker des Landes Zuflucht gesucht hatten. Denn der Schrecken hatte ihre Lande eines nach dem anderen heimgesucht.<br />
Jener Schrecken, der sich vor dem Heer ausbreitete.<br />
Die schwarzen Wesen hatten sie nach und nach ausgelÃ¶scht.<br />
Und nun trachteten sie nach der letzten Bastion der freien VÃ¶lker und die Armee stellte sich ihnen entgegenâ€¦<br />
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An der Spitze der Armeen standen Link, der Held der Zeit und Zelda, die Prinzessin des Lichts. In Links HÃ¤nden befand sich geweihte Klinge, das Masterschwert.<br />
â€žZeldaâ€¦..â€œ<br />
â€žJaâ€¦.Ich weiÃŸâ€¦â€œ<br />
â€žJetzt wÃ¼rde ich doch lieber wieder gegen Ganon kÃ¤mpfenâ€¦.â€œ<br />
Die Prinzessin lÃ¤chelte.<br />
â€žHast rechtâ€¦Dankeâ€¦fÃ¼r allesâ€¦.â€œ<br />
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Der Sturm nahm zu.<br />
Die schwarzen Wesen setzten sich in Bewegung, auf die Menschen zu, ihre Opfer erspÃ¼rend.<br />
Die Soldaten liefen brÃ¼llend auf sie zuâ€¦<br />
Sie wÃ¼rden die Stadt mit ihrem Leben verteidigenâ€¦<br />
Die beiden Heere trafen aufeinander, der Kampf begann.<br />
Link stach und hieb nach den Wesen. Pechschwarz, mit gelben Knopfaugenâ€¦ Wen sie erwischten, der wurde einer von ihnen. <br />
Doch den Menschen war klar: Sie wÃ¼rden verlierenâ€¦ Diese Wesen waren einfach zu zahlreich, die Sonne hatte schon lange nicht mehr geschienen.<br />
Und die Armee versagte schlieÃŸlichâ€¦.<br />
Doch kurz bevor die Wesen den Menschen den GnadenstoÃŸ geben konnte, verschwand das schweigende Heerâ€¦<br />
â€žWesen aller Welten!â€œ<br />
Die Stimme schien vom Himmel zu kommen. Die Wolken verschwanden. Stattdessen erschien am Himmel eine Stadt. Eine Stadt mit gewaltigen schwarzen SteinhÃ¤usern und einem schwarzen Himmel, an dem ein weiÃŸes Schloss und ein herzfÃ¶rmiger Mond schwebtenâ€¦<br />
â€žDies ist unsere schwÃ¤rzeste Stunde! Die Herzlosen Ã¼berrennen uns! Sie breiten sich aus, darauf begierig, unsere Herzen zu verschlingen! Und das alles wegen der Gier eines Mannes! Helft uns! Wir kÃ¤mpfen! In jener Welt, die ihr am Himmel seht, kÃ¤mpfen wir, um uns alle zu retten! Kommt und helft! Ich gewÃ¤hre euch die einzige Waffe, die das schafft: Das SchlÃ¼sselschwert!â€œ<br />
<br />
Die Soldaten schienen kaum zu realisieren, was Ã¼berhaupt geschah, als sich ihre Speere allesamt in vÃ¶llig identische SchlÃ¼sselschwerter verwandelten.<br />
Nur Links Masterschwert erhielt ein anderes, ein majestÃ¤tischeres Aussehen. Die schimmernden blauen FlÃ¼gel, die die Parierstange bildeten bogen sich zu einem Kreis und ihre Enden berÃ¼hrten den Griff am anderen Ende, wo eine kleine Kette hervorwuchs, an deren Ende ein kleines goldenes Triforce prangte.<br />
Die Klinge wurde breiter und goldene und silberne SchnÃ¶rkel wuchsen an ihr entlang und mÃ¼ndeten in 5 groÃŸen Zacken an der Schneide.<br />
//Das SchlÃ¼sselschwert Triforie......//<br />
AllmÃ¤hlich legte sich die Verwirrung, als die Stimme erneut anhob.<br />
"Nun gebietet ihr Ã¼ber jene erschreckende Allmacht, eure Welt zu retten! Also folgt mir, zum Ursprungsort des BÃ¶sen, um dessen Wurzel fÃ¼r immer zu vernichten!"<br />
<br />
Link fackelte nicht lange: Er hob sein neues Schwert hoch in die Luft und brÃ¼llte aus LeibeskrÃ¤ften, was von den Soldaten, den Menschen, Hylianern, Goronen, Zoras und Gerudo vielfach wiedergegeben wurde.<br />
Und ihre Reise begann, in eine neue Welt....<hr class="mycode_hr" />
~~Kapitel 1: Eine Welt, die nicht existieren sollte~~<br />
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Link fand sich mitten im GetÃ¼mmel wieder. Hinter ihm strÃ¶mten immernoch Soldaten aus dem Tor, brÃ¼llend und enthusiastisch ihre Schwerter schwingend, die sie jedoch schlagartig entsetzt sinken lieÃŸen, als sie auf die gigantische Szenerie der schwarzen Wolkenkratzer blickten, die sich vor ihnen auftÃ¼rmten.<br />
Die Schlacht tobte, war in vollem Gange. Die schwarzen Wesen, diese...Herzlosen...Sie kÃ¤mpften gegen Menschen und andere Lebewesen, die Link niemals gesehen hatte.<br />
Und am Himmel...Am Himmel bekriegten sich riesenhafte Metallgebilde mit einer seltsamen Form von Energiestrahlen, von denen einige die HÃ¤user streiften und vernichteten.<br />
Explosionen Ã¼berall, Schreie, Waffengeklirr...<br />
"Leute! Hier sind wir nun! Ich weiÃŸ, dieser Anblick ist fremd fÃ¼r uns!" rief er und drehte sich zu seinen Leuten um. "Ich gestehe, ich habe groÃŸe Angst... Aber wir sind hier, um zu kÃ¤mpfen, dabei darf uns auch die Angst nicht abhalten! Denkt an eure Frauen! Eure Kinder, BrÃ¼der und Schwestern! Alles, was euch wichtig ist! FÃ¼r Hyruuuuule!!!"<br />
"JAAAAAAAAAAA!!!!" schrien sie zurÃ¼ck und liefen los, alle Herzlosen auf ihrem Weg niedermetzelnd.<br />
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Ein kleiner Trupp der MÃ¤nner erreichte Link keuchend. Ihre Embleme auf den Helmen verrieten, sie gehÃ¶rten zur Leibwache Zeldas. "Herr Link! Hah.....Hah..."<br />
Link hielt mit dem KÃ¤mpfen inne. "Was? Was ist los? Wo ist Zelda?"<br />
Die MÃ¤nner wechselten hysterische Blicke. "Commandant, wir haben sie verloren! DIese Wesen....Sie-Sie erschienen und....und plÃ¶tzlich war die Prinzessin weg, wir...wir konnten nichts tun....Comma....Commandant!!" rief er Link hinterher, der garnicht bis zum Ende zugehÃ¶rt hatte, sondern gleich losgelaufen war, ohne weiter auf die Schlacht zu achten.<br />
Dies fÃ¼hrte dazu, dass er mitten in einen Hinterhalt rannte, in dem drei riesig groÃŸe Herzlose mit sehr, sehr, SEHR dicken BÃ¤uchen ihn einkreisten......<br />
"Vorsicht, Neuer!" rief eine junge Stimme und ein blitzschneller Schatten preschte wie aus dem Nichts heran und die Wesen verschwanden...<br />
Der Schatten entpuppte sich als Junge, etwa 14, 15, der einen orangefarbenen Overall und ein eisenbeschlagenes Stirnband trug. Seine Haare waren blond und in seinem Gesicht lagen Narben, die wie Schnurrhaare aussehen. <br />
"Was sollte das?" tadelte der Kleine Link. "Das is hier kein KaffeekrÃ¤nzchen, wir kÃ¤mpfen hier! Pass gefÃ¤lligst auf, wo..."<br />
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"Naruto!!!" rief eine weitere, kindlichere Stimme und ein weiÃŸer Energiestrahl vernichtete den Wyvern-Herzlosen, der sich von hinten an den Blonden herangemacht hatte.<br />
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"Was war das gerade?" fragte Link, mit einem schelmischen LÃ¤cheln auf den Lippen, als neben Naruto ein kleiner Junge mit schwarzer HaarmÃ¤hne und blauem Kampfanzug landete. <br />
"Echt mal, Naruto, aber selber VortrÃ¤ge halten!" Der Kleine lachte lauthals und sein brauner Affenschwanz zuckte hin und her.<br />
Link konnte nicht mehr, so ein skurriles Wesen hatte er noch nie gesehen und starrte den Jungen unglÃ¤ubig an. Er fasste sich aber schnell wieder und drÃ¤ngte sich zwischen die beiden, die nun lauthals stritten.<br />
"Leute!! Bitte, kÃ¶nnt ihr mir sagen, was hier Ã¼berhaupt los ist??"<br />
Die beiden hielten kurz mit den Beleidigungen inne und starrten ihn verdutzt an. "Ã„hm, naja, das is soooo..." begann der Junge namens Naruto, doch link unterbrach ihn: "Nein, noch besser, sag mir, hast du eine junge Frau in einem pink-weiÃŸen Kleid hier entlangkommen sehen? Mit blonden Haaren und spitzen Ohren?"<br />
"Ã„h, nÃ¶....fiele mir jetzt nicht ein...." meinte Naruto und blickte nachdenklich in die Luft.<br />
"Oh, ich!!" rief der Kleine wieder und zog an Links Ã„rmel. "Die is zum Schloss gelaufen! Da oben, auf dem Berg! Siehst du?"<br />
Wie konnte er NICHT? Das weiÃŸe, schwebende Schloss, dass den Nachthimmel beherrschte war einfach nicht zu Ã¼bersehen!<br />
"Dahin? Aber.....die hol ich ja nie mehr ein!" rief Link, cer Verzweiflung nahe.<br />
"Ach QUatsch!" widersprach Naruto grinsend. "Son Goku, hol du mal ein Taxi, wir warten hier!"<br />
Der kleine Junge (Son Goku hieÃŸ er also, aaah!^^) stieÃŸ sich vom Boden ab. "In Ordnung, geht ganz fix!"<br />
Und in einem Affenzahn war er davon...<br />
<br />
Keine 10 Minuten dauerte es, da kam Son Goku zurÃ¼ck, im Schlepptau hatte er einen riesigen, zotteligen, weiÃŸen...BÃ¼ffel(?) mit einem Pfeiltattoo auf der Stirn. Darauf saÃŸ ein MÃ¤dchen, vielleicht etwas jÃ¼nger als Link, in blauer Tracht und schwarzen Haaren.<br />
"Hey, da bin ich wieder! Neuer, das ist Katara, ne echt coole Wasserbinderin!" stellte sie der kleine Junge vor.<br />
"Es heiÃŸt BÃ¤ndigerin!" verbesserte Katara ihn lÃ¤chelnd. "Und du bist?"<br />
"Link!" antwortete er ihr. "Bitte, kannst du mir helfen? Es geht um eine gute Freundin von mir, sie ist zum Schloss!"<br />
"Hat mir Son Goku schon alles erzÃ¤hlt, Naruto, kommst du mit?"<br />
Der blonde Junge, der die Arme hinter dem Kopf verschrÃ¤nkt hatte, fing an zu grinsen und kicherte: ""Klar, was denkst du denn?"<br />
"Alles klar, alles aufsteigen!" rief das MÃ¤dchen und half Link und Naruto hoch. "Son Goku, machst du hier weiter?"<br />
"Roger, KÃ¤pt'n!" Der Junge mit dem Affenschwanz salutierte und flog wieder davon.<br />
"Appa! Jipp Jipp!" befahl Katara und der BÃ¼ffel, so dachte jedenfalls Link, hob ab...<br />
<br />
Das bedrohliche, weiÃŸe Schloss kam nÃ¤her. Link hatte noch nie so etwas gewaltiges gesehen. Es schien der Mittelpunkt dieser Welt zu sein. "Also...was genau ist das hier eigentlich?" fragte er misstrauisch und sah hinunter, um eventuell Zelda zu entdecken.<br />
"Oh, ich hoffe, du hast etwas Zeit mitgebracht!" rief Katara, sah aber weiterhin nach vorne.<br />
Ãœber ihnen waren die SchÃ¼sse und Explosionen der metallenen Himmelsschiffe zu hÃ¶ren.<br />
Naruto, der bisher desinteressiert herumgelegen hatte, setzte sich nun auf. "Is ne etwas lÃ¤ngere Geschichte! Aber echt spannend!"<br />
"Davon bin ich Ã¼berzeugt..." murmelte Link.<br />
PlÃ¶tzlich ruckte es heftig und Katara lenkte Appa schreiend zur Seite. "Verdammt!!!" brÃ¼llte Naruto entsetzt und hielt sich an Appas Sattel fest. Sie waren von Wyvern umzingelt.<br />
"Was jetzt?" rief Link und zog sein Schwert. Katara Ã¶ffnete ihre Wasserflasche und beschwor den Inhalt herauf...als die Wesen auch schon in einer dunklen Wolke verschwanden.<br />
<br />
"KÃ¶nnt ihr eigentlich nich auf euch selber aufpassen?" fragte eine Stimme sie streng und sie drehten sich zu Appas Hinterteil um. Dort, auf dem Rand des Sattels stand ein Junge, kaum Ã¤lter als Link, in einen dunkelgrÃ¼nen Umhang gehÃ¼llt, dessen hoher Kragen das Gesicht seines TrÃ¤gers bis zur Nase verhÃ¼llte. Er trug eisenbeschlagene Handschuhe und schwere Stiefel, sowie eine dunkelbraune Hose. In seiner linken Hand schimmerte in sanftgrÃ¼nem Licht ein Schwert mit dopelter Klinge und silbernen MetallflÃ¼geln. Seine Augen schimmerten in einem hellen GrÃ¼n, doch etwas kaltes lag darin. Sein braunes Haar war zottellig und zu einem Pferdeschwanz gebunden. <br />
"Cain!" riefen Naruto und Katara und lachten. "Gut, dich zu sehen! Wo warst du?"<br />
Der fremde Junge setzte sich hin und steckte das Schwert in die Scheide auf seinem RÃ¼cken. "KÃ¤mpfen..."<br />
"Ach neee!" rief Naruto genervt.<br />
<br />
Doch Cain beachtete ihn garnicht, sondern streckte Link die Hand entgegen. "Cain is mein Name."<br />
"Ã„hm..." Link blieb die Sprache weg und reichte ihm die Hand. "Link..."<br />
"WeiÃŸ ich bereits. Link von Hyrule!" Bevor Link auch nur fragen konnte, woher er das wusste, machte der Junge namens Cain schon weiter.<br />
"Ich hab eure Welt hin und wieder besucht und ab und zu.... n'wenig geholfen...Ich nehme an, du hast ein paar Fragen?"<br />
Link stutzte. Wer war der Kerl?? Das interessierte ihn momentan sogar noch mehr als alle anderen Fragen. Dennoch nickte er verwirrt.<br />
Cain schloss die Augen. "Dacht ich mir..."<br />
Er seufzte kurz und meinte dann: "Die, die dieses Schloss bevÃ¶lkern, die Organisation XIII...Sie benutzen die Herzlosen, damit es ihnen gelingt, das Tor in ein sagenumwobenes KÃ¶nigreich zu Ã¶ffnen. Das Kingdom Hearts, das Herz aller Welten."<br />
"Herz aller...Welten?" fragte Link verwirrt. "Und...warum dann der Angriff auf unsere Welt?"<br />
"Ganz einfach: Je mehr Herzen verdunkelt werden, desto mehr Herzlose gibt es und desto mehr Herzen kann das SchlÃ¼sselschwert befreien, um die TÃ¼r zu Ã¶ffnen. Sie benutzen die TrÃ¤ger des SchlÃ¼sselschwerts dazu, diese TÃ¼r zu Ã¶ffnen und so das Kingdom Hearts betreten zu kÃ¶nnen! Dadurch versprechen sie sich "VollstÃ¤ndigkeit." Du musst wissen, dass sie zu jenen Geistern gehÃ¶ren, die entstehen, wenn Herzlose geboren werden. Diese sogenannten Niemande haben auch keine Herzen, wollen aber unbedingt welche! Deshalb stÃ¼rzen sie uns in dieses Elend."<br />
"Was??? Nur, um sich selbst zu bereichern?" fuhr Link auf, mit wutverzerrtem Gesicht. Jahre des Leids, der Angst und des Kampfes....wegen einer Gruppe VerrÃ¼ckter, die gerne Herzen hÃ¤tte???<br />
<br />
"Ich kann dich nur zu gut verstehn...Wir alle kÃ¶nnen das!" Er nickte zu Naruto und Katara, die bekÃ¼mmert drein blickten. "Diese beiden haben ihre Welten verloren.<br />
"W-Was..." Link war entsetzt. "Das...das wusst ich nicht...das....das tut mir Leid!"<br />
"Ach, kein Ding!" rief Naruto grinsend. "Wir treten ihnen in den Hintern und die Welten tauchen wieder auf!"<br />
"Ja." stimmte ihm Cain zu. "Die drei TrÃ¤ger der originalen SchlÃ¼sselschwerter sind gerade im Schloss, um dem letzten der Organisation XIII gegenÃ¼berzutreten. Wenn er besiegt ist, endet das Dasein der Niemande. Und wir verschaffen Sora, Riku und Micky hier drauÃŸen Zeit."<br />
"Ich verstehe..." meinte Link, entschlossener denn je. "Aber Moment, heiÃŸt das, diese SchlÃ¼sselschwerter, die wir haben, sind...nicht echt?"<br />
"Nein, die habe ich aus den Daten des originalen SchlÃ¼ssels erschaffen. War nich schwer..."<br />
<br />
//Oh Mann..." dachte sich Link beeindruckt. //Ãœber welche MÃ¤chte mag er wohl alles verfÃ¼gen? Das ist ja Wahnsinn!//<br />
"Aber sagt doch mal! Warum zum Schloss?"<br />
Schlagartig wurde es Link klar! Sie waren nicht zum VergnÃ¼gen hier, nein! "Zelda!!"<br />
Cain hob die Augen. "Bitte? Was war?"<br />
Naruto antwortete fÃ¼r Link. "Seine Freundin ist wohl zu dem Schloss gelaufe..."<br />
"WAAAAAAS???" brÃ¼llte Cain. "Ins Schloss??? Ist diese NÃ¤rrin verrÃ¼ckt??"<br />
"W-Was ist denn los??" fragte Katara. <br />
"Diese dumme Prinzessin!! Wir haben es mit dem NICHTS zu tun, nicht mit gewÃ¶hnlicher Dunkelheit! ihr Licht kann hier nichts ausrichten!!"<br />
Link stand auf. "Zelda wird sich schon zu helfen wissen! Sie kann sich wehren."<br />
"Ach ja??" rief Cain hysterisch. "Kann sie sich auch gegen ne 12 Megatonnen Naquada-Nuklearexplosion wehren???"<br />
Naruto und Katara schreckten auf. "Was??"<br />
"Ich habe Yugi und Ruffy eben ins Schloss geschickt, um es zu sprengen, wenn die Bombe hochgeht, bleibt da kein Stein mehr auf dem andern, dann ist Sense!!!"<br />
<br />
Der Bison steuerte eine der vielen AuÃŸentreppen des Schlosses an und Cain sprang als erster hinunter. "Katara! Du steuerst Appa hoch zum Turm und holst die andern da runter! Link und ich, wir gehen durch das Schloss nach oben und Naruto, du lÃ¤ufst bitte so schnell wie mÃ¶glich runter Richtung EIngang! Wenn du Zelda findest, nimm sie mit und sorg dafÃ¼r, dass Ruffy und Yugi da raus kommen!"<br />
"Verstanden!" riefen Naruto und Katara und die vier trennten sich.<br />
<br />
Cain eilte voraus, der Umhang wehte hinter ihm her und das grÃ¼n schimmernde Schwert lag in seiner Hand. <br />
"Sag mal...Cain?"<br />
"Mh!"<br />
"Das...Dieses Schwert..." meinte Link verwirrt. Es kam ihm so bekannt vor.<br />
"Soul Calibur..." antwortete Cain knapp.<br />
Link blieb stutzend stehen. "Du hast Soul Calibur??"<br />
<br />
<br />
Ruffy, der Pirat im Ã¤rmellosen, roten Shirt, mit dem Strohhut und Yugi, alter Ego eines altÃ¤gyptischen Pharao rannten unterdessen, in einem anderen Teil des Schlosses, durch die engen, metallverkleideten GÃ¤nge die zum ENergiekern fÃ¼hrten.<br />
TatsÃ¤chlich hatten sich ihnen eine Menge Niemande und Herzlose in den Weg gestellt und die vielen LÃ¶cher und AbgrÃ¼nde hatten den beiden das Vorankommen Â´nicht erleichtert. Doch durch Ruffys GummikrÃ¤fte hatten sie diese schnell Ã¼berwunden.<br />
"Stopp!!" schrie Yugi und hielt Ruffy zurÃ¼ck, indem er sein SchlÃ¼sselschwert vor den KÃ¶rper des Piraten hielt.<br />
Vor ihnen erstreckte sich ein bodenloses Loch von gigantischem Durchmesser. Tief drunten in der TIefe pulsierte ein hell leuchtendes Licht, das in vielen Regenbogenfarben schimmerte.<br />
"Ist er das?" fragte Ruffy und zog eine lange Flappe.<br />
Yugi nickte wohl. "Wenn nicht, was dann?"<br />
"Guuuut!!" rief der Gummimensch und zog den kleinen Naquadagenerator hervor, der von Cain so modifiziert worden war, dass er explodieren wÃ¼rde, sobald ein Mechanismus betÃ¤tigt worden war.<br />
"Soll ich runter werfen?"<br />
"Ja, tu das..." murmelte Yugi und hob sein SchlÃ¼sselschwert.<br />
An der Klinge des Schwertes waren rechteckige Holofelder eingelassen, auf die Yugi nun eine...nun, eine Spielkarte legte! Friedhofsbombe...<br />
<br />
Cain hatte ihm diese Karte gegeben und gesagt: "Dein SchlÃ¼sselschwert wird deine Karten genauso abspielen kÃ¶nnen wie deine Duel-Disk. In einer Welt, in der nichts existiert, sind Illusionen genauso real, wie alles andere. Benutz diese Karte, um den Sprengkopf zu aktivieren. Sie hat einen recht speziellen Effekt, je mehr Karten du vor der Aktivierung gespielt hast, desto stÃ¤rker sind ihre Auswirkungen. Sei vorsichtig."<br />
<br />
"Du kannst jetzt!"<br />
"Alles klar!" rief Ruffy und warf den Sprengsatz hinunter in den Schacht.<br />
Yugi zielte und schoss! Aus dem quadratischen Schlitz im vorderen Teil der Klinge schoss ein dunkelvioletter Energieball, der den Sprengsatz mitten im Kern traf und explodierte.<br />
Die beiden ahen sich das Lichtspiel von oben an, recht zufrieden mit sich. <br />
Dann, ganz plÃ¶tzlich drehten sie ihre KÃ¶pfe zueinander und...fingen an zu schreien! "Weg hier!!!"<br />
Sie sahen zu, dass sie die Beine in die Hand bekamen und rannten den Weg wieder zurÃ¼ck, den sie gekommen waren. "Achtung, da vorne is der Abgrund!!" rief Yugi panisch, doch der Pirat war bereits vorbereitet, packte sich den Jungen und schwang sich hinÃ¼ber.<br />
"Da....Da vorne is der Ausgang! Oh nein!!!" brÃ¼llte Ruffy, als sie ihnen einige Niemande in den Weg stellten.<br />
"Verdammt, nich jetz!" rief Yugi und hob sein Schwert. Seine andere Hand legte eine feuerrote Karte auf. "Mir reichts jetz! Nehmt das!!"<br />
"Yugi, bist du sicher, dass du das hier drinnen machen..."<br />
Doch es war zu spÃ¤t, der Gang bebte, als sich die titanische, schlangenartige Gestalt Slifers des Himmelsdrachen in dem viel zu engen Gang wand und durch die Wand nach drauÃŸen ausbrach...<br />
<br />
"Oh mein Gott, was ist das da!?"<br />
"Was fÃ¼r ein gewaltiges Monstrum!"<br />
Die KÃ¤mpfenden hielten inne und sahen allesamt hinauf zu dem gigantischen, roten Schlangendrachen, der aus dem Schloss herausstieÃŸ und sich um das Bauwerk schlang, es mit seinem Leib erwÃ¼rgte und triumphierend brÃ¼llte.<br />
"Das hat die Welt noch nicht gesehen..."<br />
<br />
"W-Was ist das???" rief Link panisch, als das gesamte Schloss plÃ¶tzlich anfing, zu beben. Auch Cain klammerte sich erschrocken an das TreppengelÃ¤nder und sah sich geschockt um. "K-Komm! Wir sind bald da! Da oben...is das Zeugnis der Existenz!"<br />
Er fÃ¼hrte Link in eine kleine Halle, voll mit teilweise zerstÃ¶rten Grabsteinen. Das Beben hatte mittlerweile nachgelassen und ein fernes BrÃ¼llen hallte an den WÃ¤nden wider.<br />
"Oh Mann...was ist das fÃ¼r ein Ort?" fragte Link.<br />
"Das Zeugnis der Existenz. Steht da drÃ¼ben am Eingang in Runenschrift. Es ist nur eine Theorie, aber ich glaube, dass diese Titel und Nummern auf den Platten dort das einzige ist, was die Mitglieder der Organisation an eine Existenz bindet."<br />
"Also, wenn die alle kaputt sind, heiÃŸt das...?"<br />
"Dass alle, bis auf den Boss tot sind, ja..." murmelte Cain dÃ¼ster und lief weiter.<br />
<br />
Die nÃ¤chste Station war ein einziger, titanischer Abgrund. Unter ihnen war...nichts! Cain konnte Link gerade noch vom freien Fall abhalten, indem er seinen Arm vor den Hylianer hob. "VOrsicht."<br />
"Oh Gott, wie kommen wir denn da rÃ¼ber??" fragte Link nervÃ¶s und deutete zu dem Treppenaufgang in einer entfernten RiesensÃ¤ule...<br />
"Is ganz einfach..." meinte Cain und trat in den Abgrund.<br />
"Cain, nein!!" schrie Link, doch vÃ¶llig umsonst! Der Cain, der stand mittem im Nichts! Doch wenn man genauer hinsah, erkannte man die kleinen, transparenten Sechsecke, die sich unter seinen FÃ¼ÃŸen gebildet hatten. "Ne asthrale BrÃ¼cke."<br />
"Woher wusstest du das?" fragte Link, sichtlich geschockt und fasste sich ans Herz.<br />
"Diese Welt ist nicht existent! Demnach ist hier zwischen Existenz und Nichtexistenz nur ein Unterschied: Glauben wir daran oder glauben wir nicht daran? Das ist alles. Aber bild dir nich ein, dass du jetz hier mitten im Nichts rumspaziern kannst, bleib lieber dicht hinter mir."<br />
Und so lotste Cain den schlotternden Helden hinÃ¼ber zum anderen Ende und beide waren froh, wieder festen Boden unter den FÃ¼ÃŸen zu haben.<br />
Nun hasteten sie die enge Treppe hoch, um endlich auf dem hÃ¶chsten Turm zu stehen und unter sich den roten Drachenleib Slifers zu sehen. "Oh Gott. Was hat Yugi da angestellt?" fragte sich Cain, konnte ein Grinsen jedoch nicht unterdrÃ¼cken. Dann fiel sein Blick auf die Gruppe, die am anderen Ende der Plattform stand, vor einer schwebenden SilbertÃ¼r von einiger GrÃ¶ÃŸe.<br />
Dabei handelte es sich um KÃ¶nig Micky, seinen Hofzauberer Donald, den Hauptmann der Wache, Goofy und ein rothaariges MÃ¤dchen in rosa Klamotten, die Kairi hieÃŸ und mit Sora und RIku gut befreundet war.http://www.myfanfiction.de/text-bearbeiten.php?textid=86645<br />
"Cain!" rief Micky und lief auf ihn zu. "Was war das gerade?"<br />
"Tja, ich denke, bald gehts hier richtig zur Sache!" rief Cain grinsend und trat auf die Gruppe zu. "Ach ja, das hier is Link! Und...naja, wir sollten hier besser verschwinden! Und wie auf Stichwort, da ist unser Taxi!"<br />
<br />
TatsÃ¤chlich, Ã¼ber dem Rand des Turmes tauchte der fliegende Bison auf und landete vor ihnen.<br />
Katara sprang hinunter. "Tut mir Leid, wir hÃ¤tten frÃ¼her da sein kÃ¶nnen, aber plÃ¶tzlich ist da dieses Monster aufgetaucht! Was ist das?"<br />
"Tja, dafÃ¼r is unser guter Yugi verantwortlich!" lachte Cain und stieg hinauf. "Kommt schon!"<br />
"Aber...Sora und Riku!!" rief das rothaarige MÃ¤dchen. "Die sind immernoch da drin, mit Xemnas! Wir kÃ¶nnen nich..."<br />
Doch Cain fuhr ihr dazwischen. "Dieses Schloss wird gleich explodieren! Komm jetz oder willst du hier drauf gehen? Wir holen die beiden schon ab, aber erst mÃ¼ssen wir uns in Sicherheit bringen!!"<br />
Kairi schwieg. Donald lieÃŸ niedergeschlagen den Kopf sinken, tÃ¤tschelte Kairi aber trÃ¶stend den RÃ¼cken. "Komm, wir mÃ¼chen weg hiaa." murmelte er und sie lieÃŸ sich von ihm zu Appa lotsen.<br />
Als alle aufsaÃŸen hob das Tier ab. "Wurde auch Zeit! Katara, wir mÃ¼ssen die andern abholen, die mÃ¼ssen am Eingang sein!"<br />
<br />
Die Gruppe schwieg auf dem Weg Ã¼ber TÃ¼rme und DÃ¤cher, hinunter zum unterirdischen Teil des Schlosses, der Ã¼ber dem bodenlosen Abgrund hinter dem Rand der Stadt lag. Dort standen schon Naruto, Yugi und Ruffy und sie winkten! Im Schlepptau hatten sie: "Zelda!!"<br />
Link war auÃŸer sich. Endlich!<br />
Katara lenkte den Bison zu den Wartenden und sie wurden von den anderen reingezogen.<br />
Link und Zelda umarmten sich glÃ¼cklich. Die Frau schien sehr verstÃ¶rt.<br />
Es rumste. "Katara, schnell!!" brÃ¼llten Yugi und Ruffy fast gleichzeitig und das MÃ¤dchen vom Wasserstamm machte nur zu gerne hinne.<br />
Kaum hatten sie den Abflug hinter sich, da zerbarst das Zentrum des Bauwerks und Explosionen erschÃ¼tterten die weiÃŸen Mauern und Fassaden.<br />
Langsam, ganz langsam, versank das Schloss das niemals war im nebligen Schleier der Unendlichkeit darunter...<br />
<br />
Irgendetwas stimmte nicht. Die gesamte Stadt, der Himmel, die Erde, schienen in Scherben zu zerbersten. Der Riss, zuerst noch auf einer Hauswand, zog sich im nÃ¤chsten Moment durch die Luft! Und dann zerfiel das Bild vor ihren Augen. Das dunkelblau des Himmels und die hell erleuchteten Fenster, die alle zerbrachen wie Glas und die BruchstÃ¼cke fielen in die unendliche SchwÃ¤rze, die Ã¼briggeblieben war.<br />
Die Gruppe auf dem Bison sah entsetzt zu. "Oh Gott..."<br />
Cain sah hinaus ins Nichts. "Offenbahr hat das Schloss diese Welt zusammengehalten... Da haben wir wohl ein bisschen Ã¼bertrieben..."<br />
"Ãœbertrieben??" rief Zelda hysterisch. "Was ist mit all den Menschen???"<br />
Cain hob beschwichtigend die HÃ¤nde. "Jetzt mal halblang! Bevor ich hier eingestiegen bin hab ich den Asgard Bescheid gegeben. Sie haben alle rausgebeamt und dann diese Welt verlassen."<br />
"Die...Asgard?" fragte link verwirrt. "Ja, die Typen, die die Raumschiffe geflogen haben! Diese groÃŸen Metalldinger am Himmel, du weiÃŸt schon!"<br />
"Oh....gut....gut, das is gut..." murmelte Link dann und lehnte sich zurÃ¼ck.<br />
<br />
"Der Nachteil ist..." fuhr Cain fort. "Dass durch diesen unvorhersehbaren Zwischenfall... naja, das Ding is...ich kann keinen Vortex Ã¶ffnen... Wir kommen nich weg..."<br />
"BITTEEE???" fuhren ihn sofort alle an, was Cain Ã¼berhaupt nicht beeindruckte. "Ja...offenbahr haben wir diese Welt ausgelÃ¶scht und befinden uns irgendwo im Reich der Nichtexistenz...ich hab keine Ahnung, wie wir hier rauskommen..."<br />
<br />
Verzweiflung. Mit diesem Wort lieÃŸ sich die Stimmung der Gruppe wohl am besten beschreiben. Gefangen im Reich des Nichts, einem Ort unvorstellbarer GrÃ¶ÃŸe, auÃŸerhalb der drei SphÃ¤ren, in denen die Welten lagen. Und von Sora und Riku, den beiden TrÃ¤gern des SchlÃ¼sselschwerts keine Spur.<br />
Links Schwert war wieder normal. Cain hatte unglaubliche Anstrengungen unternehmen mÃ¼ssen, um tausende Kopien von Soras SchlÃ¼sselschwert anzufertigen, jetzt wo der Kampf vorbei war, hatte er die Kopien wieder zerstÃ¶rt, um Kraft zu sparen.<br />
<br />
Sie glitten dahin, durch die unendliche Finsternis, rings um sie herum nur gÃ¤hnende Leere, ab und zu ein treibender Komet oder schwarze HÃ¤userreste, die umherschwebten, letzte Ãœberbleibsel einer Welt, die eigentlich garnicht existiert.<br />
Cain hatte den Blick starr geradeaus gerichtet. Letztendlich war sein Handeln das Richtige gewesen, davon war er Ã¼berzeugt. Seit er Naruto, Yugi, Son Goku und Ruffy davor bewahrt hatte, von der Organisation zu Herzlosen gemacht zu werden hatte er mit Hilfe dieser 4, parallel zu Sora, Donald und Goofy die Niemande bekÃ¤mpft und hatte nie Fehler dabei gemacht. So dachte er. Doch letztendlich sollte ihnen selbst keine Rettung vergÃ¶nnt sein.<br />
Doch dann fiel ihm etwas auf! Ganz weit entfernt, ein Licht! "Hey, Leute! Seht mal da!"<br />
Es dauerte eine Weile, bis die anderen reagierten. Die stÃ¤ndige Monotonie hatte sie ermÃ¼det und keiner konnte sagen, wie lange sie schon dahinflogen, Stunden...oder Jahre?<br />
"Hm? N'Licht!?" fragte Yugi erstaunt.<br />
"Was ist das?"<br />
"Egal." stellte Cain klar. "Besser, als hier weiter nichts zu tun. Da kÃ¶nnen wir's uns genausogut ansehen oder?"<br />
"Klar, nichts wie hin!" Katara lenkte Appa, den Bison zu der Lichtquelle und ein groÃŸes GebÃ¤ude schÃ¤lte sich aus dem Dunkel.<br />
"Mich laust der Affe, das is doch..."<br />
"Der Wolkenkratzer der Erinnerung!" rief Micky und deutete auf den groÃŸen Kometen, auf dem der Wolkenkratzer, vÃ¶llig unversehrt stand. Die Fenster waren hell erleuchtet und die Neonreklame glimmte gestenstisch in der Finsternis.<br />
<br />
Appa landete und die Teens sprangen aus dem groÃŸen Sattel hinunter auf die Erde. Ruffy und Naruto liefen sofort hinauf zu der EingangstÃ¼re. "Hey Leute! Seht euch das an!"<br />
Der Rest der Gruppe folgte. "Was gibts?" fragte Goofy, der als erstes oben war und Ã¼ber Ruffys Schulter sah. "Uooooh!" Es war....<br />
<br />
Ein Strand! Ein, von der Sonne hell beschienener Sandstrand. Die Wellen umspÃ¼lten sanft den kleinen Holzsteg und die Boote, die am Ufer vertÃ¤ut waren und die Palmen wiegten sich im Wind.<br />
Kairis Augen leuchteten. "Das ist meine Insel!"<br />
"TatsÃ¤chlich..Destiny Island... Unglaublich." murmelte Cain.<br />
"Soll heiÃŸen, wir kÃ¶nnen hier raus?" fragte Zelda und sah die beiden erwartend an. "Das finden wir sofort raus!" riefen Donald und Ruffy gleichzeitig und quetschten sich durch die TÃ¼r, nur um im nÃ¤chsten Moment in der gleiÃŸenden Sonne zu stehen. "Herrlich! Leute, komt her, das ist Wahnsinn!"<br />
Lachend folgten ihnen die anderen, Katara fÃ¼hrte Appa durch die viel zu enge TÃ¼r und Link schob das Tier von hinten an, um es durchzuquetschen.<br />
Nur Cain blieb vor der TÃ¼re zurÃ¼ck.<br />
Link kam noch einmal zurÃ¼ck und sah Cain fragend an. "Was ist? Kommst du?"<br />
Cain sah Link mit seinem unheimlichen Blick in die Augen. "Ich....nein....ich denke nicht."<br />
Link lachte. "Du machst Witze oder?" Doch noch im selben Moment merkte er, dass Cain es ernst meinte. "Warum?? Was willst du hier?"<br />
"Ich....es...ist ziemlich kompliziert..." murmelte Cain und fuhr sich mit der rechten Hand Ã¼ber den linken Arm. Er schien sich wirklich unwohl zu fÃ¼hlen.<br />
"Was is daran kompliziert? Was kann einer fÃ¼r GrÃ¼nde haben, hier zu bleiben??"<br />
"Link bitte, das geht dich nichts an!" fuhr ihn Cain an und seine Augen blitzten gefÃ¤hrlich auf.<br />
"Gut...dann bleib ich hier so lange sitzen, bis du mitkommst."<br />
Er setzte sich auf die Treppe und verschrÃ¤nkte trotzig die Arme. "Oh bitte, das is echt kindisch!" rief Cain und hob die Stimme. <br />
"Genauso, wie das was du abziehst. Was soll das sein? Der unheimliche, starke und coole Unbekannte?" Er hob grinsend eine Augenbraue.<br />
Cain seufzte und setzte sich neben Link.<br />
"Soul Edge..."<br />
"Bitte was?"<br />
"Du....du warst ja vor zwei Jahren dabei, als Soul Edge und Soul Calibur gegeneinander gekÃ¤mpft haben. Beide Schwerter intelligent und beide mit groÃŸer ANhÃ¤ngerschar. Damals...weiÃŸt du, was passiert ist?"<br />
"Ja.." murmelte Link. "Wir haben Soul Edge besiegt und es in tausend Splitter zerschlagen. Dabei ging aber Calibur verloren. Wie hast du's gefunden?"<br />
"Es...ist so. Hab dir ja gesagt, dass ich euch ein wenig geholfen habe. ich war damals dabei, als ihr euren groÃŸen Sieg gegen Soul Edge gefeiert habt. Das bÃ¶se Schwert wurde zerschlagen und seine SPlitter verteilten sich in vielen Welten. Einer davon landete in meinem Arm."<br />
"In deinem....??" setzte Link an, doch Cain unterbrach ihn.<br />
"Ja... Seitdem fÃ¼hle ich immer mehr, wie...das BÃ¶se Gestalt annimmt! In meinem Inneren! Ich sehe mich im Spiegel und sehe in das Gesicht eines DÃ¤mons. Irgendwann wird mich das BÃ¶se dieses kleinen Splitters vÃ¶llig verschlungen haben. Dann bin ich ein DÃ¤mon, wie das, was ich schon in mir sehe. Deshalb muss ich hier bleiben! Wenn du weg bist, dann zerstÃ¶re ich die TÃ¼r. So kann ich niemals jemandem schaden..."<br />
Link stand auf. "Du hast sie ja nich mehr alle."<br />
"Bitte?"<br />
"Du hast mich schon verstanden! Du..." Er seufzte und setzte noch einmal neu an. "Ich kenn dich nicht gut, eigentlich Ã¼berhaupt nicht, aber ich weiÃŸ eines: Du bist derjenige, der uns alle gerettet hat. Du bist ein Held, kein Monster! Ohne dich wÃ¤re mein Heimatland schon untergegangen! Und zur Belohnung willst du...an diesem deprimierenden Ort hausen....das is schwach und das weiÃŸt du auch..." <br />
"Ach? Ist es das? Na, dann mach mir mal VorschlÃ¤ge fÃ¼r Alternativen. Denn es wird passieren! Und dann, das verspreche ich dir, werde ich alle in meiner Umgebung eiskalt tÃ¶ten."<br />
Link kicherte leise. "Nee, Mann. Das bringst du nicht. HÃ¶r zu, ich erbitte von dir nur diese eine Chance! Diese eine! Gib dir selbst die Erlaubnis zu leben!"<br />
<br />
Cain lachte in einem unheimlichen Tonfall. "Mann, seit wann bist ausgerechnet du so ein Poet? Und was, wenn ich es doch bringe?"<br />
"Nun..." meinte Link leichthin. "Dann muss ich dich wohl tÃ¶ten!"<br />
Cain prustete los. "DU?? Mich tÃ¶ten? Junge, hast du ne Ahnung, was ich auf'm Kasten hab?"<br />
Als er sich beruhigt hatte, sagte er: "Alles klar! Abgemacht! Du tÃ¶test mich!" Er stand auf und sah Link ernst an. "Ich nehme dir dieses Versprechen ab, Link! Wenn ich auÃŸer Kontrolle gerate, dann tÃ¶te mich! Das musst du mir versprechen! SchwÃ¶ren! Tu es!"<br />
Link sah verzweifelt zu Boden. Das wollte er nicht! Aber in der Hoffnung, dass es niemals so weit kommen wÃ¼rde, flÃ¼sterte er: "Ich schwÃ¶re..."<br />
"Gut, dann lass uns zusammen dieses miese Loch verlassen! Ich krieg noch'n MagengeschwÃ¼r!"<br />
Und gemeinsam, Seite an Seite schritten sie durch die TÃ¼r, zurÃ¼ck ins Licht.<br />
<br />
Donnern war zu hÃ¶ren und der Wind war stÃ¤rker als gedacht. Link hielt sich die Hand schÃ¼tzend vor die Augen, weil das Licht ihn blendete.<br />
"Was gibts?"<br />
Kairi deutete zum Himmel. Die dunklen Wolken schrumpften. Das klare blau des Himmels eroberte die Gestade dieser Welt zurÃ¼ck.<br />
Lachen war zu hÃ¶ren, als die Freunde zusammen standen und zusahen, wie die Bedrohung gebannt wurde.<br />
"Sie haben's gechafft!!" rief Donald und machte FreudensprÃ¼nge. Naruto und Ruffy tanzten einen albernen Freudentanz.<br />
Cain lÃ¤chelte mÃ¼de. Es war ein aufrichtiges LÃ¤cheln, was ihn sehr anstrengte. Link sah das wohlwollend und freute sich gleich doppelt. Er hatte gewusst, dass Cain leben wollte.<br />
Der Held von Hyrule ging hinÃ¼ber zu Zelda, die ihn glÃ¼cklich ansah.<br />
<br />
Ein erneutes Krachen erschÃ¼tterte die Idylle, als Goofy leise fragte: "Wo bleiben sie?"<br />
Schlagartig kippte die Stimmung und aus Kairis LÃ¤cheln wurde eine entsetzte Fratze. Geschockt starrten sie hinauf zum Himmel, wo die Wolken immer kleiner wurden und schlieÃŸlich verschwanden... Die letzte TÃ¼r war zu. Kingdom Hearts war weg und mit ihm Riku und...Sora...<br />
<br />
Weinend brach Kairi zusammen und Goofy und Donald gingen neben ihr auf die Knie. Obwohl sie selbst am Rande des Kollaps waren, versuchten sie irgendwie das arme MÃ¤dchen zu trÃ¶sten! Micky zitterte vor Verzweiflung und Katara kÃ¤mpfte mit den TrÃ¤nen. Link und Zelda sahen die anderen bedrÃ¼ckt und mitleidig an. Sie kannten die beiden ja nicht, aber letztendlich waren es Sora und Riku gewesen, die die Welten gerettet hatten. Und nun waren sie weg.<br />
<br />
Cain tippte der trauernden Kairi auf die Schulter und sie hob ihr verweintes Gesicht zu ihm. Mit einem wissenden LÃ¤cheln deutete er zum abendlichen Himmel. "Sieh da."<br />
Die folgte dem Fingerzeig und die anderen hoben die Blicke zu zwei leuchtenden weiÃŸen Sternschnuppen, die aus dem Abendrot regneten und unweit der KÃ¼ste ins Meer fielen.<br />
Cain sah hinaus zu der Stelle, wo (an dieser Stelle mÃ¼sste "Sanctuary" einsetzen!^^) zwei HaarschÃ¶pfe herausschossen. Ein buschiger brauner und eine weiÃŸe MÃ¤hne. <br />
Riku und Sora arbeiteten sich lachend ans Ufer, doch weit kamen sie nicht. Sora wurde von Donald und Goofy, die ins Wasser gerannt waren stÃ¼rmisch umarmt und umgerissen und der KÃ¶nig fiel in Rikus Arme, um ihn zu begrÃ¼ÃŸen.<br />
Das erste, was Sora tat, als er endlich ans Ufer gekrochen kam, war, Kairi anzusehen und ihr einen kleinen, sternfÃ¶rmigen AnhÃ¤nger zu reichen. "Wir...Wir sind zurÃ¼ck!"<br />
Kairi reichte ihm eine Hand, damit er aufstehen konnte. "Ihr seid zu Hause."<br />
<br />
"Euch wird man echt nich los..." meinte Cain grinsend und empfing Riku mit einem HÃ¤ndedruck, der bald in einer Umarmung endete, in der sich die beiden Freunde kameradschatlich auf die RÃ¼cken klopften und lachten.<br />
Nach und nach kamen die anderen hinzu, um die beiden zurÃ¼ckgekehrten in Empfang zu nehmen und den Rest des Abends verbrachten sie unter dem violetten Himmel am Strand und starrten hinaus ins Wasser..... <br />
Alles war gut.<br />
Kingdom Hearts war gerettet und alle jene, die sie liebten auch.<br />
Alles war gut......<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Die Hollow Bastion war hell erleuchtet. Die Nacht war noch jung und die StraÃŸen von Radiant Garden waren leer und ausgestorben. <br />
Umso voller war das Schloss und die 12 BallsÃ¤Ã¤le darin, in denen sich die jubelnden Menschenmassen diverser Welten an ihrer Rettung erfreuten. Es stieg eine Riesenparty und alle feierten, tanzten, aÃŸen...vor allem verstanden sich alle prÃ¤chtig!<br />
<br />
Nur Cain saÃŸ auf einem der Balkone in der oberen Ebene des Schlosses und sah hinaus in die Nacht. VÃ¶gel zwitscherten. Die Stadt war vÃ¶llig wiederaufgebaut.<br />
<br />
"Dachte mir schon, dass du hier oben bist.." meinte Riku und stellte sich hinter ihn. Link und Sora folgten und alle 4 standen beieinander. "Hm, wo auch sonst? Partys sin' nich mein Ding..."<br />
Die andern drei lachten. "Klar doch! haha!"<br />
Links Blick wechselte zwischen den anderen. "Ich hoffe, ich seh euch alle mal wieder! WÃ¤re wirklich schade!"<br />
"Oh ja, dessen bin ich sicher." sagte Cain. "Sehr bald schon! Ich hab da nÃ¤mlich'n Projekt am Start! Das muss ich euch unbedingt mal zeigen, ich hoffe, es gefÃ¤llt euch. Nein, davon bin ich Ã¼berzeugt. Oh ja..."<br />
<br />
Und das war erst der Auftakt zu einen Abenteuer, dass alle Vorstellungen sprengt.<br />
Der Anfang einer neuen Reise.<br />
<br />
Ende von Akt 1]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Halloooo, ich bin's wieder, euer Schlllaukopf! xD<br />
Heute will ich mal damit anfangen, die frÃ¼hen AnfÃ¤nge des Arc hier reinzustellen, die bereits fertig geschrieben sind^^.<br />
Damit hÃ¤tte ich, wenn ich es recht bedenke, anfangen sollen und um der Verwirrung vorzubeugen, werd ich hier mal eine kleine Reihenfolge aufzeigen:<br />
<br />
1---&gt;Die erste Saga<br />
<br />
2---&gt;Die Golden Sun-Saga<br />
<br />
3---&gt;Die Rift-Saga<br />
<br />
Hoffentlich kÃ¶nnt ihr dem Ganzen noch folgen, aber hey...es zwingt euch ja keiner, alles gleichzeitig zu lesen xD<br />
Ich stelle fÃ¼r's erste mal die ersten beiden Kapitel rein und werde dann nach und nach mehr posten.<br />
<br />
Das Ende von Kingdom Hearts II und der Endkampf gegen Xemnas lÃ¤uten ein neues Zeitalter ein: Das Zeitalter des "Arc", einer Organisation, bestehend aus Einwohnern aller Welten.<br />
Diese Organisation hat sich zusammen geschlossen, um sie gegen alles Ãœbel zu verteidigen, was sich, angesichts innerer Konflikte und mÃ¤chtiger Gegner als unsagbar schwierig erweist.<br />
In der Cain-Saga muss sich das Team um den gleichnahmigen WeltenwÃ¤chter gegen einen alten Feind, aus der Vergangenheit der Organisation behaupten, gegen den sie dann in der SphÃ¤ros-Sage schlieÃŸlich in einen entscheidenden Feldzug ziehen.<br />
In der Golden Sun-Saga geht der Kampf weiter, diesmal gegen Cains finstere Seite, nicht nur um das Schicksal der Erde, sondern auch fÃ¼r das Wohl einer neuen Welt.<br />
In der neuen Rift-Saga schlieÃŸlich muss das Team all seine KrÃ¤fte aufbieten, denn der groÃŸe Feind der Alchera ist erwacht und trachtet nach der AuslÃ¶schung allen Lebens im Kosmos.<br />
Was wird das Team im Reich der Dunkelheit erwarten?<br />
<br />
<br />
Kapitel 000: ZERO<br />
<br />
~~Alte Geschichte~~<br />
<br />
"Also...lass mal sehen....nein...nein.....nein..."<br />
Die Monotonie der gelangweilten Stimme erfÃ¼llte die dÃ¼steren GÃ¤nge zwischen den hohen BÃ¼cherregalen. <br />
"Nein....nein...."<br />
SchlieÃŸlich schaltete sich eine weitere Stimme ein, diesmal eine weibliche: "Jetzt hÃ¶r schon auf! Du machst mich nervÃ¶s, Jonathan!"<br />
"Entschuldige, Nathalia..." entschuldigte sich die Stimme Jonathans in der NÃ¤he. "Ich bin still....sag mal, wo sind Andy und Vivian abgelieben?"<br />
"Warten drauÃŸen..." antwortete Nathalia leise. "Warte, ich mach dir mal Licht...."<br />
Eine kleine Lichtkugel leuchtete in der Hand der Dame auf und lieÃŸ Schatten Ã¼ber ihre Gesichter zucken.<br />
Nathalia enthÃ¼llte sich als blonde Frau mittleren Alters, die eine schwarze Uniform mit einem gelben Streifen darauf am KÃ¶rper trug.<br />
Jonathan trug die selbe Uniform, jedoch mit einem roten Streifen. ZusÃ¤tzlich trug er noch eine Brille und hatte schwarze Haare. "Danke, Nath..." murmelte er und lieÃŸ den Blick noch einmal Ã¼ber die Regale schweifen.<br />
"Hier muss es doch irgendwo sein...."<br />
"KÃ¶nntest du dich etwas beeilen?" fragte sie und sah sich nervÃ¶s in der gewÃ¶lbeartigen Bibliothek um. "Ich werd das GefÃ¼hl nicht los, dass wir hier nicht alleine sind..."<br />
"Artemisia hat doch keine Ahnung von der unterirdischen Bibliothek...." sagte er beruhigend. "Hoffen wir nur, dass die WÃ¤chterbestien uns in Ruhe lassen...."<br />
"Als wÃ¤ren die nicht schon schlimm genug..." gab sie zurÃ¼ck. "Mach schon!"<br />
"Jaa jaa, ich hab's ja gleich.....ah, hier ist es!" Er zog ein sehr alt und ramponiert aussehendes Buch aus der Reihe und pustete den Staub von seinem RÃ¼cken.<br />
Der Einband war bereits so zerfleddert, dass der Titel nicht mehr leserlich war, doch im Licht offenbarte sich eine blassrote Farbe.<br />
Die abgenutzten Ornamente verrieten, dass es wohl einmal sehr reich verziert gewesen war.<br />
Jonathan schlug es vorsichtig auf und blÃ¤tterte die Seiten einzeln um, um nichts zu beschÃ¤digen.<br />
Als das gewÃ¼nschte Kapitel endlich offen lag, rÃ¤usperte er sich leise und begann, zu lesen:<br />
"Die drei GÃ¶tter der ZerstÃ¶rung...<br />
Aus den AnfÃ¤ngen unserer Zeit Ã¼berliefert sind sagenhafte Artefakte und unglaublich mÃ¤chtige Wesen, nur einige dieser Wesen sind die drei GÃ¶tter der ZerstÃ¶rung, die einzig zu dem Zweck geschaffen wurden, das Leben der Erde an einem gewissen Zeitpunkt fÃ¼r immer zu beenden und den Planeten wieder dem Nichts zuzufÃ¼hren, aus dem er kam.<br />
Amon, der erste von ihnen ist der Gott, der hinter den Sternen lebt. Seine ungeheure ZerstÃ¶rungswut sucht seinesgleichen auf der Welt.<br />
Asmodeus ist der Gott, der im Herzen der Erde lauert und sehnt sich nach der Verzweiflung der Menschen. Sein fauler Atem lÃ¤sst die Erde verrotten und alles Leben vergehen.<br />
Der letzte der drei, Astaroth haust in der Finsternis in den Herzen der Menschen und verbreitet Wahnsinn und BÃ¶sartigkeit. Anarchie und Chaos sind seine Lebensessenz."<br />
<br />
Jonathan unterbrach sich und sah zu ihr auf. "Die drei GÃ¶tter der ZerstÃ¶rung...Amon, Asmodeus und Astaroth....die Namen kommen mir bekannt vor..."<br />
"Ende des neunzehnten Jahrhunderts..." sagte Natalia. "Damals gab es da diese VorfÃ¤lle in Russland und Japan, bei denen viele Menschen starben."<br />
"Stimmt, ich erinnere mich, etwas darÃ¼ber gelesen zu haben! Diese VorfÃ¤lle standen in engem Zusammenhang mit dem Ã–ffnen des Siegels im Turm von Apoina!"<br />
"Stimmt. Damals hat eine kleine Gruppe Asmodeus und Astaroth bekÃ¤mpft, um den Untergang der Welt zu verhindern. Es gab eine Menge Versuche, das zu vertuschen, aber die Aufzeichnungen haben wir vor einer Weile wiederentdeckt."<br />
"Hatte nicht Prinzessin Anastasia von Russland damit zu tun?"<br />
"So stand es in den BÃ¼chern. Sie gehÃ¶rte zu dieser besagten Gruppe."<br />
Jonathan dachte nach. "Schade, dass die Sache bereits hundert Jahre her ist, ich hÃ¤tte diese Leute gerne befragt...sie hÃ¤tten uns gut helfen kÃ¶nnen..."<br />
"Diese Aufzeichungen werden uns erst einmal reichen mÃ¼ssen. Vielleicht finden wir ja heraus, wo sich die drei heute befinden."<br />
"Ja, vielleicht...." Jonathan klang skeptisch.<br />
<br />
"Seid ihr jetzt bald fertig??" fragte eine weitere Stimme und zwei Personen kamen ins Licht. <br />
"Vivian! Andy! Wolltet ihr nicht aufpassen?" fragte Nathalia streng, als ein junger Mann mit grÃ¼nem und eine Frau mit blauem Streifen herbei kamen.<br />
"Da drauÃŸen ist nichts, auÃŸerdem mÃ¼ssten wir langsam mal wieder los. Solltest du nicht lÃ¤ngst wieder zu Hause sein, Johnathan? Macht deine Frau sich keine Sorgen?"<br />
"Louise kommt schon klar..." brummte der BrillentrÃ¤ger und steckte das Buch ein. "Sie ist eine erwachsene Frau."<br />
"Ja, aber nicht jede erwachsene Frau hat einen Mann mit einem Erzfeind." unterbrach ihn Nathalia. "Willst du sie und deinen Sohn wirklich in Gefahr bringen? Du weiÃŸt, wir kÃ¶nnten euch in Sicherheit bringen!"<br />
"Leute! Danke fÃ¼r die Sorge, aber so kann ich sie doch schlieÃŸlich am besten beschÃ¼tzen! Wenn wir Artemisia besiegt haben, dann gebe ich Ruhe...bis dahin werde ich jedes Unheil von den beiden abwenden."<br />
"Apropos, wie alt ist der Kleine jetzt eigentlich???" fragte Vivian aufgeregt und hÃ¼pfte auf der Stelle. <br />
"Er wird in einem Monat vier." antwortete er stolz.<br />
"Vier? Hach, wie die Zeit vergeht!" kicherte sie zuckersÃ¼ÃŸ.<br />
"Stimmt, mir scheint es auch so, als sei er erst vor kurzem auf die Welt gekommen!" lachte der Mann namens Andy. "Und wirst du ihn dir irgendwann als Lehrling nehmen?"<br />
"Lehrling?? Oh nein! Ich werde Drake doch nicht da mit rein ziehen! Oh nein, alles, was mit den WeltenwÃ¤chtern zu tun hat, bleibt schÃ¶n von meiner Familie fern!"<br />
"VerstÃ¤ndlich...."<br />
"Hey, Leute!" rief Nathalia streng und trat zwischen sie. "So gern ich auch von euren Familien hÃ¶re, aber wir haben, was wir wollten! Unterhalten kÃ¶nnen wir uns wirklich auch woanders!"<br />
"Sie hat Recht, hier ist es zu gefÃ¤hrlich..." sagte Jonathan und blickte zum Ausgang. "Lasst uns das woanders fortsetzen."<br />
Einstimmig verlieÃŸen sie das GewÃ¶lbe...<br />
<br />
<br />
~~Das Erbe~~<br />
<br />
"Bereit?" fragte Nathalia und hielt sich den Arm, der eine groÃŸe Schnittwunde aufwies.<br />
"Gehen wir's an..." keuchte Andy und holte ein kleines rundes Objekt aus seiner Tasche, das grÃ¼n leuchtete.<br />
Auch Nathalia holte eine Kugel hervor, in hellem Gelb.<br />
Jonathan und Vivian holten ihre Objekte heraus, in rot und einem satten Dunkelblau.<br />
"Gebt eure KrÃ¤fte in die Sagittari und erschafft die Projektionen, die ihr euch vorstellt.<br />
"Im Nachhinein war es sicher keine gute Idee, sich keine Lehrlinge zu nehmen...." murmelte Jonathan und hielt seinen Feuerorb dem Sagittari der Zeit auf dem Tisch vor ihnen entgegen.<br />
//Nathalia! Nathalia, bitte kommen!!//<br />
"Das ist Kevin..."<br />
//Sie ist hier! Artemisia hat uns gefunden! Ihr mÃ¼sst uns....KRRRRCK//<br />
"Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!" rief Vivian und Ã¼bertrug ihre KrÃ¤fte in die kleine Kugel, deren blau gleiÃŸend aufleuchtete.<br />
"Hoffentlich werden die neuen WÃ¤chter unsere Fehler nicht wiederholen.....<br />
Ein lautes Krachen in der NÃ¤he lieÃŸ Staub von der Decke regnen....<br />
<br />
<br />
~~Die Teile liegen dort, wo sie hinfielen...~~<br />
<br />
"BlÃ¶der Affe...." grummelte der kleine Ryan wÃ¼tend und kickte einen Stein aus dem Weg. <br />
Er hatte es eilig, denn es regnete heftig und er hatte keinen Schirm dabei.<br />
"Heeey, Ryan!!"<br />
WÃ¼tend fuhr der VierzehnjÃ¤hrige herum und funkelte Drake an. "Verzieh dich! Lass mich endlich in Ruhe!!"<br />
"Oooh, du bist aber empfindlich!" hÃ¶hnte sein Cousin. <br />
"Empfindlich??? Du hast mich in die Hausmeisterkammer eingesperrt und mit SprÃ¼hdosen rote Farbe reingesprÃ¼ht!!!"<br />
Das erklÃ¤rte zumindest, wieso seine Kleider immernoch rot waren. "Alle haben mich ausgelacht!!!"<br />
"Na und? War doch gute Unterhaltung!" kommentierte er. <br />
"Das zahl ich dir Heim!"<br />
"Ach halt endlich die Klappe, du Opfer!"<br />
Das war zu viel. Seit Jahren wurde er nur tyrannisiert und das von seinem Cousin! Er warf sich schreiend auf Drake, rang ihn zu Boden und drÃ¼ckte seinen Kopf auf den nassen Asphalt.<br />
Doch Drake, der kÃ¶rperlich Ã¼berlegene, packte Ryans Arme und hielt sie von sich weg, ehe er sich herumwÃ¤lzte und seinen kleinen Cousin unter sich hatte. "Dich mach ich fertig!"<br />
"Hey!" rief eine Stimme hinter ihnen und Drake wandte den Kopf um. Als Ryan es ihm gleichtat, erblickte er Angelica und Marc, die wohl denselben Weg von der Schule gekommen waren.<br />
"Lass ihn gefÃ¤lligst los, Drake!" rief Marc und lief auf sie zu.<br />
Dieser lieÃŸ schlagartig los und sprang auf. "Komm doch!!"<br />
"Oh und wie ich das werde!!" rief Marc auÃŸer sich. "Pack ihn nicht nochmal an, klar du Penner??"<br />
"Ach und wenn doch? Holst du dann deinen Daddy??" <br />
Marc holte aus, wollte diesem Mistkerl endlich die reinhauen, die er doch verdient hatte!<br />
Doch bevor es dazu kam, zog etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich...<br />
Ein tiefes Grollen erfÃ¼llte die StraÃŸe, die ansonsten wie ausgestorben war....<br />
"Was...ist hier los?" wollte Ryan wissen und sah nach oben zum Himmel... Die Wolken waren pechschwarz und es wurde dunkel, als sei es Nacht...<br />
"Das ist mal ein Sturm...." keuchte Marc und lieÃŸ von Drake ab. "Wir mÃ¼ssen uns in Sicherheit bringen!"<br />
Blitze gingen in der Ferne nieder und lauter Donner erfÃ¼llte die Luft. "Macht schon, bewegt euch!" rief Angelica den anderen beiden zu und lotste sie Ã¼ber die StraÃŸe in ein Gassengewirr. "Macht schon, ihr Faultiere!!"<br />
"Pack mich nicht an, klar??" rief Drake und stieÃŸ sie weg.  "Du bist nich' meine Mutter, klar? Ach, ich mach mich vom Acker, ihr...."<br />
PlÃ¶tzlich leuchtete die StraÃŸe hell auf. Eine Reihe Blitze schlug am Ende des Weges in den Asphalt ein und schleuderte Brocken durch die Gegend. <br />
"Weg!!" schrie Marc entsetzt und rannte in eine Seitengasse, gefolgt von den anderen dreien, ehe die Reihe Ã¼ber sie hinweggefegt wÃ¤re.<br />
"Was zum Teufel war das??" fragte Ryan kreidebleich und dah hinaus auf die StraÃŸe...<br />
"W-Wer is' das denn???" fragte er dann.<br />
Eine Gestalt in einer schwarzen Kutte stand auf der StraÃŸe und sein vermummtes Gesicht war den vieren zugewandt...<br />
"W-Was......hat der?" wollte Angelica wissen. Auch ihr war bei der ganzen Sache nicht wohl....<br />
"Vielleicht sollten wir abhauen?" schlug Drake vor und zum ersten Mal erntete er Zustimmung.<br />
Doch noch bevor der erste losgerannt war, erhob der Kapuzenmann seine beiden Arme und unerklÃ¤rlicherweise bekam die StraÃŸe zu seinen FÃ¼ÃŸen Risse!<br />
"W-W-Was macht der da???" fragte Marc panisch und schlagartig begann die kleine Gruppe, zu laufen!<br />
Die StraÃŸe brach ein und die BruchstÃ¼cke stÃ¼rzten in den darunter liegenden, unendlichen Abgrund hinab.<br />
"Das kann doch garnicht mÃ¶glich sein!!!"<br />
Sie bogen um die Ecke, rannten immernoch weiter... <br />
Der Riss verfolgte sie. Die Gasse hinter ihnen verschwand im Abgrund, die HÃ¤uÃŸer zerbrÃ¶selten...<br />
Ryan keuchte erschÃ¶pft. Es schien ihm, je weiter sie rannten, desto weiter entfernte sich der Ausgang der Gasse von ihnen.<br />
Dann erkannte er es: Sie rannten rÃ¼ckwÃ¤rts! <br />
Die Frage, wie das mÃ¶glich sein konnte, brannte noch auf seinen Lippen, als er das Schwarz des finsteren Schlunds in seinem Blickfeld auftauchen sah. Er fiel!<br />
Das Licht wurde immer kleiner, der Riss entfernte sich von ihm und er fiel in die unendliche Nacht, obwohl es sich garnicht so anfÃ¼hlte, als wÃ¼rde er fallen....<br />
<br />
<br />
~~..und es liegt an uns, sie neu zu ordnen...~~<br />
<br />
Ryan erwachte an einem hÃ¶chst wunderlichen Ort. Alles war weiÃŸ und leuchtete so hell, dass es ihm zuerst in den Augen weh tat.<br />
Seine Freunde lagen noch am Boden dieses runden, groÃŸen Raumes, der ihn irgendwie an das Innere eines Apfels erinnerte...<br />
Der Raum war kugelrund, doch in der Mitte des Bodens und der Decke wÃ¶lbte er sich und bildete so einen geschwungen Stalaktiten und Stalagmiten. WÃ¤hrend der Stachel am Boden sich zu einem schmalen Tisch verbreiterte, auf dem vier kleine, leuchtende Kugeln lagen, umfasste das Ende des Stachels an der Decke eine ebensolche Kugel, in strahlendem WeiÃŸ...<br />
"Wahnsinn..." murmelte er und begutachtete die Objekte auf dem Tischchen, als die anderen stÃ¶hnend erwachten.<br />
"Wo.....wo sind wir hier?" fragte Drake verwundert und sah sich in dem Apfel um.<br />
"Das ist ja ein seltsamer Ort..." sagte auch Angelica. "Was sind das fÃ¼r Teile, Ryan?"<br />
"Keine Ahnung." gab er zu und nahm eines von ihnen in die Hand, das gelbe. "Es...fÃ¼hlt sich ja ganz warm an!"<br />
"Echt? Lass mal sehen!" verlangte Drake und wollte es anfassen, doch Ryan lieÃŸ es nicht zu. "Vergiss es! Nimm dir ein anderes! Da liegen doch vier!"<br />
Das blaue nahm sich Marc. "Meines ist angenehm kÃ¼hl..." meinte er und wiegte es in der Hand. "Was das wohl ist?"<br />
Angelica nahm sich das grÃ¼ne und begutachtete es ausgiebig. "Es...riecht nach Blumen! Und ich hÃ¶re BÃ¤ume im Wind rauschen!"<br />
"Ach was, lass mal sehen!" meinte Drake und nahm sich das verbliebene rote. "Waah!!!" rief er und lieÃŸ es vor Schreck fallen. "E-Es ist ja ganz heiÃŸ!!"<br />
Die Kugel rollte Ã¼ber den Boden und stieÃŸ klackernd an den Tisch, als sie, wie auch Stichwort hell aufleuchtete und einen schmalen Flammenstrahl auf Drake zuschoss. Der Junge bÃ¼ckte sich schreiend, doch der Strahl machte kehrt und verformte sich Ã¼ber dem Tischchen zu einer kleinen Kugel.<br />
Jetzt leuchteten auch die anderen drei Kugeln auf und ein Licht- ein Wasser- und ein grÃ¼ner Energiestrahl machten dasselbe. Die vier kleinen Elemente verformten sich abermals und wurden zu Bildern von Menschen, eine gelbe, kleine Frau, ein grÃ¼ner Mann, eine blaue Frau und ein roter Mann...<br />
"D-Dad!" erkannte Drake und beugte sich entgeistert zu der Figur seines Vaters herab.<br />
"Tante Vivian?" fragte Marc verwirrt und beobachtete die Figuren, die herumrotierten und sich reglos verhielten.<br />
"Ja, das ist sie!" staunte auch Ryan.<br />
Dann begann die unbekannte Frau zu sprechen.<br />
"Mein Name ist Nathalia, liebe Freunde und wenn ihr das hier seht, dann bedeutet dass, dass wir vier hier bereits tot sind."<br />
Drake unterdrÃ¼ckte ein Schluchzen. Die drei beobachteten ihn besorgt.<br />
Sein Vater war bereits seit Jahren spurlos verschwunden, doch die BestÃ¤tigung musste ihm irre wehtun...<br />
Doch die Figur sprach erbarmungslos weiter. "Wir gehÃ¶ren zu einer Organisation, die man die WÃ¤chter nennt. Die WÃ¤chter der Erde und auch, wenn ihr es vielleicht nicht glauben mÃ¶gt, haben wir die Welt im Verborgenen immer vor finsteren MÃ¤chten beschÃ¼tzt. <br />
Doch unser letzter Feind ist eine mÃ¤chtige Hexe. Wir haben unser Bestes versucht, doch als letzte MÃ¶glichkeit, die WÃ¤chter weiterleben zu lassen und der Welt noch ein klein wenig Hoffnung zu lassen ist, unsere Kraft in die Kugeln abzutreten, die ihr vor euch seht. <br />
Ihr seid aus einem ganz bestimmten Grund hierher gebracht worden, nÃ¤mlich um unsere Kraft zu erben. Die Kraft des Lichts, des Feuers, der Natur und des Wassers. Es gibt noch viele andere dieser Kugeln, Ã¼berall auf der Welt verstreut und ebenso verstreut sind die AuserwÃ¤hlten, die sie besitzen werden. <br />
Bitte begebt euch auf die Suche nach ihnen. Ihr seid die letzte Hoffnung der Erde."<br />
"Wir wÃ¼rden euch nicht darum bitten...." sprach das Hologramm von Drakes Vater weiter, "...wÃ¤re es nicht unglaublich dringend. Normalerweise nehmen die WeltenwÃ¤chter sich Lehrlinge, die den Posten Ã¼bernehmen sollen, doch in unserem Falle war dazu keine Zeit mehr. Daher wird mit der Kraft der Elemente gleichzeitig ein GroÃŸteil unseres Wissens in euren Kopf Ã¼bertragen werden, was euch mit eurer neuen Aufgabe vertraut machen wird."<br />
"Wir verlassen uns auf euch."<br />
Die Kids hatten sich unglÃ¤ubige Blicke zugeworfen, doch ihre Aufmerksam wurde erneut von den Kugeln beansprucht.<br />
"Eins noch!" sprach die leuchtende Frau weiter. "Ãœber euch seht ihr die Kugel der Zeit! Es ist lebensnotwendig, dass sie sie niemals in die HÃ¤nde bekommt! Lebt wohl...."<br />
Bevor noch jemand reagieren konnte, schossen die Kugeln auf sie zu...<br />
Ryan verlor das Bewusstsein....<br />
<br />
<br />
~~Alte Geheimnisse werden offenbahrt....~~<br />
<br />
Ein einsamer Wanderer schlurfte durch die unendlich finstere Landschaft. Die Szenerie erinnerte an einen gigantischen Tunnel, der in Felsen gebohrt war. Gezackte Felsformationen sÃ¤umten den Weg. Sie waren das Einzige, was hier nicht schwarz war....<br />
"Wann ist dieser lange Marsch nur vorbei?" fragte die junge Frau mit den blauen Haaren mÃ¼de...<br />
Sie war schon so lange Zeit mÃ¼de und konnte doch nicht schlafen...<br />
Wie lange wanderte sie schon durch dieses Reich der Finsternis? Stunden? Tage? Jahre? Vielleicht sogar Jahrhunderte?<br />
Sie hatte jedes ZeitgefÃ¼hl verloren, wusste nicht einmal mehr, wie sie hieÃŸ oder wie man lÃ¤chelte...<br />
Was wohl drauÃŸen gerade vor sich ging?<br />
Wie so oft, wenn sie ihren Gedanken nachhing, wanderte ihre Hand zu ihrer Tasche und zog einen kleinen, sternfÃ¶rmigen AnhÃ¤nger hervor. "Bald....bin ich zu Hause.....Jungs..."<br />
<br />
<br />
~~Alles hÃ¤ngt zusammen...~~<br />
<br />
"Hast du's, Drake??" rief Angelica und hielt das Seil verbissen fest.<br />
"Hetz mich nicht! Ich hab es ja gleich!!"<br />
"Hoffentlich hat Ryan mit diesem Orb recht gehabt, sonst bring ich ihn um!!" keuchte sie angestrengt.<br />
"Du kannst ihm ja helfen, unsere Freunde aufzuhalten, wenn dir das lieber ist! Dann komm ich wenigstens ohne das GenÃ¶rgel aus!" kam es aus dem Inneren der Felsspalte, vor der sie stand und das Sicherungsseil festhielt.<br />
"Kann ich machen, dann sieh zu, wie du heraus kommst!"<br />
"Hey, Angie!!" hÃ¶rte sie Ryan und Marc rufen. "Ist er noch nicht fertig??"<br />
"Nein! Helft mir schon festhalten! Wo sind Clothos und die anderen??"<br />
"Dicht hinter uns, lÃ¤nger konnten wir sie nicht aufhalten..." sagte Marc und zog an dem Seil.<br />
Aufgeregte Schreie waren zu hÃ¶ren.<br />
"Oh Oh, da kommen sie schon!"<br />
Durch die BÃ¤ume des peruanischen Regenwaldes  brachen ein dutzend grotesker Monster, angefÃ¼hrt von einem sehr groÃŸen und sehr muskelbepackten Kerl, der eine stachelbewehrte Keule trug.<br />
"Hey, Robbie!" rief Ryan frech und warf Angie einen nervÃ¶sen Blick zu. "Beeilt euch mal!" rief er und trat der Horde auch sogleich entgegen.<br />
Ein siegessicheres Grinsen umspielte seine Lippen.<br />
Das hier war seine Welt... sein ganz groÃŸes Abenteuer...<br />
Und es hatte gerade erst angefangen...[/code]<hr class="mycode_hr" />
Ich bitte, ab hier zu beachten, dass die ANfÃ¤nge schon einige Jahre alt sind und daher keineswegs so gut, wie die spÃ¤teren Kapitel! OO<br />
<br />
~~Prolog: Der schwarze Sturm~~<br />
<br />
Ein brodelndes Wolkenmeer hÃ¼llte die weiten Ebenen von Hyrule ein. Blitze zuckten Ã¼ber den Himmel und heulende Winde fegten den Soldaten um die Ohren.<br />
Die Katastrophe hm ihren Laufâ€¦..<br />
Erste Anzeichen waren der Schnee, das Legen des ewigen Sandsturms in der WÃ¼ste, die tiefe SchwÃ¤rze im Hyliasee oder der Mahlstrom, der vor der KÃ¼ste tobteâ€¦<br />
All dies geschah seit dem seltsamen Sternenregen vor genau 10 Jahrenâ€¦<br />
<br />
Die hyrulianische Armee stand bereit. Vor ihnen erstreckte sich die Ebene, hinter ihnen die Festungsmauern der Stadt von Hyrule, in der die Ã¼brigen VÃ¶lker des Landes Zuflucht gesucht hatten. Denn der Schrecken hatte ihre Lande eines nach dem anderen heimgesucht.<br />
Jener Schrecken, der sich vor dem Heer ausbreitete.<br />
Die schwarzen Wesen hatten sie nach und nach ausgelÃ¶scht.<br />
Und nun trachteten sie nach der letzten Bastion der freien VÃ¶lker und die Armee stellte sich ihnen entgegenâ€¦<br />
<br />
An der Spitze der Armeen standen Link, der Held der Zeit und Zelda, die Prinzessin des Lichts. In Links HÃ¤nden befand sich geweihte Klinge, das Masterschwert.<br />
â€žZeldaâ€¦..â€œ<br />
â€žJaâ€¦.Ich weiÃŸâ€¦â€œ<br />
â€žJetzt wÃ¼rde ich doch lieber wieder gegen Ganon kÃ¤mpfenâ€¦.â€œ<br />
Die Prinzessin lÃ¤chelte.<br />
â€žHast rechtâ€¦Dankeâ€¦fÃ¼r allesâ€¦.â€œ<br />
<br />
Der Sturm nahm zu.<br />
Die schwarzen Wesen setzten sich in Bewegung, auf die Menschen zu, ihre Opfer erspÃ¼rend.<br />
Die Soldaten liefen brÃ¼llend auf sie zuâ€¦<br />
Sie wÃ¼rden die Stadt mit ihrem Leben verteidigenâ€¦<br />
Die beiden Heere trafen aufeinander, der Kampf begann.<br />
Link stach und hieb nach den Wesen. Pechschwarz, mit gelben Knopfaugenâ€¦ Wen sie erwischten, der wurde einer von ihnen. <br />
Doch den Menschen war klar: Sie wÃ¼rden verlierenâ€¦ Diese Wesen waren einfach zu zahlreich, die Sonne hatte schon lange nicht mehr geschienen.<br />
Und die Armee versagte schlieÃŸlichâ€¦.<br />
Doch kurz bevor die Wesen den Menschen den GnadenstoÃŸ geben konnte, verschwand das schweigende Heerâ€¦<br />
â€žWesen aller Welten!â€œ<br />
Die Stimme schien vom Himmel zu kommen. Die Wolken verschwanden. Stattdessen erschien am Himmel eine Stadt. Eine Stadt mit gewaltigen schwarzen SteinhÃ¤usern und einem schwarzen Himmel, an dem ein weiÃŸes Schloss und ein herzfÃ¶rmiger Mond schwebtenâ€¦<br />
â€žDies ist unsere schwÃ¤rzeste Stunde! Die Herzlosen Ã¼berrennen uns! Sie breiten sich aus, darauf begierig, unsere Herzen zu verschlingen! Und das alles wegen der Gier eines Mannes! Helft uns! Wir kÃ¤mpfen! In jener Welt, die ihr am Himmel seht, kÃ¤mpfen wir, um uns alle zu retten! Kommt und helft! Ich gewÃ¤hre euch die einzige Waffe, die das schafft: Das SchlÃ¼sselschwert!â€œ<br />
<br />
Die Soldaten schienen kaum zu realisieren, was Ã¼berhaupt geschah, als sich ihre Speere allesamt in vÃ¶llig identische SchlÃ¼sselschwerter verwandelten.<br />
Nur Links Masterschwert erhielt ein anderes, ein majestÃ¤tischeres Aussehen. Die schimmernden blauen FlÃ¼gel, die die Parierstange bildeten bogen sich zu einem Kreis und ihre Enden berÃ¼hrten den Griff am anderen Ende, wo eine kleine Kette hervorwuchs, an deren Ende ein kleines goldenes Triforce prangte.<br />
Die Klinge wurde breiter und goldene und silberne SchnÃ¶rkel wuchsen an ihr entlang und mÃ¼ndeten in 5 groÃŸen Zacken an der Schneide.<br />
//Das SchlÃ¼sselschwert Triforie......//<br />
AllmÃ¤hlich legte sich die Verwirrung, als die Stimme erneut anhob.<br />
"Nun gebietet ihr Ã¼ber jene erschreckende Allmacht, eure Welt zu retten! Also folgt mir, zum Ursprungsort des BÃ¶sen, um dessen Wurzel fÃ¼r immer zu vernichten!"<br />
<br />
Link fackelte nicht lange: Er hob sein neues Schwert hoch in die Luft und brÃ¼llte aus LeibeskrÃ¤ften, was von den Soldaten, den Menschen, Hylianern, Goronen, Zoras und Gerudo vielfach wiedergegeben wurde.<br />
Und ihre Reise begann, in eine neue Welt....<hr class="mycode_hr" />
~~Kapitel 1: Eine Welt, die nicht existieren sollte~~<br />
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Link fand sich mitten im GetÃ¼mmel wieder. Hinter ihm strÃ¶mten immernoch Soldaten aus dem Tor, brÃ¼llend und enthusiastisch ihre Schwerter schwingend, die sie jedoch schlagartig entsetzt sinken lieÃŸen, als sie auf die gigantische Szenerie der schwarzen Wolkenkratzer blickten, die sich vor ihnen auftÃ¼rmten.<br />
Die Schlacht tobte, war in vollem Gange. Die schwarzen Wesen, diese...Herzlosen...Sie kÃ¤mpften gegen Menschen und andere Lebewesen, die Link niemals gesehen hatte.<br />
Und am Himmel...Am Himmel bekriegten sich riesenhafte Metallgebilde mit einer seltsamen Form von Energiestrahlen, von denen einige die HÃ¤user streiften und vernichteten.<br />
Explosionen Ã¼berall, Schreie, Waffengeklirr...<br />
"Leute! Hier sind wir nun! Ich weiÃŸ, dieser Anblick ist fremd fÃ¼r uns!" rief er und drehte sich zu seinen Leuten um. "Ich gestehe, ich habe groÃŸe Angst... Aber wir sind hier, um zu kÃ¤mpfen, dabei darf uns auch die Angst nicht abhalten! Denkt an eure Frauen! Eure Kinder, BrÃ¼der und Schwestern! Alles, was euch wichtig ist! FÃ¼r Hyruuuuule!!!"<br />
"JAAAAAAAAAAA!!!!" schrien sie zurÃ¼ck und liefen los, alle Herzlosen auf ihrem Weg niedermetzelnd.<br />
<br />
Ein kleiner Trupp der MÃ¤nner erreichte Link keuchend. Ihre Embleme auf den Helmen verrieten, sie gehÃ¶rten zur Leibwache Zeldas. "Herr Link! Hah.....Hah..."<br />
Link hielt mit dem KÃ¤mpfen inne. "Was? Was ist los? Wo ist Zelda?"<br />
Die MÃ¤nner wechselten hysterische Blicke. "Commandant, wir haben sie verloren! DIese Wesen....Sie-Sie erschienen und....und plÃ¶tzlich war die Prinzessin weg, wir...wir konnten nichts tun....Comma....Commandant!!" rief er Link hinterher, der garnicht bis zum Ende zugehÃ¶rt hatte, sondern gleich losgelaufen war, ohne weiter auf die Schlacht zu achten.<br />
Dies fÃ¼hrte dazu, dass er mitten in einen Hinterhalt rannte, in dem drei riesig groÃŸe Herzlose mit sehr, sehr, SEHR dicken BÃ¤uchen ihn einkreisten......<br />
"Vorsicht, Neuer!" rief eine junge Stimme und ein blitzschneller Schatten preschte wie aus dem Nichts heran und die Wesen verschwanden...<br />
Der Schatten entpuppte sich als Junge, etwa 14, 15, der einen orangefarbenen Overall und ein eisenbeschlagenes Stirnband trug. Seine Haare waren blond und in seinem Gesicht lagen Narben, die wie Schnurrhaare aussehen. <br />
"Was sollte das?" tadelte der Kleine Link. "Das is hier kein KaffeekrÃ¤nzchen, wir kÃ¤mpfen hier! Pass gefÃ¤lligst auf, wo..."<br />
<br />
"Naruto!!!" rief eine weitere, kindlichere Stimme und ein weiÃŸer Energiestrahl vernichtete den Wyvern-Herzlosen, der sich von hinten an den Blonden herangemacht hatte.<br />
<br />
"Was war das gerade?" fragte Link, mit einem schelmischen LÃ¤cheln auf den Lippen, als neben Naruto ein kleiner Junge mit schwarzer HaarmÃ¤hne und blauem Kampfanzug landete. <br />
"Echt mal, Naruto, aber selber VortrÃ¤ge halten!" Der Kleine lachte lauthals und sein brauner Affenschwanz zuckte hin und her.<br />
Link konnte nicht mehr, so ein skurriles Wesen hatte er noch nie gesehen und starrte den Jungen unglÃ¤ubig an. Er fasste sich aber schnell wieder und drÃ¤ngte sich zwischen die beiden, die nun lauthals stritten.<br />
"Leute!! Bitte, kÃ¶nnt ihr mir sagen, was hier Ã¼berhaupt los ist??"<br />
Die beiden hielten kurz mit den Beleidigungen inne und starrten ihn verdutzt an. "Ã„hm, naja, das is soooo..." begann der Junge namens Naruto, doch link unterbrach ihn: "Nein, noch besser, sag mir, hast du eine junge Frau in einem pink-weiÃŸen Kleid hier entlangkommen sehen? Mit blonden Haaren und spitzen Ohren?"<br />
"Ã„h, nÃ¶....fiele mir jetzt nicht ein...." meinte Naruto und blickte nachdenklich in die Luft.<br />
"Oh, ich!!" rief der Kleine wieder und zog an Links Ã„rmel. "Die is zum Schloss gelaufen! Da oben, auf dem Berg! Siehst du?"<br />
Wie konnte er NICHT? Das weiÃŸe, schwebende Schloss, dass den Nachthimmel beherrschte war einfach nicht zu Ã¼bersehen!<br />
"Dahin? Aber.....die hol ich ja nie mehr ein!" rief Link, cer Verzweiflung nahe.<br />
"Ach QUatsch!" widersprach Naruto grinsend. "Son Goku, hol du mal ein Taxi, wir warten hier!"<br />
Der kleine Junge (Son Goku hieÃŸ er also, aaah!^^) stieÃŸ sich vom Boden ab. "In Ordnung, geht ganz fix!"<br />
Und in einem Affenzahn war er davon...<br />
<br />
Keine 10 Minuten dauerte es, da kam Son Goku zurÃ¼ck, im Schlepptau hatte er einen riesigen, zotteligen, weiÃŸen...BÃ¼ffel(?) mit einem Pfeiltattoo auf der Stirn. Darauf saÃŸ ein MÃ¤dchen, vielleicht etwas jÃ¼nger als Link, in blauer Tracht und schwarzen Haaren.<br />
"Hey, da bin ich wieder! Neuer, das ist Katara, ne echt coole Wasserbinderin!" stellte sie der kleine Junge vor.<br />
"Es heiÃŸt BÃ¤ndigerin!" verbesserte Katara ihn lÃ¤chelnd. "Und du bist?"<br />
"Link!" antwortete er ihr. "Bitte, kannst du mir helfen? Es geht um eine gute Freundin von mir, sie ist zum Schloss!"<br />
"Hat mir Son Goku schon alles erzÃ¤hlt, Naruto, kommst du mit?"<br />
Der blonde Junge, der die Arme hinter dem Kopf verschrÃ¤nkt hatte, fing an zu grinsen und kicherte: ""Klar, was denkst du denn?"<br />
"Alles klar, alles aufsteigen!" rief das MÃ¤dchen und half Link und Naruto hoch. "Son Goku, machst du hier weiter?"<br />
"Roger, KÃ¤pt'n!" Der Junge mit dem Affenschwanz salutierte und flog wieder davon.<br />
"Appa! Jipp Jipp!" befahl Katara und der BÃ¼ffel, so dachte jedenfalls Link, hob ab...<br />
<br />
Das bedrohliche, weiÃŸe Schloss kam nÃ¤her. Link hatte noch nie so etwas gewaltiges gesehen. Es schien der Mittelpunkt dieser Welt zu sein. "Also...was genau ist das hier eigentlich?" fragte er misstrauisch und sah hinunter, um eventuell Zelda zu entdecken.<br />
"Oh, ich hoffe, du hast etwas Zeit mitgebracht!" rief Katara, sah aber weiterhin nach vorne.<br />
Ãœber ihnen waren die SchÃ¼sse und Explosionen der metallenen Himmelsschiffe zu hÃ¶ren.<br />
Naruto, der bisher desinteressiert herumgelegen hatte, setzte sich nun auf. "Is ne etwas lÃ¤ngere Geschichte! Aber echt spannend!"<br />
"Davon bin ich Ã¼berzeugt..." murmelte Link.<br />
PlÃ¶tzlich ruckte es heftig und Katara lenkte Appa schreiend zur Seite. "Verdammt!!!" brÃ¼llte Naruto entsetzt und hielt sich an Appas Sattel fest. Sie waren von Wyvern umzingelt.<br />
"Was jetzt?" rief Link und zog sein Schwert. Katara Ã¶ffnete ihre Wasserflasche und beschwor den Inhalt herauf...als die Wesen auch schon in einer dunklen Wolke verschwanden.<br />
<br />
"KÃ¶nnt ihr eigentlich nich auf euch selber aufpassen?" fragte eine Stimme sie streng und sie drehten sich zu Appas Hinterteil um. Dort, auf dem Rand des Sattels stand ein Junge, kaum Ã¤lter als Link, in einen dunkelgrÃ¼nen Umhang gehÃ¼llt, dessen hoher Kragen das Gesicht seines TrÃ¤gers bis zur Nase verhÃ¼llte. Er trug eisenbeschlagene Handschuhe und schwere Stiefel, sowie eine dunkelbraune Hose. In seiner linken Hand schimmerte in sanftgrÃ¼nem Licht ein Schwert mit dopelter Klinge und silbernen MetallflÃ¼geln. Seine Augen schimmerten in einem hellen GrÃ¼n, doch etwas kaltes lag darin. Sein braunes Haar war zottellig und zu einem Pferdeschwanz gebunden. <br />
"Cain!" riefen Naruto und Katara und lachten. "Gut, dich zu sehen! Wo warst du?"<br />
Der fremde Junge setzte sich hin und steckte das Schwert in die Scheide auf seinem RÃ¼cken. "KÃ¤mpfen..."<br />
"Ach neee!" rief Naruto genervt.<br />
<br />
Doch Cain beachtete ihn garnicht, sondern streckte Link die Hand entgegen. "Cain is mein Name."<br />
"Ã„hm..." Link blieb die Sprache weg und reichte ihm die Hand. "Link..."<br />
"WeiÃŸ ich bereits. Link von Hyrule!" Bevor Link auch nur fragen konnte, woher er das wusste, machte der Junge namens Cain schon weiter.<br />
"Ich hab eure Welt hin und wieder besucht und ab und zu.... n'wenig geholfen...Ich nehme an, du hast ein paar Fragen?"<br />
Link stutzte. Wer war der Kerl?? Das interessierte ihn momentan sogar noch mehr als alle anderen Fragen. Dennoch nickte er verwirrt.<br />
Cain schloss die Augen. "Dacht ich mir..."<br />
Er seufzte kurz und meinte dann: "Die, die dieses Schloss bevÃ¶lkern, die Organisation XIII...Sie benutzen die Herzlosen, damit es ihnen gelingt, das Tor in ein sagenumwobenes KÃ¶nigreich zu Ã¶ffnen. Das Kingdom Hearts, das Herz aller Welten."<br />
"Herz aller...Welten?" fragte Link verwirrt. "Und...warum dann der Angriff auf unsere Welt?"<br />
"Ganz einfach: Je mehr Herzen verdunkelt werden, desto mehr Herzlose gibt es und desto mehr Herzen kann das SchlÃ¼sselschwert befreien, um die TÃ¼r zu Ã¶ffnen. Sie benutzen die TrÃ¤ger des SchlÃ¼sselschwerts dazu, diese TÃ¼r zu Ã¶ffnen und so das Kingdom Hearts betreten zu kÃ¶nnen! Dadurch versprechen sie sich "VollstÃ¤ndigkeit." Du musst wissen, dass sie zu jenen Geistern gehÃ¶ren, die entstehen, wenn Herzlose geboren werden. Diese sogenannten Niemande haben auch keine Herzen, wollen aber unbedingt welche! Deshalb stÃ¼rzen sie uns in dieses Elend."<br />
"Was??? Nur, um sich selbst zu bereichern?" fuhr Link auf, mit wutverzerrtem Gesicht. Jahre des Leids, der Angst und des Kampfes....wegen einer Gruppe VerrÃ¼ckter, die gerne Herzen hÃ¤tte???<br />
<br />
"Ich kann dich nur zu gut verstehn...Wir alle kÃ¶nnen das!" Er nickte zu Naruto und Katara, die bekÃ¼mmert drein blickten. "Diese beiden haben ihre Welten verloren.<br />
"W-Was..." Link war entsetzt. "Das...das wusst ich nicht...das....das tut mir Leid!"<br />
"Ach, kein Ding!" rief Naruto grinsend. "Wir treten ihnen in den Hintern und die Welten tauchen wieder auf!"<br />
"Ja." stimmte ihm Cain zu. "Die drei TrÃ¤ger der originalen SchlÃ¼sselschwerter sind gerade im Schloss, um dem letzten der Organisation XIII gegenÃ¼berzutreten. Wenn er besiegt ist, endet das Dasein der Niemande. Und wir verschaffen Sora, Riku und Micky hier drauÃŸen Zeit."<br />
"Ich verstehe..." meinte Link, entschlossener denn je. "Aber Moment, heiÃŸt das, diese SchlÃ¼sselschwerter, die wir haben, sind...nicht echt?"<br />
"Nein, die habe ich aus den Daten des originalen SchlÃ¼ssels erschaffen. War nich schwer..."<br />
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//Oh Mann..." dachte sich Link beeindruckt. //Ãœber welche MÃ¤chte mag er wohl alles verfÃ¼gen? Das ist ja Wahnsinn!//<br />
"Aber sagt doch mal! Warum zum Schloss?"<br />
Schlagartig wurde es Link klar! Sie waren nicht zum VergnÃ¼gen hier, nein! "Zelda!!"<br />
Cain hob die Augen. "Bitte? Was war?"<br />
Naruto antwortete fÃ¼r Link. "Seine Freundin ist wohl zu dem Schloss gelaufe..."<br />
"WAAAAAAS???" brÃ¼llte Cain. "Ins Schloss??? Ist diese NÃ¤rrin verrÃ¼ckt??"<br />
"W-Was ist denn los??" fragte Katara. <br />
"Diese dumme Prinzessin!! Wir haben es mit dem NICHTS zu tun, nicht mit gewÃ¶hnlicher Dunkelheit! ihr Licht kann hier nichts ausrichten!!"<br />
Link stand auf. "Zelda wird sich schon zu helfen wissen! Sie kann sich wehren."<br />
"Ach ja??" rief Cain hysterisch. "Kann sie sich auch gegen ne 12 Megatonnen Naquada-Nuklearexplosion wehren???"<br />
Naruto und Katara schreckten auf. "Was??"<br />
"Ich habe Yugi und Ruffy eben ins Schloss geschickt, um es zu sprengen, wenn die Bombe hochgeht, bleibt da kein Stein mehr auf dem andern, dann ist Sense!!!"<br />
<br />
Der Bison steuerte eine der vielen AuÃŸentreppen des Schlosses an und Cain sprang als erster hinunter. "Katara! Du steuerst Appa hoch zum Turm und holst die andern da runter! Link und ich, wir gehen durch das Schloss nach oben und Naruto, du lÃ¤ufst bitte so schnell wie mÃ¶glich runter Richtung EIngang! Wenn du Zelda findest, nimm sie mit und sorg dafÃ¼r, dass Ruffy und Yugi da raus kommen!"<br />
"Verstanden!" riefen Naruto und Katara und die vier trennten sich.<br />
<br />
Cain eilte voraus, der Umhang wehte hinter ihm her und das grÃ¼n schimmernde Schwert lag in seiner Hand. <br />
"Sag mal...Cain?"<br />
"Mh!"<br />
"Das...Dieses Schwert..." meinte Link verwirrt. Es kam ihm so bekannt vor.<br />
"Soul Calibur..." antwortete Cain knapp.<br />
Link blieb stutzend stehen. "Du hast Soul Calibur??"<br />
<br />
<br />
Ruffy, der Pirat im Ã¤rmellosen, roten Shirt, mit dem Strohhut und Yugi, alter Ego eines altÃ¤gyptischen Pharao rannten unterdessen, in einem anderen Teil des Schlosses, durch die engen, metallverkleideten GÃ¤nge die zum ENergiekern fÃ¼hrten.<br />
TatsÃ¤chlich hatten sich ihnen eine Menge Niemande und Herzlose in den Weg gestellt und die vielen LÃ¶cher und AbgrÃ¼nde hatten den beiden das Vorankommen Â´nicht erleichtert. Doch durch Ruffys GummikrÃ¤fte hatten sie diese schnell Ã¼berwunden.<br />
"Stopp!!" schrie Yugi und hielt Ruffy zurÃ¼ck, indem er sein SchlÃ¼sselschwert vor den KÃ¶rper des Piraten hielt.<br />
Vor ihnen erstreckte sich ein bodenloses Loch von gigantischem Durchmesser. Tief drunten in der TIefe pulsierte ein hell leuchtendes Licht, das in vielen Regenbogenfarben schimmerte.<br />
"Ist er das?" fragte Ruffy und zog eine lange Flappe.<br />
Yugi nickte wohl. "Wenn nicht, was dann?"<br />
"Guuuut!!" rief der Gummimensch und zog den kleinen Naquadagenerator hervor, der von Cain so modifiziert worden war, dass er explodieren wÃ¼rde, sobald ein Mechanismus betÃ¤tigt worden war.<br />
"Soll ich runter werfen?"<br />
"Ja, tu das..." murmelte Yugi und hob sein SchlÃ¼sselschwert.<br />
An der Klinge des Schwertes waren rechteckige Holofelder eingelassen, auf die Yugi nun eine...nun, eine Spielkarte legte! Friedhofsbombe...<br />
<br />
Cain hatte ihm diese Karte gegeben und gesagt: "Dein SchlÃ¼sselschwert wird deine Karten genauso abspielen kÃ¶nnen wie deine Duel-Disk. In einer Welt, in der nichts existiert, sind Illusionen genauso real, wie alles andere. Benutz diese Karte, um den Sprengkopf zu aktivieren. Sie hat einen recht speziellen Effekt, je mehr Karten du vor der Aktivierung gespielt hast, desto stÃ¤rker sind ihre Auswirkungen. Sei vorsichtig."<br />
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"Du kannst jetzt!"<br />
"Alles klar!" rief Ruffy und warf den Sprengsatz hinunter in den Schacht.<br />
Yugi zielte und schoss! Aus dem quadratischen Schlitz im vorderen Teil der Klinge schoss ein dunkelvioletter Energieball, der den Sprengsatz mitten im Kern traf und explodierte.<br />
Die beiden ahen sich das Lichtspiel von oben an, recht zufrieden mit sich. <br />
Dann, ganz plÃ¶tzlich drehten sie ihre KÃ¶pfe zueinander und...fingen an zu schreien! "Weg hier!!!"<br />
Sie sahen zu, dass sie die Beine in die Hand bekamen und rannten den Weg wieder zurÃ¼ck, den sie gekommen waren. "Achtung, da vorne is der Abgrund!!" rief Yugi panisch, doch der Pirat war bereits vorbereitet, packte sich den Jungen und schwang sich hinÃ¼ber.<br />
"Da....Da vorne is der Ausgang! Oh nein!!!" brÃ¼llte Ruffy, als sie ihnen einige Niemande in den Weg stellten.<br />
"Verdammt, nich jetz!" rief Yugi und hob sein Schwert. Seine andere Hand legte eine feuerrote Karte auf. "Mir reichts jetz! Nehmt das!!"<br />
"Yugi, bist du sicher, dass du das hier drinnen machen..."<br />
Doch es war zu spÃ¤t, der Gang bebte, als sich die titanische, schlangenartige Gestalt Slifers des Himmelsdrachen in dem viel zu engen Gang wand und durch die Wand nach drauÃŸen ausbrach...<br />
<br />
"Oh mein Gott, was ist das da!?"<br />
"Was fÃ¼r ein gewaltiges Monstrum!"<br />
Die KÃ¤mpfenden hielten inne und sahen allesamt hinauf zu dem gigantischen, roten Schlangendrachen, der aus dem Schloss herausstieÃŸ und sich um das Bauwerk schlang, es mit seinem Leib erwÃ¼rgte und triumphierend brÃ¼llte.<br />
"Das hat die Welt noch nicht gesehen..."<br />
<br />
"W-Was ist das???" rief Link panisch, als das gesamte Schloss plÃ¶tzlich anfing, zu beben. Auch Cain klammerte sich erschrocken an das TreppengelÃ¤nder und sah sich geschockt um. "K-Komm! Wir sind bald da! Da oben...is das Zeugnis der Existenz!"<br />
Er fÃ¼hrte Link in eine kleine Halle, voll mit teilweise zerstÃ¶rten Grabsteinen. Das Beben hatte mittlerweile nachgelassen und ein fernes BrÃ¼llen hallte an den WÃ¤nden wider.<br />
"Oh Mann...was ist das fÃ¼r ein Ort?" fragte Link.<br />
"Das Zeugnis der Existenz. Steht da drÃ¼ben am Eingang in Runenschrift. Es ist nur eine Theorie, aber ich glaube, dass diese Titel und Nummern auf den Platten dort das einzige ist, was die Mitglieder der Organisation an eine Existenz bindet."<br />
"Also, wenn die alle kaputt sind, heiÃŸt das...?"<br />
"Dass alle, bis auf den Boss tot sind, ja..." murmelte Cain dÃ¼ster und lief weiter.<br />
<br />
Die nÃ¤chste Station war ein einziger, titanischer Abgrund. Unter ihnen war...nichts! Cain konnte Link gerade noch vom freien Fall abhalten, indem er seinen Arm vor den Hylianer hob. "VOrsicht."<br />
"Oh Gott, wie kommen wir denn da rÃ¼ber??" fragte Link nervÃ¶s und deutete zu dem Treppenaufgang in einer entfernten RiesensÃ¤ule...<br />
"Is ganz einfach..." meinte Cain und trat in den Abgrund.<br />
"Cain, nein!!" schrie Link, doch vÃ¶llig umsonst! Der Cain, der stand mittem im Nichts! Doch wenn man genauer hinsah, erkannte man die kleinen, transparenten Sechsecke, die sich unter seinen FÃ¼ÃŸen gebildet hatten. "Ne asthrale BrÃ¼cke."<br />
"Woher wusstest du das?" fragte Link, sichtlich geschockt und fasste sich ans Herz.<br />
"Diese Welt ist nicht existent! Demnach ist hier zwischen Existenz und Nichtexistenz nur ein Unterschied: Glauben wir daran oder glauben wir nicht daran? Das ist alles. Aber bild dir nich ein, dass du jetz hier mitten im Nichts rumspaziern kannst, bleib lieber dicht hinter mir."<br />
Und so lotste Cain den schlotternden Helden hinÃ¼ber zum anderen Ende und beide waren froh, wieder festen Boden unter den FÃ¼ÃŸen zu haben.<br />
Nun hasteten sie die enge Treppe hoch, um endlich auf dem hÃ¶chsten Turm zu stehen und unter sich den roten Drachenleib Slifers zu sehen. "Oh Gott. Was hat Yugi da angestellt?" fragte sich Cain, konnte ein Grinsen jedoch nicht unterdrÃ¼cken. Dann fiel sein Blick auf die Gruppe, die am anderen Ende der Plattform stand, vor einer schwebenden SilbertÃ¼r von einiger GrÃ¶ÃŸe.<br />
Dabei handelte es sich um KÃ¶nig Micky, seinen Hofzauberer Donald, den Hauptmann der Wache, Goofy und ein rothaariges MÃ¤dchen in rosa Klamotten, die Kairi hieÃŸ und mit Sora und RIku gut befreundet war.http://www.myfanfiction.de/text-bearbeiten.php?textid=86645<br />
"Cain!" rief Micky und lief auf ihn zu. "Was war das gerade?"<br />
"Tja, ich denke, bald gehts hier richtig zur Sache!" rief Cain grinsend und trat auf die Gruppe zu. "Ach ja, das hier is Link! Und...naja, wir sollten hier besser verschwinden! Und wie auf Stichwort, da ist unser Taxi!"<br />
<br />
TatsÃ¤chlich, Ã¼ber dem Rand des Turmes tauchte der fliegende Bison auf und landete vor ihnen.<br />
Katara sprang hinunter. "Tut mir Leid, wir hÃ¤tten frÃ¼her da sein kÃ¶nnen, aber plÃ¶tzlich ist da dieses Monster aufgetaucht! Was ist das?"<br />
"Tja, dafÃ¼r is unser guter Yugi verantwortlich!" lachte Cain und stieg hinauf. "Kommt schon!"<br />
"Aber...Sora und Riku!!" rief das rothaarige MÃ¤dchen. "Die sind immernoch da drin, mit Xemnas! Wir kÃ¶nnen nich..."<br />
Doch Cain fuhr ihr dazwischen. "Dieses Schloss wird gleich explodieren! Komm jetz oder willst du hier drauf gehen? Wir holen die beiden schon ab, aber erst mÃ¼ssen wir uns in Sicherheit bringen!!"<br />
Kairi schwieg. Donald lieÃŸ niedergeschlagen den Kopf sinken, tÃ¤tschelte Kairi aber trÃ¶stend den RÃ¼cken. "Komm, wir mÃ¼chen weg hiaa." murmelte er und sie lieÃŸ sich von ihm zu Appa lotsen.<br />
Als alle aufsaÃŸen hob das Tier ab. "Wurde auch Zeit! Katara, wir mÃ¼ssen die andern abholen, die mÃ¼ssen am Eingang sein!"<br />
<br />
Die Gruppe schwieg auf dem Weg Ã¼ber TÃ¼rme und DÃ¤cher, hinunter zum unterirdischen Teil des Schlosses, der Ã¼ber dem bodenlosen Abgrund hinter dem Rand der Stadt lag. Dort standen schon Naruto, Yugi und Ruffy und sie winkten! Im Schlepptau hatten sie: "Zelda!!"<br />
Link war auÃŸer sich. Endlich!<br />
Katara lenkte den Bison zu den Wartenden und sie wurden von den anderen reingezogen.<br />
Link und Zelda umarmten sich glÃ¼cklich. Die Frau schien sehr verstÃ¶rt.<br />
Es rumste. "Katara, schnell!!" brÃ¼llten Yugi und Ruffy fast gleichzeitig und das MÃ¤dchen vom Wasserstamm machte nur zu gerne hinne.<br />
Kaum hatten sie den Abflug hinter sich, da zerbarst das Zentrum des Bauwerks und Explosionen erschÃ¼tterten die weiÃŸen Mauern und Fassaden.<br />
Langsam, ganz langsam, versank das Schloss das niemals war im nebligen Schleier der Unendlichkeit darunter...<br />
<br />
Irgendetwas stimmte nicht. Die gesamte Stadt, der Himmel, die Erde, schienen in Scherben zu zerbersten. Der Riss, zuerst noch auf einer Hauswand, zog sich im nÃ¤chsten Moment durch die Luft! Und dann zerfiel das Bild vor ihren Augen. Das dunkelblau des Himmels und die hell erleuchteten Fenster, die alle zerbrachen wie Glas und die BruchstÃ¼cke fielen in die unendliche SchwÃ¤rze, die Ã¼briggeblieben war.<br />
Die Gruppe auf dem Bison sah entsetzt zu. "Oh Gott..."<br />
Cain sah hinaus ins Nichts. "Offenbahr hat das Schloss diese Welt zusammengehalten... Da haben wir wohl ein bisschen Ã¼bertrieben..."<br />
"Ãœbertrieben??" rief Zelda hysterisch. "Was ist mit all den Menschen???"<br />
Cain hob beschwichtigend die HÃ¤nde. "Jetzt mal halblang! Bevor ich hier eingestiegen bin hab ich den Asgard Bescheid gegeben. Sie haben alle rausgebeamt und dann diese Welt verlassen."<br />
"Die...Asgard?" fragte link verwirrt. "Ja, die Typen, die die Raumschiffe geflogen haben! Diese groÃŸen Metalldinger am Himmel, du weiÃŸt schon!"<br />
"Oh....gut....gut, das is gut..." murmelte Link dann und lehnte sich zurÃ¼ck.<br />
<br />
"Der Nachteil ist..." fuhr Cain fort. "Dass durch diesen unvorhersehbaren Zwischenfall... naja, das Ding is...ich kann keinen Vortex Ã¶ffnen... Wir kommen nich weg..."<br />
"BITTEEE???" fuhren ihn sofort alle an, was Cain Ã¼berhaupt nicht beeindruckte. "Ja...offenbahr haben wir diese Welt ausgelÃ¶scht und befinden uns irgendwo im Reich der Nichtexistenz...ich hab keine Ahnung, wie wir hier rauskommen..."<br />
<br />
Verzweiflung. Mit diesem Wort lieÃŸ sich die Stimmung der Gruppe wohl am besten beschreiben. Gefangen im Reich des Nichts, einem Ort unvorstellbarer GrÃ¶ÃŸe, auÃŸerhalb der drei SphÃ¤ren, in denen die Welten lagen. Und von Sora und Riku, den beiden TrÃ¤gern des SchlÃ¼sselschwerts keine Spur.<br />
Links Schwert war wieder normal. Cain hatte unglaubliche Anstrengungen unternehmen mÃ¼ssen, um tausende Kopien von Soras SchlÃ¼sselschwert anzufertigen, jetzt wo der Kampf vorbei war, hatte er die Kopien wieder zerstÃ¶rt, um Kraft zu sparen.<br />
<br />
Sie glitten dahin, durch die unendliche Finsternis, rings um sie herum nur gÃ¤hnende Leere, ab und zu ein treibender Komet oder schwarze HÃ¤userreste, die umherschwebten, letzte Ãœberbleibsel einer Welt, die eigentlich garnicht existiert.<br />
Cain hatte den Blick starr geradeaus gerichtet. Letztendlich war sein Handeln das Richtige gewesen, davon war er Ã¼berzeugt. Seit er Naruto, Yugi, Son Goku und Ruffy davor bewahrt hatte, von der Organisation zu Herzlosen gemacht zu werden hatte er mit Hilfe dieser 4, parallel zu Sora, Donald und Goofy die Niemande bekÃ¤mpft und hatte nie Fehler dabei gemacht. So dachte er. Doch letztendlich sollte ihnen selbst keine Rettung vergÃ¶nnt sein.<br />
Doch dann fiel ihm etwas auf! Ganz weit entfernt, ein Licht! "Hey, Leute! Seht mal da!"<br />
Es dauerte eine Weile, bis die anderen reagierten. Die stÃ¤ndige Monotonie hatte sie ermÃ¼det und keiner konnte sagen, wie lange sie schon dahinflogen, Stunden...oder Jahre?<br />
"Hm? N'Licht!?" fragte Yugi erstaunt.<br />
"Was ist das?"<br />
"Egal." stellte Cain klar. "Besser, als hier weiter nichts zu tun. Da kÃ¶nnen wir's uns genausogut ansehen oder?"<br />
"Klar, nichts wie hin!" Katara lenkte Appa, den Bison zu der Lichtquelle und ein groÃŸes GebÃ¤ude schÃ¤lte sich aus dem Dunkel.<br />
"Mich laust der Affe, das is doch..."<br />
"Der Wolkenkratzer der Erinnerung!" rief Micky und deutete auf den groÃŸen Kometen, auf dem der Wolkenkratzer, vÃ¶llig unversehrt stand. Die Fenster waren hell erleuchtet und die Neonreklame glimmte gestenstisch in der Finsternis.<br />
<br />
Appa landete und die Teens sprangen aus dem groÃŸen Sattel hinunter auf die Erde. Ruffy und Naruto liefen sofort hinauf zu der EingangstÃ¼re. "Hey Leute! Seht euch das an!"<br />
Der Rest der Gruppe folgte. "Was gibts?" fragte Goofy, der als erstes oben war und Ã¼ber Ruffys Schulter sah. "Uooooh!" Es war....<br />
<br />
Ein Strand! Ein, von der Sonne hell beschienener Sandstrand. Die Wellen umspÃ¼lten sanft den kleinen Holzsteg und die Boote, die am Ufer vertÃ¤ut waren und die Palmen wiegten sich im Wind.<br />
Kairis Augen leuchteten. "Das ist meine Insel!"<br />
"TatsÃ¤chlich..Destiny Island... Unglaublich." murmelte Cain.<br />
"Soll heiÃŸen, wir kÃ¶nnen hier raus?" fragte Zelda und sah die beiden erwartend an. "Das finden wir sofort raus!" riefen Donald und Ruffy gleichzeitig und quetschten sich durch die TÃ¼r, nur um im nÃ¤chsten Moment in der gleiÃŸenden Sonne zu stehen. "Herrlich! Leute, komt her, das ist Wahnsinn!"<br />
Lachend folgten ihnen die anderen, Katara fÃ¼hrte Appa durch die viel zu enge TÃ¼r und Link schob das Tier von hinten an, um es durchzuquetschen.<br />
Nur Cain blieb vor der TÃ¼re zurÃ¼ck.<br />
Link kam noch einmal zurÃ¼ck und sah Cain fragend an. "Was ist? Kommst du?"<br />
Cain sah Link mit seinem unheimlichen Blick in die Augen. "Ich....nein....ich denke nicht."<br />
Link lachte. "Du machst Witze oder?" Doch noch im selben Moment merkte er, dass Cain es ernst meinte. "Warum?? Was willst du hier?"<br />
"Ich....es...ist ziemlich kompliziert..." murmelte Cain und fuhr sich mit der rechten Hand Ã¼ber den linken Arm. Er schien sich wirklich unwohl zu fÃ¼hlen.<br />
"Was is daran kompliziert? Was kann einer fÃ¼r GrÃ¼nde haben, hier zu bleiben??"<br />
"Link bitte, das geht dich nichts an!" fuhr ihn Cain an und seine Augen blitzten gefÃ¤hrlich auf.<br />
"Gut...dann bleib ich hier so lange sitzen, bis du mitkommst."<br />
Er setzte sich auf die Treppe und verschrÃ¤nkte trotzig die Arme. "Oh bitte, das is echt kindisch!" rief Cain und hob die Stimme. <br />
"Genauso, wie das was du abziehst. Was soll das sein? Der unheimliche, starke und coole Unbekannte?" Er hob grinsend eine Augenbraue.<br />
Cain seufzte und setzte sich neben Link.<br />
"Soul Edge..."<br />
"Bitte was?"<br />
"Du....du warst ja vor zwei Jahren dabei, als Soul Edge und Soul Calibur gegeneinander gekÃ¤mpft haben. Beide Schwerter intelligent und beide mit groÃŸer ANhÃ¤ngerschar. Damals...weiÃŸt du, was passiert ist?"<br />
"Ja.." murmelte Link. "Wir haben Soul Edge besiegt und es in tausend Splitter zerschlagen. Dabei ging aber Calibur verloren. Wie hast du's gefunden?"<br />
"Es...ist so. Hab dir ja gesagt, dass ich euch ein wenig geholfen habe. ich war damals dabei, als ihr euren groÃŸen Sieg gegen Soul Edge gefeiert habt. Das bÃ¶se Schwert wurde zerschlagen und seine SPlitter verteilten sich in vielen Welten. Einer davon landete in meinem Arm."<br />
"In deinem....??" setzte Link an, doch Cain unterbrach ihn.<br />
"Ja... Seitdem fÃ¼hle ich immer mehr, wie...das BÃ¶se Gestalt annimmt! In meinem Inneren! Ich sehe mich im Spiegel und sehe in das Gesicht eines DÃ¤mons. Irgendwann wird mich das BÃ¶se dieses kleinen Splitters vÃ¶llig verschlungen haben. Dann bin ich ein DÃ¤mon, wie das, was ich schon in mir sehe. Deshalb muss ich hier bleiben! Wenn du weg bist, dann zerstÃ¶re ich die TÃ¼r. So kann ich niemals jemandem schaden..."<br />
Link stand auf. "Du hast sie ja nich mehr alle."<br />
"Bitte?"<br />
"Du hast mich schon verstanden! Du..." Er seufzte und setzte noch einmal neu an. "Ich kenn dich nicht gut, eigentlich Ã¼berhaupt nicht, aber ich weiÃŸ eines: Du bist derjenige, der uns alle gerettet hat. Du bist ein Held, kein Monster! Ohne dich wÃ¤re mein Heimatland schon untergegangen! Und zur Belohnung willst du...an diesem deprimierenden Ort hausen....das is schwach und das weiÃŸt du auch..." <br />
"Ach? Ist es das? Na, dann mach mir mal VorschlÃ¤ge fÃ¼r Alternativen. Denn es wird passieren! Und dann, das verspreche ich dir, werde ich alle in meiner Umgebung eiskalt tÃ¶ten."<br />
Link kicherte leise. "Nee, Mann. Das bringst du nicht. HÃ¶r zu, ich erbitte von dir nur diese eine Chance! Diese eine! Gib dir selbst die Erlaubnis zu leben!"<br />
<br />
Cain lachte in einem unheimlichen Tonfall. "Mann, seit wann bist ausgerechnet du so ein Poet? Und was, wenn ich es doch bringe?"<br />
"Nun..." meinte Link leichthin. "Dann muss ich dich wohl tÃ¶ten!"<br />
Cain prustete los. "DU?? Mich tÃ¶ten? Junge, hast du ne Ahnung, was ich auf'm Kasten hab?"<br />
Als er sich beruhigt hatte, sagte er: "Alles klar! Abgemacht! Du tÃ¶test mich!" Er stand auf und sah Link ernst an. "Ich nehme dir dieses Versprechen ab, Link! Wenn ich auÃŸer Kontrolle gerate, dann tÃ¶te mich! Das musst du mir versprechen! SchwÃ¶ren! Tu es!"<br />
Link sah verzweifelt zu Boden. Das wollte er nicht! Aber in der Hoffnung, dass es niemals so weit kommen wÃ¼rde, flÃ¼sterte er: "Ich schwÃ¶re..."<br />
"Gut, dann lass uns zusammen dieses miese Loch verlassen! Ich krieg noch'n MagengeschwÃ¼r!"<br />
Und gemeinsam, Seite an Seite schritten sie durch die TÃ¼r, zurÃ¼ck ins Licht.<br />
<br />
Donnern war zu hÃ¶ren und der Wind war stÃ¤rker als gedacht. Link hielt sich die Hand schÃ¼tzend vor die Augen, weil das Licht ihn blendete.<br />
"Was gibts?"<br />
Kairi deutete zum Himmel. Die dunklen Wolken schrumpften. Das klare blau des Himmels eroberte die Gestade dieser Welt zurÃ¼ck.<br />
Lachen war zu hÃ¶ren, als die Freunde zusammen standen und zusahen, wie die Bedrohung gebannt wurde.<br />
"Sie haben's gechafft!!" rief Donald und machte FreudensprÃ¼nge. Naruto und Ruffy tanzten einen albernen Freudentanz.<br />
Cain lÃ¤chelte mÃ¼de. Es war ein aufrichtiges LÃ¤cheln, was ihn sehr anstrengte. Link sah das wohlwollend und freute sich gleich doppelt. Er hatte gewusst, dass Cain leben wollte.<br />
Der Held von Hyrule ging hinÃ¼ber zu Zelda, die ihn glÃ¼cklich ansah.<br />
<br />
Ein erneutes Krachen erschÃ¼tterte die Idylle, als Goofy leise fragte: "Wo bleiben sie?"<br />
Schlagartig kippte die Stimmung und aus Kairis LÃ¤cheln wurde eine entsetzte Fratze. Geschockt starrten sie hinauf zum Himmel, wo die Wolken immer kleiner wurden und schlieÃŸlich verschwanden... Die letzte TÃ¼r war zu. Kingdom Hearts war weg und mit ihm Riku und...Sora...<br />
<br />
Weinend brach Kairi zusammen und Goofy und Donald gingen neben ihr auf die Knie. Obwohl sie selbst am Rande des Kollaps waren, versuchten sie irgendwie das arme MÃ¤dchen zu trÃ¶sten! Micky zitterte vor Verzweiflung und Katara kÃ¤mpfte mit den TrÃ¤nen. Link und Zelda sahen die anderen bedrÃ¼ckt und mitleidig an. Sie kannten die beiden ja nicht, aber letztendlich waren es Sora und Riku gewesen, die die Welten gerettet hatten. Und nun waren sie weg.<br />
<br />
Cain tippte der trauernden Kairi auf die Schulter und sie hob ihr verweintes Gesicht zu ihm. Mit einem wissenden LÃ¤cheln deutete er zum abendlichen Himmel. "Sieh da."<br />
Die folgte dem Fingerzeig und die anderen hoben die Blicke zu zwei leuchtenden weiÃŸen Sternschnuppen, die aus dem Abendrot regneten und unweit der KÃ¼ste ins Meer fielen.<br />
Cain sah hinaus zu der Stelle, wo (an dieser Stelle mÃ¼sste "Sanctuary" einsetzen!^^) zwei HaarschÃ¶pfe herausschossen. Ein buschiger brauner und eine weiÃŸe MÃ¤hne. <br />
Riku und Sora arbeiteten sich lachend ans Ufer, doch weit kamen sie nicht. Sora wurde von Donald und Goofy, die ins Wasser gerannt waren stÃ¼rmisch umarmt und umgerissen und der KÃ¶nig fiel in Rikus Arme, um ihn zu begrÃ¼ÃŸen.<br />
Das erste, was Sora tat, als er endlich ans Ufer gekrochen kam, war, Kairi anzusehen und ihr einen kleinen, sternfÃ¶rmigen AnhÃ¤nger zu reichen. "Wir...Wir sind zurÃ¼ck!"<br />
Kairi reichte ihm eine Hand, damit er aufstehen konnte. "Ihr seid zu Hause."<br />
<br />
"Euch wird man echt nich los..." meinte Cain grinsend und empfing Riku mit einem HÃ¤ndedruck, der bald in einer Umarmung endete, in der sich die beiden Freunde kameradschatlich auf die RÃ¼cken klopften und lachten.<br />
Nach und nach kamen die anderen hinzu, um die beiden zurÃ¼ckgekehrten in Empfang zu nehmen und den Rest des Abends verbrachten sie unter dem violetten Himmel am Strand und starrten hinaus ins Wasser..... <br />
Alles war gut.<br />
Kingdom Hearts war gerettet und alle jene, die sie liebten auch.<br />
Alles war gut......<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Die Hollow Bastion war hell erleuchtet. Die Nacht war noch jung und die StraÃŸen von Radiant Garden waren leer und ausgestorben. <br />
Umso voller war das Schloss und die 12 BallsÃ¤Ã¤le darin, in denen sich die jubelnden Menschenmassen diverser Welten an ihrer Rettung erfreuten. Es stieg eine Riesenparty und alle feierten, tanzten, aÃŸen...vor allem verstanden sich alle prÃ¤chtig!<br />
<br />
Nur Cain saÃŸ auf einem der Balkone in der oberen Ebene des Schlosses und sah hinaus in die Nacht. VÃ¶gel zwitscherten. Die Stadt war vÃ¶llig wiederaufgebaut.<br />
<br />
"Dachte mir schon, dass du hier oben bist.." meinte Riku und stellte sich hinter ihn. Link und Sora folgten und alle 4 standen beieinander. "Hm, wo auch sonst? Partys sin' nich mein Ding..."<br />
Die andern drei lachten. "Klar doch! haha!"<br />
Links Blick wechselte zwischen den anderen. "Ich hoffe, ich seh euch alle mal wieder! WÃ¤re wirklich schade!"<br />
"Oh ja, dessen bin ich sicher." sagte Cain. "Sehr bald schon! Ich hab da nÃ¤mlich'n Projekt am Start! Das muss ich euch unbedingt mal zeigen, ich hoffe, es gefÃ¤llt euch. Nein, davon bin ich Ã¼berzeugt. Oh ja..."<br />
<br />
Und das war erst der Auftakt zu einen Abenteuer, dass alle Vorstellungen sprengt.<br />
Der Anfang einer neuen Reise.<br />
<br />
Ende von Akt 1]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kingdom Hearts - Worlds Reunion Force: Die Rift-Saga]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1058</link>
			<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:22:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=749">Cain Soles</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1058</guid>
			<description><![CDATA[Tadaaaa!<br />
Ich hab ja angekÃ¼ndigt, dass es weitergeht, aber aufgrund der Tatsache, dass das Thema "Golden Sun" im weiteren Verlauf der Story etwas kurz kommt, hat man mir empfohlen, es doch lieber hier weiterzuschreiben. Tja, so kann's gehen.<br />
Ich hoffe, ich kriege trotzdem ein paar Leserzahlen hier, am Ende der Welt xD.<br />
<br />
Zur Story:<br />
Es ist ein Jahr vergangen, seit den Ereignissen in Weyard und auÃŸer Katara und Cain/Ryan kann sich niemand von der Erde mehr an die Zeit der Dunkelheit oder Weyard erinnern, da Cain mit dem Zeitorb alle Folgen des kataklysmischen Ereignisses rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht hat.<br />
Am Anfang dieser Saga nutzt Cain seine Semesterferien, um seinen alten Freunden im Arc einen Besuch abzustatten.<br />
<br />
~~Ein neues Team...~~<br />
part 1<br />
<br />
Zeit...<br />
Raum...<br />
Leben...<br />
Antimaterie...<br />
SchÃ¶pfung...<br />
<br />
Vergangen, in einer Sekunde<br />
Ultimative Vernichtung<br />
Die GÃ¶tter klagen<br />
Das Elend vergeht niemals<br />
Unendliches Chaos<br />
Bis in alle Ewigkeit<br />
Willkommen im Abgrund....<br />
<br />
<br />
Erde, Washington<br />
14.36 Uhr<br />
<br />
GroÃŸe Aufregund herrschte um sie herum. <br />
Ryan bemerkte zuerst ein dutzend Soldaten, die hektisch Passanten von der Virginia Avenue fort scheuchten.<br />
"Was ist hier los?" fragte er verwundert und suchte den Blick seines Freundes Michael, der natÃ¼rlich ebenso wenig Ahnung hatte.<br />
Menschen schrien und, wie er jetzt bemerkte, quoll eine Menge Rauch aus dem weiÃŸen, fÃ¼nfeckigen GebÃ¤ude vor ihnen.<br />
"Ist das nicht die Homeworld Security?" fragte Michael, der als Adoptivkind eines Wissenschaftlers im Stargate-Center bestens mit den bisherigen Ereignissen vertraut war.<br />
"Ja." erkannte nun auch Ryan. "Verdammt und ich hab gleich 'ne Vorlesung! Komm mit!"<br />
Er lief voraus, genau auf das GebÃ¤ude zu, vor dem sich einige Wachtruppen versammelt hatten, die den Studenten und den Highschool-SchÃ¼ler natÃ¼rlich nicht durchlassen wollten.<br />
"Ryan Wallisson!" identifizierte sich selbiger. "Auch Cain genannt! ID-Code lautet 56288494!"<br />
Die MÃ¤nner schienen unschlÃ¼ssig darÃ¼ber, ob dieser junge Mann von knapp 20 Jahren sie nicht verschaukeln wollte, doch in diesem Moment schien einer von ihnen, mit etwas mehr Einfluss, Ryan zu erkennen.<br />
"Cain?" fragte der Mann mit den kurzen, schwarzen Haaren verwundert.<br />
"Colonel Telford! Sagen Sie denen, dass ich ein Recht habe, hier zu sein!"<br />
"Ist schon gut, Jungs." sprach dieser und schickte die Wachen wieder an ihre PlÃ¤tze. "Was machst du hier, Junge?"<br />
"Ich studiere hier." rechtfertigte sich Ryan. "Und Sie? Was ist hier passiert? Wieso evakuieren Sie die umliegenden Wohnblocks?"<br />
Der Colonel ielt sich die Hand Ã¼ber die Augen, um sich von der, ihm ins Gesicht scheinenden Sonne zu schÃ¼tzen und sah in Richtung des GebÃ¤udes. "Ein terroristischer Anschlag auf das Heimatwelt-Kommando."<br />
Die beiden Jungs tauschten beunruhigte Blicke. "Wollen Sie damit sagen, die Taliban oder Al Quaida weiÃŸ vom Stargate oder wie?" wollte Ryan wissen, doch der Mann schÃ¼ttelte den Kopf.<br />
"Die Angreifer sind mit einem Al-Kesh hergeflogen, einem Tarnkappengleiter. Wir haben es also mit der Luzianer-Allianz zu tun."<br />
<br />
Bei der Luzianer-Allianz handelte es sich um eine groÃŸe Organisation von menschlichen AuÃŸerirdischen, die das Machtvakuum der ZerstÃ¶rung der Goa'Uld ausgenutzt hatten, die vor einigen Jahren noch die Galaxie dominiert hatten.<br />
Diese "Weltraummafia" hatte sich all die frÃ¼heren Raumflotten und ProduktionsstÃ¤tten der Goa'Uld angeeignet und machte nun die Galaxie unsicher.<br />
"Das ist sowas wie eine KriegserklÃ¤rung oder?" fragte Ryan. "Jetzt ist es also offiziell. War ja zu erwarten."<br />
"Das ist aber noch nicht alles." erklÃ¤rte Telford ungeduldig. "In dem Al-Kesh befand sich nÃ¤mlich zusÃ¤tzlich noch eine Naquada-Bombe, die die nÃ¤here Umgebung leicht in einen Haufen Asche verwandeln kÃ¶nnte.<br />
"Ich dachte, das WAR schon die Explosion!" rief Ryan schockiert.<br />
"Wir nehmen an, dass es sich hierbei um einen Unfall handelt. Der Pilot wollte eigentlich unerkannt auf dem Dach des GebÃ¤udes landen, aber versehentlich hat er eine Bruchlandung hingelegt und ist in den vierten Stock gestÃ¼rzt."<br />
"Und...wie wollen Sie die Bombe entschÃ¤rfen?" wollte Michael wissen.<br />
"Naquada erzeugt eine hohe Strahlung." ergÃ¤nzte Ryan. "Sie kÃ¶nnen da niemanden rein schicken, die wÃ¼rden sterben!"<br />
Telford seufzte resigniert. "Da liegt das Problem, es sind bereits zwei Leute da drin. Camille Wray und Sgt. Ronald Greer."<br />
Ryan stutzte. "Wie...geht das denn? Sind die beiden nicht gegenwÃ¤rtig an Bord des Antikerraumschiffes "Destiny"?"<br />
Bei der Destiny handelte es sich um ein millionen Jahre altes Raumschiff, seinerzeit von den Antikern, den Nachfahren der Alchera losgeschickt um das unbekannte Universum zu erforschen. Nur durch das Stargate zugÃ¤nglich und auch das nur unter Aufbietung unglaublicher Energiereserven, hatte eine Mannschaft, die genau diese Adresse hatte anwÃ¤hlen wollen, dies auch getan, als der Planet von der Luzianer-Allianz attackiert worden war.<br />
Dabei war der, energetisch hochwertige Planet vernichtet worden und die Crew saÃŸ seitdem auf dem Raumschiff fest.<br />
Kontakt mit der Erde halten konnten sie nur mithilfe eines LangstreckenkommunikationsgerÃ¤tes der Antiker, das es ihnen erlaubte, mit einer Person auf der Erde die KÃ¶rper zu tauschen...<br />
<br />
"Sie befinden sich zur Zeit in den KÃ¶rpern von Senatorin Michaels und Dr. Andrew Covel." erklÃ¤rte der Colonel weiter. <br />
"Also wird eine Senatorin der vereinigten Staaten sterben, weil ein anderes Bewusstsein in ihrem KÃ¶rper die Bombe entschÃ¤rfen muss." schloss Michael. "Gibt es keine MÃ¶glichkeit mehr, sie rauszuholen?"<br />
"Das ist unmÃ¶glich, wir kÃ¶nnen froh sein, wenn sie es noch schaffen, die Bombe zu entschÃ¤rfen!"<br />
<br />
<br />
Erde, das alte Arc-GebÃ¤ude<br />
21.17 Uhr<br />
<br />
FrÃ¼her der Knotenpunkt eines, mehrere Welten umspannenden Netzwerkes, war das Arc-GebÃ¤ude auf dem Mount Everest nun nicht viel mehr als ein AuÃŸenposten.<br />
Ryan stieg, gefolgt von Michael aus dem Gleiter und sah sich in dem Hangar um. AuÃŸer ihrem Transporter befand sich kein einziges Schiff mehr hier, es schien ein verlassener Ort zu sein.<br />
Nichtsdestotrotz wurden sie empfangen, von einem Kommitee, bestehend aus Marc, seinem alten Kollegen und WeltenwÃ¤chter des Wassers und Sora, seinem alten Teamkollegen.<br />
"Hey, Leute!" grÃ¼ÃŸte Ryan sofort und fiel den beiden gleichzeitig um ihre HÃ¤lse. <br />
"Mann, hab ich euch vermisst!"<br />
"Ebenso!" grinste Sora, als Ryan sich von ihnen lÃ¶ste und Michael vorschob. "Michael kennt ihr ja noch."<br />
Der Sasuke-Klon und ehemalige Killermaschine grinste verlegen und hob schÃ¼chtern die Hand zum GruÃŸ. "Hey..."<br />
"Hallo, Killer!" grÃ¼ÃŸte Marc scherzhaft und reichte dem Jungen die Hand, wÃ¤hrend Ryan darÃ¼ber staunte, wie Sora sich verÃ¤ndert hatte.<br />
Der Junge, nun stramme 19 besaÃŸ nun eine Narbe im Gesicht, die senkrecht Ã¼ber sein rechtes Auge verlief, auÃŸerdem einen Ohrring im linken Ohr.<br />
Seine Haare hatte er sich offenbar wachsen lassen, denn er hatte sie hinten zu einem Pferdeschwanz gebunden, wÃ¤hrend sie ihm vorne bis Ã¼ber die Augen fielen.<br />
"Lange nicht gesehen." sprach er. "Dein Studium vereinnahmt dich wohl sehr?"<br />
"Jaaa, Freizeit hab ich wirklich nicht sehr viel..." gab Ryan zu und seufzte, als wÃ¼rde er es bereuen. "Und ihr? Neuer Leiter des Arc-AuÃŸenpostens auf der Erde, ich bin beeindruckt, Marc!" rief er anerkennend, woraufhin sein Cousin lachte. <br />
"Das ist doch nichts Besonderes! Warte, bis du das neue Hauptquartier siehst!"<br />
"Ich weiÃŸ, ich hab die Planungen damals durchgefÃ¼hrt." erwiderte Ryan nÃ¼chtern grinsend und verschrÃ¤nkte die Arme.<br />
"PlÃ¤ne sind dagegen nichts! Die Mogrys haben ganze Arbeit geleistet, es ist einfach nur geil geworden! Apropos, die anderen erwarten dich dort, wir sollten also los."<br />
Auf dem Weg fragte Sora, der die Meldung erst vor kurzem erhalten hatte: "Ich hab gehÃ¶rt, im Homeworld-Command haben sie 'ne Bombe gelegt?"<br />
Ryan nickte. "Ist entschÃ¤rft... Leider sind die Senatorin und Dr. Coven durch die Strahlung ums Leben gekommen..."<br />
"Tut mir Leid..."<br />
"Hey, ich kannte die beiden nicht." meinte Ryan, als sie auch schon in den Torraum eintragen, dessen, ursprÃ¼ngliche fÃ¼nf Eternalgates auf ein einziges beschrÃ¤nkt worden waren.<br />
"AnwÃ¤hlen des Hauptquartiers!" befahl Marc und die Wissenschaftler im Kontrollraum Ã¼ber ihnen begannen mit dem Wahlvorgang.<br />
<br />
<br />
"Willkommen in Neo-Moria!" rief Sora, voller Vorfreude, weil er sich endlich mal besser an einem Ort auskannte, als Ryan.<br />
Noch vor der GrÃ¼ndung des Arcs hatte Ryan diese alte, verlassene Zwergenstadt in einer mittelalterlichen Welt als das neue Hauptquartier ausgesucht und den Mogrys die Restauration Ã¼berlassen, als erstmal sÃ¤mtliche Ein- und AusgÃ¤nge von der AuÃŸenwelt abgeriegelt worden waren.<br />
Und sie hatten tatsÃ¤chlich ganze Arbeit geleistet, Ã¼ber all die Jahre.<br />
Das Tor befand sich in einer Nische, die wiederum in eine gewaltige SteinsÃ¤ule eingearbeitet war, die sich im Herzen Neo-Morias befand, dem Ankunftsterminal.<br />
Sechs weitere Nischen enthielten jeweils ein Tor, das Ã¼ber einen erhÃ¶hten Pfad durch eine Schleuse fÃ¼hrte, wo man auf gefÃ¤hrliche GegenstÃ¤nde kontrolliert wurde.<br />
Der, sie umgebende Platz  war voll mit geschÃ¤ftigem Leben. kleinere GeschÃ¤fte verkauften Lebensmittel fÃ¼r die hunderte von wartenden Reisenden und Ankommenden. Das Ganze erinnerte eher an einen Flugplatz.<br />
Um diesen Platz herum, der mit kunstvollen BÃ¤nken und Sitzarealen ausstaffiert war, befand sich nichts.<br />
Ãœber den Abgrund in der Mitte der Stadt fÃ¼hrten mehrere BrÃ¼cken in die umliegenden Gebiete, alternativ konnte man auch die Teleporter nutzen, die hier Ã¼berall, an den wichtigsten PlÃ¤tzen installiert worden waren, an Shopping-StraÃŸen, dem Arc-Center, den Befestigungsanlagen usw usw...<br />
Insgesamt hatte Cain nicht mehr den Eindruck, in eine streng geheime Anlage geraten zu sein, sondern in eine Megastadt.<br />
Sorglosigkeit lag in der Luft, jetzt, wo kein Feind mehr zu fÃ¼rchten war und die, hier lebenden, arbeitenden oder auch nur pendelnden Wesen hatten eine ganz eigene Kultur errichtet.<br />
Dies war Neo-Moria, seit den StÃ¤dten der Alchera der erste multiuniversale Treffpunkt im Kosmos.<br />
<br />
Der Gang Ã¼ber die BrÃ¼cke, Richtung Arc-Center war von Hektik geprÃ¤gt. Keiner der Passanten achtete auf die, von Marc angefÃ¼hrte Gruppe. Mehrmals hatte Ryan in der Menge nach Michael fischen mÃ¼ssen, der sonst verloren gegangen wÃ¤re. <br />
"Wirklich beeindruckend." gab Ryan zu und sah hinab in den Abgrund. Dort unten schimmerten Lichter.<br />
Dort wurde seit neuestem wieder Mythril abgebaut, das hÃ¤rteste Metall im ganzen Kosmos, abgesehen von Orichalkum und einige WohnstÃ¤tten befanden sich dort, sowie eine Station der Wachmannschaft, denn in den dunklen Tunneln unter der Stadt, die immernoch nicht vollstÃ¤ndig erkundet worden waren, lauerte immernoch so manche Gefahr.<br />
Am anderen Ende der BrÃ¼cke erwartete sie ein Park, dessen SteinbÃ¶den aus weiÃŸem Marmos gehauen waren.<br />
Ein metallenes, kunstvolles GelÃ¤nder schirmte den Platz vom Abgrund ab und selbst BÃ¤ume gedien im kÃ¼nstlichen Licht hier.<br />
"Da drÃ¼ben ist das Arc-Center!" rief Sora und deutete zur anderen Seite. Ãœber einer Reihe GebÃ¤ude thronte eine gewaltige, pilzfÃ¶rmige Felsformation, die zum Boden hin spitz anlief.<br />
Der breiteste, perfekt runde Teil, der ein wenig an einen Suppenteller erinnerte, war mit Metall ausgekleidet und mit Fenstern versehen und ging ganz sanft in die HÃ¶hlendecke Ã¼ber.<br />
Vom "Pilzschaft" aus verliefen schmale BrÃ¼cken zu anderen GebÃ¤uden oder in die Finsternis hinter dem Abgrund hinaus.<br />
Cain war begeistert. "Das ist wahnsinnig cool." gab er zu. "Und noch grÃ¶ÃŸer als der alte Arc!"<br />
"Besser geschÃ¼tzt, grÃ¶ÃŸer, wir haben mehr Abteilungen..." zÃ¤hlte Marc auf und konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen, als sie die BrÃ¼cke hinter sich lieÃŸen.<br />
"Der Standort ist hier, direkt unter dem Gebirge auch sicherlich nicht leicht auszumachen..." schloss Cain zufrieden. "Damit dÃ¼rften sich solche Probleme wie mit dem alten Arc nicht mehr ergeben..."<br />
"Sei nicht so schwarzseherisch!" mahnte Sora ihn. "SÃ¤mtliche Feinde sind besiegt, wir haben kaum noch was zu tun!"<br />
"Nun, da drauÃŸen stromern immernoch einige Klone in Raumschiffen herum." gab Marc zu bedenken, ehe sein Blick wieder auf Michael fiel. "Sag mal...hast du keine Schule oder so?"<br />
"Langes Wochenende!" grinste dieser frech. "BrÃ¼ckentag!"<br />
"Du GlÃ¼cklicher..." meinte Marc. "Aber ich hab das Ganze ja jetzt glÃ¼cklicherweise auch hinter mir..."<br />
"Garnicht so einfach, Leben und Arbeit unter einen Hut zu bringen oder?" fragte Cain schadenfroh und hielt auf den Eingang des Arc-Centers zu.<br />
Einige WachmÃ¤nner mit SchlÃ¼sselschwertern hieÃŸen sie willkommen, bestanden aber auf die Ã¼bliche Untersuchung.<br />
Sie fÃ¼hrten den verdutzten Cain und Michael zu einer Schleuse, wie am Flughafen, um gefÃ¤hrliche Objekte aufzuspÃ¼ren.<br />
"Die Sicherheitsstandards sind ja hoch..." murmelte Cain, nicht wirklich erbaut von der Tatsache, dass die freundlichen Damen am Schalter ihn dabei beobachteten, wie er Jacke und Pulli auszog und sein OberkÃ¶rper sich durch das hautenge Shirt abzeichnete.<br />
"Wir haben uns gedacht, dass das angenehmer ist, als ein Haufen ZukunftsprÃ¤datoren im Arc, so wie vor zwei Jahren." entgegnete ihm Sora, womit Cain dann auch einverstanden war.<br />
"Wir kontrollieren jede Lieferung, die hier rein und raus geht, sowie alle Personen."<br />
"Klingt vernÃ¼nftig." antwortete Michael, der bereits Zeuge einiger unangenehmer Ãœberraschungen gewesen war.<br />
<br />
<br />
<br />
Als die vier den kleinen Konferenzsaal, den ersten von dreien, neben dem mittleren und dem groÃŸen, betraten, fanden sie dort einige Bekannte vor.<br />
Katara hob ihren Kopf von einigen Akten und lÃ¤chelte Ã¼berrascht, als sie Cain und Michael sah.<br />
"Freunde, das ist aber unerwartet!" rief sie glÃ¼cklich und fiel Cain um den Hals.<br />
Dieser war ein wenig Ã¼berrumpelt von der stÃ¼rmischen BegrÃ¼ÃŸung und legte nur langsam seine Arme um sie.<br />
"SchÃ¶n...dich zu sehen..." keuchte er. "Du...Du bist im Vorstand?"<br />
"Seit Neuestem!" rief sie, freudig erregt.<br />
Auch Micky und Leon waren anwesend und kamen auf die beiden zu. "SchÃ¶n, dich mal wieder hier zu sehen!" rief Leon und fuhr Cain grob durch die Haare, wÃ¤hrend der KÃ¶nig ihm Ã¼berschwenglich die Hand schÃ¼ttelte.<br />
"Was....Was seid ihr denn alle so aufgedreht?" wollte Cain wissen und sah sie lÃ¤chelnd an, in Erwartung einer frohen Botschaft. "Und du, ich...ich dachte, du wÃ¤rst bei den Offworld-Teams?" fragte er Katara.<br />
Im selben Moment erkannte er, wie grausam es von ihm war, ihr das zu sagen, hatte sie ihm doch damals geschworen, sich von nun an aus gefÃ¤hrlichen Sachen herauszuhalten, da sie und er die einzigen waren, die sich an die "Sache" erinnern konnten...<br />
"Ich bin in den Vorstand eingetreten, nachdem du gegangen bist." antwortete sie und lieÃŸ sich ihren Ã„rger, wenn es denn welchen gab, nicht anmerken.<br />
"Ich regle hier jetzt den Tagesablauf!" grinsend reichte sie ihm eine Akte der wichtigeren Ereignisse in der letzten Woche.<br />
"Klingt spannend...." Cain klang enttÃ¤uscht. Er sah nur vergeudetes Potential...<br />
"Ã„hm, naja..." schaltete Marc sich ein. "Wir werden mal weiter nach Drake suchen!"<br />
"Oh, Ã¤hm...ja....." meinte Cain, der sich noch weiter unterhalten wollte, aber Katara schickte ihn weg. "Wir essen heute Abend zusammen, ja? Ich sorg auch dafÃ¼r, dass Sakura dir nicht an die Kehle geht!"<br />
"Sag bloÃŸ, die ist immernoch sauer?" wollte Cain wissen und zog schonmal vorsorglich den Kopf ein, als wÃ¼rde die Angesprochene bereits hinter ihm lauern.<br />
Katara verschrÃ¤nkte als Antwort nur die Arme und legte den Kopf schief, als Leon antwortete: "Sie hat in ihrem Zimmer einen Sandsack mit deinem Gesicht drauf..."<br />
"So schlimm, ja?" Cain zog sich seinen Kragen etwas weiter und machte ein sehr missgelauntes Gesicht. "Naja, das Arc-Center ist groÃŸ....vielleicht verfehle ich sie ja...."<br />
<br />
<br />
"Du, Cain?" fragte Michael ganz vorsichtig, als sie ihren Weg durch die weiten GÃ¤nge bahnten.<br />
"Was'n?"<br />
"Was war eigentlich damals mit dir und Sakura?"<br />
Noch als Cain rot anlief, lehnte sich Sora grinsend Ã¼ber seine Schulter. "Jaaa, Cain! Was war damals mit Sakura??? Mir hast du jedenfalls nichts gesagt!"<br />
"Ich...." war alles, was er herausbrachte und zerrte sich ruckartig von den beiden los. "Das is' privat, klar???"<br />
"Katara hast du's erzÃ¤hlt!"<br />
"DIE wÃ¼rde das nicht jedem erzÃ¤hlen, dem sie Ã¼ber den Weg lÃ¤uft!" wehrte sich der arme Kerl und hatte die beiden so derart im Visier, dass er den jungen Mann, in den er hinein rannte, bis zuletzt nicht bemerkte.<br />
"AU!" schrie dieser und fuhr herum, funkelte den fluchenden Cain wÃ¼tend an, der sich die Nase hielt.<br />
"Pass doch auf, wo du hintrittst!!"<br />
"Pass du doch auf!" gab Cain aufgebracht zurÃ¼ck und machte einen Schritt auf den unverschÃ¤mten Kerl zu. <br />
"Was bist du eigentlich fÃ¼r eine Pappnase???" wollte der andere nun wissen, woraufhin Cain nun so richtig sauer wurde!<br />
"Pappnase?? Das muss ich mir von einem Kerl mit pinken Haaren NICHT sagen lassen!"<br />
"Das ist KIRSCHBLÃœTE!!!" schrie der andere Cain nun an und gemeinsam schaukelten die beiden sich weiter hoch...<br />
TatsÃ¤chlich hatte der Junge blassrosa Haar, das in Zacken von seinem Kopf abstand.<br />
Dazu trug er eine weite, weiÃŸe Leinenhose und eine schwarze Weste, ohne Ã„rmel und offen, darunter hatte er nur noch die blanke Haut, zugleich noch sehr muskulÃ¶s.<br />
Die drei Verbliebenen mussten nun mitansehen, wie die beiden sich weiter provozierten und stritten.<br />
Passanten hielten bereits an, um dem Gefluche beizuwohnen.<br />
"Cain, jetzt beruhig dich mal!!" rief Sora, doch dieser drohte dem anderen bereits damit, ihm die "Fresse zu polieren".<br />
Doch bevor es dazu kommen konnte, zerrten Marc und Sora die beiden auseinander, man wollte ja nicht, dass Cain sein Gesicht vor so vielen neuen und alten Mitgliedern so schnell verlor.<br />
"Was ist hier los??" fragte eine altbekannte Stimme plÃ¶tzlich und die Anwesenden wandten sich zu dem eintreffenden Drake um.<br />
"Cain?? Was stellst du hier schon wieder an??"<br />
"Drake!" rief dieser, froh, seinen Cousin wiederzusehen, als ihn plÃ¶tzlich eine, nie gekannte Scham ereilte. "Oh, ja das war....."<br />
"Cain, dieser Typ ist neu hier!" zischte Drake. "Und seine Anwesenheit ist wichtig, du kannst dich nicht mit dem Erstbesten prÃ¼geln!"<br />
Mit Blick auf den Neuen rief er: "Natsu, alles in Ordnung??"<br />
Doch dieser war bereits von Dannen gestapft und war in der Menge verschwunden...<br />
"Toller Start..." seufzte Drake und winkte die anderen mit sich...<br />
<br />
<br />
"Wir haben immernoch vereinzelt mit Klontruppen in Vegnaguns zu kÃ¤mpfen, aber bisher ist die Sache unter Kontrolle." sagte Ienzo in einem der AufenthaltsrÃ¤ume, in dem er, Cain, Nox, Michael und Katara sich gemÃ¼tlich unterhielten.<br />
"Schwieriger sind die internen Probleme..." setzte er an, doch da hob Cain bereits erschrocken den Kopf und hatte den Blick einem MÃ¤dchen zugewandt, das den Raum betreten und sich ein Glas Wasser geholt hatte.<br />
"Oh, hey, Sa.....AAAH!!!" Schnell duckte er sich, als Sakura ihm das Glas entgegenschleuderte und daraufhin an der Wand zerschellte und seinen Inhalt Ã¼ber ihm vergoss.<br />
Nach diesem Attentat verlieÃŸ die pinkhaarige Ninja den Raum, mit hoch erhobenem Kopf.<br />
Die Umsitzenden starrten Cain schockiert an, ehe Ienzo fragte: "Hat sie dir die Sache immernoch nicht verziehen??"<br />
"Wie es aussieht nicht......" antwortete Cain und zupfte sich eine Scherbe aus dem Haar. <br />
"Das war aber auch taktlos...." kommentierte Katara.<br />
"Was?? Was??" fragten Nox und Michael, die keine Ahnung hatten, worum es ging.<br />
"Was kann ich denn dafÃ¼r???" verteidigte sich Cain. "Wer hÃ¤tte ahnen kÃ¶nnen, dass ich nochmal wiederkomme?? Ich hab ihr damals nur gesagt, was sie hÃ¶ren wollte!"<br />
"WeiÃŸt du, in einem Zeitalter der Dragonballs und Lebensorbs hÃ¤ttest du ja mal darÃ¼ber nachdenken kÃ¶nnen." scherzte Ienzo und lachte. "Die hast du jetzt mÃ¤chtig gegen dich aufgebracht!"<br />
"Ihr seid ein paar dreckige Kameradenschweine!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tadaaaa!<br />
Ich hab ja angekÃ¼ndigt, dass es weitergeht, aber aufgrund der Tatsache, dass das Thema "Golden Sun" im weiteren Verlauf der Story etwas kurz kommt, hat man mir empfohlen, es doch lieber hier weiterzuschreiben. Tja, so kann's gehen.<br />
Ich hoffe, ich kriege trotzdem ein paar Leserzahlen hier, am Ende der Welt xD.<br />
<br />
Zur Story:<br />
Es ist ein Jahr vergangen, seit den Ereignissen in Weyard und auÃŸer Katara und Cain/Ryan kann sich niemand von der Erde mehr an die Zeit der Dunkelheit oder Weyard erinnern, da Cain mit dem Zeitorb alle Folgen des kataklysmischen Ereignisses rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht hat.<br />
Am Anfang dieser Saga nutzt Cain seine Semesterferien, um seinen alten Freunden im Arc einen Besuch abzustatten.<br />
<br />
~~Ein neues Team...~~<br />
part 1<br />
<br />
Zeit...<br />
Raum...<br />
Leben...<br />
Antimaterie...<br />
SchÃ¶pfung...<br />
<br />
Vergangen, in einer Sekunde<br />
Ultimative Vernichtung<br />
Die GÃ¶tter klagen<br />
Das Elend vergeht niemals<br />
Unendliches Chaos<br />
Bis in alle Ewigkeit<br />
Willkommen im Abgrund....<br />
<br />
<br />
Erde, Washington<br />
14.36 Uhr<br />
<br />
GroÃŸe Aufregund herrschte um sie herum. <br />
Ryan bemerkte zuerst ein dutzend Soldaten, die hektisch Passanten von der Virginia Avenue fort scheuchten.<br />
"Was ist hier los?" fragte er verwundert und suchte den Blick seines Freundes Michael, der natÃ¼rlich ebenso wenig Ahnung hatte.<br />
Menschen schrien und, wie er jetzt bemerkte, quoll eine Menge Rauch aus dem weiÃŸen, fÃ¼nfeckigen GebÃ¤ude vor ihnen.<br />
"Ist das nicht die Homeworld Security?" fragte Michael, der als Adoptivkind eines Wissenschaftlers im Stargate-Center bestens mit den bisherigen Ereignissen vertraut war.<br />
"Ja." erkannte nun auch Ryan. "Verdammt und ich hab gleich 'ne Vorlesung! Komm mit!"<br />
Er lief voraus, genau auf das GebÃ¤ude zu, vor dem sich einige Wachtruppen versammelt hatten, die den Studenten und den Highschool-SchÃ¼ler natÃ¼rlich nicht durchlassen wollten.<br />
"Ryan Wallisson!" identifizierte sich selbiger. "Auch Cain genannt! ID-Code lautet 56288494!"<br />
Die MÃ¤nner schienen unschlÃ¼ssig darÃ¼ber, ob dieser junge Mann von knapp 20 Jahren sie nicht verschaukeln wollte, doch in diesem Moment schien einer von ihnen, mit etwas mehr Einfluss, Ryan zu erkennen.<br />
"Cain?" fragte der Mann mit den kurzen, schwarzen Haaren verwundert.<br />
"Colonel Telford! Sagen Sie denen, dass ich ein Recht habe, hier zu sein!"<br />
"Ist schon gut, Jungs." sprach dieser und schickte die Wachen wieder an ihre PlÃ¤tze. "Was machst du hier, Junge?"<br />
"Ich studiere hier." rechtfertigte sich Ryan. "Und Sie? Was ist hier passiert? Wieso evakuieren Sie die umliegenden Wohnblocks?"<br />
Der Colonel ielt sich die Hand Ã¼ber die Augen, um sich von der, ihm ins Gesicht scheinenden Sonne zu schÃ¼tzen und sah in Richtung des GebÃ¤udes. "Ein terroristischer Anschlag auf das Heimatwelt-Kommando."<br />
Die beiden Jungs tauschten beunruhigte Blicke. "Wollen Sie damit sagen, die Taliban oder Al Quaida weiÃŸ vom Stargate oder wie?" wollte Ryan wissen, doch der Mann schÃ¼ttelte den Kopf.<br />
"Die Angreifer sind mit einem Al-Kesh hergeflogen, einem Tarnkappengleiter. Wir haben es also mit der Luzianer-Allianz zu tun."<br />
<br />
Bei der Luzianer-Allianz handelte es sich um eine groÃŸe Organisation von menschlichen AuÃŸerirdischen, die das Machtvakuum der ZerstÃ¶rung der Goa'Uld ausgenutzt hatten, die vor einigen Jahren noch die Galaxie dominiert hatten.<br />
Diese "Weltraummafia" hatte sich all die frÃ¼heren Raumflotten und ProduktionsstÃ¤tten der Goa'Uld angeeignet und machte nun die Galaxie unsicher.<br />
"Das ist sowas wie eine KriegserklÃ¤rung oder?" fragte Ryan. "Jetzt ist es also offiziell. War ja zu erwarten."<br />
"Das ist aber noch nicht alles." erklÃ¤rte Telford ungeduldig. "In dem Al-Kesh befand sich nÃ¤mlich zusÃ¤tzlich noch eine Naquada-Bombe, die die nÃ¤here Umgebung leicht in einen Haufen Asche verwandeln kÃ¶nnte.<br />
"Ich dachte, das WAR schon die Explosion!" rief Ryan schockiert.<br />
"Wir nehmen an, dass es sich hierbei um einen Unfall handelt. Der Pilot wollte eigentlich unerkannt auf dem Dach des GebÃ¤udes landen, aber versehentlich hat er eine Bruchlandung hingelegt und ist in den vierten Stock gestÃ¼rzt."<br />
"Und...wie wollen Sie die Bombe entschÃ¤rfen?" wollte Michael wissen.<br />
"Naquada erzeugt eine hohe Strahlung." ergÃ¤nzte Ryan. "Sie kÃ¶nnen da niemanden rein schicken, die wÃ¼rden sterben!"<br />
Telford seufzte resigniert. "Da liegt das Problem, es sind bereits zwei Leute da drin. Camille Wray und Sgt. Ronald Greer."<br />
Ryan stutzte. "Wie...geht das denn? Sind die beiden nicht gegenwÃ¤rtig an Bord des Antikerraumschiffes "Destiny"?"<br />
Bei der Destiny handelte es sich um ein millionen Jahre altes Raumschiff, seinerzeit von den Antikern, den Nachfahren der Alchera losgeschickt um das unbekannte Universum zu erforschen. Nur durch das Stargate zugÃ¤nglich und auch das nur unter Aufbietung unglaublicher Energiereserven, hatte eine Mannschaft, die genau diese Adresse hatte anwÃ¤hlen wollen, dies auch getan, als der Planet von der Luzianer-Allianz attackiert worden war.<br />
Dabei war der, energetisch hochwertige Planet vernichtet worden und die Crew saÃŸ seitdem auf dem Raumschiff fest.<br />
Kontakt mit der Erde halten konnten sie nur mithilfe eines LangstreckenkommunikationsgerÃ¤tes der Antiker, das es ihnen erlaubte, mit einer Person auf der Erde die KÃ¶rper zu tauschen...<br />
<br />
"Sie befinden sich zur Zeit in den KÃ¶rpern von Senatorin Michaels und Dr. Andrew Covel." erklÃ¤rte der Colonel weiter. <br />
"Also wird eine Senatorin der vereinigten Staaten sterben, weil ein anderes Bewusstsein in ihrem KÃ¶rper die Bombe entschÃ¤rfen muss." schloss Michael. "Gibt es keine MÃ¶glichkeit mehr, sie rauszuholen?"<br />
"Das ist unmÃ¶glich, wir kÃ¶nnen froh sein, wenn sie es noch schaffen, die Bombe zu entschÃ¤rfen!"<br />
<br />
<br />
Erde, das alte Arc-GebÃ¤ude<br />
21.17 Uhr<br />
<br />
FrÃ¼her der Knotenpunkt eines, mehrere Welten umspannenden Netzwerkes, war das Arc-GebÃ¤ude auf dem Mount Everest nun nicht viel mehr als ein AuÃŸenposten.<br />
Ryan stieg, gefolgt von Michael aus dem Gleiter und sah sich in dem Hangar um. AuÃŸer ihrem Transporter befand sich kein einziges Schiff mehr hier, es schien ein verlassener Ort zu sein.<br />
Nichtsdestotrotz wurden sie empfangen, von einem Kommitee, bestehend aus Marc, seinem alten Kollegen und WeltenwÃ¤chter des Wassers und Sora, seinem alten Teamkollegen.<br />
"Hey, Leute!" grÃ¼ÃŸte Ryan sofort und fiel den beiden gleichzeitig um ihre HÃ¤lse. <br />
"Mann, hab ich euch vermisst!"<br />
"Ebenso!" grinste Sora, als Ryan sich von ihnen lÃ¶ste und Michael vorschob. "Michael kennt ihr ja noch."<br />
Der Sasuke-Klon und ehemalige Killermaschine grinste verlegen und hob schÃ¼chtern die Hand zum GruÃŸ. "Hey..."<br />
"Hallo, Killer!" grÃ¼ÃŸte Marc scherzhaft und reichte dem Jungen die Hand, wÃ¤hrend Ryan darÃ¼ber staunte, wie Sora sich verÃ¤ndert hatte.<br />
Der Junge, nun stramme 19 besaÃŸ nun eine Narbe im Gesicht, die senkrecht Ã¼ber sein rechtes Auge verlief, auÃŸerdem einen Ohrring im linken Ohr.<br />
Seine Haare hatte er sich offenbar wachsen lassen, denn er hatte sie hinten zu einem Pferdeschwanz gebunden, wÃ¤hrend sie ihm vorne bis Ã¼ber die Augen fielen.<br />
"Lange nicht gesehen." sprach er. "Dein Studium vereinnahmt dich wohl sehr?"<br />
"Jaaa, Freizeit hab ich wirklich nicht sehr viel..." gab Ryan zu und seufzte, als wÃ¼rde er es bereuen. "Und ihr? Neuer Leiter des Arc-AuÃŸenpostens auf der Erde, ich bin beeindruckt, Marc!" rief er anerkennend, woraufhin sein Cousin lachte. <br />
"Das ist doch nichts Besonderes! Warte, bis du das neue Hauptquartier siehst!"<br />
"Ich weiÃŸ, ich hab die Planungen damals durchgefÃ¼hrt." erwiderte Ryan nÃ¼chtern grinsend und verschrÃ¤nkte die Arme.<br />
"PlÃ¤ne sind dagegen nichts! Die Mogrys haben ganze Arbeit geleistet, es ist einfach nur geil geworden! Apropos, die anderen erwarten dich dort, wir sollten also los."<br />
Auf dem Weg fragte Sora, der die Meldung erst vor kurzem erhalten hatte: "Ich hab gehÃ¶rt, im Homeworld-Command haben sie 'ne Bombe gelegt?"<br />
Ryan nickte. "Ist entschÃ¤rft... Leider sind die Senatorin und Dr. Coven durch die Strahlung ums Leben gekommen..."<br />
"Tut mir Leid..."<br />
"Hey, ich kannte die beiden nicht." meinte Ryan, als sie auch schon in den Torraum eintragen, dessen, ursprÃ¼ngliche fÃ¼nf Eternalgates auf ein einziges beschrÃ¤nkt worden waren.<br />
"AnwÃ¤hlen des Hauptquartiers!" befahl Marc und die Wissenschaftler im Kontrollraum Ã¼ber ihnen begannen mit dem Wahlvorgang.<br />
<br />
<br />
"Willkommen in Neo-Moria!" rief Sora, voller Vorfreude, weil er sich endlich mal besser an einem Ort auskannte, als Ryan.<br />
Noch vor der GrÃ¼ndung des Arcs hatte Ryan diese alte, verlassene Zwergenstadt in einer mittelalterlichen Welt als das neue Hauptquartier ausgesucht und den Mogrys die Restauration Ã¼berlassen, als erstmal sÃ¤mtliche Ein- und AusgÃ¤nge von der AuÃŸenwelt abgeriegelt worden waren.<br />
Und sie hatten tatsÃ¤chlich ganze Arbeit geleistet, Ã¼ber all die Jahre.<br />
Das Tor befand sich in einer Nische, die wiederum in eine gewaltige SteinsÃ¤ule eingearbeitet war, die sich im Herzen Neo-Morias befand, dem Ankunftsterminal.<br />
Sechs weitere Nischen enthielten jeweils ein Tor, das Ã¼ber einen erhÃ¶hten Pfad durch eine Schleuse fÃ¼hrte, wo man auf gefÃ¤hrliche GegenstÃ¤nde kontrolliert wurde.<br />
Der, sie umgebende Platz  war voll mit geschÃ¤ftigem Leben. kleinere GeschÃ¤fte verkauften Lebensmittel fÃ¼r die hunderte von wartenden Reisenden und Ankommenden. Das Ganze erinnerte eher an einen Flugplatz.<br />
Um diesen Platz herum, der mit kunstvollen BÃ¤nken und Sitzarealen ausstaffiert war, befand sich nichts.<br />
Ãœber den Abgrund in der Mitte der Stadt fÃ¼hrten mehrere BrÃ¼cken in die umliegenden Gebiete, alternativ konnte man auch die Teleporter nutzen, die hier Ã¼berall, an den wichtigsten PlÃ¤tzen installiert worden waren, an Shopping-StraÃŸen, dem Arc-Center, den Befestigungsanlagen usw usw...<br />
Insgesamt hatte Cain nicht mehr den Eindruck, in eine streng geheime Anlage geraten zu sein, sondern in eine Megastadt.<br />
Sorglosigkeit lag in der Luft, jetzt, wo kein Feind mehr zu fÃ¼rchten war und die, hier lebenden, arbeitenden oder auch nur pendelnden Wesen hatten eine ganz eigene Kultur errichtet.<br />
Dies war Neo-Moria, seit den StÃ¤dten der Alchera der erste multiuniversale Treffpunkt im Kosmos.<br />
<br />
Der Gang Ã¼ber die BrÃ¼cke, Richtung Arc-Center war von Hektik geprÃ¤gt. Keiner der Passanten achtete auf die, von Marc angefÃ¼hrte Gruppe. Mehrmals hatte Ryan in der Menge nach Michael fischen mÃ¼ssen, der sonst verloren gegangen wÃ¤re. <br />
"Wirklich beeindruckend." gab Ryan zu und sah hinab in den Abgrund. Dort unten schimmerten Lichter.<br />
Dort wurde seit neuestem wieder Mythril abgebaut, das hÃ¤rteste Metall im ganzen Kosmos, abgesehen von Orichalkum und einige WohnstÃ¤tten befanden sich dort, sowie eine Station der Wachmannschaft, denn in den dunklen Tunneln unter der Stadt, die immernoch nicht vollstÃ¤ndig erkundet worden waren, lauerte immernoch so manche Gefahr.<br />
Am anderen Ende der BrÃ¼cke erwartete sie ein Park, dessen SteinbÃ¶den aus weiÃŸem Marmos gehauen waren.<br />
Ein metallenes, kunstvolles GelÃ¤nder schirmte den Platz vom Abgrund ab und selbst BÃ¤ume gedien im kÃ¼nstlichen Licht hier.<br />
"Da drÃ¼ben ist das Arc-Center!" rief Sora und deutete zur anderen Seite. Ãœber einer Reihe GebÃ¤ude thronte eine gewaltige, pilzfÃ¶rmige Felsformation, die zum Boden hin spitz anlief.<br />
Der breiteste, perfekt runde Teil, der ein wenig an einen Suppenteller erinnerte, war mit Metall ausgekleidet und mit Fenstern versehen und ging ganz sanft in die HÃ¶hlendecke Ã¼ber.<br />
Vom "Pilzschaft" aus verliefen schmale BrÃ¼cken zu anderen GebÃ¤uden oder in die Finsternis hinter dem Abgrund hinaus.<br />
Cain war begeistert. "Das ist wahnsinnig cool." gab er zu. "Und noch grÃ¶ÃŸer als der alte Arc!"<br />
"Besser geschÃ¼tzt, grÃ¶ÃŸer, wir haben mehr Abteilungen..." zÃ¤hlte Marc auf und konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen, als sie die BrÃ¼cke hinter sich lieÃŸen.<br />
"Der Standort ist hier, direkt unter dem Gebirge auch sicherlich nicht leicht auszumachen..." schloss Cain zufrieden. "Damit dÃ¼rften sich solche Probleme wie mit dem alten Arc nicht mehr ergeben..."<br />
"Sei nicht so schwarzseherisch!" mahnte Sora ihn. "SÃ¤mtliche Feinde sind besiegt, wir haben kaum noch was zu tun!"<br />
"Nun, da drauÃŸen stromern immernoch einige Klone in Raumschiffen herum." gab Marc zu bedenken, ehe sein Blick wieder auf Michael fiel. "Sag mal...hast du keine Schule oder so?"<br />
"Langes Wochenende!" grinste dieser frech. "BrÃ¼ckentag!"<br />
"Du GlÃ¼cklicher..." meinte Marc. "Aber ich hab das Ganze ja jetzt glÃ¼cklicherweise auch hinter mir..."<br />
"Garnicht so einfach, Leben und Arbeit unter einen Hut zu bringen oder?" fragte Cain schadenfroh und hielt auf den Eingang des Arc-Centers zu.<br />
Einige WachmÃ¤nner mit SchlÃ¼sselschwertern hieÃŸen sie willkommen, bestanden aber auf die Ã¼bliche Untersuchung.<br />
Sie fÃ¼hrten den verdutzten Cain und Michael zu einer Schleuse, wie am Flughafen, um gefÃ¤hrliche Objekte aufzuspÃ¼ren.<br />
"Die Sicherheitsstandards sind ja hoch..." murmelte Cain, nicht wirklich erbaut von der Tatsache, dass die freundlichen Damen am Schalter ihn dabei beobachteten, wie er Jacke und Pulli auszog und sein OberkÃ¶rper sich durch das hautenge Shirt abzeichnete.<br />
"Wir haben uns gedacht, dass das angenehmer ist, als ein Haufen ZukunftsprÃ¤datoren im Arc, so wie vor zwei Jahren." entgegnete ihm Sora, womit Cain dann auch einverstanden war.<br />
"Wir kontrollieren jede Lieferung, die hier rein und raus geht, sowie alle Personen."<br />
"Klingt vernÃ¼nftig." antwortete Michael, der bereits Zeuge einiger unangenehmer Ãœberraschungen gewesen war.<br />
<br />
<br />
<br />
Als die vier den kleinen Konferenzsaal, den ersten von dreien, neben dem mittleren und dem groÃŸen, betraten, fanden sie dort einige Bekannte vor.<br />
Katara hob ihren Kopf von einigen Akten und lÃ¤chelte Ã¼berrascht, als sie Cain und Michael sah.<br />
"Freunde, das ist aber unerwartet!" rief sie glÃ¼cklich und fiel Cain um den Hals.<br />
Dieser war ein wenig Ã¼berrumpelt von der stÃ¼rmischen BegrÃ¼ÃŸung und legte nur langsam seine Arme um sie.<br />
"SchÃ¶n...dich zu sehen..." keuchte er. "Du...Du bist im Vorstand?"<br />
"Seit Neuestem!" rief sie, freudig erregt.<br />
Auch Micky und Leon waren anwesend und kamen auf die beiden zu. "SchÃ¶n, dich mal wieder hier zu sehen!" rief Leon und fuhr Cain grob durch die Haare, wÃ¤hrend der KÃ¶nig ihm Ã¼berschwenglich die Hand schÃ¼ttelte.<br />
"Was....Was seid ihr denn alle so aufgedreht?" wollte Cain wissen und sah sie lÃ¤chelnd an, in Erwartung einer frohen Botschaft. "Und du, ich...ich dachte, du wÃ¤rst bei den Offworld-Teams?" fragte er Katara.<br />
Im selben Moment erkannte er, wie grausam es von ihm war, ihr das zu sagen, hatte sie ihm doch damals geschworen, sich von nun an aus gefÃ¤hrlichen Sachen herauszuhalten, da sie und er die einzigen waren, die sich an die "Sache" erinnern konnten...<br />
"Ich bin in den Vorstand eingetreten, nachdem du gegangen bist." antwortete sie und lieÃŸ sich ihren Ã„rger, wenn es denn welchen gab, nicht anmerken.<br />
"Ich regle hier jetzt den Tagesablauf!" grinsend reichte sie ihm eine Akte der wichtigeren Ereignisse in der letzten Woche.<br />
"Klingt spannend...." Cain klang enttÃ¤uscht. Er sah nur vergeudetes Potential...<br />
"Ã„hm, naja..." schaltete Marc sich ein. "Wir werden mal weiter nach Drake suchen!"<br />
"Oh, Ã¤hm...ja....." meinte Cain, der sich noch weiter unterhalten wollte, aber Katara schickte ihn weg. "Wir essen heute Abend zusammen, ja? Ich sorg auch dafÃ¼r, dass Sakura dir nicht an die Kehle geht!"<br />
"Sag bloÃŸ, die ist immernoch sauer?" wollte Cain wissen und zog schonmal vorsorglich den Kopf ein, als wÃ¼rde die Angesprochene bereits hinter ihm lauern.<br />
Katara verschrÃ¤nkte als Antwort nur die Arme und legte den Kopf schief, als Leon antwortete: "Sie hat in ihrem Zimmer einen Sandsack mit deinem Gesicht drauf..."<br />
"So schlimm, ja?" Cain zog sich seinen Kragen etwas weiter und machte ein sehr missgelauntes Gesicht. "Naja, das Arc-Center ist groÃŸ....vielleicht verfehle ich sie ja...."<br />
<br />
<br />
"Du, Cain?" fragte Michael ganz vorsichtig, als sie ihren Weg durch die weiten GÃ¤nge bahnten.<br />
"Was'n?"<br />
"Was war eigentlich damals mit dir und Sakura?"<br />
Noch als Cain rot anlief, lehnte sich Sora grinsend Ã¼ber seine Schulter. "Jaaa, Cain! Was war damals mit Sakura??? Mir hast du jedenfalls nichts gesagt!"<br />
"Ich...." war alles, was er herausbrachte und zerrte sich ruckartig von den beiden los. "Das is' privat, klar???"<br />
"Katara hast du's erzÃ¤hlt!"<br />
"DIE wÃ¼rde das nicht jedem erzÃ¤hlen, dem sie Ã¼ber den Weg lÃ¤uft!" wehrte sich der arme Kerl und hatte die beiden so derart im Visier, dass er den jungen Mann, in den er hinein rannte, bis zuletzt nicht bemerkte.<br />
"AU!" schrie dieser und fuhr herum, funkelte den fluchenden Cain wÃ¼tend an, der sich die Nase hielt.<br />
"Pass doch auf, wo du hintrittst!!"<br />
"Pass du doch auf!" gab Cain aufgebracht zurÃ¼ck und machte einen Schritt auf den unverschÃ¤mten Kerl zu. <br />
"Was bist du eigentlich fÃ¼r eine Pappnase???" wollte der andere nun wissen, woraufhin Cain nun so richtig sauer wurde!<br />
"Pappnase?? Das muss ich mir von einem Kerl mit pinken Haaren NICHT sagen lassen!"<br />
"Das ist KIRSCHBLÃœTE!!!" schrie der andere Cain nun an und gemeinsam schaukelten die beiden sich weiter hoch...<br />
TatsÃ¤chlich hatte der Junge blassrosa Haar, das in Zacken von seinem Kopf abstand.<br />
Dazu trug er eine weite, weiÃŸe Leinenhose und eine schwarze Weste, ohne Ã„rmel und offen, darunter hatte er nur noch die blanke Haut, zugleich noch sehr muskulÃ¶s.<br />
Die drei Verbliebenen mussten nun mitansehen, wie die beiden sich weiter provozierten und stritten.<br />
Passanten hielten bereits an, um dem Gefluche beizuwohnen.<br />
"Cain, jetzt beruhig dich mal!!" rief Sora, doch dieser drohte dem anderen bereits damit, ihm die "Fresse zu polieren".<br />
Doch bevor es dazu kommen konnte, zerrten Marc und Sora die beiden auseinander, man wollte ja nicht, dass Cain sein Gesicht vor so vielen neuen und alten Mitgliedern so schnell verlor.<br />
"Was ist hier los??" fragte eine altbekannte Stimme plÃ¶tzlich und die Anwesenden wandten sich zu dem eintreffenden Drake um.<br />
"Cain?? Was stellst du hier schon wieder an??"<br />
"Drake!" rief dieser, froh, seinen Cousin wiederzusehen, als ihn plÃ¶tzlich eine, nie gekannte Scham ereilte. "Oh, ja das war....."<br />
"Cain, dieser Typ ist neu hier!" zischte Drake. "Und seine Anwesenheit ist wichtig, du kannst dich nicht mit dem Erstbesten prÃ¼geln!"<br />
Mit Blick auf den Neuen rief er: "Natsu, alles in Ordnung??"<br />
Doch dieser war bereits von Dannen gestapft und war in der Menge verschwunden...<br />
"Toller Start..." seufzte Drake und winkte die anderen mit sich...<br />
<br />
<br />
"Wir haben immernoch vereinzelt mit Klontruppen in Vegnaguns zu kÃ¤mpfen, aber bisher ist die Sache unter Kontrolle." sagte Ienzo in einem der AufenthaltsrÃ¤ume, in dem er, Cain, Nox, Michael und Katara sich gemÃ¼tlich unterhielten.<br />
"Schwieriger sind die internen Probleme..." setzte er an, doch da hob Cain bereits erschrocken den Kopf und hatte den Blick einem MÃ¤dchen zugewandt, das den Raum betreten und sich ein Glas Wasser geholt hatte.<br />
"Oh, hey, Sa.....AAAH!!!" Schnell duckte er sich, als Sakura ihm das Glas entgegenschleuderte und daraufhin an der Wand zerschellte und seinen Inhalt Ã¼ber ihm vergoss.<br />
Nach diesem Attentat verlieÃŸ die pinkhaarige Ninja den Raum, mit hoch erhobenem Kopf.<br />
Die Umsitzenden starrten Cain schockiert an, ehe Ienzo fragte: "Hat sie dir die Sache immernoch nicht verziehen??"<br />
"Wie es aussieht nicht......" antwortete Cain und zupfte sich eine Scherbe aus dem Haar. <br />
"Das war aber auch taktlos...." kommentierte Katara.<br />
"Was?? Was??" fragten Nox und Michael, die keine Ahnung hatten, worum es ging.<br />
"Was kann ich denn dafÃ¼r???" verteidigte sich Cain. "Wer hÃ¤tte ahnen kÃ¶nnen, dass ich nochmal wiederkomme?? Ich hab ihr damals nur gesagt, was sie hÃ¶ren wollte!"<br />
"WeiÃŸt du, in einem Zeitalter der Dragonballs und Lebensorbs hÃ¤ttest du ja mal darÃ¼ber nachdenken kÃ¶nnen." scherzte Ienzo und lachte. "Die hast du jetzt mÃ¤chtig gegen dich aufgebracht!"<br />
"Ihr seid ein paar dreckige Kameradenschweine!"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Helft mir bei "I wanna be the ultimate hero"!]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1014</link>
			<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 19:19:19 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=261">Naxedacer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1014</guid>
			<description><![CDATA[Oder anders ausgedrÃ¼ckt: Ich wÃ¼rde gerne eure Meinungen/VorschlÃ¤ge hÃ¶ren zu meinem Fangame von IWBTG.<br />
<br />
Und hier ist auch schon die erste Frage: Ich werde eine GS-Area machen, in der man Isaac &amp; Co besiegen muss. Welche Battle Theme gefÃ¤llt euch am besten? Welche wÃ¼rdet ihr gerne wÃ¤hrend des Kampfes hÃ¶ren?<br />
<br />
Ich danke schon einmal im Voraus fÃ¼r eure Hilfe! <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/ok.gif" alt="Ok" title="Ok" class="smilie smilie_21" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Oder anders ausgedrÃ¼ckt: Ich wÃ¼rde gerne eure Meinungen/VorschlÃ¤ge hÃ¶ren zu meinem Fangame von IWBTG.<br />
<br />
Und hier ist auch schon die erste Frage: Ich werde eine GS-Area machen, in der man Isaac &amp; Co besiegen muss. Welche Battle Theme gefÃ¤llt euch am besten? Welche wÃ¼rdet ihr gerne wÃ¤hrend des Kampfes hÃ¶ren?<br />
<br />
Ich danke schon einmal im Voraus fÃ¼r eure Hilfe! <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/ok.gif" alt="Ok" title="Ok" class="smilie smilie_21" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die unzensierte Wahrheit des A.L.G.]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1004</link>
			<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 21:39:55 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=261">Naxedacer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=1004</guid>
			<description><![CDATA[Eine Geschichte, die mein Freund und ich in der 8. Klasse geschrieben haben. Deshalb nicht wundern, wenn es ab und zu ein bisschen holprig klingt, es wurde seit drei Jahren nicht mehr verbessert. Zuerst war es als kleiner Scherz in einer Freistunde, danach als Buch gedacht, zuletzt ist die Idee irgendwie wieder in Vergessenheit geraten. Ach ja, die Schule soll Astrid-Lindgren-Gymnasium heiÃŸen. Im Original war der Name unserer Schule im Titel, ich habe dies aber geÃ¤ndert. <br />
Eine letzte Anmerkung: Die Geschichte soll komisch (im Sinne von lustig)  sein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">1.Kapitel: Die Lizenz zum LÃ¶ten</span></div></span><br />
<br />
Freitag, der 13.10.; 5.Stunde: <br />
SchweiÃŸ glÃ¤nzt auf der Stirn der SchÃ¼ler, die jetzt oberhalb des Chemieraums 223 Unterricht haben. Sie wissen eines: Wenn sie heute Ã¼berleben, trifft es sie vielleicht nÃ¤chsten Freitag. Denn im Raum unter ihnen experimentiert die Klasse 8b mit Chemikalien. Ein Schaudern geht durch die Menge, denn das erste Knistern ist zu hÃ¶ren. Dann urplÃ¶tzlich ein lauter Knall und ein Loch prangt im FuÃŸboden, wo eben noch der Lehrer stand. Die Klasse erstarrt vor Schreck, als plÃ¶tzlich eine leise Stimme von unten sagt: "Entschuldigung". Die SchÃ¼ler atmen auf, als der erlÃ¶sende Gong ertÃ¶nt. 5 Sekunden spÃ¤ter ist das Klassenzimmer leer.<br />
<br />
Freitag, der 13.10.; 6.Stunde:<br />
Die Klasse 8b hat jetzt PhysikÃ¼bungen im Raum 234. Der Hausmeister steht nervÃ¶s vor dem Sicherungskasten. Wird er es diesmal schaffen den Strom rechtzeitig abzustellen, bevor die Hauselektronik wieder in Flammen aufgeht? Auch im Klassenzimmer Ã¼ber Raum 234 wird man unruhig, denn letztes Mal versuchten die 8b-ler Blitze zu erzeugen. Zwei Stunden und etliche FeuerlÃ¶scher spÃ¤ter konnte man sich wieder entspannen. Doch was ist das? Der Gong ertÃ¶nt, ohne dass etwas passiert ist; der Hausmeister fÃ¤llt in Ohnmacht. Dann jedoch ertÃ¶nt aus dem Raum 234 der beunruhigende Satz: "Los geht's!". Im Raum darÃ¼ber entsteht eine Massenhysterie. Alle rennen panisch heraus. Doch im Raum 234 bleibt es ruhig. Der Hausmeister traut dem Frieden nicht und als zum Fenster hereinschaut, sieht er, dass die SchÃ¼ler mit Hilfe eines Flaschenzuges das im Boden verankerte Pult hochheben. Also etwas vÃ¶llig UngefÃ¤hrliches. Aber was wird nÃ¤chsten Freitag sein? Wir werden sehen.<br />
<br />
<br />
Ein recht kurzes erstes Kapitel. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Edit: Das Kapitel geht noch weiter, allerdings war ich zu blÃ¶d Ã¼ber die erste Seite hinauszulesen. Wird bal dhinzugefÃ¼gt werden.</span></span><br />
Watscht mich mit Kritik ab, sodass ich mich nie mehr wieder ins Forum traue, oder preist mich als Gott, sodass ich es nicht mehr als notwendig sehe, dieses irdische Forum zu besuchen. <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Geschichte, die mein Freund und ich in der 8. Klasse geschrieben haben. Deshalb nicht wundern, wenn es ab und zu ein bisschen holprig klingt, es wurde seit drei Jahren nicht mehr verbessert. Zuerst war es als kleiner Scherz in einer Freistunde, danach als Buch gedacht, zuletzt ist die Idee irgendwie wieder in Vergessenheit geraten. Ach ja, die Schule soll Astrid-Lindgren-Gymnasium heiÃŸen. Im Original war der Name unserer Schule im Titel, ich habe dies aber geÃ¤ndert. <br />
Eine letzte Anmerkung: Die Geschichte soll komisch (im Sinne von lustig)  sein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">1.Kapitel: Die Lizenz zum LÃ¶ten</span></div></span><br />
<br />
Freitag, der 13.10.; 5.Stunde: <br />
SchweiÃŸ glÃ¤nzt auf der Stirn der SchÃ¼ler, die jetzt oberhalb des Chemieraums 223 Unterricht haben. Sie wissen eines: Wenn sie heute Ã¼berleben, trifft es sie vielleicht nÃ¤chsten Freitag. Denn im Raum unter ihnen experimentiert die Klasse 8b mit Chemikalien. Ein Schaudern geht durch die Menge, denn das erste Knistern ist zu hÃ¶ren. Dann urplÃ¶tzlich ein lauter Knall und ein Loch prangt im FuÃŸboden, wo eben noch der Lehrer stand. Die Klasse erstarrt vor Schreck, als plÃ¶tzlich eine leise Stimme von unten sagt: "Entschuldigung". Die SchÃ¼ler atmen auf, als der erlÃ¶sende Gong ertÃ¶nt. 5 Sekunden spÃ¤ter ist das Klassenzimmer leer.<br />
<br />
Freitag, der 13.10.; 6.Stunde:<br />
Die Klasse 8b hat jetzt PhysikÃ¼bungen im Raum 234. Der Hausmeister steht nervÃ¶s vor dem Sicherungskasten. Wird er es diesmal schaffen den Strom rechtzeitig abzustellen, bevor die Hauselektronik wieder in Flammen aufgeht? Auch im Klassenzimmer Ã¼ber Raum 234 wird man unruhig, denn letztes Mal versuchten die 8b-ler Blitze zu erzeugen. Zwei Stunden und etliche FeuerlÃ¶scher spÃ¤ter konnte man sich wieder entspannen. Doch was ist das? Der Gong ertÃ¶nt, ohne dass etwas passiert ist; der Hausmeister fÃ¤llt in Ohnmacht. Dann jedoch ertÃ¶nt aus dem Raum 234 der beunruhigende Satz: "Los geht's!". Im Raum darÃ¼ber entsteht eine Massenhysterie. Alle rennen panisch heraus. Doch im Raum 234 bleibt es ruhig. Der Hausmeister traut dem Frieden nicht und als zum Fenster hereinschaut, sieht er, dass die SchÃ¼ler mit Hilfe eines Flaschenzuges das im Boden verankerte Pult hochheben. Also etwas vÃ¶llig UngefÃ¤hrliches. Aber was wird nÃ¤chsten Freitag sein? Wir werden sehen.<br />
<br />
<br />
Ein recht kurzes erstes Kapitel. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Edit: Das Kapitel geht noch weiter, allerdings war ich zu blÃ¶d Ã¼ber die erste Seite hinauszulesen. Wird bal dhinzugefÃ¼gt werden.</span></span><br />
Watscht mich mit Kritik ab, sodass ich mich nie mehr wieder ins Forum traue, oder preist mich als Gott, sodass ich es nicht mehr als notwendig sehe, dieses irdische Forum zu besuchen. <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Geschichten aus EÃ³ - Schicksalspfade]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=973</link>
			<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 22:11:09 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=47">Shagon Scragal</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=973</guid>
			<description><![CDATA[Titel mit der Miezis war Exitus' Idee, hierfÃ¼r wird keinerlei Haftung Ã¼bernommen, bis mir etwas besseres einfÃ¤llt, bzw. ich mich endgÃ¼ltig entschieden hab ... <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /><br />
<br />
Der Prolog soll zur Einleitung auf eine neue Geschichte dienen, weitab vom GS-Kosmos, weil ich doch finde, dass einen die Psynergien bzw. die Elemente "krass" einschrÃ¤nken.<br />
Ich hatte schon so viele Ideen, die ich wieder verwerfen musste, nur weil ich nicht erklÃ¤ren/begrÃ¼nden konnte, wie denn nun diese FÃ¤higkeit zum Beispiel zustande gekommen ist. Kann auch sein, dass ich an dieser Stelle nicht kreativ genug bin, hm.<br />
Spielt die Handlung in einer rein magischen Umgebung/Welt, passt das ein oder andere besser rein und weil ich manchmal verrÃ¼ckte Ideen hab, dachte ich, schreibst du mal was abseits von Golden Sun.<br />
Eventuell werde ich kleine Sachen aus dem Universum rund um Golden Sun Ã¼bernehmen, mal sehen.<br />
Die Geschichte spielt in der Welt EÃ³, in der, wie schon erwÃ¤hnt, Magie in allen Formen vorkommt.<br />
Bevor ich zuviel verrate, kommt hier erstmal der Prolog.<br />
Wenn sich den keiner durchliest, dann ... dann ... schreib ich trotzdem weiter <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/biglaugh.gif" alt="Lachen" title="Lachen" class="smilie smilie_12" /><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">Prolog</div></span><br />
<br />
<br />
Plateau von Tyrmis im Jahre 4999.<br />
<br />
<br />
Sie spÃ¼rten den Abgrund hinter ihnen im Nacken. Hunderte Meter freier Fall und am Ende ein tosender, ein reiÃŸender Fluss, der sich ihnen hÃ¤misch entgegenstreckte. Kein Fluchtweg, keine MÃ¶glichkeit mehr dem Schicksal zu entfliehen, es war aussichtslos. Der Himmel war pechschwarz, hier und da erhellte ein kurzer Blitz die trostlose, graue Umgebung und pausenloses Donnern und Grollen wirkten wie Schreie verganger Bestien aus lÃ¤ngst vergessen Zeiten. Ein Meer bestehend aus brauner Masse tÃ¼rmte sich vor ihnen auf. Croix blinzelte und wischte sich den Regen, der in unablÃ¤ssigen StrÃ¶men floss, aus dem Gesicht und erkannte die braune Masse jetzt klarer als ein Heer gezackter Speere wieder. <br />
Es waren unzÃ¤hlige Soldaten und die Speere kamen ihm wie die MÃ¼nder bissiger Schlagen vor, begierig darauf wartend, die Beute endlich verschlingen zu kÃ¶nnen. Und die Beute waren sie.<br />
<br />
Was konnten drei gegen eine Ãœbermacht tun? Was konnten sie tun?<br />
Er zitterte. Vor Angst, vor KÃ¤lte und vor ErschÃ¶pfung. Doch ein GefÃ¼hl lieÃŸ ihn mehr denn je erzittern: Scham.<br />
Er hatte es doch versprochen, hatte versprochen, hatte versprochen â€¦<br />
Wie ein Mantra spukte es durch seinen Kopf, er hatte ihr doch versprochen, sie zu beschÃ¼tzen. Und eine Sache wollte er ihr auch noch erzÃ¤hlen, doch jetzt war er nicht mehr so sicher, ob er Ã¼berhaupt wÃ¼rdig war, es ihr zu sagen.<br />
<br />
Sie war neben ihm auf die Knie gesunken, den zierlichen Kopf in die nicht minder zerbrechlichen HÃ¤nde gelegt und sie weinte, weinte bitterlich.<br />
Â»Was ist, Croix?Â«, brummte eine tiefe, aber vertrauensvoll klingende Stimme neben ihm. Â»Du wusstest, dass es frÃ¼her oder spÃ¤ter so kommen wÃ¼rde, nicht wahr? Wir wussten es alle drei und wir waren damit einverstanden.Â«<br />
Croix lÃ¤chelte und wagte einen Blick zu seiner Rechten. Wie dankbar er war, dass er solche Freunde gefunden hatte, nicht nur sie, sondern vielmehr ihn, Morcar. Ein wahrhaft treuer Begleiter und ein Riese von einem Tiermensch. Jedes mal, wenn er Morcar sah, fÃ¼rchtete er sich fÃ¼r den winzigen Augenblick einer Sekunde, nur um sich beschÃ¤mt zu erinnern, wie zahm dieser Bursche doch war, wie liebevoll, wie fÃ¼rsorglich.<br />
<br />
Â»Ich wusste es, ja. Aber den Gedanken, die bloÃŸe Vorstellung habe ich immer weit, weit weg geschoben.Â«, antwortete Croix ihm und Bedauern schwang in seiner Stimme mit.<br />
Â»Auch jetzt, am Ende unserer Reise will ich nicht, dass sie diesen sinnlosen Tod sterben soll, Morcar. Ich kann es nicht ertragen, es geht nicht, es geht einfach nicht. Warum sollte sie sterben, nur damit ...Â«, er brach ab.<br />
TrÃ¤nen stahlen sich aus seinen kristallklaren Augen, verschmolzen mit dem Regen und tropften auf den sandigen Boden, eine dumpfe Erinnerung, ein Moment, der schnell vergeht, ehe man sich dessen bewuÃŸt wird.<br />
<br />
Â»Keine Sorge mein Freund, dies wird nicht dein Ende seinÂ«, brummte Morcar plÃ¶tzlich.<br />
Â»Du sollst leben, CroixÂ«, hÃ¶rte er sie neben sich sagen. Sie war aufgestanden, mit bloÃŸer Willenskraft hatte sie sich aufgerafft und schaute ihm tief in die Augen.<br />
Â»Ich will, dass du lebst. FÃ¼r mich, fÃ¼r uns.Â«<br />
Croix schaute sie angsterfÃ¼llt an: Â»Ich â€¦Â«, weiter kam er nicht, denn sie hatte ihm einen Finger auf den Mund gelegt.<br />
Â»HÃ¶r mir zu, Croix. Die Zeit mit euch und dir vor allem war die schÃ¶nste in meinem ganzen Leben und ich bin froh, dich kennengelernt zu haben und â€¦ und ...Â«<br />
<br />
TrÃ¤nen liefen ihr jetzt ebenfalls aus den Augen, das kleine Gesicht hinab und mischten sich mit den seinen, sie schluchzte und schaute zu Boden.<br />
Er war verwirrt, doch er nahm dumpf die plÃ¶tzliche Bewegung der Masse wahr und meinte, eine Reihe von Befehlen zu hÃ¶ren. Dann bewegte sich die Masse. Sie tÃ¼rmte sich auf, flog und plÃ¶tzlich erkannte er, dass es sich um Wurfspeere handelte.<br />
<br />
Das GerÃ¤usch, als etliche davon Morcar durchdrangen, war fÃ¼rchterlich. Ein grausames Orchester, das die Melodie des Schmerzes fÃ¼r ihn spielte.<br />
Â»Morcar!Â«, schrie Croix wahnsinnig vor Zorn und machte Anstalten seinem Freund zu helfen, doch sie hielt ihn mit aller Kraft zurÃ¼ck. Er wollte protestieren, doch sie kam ihm zuvor.<br />
Â»Du musst leben, Croix, fÃ¼r uns alle. Die Erinnerungen unserer Reise werden niemals vergehen, der Schmerz, die Freude, alles wird auf ewig in unseren Herzen sein.Â«<br />
<br />
Erneut schaute sie auf, riss ihn an sich und kÃ¼sste ihn sanft, gleichzeitig aber mit so unglaublicher Sehnsucht, dass es ihn zu zerreiÃŸen drohte.<br />
<br />
Â»Lebe fÃ¼r uns, CroixÂ«, wiederholte sie und stieÃŸ ihn dann in den Abgrund.<br />
Â»Elie, Ich â€¦ Â«, schrie er, wÃ¤hrend er im Begriff war zu fallen. Die Zeit verging fÃ¼r ihn wie in Zeitlupe. Seine Lippen formten die Worte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Â»Warum ich? Warum?Â«</span><br />
Das letzte, was er sah, war dieses traurige LÃ¤cheln, ihr LÃ¤cheln. Das LÃ¤cheln einer Frau, die er so wahnsinnig liebte, mit der er hÃ¤tte alt werden wollen. Mehr wollte er nicht, mehr brauchte er nicht. Doch wieder mal hatte ihn das Schicksal eines Besseren belehrt.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Â»Warum ich? Warum?Â«</span>, dachte er im Fallen. Dann klatschte er mit voller Wucht auf der WasseroberflÃ¤che des Flusses auf und es wurde Dunkel um ihn.<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Titel mit der Miezis war Exitus' Idee, hierfÃ¼r wird keinerlei Haftung Ã¼bernommen, bis mir etwas besseres einfÃ¤llt, bzw. ich mich endgÃ¼ltig entschieden hab ... <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /><br />
<br />
Der Prolog soll zur Einleitung auf eine neue Geschichte dienen, weitab vom GS-Kosmos, weil ich doch finde, dass einen die Psynergien bzw. die Elemente "krass" einschrÃ¤nken.<br />
Ich hatte schon so viele Ideen, die ich wieder verwerfen musste, nur weil ich nicht erklÃ¤ren/begrÃ¼nden konnte, wie denn nun diese FÃ¤higkeit zum Beispiel zustande gekommen ist. Kann auch sein, dass ich an dieser Stelle nicht kreativ genug bin, hm.<br />
Spielt die Handlung in einer rein magischen Umgebung/Welt, passt das ein oder andere besser rein und weil ich manchmal verrÃ¼ckte Ideen hab, dachte ich, schreibst du mal was abseits von Golden Sun.<br />
Eventuell werde ich kleine Sachen aus dem Universum rund um Golden Sun Ã¼bernehmen, mal sehen.<br />
Die Geschichte spielt in der Welt EÃ³, in der, wie schon erwÃ¤hnt, Magie in allen Formen vorkommt.<br />
Bevor ich zuviel verrate, kommt hier erstmal der Prolog.<br />
Wenn sich den keiner durchliest, dann ... dann ... schreib ich trotzdem weiter <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/biglaugh.gif" alt="Lachen" title="Lachen" class="smilie smilie_12" /><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">Prolog</div></span><br />
<br />
<br />
Plateau von Tyrmis im Jahre 4999.<br />
<br />
<br />
Sie spÃ¼rten den Abgrund hinter ihnen im Nacken. Hunderte Meter freier Fall und am Ende ein tosender, ein reiÃŸender Fluss, der sich ihnen hÃ¤misch entgegenstreckte. Kein Fluchtweg, keine MÃ¶glichkeit mehr dem Schicksal zu entfliehen, es war aussichtslos. Der Himmel war pechschwarz, hier und da erhellte ein kurzer Blitz die trostlose, graue Umgebung und pausenloses Donnern und Grollen wirkten wie Schreie verganger Bestien aus lÃ¤ngst vergessen Zeiten. Ein Meer bestehend aus brauner Masse tÃ¼rmte sich vor ihnen auf. Croix blinzelte und wischte sich den Regen, der in unablÃ¤ssigen StrÃ¶men floss, aus dem Gesicht und erkannte die braune Masse jetzt klarer als ein Heer gezackter Speere wieder. <br />
Es waren unzÃ¤hlige Soldaten und die Speere kamen ihm wie die MÃ¼nder bissiger Schlagen vor, begierig darauf wartend, die Beute endlich verschlingen zu kÃ¶nnen. Und die Beute waren sie.<br />
<br />
Was konnten drei gegen eine Ãœbermacht tun? Was konnten sie tun?<br />
Er zitterte. Vor Angst, vor KÃ¤lte und vor ErschÃ¶pfung. Doch ein GefÃ¼hl lieÃŸ ihn mehr denn je erzittern: Scham.<br />
Er hatte es doch versprochen, hatte versprochen, hatte versprochen â€¦<br />
Wie ein Mantra spukte es durch seinen Kopf, er hatte ihr doch versprochen, sie zu beschÃ¼tzen. Und eine Sache wollte er ihr auch noch erzÃ¤hlen, doch jetzt war er nicht mehr so sicher, ob er Ã¼berhaupt wÃ¼rdig war, es ihr zu sagen.<br />
<br />
Sie war neben ihm auf die Knie gesunken, den zierlichen Kopf in die nicht minder zerbrechlichen HÃ¤nde gelegt und sie weinte, weinte bitterlich.<br />
Â»Was ist, Croix?Â«, brummte eine tiefe, aber vertrauensvoll klingende Stimme neben ihm. Â»Du wusstest, dass es frÃ¼her oder spÃ¤ter so kommen wÃ¼rde, nicht wahr? Wir wussten es alle drei und wir waren damit einverstanden.Â«<br />
Croix lÃ¤chelte und wagte einen Blick zu seiner Rechten. Wie dankbar er war, dass er solche Freunde gefunden hatte, nicht nur sie, sondern vielmehr ihn, Morcar. Ein wahrhaft treuer Begleiter und ein Riese von einem Tiermensch. Jedes mal, wenn er Morcar sah, fÃ¼rchtete er sich fÃ¼r den winzigen Augenblick einer Sekunde, nur um sich beschÃ¤mt zu erinnern, wie zahm dieser Bursche doch war, wie liebevoll, wie fÃ¼rsorglich.<br />
<br />
Â»Ich wusste es, ja. Aber den Gedanken, die bloÃŸe Vorstellung habe ich immer weit, weit weg geschoben.Â«, antwortete Croix ihm und Bedauern schwang in seiner Stimme mit.<br />
Â»Auch jetzt, am Ende unserer Reise will ich nicht, dass sie diesen sinnlosen Tod sterben soll, Morcar. Ich kann es nicht ertragen, es geht nicht, es geht einfach nicht. Warum sollte sie sterben, nur damit ...Â«, er brach ab.<br />
TrÃ¤nen stahlen sich aus seinen kristallklaren Augen, verschmolzen mit dem Regen und tropften auf den sandigen Boden, eine dumpfe Erinnerung, ein Moment, der schnell vergeht, ehe man sich dessen bewuÃŸt wird.<br />
<br />
Â»Keine Sorge mein Freund, dies wird nicht dein Ende seinÂ«, brummte Morcar plÃ¶tzlich.<br />
Â»Du sollst leben, CroixÂ«, hÃ¶rte er sie neben sich sagen. Sie war aufgestanden, mit bloÃŸer Willenskraft hatte sie sich aufgerafft und schaute ihm tief in die Augen.<br />
Â»Ich will, dass du lebst. FÃ¼r mich, fÃ¼r uns.Â«<br />
Croix schaute sie angsterfÃ¼llt an: Â»Ich â€¦Â«, weiter kam er nicht, denn sie hatte ihm einen Finger auf den Mund gelegt.<br />
Â»HÃ¶r mir zu, Croix. Die Zeit mit euch und dir vor allem war die schÃ¶nste in meinem ganzen Leben und ich bin froh, dich kennengelernt zu haben und â€¦ und ...Â«<br />
<br />
TrÃ¤nen liefen ihr jetzt ebenfalls aus den Augen, das kleine Gesicht hinab und mischten sich mit den seinen, sie schluchzte und schaute zu Boden.<br />
Er war verwirrt, doch er nahm dumpf die plÃ¶tzliche Bewegung der Masse wahr und meinte, eine Reihe von Befehlen zu hÃ¶ren. Dann bewegte sich die Masse. Sie tÃ¼rmte sich auf, flog und plÃ¶tzlich erkannte er, dass es sich um Wurfspeere handelte.<br />
<br />
Das GerÃ¤usch, als etliche davon Morcar durchdrangen, war fÃ¼rchterlich. Ein grausames Orchester, das die Melodie des Schmerzes fÃ¼r ihn spielte.<br />
Â»Morcar!Â«, schrie Croix wahnsinnig vor Zorn und machte Anstalten seinem Freund zu helfen, doch sie hielt ihn mit aller Kraft zurÃ¼ck. Er wollte protestieren, doch sie kam ihm zuvor.<br />
Â»Du musst leben, Croix, fÃ¼r uns alle. Die Erinnerungen unserer Reise werden niemals vergehen, der Schmerz, die Freude, alles wird auf ewig in unseren Herzen sein.Â«<br />
<br />
Erneut schaute sie auf, riss ihn an sich und kÃ¼sste ihn sanft, gleichzeitig aber mit so unglaublicher Sehnsucht, dass es ihn zu zerreiÃŸen drohte.<br />
<br />
Â»Lebe fÃ¼r uns, CroixÂ«, wiederholte sie und stieÃŸ ihn dann in den Abgrund.<br />
Â»Elie, Ich â€¦ Â«, schrie er, wÃ¤hrend er im Begriff war zu fallen. Die Zeit verging fÃ¼r ihn wie in Zeitlupe. Seine Lippen formten die Worte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Â»Warum ich? Warum?Â«</span><br />
Das letzte, was er sah, war dieses traurige LÃ¤cheln, ihr LÃ¤cheln. Das LÃ¤cheln einer Frau, die er so wahnsinnig liebte, mit der er hÃ¤tte alt werden wollen. Mehr wollte er nicht, mehr brauchte er nicht. Doch wieder mal hatte ihn das Schicksal eines Besseren belehrt.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Â»Warum ich? Warum?Â«</span>, dachte er im Fallen. Dann klatschte er mit voller Wucht auf der WasseroberflÃ¤che des Flusses auf und es wurde Dunkel um ihn.<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Personal Lyrics]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=678</link>
			<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 11:13:45 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=361">Lloyd.</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=678</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Hallo, ihr Wilden. xD<br />
<br />
Habe mal ein Zeit lang Texte verfasst, mit denen ich unter anderem Teile aus meiner Vergangenheit verarbeitet habe.<br />
Aber auch Texte mit meiner persÃ¶nlichen Haltung zu bestimmten Themen sind dabei.<br />
<br />
Ich werde hier nach und nach meine Lyrics posten, zurzeit sind es sechs an der Zahl.<br />
Habe sie ursprÃ¼nglich als Liedtexte geschrieben, daher ist auch ein Refrain mit dabei.<br />
<br />
Ich wÃ¼rde mich Ã¼ber Feedback eurerseits wirklich sehr freuen. =)<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">---------------------------</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Re-Union</span></span></span></span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Engel, Ã¼ber's Internet haben wir uns kenn'gelernt.<br />
Und voneinander, war'n wir gar nicht weit entfernt.<br />
Wir verstanden uns so gut, es war eine tolle Zeit.<br />
Damals dachten wir sogar, es sei fÃ¼r die Ewigkeit.<br />
Ja mein Schatz, wir kÃ¼ssten uns, nur wir wussten nicht warum.<br />
Wieso ist das jetzt passiert? Ich fragte dich, doch du bliebst stumm.<br />
Wir wussten keine Antwort drauf, waren irgendwie schockiert.<br />
Doch irgendwie auch glÃ¼cklich, voller Lebensfreude garantiert.<br />
Wie soll es jetzt weitergehen, eine LÃ¶sung muss nun her.<br />
Die PrÃ¼fung mussten wir bestehen, doch wir wussten, es wird schwer.<br />
<br />
Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Verdammt, ich wusst nicht, was ich machen soll, ich hatte Angst.<br />
Dass du einfach gehst und mich ganz schnell vergessen kannst.<br />
Wir hatten so viel durchgestanden und so viel gemeinsam.<br />
Ohne dich war's nicht dasselbe, fÃ¼hlte mich so einsam.<br />
Hatten uns versprochen, immer fÃ¼reinander da zu sein.<br />
Was ist draus geworden, was Ã¼brig blieb ist Schmerz und Pein.<br />
Ich kannte dich so gut, warst quasi meine bess're HÃ¤lfte.<br />
Fand die Zeit mit dir so schÃ¶n, warst meine kleine Elfe.<br />
Das Schicksal spielte oft mit uns, ging es denn noch schlimmer?<br />
Wir sollten uns nicht wiedersehen. Wie lang? Vielleicht fÃ¼r immer.<br />
<br />
Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Ich hatte das GefÃ¼hl, wir hab'n uns innerlich verlor'n.<br />
Bald war es schon soweit, 'ne neue Ã„ra war gebor'n.<br />
Ich hatte Angst mich zu verlieben, wollte dich nicht stressen.<br />
Du warst zwar viel, viel jÃ¼nger, doch ich werd' dich nie vergessen.<br />
Wie konnte es nur so weit komm', jetzt sollten wir uns trennen.<br />
Im Inneren tat es so weh, mein Herz schien zu verbrennen.<br />
So mein Schatz, das war's dann wohl, ich winkte dir noch einmal zu.<br />
Das ist das Ende - meine Seelenverwandte - das warst du.<br />
Ich wusste gar nicht, wie mein Leben laufen sollte, ohne dich.<br />
HÃ¶rst du's nicht? Das ist mein Herz, was gerad' zerbricht.<br />
<br />
Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Ich dacht zurÃ¼ck an alte Zeiten, ja sie waren wunderbar.<br />
Ich begriff, dass die Zeit hier ohne dich die schwerste war.<br />
Niemand sollte mich ansehen, Trauer zierte mein Gesicht.<br />
Du kannst es im Moment nicht seh'n, doch diese TrÃ¤nen sind fÃ¼r dich.<br />
Ein knappes halbes Jahr war rum, ich hatte dich so sehr vermisst.<br />
Ich fragte mich, wie es dir geht und ob du mich wohl schnell vergisst.<br />
Es kam der Tag, du schriebst mich an, dann hatten wir uns wieder.<br />
Ich wusst' nicht, was ich sagen soll, GlÃ¼ck fuhr durch meine Glieder.<br />
Nach langer Zeit wieder vereint, ich werde bei dir bleiben.<br />
Aber was wird nun aus uns, die Zukunft wird es zeigen.<br />
<br />
Was soll'n wir tun?<br />
Was soll'n wir machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kÃ¶nn' wir's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Haben unser Herz verlor'n,<br />
sieh uns an, wir hab'n gewonn'.</blockquote>
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">---------------------------</span><br />
<br />
Dieser Text hatte mir mal sehr viel bedeutet, aber das gehÃ¶rt der Vergangenheit an.<br />
Ich hatte ihn einer bestimmten Person gewidmet, zu der ich jedoch heutzutage keinen Kontakt mehr habe.<br />
<br />
Jetzt ihr! <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" /></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Hallo, ihr Wilden. xD<br />
<br />
Habe mal ein Zeit lang Texte verfasst, mit denen ich unter anderem Teile aus meiner Vergangenheit verarbeitet habe.<br />
Aber auch Texte mit meiner persÃ¶nlichen Haltung zu bestimmten Themen sind dabei.<br />
<br />
Ich werde hier nach und nach meine Lyrics posten, zurzeit sind es sechs an der Zahl.<br />
Habe sie ursprÃ¼nglich als Liedtexte geschrieben, daher ist auch ein Refrain mit dabei.<br />
<br />
Ich wÃ¼rde mich Ã¼ber Feedback eurerseits wirklich sehr freuen. =)<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">---------------------------</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Re-Union</span></span></span></span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Engel, Ã¼ber's Internet haben wir uns kenn'gelernt.<br />
Und voneinander, war'n wir gar nicht weit entfernt.<br />
Wir verstanden uns so gut, es war eine tolle Zeit.<br />
Damals dachten wir sogar, es sei fÃ¼r die Ewigkeit.<br />
Ja mein Schatz, wir kÃ¼ssten uns, nur wir wussten nicht warum.<br />
Wieso ist das jetzt passiert? Ich fragte dich, doch du bliebst stumm.<br />
Wir wussten keine Antwort drauf, waren irgendwie schockiert.<br />
Doch irgendwie auch glÃ¼cklich, voller Lebensfreude garantiert.<br />
Wie soll es jetzt weitergehen, eine LÃ¶sung muss nun her.<br />
Die PrÃ¼fung mussten wir bestehen, doch wir wussten, es wird schwer.<br />
<br />
Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Verdammt, ich wusst nicht, was ich machen soll, ich hatte Angst.<br />
Dass du einfach gehst und mich ganz schnell vergessen kannst.<br />
Wir hatten so viel durchgestanden und so viel gemeinsam.<br />
Ohne dich war's nicht dasselbe, fÃ¼hlte mich so einsam.<br />
Hatten uns versprochen, immer fÃ¼reinander da zu sein.<br />
Was ist draus geworden, was Ã¼brig blieb ist Schmerz und Pein.<br />
Ich kannte dich so gut, warst quasi meine bess're HÃ¤lfte.<br />
Fand die Zeit mit dir so schÃ¶n, warst meine kleine Elfe.<br />
Das Schicksal spielte oft mit uns, ging es denn noch schlimmer?<br />
Wir sollten uns nicht wiedersehen. Wie lang? Vielleicht fÃ¼r immer.<br />
<br />
Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Ich hatte das GefÃ¼hl, wir hab'n uns innerlich verlor'n.<br />
Bald war es schon soweit, 'ne neue Ã„ra war gebor'n.<br />
Ich hatte Angst mich zu verlieben, wollte dich nicht stressen.<br />
Du warst zwar viel, viel jÃ¼nger, doch ich werd' dich nie vergessen.<br />
Wie konnte es nur so weit komm', jetzt sollten wir uns trennen.<br />
Im Inneren tat es so weh, mein Herz schien zu verbrennen.<br />
So mein Schatz, das war's dann wohl, ich winkte dir noch einmal zu.<br />
Das ist das Ende - meine Seelenverwandte - das warst du.<br />
Ich wusste gar nicht, wie mein Leben laufen sollte, ohne dich.<br />
HÃ¶rst du's nicht? Das ist mein Herz, was gerad' zerbricht.<br />
<br />
Was soll ich tun?<br />
Was soll ich machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kann ich's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Hab mein Herz an dich verlor'n,<br />
sieh mich an, du hast gewonn'.<br />
<br />
Ich dacht zurÃ¼ck an alte Zeiten, ja sie waren wunderbar.<br />
Ich begriff, dass die Zeit hier ohne dich die schwerste war.<br />
Niemand sollte mich ansehen, Trauer zierte mein Gesicht.<br />
Du kannst es im Moment nicht seh'n, doch diese TrÃ¤nen sind fÃ¼r dich.<br />
Ein knappes halbes Jahr war rum, ich hatte dich so sehr vermisst.<br />
Ich fragte mich, wie es dir geht und ob du mich wohl schnell vergisst.<br />
Es kam der Tag, du schriebst mich an, dann hatten wir uns wieder.<br />
Ich wusst' nicht, was ich sagen soll, GlÃ¼ck fuhr durch meine Glieder.<br />
Nach langer Zeit wieder vereint, ich werde bei dir bleiben.<br />
Aber was wird nun aus uns, die Zukunft wird es zeigen.<br />
<br />
Was soll'n wir tun?<br />
Was soll'n wir machen?<br />
Es scheint aussichtslos!<br />
Wie kÃ¶nn' wir's schaffen?<br />
Die Zeit zu Ã¼berwinden,<br />
endlich wieder klarzukomm'.<br />
Haben unser Herz verlor'n,<br />
sieh uns an, wir hab'n gewonn'.</blockquote>
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">---------------------------</span><br />
<br />
Dieser Text hatte mir mal sehr viel bedeutet, aber das gehÃ¶rt der Vergangenheit an.<br />
Ich hatte ihn einer bestimmten Person gewidmet, zu der ich jedoch heutzutage keinen Kontakt mehr habe.<br />
<br />
Jetzt ihr! <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" /></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Erfundene Kerker]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=566</link>
			<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 22:36:56 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=107">MogryFan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=566</guid>
			<description><![CDATA[Hey liebe GSB-Community,<br />
ich habe soeben (als Deutschhausaufgabe) einen kurzen Text zu dem Bild "Erfundene Kerker", das anscheinend von dem KÃ¼nstler "Piranesi, Giovanni Battista" gemalt wurde, geschrieben.<br />
<br />
Zumindest ist hier meine, in wirklich kurzer Zeit verfasste, Geschichte. Ich hoffe sie gefÃ¤llt und ihr kÃ¶nnt die ein oder andere Kritik Ã¤uÃŸern^^ Danke<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erfundene Kerker</span><br />
Es war in unseres Lebensweges Mitte, als ich mich fand in einem dunklen Kerker;<br />
Denn ich war vom rechten Weg abgekommen, den ich zuvor, und das mein Leben lang, gegangen war; Hand in Hand mit meinem Begleiter, den ich nun aus den Augen verloren  hatte, und ich spÃ¼rte, ich hatte ihn womÃ¶glich fÃ¼r immer verloren.  Nun ging ich den Weg, zum ersten Male allein, und ich spÃ¼rte schnell, dass ich mich verloren hatte. Um Ecken und Ecken, die Treppen hinauf und hinunter, doch alles schien, so unterschiedlich es auch immer war, immerzu identisch. Es stellte sich mir die Frage :<br />
â€žWÃ¤re es nun besser, meinen Begleiter zu finden ? Oder wÃ¤re es besser, wenn ich ihn niemals los gelassen hÃ¤tte ? Oder wÃ¤re es besser, wenn ich von Anfang an alleine gewandelt wÃ¤re, durch diesen dunklen Kerker ?â€œ Und je mehr Fragen meinen Verstand befielen, um so zahlreicher wurden die Treppen, StraÃŸen und TÃ¼ren, die mich umgaben, doch womÃ¶glich nie an mein Ziel bringen wÃ¼rden. <br />
â€žWelcher Weg soll es nun sein, der Herr ?â€œ fragte ich mich, und es fÃ¼hlte sich an, als wÃ¤re es die erste und gleichzeitig letzte Frage, die ich mir selbst jemals stellen kÃ¶nnen wÃ¼rde. Und mit dem Entschluss, fÃ¼r eben diese Frage eine passende Antwort zu finden, machten sich meine FÃ¼ÃŸe, von Geisterhand bewegt, auf den Weg, diese passende Antwort auf eben jene Frage zu finden. Meine Schritte flogen Ã¼ber den Steinboden, das erste mal alleine, und meine Blicke erspÃ¤hten Wege, die ich mit meinem Begleiter niemals bemerkt hatte. Und selbst wenn mir eine StraÃŸe, ein Weg, eine Kreuzung bekannt vorkam, so stand ich jedes mal erneut vor der plagenden Frage â€žWelcher Weg soll es nun sein, der Herr ?â€œ Mit jedem Wort, jeder Silbe, wuchs der dunkle Kerker weiter, und das Licht, das genannten immerzu, wenn auch sperrlich, erhellt hatte, drohte weiter in den Schatten zu versinken. Nun nahm ich mich der Wendeltreppe an, die, so fern ich es sah, im Zentrum dieses Irrgartens stand. <br />
Schritt fÃ¼r Schritt flog ich die Stufen hinauf, doch jeder Stock, jede Etage und jeder Weg, der ihnen entsprang, sperrte mich mehr in meine Frage ein.<br />
Und wÃ¤hrend meine FÃ¼ÃŸe dem FlÃ¼stern der Wendeltreppe folgten, entsprang mir eine neue Frage, die nichts bessern wÃ¼rde. â€žWie Ã¼beraus tÃ¶richt war es doch, einen Weg zu suchen, von dem sie, mein Herr, nicht einmal wussten, wohin eben jener Weg fÃ¼hren wÃ¼rde. Wie Ã¼beraus, Ã¼beraus tÃ¶richtâ€œ Und nun, es war wie ein verfluchtes Wunder, entsprangen WÃ¤nde und SÃ¤ulen, GelÃ¤nder und Stufen jedem mÃ¶glichen und unmÃ¶glichen Flecken dieses dunklen Kerkers, und kein Stein ruhte auf dem anderen.<br />
Dann wartete ich : Mein Herzschlag, laut wie die Krichenglocken, die Lieder der Steine, wie ein Sturm, der dein eigenes Heim streifte, doch sich selbst nicht erbarmen wÃ¼rde, eben dieses mitzureiÃŸen. Unverhofft kehrte Stille ein :<br />
Die Wege, die Stufen, die Treppen und GelÃ¤der, die SÃ¤ulen, die TÃ¼ren : Sie hatten aus diesem Kerker einen Korridor geschaffen, gerade so schmal, dass ein Sarg zwischen die WÃ¤nde passen wÃ¼rde. Und wÃ¤hrend ich nicht wagte, meinen Blick hinter mich zu richten, Schritt ich voran. Zu meinem Begleiter, von dem ich dachte, ich hÃ¤tte ihn verloren.<br />
<br />
Ende.<br />
<br />
Ps : Ich hoffe, dass der Text mit den nun vorhandenen AbsÃ¤tzen gut lesbar ist <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_25" /><br />
Pps : Achja, manche Zeichen wie zB. ÃŸ ersetzt mein Pc oft mit Â°, entschuldige hierfÃ¼r xD<br />
<span style="color: magenta;" class="mycode_color">Ist ausgebessert <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" /><br />
Kadano</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hey liebe GSB-Community,<br />
ich habe soeben (als Deutschhausaufgabe) einen kurzen Text zu dem Bild "Erfundene Kerker", das anscheinend von dem KÃ¼nstler "Piranesi, Giovanni Battista" gemalt wurde, geschrieben.<br />
<br />
Zumindest ist hier meine, in wirklich kurzer Zeit verfasste, Geschichte. Ich hoffe sie gefÃ¤llt und ihr kÃ¶nnt die ein oder andere Kritik Ã¤uÃŸern^^ Danke<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erfundene Kerker</span><br />
Es war in unseres Lebensweges Mitte, als ich mich fand in einem dunklen Kerker;<br />
Denn ich war vom rechten Weg abgekommen, den ich zuvor, und das mein Leben lang, gegangen war; Hand in Hand mit meinem Begleiter, den ich nun aus den Augen verloren  hatte, und ich spÃ¼rte, ich hatte ihn womÃ¶glich fÃ¼r immer verloren.  Nun ging ich den Weg, zum ersten Male allein, und ich spÃ¼rte schnell, dass ich mich verloren hatte. Um Ecken und Ecken, die Treppen hinauf und hinunter, doch alles schien, so unterschiedlich es auch immer war, immerzu identisch. Es stellte sich mir die Frage :<br />
â€žWÃ¤re es nun besser, meinen Begleiter zu finden ? Oder wÃ¤re es besser, wenn ich ihn niemals los gelassen hÃ¤tte ? Oder wÃ¤re es besser, wenn ich von Anfang an alleine gewandelt wÃ¤re, durch diesen dunklen Kerker ?â€œ Und je mehr Fragen meinen Verstand befielen, um so zahlreicher wurden die Treppen, StraÃŸen und TÃ¼ren, die mich umgaben, doch womÃ¶glich nie an mein Ziel bringen wÃ¼rden. <br />
â€žWelcher Weg soll es nun sein, der Herr ?â€œ fragte ich mich, und es fÃ¼hlte sich an, als wÃ¤re es die erste und gleichzeitig letzte Frage, die ich mir selbst jemals stellen kÃ¶nnen wÃ¼rde. Und mit dem Entschluss, fÃ¼r eben diese Frage eine passende Antwort zu finden, machten sich meine FÃ¼ÃŸe, von Geisterhand bewegt, auf den Weg, diese passende Antwort auf eben jene Frage zu finden. Meine Schritte flogen Ã¼ber den Steinboden, das erste mal alleine, und meine Blicke erspÃ¤hten Wege, die ich mit meinem Begleiter niemals bemerkt hatte. Und selbst wenn mir eine StraÃŸe, ein Weg, eine Kreuzung bekannt vorkam, so stand ich jedes mal erneut vor der plagenden Frage â€žWelcher Weg soll es nun sein, der Herr ?â€œ Mit jedem Wort, jeder Silbe, wuchs der dunkle Kerker weiter, und das Licht, das genannten immerzu, wenn auch sperrlich, erhellt hatte, drohte weiter in den Schatten zu versinken. Nun nahm ich mich der Wendeltreppe an, die, so fern ich es sah, im Zentrum dieses Irrgartens stand. <br />
Schritt fÃ¼r Schritt flog ich die Stufen hinauf, doch jeder Stock, jede Etage und jeder Weg, der ihnen entsprang, sperrte mich mehr in meine Frage ein.<br />
Und wÃ¤hrend meine FÃ¼ÃŸe dem FlÃ¼stern der Wendeltreppe folgten, entsprang mir eine neue Frage, die nichts bessern wÃ¼rde. â€žWie Ã¼beraus tÃ¶richt war es doch, einen Weg zu suchen, von dem sie, mein Herr, nicht einmal wussten, wohin eben jener Weg fÃ¼hren wÃ¼rde. Wie Ã¼beraus, Ã¼beraus tÃ¶richtâ€œ Und nun, es war wie ein verfluchtes Wunder, entsprangen WÃ¤nde und SÃ¤ulen, GelÃ¤nder und Stufen jedem mÃ¶glichen und unmÃ¶glichen Flecken dieses dunklen Kerkers, und kein Stein ruhte auf dem anderen.<br />
Dann wartete ich : Mein Herzschlag, laut wie die Krichenglocken, die Lieder der Steine, wie ein Sturm, der dein eigenes Heim streifte, doch sich selbst nicht erbarmen wÃ¼rde, eben dieses mitzureiÃŸen. Unverhofft kehrte Stille ein :<br />
Die Wege, die Stufen, die Treppen und GelÃ¤der, die SÃ¤ulen, die TÃ¼ren : Sie hatten aus diesem Kerker einen Korridor geschaffen, gerade so schmal, dass ein Sarg zwischen die WÃ¤nde passen wÃ¼rde. Und wÃ¤hrend ich nicht wagte, meinen Blick hinter mich zu richten, Schritt ich voran. Zu meinem Begleiter, von dem ich dachte, ich hÃ¤tte ihn verloren.<br />
<br />
Ende.<br />
<br />
Ps : Ich hoffe, dass der Text mit den nun vorhandenen AbsÃ¤tzen gut lesbar ist <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_25" /><br />
Pps : Achja, manche Zeichen wie zB. ÃŸ ersetzt mein Pc oft mit Â°, entschuldige hierfÃ¼r xD<br />
<span style="color: magenta;" class="mycode_color">Ist ausgebessert <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" /><br />
Kadano</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mein Album]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=528</link>
			<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 16:09:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=195">Leogrim</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=528</guid>
			<description><![CDATA[Irgendwann kam mir die Idee ein paar gute Anime- und Spiellieder herzunehmen und daraus ein "Album" zu machen. Mittlerweilen sind es 12 Lieder, jedoch fallen mir keine weiteren ein...<br />
Jetzt will ich halt um Hilfe von auÃŸen fragen, ob mir jemand ein bisschen Inspiration zukommen lassen kÃ¶nnte. Hier mal der Link zum ersten Volume und die bisherigen Songs des zweiten:<br />
<br />
Vol.1:<br />
Onlinestellung in Bearbeitung<br />
<br />
Vol.2:<br />
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=w1YJIZdRe1M" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Final Fantasy Unlimited - Vivid</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dYhWww6uioY&amp;feature=watch_response" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Guilty Gear - Be Just or be Dead</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=p_S43AP1tgc&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Guilty Gear - Still in the Dark</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qH_MCPcjxP0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Open your Heart - Sonic</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vhJB83PBaQE" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Be Cool, Be Wild, Be Groovy - Sonic</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dOKoPdpbDuY" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kingdom Hearts - Sanctuary</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=lgIjcGYmoyc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jenna's Theme</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=DxxRV0SujDI" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fusion Dragon Theme</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=n2rVnRwW0h8&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cowboy Bebop - Tank!</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=X7R2Vl_hcCA&amp;p=82829EDCC147FA3E&amp;index=15" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cowboy Bepop - Live in Bagdad</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qy73ETDjhMo&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">.hack/SIGN - A stray child</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=O_IKGaWTm6c" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Borderlands Intro</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sEFIZh_Zscc&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bioshock - Welcome to Rapture</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nlu2z2gkhhI&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bioshock - Cohens Masterpiece</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=aXuJ2cHx7Aw" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Suikoden II - Gothic Necronlord</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=x_n0Gv23w5s" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">VVVVVV - Space Station</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8SOm82nXdr0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Devil may cry (Anime) - Mermaid rock/ The future is in your Hands</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=OSyKvO5wXjU" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Call of duty 5 - Beauty of annihilation</a> Neu!<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1lsn2tT5yTc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bleach - Number One</a> Neu!<br />
<br />
<br />
ANMERKUNG: Da sicher keiner Lust hat die ganzen Links durchzuklicken habe ich aus diesen ersten 21 Songs eine Playlist erstellt und auf mein Myspace-Profil gegeben. Damit schlieÃŸe ich Vol.1 und falls ich ein paar weitere Lieder bekomme wirds vielleicht was mit Vol.2. Um dem regen Andrang auch gerecht zu werden (und mein Gewissen etwas zu beruhigen) stell ich in nÃ¤chster Zeit eine Playlist aller nichtgenommener Songs (auch wenn mich einige auf die Richtige Richtung aufmerksam gemacht haben) zusammen.<br />
<br />
Ich bin fÃ¼r jede Inspiration offen. Jedoch gilten zwei Regeln:<br />
1.Wenn jemanden die Lieder nicht passen, soll er mir nicht in den Ohren liegen.<br />
2.Von jedem Spiel oder Anime dÃ¼rfen nur zwei Lieder drin sein. Also gilt das wenn schon zwei vorhanden sind, muss man nicht nur nen Vorschlag machen ,welches rein soll, sondern auch welches raus soll.<br />
<br />
P.S.:Noch einige HinweiÃŸe am Rande. Ich weiÃŸ nicht wann ich zum anhÃ¶ren eurer VorschlÃ¤ge komme, aber ich hÃ¶re sie mir an, also keine Panik. Falls euch die Lieder oder eins gefallen (oder eines der nichtgenommenen) , PN mit der E-Mail-Addresse und ich schicks euch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Irgendwann kam mir die Idee ein paar gute Anime- und Spiellieder herzunehmen und daraus ein "Album" zu machen. Mittlerweilen sind es 12 Lieder, jedoch fallen mir keine weiteren ein...<br />
Jetzt will ich halt um Hilfe von auÃŸen fragen, ob mir jemand ein bisschen Inspiration zukommen lassen kÃ¶nnte. Hier mal der Link zum ersten Volume und die bisherigen Songs des zweiten:<br />
<br />
Vol.1:<br />
Onlinestellung in Bearbeitung<br />
<br />
Vol.2:<br />
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=w1YJIZdRe1M" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Final Fantasy Unlimited - Vivid</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dYhWww6uioY&amp;feature=watch_response" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Guilty Gear - Be Just or be Dead</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=p_S43AP1tgc&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Guilty Gear - Still in the Dark</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qH_MCPcjxP0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Open your Heart - Sonic</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vhJB83PBaQE" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Be Cool, Be Wild, Be Groovy - Sonic</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dOKoPdpbDuY" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kingdom Hearts - Sanctuary</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=lgIjcGYmoyc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jenna's Theme</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=DxxRV0SujDI" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fusion Dragon Theme</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=n2rVnRwW0h8&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cowboy Bebop - Tank!</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=X7R2Vl_hcCA&amp;p=82829EDCC147FA3E&amp;index=15" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cowboy Bepop - Live in Bagdad</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qy73ETDjhMo&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">.hack/SIGN - A stray child</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=O_IKGaWTm6c" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Borderlands Intro</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sEFIZh_Zscc&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bioshock - Welcome to Rapture</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nlu2z2gkhhI&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bioshock - Cohens Masterpiece</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=aXuJ2cHx7Aw" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Suikoden II - Gothic Necronlord</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=x_n0Gv23w5s" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">VVVVVV - Space Station</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8SOm82nXdr0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Devil may cry (Anime) - Mermaid rock/ The future is in your Hands</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=OSyKvO5wXjU" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Call of duty 5 - Beauty of annihilation</a> Neu!<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1lsn2tT5yTc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bleach - Number One</a> Neu!<br />
<br />
<br />
ANMERKUNG: Da sicher keiner Lust hat die ganzen Links durchzuklicken habe ich aus diesen ersten 21 Songs eine Playlist erstellt und auf mein Myspace-Profil gegeben. Damit schlieÃŸe ich Vol.1 und falls ich ein paar weitere Lieder bekomme wirds vielleicht was mit Vol.2. Um dem regen Andrang auch gerecht zu werden (und mein Gewissen etwas zu beruhigen) stell ich in nÃ¤chster Zeit eine Playlist aller nichtgenommener Songs (auch wenn mich einige auf die Richtige Richtung aufmerksam gemacht haben) zusammen.<br />
<br />
Ich bin fÃ¼r jede Inspiration offen. Jedoch gilten zwei Regeln:<br />
1.Wenn jemanden die Lieder nicht passen, soll er mir nicht in den Ohren liegen.<br />
2.Von jedem Spiel oder Anime dÃ¼rfen nur zwei Lieder drin sein. Also gilt das wenn schon zwei vorhanden sind, muss man nicht nur nen Vorschlag machen ,welches rein soll, sondern auch welches raus soll.<br />
<br />
P.S.:Noch einige HinweiÃŸe am Rande. Ich weiÃŸ nicht wann ich zum anhÃ¶ren eurer VorschlÃ¤ge komme, aber ich hÃ¶re sie mir an, also keine Panik. Falls euch die Lieder oder eins gefallen (oder eines der nichtgenommenen) , PN mit der E-Mail-Addresse und ich schicks euch.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rezepte aus Golden Sun]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=423</link>
			<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 21:32:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=133">DJ Modulo</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=423</guid>
			<description><![CDATA[Auf was fÃ¼r Ideen man nicht alles kommt...<br />
<br />
Naja, da es in den Ã–fen in GS heiÃŸ hergeht und man manchmal sogar Items findet (meist Rauchbomben, aber ab und zu sogar GlÃ¼ckspfeffer), studiere ich sie eigentlich ganz gerne. <br />
FÃ¼r alle, die schon immer mal wissen wollten, wie Kalay-Salat mit frischen Gurken und Joghurt schmeckt, oder uns ihr Rezept fÃ¼r Tolbi-Pizza mitteilen mÃ¶chten. (NatÃ¼rlich auch umgekehrt). <br />
<br />
Jedes hier gepostete Rezept sollte naÃ¼rlich eine Referenz im Spiel haben, Ehrensache <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf was fÃ¼r Ideen man nicht alles kommt...<br />
<br />
Naja, da es in den Ã–fen in GS heiÃŸ hergeht und man manchmal sogar Items findet (meist Rauchbomben, aber ab und zu sogar GlÃ¼ckspfeffer), studiere ich sie eigentlich ganz gerne. <br />
FÃ¼r alle, die schon immer mal wissen wollten, wie Kalay-Salat mit frischen Gurken und Joghurt schmeckt, oder uns ihr Rezept fÃ¼r Tolbi-Pizza mitteilen mÃ¶chten. (NatÃ¼rlich auch umgekehrt). <br />
<br />
Jedes hier gepostete Rezept sollte naÃ¼rlich eine Referenz im Spiel haben, Ehrensache <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/zwinker.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_22" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spade, Crown & Angel]]></title>
			<link>http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=322</link>
			<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 01:07:15 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="http://gsb.goldensun-zone.de/member.php?action=profile&uid=107">MogryFan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://gsb.goldensun-zone.de/showthread.php?tid=322</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wieder eine eigene Geschichte, Kritik ist herzlich erwÃ¼nscht^^</span><br />
<br />
Der Titel ist Spade, Crown &amp; Angel (Pik, Krone und Engel / ist ein geiler, seltsamer Name, was ? <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> )<br />
Hier ist der Anfang :<br />
<br />
Prolog<br />
-Spade-<br />
<br />
'Diese WÃ¤rme, dieses wunderschÃ¶ne Licht... ist das Liebe ?'<br />
<br />
Ich schreckte auf, doch ich konnte nichts sehen... <br />
Das einzige, das ich hÃ¶ren konnte, war mein Schluchzen.<br />
Dort, um mich herum, war nichts. Langsam stand ich auf, wÃ¤hrend ich mir eine TrÃ¤ne von der Wange wischte.<br />
â€žHallo ? Kann mich irgendjemand hÃ¶ren ?!â€œ<br />
Doch niemand antwortete. Ich rannte los, denn hier konnte und wollte ich nicht bleiben, und das wusste ich auch.<br />
Ich lief, doch bewegte mich nicht vom Fleck.In welche Richtung  wollte ich Ã¼berhaupt Laufen ? Erstmal musste ich mich fÃ¼r einen Weg entscheiden.Ich hÃ¶rte auf, mich gegen diese Kraft zu wehren, setzte mich wieder auf den Boden, nein, auf das Nichts, und lieÃŸ mich wieder von der Trauer verschlingen.<br />
'Ace...', hÃ¶rte ich eine Stimme sagen.Es war ihre Stimme, eine Stimme, die ich selbst hier nicht vergessen konnte.<br />
'Cessy ?!', antwortete ich, doch hÃ¶rte ich mich anders als sonst an. Es war ein Tonfall, den ich nicht wiedererkennen konnte.<br />
'Sei nicht traurig, Ace... ich mÃ¶chte dich lÃ¤cheln sehen'<br />
Und obwohl ich dachte, ich kÃ¶nnte niemals wieder glÃ¼cklich sein, lÃ¤chelte ich plÃ¶tzlich.Ich fÃ¼hle mich glÃ¼cklich, denn sie war bei mir.<br />
'Ich mÃ¶chte, dass du aufhÃ¶rst, in Selbstmitleid zu versinken, und meiner Stimme folgst.Ich brauche deine Hilfe, und du hast eine lange Reise vor dir.'<br />
PlÃ¶tzlich konnte ich ihr Gesicht sehen, nur ganz kurz, aber genau so schÃ¶n wie frÃ¼her.Doch die Augen, durch die ich sie sah, waren nicht meine.<br />
'Was ist mit mir passiert, Cessy ?'<br />
Es dauerte nicht Lange, bis ich eine Antwort erhielt:<br />
'Du wurdest wiedergeboren. Komm, wir verschwinden von hier'<br />
Und es wurde so warm und hell wie zuvor, und all das Nichts um mich herum zerbrach unter dem wÃ¼nderschÃ¶nen Glitzern der tausend Splitter.Was ich im nÃ¤chsten Moment sah, hatte ich nie vorher gesehen :<br />
Ich stand auf Wolken, Meer weit unter mir. Die Sonne ging in einem rÃ¶tlichen Schimmern unter.<br />
Weit, weit am Horizont konnte ich eine Insel erkennen.<br />
'Vertraust du mir ?', fragte ihr Stimme.<br />
'Bis in den Tod',erklang aus meinem Mund, ohne dass ich nachdenken musste.<br />
'Dann spring... dir wird nichts passieren'<br />
Und wieder tat ich etwas, ohne nachzudenken :<br />
Ich sprang, hinab in die riesige Wasserpracht.<br />
<br />
Ich spÃ¼rte, dass sie recht hatte :<br />
Man hatte mich wiedergeboren, und ich war stÃ¤rker als je zuvor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wieder eine eigene Geschichte, Kritik ist herzlich erwÃ¼nscht^^</span><br />
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Der Titel ist Spade, Crown &amp; Angel (Pik, Krone und Engel / ist ein geiler, seltsamer Name, was ? <img src="http://gsb.goldensun-zone.de/images/smilies/crazy.gif" alt="Crazy" title="Crazy" class="smilie smilie_13" /> )<br />
Hier ist der Anfang :<br />
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Prolog<br />
-Spade-<br />
<br />
'Diese WÃ¤rme, dieses wunderschÃ¶ne Licht... ist das Liebe ?'<br />
<br />
Ich schreckte auf, doch ich konnte nichts sehen... <br />
Das einzige, das ich hÃ¶ren konnte, war mein Schluchzen.<br />
Dort, um mich herum, war nichts. Langsam stand ich auf, wÃ¤hrend ich mir eine TrÃ¤ne von der Wange wischte.<br />
â€žHallo ? Kann mich irgendjemand hÃ¶ren ?!â€œ<br />
Doch niemand antwortete. Ich rannte los, denn hier konnte und wollte ich nicht bleiben, und das wusste ich auch.<br />
Ich lief, doch bewegte mich nicht vom Fleck.In welche Richtung  wollte ich Ã¼berhaupt Laufen ? Erstmal musste ich mich fÃ¼r einen Weg entscheiden.Ich hÃ¶rte auf, mich gegen diese Kraft zu wehren, setzte mich wieder auf den Boden, nein, auf das Nichts, und lieÃŸ mich wieder von der Trauer verschlingen.<br />
'Ace...', hÃ¶rte ich eine Stimme sagen.Es war ihre Stimme, eine Stimme, die ich selbst hier nicht vergessen konnte.<br />
'Cessy ?!', antwortete ich, doch hÃ¶rte ich mich anders als sonst an. Es war ein Tonfall, den ich nicht wiedererkennen konnte.<br />
'Sei nicht traurig, Ace... ich mÃ¶chte dich lÃ¤cheln sehen'<br />
Und obwohl ich dachte, ich kÃ¶nnte niemals wieder glÃ¼cklich sein, lÃ¤chelte ich plÃ¶tzlich.Ich fÃ¼hle mich glÃ¼cklich, denn sie war bei mir.<br />
'Ich mÃ¶chte, dass du aufhÃ¶rst, in Selbstmitleid zu versinken, und meiner Stimme folgst.Ich brauche deine Hilfe, und du hast eine lange Reise vor dir.'<br />
PlÃ¶tzlich konnte ich ihr Gesicht sehen, nur ganz kurz, aber genau so schÃ¶n wie frÃ¼her.Doch die Augen, durch die ich sie sah, waren nicht meine.<br />
'Was ist mit mir passiert, Cessy ?'<br />
Es dauerte nicht Lange, bis ich eine Antwort erhielt:<br />
'Du wurdest wiedergeboren. Komm, wir verschwinden von hier'<br />
Und es wurde so warm und hell wie zuvor, und all das Nichts um mich herum zerbrach unter dem wÃ¼nderschÃ¶nen Glitzern der tausend Splitter.Was ich im nÃ¤chsten Moment sah, hatte ich nie vorher gesehen :<br />
Ich stand auf Wolken, Meer weit unter mir. Die Sonne ging in einem rÃ¶tlichen Schimmern unter.<br />
Weit, weit am Horizont konnte ich eine Insel erkennen.<br />
'Vertraust du mir ?', fragte ihr Stimme.<br />
'Bis in den Tod',erklang aus meinem Mund, ohne dass ich nachdenken musste.<br />
'Dann spring... dir wird nichts passieren'<br />
Und wieder tat ich etwas, ohne nachzudenken :<br />
Ich sprang, hinab in die riesige Wasserpracht.<br />
<br />
Ich spÃ¼rte, dass sie recht hatte :<br />
Man hatte mich wiedergeboren, und ich war stÃ¤rker als je zuvor.]]></content:encoded>
		</item>
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